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    Beiträge
  • 24. Oktober 2018 um 7:12 Uhr als Antwort auf: Anfänger über 35 oder so #313638
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=313608]Jo, klingt für mich auch gut, woher kommt ihr denn so? Ich komme aus Aachen und spiele schon mit dem Gedanken gegen Ende der Woche mal nach Domburg zu fahren, da soll ja ein bischen Welle kommen…
    [/quote]

    Ja, es sieht nach ner ganz brauchbaren Mischung aus Größe, Periode und Wind aus.
    Domburg bin ich auch ab und zu. Schade, jetzt am kommen Wochenende hab ich mich Fr. – So. leider für Scheveningen entschieden.
    (Ich mag die Massen in Scheveningen nicht, aber der Wind ist so an der Grenze dessen, wo ich dann doch gerne die Hafenmauer habe. Wird in Domburg mit den Pfahlreihen aber auch noch gehen.)

    Falls jemand von euch am Wochenende in Scheveningen ist, ich bin mit einem dieser beiden Bretter im Wasser:
    [attachment file=313639]

    Einfach mal Hallo sagen. Wäre mal nett, den Nicknames hier Gesichter zuordnen zu können.

    23. Oktober 2018 um 8:49 Uhr als Antwort auf: Anfänger über 35 oder so #313617
    MiWi
    Teilnehmer

    Haha, ja 14 Tage waren gemeint.

    Rudermaschine…genau. Hab ich mir auch angeschafft und bin 2-3 mal die Woche drauf. Ist natürlich nicht paddeln, aber Grundfitness und Gewichtsverlust merke ich deutlich im Wasser. Besser als nix auf alle Fälle.
    Das Wohnzimmer liegt mittlerweile voll mit Kram.
    Unter dem Deckenbalken baumelt ein Schlingentrainer, in der Ecke liegt nen Indoboard, nen Kreiselbrett und nen Gymnastikball (also alles, was destabilisiert).
    Mein „pre surf Ich“ hätte auch jede Wette dagegen angenommen, dass ich sowas auch nur angucken würde.
    „Was hat dich bloß so ruiniert…..“ (aber im positiven Sinne) 😉

     

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren von MiWi geändert.
    23. Oktober 2018 um 8:09 Uhr als Antwort auf: Suche Surfer für gemeinsame Surf Trips (z.B. Holland) #313615
    MiWi
    Teilnehmer

    Hi Sarah.
    Wenn du bei facebook bist, schau dir mal die Gruppe „Kölle surft Holland“ an. Da ist recht viel los.
    https://www.facebook.com/groups/155803531257917/

    Beste Grüße aus Dortmund.
    Michael

    23. Oktober 2018 um 7:43 Uhr als Antwort auf: Anfänger über 35 oder so #313610
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich reihe mich im Altherren/Altdamen-Club ein.
    Mit 36 gesagt „Wolltest du schon immer mal ausprobieren, langsam wird es Zeit.“
    Sofort abhängig geworden.
    Ist jetzt 4 Jahre her.
    Seitdem so oft wie es geht ans Meer (wie bei euch auch leider nur 2 x 10-144 Tage Urlaub im Jahr, dazu ab und an nen Tag in Holland).
    Angefangen zu shapen, mittlerweile einen Kellerraum als shapingbay umgebaut, einen anderen als glassingbay, ca. 25 Bretter gebaut.
    Mit so Sachen wie Yoga und regelmäßigem Workout angefangen um am paddelshape zu arbeiten (hätte mir das vor Jahren jemand gesagt ich wäre in schallendes Gelächter ausgebrochen) und dadurch nebenbei 20kg abgespeckt.
    Die Verlaufsgeschichte einer Sucht…..

    Ich werde nie ein guter Surfer werden. Aber es tut einfach extrem gut und es geht mir besser als jemals zuvor.
    Von daher…Wenn man bock hat, nicht zögern, einfach machen.

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren von MiWi geändert.
    17. April 2018 um 13:27 Uhr als Antwort auf: Anfänger sucht Leute für gelegendliche Surftrips #312714
    MiWi
    Teilnehmer

    Bei uns im Pott sacht man eher „Tach“  oder „Hömma“ oder nur „Ey“ 😉
    Weisse bescheid, woll.

    Ich kann das oben gesagte bzgl. basics nur bestätigen.

    Ja, Lernerfolge kommen nur durch ständiges im Wasser sein, das kann man gut selber machen. Ohne Frage.
    Ein paar Basics (siehe Beitrag vom Admin) sollten aber tatsächlich imho so früh als möglich erlernt werden.
    Ich habe die ersten 3 Tage mit einem sehr guten Kurs in einer kleinen Gruppe angefangen. Was da an „Theorie“ , also Vorfahrtsregeln, Strömungen, Channels, Tiden, Swellcharts, Windcharts usw. in kurzer Zeit vermittelt wurde fand ich echt gut.
    Ich bin eigentlich immer schon Autodidakt und hatte mich da erst gesträubt. Aber auch mit ein paar Jahren Abstand finde ich immer noch, das dieses kleine Startwissen genau richtig war, um von da an selber mit Vollgas weiter zu machen.

    Ich komme aus Dortmund.
    Wenn swell ist und ich Zeit habe, bin ich das ganze Jahr über immer wieder in Holland (alle spots von den Helder bis Domburg runter, wie es sich gerade ergibt und wie die Massen am besten gemieden werden können).

    Je nachdem was du unter *+^°%&8/#’ Musik verstehst, kann ich dich gerne mal mitnehmen. (ich bin da mit Musik auch empfindlich, kann den Kommentar also voll nachvollziehen)

    Glück auf.
    Michael

    16. April 2018 um 22:14 Uhr als Antwort auf: Jugendtraum ;-) #312709
    MiWi
    Teilnehmer

    Herstellungskosten war nie ein Gesichtspunkt beim Basteln bei mir.
    Wenn ich was möglichst günstig haben will, kaufe ich es mir.
    Weil das vom Material idR schon icht lohnt, von der Zeit mal ganz zu schweigen.

    Selbstbau mache ich nur, wenn es mir darum geht ne gute Zeit zu haben und Körper und Geist flexibel zu halten, was neues zu lernen und den Horizont zu erweitern.

    Ich würde ungern fremde threads weiter mit dem Thema Selbstbau zuspammen. Gehört nicht hier in den thread und ist ja auch nicht Thema. Können wir gerne per PN weiterführen.

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 6 Monaten von MiWi geändert.
    16. April 2018 um 22:06 Uhr als Antwort auf: Jugendtraum ;-) #312706
    MiWi
    Teilnehmer

    Keine Ahnung was in der Schweiz ist, ich wohne im Ruhrpott.

    300€ ist die „Geiz ist geil Variante“ an Material für ein Mittellanges Brett. Darin fehtl sogar noch Kleinkram wie Aktivkohlefilter (6h Einsatz entspricht ca. 2 Bretter, nochmal 5€ je Brett)
    Mit PU Blank (Selbstabholung in Frankreich, Versand unbezahlbar) sind es ca. 100-150€ mehr.
    Mit Sicomin Surf Clear Harz grob 40€ mehr.
    Landet man so bei 400-500€ Materialeinsatz.

    Von Werkzeugen wie Elektrohobel , 2 Oberfräsen mit diversen Fräsern und den Schablonen für Fusions, FCSII, US Box usw. fange wir gar nicht erst an.

    Ich mache Selbstbau auf vielen Gebieten (Schweiße Fahrradrahmen, baue Pattenspieler, Tonarme, Lautsprecher, Verstärker, Möbel usw), wirtschaftlich ist das nie. Das ist „Geld versenken“ wie jedes andere Hobby auch. Da muss man sich nix vormachen.

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 6 Monaten von MiWi geändert.
    16. April 2018 um 13:53 Uhr als Antwort auf: Jugendtraum ;-) #312703
    MiWi
    Teilnehmer

    Das hatte ich gelesen.
    Deswegen schrieb ich bewusst:

    [quote quote=312697] Falls du mal die Möglichkeit hast ein großvolumiges kurzes Brett zu testen, versuch es einfach mal.
    [/quote]

    Wenn man wie üblich Bretter kauft, ist das Durchprobieren u.U. ein teures Unterfangen. Sehe ich auch so. Deswegen auch der Hinweis, dass das experimentieren bei mir mit dem Selbstbau verknüpft ist. Sonst wäre das auch anders. (wobei für 100-200€ Material kann ich kein Brett bauen)

    Aber man kann je nach Location gut leihen und durchprobieren.
    Ich habe in meinem zweiten Surfurlaub bei nem Surfshop ein paar Tage Bretter geliehen, wo man kostenlos den ganzen Tag durchwechseln durfte. Da kann man in 3-4 Tage je nach Bedingungen nen knappes Dutzend Bretter mit unterschiedlichsten shapes zumindest mal antesten. Das erweitert den Horizont sehr. Auch wenn man sich in der Kürze natürlich nicht ausgiebig auf jedes Brett einlassen kann.

    Ich wollte nur sagen:
    Es gibt eine Welt jenseits von Funboards und Mini-Malibus. Sie ist groß (sehr groß) und sie ist spannend. 😉

    16. April 2018 um 7:55 Uhr als Antwort auf: Jugendtraum ;-) #312697
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=312687]
    Ist ja auch nur ein Gedanke, das ein kürzeres Board mit quasi identischem Volumen leichter unter den genannten Bedingungen zu surfen ist.
    [/quote]

    Hi.
    Da gibt es ja immer wieder wilde Meinungskriege. Und ja, natürlich ist es eine Sache der Technik nen 8er auf engem Raum zu bewegen. Schon klar.

    Aber was du beschriebst kann ich für mich voll nachvollziehen.
    Bei mir war es im Grunde ähnlich wie bei dir. Die Beschreibung LKW in italienischer Innenstadt ….großartig und für mich treffend !
    Empfinde ich seit jeher in kurzperiodogem swell auch so.

    Vor Jahren mit nem 8er angefangen.
    Da ich schon immer Frickler bin, sehr früh eigen Bretter gebaut und da sofort mit kurz /voluminös herumgespielt. Mich nervte der Tanker oftmals.
    Was haben alle den Teufel an die Wand gemalt…. „Ein 100kg Anfänger steigt vom 8er  auf 6.2er Eigenbau Brett um….du wirst keinen Spaß haben, du kommst nicht voran…“ Und und und…

    Ich hatte damit aber komischerweise unfassbaren Spaß, habe viele Dinge gelernt die ich mit dem 8er nicht konnte. Und konnte es gerade in kurzperiodigem oder chaotischem Swell viel besser bewegen, mich flinker / aktiver positionieren und die kleinen / schnell zumachenden Wellen besser nutzen.

    Es hat sich auch nach Jahren nichts daran geändert beim mir.
    Holland onshore Geschwabbel oder französischer Beachbreak ungeordnet und kraftlos – habe ich nach wie vor meisten Spaß auf diversen Bretter die recht kurz (also für 100kg/191cm …. idR 5.10-6.2) und mehr oder minder breit sind.

    Ich habe auch mehrere midlength Bretter im Quiver, die nutze ich auch super gerne. So ist es nicht.
    Aber viel lieber wenn es clean ist und ne gewisse Mindestgröße hat (ab Schulterhoch, besser ab kopfhoch). Muss nicht zwingend steil sein, geht um größe des face und die nutzbare Wellenschulter.
    Wenn es lange Perioden hat, vielelicht weitere Paddelwege zu gehen sind, ich früh rein will in die Wellen und weit auf der Schulter „carven“ will. Oder wenn mal „point and shoot“ angesagt ist. Dann nehme ich auch gerne meine Bretter um 6.8-7.6.

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Falls du mal die Möglichkeit hast ein großvolumiges kurzes Brett zu testen, versuch es einfach mal. Wenn es dir gefällt, ist das alles was zählt. Dir muss es Spaß machen. Der Rest ist graue Theorie.

    Gruß, Michael

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 6 Monaten von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 6 Monaten von MiWi geändert.
    23. März 2018 um 7:14 Uhr als Antwort auf: Boardreperatur mit Farbpigmenten #312567
    MiWi
    Teilnehmer

    Übrigens, großes Kompliment für diese erste Reparatur. Das ist eine absolut professionelle Ausführung.

    23. März 2018 um 6:58 Uhr als Antwort auf: Boardreperatur mit Farbpigmenten #312565
    MiWi
    Teilnehmer

    Du hast das Prinzip absolut richtig skizziert.
    Das was man als „burnthrough“ sieht, sind deine neuen Matten.

    Da kommt man auch nicht umhin die Mattenkanten anzuschleifen, weil man sonst keinen glatten Übergang hinbekommt. Alles richtig und normal.
    Das war genau mit meinem 

    Das ist zT sogar Absicht um cutlapkanten zu “feathern” usw.

    gemeint.
    Deswegen auch mein Hinweis : Das ist alles so schon dicht und tiptop so.

    Worauf mein Hinweis abzielte: Du willst ja auspolieren auf Glanz.
    Da wo Glas frei liegt kann man aber polieren wie man will, das geht nicht.
    Deswegen wird dann der glosscoat fällig. (ich hatte es so verstanden, als wolltest du jetzt auf den frei liegenden Übergängen weiter polieren)

    Genauso gehe ich bei meinen Brettern vor. Ein coat um so zu schleifen glätten wie du es jetzt gemacht hast. An Sprüngen kommt die oben auf liegende Matte durch. Dann wird abschließend ein gloss aufgetragen und dieser ggf. auspoliert.

    Bei einer Reparatur kann man mit einem einzigen coat hinkommen, wenn erst glast, die Kanten dann vorsichtig glättet (also das neue Glas so schleift oder mit Klinge beizieht, dass es ganz flach ausläuft am Übergang) und dann coatet.
    So kommen die Kanten des neuen Glasgewebes beim polieren dann nicht durch.
    Du hast jetzt geglast und dann ohne die Kanten zu schleifen den coat aufgebracht, oder ? So hab ich es zumindest verstanden.

    Sorry für den langen Text.
    Ist im Gespräch am board in 30 Sekunden besprochen aber beim tippen im Forum immer etwas hin – und her.

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 7 Monaten von MiWi geändert.
    22. März 2018 um 13:19 Uhr als Antwort auf: HOW TO BUILD A SURFBOARD! Links #312555
    MiWi
    Teilnehmer

    Absolut. Fertige blanks (PU oder EPS) sind sehr stressfrei und einfach zu bearbeiten.
    Wenn man da (auch an 1. Wahl) ohne Versand drankommt, weil man zB mit dem Auto vor Ort ist, lohnt es sich auf alle Fälle was einzuladen. Am Ende ist man mit Grundmaterial, Kleber und entspr. optischer Aufbereitung / Versiegelung und ggf. dickerem glassing nicht wirklich günstiger mit Baumarktware. Vom Aufwand ganz zu schweigen.
    (Ich mache das mit dem EPS block nicht aus Kostengründen, sondern weil ich auf stringerless stehe. Da ist es einfach schön, mir eben meine customrocker aus dem block zu schneiden mit dem Heißdraht und loszulegen.)

    Bestellt man 1. Wahl blanks mit Versandkosten ist das natürlein ein Kostenfaktor der verständlicherweise viele „Ersttäter“ abschreckt. Kann ich verstehen.

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 7 Monaten von MiWi geändert.
    22. März 2018 um 12:01 Uhr als Antwort auf: HOW TO BUILD A SURFBOARD! Links #312551
    MiWi
    Teilnehmer

    Das wird das Problem sein, dass sich das für ein Brett nicht lohnt für dich.

    Ich habe einige EPS Werke in erreichbarer Nähe abtelefoniert, nach der höchsten Dichte gefragt die die produzieren und ob Sie mir einen Block verkaufen. Am Ende war nur ein Werk bereit / in der Lage mir Blockware 30kg/m³ zu verkaufen, bzw. einem Bekannten der eine Baufirma hat (Verkauf nur an Gewerbetreibende).

    Die ganzen Blöcke sind 1000*1250*2000mm, es werden beliebige Stücke davon verkauft, der Preis steigt bei Teilmengen überproportional an. Ich kaufe idR. mal etwas weniger, mal etwas mehr als einen halben Block, das gibt so 10-14 Bretter. Kosten je Brett dann je nach Brettdicke um 25€ umgerechnet.
    Der jetzige ist gerade aufgebraucht und Nachschub hole ich erst bei besserem Wetter, ansonsten hätte ich dir je nach deinem Wohnort ein blank angeboten.

    Ich glaube für mein erstes Brett habe ich einen Block gekauft der nur 3 Bretter ergab. Da waren es 40€ je blank umgerechnet.

    Weil meine Frau gestern zum basteln EPS im Baumarkt gekauft hat, habe ich mal ein Bild im Vergleich zur feinporigen Blockware gemacht.
    [attachment file=312552]

    Es gibt genug Leute die damit hervorragende Bretter bauen. So ist es keinesfalls gemeint. Es ist im handling m.E. nur deutlich umständlicher, ne saubere Optik ist schwieriger/aufwändiger und man braucht für die selbe Robustheit mehr Glas/Harz.
    (Ausnahme: man baut mit Vacuum)

    20. März 2018 um 15:57 Uhr als Antwort auf: Boardreperatur mit Farbpigmenten #312537
    MiWi
    Teilnehmer

    Du möchtest das ja offentsichtlich in sehr hohher Qualität ausführen (was ich gut finde, auch wenn ich dafür oft zu faul bin).

    Also mal der Arbeitsablauf wie man das als „Showroom“ Reparatur weiter vorgehen würde (wie gesagt, das ist alles weder von der Stabilität noch der Dichtigkeit bei dir nötig, aber so würde man das machen….)

    An den Stellen wo du schon aufs Gewebe runter bist nicht weiter schleifen.
    (das sind diese Muster, dort kommen die höchsten Stellen der Webung durch, allg. spricht man in den englisch sprachigen Foren dann von burnthrough aka „you have hit the weave“, man „brennt“ quasi versehentlich durch den coat bis aufs Gewebe durch)
    Kommen beim Schleifen eines coats diese Muster, ist „Stop“ angesagt. Noch mehr Schleifen verletzt das Gewebe.
    Es wird also ein weiterer klarer coat (glosscoat oder wie man das auch immer nennen mag) nötig. Damit dieser hält/mechanisch bindet, wird je nach Vorliebe des glassers mit 100er bis 150er Körnung angeraut.
    Dann mit einem Pinsel der glosscoat dünn aufgetragen.

    Der ist dann idR schon sehr glatt. D.h. man kann dann mit 400er o.ä. starten und sich bis 1500er oder dergleichn durcharbeiten. Mit dem feinen Papier sind burnthroughs auch selten dann.

    Vom Prinzip ist das Vorgehen so, wie man das an einem Brett Neubau mit fillcoat und glosscoat (bei Poly sagt man hotcoat + glosscoat) auch macht.
    Man füllt das Laminatgewebe in einem ersten Schritt mit Fillcoat. Den schleift man, glättet damit das Brett. Es lässt sich nicht vermeiden an Überlappungsstellen und dergleichen mal bis aufs Gewebe durchzukommen.
    Das ist zT sogar Absicht um cutlapkanten zu „feathern“ usw.
    Endzustand ist ein mit 100er bis 150er geschliffenes Brett was nicht mehr wellig ist, keine Kanten hat. Dann kommt dünn glosscoat drauf. Der wird dann mit 400er-1000er (oder 1500er) auspoliert.

    Klar, es gibt auch Pros die das alles mit nur einem coat schaffen bis zum Glanz ohne irgendwo durchzubrennen.
    Aber die glassingskills, coatingskills und schleifskills reichen bei den meisten Amateuren (und genug Profis) dafür nicht aus.
    Also einen coat zum auffüllen und schleifen, dann einen zum glossen.

    Die coats sind jeweils klares Harz.
    Die Farbe steckt ja im glassing.
    (Ausnahme gibt es natürlich, z.B. shabby chic Effekte u.a. wo bewusst mit durchgeschliffenen gefärbten coats über andersfarbigem butnem glassing gearbeitet wird usw., führt zu weit hier).

    Hier mal ein Beispielbild eines geschliffenen fillcoats (Bretter von Manu Caro, Mandala Custom shapes) Das ist das typische Muster wenn man aufs Gewebe kommt.

    19. März 2018 um 12:56 Uhr als Antwort auf: Boardreperatur mit Farbpigmenten #312489
    MiWi
    Teilnehmer

    D.h. dein Epoxy ist tatsächlich noch recht „jung“ ?
    Ein bei Raumtemperatur aushärtendes Epoxy erreicht idR (je nach Fabrikat) erst nach 5-7 Tagen die volle Endhärte.
    Je härter es ist, umso besser lässt es sich schleifen und polieren.
    Im Swaylock lassen einige pro glasser Epoxyboards vor dem Polieren eine Woche liegen.
    Ich schleife meine coats auch erst nach 4-5 Tagen, das ist deutlich härter als nach 24-48h.

    Es ist auf Fotos schwer einzuschätzen. Es scheint ein wenig so, als hättest du „burnthroughs“. Diese silbrige Gewebestruktur deutet darauf hin.
    D.h. an den Stellen ist dein coat schon weggeschliffen. Da wirst du eh schwerlich / nicht auf Hochglanz kommen.
    Normalerweise versiegelt man burnthroughs entweder mit einer erneuten Harz Schicht oder bei mattem Finish gerne mit Acrylversiegelung / Bodenversiegelung. Deinem Board macht ein bunrthrough aber technisch nichts, weil du durch das Harz einspritzen und das patch imho genug Dichtigkeit erzielt hast und die losen Faserenden nichts in Richtung Kern saugen werden.
    Willst du es aber unbedingt komplett auf Hochglanz auspolieren, wirst du vermutlich eher noch eine dünne Schicht glosscoat auftragen müssen. Dazu müsste man aber mit 150er Papier anschleifen um die mechanische Bindung herzustellen.

    Ich würde wenn es mein board wäre einfach einmal mit Bodenversiegelung drüberwischen und dann surfen.
    Ich finde deine Reparatur sieht sehr gut aus.

    Gruß, Michael

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 7 Monaten von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 7 Monaten von MiWi geändert.
    19. März 2018 um 12:02 Uhr als Antwort auf: HOW TO BUILD A SURFBOARD! Links #312485
    MiWi
    Teilnehmer

    Bauschaum ist in aller Regel PU / PUR.
    Das kann man nicht mit Heißdraht schneiden.

    Ich klebe sehr selten.
    Komm nur vor, wenn ich mal ein Brett baue, welches länger ist als mein 2m EPS block.
    Dann wird erst mit Heißdraht das blank geschnitten und dann die fehlenden 30cm oder dergleichen mit PU Schaum angeklebt.
    Bei dünner PU Schaum Klebefuge shaped sich das dann auch im Bereich der Klebestelle mit E-Hobel und Schleifpapier sehr gut.

    Wie sich das verhält, wenn man wie echoes die EPS Platten aus dem Baumarkt großflächig klebt und dazu vermutlich noch eine recht geringe EPS Dichte hat, kann ich nicht sagen.
    Ich könnte mir vorstellen, das wird recht nervig.
    Ein hotwired EPS blank oder ein PU blank dürften mehr Freude beim shapen bereiten vermute ich.

    19. März 2018 um 7:31 Uhr als Antwort auf: Boardreperatur mit Farbpigmenten #312472
    MiWi
    Teilnehmer

    Epoxy auf Hochglanz ist nicht ganz einfach.
    Mind. 4-5 Tage ganz aushärten lassen, schleift sich dann erheblich besser als nach 24h oder so.
    Oft wird 800 / 1000 / 2000 geschliffen und dann Polierpaste.
    Manche gehen nach dem 1000er schon mit grober und dann feiner Polierpaste dran.

    Das 3000er ist imho eine zu große Abstufung nach dem 800er, da bekommst du die 800er Schleifspuren nicht gut raus.

    Ich selber bin immer zu faul Epoxy auf Hochglanz zu bringen, von daher habe ich leider keine guten Tips für eine entspr. Polierpaste.

    19. März 2018 um 7:27 Uhr als Antwort auf: HOW TO BUILD A SURFBOARD! Links #312469
    MiWi
    Teilnehmer

    Das was bei uns an EPS hier im Baumarkt steht ist mir persönlich zu leicht und dadurch vor allen Dingen auch viel zu grobporig.
    Ich hole Blockware vom EPS Werk mit ca. 30kg/m³ (ca 2lbs/cuft, also mittlere Blankdichte). Sehr schön feinporig.

    Kleben kann man mit diversen Klebern, wie bereits gesagt wurde sind die Klebestellen idR immer härter als das Grundmaterial.
    – Epoxy gefällt mir daher dafür gar nicht
    – diverse PU Konstruktionskleber nehme ich für Stringer, die sind zT. minimal elastisch
    – wenn eine gelbliche Klebefuge nicht stört, gefällt mir Bauschaum am besten. Auftragen, mit einem Spachtel glattstreichen (Luftblasen rausstreichen) und dann sehr fest zusammenpressen, damit die Fuge nicht aufquillt. Gibt eine dünne Klebefuge, der Kleber quillt schön in die Porung und es shaped sich nahezu identisch zum umgebenden 30kg/m³ EPS.

    Gibt viele Möglichkeiten und jeder hat andere Vorlieben.
    Bin auch nur Hobbyfrickler mit ca. 25 Brettern bislang.

    15. März 2018 um 10:26 Uhr als Antwort auf: Rippenfellentzündung vorbeugen #312417
    MiWi
    Teilnehmer

    Ah cool, das gibt´s also auch fertig zu kaufen.

    Das was ich gesehen habe sah vom Prinzip genauso aus, nur halt die Reststücke mit einer darüber gelegten Kaschierung von einem Neoprenschneiderei aufgesetzt/aufgenäht. War auch ordentlich gemacht.

    Kann man an bestehenden Anzügen vermutlich für 30€ oder so bei diversen Neopren Reparaturservice Anbietern machen lassen.

    15. März 2018 um 7:30 Uhr als Antwort auf: Rippenfellentzündung vorbeugen #312413
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich kenne es auch von Leuten die mit den Rippen Probleme haben, dass „Polsterungen“ verwendet werden.
    Entweder in der Art der Paddlepillow wie von Cedi verlinkt oder z.B. mit Neopren Stücken die man sich aus alten (dicken Winter-) Neos schneidet und unterlegt.
    Ich habe auch schon jemanden gesehen, der sich die Polster hat im Anzug einnähen lässen.

    Ich habe mit Rippenfellentzündungen keine Probleme, liege aber gerne bequem.
    Ich mag Bretter mit flachem Deck oder gar konkavem Deck.
    Das reduziert den Druck gegenüber einem konvexen deck / domed deck massiv.
    Ist natürlich nicht so weit verbreitet und eher ne custom Sache. Und auch nur dann eine Option wenn zB der Kauf eines neuen Brettes ansteht oder so.
    (ich shape mir meine selber, von daher also etwas andere Ausgangslage, schon klar)

    14. März 2018 um 9:00 Uhr als Antwort auf: Longboard Finnen Schraube zu dick #312397
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich habe gestern wieder mal eine meiner Singlefins in der Hand gehabt und da gesehen, dass die Schrauben und Plättchen alle M4 sind. (M4x20 und M4x25)
    M5 war Unfug, sorry. Habs falsch im Kopf gehabt.
    Hoffe ich habe keine zu große Verwirrung gestiftet.

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 7 Monaten von MiWi geändert.
    18. Februar 2018 um 10:04 Uhr als Antwort auf: Longboard Finnen Schraube zu dick #311998
    MiWi
    Teilnehmer

    Für US Box Finnen kenne ich nur M5.
    Haben alle meine Gegenhalter-Plättchen und auch alle meine Schrauben, egal ob es Finnen aus Europa sind oder die aus Californien.

    16. Februar 2018 um 13:24 Uhr als Antwort auf: Boardreperatur mit Farbpigmenten #311992
    MiWi
    Teilnehmer

    Niedrigviskose Laminierharze sind idR alle dünn genug um durch eine Spritze gut dosierbar zu sein.
    Hängt auch viel von der Temperatur ab.
    Wenn es bei mir im Keller kalt ist, wärme ich das fertig gemischte Harz/Härter Gemisch kurz in einem Joghurtbecher o.ä. im Wasserbad an (Körpertemperatur, max 40°, nich überhitzen), ziehe es auf und spritze es umgehend ein. (bevor es wieder abkühlt).
    Man kann das auch mit sehr kurzen Zeiten in der Mikrowelle machen. Aber Wasserbad ist für mich einfacher.

    Nach dem einspritzen kannst du die losen Teile mit Frischhaltefolie und Tape anpressen. Wenn es ausgehärtet ist würde ich den Bereich anschleifen und überstehende Kante glätten. Dann sauber ne dünne Matte drauf und später coat.

    Habe einen ähnlichen Schaden mal an einem orangenen tint gehabt und später war da nicht mehr viel von zu sehen außer die Trennlinien zwischen den farbigen Stücken die fixiert / gerettet wurden.

    7. Februar 2018 um 8:27 Uhr als Antwort auf: Boardreperatur mit Farbpigmenten #311831
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich sehe das ähnlich wie Cedi.
    Man kann den Aufwand da imho gut begrenzen.
    Wobei ich so nen „ich mache alles viel zu robust“ Typ bin und es am Ende vermutlich so machen würde:

    Man könnte versuchen unter die etwas lose Stelle mit einer Spritze epoxy zu spritzen.
    Das geht mit neidrigviskosen Laminierharzen sehr gut.
    In dem Zuge würde ich dann auch die Risse mit etwas Harz und ggf. Pigmenten „kitten“
    Dann glatt schleifen.
    Dann eine Lage 105er Glas drauf laminieren.
    Anschließend ne Deckschicht aufpinseln.
    Vorsichtig beischleifen, fertig.

    Ob das unbedingt nötig ist… weiß m an nicht.
    Aber du scheinst den Aufwand ja nicht zu scheuen.
    Wenn du viel vom alten Material erhälst, ist das optisch auch nicht so auffällig.
    Mit Pigmenten eine exakte Farbe zu treffen ist nicht ganz einfach.

    6. Februar 2018 um 14:20 Uhr als Antwort auf: Mein neues Brett… (besser Brett-Projekt) #311825
    MiWi
    Teilnehmer

    Sieht gut aus mit dem Ausschäumen. Geht ja ratzi fatzi bei dir.

    Bei den stringerless boards hab ich natürlich oben und unten einen strich auf Achse, geht nicht ohne. Der wird erst beim letzten Feinschliff entfernt.

    [quote quote=311748]Das was mir bei meinen ersten Brettern an meiste Probleme bereit hatte, ist sich zu trauen, mehr Foam wegzunehmen. Anfangs hatte ich da immer Hemmungen, aus Angst es zu versauen. ?[/quote]

    Ja, ging mir auch so.  🙂
    Als ich letztens zur Lernkurve beim shapen gefragt wurde, hatte ich geschrieben:

    „Massiv geändert hat sich mit der Anzahl der Bretter der Zeitbedarf fürs shaping.
    Man ist anfangs viel unsicherer, sehr vorsichtig weil man nicht zu viel wegnehmen will, eiert auf viel zu kleinem Arbeitsradius rum usw.
    Zudem habe ich bei den ersten Brettern viele Hilfsmarkierungen für die railbands angezeichnet usw.
    Das alles macht die shapes aber eher schlechter als besser.
    Irgendwann hat man den Mut richtig zuzulangen beim Abtragen (Planer / Schleifmittel). Das macht es nicht nur schneller, sondern den shape auch besser. Große kraftvolle Bewegungen geben flüssigere Formen. „

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 9 Monaten von MiWi geändert.
    5. Februar 2018 um 8:04 Uhr als Antwort auf: Selbstbau mit XPS und 45 Grad Gelege #311711
    MiWi
    Teilnehmer

    Du muss nicht oz umrechnen, sondern oz/yd².

    4oz Gewebe sind 120gm

    5oz gewebe sind 160gm

    6oz Gewebe sind 200gr

    Der Faktor ist 33.9 um genau zu sein. (28.3495 / 0.8361)

    • 1 oz = 28.3495231 grams
    • 1 yard = 0.9144 meters
    • 1 yard squared = 0.83612736 meters squared

     

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 9 Monaten von MiWi geändert.
    2. Februar 2018 um 12:21 Uhr als Antwort auf: Mein neues Brett… (besser Brett-Projekt) #311690
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=311685] Wie ist das eigentlich, ein Board aus einem Foamblock zu shapen, da wird doch eigentlich relativ schwierig die gleichen Konturen überall zu erhalten, selbst wenn man auf einen Rohblank zurückgreift, ich denke da brauchs viel Gefühl und Augenmaß. [/quote]

    Bisschen Gefühl und bisschen Augenmaß und vor allen Dingen gutes Licht.
    Mit der Beleuchtung in meiner shapingbay kann ich Tordierung im Bottom und Deck beim Abrichten mit dem Auge leicht erkennen, bei denen eine Bevelbox dann weniger als 1mm/1000mn Schiefstellung anzeigt (quer mit Latte übers board)
    Das gleiche gilt für die Outline. Das Auge ist das genauste Messwerkzeug. Ich kann verlässlich Abweichungen r/l in der outline sehen, bei denen das Maßband dann unter 1mm Abweichung anzeigt.

    Geht dann bei railbands genauso weiter. Die Facetten zeigen einem bei gutem Licht haargenau, wo die Schnittlinie mit dem Deck läuft und wo die mit dem Bottom und den Winkel der Facette (Graustufen).

    Letzte Kontrolle ist dann immer Augen zu und spüren…mit der Hand drüber fahren.

    Mit nem geschulten Auge und guter Auge/Hand Koordination ist es easy aus nem EPS Quader nen symmetrisches räumlich geformtes Ding zu shapen.

    Alles vorausgesetzt man hat das richtige Licht. Ohne Licht -> nicht den Hauch einer Chance.

    Hier mal wahllos nen board von mir wo man das Thema Symmetrie und Licht sofort erkennt.
    [attachment file=311691]

    Oder hier nen fertiges rail.
    Den Apex-Verlauf sieht man easy, wenn da ne Welle drin ist zeigt das Licht das schonungslos.
    [attachment file=311692]

    Hier nen Beispiel für die railbands.
    Man fängt ja nicht gleich an alles rund zu schnitzen, dann hätte man keine Referenz r/l.

    [attachment file=311694]

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 9 Monaten von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 9 Monaten von MiWi geändert.
    25. Januar 2018 um 19:46 Uhr als Antwort auf: Selbstbau mit XPS und 45 Grad Gelege #311488
    MiWi
    Teilnehmer

    Hallo.
    Es gibt viele Ansichten, was u.a. auch daraus resultiert wie langlebig man seine Bretter gerne baut. Und auch wie hart Surfer zum deck sind, wie schwer sie sind usw.
    Und nicht zuletzt auch stark von der Brett-Dicke.

    Nach meiner Meinung passt die Aussage von Viral sehr gut, bottom kann man m.E. auf 2×4 oder 4+6 reduzieren.

    Ich baue weder mit XPS noch mit Gelege.
    Aber denke die Werte sind nah genug für Vergleichbarkeit.

    Ich baue mit 30kg/m² EPS, Druckfestigkeiten nahe an XPS.
    Stringerless zw. 5.10 und 7.2 idR. Dicke wie bei dir zw. 2.5 und 3 inch.
    Ich nutze 2x160g/m² bottom, 2x160g/m² deck + 2/3 deckpatch 160g/m²
    Hab etwas über 20 bretter „under my belt“, bisher hat keines einen Schaden.

    Malcolm Campbell zB glast seine Fishe (pu blanks mid density mit Stringer also auch nicht weit weg von XPS) mit 4+4 bottom und 4+4+4 deck.

    Gerade bei stringerless und auch XPS halt ich 160 oben / 100 unten wie vorgeschlagen für fernab von praxistauglich.
    Das wäre deck 5oz / bottom 3oz. Selbst Wettkampfbretter die nach 1-3 sessions hin sind, sind idR mind. 4 deck / 4 bottom und haben nen Stringer dabei.

    Hierzu einfach auch mal stringerless glassing shedule bei swaylocks googeln. Gibt viele threads, auch zu XPS. Die meisten sagen im Schnitt 2 Lagen unten, 3 oben. Je nach Dauerhaftigkeit 4 oder Kombinationen mit 6oz. Manche machen 3 Lagen unten, 4 oben, das dürften dann schon Panzer sein.

    XPS springt ja nicht zurück bei pressure Dings und am Ende führen starke Eindrückungen bei XPS früher oder später zu delams (Zellen platzen auf, es gas aus, es federt nicht zurück usw)
    Auch aus diesen Gründen würde ich oben mind. 6+6 machen.

    Das ist nur eine Meinung von vielen. Am Ende muss jeder den Weg für sich finden.
    Ich komme mit 5+5 / 5+5+patch sehr gut klar bei Surfergewichten bis zu 100kg.

    Gruß, Michael

    18. Januar 2018 um 7:14 Uhr als Antwort auf: Kaufberatung EGG-Board für den Sommer #311406
    MiWi
    Teilnehmer

    Ja, 6.6 hat einige Vorteile, finde ich auch.
    Neben der 2m Grenzen der airlines ist für meinen Geschmack die Größenordnung um 6.6 eh nen sweetspot für solche Bretter.
    (Was natürlich stark subjektiv ist.)

    Ich habe die von 6.2 bis 7.2 gebaut, die 7.2er gehen vom feeling stärker Richtung Longboard.
    Ich (191cm/97kg) fahr meins mit 6.7 und 50l.
    Nen Kumpel (185/85kg) fährt seins in 6.6 mit 45l.

    Die können wir noch duckdiven bei 0.5 Vol/Gew. (bei der Art von Shape wirds bei ca. 0.55 kräftezehrend/ineffektiv/unmöglich, deckt sich also mit der Erfahrung von Shaun).
    In der Länge haben die aber trotzdem noch extrem gutes Gleiten und man kann zB. selbst mit meiner Größe/Gewichtsklasse easy cheater fives machen.
    So ein 6.6er ist noch recht handlich allgemein. (Flug/Mietwagen/Lagerung in der Wohnung)

    17. Januar 2018 um 9:15 Uhr als Antwort auf: Kaufberatung EGG-Board für den Sommer #311396
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=311392]Man kann sich natürlich einem thruster setup auch mit Singlefinbox annähern bzw. das ganz als thruster fahren. Also 6er Single mit kleinen (3er Thruster, kleinen quads oder sonstwas) Seitenfinnen. Oder halt den USBox mit FCS Adapter einsetzen und normales Thruster fahren. Ist aber nicht meine bevorzugte Wahl für solche Bretter. [/quote]

    Kurze Ergänzung / Präzisierung:
    Ne Singlefinbox sitzt weiter vorne als die Mittelfinne eines klassischen Thruster setups.
    Im FCS Adapter sitzt die Mittelfinne ganz hinten, man kann die also ganz ans Ende der Box schieben. Es gibt auch Trailing Finnen im US Box Standard, die ganz hinten sitzen.
    Es gibt auch Varianten mit „Überhang“ nach hinten.
    Die trailing edge ist dann je nach layout immer noch 2″ vor nem klassischen Thruster, d.h. das layout wird nicht 100% deckungsgleich dazu, wie man an anderen Brettern nen reinen Thruster auslegen würde.

    Ich würde mir aber an deiner Stelle keine Gedanken machen bzgl „will mir kein neues Brett holen was dann hinterher wegen der Finnen murks für mich ist“
    Ne 6er single + sidebites ist nicht weit weg vom Thrustergefühl. (heißt: wie es speed aufbaut, wie es auf pumpen rail to rail reagiert und wie es sich in turns anfühlt)

    Würde mich sehr wundern, wenn du weder mit single noch mit 2+1 noch mit quad glücklich wirst.
    Das Finlayout muss zum Brett (tailshape, railshape usw) passen und damit harmonieren.
    Das tun o.g. auf alle Fälle.

    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 9 Monaten von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 8 Jahren, 9 Monaten von MiWi geändert.
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