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  • #312687

    tignanello
    Surfer

    Ja im Endeffekt ist man sich nur sicher, wenn man 2 Boards unter den selben Bedingungen surft. Nur wann und wo hat man dazu die Gelegenheit?!
    Ist ja auch nur ein Gedanke, das ein kürzeres Board mit quasi identischem Volumen leichter unter den genannten Bedingungen zu surfen ist.

    Ausserdem habe ich noch ein weiteres fast unschlagbares Argument. Im Sommer fahre ich mit der Familie in einem Reisemobil in die Bretagne. Das Board passt da nicht auf’s Dach (es ist knapp 3 Meter hoch), aber es passt auch nicht in den Stauraum (2,20m). Im Innenraum will ich es nicht haben, da mit Kind und Hund zu stressig.
    So ein robustes kürzeres Bic würde die Problemchen lösen;-)

    Deine Neos haben doch aber nicht alle die gleiche Stärke, oder?

    #312689

    olddude
    Surfer

    Du brauchst ein 4pc 7’3 mit ca. 62l im Holzkoffer 🙂

    Neben dem 3/2er, der hier im Schrank liegt und meinem Shorty hängen in Portugal aktuell ein Billabong 4/3, ein Gul 5/3 (0der 5/4?) und ein Bodyglove 5/4/3, eigentlich alle vergleichbar; der Billabong war der Erstkauf, der aber dank Gewichtszunahme 🙁 relativ eng wurde, dann hab ich als Schnäppchen den Gul gekauft, der eher einen Tick zu groß ausfiel. Und letztes Jahr gabs 50% auf den Bodyglove, der super passte. Mal sehen wer dieses Jahr benutzt wird..

    Alle sind Größe MT, ich bin 1,84 bei 80-84 kg, je nach Saison :).

    ich gehe davon aus, dass ich den Billabong vertickern werde, wenn ich im Juni wieder hier bin…

    #312697

    miwi
    Surfer

    Ist ja auch nur ein Gedanke, das ein kürzeres Board mit quasi identischem Volumen leichter unter den genannten Bedingungen zu surfen ist.

    Hi.
    Da gibt es ja immer wieder wilde Meinungskriege. Und ja, natürlich ist es eine Sache der Technik nen 8er auf engem Raum zu bewegen. Schon klar.

    Aber was du beschriebst kann ich für mich voll nachvollziehen.
    Bei mir war es im Grunde ähnlich wie bei dir. Die Beschreibung LKW in italienischer Innenstadt ….großartig und für mich treffend !
    Empfinde ich seit jeher in kurzperiodogem swell auch so.

    Vor Jahren mit nem 8er angefangen.
    Da ich schon immer Frickler bin, sehr früh eigen Bretter gebaut und da sofort mit kurz /voluminös herumgespielt. Mich nervte der Tanker oftmals.
    Was haben alle den Teufel an die Wand gemalt…. “Ein 100kg Anfänger steigt vom 8er  auf 6.2er Eigenbau Brett um….du wirst keinen Spaß haben, du kommst nicht voran…” Und und und…

    Ich hatte damit aber komischerweise unfassbaren Spaß, habe viele Dinge gelernt die ich mit dem 8er nicht konnte. Und konnte es gerade in kurzperiodigem oder chaotischem Swell viel besser bewegen, mich flinker / aktiver positionieren und die kleinen / schnell zumachenden Wellen besser nutzen.

    Es hat sich auch nach Jahren nichts daran geändert beim mir.
    Holland onshore Geschwabbel oder französischer Beachbreak ungeordnet und kraftlos – habe ich nach wie vor meisten Spaß auf diversen Bretter die recht kurz (also für 100kg/191cm …. idR 5.10-6.2) und mehr oder minder breit sind.

    Ich habe auch mehrere midlength Bretter im Quiver, die nutze ich auch super gerne. So ist es nicht.
    Aber viel lieber wenn es clean ist und ne gewisse Mindestgröße hat (ab Schulterhoch, besser ab kopfhoch). Muss nicht zwingend steil sein, geht um größe des face und die nutzbare Wellenschulter.
    Wenn es lange Perioden hat, vielelicht weitere Paddelwege zu gehen sind, ich früh rein will in die Wellen und weit auf der Schulter “carven” will. Oder wenn mal “point and shoot” angesagt ist. Dann nehme ich auch gerne meine Bretter um 6.8-7.6.

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Falls du mal die Möglichkeit hast ein großvolumiges kurzes Brett zu testen, versuch es einfach mal. Wenn es dir gefällt, ist das alles was zählt. Dir muss es Spaß machen. Der Rest ist graue Theorie.

    Gruß, Michael

    • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monate von  miwi.
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    #312702

    olddude
    Surfer

    Dem ist nichts hinzuzufügen, like! Deshalb ja auch früher mal der Hinweis mit dem Pukas 6.6 mit 63l, aber…

    Marco hat sein 8er ja erst seit kurzem, in Surftagen gemessen. Deshalb der investitionsvermeidende Rat erst sich darauf einzulassen und parallel dazu andere zu testen und erst danach an Neukauf zu denken.

    wir selberbauer haben es da einfacher, ein bisschen Feierabendarbeit zum Ausgleich, je nach Brett 100-200€ Material und die Brettsucht kann befriedigt werden 🙂

    #312703

    miwi
    Surfer

    Das hatte ich gelesen.
    Deswegen schrieb ich bewusst:

    Falls du mal die Möglichkeit hast ein großvolumiges kurzes Brett zu testen, versuch es einfach mal.

    Wenn man wie üblich Bretter kauft, ist das Durchprobieren u.U. ein teures Unterfangen. Sehe ich auch so. Deswegen auch der Hinweis, dass das experimentieren bei mir mit dem Selbstbau verknüpft ist. Sonst wäre das auch anders. (wobei für 100-200€ Material kann ich kein Brett bauen)

    Aber man kann je nach Location gut leihen und durchprobieren.
    Ich habe in meinem zweiten Surfurlaub bei nem Surfshop ein paar Tage Bretter geliehen, wo man kostenlos den ganzen Tag durchwechseln durfte. Da kann man in 3-4 Tage je nach Bedingungen nen knappes Dutzend Bretter mit unterschiedlichsten shapes zumindest mal antesten. Das erweitert den Horizont sehr. Auch wenn man sich in der Kürze natürlich nicht ausgiebig auf jedes Brett einlassen kann.

    Ich wollte nur sagen:
    Es gibt eine Welt jenseits von Funboards und Mini-Malibus. Sie ist groß (sehr groß) und sie ist spannend. 😉

    #312704

    tignanello
    Surfer

    Danke an euch Beide. Ich werde die Möglichkeit haben, das eine oder Andere
    Brett aus zu probieren. Und danach werde ich entscheiden. Dann werde ich ja sehen, ob meine Gedankengänge sich bewahrheiten oder totaler Quatsch sind.
    Das mit dem Selbstbau ist natürlich eine feine Sache und würde mich auch sehr interessieren. Wenn ich die Gegebenheiten dafür geschaffen habe, werde ich das wohl auch mal angehen. Aber das kann noch dauern.

    Das Pukas ist natürlich ein absoluter Traum, zumindestens theoretisch. Sollte ich die Möglichkeit haben solch ein Board aus zu probieren, würde ich nicht 1 Sekunde zögern.

    So und nun erstmal den Forecast checken, wann denn nun das nächste Geschwabbel ankommt;-)

    #312705

    olddude
    Surfer

    Das Pukas ist natürlich ein absoluter Traum, zumindestens theoretisch. Sollte ich die Möglichkeit haben solch ein Board aus zu probieren, würde ich nicht 1 Sekunde zögern.

    Falls wir es mal schaffen uns in Portugal zu treffen, wird es sich zeigen, ob es auch praktisch ein Traum ist.

    Und falls es nicht gelingt sich zu treffen, kann ich es Dir auch gerne mal bereit legen (oder legen lassen)!

    Müsstest halt nach Vale da Telha/Arrifana (ca. 30min von Lagos/Sagres; lohnt sich aber auch wegen den Stränden dort und im Umfeld) fahren und es dort holen. Ich mag das Brett sehr, aber es ist schon ziemlich speziell…, für meinen Ältesten, der mich surftechnisch längst abgehängt hat, ist es nur der “Walfisch”, der fährst lieber sein Ferox, das dürfte ein relativ breites 5.8er sein, aber volumenmäßig eher in der 40l Liga…

     

    @miwi Sind die Materialien in der Schweiz wirklich soviel teuerer? An die 200€ komme ich mit meinen Drahtseilen, da kostet jedes alleine 30€, aber das Balsa und Epoxy kommt vielleicht auf 120-150€ wenn überhaupt. 1 kg Epoxy kosten hier ca. 12€, der Härter dazu 13€ (550g), Glasfaser 160g/m² 10lfd Meter ca. 50€; Balsaplatten 200*20cm zwischen 6 und 12€ je nach Stärke also im Schnitt irgendwo 20€/m² damit komme ich auf 50-60€ Balsa pro Brett, 3-4m² Glas also 20€, bei 4 Lagen ungefähr 1kg epoxy plus Härter 25€, dazu halt noch Kleinkram und eventuell Finboxes, aber viel mehr als 150€ wirds nicht und EPS dürfte auch nciht teuerer als das Holz sein?

    #312706

    miwi
    Surfer

    Keine Ahnung was in der Schweiz ist, ich wohne im Ruhrpott.

    300€ ist die “Geiz ist geil Variante” an Material für ein Mittellanges Brett. Darin fehtl sogar noch Kleinkram wie Aktivkohlefilter (6h Einsatz entspricht ca. 2 Bretter, nochmal 5€ je Brett)
    Mit PU Blank (Selbstabholung in Frankreich, Versand unbezahlbar) sind es ca. 100-150€ mehr.
    Mit Sicomin Surf Clear Harz grob 40€ mehr.
    Landet man so bei 400-500€ Materialeinsatz.

    Von Werkzeugen wie Elektrohobel , 2 Oberfräsen mit diversen Fräsern und den Schablonen für Fusions, FCSII, US Box usw. fange wir gar nicht erst an.

    Ich mache Selbstbau auf vielen Gebieten (Schweiße Fahrradrahmen, baue Pattenspieler, Tonarme, Lautsprecher, Verstärker, Möbel usw), wirtschaftlich ist das nie. Das ist “Geld versenken” wie jedes andere Hobby auch. Da muss man sich nix vormachen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monate von  miwi.
    Anhänge:
    #312709

    miwi
    Surfer

    Herstellungskosten war nie ein Gesichtspunkt beim Basteln bei mir.
    Wenn ich was möglichst günstig haben will, kaufe ich es mir.
    Weil das vom Material idR schon icht lohnt, von der Zeit mal ganz zu schweigen.

    Selbstbau mache ich nur, wenn es mir darum geht ne gute Zeit zu haben und Körper und Geist flexibel zu halten, was neues zu lernen und den Horizont zu erweitern.

    Ich würde ungern fremde threads weiter mit dem Thema Selbstbau zuspammen. Gehört nicht hier in den thread und ist ja auch nicht Thema. Können wir gerne per PN weiterführen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monate von  miwi.
    #313080

    tignanello
    Surfer

    Inzwischen war ich schon ein paar Mal auf der Ostsee surfen. Auch wenn die Wellen nicht mit den Atlantischen vergleichbar sind, ist es doch eine super Gelegenheit innerhalb von einer Stunde im Line up zu sitzen. So bin ich dieses Jahr schon zu einigen unerwarteten Surftagen mehr gekommen.
    Letztes Mal habe ich meine Planke sogar zu richtigen Turns überzeugen können;-)
    Jetzt kann ich es garnicht erwarten wieder los zu starten und warte nur auf die richtigen Winde! Es geht also voran;-)

    Anbei dann nochmal eine Frage. Kann man grob sagen, ab welchem Volumen ein Board zu duckdiven ist? Über oder unter 40 Liter? Mir ist klar, das ein Teil auch an der Technik und Erfahrung hängt und auch an Gewicht und Kraft des Surfers…

    #313090

    wenn du “duck dive longboard” bei google eingibst findest du mehere Videos zur richtigen Technik mit Planken.

    Ich druecke mit 55 kg KG die nose meines 40 l fish auch manchmal unter Schaumwalzen und hoffe dass ich nicht erschlagen werde. Effektiv ist das nicht. Technik ist auch nicht die Beste.

    Ehrlich gesagt, je weniger Volumen desto besser, also um die 30 l oder drunter.

    Mir hat es geholfen an manchen Tagen wenn die Wellen sch… waren einfach mit einem kleinen Stick rein die Technik zu ueben (Duck diven im Swimming Pool ist fuer mich irgendwie fake und kommt nicht an die Realitaet heran), und wenn ich das Gefuehl hatte, Technik und Timing passt einigermassen, dann bin ich wieder auf ein dickeres Board gewechselt, dann mit mehr “Kawumm” und der Hoffnung dass dank Muskelgedaechtnis ein bisschen von der Technik haengen geblieben ist.

    Generell ist es einfacher sich fuer jeden neuen Schritt im Surfen gesondert Zeit zu nehmen und sich eine oder sogar mehrere Session gesondert auf die eine Sache zu konzentrieren. Beim duckdiven bieten sich doofe Bedingungen geradezu an.
    Cheers
    Natalie

    #313092

    cedi51
    Surfer

    Technik ist einfach enorm wichtig.
    Ich persönlich finde aber auch das es ruhig ein bisschen mehr Volumen sein darf, wenn es aber eher nicht in der Nose ist. D.h. mit “spitzen” Boards mit dünner Nose kann ich besser Duckdiven. Selbst wenn das Board 45 Liter hat.

    #313098

    tignanello
    Surfer

    Danke für eure Antworten. Und ja, Natalie damit hast du wohl Recht, dass es sinnvoll wäre sich für bestimmte Schritte gesondert Zeit zu nehmen. Ich denke aber, dass ich dazu zu unregelmäßig im Wasser bin als das ich das bei mir selbst durchsetzen könnte ahahah…Der Drang dann zu surfen ist halt einfach zu groß;-)

    Eine andere Sache die mir im Kopf herumschwirrt ist Farbe. Mein Board habe ich komplett weiss gelassen, und ich denke ich wäre auch nicht der Typ für ein farbiges Board, aber wie seht ihr das?
    Sind eure Boards alle weiss oder doch irgendwie persönlicher gestaltet ob nun durch Farbe oder andere Dinge?

    #313101

    Alternativ nimmst du dir 20 min von einer session Zeit fuers duckdiven ueben. Der Punkt ist sich fuer eine Weile auf nur ein einzige Sache zu fokussieren wenn man besser werden will.

    Ich hab meine boards bisher nicht selbst gestaltet, aber manche kamen farbig. Mein erstes board war eine NSP Surf Betty und die kommen ja mit Bluemchen auf dem Deck. Suess. Naja.
    Ich hab noch irgendwo eine Light Surf Goddess, die hat Sternchen auf dem Deck. Ich glaube ich verleihe das Board and die Tochter von nem Freund.
    https://www.light-surfboards.com/goddess.html
    Mein Allrounder Lieblingsboard ist ein 6.8 7S superfish (PU, ich glaube zweite Generation, ist jedenfalls ca. 5 Jahre alt) hat ein weisses Deck aber dafuer einen interessanten bottom:

    7S Surfboards coming to Surfdock


    Sieht nicht schlecht aus finde ich.
    Das Superfish meines Mannes ist zwar farbig, ich finds aber nicht so der Hingucker, siehe Anhang.
    Hab leider kein Foto von meinem Longboard. Es ist Rot mit einem (gruenen? beigen??) Rand (bin leider farbenblind bzw rot gruen schwach, ironischerweise), hat einen triple stringer, traegt das Label QB und eine Art Koru. Dann ist auf dem Deck auch eine kleine Abbildung von Neuseeland mit nem Kreuz da wo es geshaped wurde (Dunedin) und schliesslich eine Widmung an der Unterseite, da wo auch die Dimensionen eingetragen sind: Graham Carse for Natalie.
    https://qbsurfboards.com/
    http://www.nzsurfguide.co.nz/surf_shops/otago/quarry-beach-surfboards

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    #313106

    cedi51
    Surfer

    Meine gekauftet Shortboard ist auch weiß. Meine selbstgebauten sind immer alle total wild gestaltet. Entweder einfarbig oder ein Resin Swirl. 😀

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    #313107

    olddude
    Surfer

    Das Problem bei farbigen Boards sind die Probleme bei eventuellen Dings oder größeren Reparaturen. Es ist dann einfach schwierig den Farbton zu finden, oder ein Design zu komplementieren. Ich würde deshalb weiß vorziehen; allerdings ist mein letztes Kaufboard auch bunt…

    Aber am liebsten sind mir meine Holzdesigns, die Farbkraft und Maserung sieht einfach g..l aus. Aber auch da gibts bei Reparaturen Probleme.

    Mein nächstes Brett kriegt auf jeden Fall eine finale Furnierschicht, ich denke an Nußbaum, oder irgendwelche Edelholzfurniere aus nachhaltigem Anbau.

    Zum Thema Duckdiven und voluminöse Boards. bzw. Longboards gibt noch die Slice and Duck Technik. Kurz vor der Welle stellt man das Brett hochkant auf ein Rail und versucht dann mit vollem Körpergewicht auf dem herausragenden Rail das Brett so weit wie möglich einsinken zu lassen um es dann am tiefsten Punkt wieder unter Wasser in die Waagrechte zu drehen. Funktioniert leidlich und brauch einiges an Übung, weshalb ich meist doch die bewährte Turtle Roll bevorzuge.

    Beschrieben ist die Slice and duck Technik in diesem Buchlein von 1996: https://www.amazon.co.uk/LONGBOARDER-START-UP-Longboard-Start-up/dp/1884654061

    Auch wenn es schon etwas älter ist, ist es insgesamt durchaus informativ und lohnt zu lesen.

    Am besten ist immer noch eine Setpause abzuwarten und dann möglichst im Channel rauszupaddeln. Bei hämmernden Beachbreaks mit hohen Wellen und kurzer Periode geht dann aber irgendwann auch gar nichts mehr, dann lass ich es lieber… 🙁

     

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    #313110

    Die Reparatur meines weissen Hypto Krypto auf Bali wurde leider gelblich 🙁

    #313245

    tignanello
    Surfer

    Zwei Wochen Bretagne sind rum und auch die zahlreichen Surftage. Dieses mal hatte ich an manchen Tagen wirklich Glück und hatte die besten Wellen überhaupt bisher. Der Unterschied zwischen sehr gut laufenden Wellen und z.B. Ostseegeschwabbel ist dann doch schon enorm. An den richtig guten Tagen waren die Wellen bis zu 5ft hoch, sauber einlaufend und brechend, nicht zu steil. Einfach ein Traum!!! Sie sind viel leichter zu bekommen und abzureiten. Ich bin gemütlich meine Schlangenlinien gefahren. Der Take off wurde immer besser und sicherer. Ich habe weit mehr Wellen bekommen, als das ich verkackt habe.

    Bei den 1,5 Meter Wellen hatte ich dann doch aber das Gefühl ein zu großes Brett zu haben. Denn trotz seiner Länge(8’0) tauchte die Nose gefühlt ziemlich schnell ein, lag ich zu weit hinten habe ich die Welle verpasst.

    Ich hatte das Glück ein Fatum Duke 7’0 aus probieren zu können. Seitdem bin ich von einem kürzerem Board noch mehr angefixt als eh schon 😉

    Am letzten Tag in la Torche, ein wenig weiter weg von der Landzunge wo die Wellen am besten brechen, habe ich so viele Wellen wie noch nie bekommen. Das war meine bisher beste Session… Zwischen all den Anderen im Wasser, fühlte ich mich endlich nicht mehr als blutiger Anfänger hehehe…

    Übrings war es toll zu sehen was sich dort alles im Wasser herumgetrieben hat. Vom Surfbrett übers SUP Board bis hin zu Kajakähnlichen Gefährten.
    Dieser Urlaub war der absolute Hammer und die Bretagne hat sich tief in unsere Urlaubskarte eingebrannt.
    Selbst mein Sohn (absoluter Fussballer) hatte seinen Spass in den Wellen mit seinem neu erstandenem Bodyboard! Vielleicht wird es ja doch noch was mit gemeinsamen Surfreisen in Zukunft;-)

    Als nächstes geht es im Herbst dann wieder nach Portugal….

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    #313248

    olddude
    Surfer

    Super!!!

    Im Gegensatz zu Dir tendiere ich aktuell wieder zu längeren Boards… der Trick ist wohl beim Angleiten optimal auf dem Brett zu liegen und schon während des Aufstehens das Gewicht nach hinten (und am besten noch zusätzlich eine Kurve einzuleiten) zu verlagern. Damit rutsche ich weniger die Welle runter und bleibe besser drin, und natürlich verhindert das einen Nosedive.

    Ich bin grad beim Bau eines 8’3”, wobei es einige Rückschläge gab…

    https://www.woodboardforum.com/forum/design/workshop-tool-ideas/6409-8-3-pintail-foam-in-frame-project/page1

     

    Melde dich, wann Ihr nach Portugal fahrt, vielleicht klappt ja ein Treffen! Und toll, dass Dein Junior Spaß an den Wellen kriegt, aber vorsicht, in 10 Jahren fährt der Dir um die Ohren…

    Aber es macht unheimlich Spaß, mit den eigenen Jungs zu surfen, auch wenn man sportlich keine Chance mehr hat…

    #313251

    mbphoto
    Surfer

    Tignanello

    Ich bin zwar Anfänger, aber deine Beschreibung für die langen Boards bei 1.5m Wellen trifft auf meine Erfahrung letztes Jahr zu. Ich stach ständig ein und wurde dann unsanft durchgespült.

    Beim Surfnomaden habe ich was zu Shortboards gelesen und er beschreibt da, dass diese sich viel schwieriger Paddeln liessen und man immer im steilen Teil der Welle bleiben soll, etc.  (Auch beim Aufstehen müsse man ziemlich weit oben in der Welle (steil) aufstehen und so weiter.)

    Ich ziehe daraus den Schluss, dass wir beide vermutlich zu spät aufgestanden sind (also das Brett schon zu hoch in der Welle war und darum einstach) oder aber einfach zu wenig schnell gepaddelt um vor der Welle zu bleiben.

    Dies ist aber lediglich eine Interpretation von einem Schreibtischtäter, der’s nicht mehr abwarten kann, bis es in 10 Tagen wieder aufs Brett geht 😀

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #313253

    olddude
    Surfer

    Tignanello

    Ich ziehe daraus den Schluss, dass wir beide vermutlich zu spät aufgestanden sind (also das Brett schon zu hoch in der Welle war und darum einstach) oder aber einfach zu wenig schnell gepaddelt um vor der Welle zu bleiben.

    Das kommt auch immer auf die Welle an; schnell brechende Wellen, am schlimmstengar hohl brechend, sind für Anfänger einfach nix; ideal sind langsame Wellen, die langsam umschwappen, da spielt dann sogar die Größe wenig Rolle, die Höhe macht eigentlich dann nur Angst, aber eigentlich ist es egal.

    Und Paddeln kann man nie schnell genug, das hebt die Front, man denke auch an ein Boot mit Außenborder, korrektes Paddeln ist gar nicht so einfach, ich machs wahrscheinlich immer noch nicht optimal, habe mich aber Dank eines Paddelkurses per Internet deutlich gesteigert (siehe irgendwo oben).

    Das Brett pearlt eher wenn man zu langsam ist und von hinten rasch angehoben wird, als das man zu weit vorne liegt. Die meisten machen diesen Fehler und gehen dann noch weiter nach hinten, mit der KOnsequenz, dass man die Wellen gar nicht mehr kriegt. Es gilt eigentlich nur optimal im Schwerpunkt des Brettes zu liegen, die Spitze kommt nur wenig über Wasser und schnell zu paddeln. Hebt sich dann das Heck, gilt es den Oberkörper aufzurichten, damit sich das Gewicht etwas nach hinten verlagert, auch Startstütz genannt. Dann kann man so im Liegen die Welle abreiten, was gar kein Fehler ist um sich an die Beschleunigung der Wellen zu gewöhnen. Nach dem Startstütz, wenn das Brett in gleiten kommt, springt man dann halt auf.

    Klingt einfach aber es dauert viele Waschgänge bis man die Wellen vernünftig einschätzt und das Ganze mehrheitlich klappt.

    Ich üb da heut noch dran 🙂

    Der Vorteil des längeren, voluminöseren Board liegt einfach darin, dass man die Welle früher nehmen kann, deshalb sitzen die Longboarder im Lineup auch weiter draußen. Vereinfacht in Winkeln ausgedrückt, kann ein Longboard vielleicht eine Welle nehmen deren Vorderseite einen Winkel von bspw. 45° hat. diese wird dann bereits abgeritten, obwohl der Winkel weiter ansteigt (bis max. 90°) und dann bricht.

    Der Shortboarder braucht mehr Beschleunigung durch die Welle und deshalb einen steileren Winkel, sagen wir mal beispielsweise 70°. Der Shortboarder muss eigentlich immer im Pocket der Welle fahren, während der Medium- oder Longboarder auch flachere Bereiche surfen kann.

    Für Anfänger auch nciht schlecht sind kurze aber voluminöse Bretter, die verbinden die Sache ein bisschen. Es kreigt die Welle früher, aber um das Gewicht zu verlagern reicht es sich vor oder zurückzulehnen, während man beim längeren Brett oft Schritte machen muss, um den idealen Trimm zu finden.

    Wie oben, hab ich so ein kurzes fettes und fahr das auch gerne, aber gerade bei Sommerwellen sind ein zwei Fuß länger auch nciht zu verachten..

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #313254

    tignanello
    Surfer

    Tignanello

    ……….
    Ich ziehe daraus den Schluss, dass wir beide vermutlich zu spät aufgestanden sind (also das Brett schon zu hoch in der Welle war und darum einstach) oder aber einfach zu wenig schnell gepaddelt um vor der Welle zu bleiben.
    …….?

    Das erstere trifft bei mir auf jeden Fall zu. Ich komme zu oft ein wenig zu spät nach oben. Warum? Weil ich mich orientieren will, weil ich gucke ob auch niemand anderes gestartet ist, weil ich den Startstütz voll auskoste hehehe… Ich muss mich da manchmal richtig drauf konzentrieren explosiver direkter hoch zu kommen. Das dauert teilweise 1-2 Sekunden zu lang und das kann schon reichen, um die Welle nicht optimal zu erwischen….

    #313255

    olddude
    Surfer

    Tignanello

    ……….

    Ich ziehe daraus den Schluss, dass wir beide vermutlich zu spät aufgestanden sind (also das Brett schon zu hoch in der Welle war und darum einstach) oder aber einfach zu wenig schnell gepaddelt um vor der Welle zu bleiben.

    …….?

    Das erstere trifft bei mir auf jeden Fall zu. Ich komme zu oft ein wenig zu spät nach oben. Warum? Weil ich mich orientieren will, weil ich gucke ob auch niemand anderes gestartet ist, weil ich den Startstütz voll auskoste hehehe… Ich muss mich da manchmal richtig drauf konzentrieren explosiver direkter hoch zu kommen. Das dauert teilweise 1-2 Sekunden zu lang und das kann schon reichen, um die Welle nicht optimal zu erwischen….

    Wenn die Welle gut ist, brauchst Du da nix übertreiben, sowie Du im Startstütz die Beschleunigung spürst ist eigentlich schon gut. Für mich ist es gescheiter, im Startstütz schon die Kurve auf die Schulter einzuleiten als aufzuspringen und senkrecht die Welle runterzufahren. Bei letzterem bin ich meist sofort unten und komm nicht mehr in die Welle, beim Andrehen im STartstütz bleib ich viel länger in der Welle und hab Zeit zum Aufstehen und wenn die Welle nicht gleich bricht, stehst Du schräg in der Schulter und reitest die Welle entlang.

    Eine Alternative ist auch schon schräg in Brechrichtung anzupaddeln und/oder das schräge Anpaddeln mit dem Drehen im STartstütz/beim Aufstehen schon zu kombinieren. Startet man nämlich zu schräg, wirft es einen auch um.

     

    Am Schluß hilft einfach nur Zeit im Wasser und Üben. Und richtig gut werd ich sowieso niemals, da reicht Urlaubsurfen einfach nicht… 🙁 (zumindest als 50+)

    #313256

    mbphoto
    Surfer

    Am Schluß hilft einfach nur Zeit im Wasser und Üben. Und richtig gut werd ich sowieso niemals, da reicht Urlaubsurfen einfach nicht…

    Das bereitet mir auch Sorgen.. 1 Woche pro Jahr ist einfach zu wenig. Ich habe angefangen, mich etwas umzuschauen, nach Alternativen fürs Training und freue mich riesig auf den Surfsee, der in Zürich gebaut wird WAVEUP.

    Das einzige, was mir dort etwas Bauchschmerzen bereitet, sind die Kosten. Die Pools in England und Snowdonia kosten so > 40€ pro Stunde. (Snowdonia kannst 3 Stunden für 100+ € haben, intermediate)

    In Zürich wird das also eher so 60€ pro Stunde sein (weil Zürich..) und viele werden das eben bezahlen, weil’s keine Alternativen gibt.
    5 Stunden surfen summiert sich so schnell mal zu Kosten auf, die man für einen billigen 5-Tages Surftrip aufwenden könnte.

     

    2020 geht ausserdem im Wallis ein zweiter Surfsee auf (auch wavegarden Technologie), welcher eventuell ein wenig günstiger ist.

    Das Gute: beide sind in ca 90 Minuten mit dem ÖV erreichbar von mir aus.

     

    Dann gibt’s da noch die Flusswelle in Bremgarten im Nachbarkanton. 1 Stunde Fahrt mit dem Auto.

     

    Das Beste: Fast direkt vor meiner Haustüre ist eine Flusswelle geplant 😀 (Leider sind die seit bald 10 Jahren dran und es gibt noch keinen Termin für den Bau..)

    http://www.flusswelle.be/home.html

     

    Bleibt nur noch die Frage:
    Wie einfach sind solche Wellen als blutiger Anfänger zu meistern?

    #313313

    tignanello
    Surfer

    Mich würde interessieren ob Jemand von euch auch andere Wassersportarten betreibt. Als landlocked Surfer ständig auf Gymnastikbällen oder Ähnlichem zu trainieren ist ja auch langweilig. Und auch wenn ich relativ nah an der Küste wohne, sind die guten Surftage doch rar gesäht.
    Die Frage ist also, ob ihr nebenbei auch kitesurft oder windsurft? Und wenn ja wie das euer Wellenreiten beeinflusst?
    Seht ihr das eher positiv oder negativ, wenn man mehrere Wassersportarten betreibt? Oder schliesst ihr das von vornherein aus und es würde für euch nichts anderes als Wellenreiten in Frage kommen?

    #313314

    olddude
    Surfer

    Nix Küste, nix kite, nix windsurfen, Kanuwandern zählt in diesem Kontext auch nicht wirklich, wobei das letzte Mal auch schon Jahre zurückliegt.

    Ich kann nur mit seltenem Longboardskateboardfahren dienen, ja und im Winter natürlich Snowboard 🙂

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    #313315

    Ein Freund von mir macht kitesurfen wenn onshore oder cross Winde die Wellen unsurfbar machen. Allerdings nicht im Winter, da ist es ihm zu kalt. Er ist über 50 und steuert aufs Surfer’s ear zu.
    Ich mache weder Wintersport (auch wenn das nächste Skigebiet nur 2.5 Autostunden entfernt ist) noch Ersatzwassersport, zum einen kann ich mich mit dem ganzen zusätzlichen Equipment nicht so anfreunden – ich find surfen dahingehend ganz easy, board, leash, der Ozean und ich – zum anderen möchte ich mich lieber aufs Wellenreiten konzentrieren.
    Als ich landlocked war bin ich ab und zu mit dem SUP auf dem Rhein-Herne Kanal rumgepaddelt oder bin mit nem longboard um den Kemnader See gefahren.
    Longboard werde ich wieder aufnehmen.
    Ich werde mich ausserdem ergänzend zum Wellenreiten mit bodysurfen auseinandersetzen, um mein Timing und das Gefühlt (im wörtlichen wie übertragenen Sinne für die
    Wellen zu trainieren – befürchte aber das wird an meiner mangelnden Schwimmleistung scheitern. Vielleicht kaufe ich auch ein Paar Flossen und ein altes bodyboard um ne Chance zu haben.

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    #313419

    tignanello
    Surfer

    Ich habe mal eine Frage an Alle die mit dem Camper zum Surfen fahren.
    Eine der nächsten Reisen wollen wir mit dem Camper höchstwahrscheinlich nach Frankreich machen. Die Große Frage ist jedoch, ob sich das für 7
    bis maximal 9 Tage überhaupt lohnt. Je nach Wellenbedingungen würden wir in die Normandie, was von Hamburg aus mit am nächsten wäre oder/und in die Bretagne und ggfs. auch weiter runter Richtung Süden.
    Wir haben 2 Fahrer pro Auto, könnten somit quasi durchfahren. Ob man das dann wirklich schafft und wie platt man danach ist, steht auf einem anderen Blatt.
    Was sagt ihr dazu? Habt ihr schonmal so eine Reise innerhalb von einer Woche gemacht?

    #313532

    tignanello
    Surfer
    #313533

    stmadmin
    Moderator

    Können sich ein Rennen mit den Berlinern liefern.

    SURF ERA – Deutschlands erster Surfpark

    Allerdings sind bei Projekte soweit ich weiss noch nicht finanziert, daher bleibt abzuwarten, was nachher von der Planung überbleibt.

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