Schön, dass Du da bist Foren Surf Anfänger Jugendtraum ;-)

Dieses Thema enthält 128 Antworten und 17 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  miwi vor 1 Monat.

Ansicht von 9 Beiträgen - 121 bis 129 (von insgesamt 129)
  • Autor
    Beiträge
  • #312687

    tignanello
    Teilnehmer

    Ja im Endeffekt ist man sich nur sicher, wenn man 2 Boards unter den selben Bedingungen surft. Nur wann und wo hat man dazu die Gelegenheit?!
    Ist ja auch nur ein Gedanke, das ein kürzeres Board mit quasi identischem Volumen leichter unter den genannten Bedingungen zu surfen ist.

    Ausserdem habe ich noch ein weiteres fast unschlagbares Argument. Im Sommer fahre ich mit der Familie in einem Reisemobil in die Bretagne. Das Board passt da nicht auf’s Dach (es ist knapp 3 Meter hoch), aber es passt auch nicht in den Stauraum (2,20m). Im Innenraum will ich es nicht haben, da mit Kind und Hund zu stressig.
    So ein robustes kürzeres Bic würde die Problemchen lösen;-)

    Deine Neos haben doch aber nicht alle die gleiche Stärke, oder?

    #312689

    olddude
    Teilnehmer

    Du brauchst ein 4pc 7’3 mit ca. 62l im Holzkoffer 🙂

    Neben dem 3/2er, der hier im Schrank liegt und meinem Shorty hängen in Portugal aktuell ein Billabong 4/3, ein Gul 5/3 (0der 5/4?) und ein Bodyglove 5/4/3, eigentlich alle vergleichbar; der Billabong war der Erstkauf, der aber dank Gewichtszunahme 🙁 relativ eng wurde, dann hab ich als Schnäppchen den Gul gekauft, der eher einen Tick zu groß ausfiel. Und letztes Jahr gabs 50% auf den Bodyglove, der super passte. Mal sehen wer dieses Jahr benutzt wird..

    Alle sind Größe MT, ich bin 1,84 bei 80-84 kg, je nach Saison :).

    ich gehe davon aus, dass ich den Billabong vertickern werde, wenn ich im Juni wieder hier bin…

    #312697

    miwi
    Teilnehmer

    Ist ja auch nur ein Gedanke, das ein kürzeres Board mit quasi identischem Volumen leichter unter den genannten Bedingungen zu surfen ist.

    Hi.
    Da gibt es ja immer wieder wilde Meinungskriege. Und ja, natürlich ist es eine Sache der Technik nen 8er auf engem Raum zu bewegen. Schon klar.

    Aber was du beschriebst kann ich für mich voll nachvollziehen.
    Bei mir war es im Grunde ähnlich wie bei dir. Die Beschreibung LKW in italienischer Innenstadt ….großartig und für mich treffend !
    Empfinde ich seit jeher in kurzperiodogem swell auch so.

    Vor Jahren mit nem 8er angefangen.
    Da ich schon immer Frickler bin, sehr früh eigen Bretter gebaut und da sofort mit kurz /voluminös herumgespielt. Mich nervte der Tanker oftmals.
    Was haben alle den Teufel an die Wand gemalt…. „Ein 100kg Anfänger steigt vom 8er  auf 6.2er Eigenbau Brett um….du wirst keinen Spaß haben, du kommst nicht voran…“ Und und und…

    Ich hatte damit aber komischerweise unfassbaren Spaß, habe viele Dinge gelernt die ich mit dem 8er nicht konnte. Und konnte es gerade in kurzperiodigem oder chaotischem Swell viel besser bewegen, mich flinker / aktiver positionieren und die kleinen / schnell zumachenden Wellen besser nutzen.

    Es hat sich auch nach Jahren nichts daran geändert beim mir.
    Holland onshore Geschwabbel oder französischer Beachbreak ungeordnet und kraftlos – habe ich nach wie vor meisten Spaß auf diversen Bretter die recht kurz (also für 100kg/191cm …. idR 5.10-6.2) und mehr oder minder breit sind.

    Ich habe auch mehrere midlength Bretter im Quiver, die nutze ich auch super gerne. So ist es nicht.
    Aber viel lieber wenn es clean ist und ne gewisse Mindestgröße hat (ab Schulterhoch, besser ab kopfhoch). Muss nicht zwingend steil sein, geht um größe des face und die nutzbare Wellenschulter.
    Wenn es lange Perioden hat, vielelicht weitere Paddelwege zu gehen sind, ich früh rein will in die Wellen und weit auf der Schulter „carven“ will. Oder wenn mal „point and shoot“ angesagt ist. Dann nehme ich auch gerne meine Bretter um 6.8-7.6.

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Falls du mal die Möglichkeit hast ein großvolumiges kurzes Brett zu testen, versuch es einfach mal. Wenn es dir gefällt, ist das alles was zählt. Dir muss es Spaß machen. Der Rest ist graue Theorie.

    Gruß, Michael

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  miwi.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  miwi.
    1 user thanked author for this post.
    #312702

    olddude
    Teilnehmer

    Dem ist nichts hinzuzufügen, like! Deshalb ja auch früher mal der Hinweis mit dem Pukas 6.6 mit 63l, aber…

    Marco hat sein 8er ja erst seit kurzem, in Surftagen gemessen. Deshalb der investitionsvermeidende Rat erst sich darauf einzulassen und parallel dazu andere zu testen und erst danach an Neukauf zu denken.

    wir selberbauer haben es da einfacher, ein bisschen Feierabendarbeit zum Ausgleich, je nach Brett 100-200€ Material und die Brettsucht kann befriedigt werden 🙂

    #312703

    miwi
    Teilnehmer

    Das hatte ich gelesen.
    Deswegen schrieb ich bewusst:

    Falls du mal die Möglichkeit hast ein großvolumiges kurzes Brett zu testen, versuch es einfach mal.

    Wenn man wie üblich Bretter kauft, ist das Durchprobieren u.U. ein teures Unterfangen. Sehe ich auch so. Deswegen auch der Hinweis, dass das experimentieren bei mir mit dem Selbstbau verknüpft ist. Sonst wäre das auch anders. (wobei für 100-200€ Material kann ich kein Brett bauen)

    Aber man kann je nach Location gut leihen und durchprobieren.
    Ich habe in meinem zweiten Surfurlaub bei nem Surfshop ein paar Tage Bretter geliehen, wo man kostenlos den ganzen Tag durchwechseln durfte. Da kann man in 3-4 Tage je nach Bedingungen nen knappes Dutzend Bretter mit unterschiedlichsten shapes zumindest mal antesten. Das erweitert den Horizont sehr. Auch wenn man sich in der Kürze natürlich nicht ausgiebig auf jedes Brett einlassen kann.

    Ich wollte nur sagen:
    Es gibt eine Welt jenseits von Funboards und Mini-Malibus. Sie ist groß (sehr groß) und sie ist spannend. 😉

    #312704

    tignanello
    Teilnehmer

    Danke an euch Beide. Ich werde die Möglichkeit haben, das eine oder Andere
    Brett aus zu probieren. Und danach werde ich entscheiden. Dann werde ich ja sehen, ob meine Gedankengänge sich bewahrheiten oder totaler Quatsch sind.
    Das mit dem Selbstbau ist natürlich eine feine Sache und würde mich auch sehr interessieren. Wenn ich die Gegebenheiten dafür geschaffen habe, werde ich das wohl auch mal angehen. Aber das kann noch dauern.

    Das Pukas ist natürlich ein absoluter Traum, zumindestens theoretisch. Sollte ich die Möglichkeit haben solch ein Board aus zu probieren, würde ich nicht 1 Sekunde zögern.

    So und nun erstmal den Forecast checken, wann denn nun das nächste Geschwabbel ankommt;-)

    #312705

    olddude
    Teilnehmer

    Das Pukas ist natürlich ein absoluter Traum, zumindestens theoretisch. Sollte ich die Möglichkeit haben solch ein Board aus zu probieren, würde ich nicht 1 Sekunde zögern.

    Falls wir es mal schaffen uns in Portugal zu treffen, wird es sich zeigen, ob es auch praktisch ein Traum ist.

    Und falls es nicht gelingt sich zu treffen, kann ich es Dir auch gerne mal bereit legen (oder legen lassen)!

    Müsstest halt nach Vale da Telha/Arrifana (ca. 30min von Lagos/Sagres; lohnt sich aber auch wegen den Stränden dort und im Umfeld) fahren und es dort holen. Ich mag das Brett sehr, aber es ist schon ziemlich speziell…, für meinen Ältesten, der mich surftechnisch längst abgehängt hat, ist es nur der „Walfisch“, der fährst lieber sein Ferox, das dürfte ein relativ breites 5.8er sein, aber volumenmäßig eher in der 40l Liga…

     

    @miwi Sind die Materialien in der Schweiz wirklich soviel teuerer? An die 200€ komme ich mit meinen Drahtseilen, da kostet jedes alleine 30€, aber das Balsa und Epoxy kommt vielleicht auf 120-150€ wenn überhaupt. 1 kg Epoxy kosten hier ca. 12€, der Härter dazu 13€ (550g), Glasfaser 160g/m² 10lfd Meter ca. 50€; Balsaplatten 200*20cm zwischen 6 und 12€ je nach Stärke also im Schnitt irgendwo 20€/m² damit komme ich auf 50-60€ Balsa pro Brett, 3-4m² Glas also 20€, bei 4 Lagen ungefähr 1kg epoxy plus Härter 25€, dazu halt noch Kleinkram und eventuell Finboxes, aber viel mehr als 150€ wirds nicht und EPS dürfte auch nciht teuerer als das Holz sein?

    #312706

    miwi
    Teilnehmer

    Keine Ahnung was in der Schweiz ist, ich wohne im Ruhrpott.

    300€ ist die „Geiz ist geil Variante“ an Material für ein Mittellanges Brett. Darin fehtl sogar noch Kleinkram wie Aktivkohlefilter (6h Einsatz entspricht ca. 2 Bretter, nochmal 5€ je Brett)
    Mit PU Blank (Selbstabholung in Frankreich, Versand unbezahlbar) sind es ca. 100-150€ mehr.
    Mit Sicomin Surf Clear Harz grob 40€ mehr.
    Landet man so bei 400-500€ Materialeinsatz.

    Von Werkzeugen wie Elektrohobel , 2 Oberfräsen mit diversen Fräsern und den Schablonen für Fusions, FCSII, US Box usw. fange wir gar nicht erst an.

    Ich mache Selbstbau auf vielen Gebieten (Schweiße Fahrradrahmen, baue Pattenspieler, Tonarme, Lautsprecher, Verstärker, Möbel usw), wirtschaftlich ist das nie. Das ist „Geld versenken“ wie jedes andere Hobby auch. Da muss man sich nix vormachen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  miwi.
    Attachments:
    #312709

    miwi
    Teilnehmer

    Herstellungskosten war nie ein Gesichtspunkt beim Basteln bei mir.
    Wenn ich was möglichst günstig haben will, kaufe ich es mir.
    Weil das vom Material idR schon icht lohnt, von der Zeit mal ganz zu schweigen.

    Selbstbau mache ich nur, wenn es mir darum geht ne gute Zeit zu haben und Körper und Geist flexibel zu halten, was neues zu lernen und den Horizont zu erweitern.

    Ich würde ungern fremde threads weiter mit dem Thema Selbstbau zuspammen. Gehört nicht hier in den thread und ist ja auch nicht Thema. Können wir gerne per PN weiterführen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  miwi.
Ansicht von 9 Beiträgen - 121 bis 129 (von insgesamt 129)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.