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    Beiträge
  • 19. September 2019 um 7:01 Uhr als Antwort auf: volumenberechnung von surfbrett #314627
    MiWi
    Teilnehmer

    Hallo.

    [quote quote=314626]Übrigens ,in der Abbildung ist das Board 6’2”, deine Beispiel fangen bei 6´4” an.[/quote]

    Richtig, und zwar bewusst. Es ging um den Beleg, dass dein „calculator“/“estimator“ deutlich zu hohe Werte liefert.
    Die angeführte Schar 6.4er Bretter weist ein 5-7l geringeres Volumen auf,  als für ein 6.2er (mit sonst identischen Abmessungen) berechent werden.
    Ich hätte auch dein tool auf 6.4 setzen können, dann wären wir bei eher bei 6-8l gewesen.

    So oder so liegen 5l ,6l ,7l oder auch 8l weit von  [quote quote=314626]da ich eine Abschätzung bekomme, die auch 2-3 Liter daneben liegen kann.[/quote] weg.

    Für mich bleibt so ein tool wertlos, aus den bereits genannten Gründen.
    Es genügen 2-3 clicks auf diversen Herstellerseiten und man bekommt ein weitaus besseres Gefühl für die Größenordnung des Volumens.

    Es geht mir auch nicht darum, das Volumen als „heilige Kuh“ zu betrachten. Ist es für mich nicht.
    Otto Normal surfer sollten sich meines Erachten nicht an Nachkommastellen aufhängen oder den Einfluss vom einen oder anderen Liter Volumen maßlos überbewerten. (1-2l beim shortboard oder gar 4,5,6 oder sogar 10l  bei altenativen shapes und longboards sind gegeüber den anderen designparametern recht unerheblich)
    Es ist nur eine von sehr sehr vielen Größen, die bei der Brettwahl berücksichtigt werden.

    Auch das ist für mich ein weiterer Grund, warum ich in so einem Tool keinen Nutzen erkennen kann.

     

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von MiWi geändert.
    16. September 2019 um 7:41 Uhr als Antwort auf: volumenberechnung von surfbrett #314621
    MiWi
    Teilnehmer

    Meines Erachten hat Cedi doch schon alles gesagt:

    [quote quote=308528]Geht nicht so einfach… Hängt halt vor allem vom Shape ab wie viel Volumen ein Board hat. Am besten ist es wenn du dir Vergleichbare Boards mit den selben Maßen anschaust und dort auf die Liter angaben schaust.[/quote]

    16. September 2019 um 7:38 Uhr als Antwort auf: volumenberechnung von surfbrett #314618
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314612]Kannst du mir bitte ein Beispiel fuer die total absurden Werte geben ?[/quote]

    Siehe Bild, Regler im Rechner auf Anschlag Richtung „stark gefoilt“ und performance shape.
    Und trotzdem liefert der Rechenr irgendwas über 41, was aber eher dicken groveler shapes und boards mit sehr sehr viel „verstecktem“ Volumen oder maximal Hybrids entspricht.
    Aber nichts, was dem auf links geschobenen „shape“ Regler entsprechen würde.

    Performance boards haben da locker 5l weniger.

    Channel Islands Zeus: 6.4 / 19.75 / 2.75 = 35.6L
    Channel Island Fred Rubble: 6.5 / 20 / 2.11/16 = 36l
    Lost Driver: 6.6 / 20 / 2.66 = 36.1l
    Lost Pocket Rocket round: 6.4 / 20.25 / 2.63 = 36l (das sind schond dioe fetten Bro Dims)
    Hayden Black Noize: 6.4 / 20.1/8 / 2.11/16 = 33.8l

    List kann ich endlos so weiterführen.
    Der Rechner liegt nicht nur bei performance boards daneben, sondern auch wenn man das ganze für Hybrid / Alternative shapes durchzieht. Ich führe da jetzt keine Liste an, bin ich zu faul.
    Ich habe da aber ne basis von weit über 100 Brettern im Kopf, die ich regelmäßig als Vorlage für meine Datenbank an eigenen shapes
    nutze und mit der ich immer abgleiche und dann per Messungen auch verifiziere.

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 1 Monat von MiWi geändert.
    12. September 2019 um 20:43 Uhr als Antwort auf: volumenberechnung von surfbrett #314611
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314607]Auf dieser Seite findet ihr eine Volumen Caculator/Estimator fuer Surfbaords:[/quote]

    Der komplett absurde und unbrauchbare Werte liefert.
    Würfeln ist deutlich genauer.

    (insbesondere die Werte fürs schlanke boards sind mal locker um 50% zu hoch)

    9. September 2019 um 12:05 Uhr als Antwort auf: Jugendtraum ;-) #314604
    MiWi
    Teilnehmer

    Das hört sich auch super an.
    Auch die Erfahrung mit dem kürzeren/kleineren Brett. Horizont erweitern und Erfahrungen sammeln ist immer gut. So oder so.

    9. September 2019 um 7:46 Uhr als Antwort auf: Jugendtraum ;-) #314598
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich hoffe, du hattest ein gutes und wellenreiches Wochenende.

    Entgegen der Erwartung war es bei uns richtig gut. Wetter und Wellen viel besser, als es der forecast vermuten ließ. Ich habe 5 sehr schöne Sessions gehabt. (also an Hollandmaßstäben gemessen)
    Unabhängig vom swell ist so ein Wochenende am Meer eh immer richtig gut für die Seele.

    [attachment file=“314599″]

    [attachment file=“314600″]

    [attachment file=“314601″]

    6. September 2019 um 9:48 Uhr als Antwort auf: Jugendtraum ;-) #314589
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314588]aber die gute Saison fängt ja auch erst gerade an;-)[/quote]

    Genau.

    Euch nen schönes we da oben und gute Wellen.

    6. September 2019 um 7:49 Uhr als Antwort auf: Jugendtraum ;-) #314587
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314584]P.s.: Jetzt am Wochenende geht es wieder hoch an die Nordsee, wie es wohl halb Surfernorddeutschland macht. Wenn die Vorhersage so bleibt, dann sieht das nach mächtig Spass aus…[/quote]

    Bist du jetzt am Wochenende an der Nordsee ? Wohin fährst du ?

    Leider ist ja von dem forecast nicht mehr viel übrig geblieben.
    Ich fahre trotzdem jetzt gleich für 3 Tage nach Scheveningen.

    Bei den kleinen Bedingungen wird sich das zwar kaum bis gar nicht lohnen und super crowded sein.
    Aber ich hab anfang der Woche eh schon eine Apartment gebucht und jetzt fahr ich auch hin.
    Bei dem wind und swell der Anfang der Woche noch vorhergesagt war, hätte sich das auf der outside von ganz alleine erledigt mit der crowd. Wäre geil geworden. Darauf hatte ich gehofft. Das wird jetzt wohl nichts.
    Egal, hauptsache Paddeln und wieder an Salzwasser. In 2 Wochen geht es nach Cornwall, da schadet es nicht in Holland etwas zu paddeln.

    20. August 2019 um 14:32 Uhr als Antwort auf: Suche Step Up Board zwischen 36–40L #314576
    MiWi
    Teilnehmer

    Oh, ja, es scheint so zu sein, dass man nicht mehr editieren kann (oder nur kurz nach Beitragserstellung).

    facebook:
    Ja genau, ich kenne auch nur die „SecondSurf – Second Hand Surf Equipment“ und die „Wellenreiten Deutschland“.
    Oft Schrott zu überteuerten Preisen, aber auch hier und da mal gute und faire Angebote.

    20. August 2019 um 11:09 Uhr als Antwort auf: Suche Step Up Board zwischen 36–40L #314574
    MiWi
    Teilnehmer

    Ja, hatte ich mir schon gedacht, dass das Brett dir zu groß ist.

    El loco/Puddle Jumper/Quiver Killer……Also suchst du einen groveler bis allrounder.
    Das komplette Gegenteil eines step-ups.
    Ich würde das evtl. in der Überschrift anpassen, um mehr passende Angebote zu erhalten.

    Falls du hier nicht fündig wirst:
    Die einschlägigen Gebrauchtmarkt Gruppen bei facebook kennst du sicherlich, oder ?

    20. August 2019 um 9:35 Uhr als Antwort auf: Suche Step Up Board zwischen 36–40L #314569
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich hänge die Bilder mal nochmal mit anderem Namen an.

    Wenn man nicht angemeldet ist, werden nämlich falsche Bilder im Beitrag angezeigt.
    In diesem Fall 3 Bilder von einem Tomo Evo. Seltsam.

    (Ist mir letztens schon aufgefallen und jetzt hier wieder. Wenn ich mich anmelde, sind es dann die richtigen Bilder).

    20. August 2019 um 8:01 Uhr als Antwort auf: Suche Step Up Board zwischen 36–40L #314564
    MiWi
    Teilnehmer

    Hallo.
    Ich bin nicht ganz sicher, was du suchst.
    Stepup oder „hüfthoch bis etwas über headhigh“ ?
    (Nen stepup deckt ja üblicher Weise headhigh bis doh oder sowas ab.)

    Für „hüfthoch bis über hh“ hätte ich ein board über. (Habe zu viele Bretter.)
    Ist etwas größer, als von dir gesucht.
    6.6*21*2-3/4 mit 39l.
    Ist inspiriert vom Neal Purchase Jr „Duo“.

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    Moderater rocker, single to double concave bottom.
    Sehr smooth, sehr viel Halt.
    Duos sind ähnlich smooth wie singles, drehen aber viel enger und vor allen Dingen lassen die sich rail to rail pumpen und generieren speed wie ein modernes shortboard.
    Fühlt sich in hüfthoch bis ca. 2ft overhead am wohlsten.
    Ich habe es auch schonmal in doh genutzt, das ist dann für mich aber die Grenze, wo ich dann gerne Bretter mit mehr Länge und weniger Breite nehme.

    Standort Dortmund.
    Zustand neuwertig.
    Preis 300€ ohne Finne / 350€ mit zwei Finnen (7.0er)

    [attachment file=“314565″]
    [attachment file=“314566″]
    [attachment file=“314567″]

    Gruß, Michael

    5. August 2019 um 7:07 Uhr als Antwort auf: Der "An was plane ich/arbeite gerade"-Thread #314545
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314544]kannst du mir einen Tip geben wie du Wings luftblasenfrei hinbekommst beim laminieren? Schneidest du das Glasgewebe vorher ein?[/quote]

    Genau, man setzt Entlastungscuts.
    Luftblasenfrei finde ich nicht so schwierig.
    Aber eine saubere Abdeckung, ohne Fehlstellen gelingt mir bei einigen Geometrien auch nicht immer.
    Bei den wings klappt das mal gut, und mal halb gut. Ich habe auch schonmal ein kleines klares patch am Ende vom glassing über die Spitze gelegt, die beim Umschlagen der laps frei blieb und nicht so recht wollte.
    Gut gepfuscht ist halb gewonnen… 😉

    30. Juli 2019 um 9:49 Uhr als Antwort auf: Der "An was plane ich/arbeite gerade"-Thread #314536
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich habe am Wochenende ein board für nen Kumpel fertig gestellt.
    Asym Mini Log 6.4 x 21.3/4 und Twin / quad setup.

    [attachment file=“314537″]

    [attachment file=“314538″]

    [attachment file=“314539″]

    Gestern Abend hab ich dann angefangen ein blank für mein nächstes board zu schneiden. Also bislang nur foil und Stringer-Schnitt.
    Als nächstes muss ich die HDF Schablone für die outline machen und dann mit der Oberfräse die outline fräsen.
    Wird ein midlength/relaxed stepup 6.10 x 20.5 als bonzer 5.
    So im Stil grob irgendwo irgendwo zwischen einem crossbreed von Jye Byrnes und dem  Christenson Osprey.

    [attachment file=“hw314538″]

    Da muss ich mir aber Zeit mit lassen. Der darf nicht vor dem nächsten Cornwall trip fertig werden.
    Weil ich dort erstmal mein letztes Brett testen/surfen muss.
    6.5×21 Twin mit 4 channel bottom.

    [attachment file=“twin314537″]

    [attachment file=“twin314538″]

    30. Juli 2019 um 9:40 Uhr als Antwort auf: Der "An was plane ich/arbeite gerade"-Thread #314535
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314534]Mir feht noch ne Werkstatt im Raum Hannover. Hat jemand ne Idee?[/quote]

    Leider nicht. Ich kenne das Dilemma, als ich noch in einer Mietwohnung gewohnt habe. Da habe ich ab und zu die Garage zweckentfremdet. War aber auch immer eine riesen Sauerei und das aufräumen/putzen hat mehr Zeit verschlungen, als das eigentliche Arbeiten.

    18. Juli 2019 um 8:22 Uhr als Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard #314522
    MiWi
    Teilnehmer

    Damit machst du nichts verkerht.
    Der shape ist okay für dein Zwecke.
    Volumen ist allemal genug vorhanden.
    Der Preis passt.
    Es ist etwas schmaler, als die 7.6er NSP und Torq. Sieht insgesamt vom shape etwas „sportlicher“ aus.
    (nose schmaler, ganzer shape schlanker)
    D.h. vermutlich etwass „kippeliger“ am Anfang, damit aber später vermutlich aber auch wendiger/agiler.

    Die Bauweise ist stabil und robust. Das ist insbesodnere bei Beginnern idr von Vorteil.
    So ein Brett fühlt sich anders an, als eine klassicheBauweise (vom flex usw). Das ist für einen beginner aber imho a) nicht oder kaum merkbar und b) macht es für einen Beginner keinen Unterschied.

    Damit kannst du Fortschritte machen und wirst das später mit wenig Verlust wieder los.
    Dann kannst du immer noch auf evtl. kleinere Bretter und klassische Bauweise umsteigen und was mit mehr „sexappeal“ kaufen.

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 3 Monaten von MiWi geändert.
    3. Juli 2019 um 9:42 Uhr als Antwort auf: "Modern Fish " 6.4 x 21.5 x 3 – ca 43l #314500
    MiWi
    Teilnehmer

    Das board ist verkauft.

    (Man kann scheinbar nicht mehr editieren, sonst würde ich es gleich im Titel und/oder im ursprünglichen Beitrag editieren)

    18. Juni 2019 um 14:19 Uhr als Antwort auf: Surfboardbau step by step #314479
    MiWi
    Teilnehmer

    Ja, die channels übernehmen ja immer eine Art Seitenführung. Sowas gibt es auch als finless oder nahezu finless (Manu Caro zB). Die Variation Finnenfläche vs. channelartige Leitelemente kann man ja in unterschiedlichsten Schattierungen von bis ausführen.

    Wobei hotcurls ja eher über einen keel / stark betontes vee funktionieren. Also in meiner Gedankenweise anders, als channels.

    Aber jetzt komme ich zu sehr ins offtopic, sorry….

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    18. Juni 2019 um 13:47 Uhr als Antwort auf: Surfboardbau step by step #314472
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314469]Die die ich habe ist ziemlich fest und Rundungen ohne Korrekturschnitte sind fast unmöglich,[/quote]

    Ob das möglich ist, hängt weniger vom Gewebe, sondern wie bereits gesagt primär von den Fähigkeiten des glassers ab.
    Man braucht Gefühl und muss wissen, wie und wo man das Gewebe arbeitet.
    Ich bin immer noch ein mieserabler glasser. Um gut zu werden reichen 30 Bretter nicht, da müsste mindestens ne weitere Null hinten dran.

    Aber es wird besser nach und nach. Anfangs habe ich auch mehr Entlastungscuts gebraucht.
    Nose/tail sind bei normalen shapes eh kein Problem mehr, da brauche ich nur noch einen cut am Stringer.
    (habe ich bei den ersten Brettern so auch nicht geschafft mit Leinwand)
    Wings usw. klappen bei mir mittlerweile auch ganz gut.
    Channels empfinde ich am schwierigsten. Dafür braucht es viel Übung. Und zudem macht es einm epoxy da auch nicht gerade leicht (PE ist da einfacher besser,w eil es gelt und kickt).

    Letzte Woche hab ich nen 4channel twin mit 2 x 163g/m² Leinwand (stringerless) auf dem bottom geglast.
    Da steht mir dann auch der Schweiß auf der Stirn. Glassing ging am Ende dann aber doch sogar halbwegs gut (bisschen Thixotropiermittel im Harz sei Dank). Beim Schleifen hab ich mich dann aber trotzdem für den shape verflucht. Aber das shapen von sowas macht einfach zu viel Spaß….. 😉

    [attachment file=“314473″]
    [attachment file=“314474″]

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    18. Juni 2019 um 13:39 Uhr als Antwort auf: Surfboardbau step by step #314471
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314467]Ich denke ich werde so verfahren, dass ich das Brett in die fertige form schleifen werde und dann einen ganz dünnen eingefärbten Fillcoat, mit dem Gelcoat den ich habe, aufbringen werde. Anschließend dann Feinschleifen und bissl bemalen. Am schluss eine dünne Lage Klarlack drüber und Polieren 😉 Wärendessen ich das Board in die Form schleife, werde ich die Finnenboxen und Leashplug freischleifen. Falls da noch Lücken sind, kann ich diese dann mit dem Fillcoat schließen.[/quote]

    Das hört sich gut und sinnvoll an.
    Wenn du eh „artwork“ aufbringst und klar lackierst, kannst du dir deinen zweiten coat evtl. auch sparen.
    Also wenn der shape gut ist und du nur hier und da minimal die Oberfläche des Gewebes „küsst“ beim Schleifen. Dein Lack versigelt das dann. Wirst du sehen, wie gut es läuft beim Schleifen.
    Das hängt immer etwas davon ab, wie gut man geglast hat und wie eben alles ist.

    Aus meiner Erfahrung (bei mir und meinen Kumpels, die sich hier auch mal Bretter bauen), ist die Gefahr hier und da mal gut aufs Gewebe „durchzubrennen“ bei den ersten paar Brettern durchaus gegeben. Das ist kein Weltuntergang. Wird mit der Übung beim glassen und beim schleifen dann immer besser.

    18. Juni 2019 um 13:31 Uhr als Antwort auf: Surfboardbau step by step #314470
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314469]Wahrscheinlich ist aber auch Leinwand je nach Bezugsquelle und Hersteller unterschiedlich, z.B. kann sie fester und leichter gewebt sein. Die die ich habe ist ziemlich fest und Rundungen ohne Korrekturschnitte sind fast unmöglich, der Köper umfließt die Rundungen geradezu.[/quote]

    Das steht alles im Datenblatt.
    Ich habe Leinwand mit unterschiedlichen finishes und auch in unterschiedlichen tpi/Fadenzahlen.
    Die finishe machen Unterscheiden sich in der Drappierbarkeit und dem Ausfransen beim Schneiden.
    Die feinen/normalen Webungen (ca. 5-6 Fäden/cm sowohl Kette wie Schuss bei 160gr Klasse) entlüften etwas schlechter, bergen dafür weniger Risiko von pinholes etc.
    Die groben Webungen (ca. 11-12 Fäden/cm  sowohl Kette wie Schuss bei 160gr Klasse) entlüften extrem gut, bedürfen aber etwas Erfahrung, wie trocken man abzieht.
    Die höhere Verschiebesteifigkeit ist beim Surfbrettbau der Grund für Leinwand.
    Patches zB sind sauberer zu legen (wenn man sie frei mit reinlegt), Schnittkanten fransen weniger aus (bei freelaps noch wichtiger, als bei cutlaps) usw.

    18. Juni 2019 um 7:20 Uhr als Antwort auf: Surfboardbau step by step #314457
    MiWi
    Teilnehmer

    Kann es sein, dass du Köperbindung nutzt ? (die diagonalen Strukturen im glas deuten darauf hin).

    Habe ich auch bei den ersten 2 Brettern. Weil Köper flexibler ist und man das besser um Rundungen zieht usw. (für meine Hornlautsprecher habe ich immer Köper genutzt zB)

    Die Surf Gewebe sind aber idR Leinwand.
    Also habe ich ab Brett 3 auch auf Leinwand umgestellt. Lässt sich imho viel besser verarbeiten. Ist formstabiler/verschiebestabiler. Und wenn man erstmal das feeling für den squeegee entwickelt hat, zieht man Leinwand auch ganz leicht um alle Rundungen.

    18. Juni 2019 um 7:11 Uhr als Antwort auf: Surfboardbau step by step #314455
    MiWi
    Teilnehmer

    Sieht doch gut aus fürs erste Brett.
    Das Laminat wirkt technisch gut umgesetzt.
    Einen angepeilten Farbton genau zu treffen ist immer schwer, zumindest bei mir auch nach 30 Brettern noch.
    Ein rosafarbenen Ton kann man mit blutrot/fast schwarz schön in ein Burgund ändern…..don´t ask me why I know… 😉
    MiWi "Rote Zora"
    (ein sehr frühes Brett von mir, der bottom war mir auch zu hell rosa geworden damals)

    Arbeitsablauf fillcoat/finishcoat:
    Mit Epoxy schaffen es die wenigsten (fast niemand ?) einen fillcoat so dick aufzubringen, dass der eine coat reicht.
    Bei mir ist es so: Ich bringe einen fillcoat auf, dieser wird dann in Form geschliffen. Dann ist das Brett zu 99% im Endshape.
    Dann bringe ich nochmal dünn einen finishcoat auf. Dieser wird glossy gelassen oder halt fix mit 240/320/400 matt oder seidenmatt geschliffen.
    (Meine glassing liegen mittlerweile deutlich glatter, als bei den ersten Brettern. Da reicht der fillcoat fast. Es gibt nur noch sehr kleine Stellen, wo ich touchiere. Man könnte pfuschen und nach „industry standard“ einfach Versiegelung drauf und gut. Da ichs gerne vernünftig mache, kommt halt dünn finishcoat drauf. )

    Mit PE Harz geht ein „1-coat“ Prozess besser, weil es dicker steht und schneller kickt.

    Dein Lachsafrbenes glassing wird sehr sicher an vielen Stellen durchs grün durchkommen. Das ist der Sinn des fillcoat Schliffs. Ein opak eingefärbter coat über farbigem glassing wird idR als Stilmittel eingesetzt, so in der Art shabby shic / used look.
    So sieht das dann aus (man plant/legt die cutlap Kanten dann extra so, dass die sich abzeichnen)

    (Yoshiro Takeda aka Takeda Customs)


    (Paul Lefevre & Tristan Mausse – damals lucky bastards glassing)

    Weiterhin viel Spaß beim Bau.
    Und nicht entmutigen lassen. Alle anderen kochen auch nru mit Wasser.

    Gruß, Michael

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    15. Juni 2019 um 10:42 Uhr als Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard #314439
    MiWi
    Teilnehmer

    Ja, für die meisten ist das wichtig.

    Bei mir war es umgekehrt.
    Ich fand total nervig ehrlich gesagt. Bin mit nem 5 Tage surfkurs angefangen damals (ein sehr guter Kurs, nur für Erwachsene und nur 5 Schüler).
    Dieses ganze Zehenaufstützen und Knie ranziehen usw. fand ich von vorne herein unnötig kompliziert für mich. Und wieso hinterher nochmal umlernen für shortboards ?
    Ich habe gleich in den ersten 2 Tagen Trockenpopups geübt an Hand von video tutorials und hab mich selber mit Videokontrolle und slowmotions überprüft. Auf ne Bank gelegt, Schienbeine und Füße überhängen lassen.
    Bin dann sofort mit nem „shortboard“takeoff angefangen und hatte dann auch auf meinen ersten Brettern (6.7er und 6.2er) nie Probleme.

    Ich bin aber eh gerne Autodidakt und kann mir Sachen an Hand von video tutorials recht schnell beibringen. Ist mir bewusst, dass das nicht für alle Zielführend ist.

    Nen fitter 28 jähriger mit guter Motorik dürfte das bei konzentriertem Üben in zwei trockensessions a 30-60 Minuten drin haben würde ich sagen. (so in etwa war das bei mir mit Mitte 30)

    Gestern noch nen nettes video in meinem Instagram workout feed gehabt:

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    Den ersten Hinweis mit dem Aufsetzen des hineren Fußes hab ich nie gemacht. Ich hab mir von Anfang an den zweiten Bewegungsablauf angewöhnt mit Hände in der Luft bevor die Füße aufsetzen. Mache ich bis heute auf allen Brettern so, egal ob 5.10 oder 8.4

    13. Juni 2019 um 17:14 Uhr als Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard #314431
    MiWi
    Teilnehmer

    Ich würde eher um 300-400€ was gebraucht kaufen, um 7fuß, um 50l in der Art der vom threadersteller (schon sehr passend) herausgesucht boards.

     

    Sowas ist für alles geeignet, was manin dem stadium lernen will. Alles was doppelt bis 3 mal so teuer ist, bringt einem zu dem Zeitpunkt imho keinen Mehrwert.

     

    Nach einem Jahr würde ich die zweiten 300€ Euro dann in ein kleineres Brett für etwas steiler Bedingungen investiere.

    Super 2 Board quiver. Mit dem man im Grunde bei allen Bedingungen ins Wasser kann, viel ans Surfern kommt und viel lernt.

    Subjektive Meinung von mir.

    Aber das ist wie immer, fragste 10Leute, bekommste 11 Meinungen.

     

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    13. Juni 2019 um 16:44 Uhr als Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard #314429
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314427]Ich wollte hier aber eigentlich keine Diskussion über den Shape/Bau auslösen, aber das CJ Nelson Colapintail könnte auch als Erstbrett herhalten. Wäre aber wohl etwas teuer für ein Erstbrett.[/quote]

    Ah okay, dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte, du wolltest Meinungen zu deinem neuen Brett hören.

    Meine Meinung in Bezug Ausgangsfrage und des von dir vorgeschlagenen Brettes ist:

    1.) preislich für einen Anfänger meines Erachtens in keinster Weise sinnig.

    2.) Vom Shape meiner Meinung nach für einen Anfänger nicht sinnig. Ich mag solche Bretter, sehe sowas aber für Leute, die schon recht gut bis sehr gut surfen können. Und die genau wissen, was sie wollen. Jemandem, der gerade 2 Wochen dabei ist und hüfthohe grüne Wellen abfahren kann, würde ich persönlich nicht zu so einer Art performance long/midlength Board raten.

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    13. Juni 2019 um 15:27 Uhr als Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard #314418
    MiWi
    Teilnehmer

    Sollte man eine Diskussion um ein neues Brett von dir nicht lieber von diesem thread lösen ?
    Von mir aus gerne so ein „what are you working on thread“ , wo man sich immer mal wieder zu Projekten auslassen kann.
    Hier ist es etwas arg off topic glaube ich.

    (Da könnte ich dir dann auch erzählen, dass in meiner shapingbay gerade ein sehr ähnliches brett ensteht…. 😉 Ein 8.0er auf halbem Weg zwischen performance longboard und noserider)

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    13. Juni 2019 um 12:49 Uhr als Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard #314411
    MiWi
    Teilnehmer

    [quote quote=314410]dann will ich auch. Vor allem weil es das Board auch bei Frittboards gibt, wo du ja schon warst. Kostet zwar über 500€, war aber damals auch in meiner engeren Auswahl. Modern Love Child 6’8” x 21 3/4” x 3” 47.6l 7’0” x 22” x 3 1/8” 52.6l 7’6” x 22 1/4” x 3 1/4” 58.6l[/quote]

    Ja ! Isn geiles Brett. In allen 3 Größen.
    (liegt aber um 700€ glaube ich, je nach Ausführung)

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    13. Juni 2019 um 11:54 Uhr als Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard #314409
    MiWi
    Teilnehmer

    @tobitobi:

    Bzgl. der 500€ Grenze….

    Was ist denn mit Gebrauchtkauf ? Ist beim ersten eigenen board auch nicht verkehrt bzw. sogar sinnig.
    In der second surf Gruppe bei facebook z.B. sind oft Minimals, Minilogs und Midlength in der angepeilten Größe und gutem Zustand für ca. 350€-400€ zu bekommen.

    13. Juni 2019 um 11:22 Uhr als Antwort auf: Auf der Suche nach dem ersten Surfboard #314405
    MiWi
    Teilnehmer

    @olddude:
    [quote quote=314404]Ich bin 1,84 bei ca. 84kg und werde dieses Jahr 56. Das ist also eine andere Liga als 20-40 Jahre alt.[/quote]

    Sehr guter Hinweis, danke. Wichtig für eine Einordnung. Ich habe ganz vergessen diese Grundlagen zu erwähnen.

    Also bei mir derzeit 40 Jahre, 1.91, 87kg, idR 2-3 mal die Woche workout (surffitness/functional, nicht „pumpen“), sowie zusätzlich andere Sportarten (Mountainbiken vorwiegend). Ich denke derzeit recht fit für mein Alter.

    Als ich mit surfen anfing war ich 35, 107kg, kein workout, nur ein bisschen Sport, nicht so fit.

    Aber ich war im Grunde immer schon im Wasser. Säuglingsschwimmen, Seepferdchen mit 3, dann ab Kindesalter Rettungsschwimmen und Vereinsschwimmen. Mit 16 Sporttauchen incl. Stress & Rescue usw. angefangen, mit 20 mit Apnoetauchen angefangen usw.
    D.h. ich fühle mich sehr wohl im Waser.


    @tobitobi

    [quote quote=314381]Ich bin 188 cm groß und 76 kg schwer und würde mich sonst als ziemlich sportlich und fit einschätzen.[/quote]

    Dein Alter habe ich nicht gefunden oder evtl. überlesen.
    Hört sich für mich aber nach guten Voraussetzungen an. (bzgl. Motorik muss man die Leute im Wasser sehen, kann man so natürlich nix zu sagen)
    War u.U. ein Grund, warum ich glaube, dass du auch mit 50l nichts verkehrt machst.

    [quote quote=314396]Würdest du mir (1,88cm, 77 kg, 2 Wochen Surferahrung, kann grüne Wellen recht sicher geradeaus abfahren) eher das 7.0er oder das 7.4er Minilog empfehlen?[/quote]

    Meiner Meining nach, sind folgende von dir aufgeführten Bretter geeignet.
    Buster Minimalibu in 7’6” 50,4l
    Fatum The Duke in 7’0′ 51, 2L
    Light Minilog 7’0”  54,2L (den Unterschied zum Drop sehe ich an Hand der Daten im netz auch nicht)
    Das Torque ist vom shape aber auch nicht ungeeignet.

    Es gibt da imho kein besser/schlechter. Ob dir eines davon am Ende besser gefällt, wirst du erst auf Dauer sehen.
    Damit meine ich wenn du turns behersscht und die Bretter in Wellen einsetzt, die etwas steiler und größer sind, als die von dir bislang beschriebenen.
    Alle 3 sind für mich mit der breiten Nose eher die Kategorie „minilog“. Die breite Nose in Verbindung mit dem flachen rocker bedarf wenn es steiler wird ein wenig Erfahrung / bzw. einen anderen takeoff als Eggs/kleine Minimals/midlength. Die letzteren sind diesbezüglich in unerfahrenen Händen idR etwas gutmütiger als die Kategorie „minilog“. (Nose stärker eingezogen, zudem etwas mehr rocker)
    Beide Arten von Brettern machen aber auch als intermediate Surfer durchaus noch Spaß und in einem späteren Quiver Sinn.

    Manche sehen die Region um 7.0-7.6 als weder Fisch noch Fleisch an (siehe zB olddudes Einschätzung).
    Bei Minilogs sehe ich das ähnlich. Die gefallen mir auch entweder in kurz/wendig (unter 7) oder lang/gleitend (Richtung 8) am besten.

    Midlength/eggs in 7.0-7.10 sind für mich wiederum echt schöne Bretter. In deiner Auswahl geht aber nur das Torq in die Richtung (shape ist gut, die gesamte Ausführung hat natürlich wenig „sexappeal“, da bin ich ganz bei tignanello)
    Sowas in „sexy“ gibt es aber meines Wissen scherlich für 500€ neu.
    Beispiele: Maluku Genie (siehe weiter unten), Lost Smooth Operator… um nur 2 von unzähligen zu nennen.

    Du möchtest unter 500€ bleiben (kann ich verstehen).
    Wenn es doch in Richtung der Preisklasse der Fatums geht (also 550-600€), sind die Malukus auch einen Blick wert. Die sind aus eigener Erfahrung wirklich gut verarbeitet und man bekommt was fürs Geld.
    Pendant zu Duke und Minilog:  Maluku flying frog in 6.10 (48l) wenn ehrgeizig oder 7.2(51l) wenn eher konservativ.
    Pendant zu Minimal/Egg: Maluku Genie in 7.2 (53l).

    Das 6.10 mit 46l ist denke ich etwas zu arg sportlich, wenn man noch nicht die ersten turns beherrscht.

    Gruß, Michael

    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 7 Jahren, 4 Monaten von MiWi geändert.
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