Startseite Surf Forum Surf Anfänger Auf der Suche nach dem ersten Surfboard

Schlagwörter: , , , ,

Ansicht von 25 Beiträgen - 1 bis 25 (von insgesamt 25)
  • Autor
    Beiträge
  • #314381

    tobitobi
    Surfer

    Hallo zusammen,

    ich habe mich schon viel hier eingelesen und möchte euch zwar nicht mit der immer gleichen Standardfrage nerven, trotzdem brächte ich eure Hilfe zum Kauf meines ersten Surfbaords.

    Ich habe bisher nur 2 Wochen Surferfahrung auf Teneriffa und Fuerteventura und konnte am Ende des Urlaubs mit einem 7’6” Softboard knie- bis hüfthohe grüne Wellen recht sicher geradeaus abfahren. Zudem habe ich am Ende auch erste Kurven hinbekommen.  Mit einem 7’0” Hardboard (Minimalibu, die Marke weiß ich leider nicht mehr) habe ich aber keine einzige Welle mehr bekommen (Aber an dem Tag waren auch schwierige Bedingungen). Duckdiven habe ich noch nie versucht, ich bin aber mit Eiskomorollen immer ganz gut ins Line-up gekommen  Ich bin 188 cm groß und 76 kg schwer und würde mich sonst als ziemlich sportlich und fit einschätzen.

    Nun möchte ich im Sommer mit dem Bus an die französische und spanische Atlantikküste fahren und mir dafür mein erstes eigenes Board kaufen. Später möchte ich mit dem Board natürlich auch noch andere Regionen, wie z.B. Portugal, Sardinien und die Niederlande erkunden.

    Ich hätte von mir aus dazu zu einem Minimalibu in 7’6” tendiert und zwar dem Torq Funboard: 7’6’’ x 21 ½’’ x 2 ½’’ 52L https://www.blue-tomato.com/de-DE/product/Torq-Epoxy+7+6+Funboard+Pinlines+Surfboard-247439/.

    Ich dachte dies ist eine klassische Anfängerwahl, mit der ich nichts falsch mache. Oder meint ihr, dass er zu klein für mich ist?

    Dann habe ich mich auch noch in 2 Surfshops bearten lassen.

    Im ersten wurde mir starl das Indio Plus in 6’6” empfohlen: 6’6 ” x 23 ” x 3 3/8 ” 60 L https://www.planet-sports.de/indio-plus-6-6-surfbrett-grau-blau-pid-54126100/ Allerdings hatte ich dort das Gefühl, dass mir der Verkäufer unbedingt das Board andrehen möchte. Ich habe etwas Angst, dass es mir trotz des hohen Volumens zu kurz ist und ich nicht damit zurecht komme.

    In dem anderen Shop wurde mir das Buster Minimalibu in 7’6” empfohlen: 7’6” x 21 1/4” x 2 9/16” 50,4l https://www.frittboards.de/surfboards/surfboards/buster/buster-minimalibu-7-6-pu-polyester. Alternativ das Fatum The Duke in 7’0′ mit 51, 2L https://fatumsurfboards.com/product/boards/duke/. Der Verkäufer hat mir besonders zu dem Fatum geraten und meinte mit der breiten und hochvolumigen Nose sei es sehr einfach damit Wellen anzupaddeln und zu bekommen. Zudem würde es sich gut drehen lassen. Es sei das ideale Anfängerboard für mich für viele Bedingungen und dabei universeller und zukunftstauglicher als ein 7’6”er Minimalibu. Das hat sich für mich sehr gut angehört. Nur leider ist mir das Fatum fast zu teuer, ich würde gerne unter 500€ bleiben.

    Daher habe ich noch bisschen gegoggelt und bin auf das Light Minilog gestoßen https://www.light-surfboards.com/the-minilog-brown-white-grey1.html. Dieses sieht mir vom Shape her dem Fatum sehr ähnlich und hat in 7’0” mit 54,2L sogar auch noch etwas mehr Volumen. Zudem gibt es das Minilog auch in 7’4” mit 60,2L.

    Ich tendiere nun stark zu dem Minilog in 7’0”!

    Ist das Minilog für mich als Anfängerboard geeignet? Bekomme ich damit einfach Wellen? Ist es als “All-for-One” Board für verschiedenste Bedungen geeignet, mit dem Fokus auf Frankreich, Spanien, Portugal, Sardinien und Holland? Kann ich damit später auch erste Turns und Manöver lernen? Würdet ihr es eher in 7’0” oder 7’4” nehmen? Ich möchte nicht den Fehler machen und mir ein zu kleines Board kaufen… Zu welchem von den angesprochenen Boards würdet ihr mir sonst raten? Ich bin auch gerne für andere Vorschläge offen.

    Dann ist mir noch aufgefallen, dass das Minilog eine sehr schmales Tail hat, fast schon Pintail-artig. Ist es damit schon möglich sicher kleine und schwache Wellen zu bekommen? Zudem hat es ha auch ein Quad + Single Finnen-Setup. Hat das für mich Nachteile gegenüber einem normalen Thruster Setup?

    Ich habe auch gesehen, dass es von Light auch das The Drop gibt: https://www.light-surfboards.com/the-drop-bordeaux.html. Was ist der Unterschied zu dem Minilog? Von der Form sieht es fpür mich aus wie das Minilog und die Maße und Volumina sind auch identisch. Das Drop gäbe es allerdings noch in der Zwischengröße 7’2”.

    Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen! Wäre super, wenn ihr mir meine vielen Fragen beantworten könnt! Danke!!!

     

    Beste Grüße

     

    Tobi

     

     

     

    #314382

    Walroß
    Surfer

    Hi Tobi,
    Du hast hier aber ne Menge Text hinterlassen… Deine Wahrnehmung zur ersten Empfehlung (6’6) kann ich nur teilen. Da würde ich dringend abraten!

    Ich bin immer nach der Devise “im Zweifel lieber größer” vorgegangen und das würde ich Dir auch empfehlen. Von daher würde ich mich an Deiner Stelle von 7’6 ausgehend bei dieser Länge orientieren.
    Je mehr Wellen Du bekommst desto schneller lernst Du. Auch ein 7’6 kann man super drehen….
    Wenn Du Sorge hast DIch jetzt festzulegen und in 2 Jahren ist das Board dan zu groß für Dich, kann ich Dir nur sagen, dass Du früher oder später so oder so mehr als ein Brett besitzen wirst. Ansonsten guck auf dem Gerbauchtmarkt…
    Jonas

    #314385

    olddude
    Surfer

    Ja der Text ist lang. Zum 6’6; ich hab auch ein 6’6 mit über 60l. (Pukas. Plus 6’6 PKS) Es ist schon extrem fett, aber es kriegt trotz der Kürze jede Welle, zumindest im Bereich bis headhigh, mehr ist nix für mich. Es kriegt sein Volumen über die Breite und die Höhe. Die Höhe ist letztlich ziemlich egal, die Breite sorgt für gute Balance und Stabilität zur Seite, mit dem Nachteil, dass es für Turns gut belastet werden will. Das heisst nicht, dass es nicht wendig wäre, es muss halt ein bisschen gezwungen werden. Das PKS Material macht es sehr robust.

    Damit ist es für Anfänger durchaus eine Überlegung wert.

    Ebenfalls überlegenswert wäre dann ein längeres Midsize, 7’6 bis 8 oder 8’2. Diese gleiten besser, wenn sie Fahrt aufgenommen haben. Für Anfänger reichen dann auch 60l Volumen, für sportliche darf es meiner Meinung nach auch schon drunter sein, 50l oder bei deinem Gewicht würden auch 55l nicht schaden. Das Brett wäre dann etwas schlanker und in steileren Wellen vorzuziehen.

    Ich würde an Deiner Stelle entweder das 6’6 wagen, oder auf deutlich länger gehen, das 7’0 wäre für mich keine Alternative, also mindestens die 7’4, aber noch eher ginge ich nach 7’6-8’0.

    Im Zweifel gibts auch noch praktische Überlegungen. Länger als 8’0 ist bei Flugreisen problematisch, hier ist 2,50m oft die Maximallänge, manche Fluggesellschaften nehmen auch nur 2m, dann bliebe nur das 6’6. Auf dem Autodach wäre es egal, im Auto? Ein sehr breites Brett kann man je nach Statue manchmal kaum unterm Arm tragen, hier ist was schmäleres wieder im Vorteil.

     

    Mit deiner Auswahl würde ich zum 7’4 Buster Minimal greifen, gäbe es etwas ähnliches lieber noch etwas länger und ein paar liter mehr, oder eben das fette 6’6. Meines macht im Sommer schon Spaß, aber ich plane gerade ein 8’0 mit 55l in der Art eines CJ Nelson Colapintail 8’4…  https://vimeo.com/173788188

    #314396

    tobitobi
    Surfer

    @Walroß: Danke für die Info!

    @olddude: Also du meinst das 6.6er würde gehen? Das bringt mich jetzt wieder bisschen ins grübeln! Meinst du mit dem 7.0er das für dich keine Alternative ist das Light Minilog oder das Fatum The Duke? Mit deiner Empfehlung zum 7.4er Buster Minimalibu meinst du das 7.6er Minimalibu, oder? Das Buster Minimal gibt es nur in 7.6. Oder meintest du das 7.4er Light Minilog?

    @miwi: Ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass du das Light Minilog hast. Was hältst du davon bzw. von diesem als Anfängerboard für mich? Würdest du mir (1,88cm, 77 kg, 2 Wochen Surferahrung, kann grüne Wellen recht sicher geradeaus abfahren) eher das 7.0er oder das 7.4er Minilog empfehlen?

     

    Viele Grüße

     

    Tobi

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  tobitobi.
    #314398

    tignanello
    Surfer

    Moin,

    irgendwie nerven die „mein erstes Surfboard“-Fragen nie;-)
    Erstmal finde ich gut, dass du dir dazu so viele Gedanken machst
    und das bringt ja auch bestimmt Spass. Ich liste dir die Boards mal in der Reihenfolge auf, in der ich sie mir kaufen würde und schreibe zu jedem ein kurzen Kommentar.

    1. Torq
    2. Fatum Duke
    3. Buster
    4. Minilog
    5. The Drop
    6. Indio

    Grundsätzlich kann ich dir sagen, das Volumen und eine breite Nase wirklich sehr hilfreich beim anpaddeln der Wellen sind. Unter 50 Liter würde ich an deiner Stelle nicht gehen (wahrscheinlich auch der Grund warum du mit dem Hardboard nichts mehr bekommen hast.).
    Auch die Breite spielt eine große Rolle. Den Unterschied zwischen 21’…und 22’… habe ich extrem gemerkt. Total wackelig diese schmalen Dinger;-)
    Ich habe mir am Anfang als erstes ein 8’ Board geholt, auch weil ich hier in Nord-und Ostsee mit kleineren nicht so kraftvollen Wellen surfen wollte.

    1. Das Torq ist die klassische Allzweckwaffe mit der du wirklich nichts falsch machen kannst. Gut möglich das du die Planke auch gebraucht irgendwo bekommst. Volumen und Länge stimmen, auch der Preis passt. Das einzige was dagegen spricht,
    ist der geringe Charme den das Board hat. Die große Liebe wird es wohl eher nicht werden.

    2. Fatum. Was soll ich sagen, Mein 8’ ist ein Fatum Buffer. Gleich am Anfang habe ich tief in die Tasche gegriffen und habe es bis heute nicht bereut.
    Mit diesem Board komme ich bis heute noch am besten klar, ausser vielleicht bei Sturm im Ostseegeschwabbel, da ist es dann doch zu unhandlich.
    Mein zweites Board sollte eigentlich genau das Fatum Duke werden, mein absoluter Traum. Doch da ich nicht wieder soviel ausgeben wollte,
    habe ich mich nach einer günstigeren Alternative umgeschaut.

    3. Das Buster ist auch Ok, ist aber noch ein wenig schmaler und hat noch weniger Volumen als das Torq. Ich würde es nicht kaufen.

    4. Das Minilog, genau dieses Board ist mein Ersatzduke geworden. Leider bin ich es bis jetzt noch nicht wirklich in guten Konditionen surfen gewesen. Es ist jedenfalls wesentlich beweglicher als mein 8’ Board, ist kippstabil und robust.
    Dir würde ich es trotz des hohen Volumens aber nur empfehlen, wenn du es auf Grund seiner Länge brauchst, zwecks verstauen im Auto
    oder ähnliches.

    5. The Drop hat meiner Meinung nach keine wesentlichen Vorteile gegenüber dem Torq und ist zudem noch teurer. Also Nein!

    6. Indio was? Ne, also da bin ich bei dir….. Das sollte nicht dein erstes Board. werden.

    Für welches Board du dich letztendlich entscheidest, hängt auch ein wenig von deinen Plänen, deinem Charakter ab. Das Duke wäre schon recht anspruchsvoll, aber ein tolles Board mit dem du sicherlich erstmal lange auskommen könntest. Das Ganze wäre aber sicherlich mit einigen Ansurfschwierigkeiten verbunden.
    Mit dem Tor machst du wahrscheinlich von Anfang an alles richtig und wenn es dir irgendwann doch zu groß ist, wirst du es locker wieder zu einem guten Preis wieder los.

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #314401

    miwi
    Surfer

    @miwi: Ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass du das Light Minilog hast. Was hältst du davon bzw. von diesem als Anfängerboard für mich? Würdest du mir (1,88cm, 77 kg, 2 Wochen Surferahrung, kann grüne Wellen recht sicher geradeaus abfahren) eher das 7.0er oder das 7.4er Minilog empfehlen?

    Hi Tobi.
    Ich habe nicht ein Light Minilog, aber viele selbst gebaute Minilogs.
    Ich habe mich hier bewusst zurück gehalten, weil meine Meinung und meine Erfahrung hier nicht repräsentativ sind und nicht auf die meisten Anfänger übertragbar ist.

    Als ich vor ein paar Jahren in der Situation war, an der du gerade stehst, habe ich es so gemacht:
    !Achtung – die meisten werden jetzt “bullshit” schreien und deswegen ist das auch nicht als Rat an dich gedacht, sondern nur als Beschreibung meiner Erfahrung !

    Ich bin 191cm. Als ich angefangen habe zu surfen hatte ich 107kg (jetzt 87kg).
    Ich konnte grüne Wellen abfahren, aber von turns konnte man nicht reden.
    Habe mir ein 6.7 x 23 Brett geshaped, 57l.
    2 mal gesurft, es als viel zu groß und mit zu viel Auftrieb empfunden.
    Dann sofort ein 6.2 x 22.5 mit 52l geshaped. Ich habe das Brett geliebt und ca. 1 Jahr gesurft, bevor ich auf andere Bretter umgestiegen bin. Ich habe auf dem 6.2er Brett erste bottomturns und topturns gelernt und Anfänge von cutbacks. Ich habe mit dem Brett von 30cm Hollandgeschwabbel bis zu 1-2ft overhead Algarve Wintersurf gesurft (in größeren Wellen reichte meine Technik damals dann noch nicht aus, so ein Breites board sauber zu kontrollieren und dafür war das Brett schlicht auch nicht optimal).

    Jemandem, den ich nicht kenn (d.h. noch nicht im Wasser gesehen habe) würde ich sowas aber nicht einfach so raten.
    Die Gefahr für Frust ist nicht unerheblich.
    Bei Kumpels, wo ich im Wasser sehe, wie die klarkommen, habe ich das schon so gemacht mit großvolumigen 6.3er bis 6.6er Stubbies / Minilogs.  Die waren auch sehr begeistert und kamen gut klar.
    Solche Bretter werden dann, wenn die Leute fortgeschrittener sind gerne als Brett für klein/mushy im quiver behalten und mit einem zweiten Brett mit weniger Volumen und mehr performance für bessere Bedingungen ergänzt.

    Da ich dich nicht persönlich kenne und eine Einschätzung daher nahezu unmöglich ist, würde ich aber sagen:
    Von den von dir genannten kann man als Anfänger mit allen gut zurechtkommen. Das Indio mal ausgenommen, sieht für mich nach Schrott aus.

    Gruß, Michael

    2 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    #314402

    miwi
    Surfer

    Achso….Volumen.

    Auch hier habe ich wieder eine Meinung, die nicht mehrheitsfähig ist und sicher äußerst kontrovers dikutiert wird.
    Also auch das bitte nur mit Vorsicht genießen.

    Ich hole kurz aus…
    Ich habe nichts gegen ein bisschen extra Volumen, surfe ich selber sehr gerne. Ich kann auch mit normalen standard potato-chip shortboards nix anfangen und stehe mehr auf retro inspirierte shapes für mein surfing.
    Will sagen: Auch wenn es sich gleich vielleicht so anhört, ich bin keiner, der immer sofort “kleiner ! kleiner !” schreit.

    Jetzt das “aber”:
    Bei den von dir genannten Bretter haben meines Erachtens je nach Talent und Ehrgeiz auch die kleineren von dir erwähnten Varianten genug Volumen. Es müssen nicht zwingend die ganz großen sein meiner Ansicht nach bzw. würde ich die kleineren deiner Varianten bevorzugen.
    Es gibt zig Volumenrechner, die sind je nach persönlicher Situation auch nicht immer aussagekräftig. Z.t. auch einfach auf performance surfing ausgelegt, also für einen großteil deutscher Urlaubssurfer eh nicht so geeignet.
    Zudem versteht ein Californier, Australier oder ein baskischer local auch was ganz anderes unter “Intermediate” als ein deutscher Urlaubssurfer. (wenn ein deutscher Urlaubssurfer das in den charts mit “intermediate” gemeinte level erreicht, ist er schon richtig gut, haut floater und roundhouses ganz easy raus usw.)

    Aber es gibt ein paar charts, bei denen sich die Werte gut mit meinen Erfahrungen im Bekanntenkreis und bei mir selber decken.
    Beispiel firewire:
    https://firewiresurfboards.com/surfboard-volume-calculator

    Da bist du mit 77kg als Beginner bei 54l. Das passt also zu vielen der von dir genannten boards. Ich finde sogar mit 50l machst du vermutlich nichts verkehrt.
    Ich finde 60l für einen 77kg Beginner ganz schön viel Brett. Manchmal ist das mehr Kampf als Segen dann. Aber wie gesagt, rein persönliche Meinung.

    Bei meinen 88kg passt die Tabelle sehr gut, wenn ich die mit meinem quiver vergleiche.
    Ich fahre gerne entspanntes Volumen. Kleiner geht auch gut. Aber ich bin idR zu faul, will auch einfach hohen Wellencount, wenn ich mal ins Wasser komme und ich steh drauf, mit komfortablem Volumen frü in Wellen reinzukommen.
    Meine “souligen” shortboards sind um 38l, groveler um 40-42l. (Meine miniguns und minilogs haben etwas mehr, diese in so charts einzustufen macht aber eh keinen Sinn, da werden andere Kriterien angelegt.)
    Deckt sich nach der Tabelle mit einem 88kg surfer, der ein bisschen schlechter als intermediate ist. Kommt also meines Erachtens hin, wenn ich meine surfskillz richtig einschätze (also ohne Gewähr).

    So, und zum Schluss noch nen ganz doofer Rat:
    Wenn es irgendwie geht, so viele Bretter wie möglich probieren.  Sei es vom Verleih, von den Kumpels oder Leuten, die man im Wasser kennenlernt. Immer immer wieder über den Tellerrand hinausschauen. Jeder ist anders, jeder mag ne andere Art von Brett.
    Und da du am Anfang stehst, wird sich das was du gut findest auch noch stark ändern im Laufe der Zeit vermutlich.
    Wir können hier viel schreiben, vielleicht trifft das alles bei dir gar nicht zu. Nur wenn man viel ausprobiert, findet man Bretter, die zu einem passen und die einem Spaß machen. Verlass dich da nicht auf irgendwelche Typen aus dem Netz (mich eingeschlossen).

    Gruß, Michael

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  miwi.
    2 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    #314404

    olddude
    Surfer

    @Walroß: Danke für die Info!

    @olddude: Also du meinst das 6.6er würde gehen? Das bringt mich jetzt wieder bisschen ins grübeln! Meinst du mit dem 7.0er das für dich keine Alternative ist das Light Minilog oder das Fatum The Duke? Mit deiner Empfehlung zum 7.4er Buster Minimalibu meinst du das 7.6er Minimalibu, oder? Das Buster Minimal gibt es nur in 7.6. Oder meintest du das 7.4er Light Minilog?

    @miwi: Ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass du das Light Minilog hast. Was hältst du davon bzw. von diesem als Anfängerboard für mich? Würdest du mir (1,88cm, 77 kg, 2 Wochen Surferahrung, kann grüne Wellen recht sicher geradeaus abfahren) eher das 7.0er oder das 7.4er Minilog empfehlen?

     

    Viele Grüße

     

    Tobi

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  tobitobi.

    Ja, ich bin der Meinung auch das 6’6 würde gehen. so ein 6’6 mit viel Volumen ist aber schon speziell, was ich auch schon schrieb. Alternativ zum 6’6 würde ich dann aber auf was wirklich längeres gehen, also bspw. 7’6 oder 8’0, vielleicht auch bis 8’4.

    Über 8’0 wirds bei Flugreisen eng, das 6’6 Transport sich generell besser.

    Weitere Vorteile des kurzen: Wenn Du mal Deinen Stand gefunden hast, stehst Du relativ statisch, gewichtsverlagerungen gehen über Schwerpunktverschiebungen. Je länger desto eher brauchs kleine Steps oder gar Crosssteps, was aber auch seinen eigenen Reiz hat.

    Vorteil der Längeren: du baust wegen der größeren Fläche schneller Geschwindigkeit auf, das Brett gleitet besser, was dann auch weniger Volumen erlaubt, dadurch kannst Du Wellen ein Tick früher anstarten und früher aufspringen, das kurze Brett braucht eine etwas längere Anpaddelphase um ins Gleiten zu kommen oder es wird eine etwas steilere Welle benötigt. Aber gegenüber einem normalen Shortboard kriegst Du schon viel mehr Wellen, da das Volumen beim Paddeln schon sehr hilfreich ist. Duckdiven kannst du ziemlich vergessen…

    Zusammengefasst, das 6’6er mit viel Volumen ist durchaus anfängertauglich, transportiert sich gut.

    Ein 7’0 bringt nicht viel anderes.

    Mein Brett für Dich wäre eine 8’0 mit 50-55l, nicht ganz so breit wie das 6’6er aber 21’1/2, bzw. 55cm sollten es schon sein, drunter wird deutlich instabiler (zumindest für mich); 22′ breit gefällt mir sehr gut.

    Michael (WiMi) kommt vom Rettungsschwimmen und mir in Sachen Paddeln und KOndition sicher weit voraus, ich hab sogar extra einen Internet Paddelkurs gemacht, da meine Paddeltechnik früher zu extremen Schulterschmerzen führte. Dazu surft er wahrscheinlich deutlich besser. Ich steh zwar seit mehr als 10 Jahren auf Surfbrettern, aber meist nur 14 Tage im Sommer, wovon einige Tage mangels Wellen nicht zählbar sind. Ich zähl mich deshalb immer noch zu den fortgeschrittenen Anfänger. Ich bin 1,84 bei ca. 84kg und werde dieses Jahr 56. Das ist also eine andere Liga als 20-40 Jahre alt.

    Mein Ältester nennt unser 6’6 den Walfisch; er fährt selber ein 6’4 mit 40l und nimmt den Walfisch bei schlappen, hüfthohen Sommerwellen auch mal. Walfisch charakterisiert es ganz gut…

    Noch was zum Schluß, bei einem 8’0 sind die Fußzehen immer über dem Brett und zum Popup werden sie aufs Brett gesetzt, was diesen erheblich erleichtert. Beim 6’6 hast Du keine Möglichkeit die Füße zu nutzen, ausser beim 2 2Schritt Pop Up.

     

     

     

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #314405

    miwi
    Surfer

    @olddude:

    Ich bin 1,84 bei ca. 84kg und werde dieses Jahr 56. Das ist also eine andere Liga als 20-40 Jahre alt.

    Sehr guter Hinweis, danke. Wichtig für eine Einordnung. Ich habe ganz vergessen diese Grundlagen zu erwähnen.

    Also bei mir derzeit 40 Jahre, 1.91, 87kg, idR 2-3 mal die Woche workout (surffitness/functional, nicht “pumpen”), sowie zusätzlich andere Sportarten (Mountainbiken vorwiegend). Ich denke derzeit recht fit für mein Alter.

    Als ich mit surfen anfing war ich 35, 107kg, kein workout, nur ein bisschen Sport, nicht so fit.

    Aber ich war im Grunde immer schon im Wasser. Säuglingsschwimmen, Seepferdchen mit 3, dann ab Kindesalter Rettungsschwimmen und Vereinsschwimmen. Mit 16 Sporttauchen incl. Stress & Rescue usw. angefangen, mit 20 mit Apnoetauchen angefangen usw.
    D.h. ich fühle mich sehr wohl im Waser.

    @tobitobi

    Ich bin 188 cm groß und 76 kg schwer und würde mich sonst als ziemlich sportlich und fit einschätzen.

    Dein Alter habe ich nicht gefunden oder evtl. überlesen.
    Hört sich für mich aber nach guten Voraussetzungen an. (bzgl. Motorik muss man die Leute im Wasser sehen, kann man so natürlich nix zu sagen)
    War u.U. ein Grund, warum ich glaube, dass du auch mit 50l nichts verkehrt machst.

    Würdest du mir (1,88cm, 77 kg, 2 Wochen Surferahrung, kann grüne Wellen recht sicher geradeaus abfahren) eher das 7.0er oder das 7.4er Minilog empfehlen?

    Meiner Meining nach, sind folgende von dir aufgeführten Bretter geeignet.
    Buster Minimalibu in 7’6” 50,4l
    Fatum The Duke in 7’0′ 51, 2L
    Light Minilog 7’0”  54,2L (den Unterschied zum Drop sehe ich an Hand der Daten im netz auch nicht)
    Das Torque ist vom shape aber auch nicht ungeeignet.

    Es gibt da imho kein besser/schlechter. Ob dir eines davon am Ende besser gefällt, wirst du erst auf Dauer sehen.
    Damit meine ich wenn du turns behersscht und die Bretter in Wellen einsetzt, die etwas steiler und größer sind, als die von dir bislang beschriebenen.
    Alle 3 sind für mich mit der breiten Nose eher die Kategorie “minilog”. Die breite Nose in Verbindung mit dem flachen rocker bedarf wenn es steiler wird ein wenig Erfahrung / bzw. einen anderen takeoff als Eggs/kleine Minimals/midlength. Die letzteren sind diesbezüglich in unerfahrenen Händen idR etwas gutmütiger als die Kategorie “minilog”. (Nose stärker eingezogen, zudem etwas mehr rocker)
    Beide Arten von Brettern machen aber auch als intermediate Surfer durchaus noch Spaß und in einem späteren Quiver Sinn.

    Manche sehen die Region um 7.0-7.6 als weder Fisch noch Fleisch an (siehe zB olddudes Einschätzung).
    Bei Minilogs sehe ich das ähnlich. Die gefallen mir auch entweder in kurz/wendig (unter 7) oder lang/gleitend (Richtung 8) am besten.

    Midlength/eggs in 7.0-7.10 sind für mich wiederum echt schöne Bretter. In deiner Auswahl geht aber nur das Torq in die Richtung (shape ist gut, die gesamte Ausführung hat natürlich wenig “sexappeal”, da bin ich ganz bei tignanello)
    Sowas in “sexy” gibt es aber meines Wissen scherlich für 500€ neu.
    Beispiele: Maluku Genie (siehe weiter unten), Lost Smooth Operator… um nur 2 von unzähligen zu nennen.

    Du möchtest unter 500€ bleiben (kann ich verstehen).
    Wenn es doch in Richtung der Preisklasse der Fatums geht (also 550-600€), sind die Malukus auch einen Blick wert. Die sind aus eigener Erfahrung wirklich gut verarbeitet und man bekommt was fürs Geld.
    Pendant zu Duke und Minilog:  Maluku flying frog in 6.10 (48l) wenn ehrgeizig oder 7.2(51l) wenn eher konservativ.
    Pendant zu Minimal/Egg: Maluku Genie in 7.2 (53l).

    Das 6.10 mit 46l ist denke ich etwas zu arg sportlich, wenn man noch nicht die ersten turns beherrscht.

    Gruß, Michael

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  miwi.
    #314408

    olddude
    Surfer

    Von den Dreien würd ich das Buster nehmen, wegen der komfortablen Länge von 7’6 🙂

    #314409

    miwi
    Surfer

    @tobitobi:

    Bzgl. der 500€ Grenze….

    Was ist denn mit Gebrauchtkauf ? Ist beim ersten eigenen board auch nicht verkehrt bzw. sogar sinnig.
    In der second surf Gruppe bei facebook z.B. sind oft Minimals, Minilogs und Midlength in der angepeilten Größe und gutem Zustand für ca. 350€-400€ zu bekommen.

    #314410

    tignanello
    Surfer

    Hallo Hallo jetzt muss ich aber auch nochmal;-) Wenn hier schon alle mit neuen
    Boardtipps um die Ecke kommen, dann will ich auch. Vor allem weil es das Board auch bei Frittboards gibt, wo du ja schon warst. Kostet zwar über 500€, war aber damals auch in meiner engeren Auswahl.

    Modern Love Child
    6’8” x 21 3/4” x 3” 47.6l
    7’0” x 22” x 3 1/8” 52.6l
    7’6” x 22 1/4” x 3 1/4” 58.6l

    #314411

    miwi
    Surfer

    dann will ich auch. Vor allem weil es das Board auch bei Frittboards gibt, wo du ja schon warst. Kostet zwar über 500€, war aber damals auch in meiner engeren Auswahl. Modern Love Child 6’8” x 21 3/4” x 3” 47.6l 7’0” x 22” x 3 1/8” 52.6l 7’6” x 22 1/4” x 3 1/4” 58.6l

    Ja ! Isn geiles Brett. In allen 3 Größen.
    (liegt aber um 700€ glaube ich, je nach Ausführung)

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  miwi.
    #314413

    olddude
    Surfer

    Mein aktuelles Traumboard wäre das schon erwähnte 8’3 CJ Nelson Colapintail, ich hab es schon einmal adaptiert, hatte aber Wasser drin. Ca. ne Tasse und es ist über den Winter auch nicht rausdiffundiert. Mein Klon fährst sich schon supergut und ich werde ihn gegen Herbst nochmal nachbauen und den Schwerpunkit auf Dichtheit legen 🙂

    Ich hatte letztes Jahr die Gelegenheit das Board im Original kennenzulernen, ich kam mit einem Portugiesen ins Gespräch, der wohl damit Werbeaufnahmen für CJ Nelson Boards drehte. Ich hätte es fahren können, kam aber gerade aus dem Wasser und war total platt. Was er damit anstellte, war allererste Sahne und ähnlich dessen was in folgendem Video zu sehen ist:

     

    https://cjnelsondesigns.com/surfboards/colapintail-midlength/

     

    Es kostet wohl in der teuersten Ausführung weit über 1.000€…

     

    Anbei mein SpecSheet als 8’00 mit 54l…

     

    Spec-Sheet

     

    Michael was meinst du dazu? 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  olddude.
    #314418

    miwi
    Surfer

    Sollte man eine Diskussion um ein neues Brett von dir nicht lieber von diesem thread lösen ?
    Von mir aus gerne so ein “what are you working on thread” , wo man sich immer mal wieder zu Projekten auslassen kann.
    Hier ist es etwas arg off topic glaube ich.

    (Da könnte ich dir dann auch erzählen, dass in meiner shapingbay gerade ein sehr ähnliches brett ensteht…. 😉 Ein 8.0er auf halbem Weg zwischen performance longboard und noserider)

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  miwi.
    #314427

    olddude
    Surfer

    Der neue Thread ist erstellt!

    https://www.soul-surfers.de/forum/thema/der-an-was-plane-ich-arbeite-gerade-thread/

    Ich wollte hier aber eigentlich keine Diskussion über den Shape/Bau auslösen, aber das CJ Nelson Colapintail könnte auch als Erstbrett herhalten. Wäre aber wohl etwas teuer für ein Erstbrett.

    Auf jeden Fall ist die Größe um 8′ ein Zwitter zwischen long und short und man kann es vielleicht auch nutzen um seine späteren Vorlieben zu erkennen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  olddude.
    #314429

    miwi
    Surfer

    Ich wollte hier aber eigentlich keine Diskussion über den Shape/Bau auslösen, aber das CJ Nelson Colapintail könnte auch als Erstbrett herhalten. Wäre aber wohl etwas teuer für ein Erstbrett.

    Ah okay, dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte, du wolltest Meinungen zu deinem neuen Brett hören.

    Meine Meinung in Bezug Ausgangsfrage und des von dir vorgeschlagenen Brettes ist:

    1.) preislich für einen Anfänger meines Erachtens in keinster Weise sinnig.

    2.) Vom Shape meiner Meinung nach für einen Anfänger nicht sinnig. Ich mag solche Bretter, sehe sowas aber für Leute, die schon recht gut bis sehr gut surfen können. Und die genau wissen, was sie wollen. Jemandem, der gerade 2 Wochen dabei ist und hüfthohe grüne Wellen abfahren kann, würde ich persönlich nicht zu so einer Art performance long/midlength Board raten.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  miwi.
    #314431

    miwi
    Surfer

    Ich würde eher um 300-400€ was gebraucht kaufen, um 7fuß, um 50l in der Art der vom threadersteller (schon sehr passend) herausgesucht boards.

     

    Sowas ist für alles geeignet, was manin dem stadium lernen will. Alles was doppelt bis 3 mal so teuer ist, bringt einem zu dem Zeitpunkt imho keinen Mehrwert.

     

    Nach einem Jahr würde ich die zweiten 300€ Euro dann in ein kleineres Brett für etwas steiler Bedingungen investiere.

    Super 2 Board quiver. Mit dem man im Grunde bei allen Bedingungen ins Wasser kann, viel ans Surfern kommt und viel lernt.

    Subjektive Meinung von mir.

    Aber das ist wie immer, fragste 10Leute, bekommste 11 Meinungen.

     

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  miwi.
    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #314433

    olddude
    Surfer

    Ich wollte hier aber eigentlich keine Diskussion über den Shape/Bau auslösen, aber das CJ Nelson Colapintail könnte auch als Erstbrett herhalten. Wäre aber wohl etwas teuer für ein Erstbrett.

    Ah okay, dann habe ich das falsch verstanden. Ich dachte, du wolltest Meinungen zu deinem neuen Brett hören.

    Meine Meinung in Bezug Ausgangsfrage und des von dir vorgeschlagenen Brettes ist:

    1.) preislich für einen Anfänger meines Erachtens in keinster Weise sinnig.

    2.) Vom Shape meiner Meinung nach für einen Anfänger nicht sinnig. Ich mag solche Bretter, sehe sowas aber für Leute, die schon recht gut bis sehr gut surfen können. Und die genau wissen, was sie wollen. Jemandem, der gerade 2 Wochen dabei ist und hüfthohe grüne Wellen abfahren kann, würde ich persönlich nicht zu so einer Art performance long/midlength Board raten.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  miwi.

    Letzlich gebe ich Dir recht, aber das Teil ist ziemlich vielseitig, breit genug, Länge Shape und Volumen passen, um sich den Spaß am Anfang nicht zu verderben, es hätte halt ein Potential, was sich vielleicht erst in Jahren erschliesst, und bis dahin wärs aber wahrscheinlich eh Schrott.

    Wie krieg ich den ein “Zitat” editiert? Ich wollt eigentlich nur den letzten Absatz, aber bei der Zitatfunktion krieg ich mit meinem Pad nur ein Postcode,quote, postcode angezeigt, früher könnte man rumlöschen, jetzt funzt es nicht mehr.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  olddude.
    #314435

    tobitobi
    Surfer

    Hallo vielen Dank für die vielen Antworten! Echt super von euch!

    Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie gefällt mir diese vorne breit, hinten schmal Form (wie z.B. das Minilog, Love Child oder The Duke haben) sau gut und mein Kopf legt sich irgendwie auch bereits ziemlich auf diese Form fest. Besonders gut würde mir das Modern Lovechild gefallen, aber das ist mir preislich leider zu teuer.

    Am Samstag ist in Ulm (bei mir in der Nähe) ein Surf-Flohmarkt. Da werde ich mich nach einem gebrauchten Board umsehen. Wenn ich da nichts finde, schwanke ich noch zwischen:

    • Buster Mini Malibu in 7.6 (50.4 L, da schreckt mich das doch recht geringe Volumen im Vergleich zu den anderen Boards etwas ab)
    • Torq Funboard in 7.6 (52L, wobei das, obwohl es sicherlich sinnvoll wäre, eigentlich schon fast raus ist, das Board hat mir, wie ihr auch schon geschrieben habt, irgendwie zu wenig “soul”).
    • Light Minilog in 7.0 (54,2 L) oder 7.4 (60,2 L, ich habe heute noch bei einem Surfshop angerufen, der die Minilogs verkauft, der sehr nette und hilfsbereite Verkäufer hat auch gemeint, dass er es dem Torq auf jeden Fall vorziehen würde, hat mir aber für mein Surflevel eher zu dem 7.4er geraten)

    Ach und ich bin 28 Jahre alt, skate seit 15 Jahren fast täglich und gehe an nicht skatebaren Tagen fast immer joggen. Ähnlich wie Miwi mache ich auch fast täglich so eine Art Surf-Workout, bestehend aus verschiedenen Liegestütz- und Plank-Varianten. Würde mich also doch recht fit einschätzen.

     

    Vlt. nochmal im direkten Vergleich:

    • Buster Mini Malibu – Light Minilog 7.0 – Light Minilog 7.4

    Welches ist am einfachsten zu paddeln? Mit welchem ist es am einfachsten eine angepaddelte Welle zu bekommen? Welches ist am wendigsten? Mit welchem ist es später am einfachsten erste Manöver zu üben? Welches ist nochmal einiges später das geeigneteste Zweitboard zu einem kleineren “Fortgeschrittenen-Board?

     

    Und weil das @olddude auch geschrieben hat: Ich fand auf dem 7.6er den Take-Off deutlich einfach als auf dem 7.0er. Auf dem 7.6er konnte ich mich beim Take-Off mit dem Zehen auf dem Tail abstütze, in so eine Art Liegestützposition gehen und dann schnell aufspringen. Auf dem 7.0er ging das nicht mehr weil ich meine Zehen in geeigneter Anpaddelposition nicht mehr auf das Tail auflegen konnte. Das hat mich dann doch sehr verwirrt und vermutlich auch mit das erfolgreiche Abfahren einer Welle verhidnert. Wobei das vermutlich dann auch einfach nur Übungssache ist…

     

    Viele Grüße und nochmal vielen Dank!

     

    Tobi

    #314436

    olddude
    Surfer

    gerade gegoogelt, das Light Minilog gibts auch als New mit knapp 57l in 7’4, da würde ich mal wegen den Zehen “probeliegen”. Wenn die noch draufpassen, spricht nichts dagegen, wenn nicht würde ich an deiner Stelle tatsächlich noch ein 7’6 suchen, oder noch ein bisschen länger….,

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  olddude.
    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #314438

    tignanello
    Surfer

    Da haben wir bei dem ganzen Geschreibsel diesen einen absolut wichtigen Punkt vergessen. Sich beim Pop up mit den Zehen abstützen und hochdrücken können, ist ein wahnsinnig großer Vorteil. Für mich das absolute Argument für Anfänger, um mit einem längeren Board anzufangen.
    Und ganz ehrlich, das Fatum läuft ja nicht weg….Hol dir ein Gebrauchtes längeres auf dem du in kompletter Länge draufliegen kannst….Meine Meinung!

    #314439

    miwi
    Surfer

    Ja, für die meisten ist das wichtig.

    Bei mir war es umgekehrt.
    Ich fand total nervig ehrlich gesagt. Bin mit nem 5 Tage surfkurs angefangen damals (ein sehr guter Kurs, nur für Erwachsene und nur 5 Schüler).
    Dieses ganze Zehenaufstützen und Knie ranziehen usw. fand ich von vorne herein unnötig kompliziert für mich. Und wieso hinterher nochmal umlernen für shortboards ?
    Ich habe gleich in den ersten 2 Tagen Trockenpopups geübt an Hand von video tutorials und hab mich selber mit Videokontrolle und slowmotions überprüft. Auf ne Bank gelegt, Schienbeine und Füße überhängen lassen.
    Bin dann sofort mit nem “shortboard”takeoff angefangen und hatte dann auch auf meinen ersten Brettern (6.7er und 6.2er) nie Probleme.

    Ich bin aber eh gerne Autodidakt und kann mir Sachen an Hand von video tutorials recht schnell beibringen. Ist mir bewusst, dass das nicht für alle Zielführend ist.

    Nen fitter 28 jähriger mit guter Motorik dürfte das bei konzentriertem Üben in zwei trockensessions a 30-60 Minuten drin haben würde ich sagen. (so in etwa war das bei mir mit Mitte 30)

    Gestern noch nen nettes video in meinem Instagram workout feed gehabt:

    View this post on Instagram

    #sstsurftips • I’ve had a lot of people ask for more pop up suggestions 🏄🏽‍♀️ so I thought I’d dig back up an old untitled video and share it again this time WITH a title, so it’s all the more easier for you to find ☺️ What do you struggle with when it comes to your pop ups and getting to your feet? Share below and I’ll see if I can help 🤙🏽 . . . . . . 🎞 @jhhackett wearing @thisisfirstbase #surfstyletraining #surfingtips #learntosurf #surfbetter #surfstrength #surfstronger #beginnersurftips #intermediatesurftips #surfergirl #theartofsurfing #surferchick #theinertia #surftime #surfrider #surfstyletrainingonline #surfcoast #surftrainer #surfcoach #wfloves #surfsirens #girlssurfnetwork

    A post shared by Elise Carver Surf Trainer (@littlebantamsurftrainer) on

    Den ersten Hinweis mit dem Aufsetzen des hineren Fußes hab ich nie gemacht. Ich hab mir von Anfang an den zweiten Bewegungsablauf angewöhnt mit Hände in der Luft bevor die Füße aufsetzen. Mache ich bis heute auf allen Brettern so, egal ob 5.10 oder 8.4

    #314514

    tobitobi
    Surfer

    Hallo zusammen!

    Ich habe jetzt in den letzten Wochen primär nach gebrauchten Boards gesucht, die zu Euren Empfehlungen passen, habe aber leider noch keins gefunden.

    Nun bin ich an einem Southpoint Bonga Perkins 7.6 mit Boardbag und Leash für 250€ dran.

    Was ist davon zu halten? Ist das für mich zu empfehlen? Merke ich einen Nachteil durch die Epoxy Bauweise?

    Viele Grüße

     

    Tobi

    #314522

    miwi
    Surfer

    Damit machst du nichts verkerht.
    Der shape ist okay für dein Zwecke.
    Volumen ist allemal genug vorhanden.
    Der Preis passt.
    Es ist etwas schmaler, als die 7.6er NSP und Torq. Sieht insgesamt vom shape etwas “sportlicher” aus.
    (nose schmaler, ganzer shape schlanker)
    D.h. vermutlich etwass “kippeliger” am Anfang, damit aber später vermutlich aber auch wendiger/agiler.

    Die Bauweise ist stabil und robust. Das ist insbesodnere bei Beginnern idr von Vorteil.
    So ein Brett fühlt sich anders an, als eine klassicheBauweise (vom flex usw). Das ist für einen beginner aber imho a) nicht oder kaum merkbar und b) macht es für einen Beginner keinen Unterschied.

    Damit kannst du Fortschritte machen und wirst das später mit wenig Verlust wieder los.
    Dann kannst du immer noch auf evtl. kleinere Bretter und klassische Bauweise umsteigen und was mit mehr “sexappeal” kaufen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  miwi.
Ansicht von 25 Beiträgen - 1 bis 25 (von insgesamt 25)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.