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    Beiträge
  • #313534

    tignanello
    Surfer

    Stimmt. Wobei wenn an sich beide Texte reinzieht, die im Hamburger Umland schon etwas konkreter sind….

    #313594

    tignanello
    Surfer

    Ich habe jetzt extrem lange mit mir und einem möglichen neuen Board gehadert.
    Ich habe so einige Shapes im Urlaub ausprobiert. Das Resultat war immer,
    das ich mühelos von meinem jetzigen 8‘0 auf ein 6‘8-7‘2 umsteigen konnte. Das was mich wirklich Wellen gekostet hat war das manchmal zu geringe Volumen. Mit Boards um und unter 45 Litern habe ich nur mit ach und krach ne Welle bekommen. Mit Boards um die 50 Liter oder auch mehr war es wesentlich angenehmer. Meine Liste mit Boards wurde mit der Zeit immer länger da ich immer neue
    Marken und Shapes kennen gelernt habe. Zur Auswahl standen….

    Fatum Duke
    Modern love child
    ManualBoard smally
    Lisboncrooks Facadas
    Torque bigboy 23
    Light Surfboard Minilog

    Und bestimmt habe ich noch so einige vergessen. Gesucht habe ich also ein Funboard um die 7‘0 mit mehr oder weniger 50 Litern Volumen, welches auch nicht zu schmal ist. Gemacht hat das Rennen das Minilog von Lightboards, weil es einfach mit den momentan 20% unschlagbar billig gewesen ist (ca. 370€ inklusive Finnen).

    Und siehe da, nächste Woche lässt die Ostsee wohlmöglich gleich ein paar Sessions springen, wenn das Board denn rechtzeitig ankommt?

    Aloha

    #313595

    olddude
    Surfer

    7’0, Minilog 54l klingt gut! Shape sieht auch nicht schlecht aus, hinten eher schmal, sollte guten Geradeauslauf und Halt auch in steileren Wellen geben, so ähnlich schauen meine Bretter auch aus 🙂

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    #313599

    Glückwünsch zum neuen Board und viel Erfolg beim ersten Einsatz! Ich hab auch ein funboard von light surfboards (40l) und bin sehr zufrieden mit Paddeln, Angleiten und Manövrierfähigkeit – war jetzt zu Hause mehrmals im Einsatz und ein paar mal bei The Pass und Clark´s Beach in Byron Bay bei nicht so idealen Bedingungen (wellentechnisch und natürlich mal wieder User-bedingt 😉 )

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #313855

    tignanello
    Surfer

    Ein paar Gedanken…
    Ich denke nach 2 Jahren des Freesurfs mit Freunden, wird es dieses Jahr mal wieder Zeit für ein Surfcamp. Dabei geht es mir hauptsächlich darum, dass ich unter den Augen eines Surflehrers surfe, zu den besten Spots gebracht werde und mich auch ansonsten um nichts kümmern muss, ausser mich auf’s surfen zu konzentrieren.

    Ich denke, dass mein Surfen ein wenig unter dem Gruppenreisen gelitten hat, da ich quasi der Reiseorganisator war, mich um den Spotguide gekümmert habe und die Gruppe vom Leistungsniveau, der Motivation und den Ansprüchen schon sehr heterogen war.
    Vielleicht hat dazu Jemand ja auch einen Tipp was das Surfcamp betrifft (bitte kein Partycamp;-).

    Ansonsten war ich inzwischen 2-3 mal in der Ostsee mit meinem neuen 7’0 Board und bin vollkommen zufrieden.
    Zudem habe ich mein Fatum Buffer gestern Abend vom Wachs befreit. Bewaffnet mit Föhn und Schaber war es eine recht anstrengende Arbeit hehehe…

    Bisher war ich in meiner Surfwoche ohne Familie immer in Portugal, für dieses Jahr könnte ich mir auch was anderes vorstellen. Vielleicht Marokko? Gefühlt fliegt da momentan ja jeder Zweite hin….

    So wenn alles gut geht, springe am Wochenende wieder ins kaltnass der Ostsee….
    Euch ein schönes Wochenende!

    #313872

    olddude
    Surfer

    Mein Vorschlag kennst Du, ich sag nur Afrika ?

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #313882

    tignanello
    Surfer

    Moin Olddude,
    ahah ja den Vorschlag hatte ich noch wage auf dem Zettel. Danke das du ihn
    wieder auf den Plan geholt hast. Ansich finde ich deinen Vorschlag sehr reizvoll. Sogar reizvoller als Marokko. Einzige Probleme sind dann die längere Flugzeiten, die bei nur einer zur Verfügung stehenden Woche schon Bedeutung haben und ggfs. die Flugpreise….

    #313885

    olddude
    Surfer

    In Ergänzung zur PM. Meine Flüge waren mit Zwischenstop, dauerten aber nie länger als 9,5 Std. Dadurch dass vom Flughafen bis zum Camp keine 30min. benötigt werden kompensiert sich das wieder etwas. Ich hab ca. 450€ bezahlt. Falls Du ein Brett mitnehmen willst, kanns teuer werden, oder Du musst über Paris, bei Air France gingen damals Bretter für lau mit. Ob das noch so ist, weis ich nicht, eventuell auch mit Tap über LIssabon, aber bei beiden Varianten werden die 10 Std. nicht reichen.

    1 Benutzer dankte dem Autor für diesen Beitrag.
    #313904

    Hört sich super an. Möchte auch unbedingt mal nach Lagos.

    #313920

    ivan18
    Surfer

    Für was entscheidest du dich den? Hast ja jetzt eine Menge Informationen bekommen.

    #314090

    tignanello
    Surfer

    Moinsen,

    ich habe mal wieder eine Frage. Und zwar geht es um das Lighthouse Minilog, was ich mir vor einiger Zeit gekauft habe.
    Es wurde geliefert mit einer Singlefinne, 2 normalen Finnen (wie bei einem Thruster Setup) und 2 Kleinere. Ich habe mich dafür entschieden, die Singlefinne mit zwei Finnen auf den äußeren Steckplätze zu surfen, da diese
    dem Board mehr Stabilität geben sollen. Die Frage ist nur, ob ich nun die beiden Mittelgroßen oder die kleineren Finnen verwende?
    Mir ist schon klar, daß es wohl ein kaum spürbarer Unterschied wäre, aber wissen würd ich es trotzdem gerne?

    P.S.: Dieses Jahr geht es wohl nach Marokko 😉

    #314091

    plxp
    Surfer

    Das ist wohl größtenteils Deinem eigenen Geschmack überlassen. Üblicherweise würde ich sagen Singlefin+kleine Sidebiters. Auf diesen Produktfotos ist das ganze allerdings als vollständiges 5-fin Setup installiert. http://www.oceansurf.de/the-minilog-surfboard-blue-von-light.html

    Tendenziell bieten mehr/größere Finnen mehr Stabilität, aber auch mehr Widerstand. Je nachdem wie sich das Brett anfühlt oder wie groß und sauber die Bedingungen sind, wirst Du automatisch mehr oder weniger Finnen reinschrauben.

    Solange Du keine besonders steilen, hohl brechenden Wellen surfst, solltest Du mit 3 Finnen locker auskommen. Wenn die Welle schön langsam bricht ist vermutlich sogar die einzelne Finne die richtige Wahl.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  plxp.
    #314093

    tignanello
    Surfer

    Danke dir für deine schnelle Antwort….Dann werde ich aussen wohl die “Sidebiters” anbringen;-)

    #314094

    miwi
    Surfer

    Das ist nen normales 4+1 Setup.
    D.h. entweder quad oder single oder 2+1.

    (quad und single gemeinsam surft kein Mensch in so einem setup, das ist ja kein bonzer)

    Es funktioniert alles, surft sich halt vom feeling und den lines die es zieht anders.
    Sidebites (kleine Finnen, kleiner als Quad rears) zur Single bewahren dir das single feeling weitgehend, erleichtern aber engere Drehradien und geben vielen Leuten etwas mehr halt.
    Quad surft sich ganz anders in diesen Minilogs. Nicht besser oder schlechter, nur anders.
    Da hilft nur alles selber ausprobieren und Erfahrungen sammeln, was einem in welchen Bedingungen am besten gefällt.
    Ausprobieren gilt auch für die Position der Singlefin. Da macht oftmals 1cm Verschieben erheblich mehr aus, als Sidebites.
    (weiter vorne -> mehr Drehfreudigkeit. weiter hinten -> mehr drive und projektion)
    Selbiges gilt für die Singlefinne an sich. Die Unterschiede zwischen diversen singlefins sind riesig. Im Zusammenspiel mit dem Brett und insbesondere den Rails kann das im Extremfall von “bäh” bis hin zu “magic board” allein durch die Finne variieren.

    Ich surfe meine ganzen Minilogs in soften Wellen und “rollers / crumblers” sehr gerne mit einer Single (groß, schlank, einigermaßen viel rake, 8.0-9.0er je nach Brett). Und wenn ich Lust drauf habe, das Brett aus der Mitte / aus der Hüfte zu surfen oder mal ein wenig nach vorne zu gehen.
    In etwas schnelleren Wellen oder wenn ich Lust auf mehr Wendigkeit habe, dann meist Twin (früher Quad, hab aber an den Minilogs auf Twin gewchselt mittlerweile, ist ähnlich aber irgendwie lustiger für mich). Quad und Twin surfe ich idR deutlich stärker übers Tail, im Vergleich zur Single im selben Brett.
    Single + sidebites nutze ich selten bis nie. Bringt mir zur Single keine nennenswerten Vorteile und das Singlefeeling gefällt mir dann besser.
    Einfach ausprobieren. Kostet nix und bringt Erfahrung.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat von  miwi.
    3 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    #314097

    tignanello
    Surfer

    Danke für diesen ausführlichen und genauen Beitrag Miwi. Das mit dem ausprobieren ist ja immer so eine Sache. Ist nicht so einfach das eine Fahrgefühl bis zur nächsten Session aufrecht zu halten 😉
    Aber Recht hast du, einfach mal ausprobieren….

    #314101

    miwi
    Surfer

    Ja, das ist natürlich einfach so bei uns, die wir nur eher selten ins Wasser kommen. Die Gelegenheiten sind begrenz dafür.

    Wenn es im Urlaub zB mal etwas mehr swell hat und / oder das rauspaddeln weiter oder anstrengender ist, dann nehme ich ein setup (Brett / Finnen), welches ich kenne. Da experimentier ich auch nicht groß rum.

    Aber es gibt bei mir auch mal diese Tage, wo es chillig bauch- oder brusthoch reinperlt, man nicht weit rauspaddeln muss und rauskommen eh easy ist. An solchen Tagen probiere ich gerne aus. Entweder ich stecke mir einen Inbusschlüssel in den wetsuit und schiebe im Wassser einfach mal nach ner Zeit die Single nen cm vor oder zurück. (gibt auch handknebel Schrauben, dann braucht man nichtmal einen Schlüssel)
    Oder ich fahre nach ner Stunde mal ne Welle bis zum Strand, gehe kurz raus, stecke nen anderes setup ein und paddel fix wieder raus.

    Das geht bei mir nicht um performance, ist weder mein Ziel beim surfen noch könnte ich da was reißen mit meinen spärlichen skillz.
    Aber zum einen macht das ausprobieren Spaß. Zum anderen merke selbst ich, dass sowas den Charakter des Brettes ändert und manche Sache mir mit dem einen Setup besser gelingen, andere mit dem anderen setup. Und auch das macht mir dann einfach Spaß. Und darum geht´s ja am Ende.

     

    2 Benutzer dankten dem Autor für diesen Beitrag.
    #314120

    ivan18
    Surfer

    Super Beiträge.

    Schön langsam komme ich dem Thema Surfen immer näher.

    Bin noch blutiger Anfänger (hab nur in San Diego (CA) einen Anfängerkurs absolviert)

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