Das Pines and Beach Festival findet in diesem Jahr wieder in Moliets statt. Vom 26. Mai 2018 – 02. Juni 2018 geht es im Pure Surfcamp wieder “drunter und drüber”. Zahlreiche musikalische Acts spielen dieses Jahr auf dem Festival. Dabei sind LUI HILL, FYE & FENNEK, Sean Koch, JPson und viele mehr. Abseits des musikalischen Programms bietet das Pines & Beach Festival Workshops, Yoga Sessions und Meet & Greets bekannten Größen aus der Surfszene an.

Unter dem Tag: Surf – Life Balance, stellen wir euch in den nächsten Wochen Leute vor, die es schaffen aufgrund ihres Jobs besonders viel zu surfen. Wir fangen an mit der Flugbegleiterin Daniela (Dani) Mischon. Da die meisten deutschen Surfer quasi auf das Flugzeug angewiesen sind, um die besten Wellen zu bekommen, ist es sicher eine gute Idee die Anfahrtszeit in Arbeitszeit umzuwandeln. Lest nun, was Dani uns über ihr Leben erzählt hat.

Das deutsche Surf Team des DWV hat während der ISA World Surfing Games in Biarritz einen Abstecher zur Prototyp Anlage des Wavegarden Cove gemacht. Dabei ist ein kurzes Video entstanden, auf dem die deutsche Surf Elite uns Ihre Eindrücke zum Cove Modell schildert.

Video

Namibia ist längst kein Geheimtipp mehr. Besonders die Skeleton Bay ist bereits seit Jahren in vielen Surf Videos zu sehen. Scheinbar endlose Tubes  zeichnen diesen besonderen Surf Spot aus. Jetzt hat Jon Aspuru wieder einen netten Film mit den Surfern Natxo Gonzalez, Aritz Aranburu und Adrian Fernandez de Valderrama produziert. Der Spot beeindruckt selbst die Surf Pros mit seiner Perfektion. Schaut mal rein.

Fluggesellschaften langen bei den Transportkosten für Surfboards schon mal deftig zu. 50-100€ pro Strecke sind da keine Seltenheit. Oftmals ist es eine gute Alterenative vor Ort, wenn man ich einer Region mit guter “Surf-Infrastruktur” ist, ein Board zu kaufen und es vor dem Rückflug wieder zu verkaufen. Somit spart man sich nicht nur die Transportkosten, sondern auch das extra flugtaugliche Boardbag und den Ärger mit der Versicherung der Fluggesellschaft, falls man dann einen Schaden an seinem Surfboard wegen des Transportes hat. Zudem kann man ganz entspannt mit einem kleinen Taxi vom Flughafen zum Wunsch-Ort fahren und das eigene 10 Fuß Longboard guckt nicht zwei Meter aus dem Kofferaum ;).

2008 gab es in unserem Forum bereits eine Aktion Surfer in Gaza zu unterstützen. Damals hatten wir mit Hilfe von ZDF Redakteuren, Wax, Leashes und Klamotten nach Gaza bringen lassen. Nun gibt es eine Dokumentation über die dort lebenden Surfer namens Gaza Surf Club. Er gibt Einblick in die verrückte Welt vom Leben in Gaza, der Hoffnungslosigkeit und gleichzeitig der Begeisterung die das Surfen auslösen kann. Wir verlosen zum Kino Start am 30.03.2017 2*2 Karten unter allen die unseren Eintrag zum Thema auf Facebook liken. Eine Kino Liste folgt in den nächsten Tagen.

Ein neuer Wave Garden öffnet heute in Austin, Texas seine Pforten. NLand ist der erste Wagegarden in Nordamerika. Mit Texas ist sicherlich auch ein guter Standort gewählt, da außer die “Tanker Waves” dort weit und breit nichts surfbares zu finden ist. Neben Snowdonia gibt es derzeit noch einige andere Wagegarden Projekte. Bleibt abzuwarten welches Konzept sich bei der derzeitigen Konkurrenzsituation auf dem künstlichen “Wellen-Markt” durchsetzt. Wave Garden hat mit einigen bereits umgesetzten Projekten derzeit noch die Nase vorn. Nachfolgend eine Auflistung von angeblich bereits geplanten und unterzeichneten Projekten. Da sieht es ganz so aus, als sei auch ein Wave Garden in Deutschland dabei.

Im Sommer, nach Gran Canaria? Kann man da überhaupt surfen? So klangen mir noch die Worte eines verblüfften Freundes in den Ohren: “Du warst doch schon oft genug am Atlantik. Mitte Mai bis Mitte August ist einfach tote Hose, da produziert der Nordatlantik keinen Swell. Und wenn schon Kanaren, dann sowieso Fuerteventura”. Egal dachte ich mir, ich hatte auch im Juli in Frankreich schon gute Sessions und außerdem war ich vorher noch nie auf den Kanaren. Zusätzlich war ich seit 6 Monaten nicht im Wasser gewesen und durch sieben Wochen Bali im Herbst und meinem Winteraufenthalt im Allgäu war mein Reisebudget stark geschrumpft. Mehr als 250 € für einen Flug waren momentan nicht drin, ich lebte ohnehin schon von meinem Dispo.

Endlich war es soweit: Ich habe meinen Job gekündigt und stieg noch an meinem letzten Arbeitstag im April in den Flieger. Ich wollte wissen, ob die Insel zurecht Pulau Dewata (Insel der Götter) genannt wird und wollte, brauchte, musste jeden Tag perfekte Wellen haben, um alles hinter mir lassen zu können. Also nahm ich einen 19 Stunden Flug auf mich, um in die balinesische Welt einzutauchen.

Die Reiselust hat uns mal wieder gepackt und nach einigem Überlegen und Preisvergleich war die Baja California ganz oben auf unserer Liste. Ruhig, billig und endlose Pointbreaks ohne große Crowds waren dann einfach doch zu verlockend. Außerdem ließ sich das ganze noch mit ein paar Tagen in Kalifornien verbinden, was für mich (Miller) auch Neuland war. Da hatte ich mit dem Jan (doctor_surf) aus Frankfurt auch einen erstklassigen Begleiter dabei, da er schon mehrere Sommer in San Diego verbracht hatte und auch schon das eine oder andere Mal in der Baja unterwegs gewesen war. So ging es also los und nach einigen Unannehmlichkeiten mit dem amerikanischen Zoll, hatten wir es dann doch bis nach Los Angeles geschafft.

Teil 1 – Marokko für Anfänger Im Frühjahr hatte ich eine Einladung des Dfrost Camps in Taghazout bekommen. Ich sollte ein paar Freunde mitnehmen und im November mal das Camp und die berühmten Pointbreaks in der Gegend checken. Ich ließ mich da natürlich nicht zweimal fragen und sagte zu. Timo und Jens erklärten sich bereit mich zu begleiten und zusammen freuten wir uns auf etwas Wärme und natürlich pumpende rechtsbrechende Wellen. Außerdem dachten wir, dass es Ende November dort auch nicht allzu voll sein sollte. Freitag Nachmittag stieg ich dann zu Jens in den Van und wir machten uns auf den Weg zu des Don´s neuer Residenz im lieblich Darmstadt.

Wellenreiten in Las Palmas de Gran Canaria, welche mit mehr als 350.000 Einwohnern die größte Stadt der kanarischen Inseln ist, hat viele Vorteile. Nachteile wie stark frequentiere Spots, kann man durch Insiderwissen oft vermeiden. Zu allererst muss man da wohl die das ganze Jahr über angenehmen Wasser- und Lufttemperaturen nennen. Selbst im Winter herrschen in den Wellen Gran Canarias angenehme 19 – 21 Grad. Im Sommer werden die Wellen bei gemütlichen 23 – 25 Grad meist “oben ohne” zerpflückt (das gilt leider leider nicht für die kanarischen Mädels).

Marokko – in der Winterzeit ist ein exzellentes Nahsurfziel. Hier findet man in der Swell Periode von November bis März oft einen sehr guten Surf, wenn man keine Probleme mit den Widrigkeiten des Landes hat. Das sind zum einen mal das recht kalte Wasser in der Swell Peroide (kann es auch mal nur 15-16 Grad haben) und zum anderen die Eigenheiten der islamischen Kultur. Wer mit seinem Mädel verreist, sollte zumindest abseits der Touristenmetropolen, immer in der Nähe bleiben und eine Fliegenklatsche dabeihaben, um aufdringlichen Marokkanern auf die Finger zu hauen. Ausserdem ist die Arbeitslosigkeit in Marokko immens hoch und die vorwiegend von der Substanzzielwirtschaft lebende Landbevölkerung ist für unsere Maßstäbe bettelarm und für sie ist selbst der abgebrannteste Surfer steinreich. Also nie was im Auto lassen und sonst auch ordentlich aufpassen.

So knapp wars noch nie. Als einer der letzten checke ich am gate ein. So langsam mutiere ich eben doch ganz bißchen zum surfer. Immer leicht verpeilt und mit diesem penetranten „paßt schon, bleib locker“-Ding. In Ericeira staun ich von den Klippen die sets am spot Ribeira d’Ilhas an. Was für Klopfer! Normale sets deutlich overhead, jedes fünfte set oder so double-overhead und gelegentlich räumt ein sneakerset mal bisschen auf. Die Felsplatte ist bei low-tide gut zu sehen und der Weg nach draußen ist verdammt lang. Nach dem shorebreak am kleinen Strand versetzt eine fette Seitenströmung die rauspaddelnden surfer gute 150 m nach Süden direkt vor die Felsen, von hier geht’s dann nach draußen. Immer neben den Wellenschultern wie an der Schnur aufgezogen paddeln sie raus.

Jeder kennt das Drama: man hat nur 5 Tage frei und ein knappes Budget und muss trotzdem dringend ins Wasser. Dank der Billigflieger wie Ryan Air oder Easy Jet kann man relativ schnell und kurzfristig in die Nähe von beinahe jedem bekannten europäischen Surfspot kommen. Dank meines gerade gestarteten Studiums in Amsterdam muss ich mich plötzlich auch an diese Ferienzeiten halten, die gleich null gehen und ich habe wenig Erfahrungen mit begrenzten Kurztrips…wie auch immer, ich brauchte ganz dringend eine Dosis Wellen und so fand ich mich plötzlich in solch einem Urlaubs Bomber gen Lissabon. Mein Travel Buddy Jason sprang als Fotograf an Board, um ein paar Bilder für den 07er Faith21 Katalog zu schiessen. So konnten wir die Reise als Business Trip durchgehen lassen.