Die 20. Deutsche Meisterschaft im Wellenreiten ist gestern zu Ende gegangen und die frisch gebackenen Meister stehen fest. Ich kann mich noch gut an die erste DM 1996 erinnern als Thomas Lange und co noch mit schlechten Wellen kämpften und das Niveau insgesam noch recht dürftig war. Die Bilder dazu lagern noch als Video bei mir im Keller, vielleicht ist es Zeit für einen “Retro” Video Abend.

    So schnell der Contest gestartet wurde, war er auch schon wieder vorbei. Epic waren die Bedingungen dieses Jahr sicher nicht, obwohl selbst bei geringerer Größe ist Teahupoo wahrscheinlich immer noch besser als 85 % aller anderen Breaks auf der Welt am selben Tag. Wie immer hatte Kelly Slater das Herz auf der Zunge und machte nach dem gewonnen Final Heat Kelly wieder einmal deutlich, dass es sich um einen der wichtigsten Siege seines Lebens handelt.

      Auch der dritte und letzten Contest im australischen Teil der WSL Tour, endet mit einer kleinen Überraschung. Sebastian Zietz (HAW) der noch Ende des Jahres 2015 die Re-Qualifikation für die Tour verpasst hatte, siegte im Finale über einen starken Julian Wilson und setzt sich damit auf Platz 2 der Rangliste. Sebastian Zietz, noch kurz vor dem Quiksilver Pro für Alejo Muniz eingesprungen, kann dank seines Ergebnisses jetzt auf der Tour bleiben und auch in Rio wieder dabei sein.

        Kaum jemand hätte es für möglich gehalten, doch Matt Wilkinson hat auch den zweiten Event der Tour gewonnen. Damit hat er nicht nur die weltweite Surfpresse in Aufruhr versetzt, sondern sich auch ein gutes Polster für den weiteren Verlauf der Saison geschaffen. Dass er direkt noch einige denkwürdige Zeichen wie den ersten Sieg eines Goofy-Footers in Bells seit 1999 gesetzt hat, ist da beinahe schon Nebensache.

          Der portugiesische Herbst ist bekanntermaßen ein Garant für gute Wellen und spätestens seit den “Rip Curl – The Search” Events, ist Peniche auch ins Bewusstsein der weltweiten Surf Elite gerückt. Leider war die Location des Moche Rip Curl Pro in diesem Jahr nicht mit perfekten Voraussetzungen gesegnet. Die Brasilianer kamen mit den durchwachsenen Konditionen in Supertubes wieder einmal am besten zurech. Filipe Toledo siegte im rein brasilianischen Finale gegen Landsmann Italo Feirrera und zieht damit vorbei an Adriano de Souza auf Platz zwei nach Mick Fanning.

            In diesen Tagen starten sowohl die Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten, als auch der Quicksilver Pro France. Der Forecast für die kommende Woche verspricht schon einmal solide Bedingungen mit bis zu 3,50 Metern Wellenhöhe und nicht zuviel Wind. In Verbindung mit gelegentlichem Offshore und da sich der nächste Sturm schon über dem Nordatlantik zusammenbraut, könnte das durchaus die ein oder andere sehenswerte Session geben.

              Mick Fanning wurde zwar diesmal nicht vom Hai angegriffen, stahl aber trotzdem allen anderen Teilnehmern die Show beim Hurley Pro Trestles 2015. Einige andere Hoffnungsträger wie John John Florence und Julian Wilson segneten mal wieder etwas früher das Zeitliche. Ersterer vielleicht nicht ganz so unerwartet. Kelly hielt noch bis Runde 5 durch, gab sich dann aber auch Mick Fanning geschlagen.

                Teahupo’o ist ein Biest. Das mussten die Pros der WCT beim Billabong Pro Tahiti in den letzten 10 Tagen einmal mehr feststellen. Egal ob ein Meter oder drei – das Riff lieferte wie immer überkopfhohe Barrels ohne Ende. Auch wenn es im Vergleich zum letzten Jahr nicht der Megaswell war, ist Teahupo’o doch an jedem gewöhnlichen Tag noch um Welten besser als das was 99 % der Surfer anderswo auf dieser Welt surfen.

                  Nachdem es im letzten Jahr in der Mittelsaison eher die Version Dauerflaute gab, hatte die „neue ASP“ wirklich verdammtes Glück mit den Bedingungen in dieser Saison. Das ist auch gut so, denn abseits des Contestgeschehens ist schon alles etwas langweiliger geworden Glatter, professioneller, aber auch mit weniger Überraschungen. Immerhin dürfen wir nach wie vor einige der besten Surfer der Welt dabei beobachten, wie sie einige der besten Spots der Welt surfen. Vielleicht muss man dafür einfach dankbar sein und ein Auge zudrücken.

                    Mitten im Tiroler Bergland, auf der stehenden Welle in Silz haben 24 Surfer aus Österreich, Deutschland und sogar Korea ihren Spot für den EDDY´S PIPELINE RIVERSURFJAM gefunden. Der Tag begann unter denkbar schlechten Voraussetzungen- um die Mittagszeit war der Innpegelstand einer der niedrigsten seit langem. Die anwesenden Rider ließen es sich jedoch nicht nehmen, vorab schon mal ein paar Trainingsruns einzulegen- sehr zur Begeisterung der Zuseher. Während sich die Fahrer ordentlich ins Zeug legten, wurden anderer Orts die ersten Inn- gekühlten Getränke konsumiert und der Grill angeheizt.

                      ADH Open 2004, FH-Darmstadt Hochschulsport Wellenreiten Studenten in mannshohen Wellen vor der französischen Atlantikküste Quirin Stamminger aus München verteidigt erfolgreich seinen Vorjahrestitel bei den ADH Open 2004 im Wellenreiten. Vom 05. – 11.Juni fanden in Seignosse Plage die ADH Open 2004 (Allgemeiner Deutscher Hochschulsport) im Wellenreiten statt, die in diesem Jahr die FH Darmstadt in Kooperation mit dem Wellenreit-Reiseveranstalter Wavetours aus Darmstadt organisierte. Mit mehr als hundert Startern in den Klassen „Open“, „Frauen“ und „Longboard“ legte der Wettkampf gegenüber den Vorjahren deutlich zu.