Bereits zum Damenfinale morgens um 10:30 Uhr war die Messehalle 8a randvoll mit surfbegeisterten Besuchern, die die Surferinnen lautstark anfeuerten. Die erst 17-Jährige Schülerin Janina Zeitler aus München lieferte eine Show aus kraftvollen Wellenritten, gespickt mit zahlreichen 360 und sogar 720 Grad Drehungen ab und  beendete den Wettbewerb als Beste. Im Kampf um den zweiten Platz wurde es zwischen Chiara Kreindl , München und Eva Loach aus Salzburg sehr eng, am Ende setzte sich die 27-Jährige Kreindl mit einem Vorsprung von nur 0,6 Punkten durch.

Nach dem Testlauf im September (siehe Video) wurde Kelly Slaters Wave Pool gestern offiziell als Event-Location für die WSL Saison 2018 bestätigt. Der von den Verantwortlichen der WSL oft benutzte Satz „die besten Surfer in den besten Wellen“, bekommt damit auf jeden Fall eine neue Bedeutung.

Die Deutsche Lilly von Treuenfels belegt bei den Europameisterschaften in Stavanger, Norwegen den zweiten Platz der Frauen für das Surf Team Germany des DWV. Die Achtzehnjährige setzte sich in einem Feld von zwanzig Surferinnen durch und konnte nur von der Portugiesin Carol Henrique, die auch von der Worldsurfleague zur Europameisterin gekrönt wurde, besiegt werden. Durch diese starke Einzelleistung sowie die allgemein herausragenden Leistungen des deutschen Teams wurde letztendlich der vierte Platz der europäischen Teamwertung für den Deutschen Wellenreitverband erreicht.

Als ob die Wassertemperatur nicht schon Herausforderung genug wären, haben jetzt bei den Lofoten Masters zwei Orcas blitz schnell das Lineup aufgeräumt. Der Kommentator dieses Video findet das ganze zumindet sehr erheiternd.

Nichts macht neugieriger als die Geheimhaltung. Nach dem Prinzip agieren seit Jahren alle Firmen, die etwas mit künstlichen Wellen zu tun haben, das scheint das Marketinginstrument der Wahl zu sein. Somit fand der erste Surfcontest mit dem Namen Future Classic auf Kellys Surf Ranch, zu dem nur geladene Surfer kamen, auch unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Selbst das in den letzter Zeit in den USA gehypte STAB Magazin durfte nicht zugucken und versuchte seinerseits mit einem Hubwagen zumindest einen Blick auf das Geschehen werfen zu dürfen. Die Liste der auserwählten Surfer soll die folgende gewesen sein.

Obwohl die Konkurrenz im Vergleich zum Vorjahr dramatisch zugelegt hat, können die beiden Salzburger Lukas Haigermoser und Eva Loach ihre Titel bei den zweiten Österreichischen Meisterschaften im Riversurfen powered by AK Young erfolgreich verteidigen. Stylische Surfturns und spektakuläre Tricks auf der Welle begeisterten das Publikum auf der Multiplex CityWave. 

Die US Surferin Francesca Harrer, die seit letztem Jahr aufgrund ihrer deutschen Wurzeln bei den ISA-World Surfing Games für Deutschland startet, gewann den diesjährigen Wahine Pipe Pro auf Oaha. Sie hatte scheinbar eine Menge Spass in Pipeline. „This whole week has been really fun at Pipe, some of the best waves I’ve gotten out here,“ „Definitely the best waves I’ve ever seen for a QS so I’m psyched. It’s a little easier when there’s not a bunch of boys in the lineup.“ Francesca ist auch die aktuelle deutsche Meisterin der Open Frauen. Wir sind gespannt wie es weiter geht. Ihr WSL Profil findet Ihr hier.

Der Quiksilver Pro France 2016 hat eine weitere Überraschung in dieser Saison abgeliefert. Keanu Asing, zuvor nur auf Rang 34 des WSL Rankings platziert, verweist Gabriel Medina (BRA) im Finale des Quiksilver France 2016 auf den 2. Platz. Der Sieg kennzeichnet damit die erste Teilnahme in einem Halbfinale, einem Finale und den ersten Sieg für den 23-jährigen Hawaiianer, in einem WSL Main Event.

Die ersten österreichischen Meister im Riversurfen (oder stationary waveriding) heissen Eva Loach und Lukas Haigermoser aus Salzburg. Vor einer Kulisse von rund 6000 Zuschauern konnten sich die beiden gegen 50 weitere Surfer durchsetzen. Das Finale der Frauen war sicher das spannendste wo Eva Loach mit 0,03 Punkten Vorsprung auf Johanna Lackner gewann. Schön anzusehen waren auch die Leistungen der Klasse U16. Snowboarder Paul Steindl aus Wien gewann mit viel Style und schwierigen Manövern. Die Mastersklasse (Ü35) sowie auch der Best Trick Award gingen an Markus Wimhölzl aus Grödig.

Jordy Smith hat mit einer überzeugenden Leistung den Hurley Pro Trestles in San Clemente, Kalifornien gewonnen. Der Südafrikaner ist kein Unbekannter auf dem Podium bei diesem Event. Schon 2014 konnte er den Sieg mit nach Hause nehmen. Finale des Hurley Pro 2016 Im Finale traf Jordy Smith dann auf einen ambitionierten, aber technisch unterlegenen Joel Parkinson. Auch Parkinson hatte vor genau 12 Jahren schon einmal in Trestles gewonnen, hatte den messerscharfen Turns von Jordy beim diesjährigen Finale aber wenig entgegenzusetzen.

Die 20. Deutsche Meisterschaft im Wellenreiten ist gestern zu Ende gegangen und die frisch gebackenen Meister stehen fest. Ich kann mich noch gut an die erste DM 1996 erinnern als Thomas Lange und co noch mit schlechten Wellen kämpften und das Niveau insgesam noch recht dürftig war. Die Bilder dazu lagern noch als Video bei mir im Keller, vielleicht ist es Zeit für einen „Retro“ Video Abend.