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Dr. Surf
TeilnehmerSanta Cruz heute morgen. Geht doch nichts über einen entspannten Start in die Woche. Klein, aber kaum was los, superglassy und Wetter wie sich das für Kalifornien gehört.

Dr. Surf
TeilnehmerNoch ein paar Anmerkungen:
– Touristenvisum ist 90 Tage, keine 6 Monate
– Mit US-Leihwagen nach Mexiko ist fast unmöglich. Mittlerweile verbieten das alle Verleiher, von denen ich jemals gehört habe wegen Klaugefahr.
– Bei Wagenkauf in USA fallen neben dem Kaufpreis folgende Kosten an: Zulassungsgebühr, Salestax (du mußt als Käufer bei jeder Zulassung eines Gebrauchtwagen nochmal schön „Usetax“ abdrücken). Smog (=dt. ASU) muß soweit ich weiß der Verkäufer machen, nicht der Käufer, sind aber eh nur ein paar Dollar.
– Bei 2 Monaten Aufenthalt ist deutscher Führerschein kein Problem bei Anmeldung & Versicherung (trotzdem von Versicherung bestätigen lassen!), theoretisch verliert ein dt. Führerschein nach 3 Monaten seine Gültigkeit und man muß einen kalifornischen machen, wenn man weiterhin in den USA fahren will. Wenn du von der Versicherung keine Bestätigung einholst, dass ein dt. Führerschein ok ist, gibst du ihr eine Steilvorlage, im Schadensfall nicht zahlen zu müssen.Dr. Surf
TeilnehmerAllerdings versteh ich dann nicht warum das nicht wieder über den Kaufpreis ausgeglichen wird.
Haben wohl die Verlage gtoßen Einfluß……..…weil es immer weniger Leute gibt, die überhaupt etwas für Information oder Unterhaltung zahlen wollen und lieber versuchen, im Netz kostenlos dranzukommen?! Siehe anderer Thread, wo gerade ein Sparbrötchen bittet, ihm doch bitte den Portugalteil des Stormrider Guides einzuscannen und zuzumailen.
Dr. Surf
TeilnehmerReparatur wie von Marty angesprochen, würde allerdings nicht das ganze Loch mit Solarez vollaufen lassen, dafür isses zu groß. Alles Gesplitterte ringsrum abpopeln (vorsichtig, das Zeug splittert und kann dir haarfein in die Augen fliegen – extrem unangenehm kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen), dann Füller ins Loch, trocknen lassen, ringsrum anschleifen und ne zweite Schicht reguläres Solarez als Deckschicht drüber. Seit einiger Zeit sind im normalen Solarez schon kurze Glasfaserstränge mit drin, sollte so also auch an den Rändern hinhauen. Wen du normales Harz nimmst und es dauerhaft haltbar machen willst, brauchste ne Glasfasermatte, sonst reißt dir die Flickstelle ringsrum am Rand in nullkommanix wieder auf und du hast einen Haarriß, durch den langsam Wasser einsickert.
das Ganze ist ärgerlich und überflüssig (VOLLIDIOTEN am Flughafen, immer das gleiche mit denen!), aber die Reparature ist ziemlich einfach.
Dr. Surf
TeilnehmerGarantie kannste da leider komplett vergessen. Es sei denn, es handelt sich um einen Produktionsfehler, den wird man aber unmöglich nachweisen können. Alle Bretter brechen wenn eine Welle ungünstig draufklatscht, hat mit neu oder alt nichts zu tun. Würde mein Glück bei Planet probieren, ersetzt wirste es zwar nicht kriegen, aber vielleicht kriegste aus Kulanz einen Mitleidsbonus beim nächsten Board.
Dr. Surf
TeilnehmerIch hatte auf meiner Weltreise vor ein paar Jahren die Versicherung von STA. Scheint nicht ganz billig zu sein, aber ganz ok. Hab sie nie in Anspruch genommen.
Problem bei ADAC, Ergo und den ganzen anderen typischen Auslandskrankenversicherungen ist, dass sie zwar unter 10,- pauschal kosten, dafür aber je nach Versicherer mximal 60 Tage Auslandsaufenthalt abdecken.
Ich selbst habe gerade hierüber eine Versicherung gekauft:
http://www.auslandskrankenversicherungen-fuss.com/
Ist ein deutscher Versicherungsmakler, der ziemlich viele untersciedlicher Auslandsversicherungen im Angebot hat. Scheint auf den Philippinen zu wohnen. In Anspruch genommen habe ich meine Versicherung noch nicht, aber der Typ antwortet kompetent und trotz Zeitunterschied sehr zügig auf Anfragen. Außerdem wollte er mir nicht das Teuerste aufschwätzen. Hat jedenfalls auf mich einen ziemlich guten Eindruck gemacht.22. März 2013 um 0:39 Uhr als Antwort auf: Suche Mitreisende nach California!!! 415€ Flug!!! #136382Dr. Surf
Teilnehmer– bin sehr skeptisch, was den Mietwagenpreis angeht, der kommt mir viel zu niedrig vor. Wenn du auf einer US Seite geguckt hast: die geben grundsätzlich ihre Preise ohne Versicherung und Mwst an. Das käme dann noch dazu und macht die ganze Sache deutlich teurer.
– Campingplätze haben of über Winter zu.
– In Karre pennen kann heikel sein. Je nachdem wo ihr das vorhabt,gibts dafür ein heftiges Ticket von der Polizei. Entspannung und beide Augen zudrücken kennen die hier (wohn in Kalifornien) nicht.
– Essen ist grundsätzlich deutlich teurer als in Europa und erst Recht als in Deutschland: Stück Butter im Supermarkt $4-5, Liter Milch problemlos $2-3. Rest ist ähnlich.Dr. Surf
TeilnehmerIch denke, man sollte das Ganze von einem etwas abstrakteren Level betrachten. Es geht m.E. nicht darum, sich zwischen ENTWEDER Geld, ODER Leben zu entscheiden, sondern eine Balance zwischen beiden Extremen zu finden. Diese Balance sollte es einem ermöglichen, sich zum einen mit den Dingen zu beschäftigen, die einem wirklich wichtig sind und zum anderen natürlich den Kühlschrank zu füllen. Wer sich also – wie etwas weiter oben angesprochen – für eine gewisse Sicherheit im Leben entscheidet, hat im Grunde für sich selbst entschieden, wie diese Balance aussieht. Wer von der Hand im Mund lebt, sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, dafür aber z.B. frei ist, viel zu reisen, hat diese Entscheidung auch für sich getroffen. Genauso, wie derjenige, für den Karriere über alles geht und der deswegen Abstriche bei Hobbys und Freizeit macht.
Die Frage fordert auf, sich über ein Ziel im Leben Gedanken zu machen, welches man erreichen möchte. Wenn dieses Ziel formuliert ist, von mir aus (wir sind ja hier ein Surfforum…), sollte man dieses Ziel im Hinterkopf haben und alle wesentlichen Entscheidungen, die man trifft, daran messen. Wenn nun also das für sich selbst formulierte Ziel ist, macht es keinen Sinn, BWL zu studieren und sich anschließend bei einer der großen Unternehmensberatungen zu bewerben. Jeder weiß, dass die Arbeitsbelastung dort einem der Verwirklichung des Oberzieles nicht näher bringt, also Zeitverschwendung ist (um bei Alan Watts Wortwahl zu bleiben). Wer dies dennoch tut, macht nichts falsch, er ändert aber das Oberziel. Dieses ist dann nicht mehr Leben am Meer + Surfskills, sondern oder oder . Diese Entscheidung ist nicht falsch, man sollte sich aber darüber bewußt sein, dass man mit ihr sein für sich selbst formuliertes Oberziel geändert hat. Oder zumindest bereit ist, Kompromisse zu machen oder Risiko bis zu einem gewissen Grad zu vermeiden, was dazu führt, dass man das erklärte Ziel eventuell erst etwas später erreicht.
Dr. Surf
TeilnehmerBei 7,5% kalifornischer Mwst um die man sich auch als ausländischer Kunde nicht drücken kann + Sperrgut Fracht + 19% deutsche Mwst (oder eben österreichische oder Schweizer Mwst), dürften die „originalen“ Preis hier leider nicht so konkurrenzfähig sein…
Dr. Surf
Teilnehmer… ich arbeite noch daran den Unterschied zwischen Theorie und Praxis glattzubügeln. Vielleicht gibts hier ja ganz allgemeine Tipps wie man näher dorthin kommt.
Meld dich mal, wenn du ne Lösung hast. Am Geldproblem arbeite ich zur Zeit auch noch…
Dr. Surf
TeilnehmerWar die letzten Wochen nicht da, hatte Gelegenheit, etwas wärmeres Wasser in Südkalifornien zu surfen und da sagt man doch nicht nein…
Dr. Surf
TeilnehmerIch glaube, Berlin ist nur als „Marketingmaßnahme“ im Namen. Beschreibung spricht außerdem von der einzigen Welle in Deutschland, die man reiten sollte, solange sie noch da ist. Nun ja…
Wenn ichs richtig verstanden habe, ist das ganze noch im „Fundingprozess“, d.h. die sammeln noch Kohle für die Verwirklichung. Das ganze macht ein Ami aus Santa Cruz zusammen mit einem Deutschen.
@SC.Surfer
Bist du aus SC? Bin am Wochenende wieder da wenn die Forecast stimmt.Dr. Surf
TeilnehmerFCS Surf Racks sind Top, habe ich problemlos 6 Bretter mit aufs Dach gepackt und da ging noch mehr…
Gehen geht viel. Die Frage ist nur: will man damit dann auch 1400km Autobahn nach Frankreich fahren?
Dr. Surf
TeilnehmerHi Maliee
Liebeskummerschmerz ist hoffentlich weg in der Zwischenzeit!Tatsächlich, in Kalifornien gibt es keine Surfcamps, wie wir sie sonst kennen. Letztes Jahr war ich auf einer Weltreise und wollte ebenfalls eines in Cali buchen, und weil es keines gab, eröffnen wir im Frühling 2013 thecalicamp.com 🙂
Dave Cinquini, der Campleiter, arbeitete früher als Surfguide in Bali und bringt die nötige Erfahrung mit. In San Clemente, wo der Camp zwischen Los Angeles und San Diego liegt, hat es ein paar der tollsten Spots und es läuft viel rund um den Camp. Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene.
So, jetzt höre ich mit Werbung auf und hoffe, du hast in der Zwischenzeit schon den Spass am Surfen gefunden 🙂
Na dann stell schon mal das Bier kalt. Ich bin Ende des Monats eh wieder in Südkalifornien unterwegs, da kann ich mir das direkt mal ansehen…
Dr. Surf
TeilnehmerHm, solange ich Urlaub in Kalifornien gemacht habe, bin ich immer im August/September hin. Klar war es tendenziell flacher als im Winter allerdings im Vergleich z.B. mit Frankreich in der gleichen Jahreszeit immer noch um Klassen besser. Während Flankreich im Sommer ja auch mal 2 Wochen lang wie Baggersee aussehen kann, habe ich in insgesamt 2 Jahren, die ich zusammengenommen schon in Kalifornien verbracht habe bisher vielleicht 1 Woche absolut unsurfbare Bedingungen gehabt. Die gewundene Küstenlinie bietet doch für jede Swellrichtung irgendwas und wenns in San Diego direkt zu klein ist, weicht man halt auf Blacks in La Jolla aus, wo immer 1-2 Fuß mehr ankommt.
Dr. Surf
TeilnehmerRedest du von surfen oder windsurfen?
Dr. Surf
Teilnehmer„2012 wurden weltweit 5,226 Milliarden Dosen Red Bull verkauft“
Damit dürfte die Frage beantwortet sein, womit Red Bull seine Umsätze macht.Wenn bei denen von jeder Dose nur 1€ hängenbleibt, weißte jetzt, warum sie zwar lustige, letzten Endes aber vollokmmen sinnfreie teure „Events“ wie einen Fallschirmsprung aus dem Weltall bezahlen können und Dietrich Mateschitz (der Eigentümer) sich das Hobby „Flugzeuge sammeln“ leisten kann.
Dr. Surf
Teilnehmerist mir ohnehin ein rätsel, weil die energy drinks allein machen
sicher nicht die umsätze aus 🙂das frage ich mich auch ständig. aber ich bin der firma irgendwie dankbar so viel zu untersützen 🙂
Das ist relativ einfach: Red Bull steckt rund ein Drittel seines Umsatzes (nicht des Gewinns!) in Marketing. Das ist ein irrwitziger Betrag, der relativ gesehen ungefähr 10x so hoch ist, wie das, was z.B. Nutella für Werbung ausgibt. Warum sie das können? Weil alle ohne mit der Wimper zu zucken einen Premiumpreis für ein relativ günstig herzustellendes Produkt hinblättern. Die Marge bei einer Firma wie Red Bull ist daher genauso aberwitzig, wie ihre Ausgaben fürs Marketing. Die herkömmlichen Surffirmen können das nicht, da sich ihre Produkte in einem mehr und mehr rein preisgetriebenen Markt befinden. Preisgetrieben heißt, jeder kauft nur noch da, wo’s am billigsten ist. Ein Marken T-Shirt hat vor 20 Jahren schon DM 49,90 gekostet. Jetzt kosten T-Shirts zwischen €24,90 und €29,90. Die Preise haben sich also in den letzten 20 Jahren praktisch nicht geändert. Ein Zeichen dafür, dass höhere Preise nicht am Markt durchzusetzen sind, weil die Konkurrenz zu groß und das Produkt zu austauschbar ist. Außerdem gibts jetzt ständig irgendeinen „Sale“ und Internetverkäufe. Das allerdings drückt ziemlich die Marge und führt letztenendes dazu, dass auch Markenhersteller wie z.B. Billabong und Quiksilver finanziell gerade nicht allzu gut dastehen. Red Bull hat etwas geschafft, was auch anderen Firmen wie z.B. Apple gelungen ist: sie haben ein Produkt am Markt positioniert, bei dem Konsumenten nicht fragen „Ist das ein reeller Preis?“, sondern es kaufen, weil sie es einfach haben wollen. Bei derartigen Produkten wird der Preis nicht vom Wert des Produkts bestimmt, sondern ausschließlich dadurch, welcher Preis am Markt durchsetzbar ist.
Dr. Surf
TeilnehmerOh und zum Thema Hipster vs Bauer: ich bin ja mal gespannt, wie lange ein iPhone noch cool ist… Immerhin hat ja wirklich jeder Depp eins (ich eingeschlossen). Somit ist es eigentlich nicht mehr „cool“. Bei genauer Marktbeobachtung ist schon jetzt folgendes festzustellen: in letzter Zeit hört man häufiger wichtige Stimmen, die sagen iPhone5 ist nur noch Abklatsch und nicht mehr state of the art. Dazu ist zu beobachten, dass plötzlich viele von meinen Freunden, die in San Francisco und Silicon Valley als Product Designer arbeiten und Dinge wie den Kindle Fire und Beats Headphones gestalten, plötzlich alle mit einem Nokia 920 Windows Phone oder einem HTC 8x Windows Phone rumlaufen. Gerade Designer haben doch jahrelang ausschließlich Apple Produkte verwendet. Das sind genau die Early Adaptors, von denen ich oben geredet habe. Ich bin gespannt, wie’s weitergeht…
Dr. Surf
Teilnehmer@Peter_Lee
Ja und nein. Entscheidend ist die Frage in welchem Verkaufskanal und bei welcher Zielgruppe sie wachsen. Und natürlich wie sich die Marke von vornherein aufgestellt hat.
1. Es gibt seit Jahren einen allgemeinen und längerfristigen Trend zu allem, was „irgendwie grün ist und mit Natur zu tun hat“. Deswegen boomen Ökolebensmittel, Fahrradverkäufe ziehen an, aber auch Outdoorklamotten -> gut für Jack Wolfskin
2. Jack Wolfskin bedient von vornherein eine andere Zielgruppe als z.B. North Face, Patagonia (wieder andere Zielgruppe oder Peak Performance (wieder andere Zielgruppe). Jack Wolfskin hat immer recht unauffällige Schnitte, unauffällige Farben und ist deswegen nicht für Modehipster attraktiv. Ein extremes wellenförmiges Wachstum wie etwa Burton, wo Verkäufe erst steil ansteigen und dann wieder extrem fallen wenn der Markt übersättigt ist, wird Jack Wolfskin deswegen nie haben. Da sie kein „Modelabel“ sind, können sie auch nicht „außer Mode“ sein.
3. Wegen 2. wird JW nicht in Core Läden verkauft und hat auch keine Core Zielgruppe. Zielgruppe ist der Durchschnittstyp (und das ist nicht unbedingt negativ gemeint), der optisch nicht auffallen will & kein ausgeprägtes Modebewußtsein hat
3. Ich kenne JW Verkaufsstrategie nicht, aber offensichtlich setzen sie auf organisches Wachstum innerhalb ihrer Zielgruppe. Somit wird die Marke nicht verwässert und stetiges, wenn auch langsames Wachstum generiert. Dem gegenüber steht ein Strategie, die auf offensives Massenwachstum setzt, Produkte auf allen Verkaufskanälen (online, core shops, Ketten, Warenhäuser) auf Biegen und Brechen in den Markt drückt, damit zwar ein paar Saisons extreme Wachstumsraten hat, das ganze anschließend aber ins Bodenlose kippt weil der Markt vollkommen übersättigt ist.Dr. Surf
Teilnehmer@roots
Ich geb dir im Prinzip vollkommen Recht. Eine kleine Anmerkung will ich aber trotzdem machen. Auch wenn viele der Flagshipstores wie Modeläden aussehen, hilft genau das den Firmen, das nötige Geld einzusammeln, dass sie dann in die Entwicklung z.B. der Wetsuits stecken. Im Vergleich zu einem Kapuzenpulli, bei dem man nur etwas Baumwolle aneinandernähen muß und anschließend einen Print draufhaut, ist die Entwicklung eines Wetsuits im Vergleich dazu recht teuer. Zugespitzt könnte man also sagen je mehr nichtsurfende Bauern in Hinter Pusemuckel (um bei deiner Wortwahl zu bleiben) sich O’Neill T-Shirts kaufen, desto besser werden die Wetsuits von denen. Ich rege daher an, dass wir uns alle über möglichst viele nichtsurfende Bauern aus Hinter Pusemuckel freuen!Dr. Surf
TeilnehmerDas ist eigentlich nicht erstaunlich und hat weniger etwas mit Wirtschaftskrise als mit Zyklen im Lifestylebiz zu tun. Ganz einfaches Beispiel, das bestimmt jeder nachvollziehen kann: alle paar Jahre sind Converse Chucks megahip, bevor sie wieder in der Versenkung verschwinden um 3-4 Jahre später wieder mega in zu sein. Funktioniert folgendermaßen. Sogenannte Early Adaptors (=Trendsetter; können Celebrities sein, aber auch normale Leute, die innerhalb einer Gruppe ein gewisses „Standing“ haben) fangen an, etwas zu tragen. Eben z.B. besagte Chucks. In der Regel entstehen solche Trends in Städten und breiten sich von dort aus aus. Wenn genügend Städter Chucks tragen, dass diese im Straßenbild und in den Clubs sichtbar sind, fängt die Landbevölkerung an zu sehen, dass Chucks „total cool“ sind und kaufen sich ebenfalls diese Schuhe. Das ist der Höhepunkt einer Welle. Spätestens wenn auf dem Land Chucks getragen werden, sie also plötzlich jeder hat, sind sie für urbane Hipster nicht mehr cool. Sie können sich nicht mehr von der Masse absetzen und kaufen sich keine Chucks mehr. Die Verkäufe von Chucks bekommen eine erste Delle. Spätestens wenn auf dem Land auch alle Chucks tragen, sind sie auch dort nicht mehr cool, denn wer will schon tragen, was jeder hat? Resultat: die Verkäufe brechen vollends ein und und Chucks verschwinden für 3-4 Jahre von der Bildfläche, bevor sie von den ersten Großstadthipstern wiederentdeckt werden. Weitere Beispiele wären Vans Slip Ons, die es auch schon seit Jahrzehnten gibt und die alle paar Sommer wiederkommen.
Bevor jetzt einige von euch sagen „Ich trag aber immer Chucks und scher mich nicht was andere machen“ oder „Ich hab mir noch nie das gekauft, was andere kaufen“: geschenkt. Es geht darum, was die Masse macht, nicht was einzelne im Markt befindliche Individuen denken.
Vor allem Burton & Billabong haben die letzten Jahre einen extremen Lauf gehabt. Den haben sie u.a. deswegen gehabt, weil sie ihre Ware nicht nur an Core Shops verkauft haben, sondern auch an Warenhäuser, Intersport Läden, Amazon etc. Dort kauft aber nicht deren loyales Core Publikum ein, sondern Familien und Durchschnittsleute. Mit anderen Worten: Leute, die die eigentliche Zielgruppe ziemlich uncool findet. Resultat: extremes Wachstum für ein paar Saisons um den Preis, dass man die Core Zielgruppe verprellt und selbst die „Uncoolen“ irgendwann finden, dass man auf der Straße und in den Bergen etwas zuviel der Marke sieht, die man doch selbst eigentlich so cool findet. Ist genau das Prinzip, wie bei Chucks.
Die nächste Firma, bei der es kippen könnte wäre in meinen Augen North Face, die ebenfalls auf extremes Massenwachstum setzen und dabei ihre Core Zielgruppe verprellen. Man muß es aber nicht nur auf Marken beziehen, das Prinzip funktioniert auch für Farben und Muster, Stichwort karierte Holzfällerhemden und Röhrenjeans.
…sagt einer, der Markenstrategie macht 😉
Dr. Surf
TeilnehmerÄh, Bali?
Dr. Surf
TeilnehmerDanke! Puh, ausgerechnet dieses Wochenende. Na ja, werd mir schon irgendwie die Zeit freischaufeln können…
Dr. Surf
Teilnehmer…und sehr viel weniger Autozeit als in Cali.
vor allem ist in Australien wenn ich mich recht erinnere die Parkerei nicht so vollkommen sinnfrei organisiert, wie bei den Amis: hier (in Kalifornien) gibts sehr oft (eigentlich überall wo’s interessant ist) entweder Abzock-Parkuhren wo die Stunde $2-6 kostet, Abzock-Parkplätze („Flat Fee Parking“: einmalig $14-20 zahlen egal ob man nur 30min oder 8h parkt) oder 2h parking zones. D.h. alle zwei Stunden die Karre umparken, weils sonst ein Ticket gibt. Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist extrem hoch und Parktickets teuer ($65). NERVT!
Dr. Surf
TeilnehmerNeulich in Kalifornien…
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=I3H0q4_DsWc
Dr. Surf
TeilnehmerNeulich in Kalifornien…
[video]http://youtu.be/I3H0q4_DsWc
Dr. Surf
TeilnehmerWie lang ist „zu lang“? Nur 2-3cm oder reden wir hier eher von einer halben Armlänge? Kürzen ist je nach Neo nicht ganz unproblematisch – zumindest dann nicht, wenn die Enden umgenäht sind. Sind sie es nicht, kannste Ärmel und Beine auch einfach etwas abschneiden. Vorsicht bei Nähten: die werden sich weiter aufdröseln, wenn du sie anschließend nicht vernähst.
Dr. Surf
TeilnehmerIn Kalifornien gibts im Winter auch sehr gute Wellen und du hast vielleicht etwas mehr Vielfaeltigkeit, was Wellen, Kultur und Spots angeht.
Und noch was – Australien ist mittlerweile ungefaehr doppelt so teuer wie die USA. Wenn ich nach LA fliege, komme ich mir vor wie im Himmel, es ist alles sooo billig, sogar die australischen Wetsuits sind billiger…
Wenn Du in Pepperdine bist, hast Du eventuell weniger Zeit, um zu surfen, weil das Uni-Level sehr viel hoeher ist als an der Bond Uni (ich denke mal Du machst einen MBA?)….
Vielfältigkeit bei Spots: klares JA, Kalifornien rockt. Kultur? Nein. Definitiv nicht. Burger essen, Football gucken, surfen gehen und sich abends vor der Bar nachm 5. Bier gegenseitig in die Fresse hauen. Viel mehr ist in Südkalifornien nicht. Dafür scheint immer die Sonne und das Wasser ist schön warm.
Zum Thema Preise – da ist gerade so einiges im Fluß. Kalifornien ist günstiger als Australien (mal von der Bay Area abgesehen, die einer der teuersten Orte der Welt sein dürfte). Was eventuell problematisch ist, sind die großen Schwankungen beim Umrechnungskurs Dollar/Euro. Als ich meinen MBA geplant habe, stand der Euro konstant über $1,45. Ich habe konservativ mein Budget mit $1,42 kalkuliert. Dummerweise hat fast auf den Tag genau mit meinem Umzug die Eurokrise eingesetzt. Das Resultat? Anfang 2012 habe ich z.B. $24500 Studiengebühren bei einem Kurs von $1,23 überweisen müssen. Macht einen Verlust von rund €2700 (Euro wohlgemerkt!) bei einer einzigen Überweisung. Plan also deinen finanziellen Bedarf mit viel Puffer, denn die EU ist nach wie vor ein Überaschungsei was die Finanzen angeht.
Pepperdine sitzt ganz praktisch auf einem Hügel über Malibu. Nachteil: im Großraum L.A. ist mittlerweile der Verkehr so unmöglich, dass du bis auf die Nachtstunden fast immer zähflüssigen Verkehr hast oder gar Stop and Go. Du brauchst also für jeden Weg extrem lange! Fahrrad ist keine Alternative (Wege zu weit & amerikanische Autofahrer zu doof um auf Radfahrer Rücksicht zu nehmen) und öffentlichen Nahverkehr gibts de facto nicht.
Weißt du, daß BMW Designworks ganz in der Nähe der Pepperdine ist?
Dr. Surf
TeilnehmerIch bin etwas unentschlossen. Klar, er macht nur Werbung. Andererseits wüßten hier vermutlich viele nicht, dass man überhaupt im Senegal surfen kann (und setzen deswegen Afrika automatisch mit Marokko gleich). Die große Geldmaschine wird das Camp wohl auch nicht sein. Von daher wäre mein Vorschlag: mal stehen lassen, solange es nicht überhand nimmt. Wenn ich zuviele beschweren, kann ichs immer noch löschen.
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