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Dr. Surf
TeilnehmerIhr wollt nicht ernsthaft Orange County und San Diego auslassen??? Mit deinem Longboard wäre Sunset Cliffs in San Diego Pflicht! Point Break, weiter Weg ins Line Up, aber es lohnt sich!! Beste Atmosphäre in Südkalifornien. Außerdem: San Onofre! Direkt bei Trestles ungefähr auf halbem Weg zwischen L.A. und S.D. Liegt in einem State Park. Erfüllt jedes Klischee: Pick Up Trucks, Lagerfeuer am Strand, Grasgeruch, Musik aus den Autos, hot (!) SoCal Chicks, die dir zeigen welches Level du als Deutscher im Surfen vermutlich nie erreichen wirst. Ist ein Longboardsport, der auf zig Points verteilt bricht. Beides Pflichtprogramm für jeden, der ein Board über 8 Fuß besitzt!
Dr. Surf
TeilnehmerSchließe mich den meisten hier an:
- nördliches Kalifornien gerade nachts im März ganz schön kalt zum campen. Zur Zeit kühlts hier in SF schonmal nachts auf 5-6 Grad runter.
- Lifestyle finde ich persönlich in Südkalifornien besser (Ausnahme: Santa Cruz). Südkalifornien erfüllt jedes Klischee, was man so von Kalifornien hat, im Norden gehts etwas ernsthafter und hektischer zu.
- Unterkunft: Unterschied zu Campground und Hostel/billiges Motel gerade jetzt in der Nebensaison ziemlich gering. Eine Ersparnis im Gegenwert von 2 Kaffee wär mir der Streß aufm Campground nicht wert
- Kann mir nicht vorstellen, das man Campgrounds im März im Voraus buchen muß. Eher, dass die noch zu haben
- Checkt unbedingt bei der Airline, was Boardmitnahme kostet. Richtlinien wurden bei allen Airlines in letzter Zeit drastisch verschärft!
- Tip für Unterkunft in San Diego: Ocean Beach Hostel. Ist 3min zu Fuß vom Strand entfernt in einem der netteren Stadtteile von San Diego
Dr. Surf
Teilnehmeralso ich hab die contour jetzt zu hause rumfliegen.hab die jetzt erstmal von meinem chef, der die zum boarden nimmt, geliehen und mir das waterproof case dazu besorgt. ich werd die cam in sri lanka mal ausprobieren und euch auf dem laufenden halten. vll taugt sie ja doch. und nen paar spassige aufnahmen werden schon dabei rumkommen. :blink:
Ja, denk doch mal bitte an Feedback, würde mich auch interessieren!
Dr. Surf
Teilnehmer???
das Formular von dem ich rede hört auf den Namen I20. Ich hab aber keine Ahnung, was du in den USA machst und vor allem was für einen Visa Status du hast. I20 hat bei mir funktioniert (und ist das Visum, nicht irgendein extra Dokument), bei dir kanns was ganz anderes sein.Dr. Surf
TeilnehmerDr. Surf
Teilnehmer@snapper
von ner HD2 wußte ich noch gar nichts. Tss, kaum ist man aus Deutschland weg, kriegt man nix mehr mit.zum Video der Contour: da ist extrem flaches Licht. In einer Einstellung sieht man, dass die Sonne fast senkrecht steht. Mittagszeit ist aber so ziemlich die beschissenste Zeit des Tages um (Werbe-)aufnahmen zu machen. Gutes Licht gibts direkt nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang. Verstehe nicht ganz, warum Contour das als Promovideo nimmt, da jeder den Eindruck kriegt, dass die Kamera farbmäßig flau ist.
Dr. Surf
TeilnehmerNa ja, könntest es schlechter als Carson erwischt haben. Liegt ja in Strandnähe. Die Landzunge direkt nach Westen rüber und unterhalb davon bis etwas hinter Seal Beach ist alles mehr oder weniger Industriegebiet und dementsprechend häßlich. Wasserqualität weiß ich nicht, aber die Kombi Metropole + Industriegebiet läßt nichts Gutes erahnen. Direkt nach Westen rüber haste Redondo, Manhattan und Hermosa Beach. Sind zwar auch – wie nicht anders zu erwarten – Stadtstrände, aber es ist schön dort. Sind alles Beachbreaks. L.A. ist zwar ein Moloch, allerdings hatten wir heute in Nordkalifornien wieder mal kurze Hosen / Flip Flops Wetter, weiter im Süden in L.A. ist es noch selbstverständlicher, im Januar in kurzen Hosen rumzulaufen. Außerdem scheint so oft die Sonne, dass es schon fast langweilig wird… Wird dir gefallen hier.
Zum Thema wohnen: schwierig, soviel kann ich dir gleich sagen. Hauptproblem ist, dass Vermieter fast immer die Credithistory eines Mieters sehen wollen. Das ist so ne Art Schufa Auskunft, nur umfangreicher. Da du aber als Deutscher nunmal keine US Credithistory hast, macht das die Sache kompliziert. Mir hat geholfen, die Sache offen anzusprechen und zu erklären, dass (zumindest ich) für mein Visum liquide Mittel für die Gesamtdauer meines Aufenthalts nachweisen mußte. Da gabs dann ein schickes Dokument dafür mit etlichen hochoffiziellen Stempeln. Kapiert zwar kein Vermieter, sorgt aber für Eindruck. Und so arschig das auch klingt: als Deutscher hast du es immer noch deutlich leichter, als als Hispano, Inder etc. Deutsche gelten hier als ultrazuverlässig und organisiert. Hin und wieder haben Klischees ja auch mal was Gutes :whistle:
Dr. Surf
TeilnehmerDaneben waren letztes Jahr in diversen Mountainbikemagazinen Tests. Immer hat die GoPro bei Ton + Bildqualität am besten abgeschnitten. Auch wichtig: Für die GoPro ist mehr Zubehör erhältlich um sie an Bike, Helm, vor der Brust, etc zu befestigen. Ganz wichtig: ist die Contour wasserdicht oder spritzwassergeschützt? Meine mich zu erinnern, dass sie letzteres ist! Gibts ne Surfboardhalterung dafür?
Hab selbst ne GoPro HD und bin superzufrieden, wenn man mal davon absieht, dass sie beim surfen etwas zum beschlagen neigt. Mein Profilfoto ist übrigens auch mit der GoPro gemacht – allerdings bei fast perfekten Lichtverhältnissen.Dr. Surf
TeilnehmerMach nur.
Läuft das dann so ab: „suche Couch in Biarritz im August, biete im Gegenzug Couch in Recklinghausen im Januar…?“Dr. Surf
TeilnehmerPuuuh. Sag lieber erstmal wo du arbeitest. Danach richtet sichs welcher Strand einigermaßen bequem erreichbar ist. Mit unter 30min ist aber nicht viel Auswahl, es sei denn du arbeitest unmittelbar in Strandnähe. Der gesamte Großraum L.A. ist chronisch verstopft. Wenn du (wie 1000de andere) nach der nochmal aufs Wasser willst, kannst du dir das „mal schnell“ ziemlich abschminken, weil du im gesamten Großraum L.A. nur stop and go Verkehr hast. Ruhige Ecken aufms Wasser gibts auch nicht. L.A. bis nach San Diego kannste von der Besiedelungsdichte ungefähr mit dem Ruhrgebiet vergleichen: alle paar Meter eine Autobahnausfahrt und die Orte gehen teileweise ineinander über. Surfen ist Volkssport, dementsprechend gehts aufm Wasser zu. Trotzdem schön dort. Schreib, wo du arbeiten wirst, dann kann ich dir vielleicht bessere Tips geben.
Dr. Surf
TeilnehmerUm ne Idee zu kriegen, wie was in welcher Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, kannste mal hier gucken:
http://www.mapnificent.net/bayarea/
Hier ist das Video in dem man sieht, wofürs gut ist. http://vimeo.com/16362921
Das Ding gibts übrigens mittlerweile für ziemlich viele Städte auf der Welt und der Typ, ders entwickelt hat ist ein Student aus Chemnitz, Leipzig oder so.Grundsätzlich: auch wenn öffentlicher Nahverkehr für amerikanische Verhältnisse relativ gut ist, ist er für Menschen, die Bus & Bahn aus Deutschland, Österreich oder Schweiz gewohnt sind immer noch haarsträubend ineffizient und lahm (sorry meine amerikanischen Freunde…). Sieh also zu, dass du möglichst wenig umsteigen mußt und im Idealfall U-Bahn fahren kannst. Mit den Linien kommt man noch am besten voran.
Selbst fahren ist keine Alternative, da man in der Innenstadt ruckzuck mit $20-25 Pauschalpreis fürs parken dabei ist, Taxi ist teuer und das mit dem Rad fahren sehe ich genauso wie Miri. Ulkigerweise fährt der wahre, hippe San Franciscaner trotzdem nur Fixie.
Dr. Surf
TeilnehmerHm, bitte nimms nicht persönlich, aber das kannst du dir mit 99,9% Wahrscheinlichkeit abschminken, da:
- Jeder Nachwuchs hier in der Gegend ungefähr 10x so gut surft, wie der durchschnittliche Deutsche
- Es richtig viel Nachwuchs gibt, weil einfach jeder surft
- Du vermutlich kein Arbeitsvisum hast und deswegen richtig aufn Sack kriegst, wenn du erwischt wirst, bzw. dich vermutlich schon deswegen und den damit verbundenen versicherungsrechtlichen Bestimmungen niemand anstellen wird
Daher: genieß die Zeit, geh lieber selber surfen und das vielleicht nicht hier in San Francisco, sondern eher in Südkalifornien, wo das Wasser viel wärmer ist und im Sommer nicht dauerhaft der Nebel überm Wasser hängt.
Dr. Surf
Teilnehmer„600 Flappen fürn Zimmer“? Wenn du von Euro redest, ist das so die untere Grenze. Für $600 gibts allenfalls ein Zimmer in Tenderloin (da wo die Jungs mit den Crackpfeifen zuhause sind) oder in Bayview (da willst du nach Einbruch der Dunkelheit auch nicht auf die Straße).
Ocean Beach ist schnurgerade und komplett ungeschützt. Deswegen ballerts da auch immer gut rein.
Und die Haie… sagen wirs mal so: egal wieviele Haisichtungen es gibt (fast täglich) und wieviele Angriffe (alleine diesen Herbst 2), die Wahrscheinlichkeit , dass es dich erwischt ist trotzdem fast null. Ganz wohlfühlen tue ich mich trotzdem nicht, wenn ich rauspaddel.
Dr. Surf
Teilnehmerüber südsee kann ich ein bißchen sagen: fiji ist heftig und extrem teuer, da man nur an ganz wenigen stellen ohne boot (kostet) an die wellen kommt – und da gibts dann nur unterkünfte ab 250,-$ pro nacht
Teuer isses in der Tat (muß ja restlos alles von weit her importiert werden), aber $250 die Nacht ist Quatsch. Nen $50er sollte man aber schon für ein Bett in billigster Kategorie einplanen (Dormbed). Viel teurer geht natürlich auch problemlos.
aber südsee ist einfach schön, auch ohne viel zu surfen.viel spass!
Oh Ja!
Dr. Surf
TeilnehmerBischen lang im Voraus geplant, daher schwierig mit Tips zu Leuten. Kann sich ja viel ändern bis dahin. Kannst auf jeden Fall schonmal richtig Budget für Unterkunft und sonstige Lebenshaltungskosten einstellen. Die Mieten sind abartig, der Rest auch.
Surfen in S.F. selbst finde ich persönlich doof (ums mal kurz und knapp zu machen). Wasser zu kalt, nerviges Mikroklima sorgt für Dauernebel am Strand, während es in der Stadt selbst schön sonnig ist (im Winter nicht ganz so extrem), Wasser ist scheißkalt (im Winter ca. 12 Grad). Surfe selbst am liebsten in Santa Cruz (ca. 1h Fahrt – je nachdem wo man wohnt). Wasser ist dort zwar immer noch kalt, dafür ist das Wetter deutlich besser und die Atmosphäre extrem relaxed. Line Ups sind natürlich trotzdem überfüllt, aber das ist in Kalifornien halt einfach so.
Falls du dich nicht auf surfen beschränken willst: direkt über die Golden Gate fängt Marin County an. Dort ist die Wiege des Mountainbikens und die Trails dort das feinste, was ich bisher gefahren bin.
26. Dezember 2011 um 14:13 Uhr als Antwort auf: Ende Oktober/Anfang November Los Angeles Area #28486Dr. Surf
TeilnehmerNur zu.
Dr. Surf
TeilnehmerHabt ihr euch schon mal überlegt, wie genau ihr das machen wollt? I.d.R. kauft man sich für eine Weltreise das Round-The-World Ticket von STA Travel oder die meistens etwas teurere Variante von einem anderen Anbieter. Diesen ganzen Tickets ist aber gemein, dass man sich die Route nicht völlig frei legen kann und normalerweise immer Richtung Westen oder immer Richtung Osten fliegt. Also nicht Zickzack Kurs kreuz und quer über die Weltkugel. Klar kann sich auch jede Menge einzelne Flugtickets kaufen und sich so seine Route komplett individuell zusammenstellen, das wird dann aber gleich einige Tausender teurer. Von daher: ich würde erstmal zusehen, welche Routenführung die Tickets anbieten und dann überlegen, ob ich mir zusätzlich noch individuelle Tickets für einen Abstecher nach irgendwo dazukaufe. Dann siehste ja, wieviel von deinem Budget schon weg ist. Bei STA ist z.B. Fiji dabei, der restliche Südpazifik aber nicht. Grundsätzliche Überlegungen, die du anstellen solltest:
- startest du Richtung Westen, hast du i.d.R. etwas mehr Freigepäck
- Finanzplanung solltest du etwas genauer als sonst machen. Ein Trip über mehrere Monate durch unbekannte Welten – da solltest du mit ordentlich Puffer planen. Was du auf jeden Fall vermeiden willst, ist z.B. am Great Barrier Reef zu stehen und noch nicht mal Kohle für Schnorchel Equipment übrig zu haben. Oder du kannst dir das Hostel in Strandnähe nicht leisten, weils $10 teurer die Nacht ist und mußt somit jeden Tag erstmal 30min laufen um zum Spot zu kommen.
- Mach dir Gedanken über Jahreszeiten, bzw. Regen- und Trockenzeiten in den Ländern die du bereisen willst und richte deine Route danach aus.
@Fanatic
surfen, snowboarden, klettern & normales Gepäck bei 20 bzw 23kg Freigepäck? Ich bin skeptisch…Dr. Surf
TeilnehmerNa wenn das hier alles nicht harmonisch klingt, weiß ich ja auch nicht. Ich kann aber ins gleiche Horn blasen: meine Freundin und ich haben das riesen Glück, dass wir die gleichen Interessen haben. Wir lieben es, mit dem Snowboard auf dem Rücken bzw. unter den Füßen ausgedehnte Hikingtouren zu machen um dann fernab irgendwo komplett alleine den Tiefschnee zu durchpflügen. Mittlerweile sind wir beide ausgebildetet Bergführer. Wir fahren beide Mountainbike Downhill und sie hat keine Probleme damit, sich die Hände richtig schmutzig zu machen, wenn sie ihr Bike zerlegt um irgendwelche Lager zu fetten oder das Hydrauliköl ihrer Bremsen auszutauschen (sie ist technikbegabt! Sexy!). Außerdem surfen wir beide gerne. Hin und wieder ist surfen zwar „total scheiße“, „völlig überbewertet“ und sie versteht nicht, warum wir nicht einfach mal wie „jeder normale Mensch“ Cluburlaub am Hotelpool machen können. Die Meinung hat sie aber in der Regel nur in den 10min, wenn sie wieder mal irgendwo in der Inside festhängt und sich die Lunge ausm Leib paddeln muß. Außerdem sieht sie blendend aus, hat ziemlich was im Kopf und einen coolen Job, der anspruchsvoll und erfüllend ist. Klagen von meiner Seite: keine. Und wenn mal Kinder am Start sind, mache ich mir überhaupt keine Gedanken, dass wir auch dafür ne pragmatische Lösung finden, bei der beide noch auf ihre Kosten kommen. :kiss:
War allerdings nicht immer so. Als ich sie vor 11 Jahren kennengelernt habe, hat sie gerade ihre Partydrogenvergangenheit hinter sich gelassen, ist aber immer noch am liebsten auf Houseparties gegangen und hatte mit Sport so gar nichts am Hut. Ich hab Bad Religion gehört, Bier getrunken, mitn Jungs gekifft und konnte mit ihrer Welt so gar nichts anfangen (umgekehrt genauso). Über die Jahre nähert man sich halt an wenn man offen für den anderen ist. Es gibt also Hoffnung für diejenigen, die sich hier beklagen und Bedenken haben, aufgrund ihrer Beziehung nicht mehr hobbymäßig auf ihre Kosten zu kommen :cheer:
Dr. Surf
TeilnehmerBevor’s jetzt hier politisch wird lieber Hupen. Sex sells.,
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