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- Dieses Thema hat 12 Antworten sowie 6 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 13 Jahren, 4 Monaten von
uep aktualisiert.
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19. März 2013 um 19:54 Uhr #33742
Dr. SurfTeilnehmerManchmal kommen die wirklich großen Fragen des Lebens ganz harmlos daher.
What is your desire?
What makes you itch?3min, völlig ohne surfen, recht ästhetisch umgesetzt -> deswegen in HD gucken, zuhören, drüber nachdenken. Lohnt sich. Der Typ war ein englischer Philosoph, der in Sausalito (San Francisco) auf einem Hausboot gewohnt hat und sich gerne ein gutes Glas Wein (oder auch 5) eingeschenkt hat. Da Surfer ja ganz gerne mal über Prioritäten setzen reden und einen auf soulig machen, passts glaube ich ganz gut hier her.
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19. März 2013 um 21:05 Uhr #136333
svhaTeilnehmer… ich arbeite noch daran den Unterschied zwischen Theorie und Praxis glattzubügeln. Vielleicht gibts hier ja ganz allgemeine Tipps wie man näher dorthin kommt.
20. März 2013 um 10:19 Uhr #136341
Dr. SurfTeilnehmer… ich arbeite noch daran den Unterschied zwischen Theorie und Praxis glattzubügeln. Vielleicht gibts hier ja ganz allgemeine Tipps wie man näher dorthin kommt.
Meld dich mal, wenn du ne Lösung hast. Am Geldproblem arbeite ich zur Zeit auch noch…
20. März 2013 um 13:53 Uhr #136347
svhaTeilnehmer…also Bescheidenheit bringt einen sicher schon mal einen Schritt weiter!
20. März 2013 um 14:31 Uhr #136349
Soul Surfers RedaktionAdministratorAnsprüche überdenken, proaktiv & kreativ sein, Verbündete finden
21. März 2013 um 19:56 Uhr #136370
surfingdudeibkTeilnehmerDas Problem sehen viele und etwas zu ändern trauen sich die wenigsten. Dafür sind sich viele einfach zu unsicher. Existenzangst! Die Angst davor was passiert wenn man nicht mehr zurück kann. Es gibt doch den meisten Sicherheit in der nach Geld und Ruhm strebenden Masse mit zu schwimmen und dabei dagegen zu protestieren. Doch bevor man sich selbst in die Freiheit begibt findet man Entschuldigungen dafür es doch nicht zu machen und verschiebt es auf später.
21. März 2013 um 20:34 Uhr #136373
uepTeilnehmerSo einfach ist’s leider nicht. Viele Schwimmen zwar mit, aber einige auch ohne dabei nach „Macht und Ruhm“ zu streben. Ein großes Thema ist eben Risiko bzw. Ungewissheit, was kommt, und je nach eigenen Vorstellungen auch völlig zurecht.
Die Kunst ist es wohl, sich eine Situation zu schaffen, in der man sich wohlfühlt. Und aufzupassen dass – wenn man erst darauf hin arbeiten muss – das in absehbarer Zeit auch zu schaffen ist. Und man nicht ständig nur seinen Träumen hinterherjagt.
Wie man das Umsetzt da sind wir Menschen wohl einfach verschieden. Ist doch wie beim Poker. Gibt immer Leute die aggressiv spielen, viel riskieren aber viel gewinnen können. Und es gibt Leute die passiv spielen.
Ich fände es aber falsch, letzteren vorzuwerfen, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Soll jeder machen wie er meint, solange er da für sich vernünftig reflektiert.
21. März 2013 um 21:15 Uhr #136374
roots1976TeilnehmerDas Problem sehen viele und etwas zu ändern trauen sich die wenigsten. Dafür sind sich viele einfach zu unsicher. Existenzangst! Die Angst davor was passiert wenn man nicht mehr zurück kann. Es gibt doch den meisten Sicherheit in der nach Geld und Ruhm strebenden Masse mit zu schwimmen und dabei dagegen zu protestieren. Doch bevor man sich selbst in die Freiheit begibt findet man Entschuldigungen dafür es doch nicht zu machen und verschiebt es auf später.
Trauen sich die Wenigsten was?
Nicht mehr zurück können? Wohin?
In die Freiheit begibt? Welcher Art?
21. März 2013 um 21:29 Uhr #136375
roots1976TeilnehmerDas Problem sehen viele und etwas zu ändern trauen sich die wenigsten. Dafür sind sich viele einfach zu unsicher. Existenzangst! Die Angst davor was passiert wenn man nicht mehr zurück kann. Es gibt doch den meisten Sicherheit in der nach Geld und Ruhm strebenden Masse mit zu schwimmen und dabei dagegen zu protestieren. Doch bevor man sich selbst in die Freiheit begibt findet man Entschuldigungen dafür es doch nicht zu machen und verschiebt es auf später.
Trauen sich die Wenigsten was?
Nicht mehr zurück können? Wohin?
In die Freiheit begeben? Welcher Art? Frei von was?
Also, wenn ich von heute auf morgen meinen job schmeiße, mit dem Ersparten losziehe und mir ein paar Monate den Verstand aus der Birne surfe bis ich pleite bin, dann mache ich als nächstes was? Na, arbeiten natürlich! Wie soll das denn sonst bitte laufen? Schenkt einem nunmal keiner die Dinge, die meinen Kühlschrank füllen. Und unter einem Dach über meinem Kopf stelle ich mir auch was anderes vor als ’nen Schlafsack in ’ner Bushaltestelle. Abgesehen davon, daß ich ungerne all die tollen surf destinations zu Fuß oder schwimmend ansteuere. Selbst wenn ich meinen Wohnsitz mittlerweile an’s Meer verlegt hätte, so müsste ich dennoch arbeiten um deas auch genießen zu können. Sorry, aber früher oder später wird jeder, der nicht die Millionen auf dem Konto liegen hat, mal wieder irgendeiner Arbeit für Geld oder Naturalien nachgehen müssen. So läuft das nunmal in unserer Welt. Mag man schön finden oder nicht, aber dem gänzlich entziehen kann man sich kaum…
21. März 2013 um 21:47 Uhr #136377
svhaTeilnehmernaklar, jeder braucht Geld. Die Frage ist wieviel und wo es herkommt – und wie es einem selbst dabei geht. Wir sind zwar hier in einem Surfforum, aber bei der Frage geht es eigentlich ja um viel grundsätzlichere Fragen.
22. März 2013 um 0:23 Uhr #136381
Dr. SurfTeilnehmerIch denke, man sollte das Ganze von einem etwas abstrakteren Level betrachten. Es geht m.E. nicht darum, sich zwischen ENTWEDER Geld, ODER Leben zu entscheiden, sondern eine Balance zwischen beiden Extremen zu finden. Diese Balance sollte es einem ermöglichen, sich zum einen mit den Dingen zu beschäftigen, die einem wirklich wichtig sind und zum anderen natürlich den Kühlschrank zu füllen. Wer sich also – wie etwas weiter oben angesprochen – für eine gewisse Sicherheit im Leben entscheidet, hat im Grunde für sich selbst entschieden, wie diese Balance aussieht. Wer von der Hand im Mund lebt, sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, dafür aber z.B. frei ist, viel zu reisen, hat diese Entscheidung auch für sich getroffen. Genauso, wie derjenige, für den Karriere über alles geht und der deswegen Abstriche bei Hobbys und Freizeit macht.
Die Frage fordert auf, sich über ein Ziel im Leben Gedanken zu machen, welches man erreichen möchte. Wenn dieses Ziel formuliert ist, von mir aus (wir sind ja hier ein Surfforum…), sollte man dieses Ziel im Hinterkopf haben und alle wesentlichen Entscheidungen, die man trifft, daran messen. Wenn nun also das für sich selbst formulierte Ziel ist, macht es keinen Sinn, BWL zu studieren und sich anschließend bei einer der großen Unternehmensberatungen zu bewerben. Jeder weiß, dass die Arbeitsbelastung dort einem der Verwirklichung des Oberzieles nicht näher bringt, also Zeitverschwendung ist (um bei Alan Watts Wortwahl zu bleiben). Wer dies dennoch tut, macht nichts falsch, er ändert aber das Oberziel. Dieses ist dann nicht mehr Leben am Meer + Surfskills, sondern oder oder . Diese Entscheidung ist nicht falsch, man sollte sich aber darüber bewußt sein, dass man mit ihr sein für sich selbst formuliertes Oberziel geändert hat. Oder zumindest bereit ist, Kompromisse zu machen oder Risiko bis zu einem gewissen Grad zu vermeiden, was dazu führt, dass man das erklärte Ziel eventuell erst etwas später erreicht.
22. März 2013 um 14:20 Uhr #136390
uepTeilnehmerGrad durch Zufall drüber gestolpert, und irgendwie passts hier gut hin (Wenns auch nen Windsurfer im Video ist, egal, Text passt):
MUXOerNZMCc
22. März 2013 um 19:49 Uhr #33743
surfingdudeibkTeilnehmerIch hab’s ganz bewusst so offen geschrieben damit jeder das seine hineindenken kann. Für jeden ist Freiheit etwas anderes sowie auch die Ziele und Träume anders sind. Und ich hab auch nie gesagt, dass man nicht arbeiten soll und am Strand leben und nur surfen. Vielleicht hast da etwas hinein interpretiert was so so empfindest.
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