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Start › Foren › Surf/Travel Länderinfos, Surfspots › Nordamerika › Autokauf und Anmeldung in USA-CA

  • Dieses Thema hat 8 Antworten sowie 5 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 12 Jahren, 10 Monaten von surfer aktualisiert.
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    Beiträge
  • 19. April 2013 um 15:19 Uhr #34053
    Jo_Chewbaca
    Mitglied

    Hallo beisammen,

    ich fahre im August für zwei Monate nach Kalifornien und Baja zum surfen.
    Ich wollte mir dafür ein gebrauchtes Auto kaufen und damit meinen Trip machen.

    Das Problem daran ist allerdings (was ich bis jetzt so im Internet gefunden habe):
    Fürs rumfahren braucht man eine Zulassung.
    Für die Zulassung eine Versicherung
    und für die Versicherung einen FESTEN WOHNSITZ

    und genau daran scheitert es. Nachdem ich ja mit einem Roadtrip keine feste Adresse hab…

    Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt? Stimmt diese Info überhaupt? CA hat ja auch vor kurzen da erst was geändert was ich so gelesen hab.

    Auto mieten kommt aus diversen Gründen für mich nicht in Frage.

    Danke für eure Hilfe.

    Grüße Jo

    19. April 2013 um 16:50 Uhr #136910
    Scripps
    Teilnehmer

    Du brauchst für Zulassung UND Versicherung eine feste Adresse in den USA! Irgendwo müssen ja auch die Dokumente hin. Wenn du die Versicherung im Internet abschließt bekommst du zwar sowas vorläufiges zum ausdrucken, aber das gilt auch nur 30 Tage. Ich schätze du reist sowieso nur mit Touristenvisum in die USA? Damit sollte sich das ganze schon erledigt haben.. Ich kann mir kaum vorstellen, dass du damit beim DMV auftauchst und die das mitmachen. Evtl. könntest du da noch tricksen, indem du das Auto beim Händler kauft und er es dir somit registriert – aber irgendeine Adresse braucht der auch ^^

    Trotzdem hier noch ein paar weitere Infos: Der deutsche Führerschein – auch wenn häufiger was anderes behauptet wird – ist für ein paar Versicherungen (ua. Progressive o. Geico) vollkommen ausreichend. Du wirst aber natürlich anders eingestuft. Außerdem schließt man Autoversicherungen in den USA üblicherweise für mind. 6 Monate ab. Das Geld solltest du dir aber später wieder zurückholen können… Ich weiß nicht ob eine normale Versicherung auch die Baja abdeckt (evtl. wieder Mehrkosten). Vergiss bitte auch nicht, dass noch Steuern auf den Kaufpreis gezahlt werden müssen, wenn du es beim DMV anmeldest. Außerdem ist ein mal im Jahr Registration Renewal angesagt. Das könntest du nur umgehen, indem die Karre, die du kaufst, nicht während deiner zwei Monate erneut registriert werden muss. Vor dem Verkauf musst du es außerdem noch mal zum Smog-Check bringen.

    So schnell wie man denkt hat man auch kein Auto gekauft und vor allem wieder verkauft. Außer du nimmst einen hohen Verlust in Kauf. Ich behaupte mal, dass sich bei den ganzen Zusatzkosten, Zeitaufwand und dem Risiko (Schaden) eher ein Langzeit-Rental lohnen würde.

    Grüße 😉

    19. April 2013 um 17:46 Uhr #136915
    Jo_Chewbaca
    Mitglied

    Ich kenn über einige Ecken jemand der in CA wohnt. Würde mir des weiter helfen? Oder muss ich auch an der Adresse gemeldet sein?

    Touristenvisum? Meinst du damit ESTA? Weil unter 6 Monaten ist ja Visumfrei für Europa…

    Ich will das Auto ja dann mit nach Deutschland nehmen, deswegen wärs halt super wenn ich mit dem Auto auch rumfahren kann, um mir so die ganzen Mietkosten ersparen kann.

    Aber ich hab schon befürchtet dass das nicht so einfach wird.

    Ein Freund hat mich jetzt noch auf die Idee gebracht es im Nachbarstaat zu melden weil CA da besonders kompliziert ist. Nachdem ich ja eh nach Mexiko will könnte ich ja auch da melden oder?

    19. April 2013 um 18:36 Uhr #136916
    Scripps
    Teilnehmer

    Ja genau mit Touristenvisum meine ich diese ESTA Genehmigung.

    Die Adresse von deinem Kumpel angeben würde ja im Prinzip reichen. Aber: beim DMV das Auto als Tourist anmelden sollte einfach nicht möglich sein. Eventuell klappt es über einen Händler, wenn du es bei ihm kaufst.. Ich weiß nicht ob der aber nicht auch darauf achtet, dass du nen Legal Resident bist.

    Wie das mit Mexiko ist weiß ich nicht.

    Was für ein Auto überhaupt? Muss ja was spezielles sein, wenn du es mit nach Deutschland nehmen willst.

    19. April 2013 um 21:39 Uhr #136917
    Dr. Surf
    Teilnehmer

    Noch ein paar Anmerkungen:
    – Touristenvisum ist 90 Tage, keine 6 Monate
    – Mit US-Leihwagen nach Mexiko ist fast unmöglich. Mittlerweile verbieten das alle Verleiher, von denen ich jemals gehört habe wegen Klaugefahr.
    – Bei Wagenkauf in USA fallen neben dem Kaufpreis folgende Kosten an: Zulassungsgebühr, Salestax (du mußt als Käufer bei jeder Zulassung eines Gebrauchtwagen nochmal schön „Usetax“ abdrücken). Smog (=dt. ASU) muß soweit ich weiß der Verkäufer machen, nicht der Käufer, sind aber eh nur ein paar Dollar.
    – Bei 2 Monaten Aufenthalt ist deutscher Führerschein kein Problem bei Anmeldung & Versicherung (trotzdem von Versicherung bestätigen lassen!), theoretisch verliert ein dt. Führerschein nach 3 Monaten seine Gültigkeit und man muß einen kalifornischen machen, wenn man weiterhin in den USA fahren will. Wenn du von der Versicherung keine Bestätigung einholst, dass ein dt. Führerschein ok ist, gibst du ihr eine Steilvorlage, im Schadensfall nicht zahlen zu müssen.

    18. Juni 2013 um 22:28 Uhr #138156
    Jo_Chewbaca
    Mitglied

    Vielen Dank für eure mithilfe.

    Ich hab mich jetzt nochmal schlau gemacht und hab trotz aller erwarten jetzt eine Möglichkeit gefunden.

    Ich hab über eine Versicherungsmaklerin eine Versicherung gefunden die mich für 2 Monate versichert ohne CA Führerschein. Das Problem mit der festen Anschrift hab ich dahingehend gelöst, dass ich mir ein Postfach gemietet hab. Das wird von der Versicherung akzeptiert (laut Maklerin).

    Abschließen kann ich das ganze natürlich erst dann wenn ich meinen Kaufvertrag in den Händen hab. Hoff das klappt alles.

    Falls wer noch genauere Fragen hat kann mich gern anschreiben.

    21. Juni 2013 um 13:47 Uhr #138191
    Moritz
    Mitglied

    Gut recherchiert Jo genauso gehts.

    PO Box = Adresse = Versicherung = Anmeldung (zumindest in CA, hier darf z.B. auch eine PO adresse fuer den Fuehrerschein angegeben werden).

    Nach meiner Erfahrung ist das Schwierigste (wie eigentlich in jdm Land) ein gutes Auto zu einem guten Preis zu finden. Hierzu gilt (wie eigentlich in jdm Land, aber besonders in den USA da es hier keinen TUV gibt) das Auto vor dem Kauf von einem Mechaniker checken zu lassen. Zum Thema Autokauf gibt es (wie eigntlich fuer jds Land) viele nuetzliche Infos im www. Ansonsten, Yelp.com ist super beim finden einer guten Werkstatt und PO Box in deinem Hood + natuerlich graigslist fuer Autos.

    Bei Zweifeln an meiner Aussage bitte schaut doch auf: http://la2panama.blogspot.de/

    Ansonsten ist die Baja California ein absoluter Traum und nicht nur was das Wellen(-qualitaet)/Crowd Verhaeltniss angeht. Ach und ich wuerde kein Brett von Dtl aus mitnehmen, die dichte der Industrie, kombiniert mit der Afinitaet der Amerikaner zu Neuware macht 2hand Boards super erschwinglich. Das gilt uebrigens auch fuer Camping- (und z.B. Angel-) Equipment. Ist alles gebraucht guenstig in den USA zu bekommen und interessanterweise auch guenstiger als in Mexiko wo die Menschen einfach nichts mehr wegschmeissen (,was noch zu gebrauchen ist).

    Viel Spass auf deinem/euren Trip(s).
    LG
    Moritz

    21. Juni 2013 um 18:28 Uhr #138194
    surfer
    Teilnehmer

    mal ein anderer aspect zum thema autokauf in den usa :

    was würdet ihr dort kaufen ? der typische backpackerwagen in australien wäre für mich der falcon station wagon .

    gibt es das für die usa ein ähnliches standard auto ?

    surfer

    22. Juni 2013 um 14:14 Uhr #34054
    Dr. Surf
    Teilnehmer

    Kombis sind nicht so verbreitet, man fährt wenn man etwas Platz braucht entweder Pick Up oder SUV. Wobei ich das Pick Up Konzept bis heute nicht verstanden habe, da einem jeder alles von der Ladefläche klauen kann, wenn die nicht geschlossen ist.

    Wer viel fährt sollte das Augenmerk etwas auf den Verbrauch der Wagen richten. Gerade die großen SUVs mit ihren bis zu 6 Liter V8 Motoren schlucken ganz gut und die typischen Vans von amerikanischen Herstellern wie GMC, Ford oder Chrysler ebenso. Das kann dann trotz günstigem Sprit (etwas weniger als die Hälfte im Vergleich zu D) auf Langstrecken trotzdem ganz schön ins Geld gehen.

    In Kalifornien wird wild campen nicht gerne gesehen und es gibt saftige Strafen dafür. Für mich ist daher „low profile“ das Wichtigste bei einem Auto. Ich fahre selbst einen Jeep Liberty. Der ist klein genug um in jede Parklücke reinzukommen, allerdings läßt sich die Rückbank flach umlegen und ich kann mit meinen 1,85m ziemlich bequem drin pennen. Die Scheiben sind (wie bei den meisten Amiwagen) fast schwarz getönt, so dass man von außen praktisch nicht erkennen kann, was drinnen passiert. Bei dem Wagen vermutet niemand, dass drinnen jemand schläft, daher habe ich auch schon problemlos direkt in Huntington Beach auf der Partymeile pennen können, ohne dass sich ein Cop oder Anwohner für mich interessiert hätte. Ich glaube, ein typisches Backpackerauto gibt es in Kalifornien nicht, ich würde mir selbst immer einen kleinen SUV mit vertretbarem Verbrauch kaufen, der viel Platz im Kofferraum hat.

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