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peterlee
Teilnehmerdie meisten mädls im 3. bild haben eigenwillige finnen setups :whistle: 😛
peterlee
Teilnehmerhallo rainer,
schön wieder von dir zu lesen!
was hast du denn für schätze
in peniche liegen :whistle:grüße an den gero, seine boards
sind der traum und der fish bewährt
sich bestens an der adria.
apropos, was hat denn gero da wieder
gezaubert:http://www.fatumsurfboards.com/boards/shortboards/chill-pill/
peterlee
TeilnehmerManche Leute schwoeren auf die Philippinen als Geheimtipp, I am not one of them.
🙂 Ich auch zum Beispiel. War schon ein paar Mal dort und kann nur Positives berichten und dass mit langen Swellpausen, kann ich persönlich nicht bestätigen. Man muss halt doch zur richtigen Zeit hin und März / April ist nicht so berauschend. Für die Spots, die nach Osten in den Pazifik schauen, ist der Winter am besten und auch Juli. Für die anderen Spots, die ich extrem gut finde, ist ebenso der Winter aber auch der Frühsommer gut.
Abgesehen von Cloud 9, die ich nicht kenne, gibt es geniale Spots wie Baler auf der Hauptinsel Luzon vergessen. Mein absoluter Favorit ist San Juan auf Luzon und die Gegend weiter nördlich. San Juan ist ein Beachbreak, aber es gibt links davon auch ein Spitzen Reef. Überall gibt es tolle Lodges. Toll ist auch Cebu und was Surf betrifft natürlich Catanduanes. Die Insel hat Weltklasse Wellen.
Ich würde nicht unbedingt sagen, dass Indo besser ist. Man kann z.B Bali allein und die Mentawais allein nicht mit den Philippinen vergleichen wegen des Größenunterschiedes. Aber Aqualife hat auch nicht Unrecht hinsichtlich Wellensicherheit. In Indo beispielsweise Bali geht ja immer eine Welle :lol:, aber wie gesagt, ich hatte auf den Philippinen nie flat days.
Viel Spaß!
2. Dezember 2012 um 12:34 Uhr als Antwort auf: So langsam wirds echt krank….oder was meint ihr? #134379peterlee
TeilnehmerWurde sicher schon einmal gepostet, aber passt doch gut in das Thema.
Mir gefallen die beiden Ausführungen sehr:
[video]http://www.youtube.com/watch?v=EpWZ_-hNKKs
[video]http://www.youtube.com/watch?v=R1n9kMaws-Y
peterlee
TeilnehmerDa muss ich irgendwann mal rein!!!
wo? Auch Buarcos? Wenn ja, da sieht man ja den
langen Paddelweg.peterlee
TeilnehmerVielleicht ist Peniche nur ein Marketing- Gag um die Masse der Touris von den Filetstücken Portugals fernzuhalten
genial, sehr scharfsinning erkannt mr. holmes! 😆
peterlee
TeilnehmerDie Welle habe ich im amerikanischen Surfers Journal gefunden.
Das muss man sich einmal vorstellen, ein Kurzbeitrag über eine
europäische Welle und als einer der besten Righthander weltweit
bezeichnet. Komischerweise sind fast alle Fotos von Buarcos /
Portugal uncrowded … Also alle ab nach Buarcos 😆peterlee
Teilnehmer[video]http://www.youtube.com/watch?v=P3GExD8djwo&feature=player_embedded
peterlee
Teilnehmerpeterlee
TeilnehmerInteressantes Thema und ich glaube, dass die meisten
Surfer, auch Pro Tour Fahrer eine Seite lieber haben
bzw. minimalst besser fahren können.Es gibt einen bekannten kalifornischen Shaper
(Namen vergessen), der behaupt, dass man aus diesen
Gründen asymmetrische Boards surfen sollte. Denn er
sieht das so ähnlich wie z.B beim Schreiben, Linkshänder /
Rechtshänder (war mal ein Artikel im SJ). Die asymmetrischen
Boards richten sich je nach bevorzugter Seite, also Rückhand /
Vorhand und dementsprechend shaped man die Rails und
die Outline um die Schwäche auszugleichen.Ich persönlich surfe lieber Frontside (Regular Fahrer)
wenn es um schnelles Carven und Down the Line surfen geht,
komischer Weise aber mache ich Roundhouse orientierte Turns
aus der Backside Seite heraus in Richtung Frontside viel leichter
und lieber. Lustig ist Frontside Surfen mit Railgrab um sich
Richtung schön hineinzudrücken.peterlee
TeilnehmerBin gerade zurück von einer viertägigen Surfsession an der Adria (Kroatien).
Die Wellen war gestern richt herb, dafür die heutige Session traumhaft!
Saubere Wellen, ölglattes Wasser und gute 1.5 Meter. Letzte Woche Mittwoch
war einer der heftigsten Tage an der Adria. 4-5 Meter Wellen sind an der
Küste gebrochen und teilweise sogar mit Offshore Bedingungen. Viele Surfer
am Strand, darunter wirklich gute Surfer, aber keine einzige Welle wurde
gesurft. Einfach zu extrem und ungewohnte, nicht einschätzbare Bedingungen.
Die Wellen sind an der äußeren Riffen gebrochen, Leuchtstützen war komplett
unter Wasser.Einen kleinen Eindruck über diesen gewaltigen Swell gibt es hier:
http://gallery.windsurfing.hr/thumbnails.php?album=172&page=1
6. Oktober 2012 um 21:14 Uhr als Antwort auf: Longboard Thread (Frage an > Intermediate-Advanced-Surfer #133572peterlee
TeilnehmerHallo Rainer,
Danke für deine Analyse, das ist mal ein Service,
Verbesserungstipps über Fotoanalyse. Dass mit dem
Drop Knee habe ich schon selbst gemerkt. Am Board
glaubt man, sowie die guten Longboarder, ganz hinten
zu stehen, auf den Fotos erkennt man die Wahrheit.Was meinst du mit komischen Stance. Winkel der Füße
oder Verteilung über dem Board. Inwiefern wirkt sich
das jetzt negativ aus bzw. was bleibt mir durch den
Stance verwehrt … Moment, hab gerade die Fotos
durchgesehen und ich kann mir denken, was du meinst.
Aus dieser Position kann ich das Board nicht vernünftig
manövrieren, muss einen Eiertanz nach hinten machen
und das kostet Zeit und Geschwindigkeit, oder???Würde mich sehr über eine kostenlose Schulung bzw.
mehr Details freuen, vor allem Oberkörperhaltung und
Stance 🙂Grüße Peter!
2. Oktober 2012 um 10:13 Uhr als Antwort auf: Das lustige Wellenratespiel… a.k.a. „The Search“ #133468peterlee
TeilnehmerIch bilde mir ein, diesen Weg schon mal gefahren zu sein.
Irgendwo bei Guethary? Spot Errormardie oder Cenitz? Für
Bidart und seine Peaks ist der Hügel zu flach …1. Oktober 2012 um 13:59 Uhr als Antwort auf: Das lustige Wellenratespiel… a.k.a. „The Search“ #133451peterlee
Teilnehmer@ travel_ben: keine Bunkeranlage, ein Teil der dreiteiligen
Hafenmauer. Der Spot ist sehr eigen, ich pers. finde ihn
furchterregend, aber bei Swll sehr gut! Nächster bitte!1. Oktober 2012 um 13:56 Uhr als Antwort auf: Das lustige Wellenratespiel… a.k.a. „The Search“ #133450peterlee
Teilnehmer@ bennibenni: RICHTIG!
Für Jene, die den Spot nicht kennen. Hier das
Foto, woher der Ausschnitt stammt. War damals
(Oktober 2011) richtig groß der Swell, starke Strömung,
aber wirklich gut!
30. September 2012 um 23:40 Uhr als Antwort auf: Das lustige Wellenratespiel… a.k.a. „The Search“ #133441peterlee
Teilnehmerhallo roots! wie läufts bei dir, hoff es passt alles!
hier ein bild:

peterlee
TeilnehmerWie gesagt, das Board ist meines Erachtens nach bestimmt kein Garant, dass man ein Surfpro wird, aber es ist wirklich lustig und kann sehr anstregend sein. Gewisse Haltungen in den Bewegungabläufen sind ähnlich. Allerdings glaube ich, dass man zumindest eine gewisse Skateboarderfahrung mitbringen sollte, zumindest, wenn man wie die Dudes in den Videos so aggressiv, tief und wendig fahren möchte.
Skateboarden und gutes Skateboarden mit Stil sind auch nicht einfach und wie immer, darf man sich von den Videos, gerade als Skateboardanfänger, nicht täuschen lassen.@ Walroß: stimmt, ich meine die C2 🙂
Geschwindigkeit aufzubauen und zu halten als beim Surfen, was ja beim Surfen das Problem so vieler ist. Ich will aber nichts behaupten, sieht für mich nur so aus.
Gewisserweise muss ich dir zustimmen und wenn man das auf diesem Skateboard richtig gut an, eventuell sogar in einer Parklandschaft und mit höherer Geschwindigkeit, bringt es dir bestimmt beim Surfen etwas. Man konditioniert halt Bewegungen.
Viel Vergnügen!
peterlee
Teilnehmer@ marlowe: :woohoo: danke für deinen bericht, sehr informativ und toll geschrieben! ich hoffe, dass ich es doch bald einmal schaffe, dorthin zu fahren. bei 90 us dollars / tag würde ich aber meine eigene waffe mitnehmen (gerade bei hawaiiwellen). schätze, dass für einen reschen (kontrollierbar für europäer) swell der spätherbst oder mitte frühling die bessere zeit als sommer ist?
hanalei bay ich komme! danke, LG!
5. September 2012 um 19:01 Uhr als Antwort auf: Das lustige Wellenratespiel… a.k.a. „The Search“ #133002peterlee
TeilnehmerIrland?
peterlee
TeilnehmerWillkommen im Forum!
Im Prinzip kannst du mit fast jedem Longboard ein Noseriding durchführen. Wirst du ja
vermutlich wissen, wenn du in Australien Longboards gesurft bist. Sehr ausschlaggebend
für Noserides ist meiner Meinung nach das richtige Finnen-Setup. Lange, breite Finnen
stabilisieren das Board mehr. Concave im Nosebereich ist auch von Vorteil, usw.Bezüglich Oxbow Longboards kann dir der User matthias hier im Forum helfen, der ist
übrigens auch ein Ostsee Profi. Schreib ihm mal eine pm.Ich spreche hier einmal für die Ostsee / Nordsee Surfer, obwohl ich nicht da oben wohne,
aber ich surfe regelmäßig Dünungen an der Adria / Mittelmeer und da herrscht das gleiche
Prinzip wie an Ost- und Nordsee. Die Wellen entstehen aufgrund starker, kurzzeitiger
Stürme und in der Regel nahe der Küste, wo sie aufprallen. Der starke Onshore-Swell ist
während der Sturmphase sehr unruhig, hoch, kabbelig usw. Hört aber der Wind zu blasen auf,
hat man saubere Linien wie am Atlantik oder Pazifik. Die besten Stunden sind also kurz
nachdem der Wind aufgehört hat.Ich weiß jetzt nicht wieviel du wiegst, aber ein Funshape mit sehr flachem Rocker um die
6’6 mit 22 1/4 und 3″ passt gut bei solchen Bedingungen und steht dem Longboard um nichts
nach, bei 70-80 kg Körpergewicht. Die Wellen an so kleinen Teichen bauen sich oft abrupt
aus dem Nichts auf und werden oft plötzlich steil und da ist ein Longboard ab und zu gar
nicht so optimal, hinzu kommt die harte Paddelei, wenn man nicht duckdiven kann.Alles natürlich persönliche Erfahrung!
Viel Spaß im Herbst / Winter, wo es ja an den kleinen Teichen erst richtig losgeht 🙂
31. August 2012 um 10:34 Uhr als Antwort auf: mitsurfer gesucht; dez. 4 wochen, costa r. mexico? #132918peterlee
Teilnehmerdass mit philippinen sehe ich nicht so, wie mein vorposter.
ich habe einmal in einem anderen thread tipps zu philippinen
gegeben. musst einfach nur suchen in der suchfunktion.
die spots im norden, also auf luzon sind keine schlechten
beachbreaks, baler, san juan sind top! und catanduanes
sowieso. war früher oft auf den philippinen surfen.das einzige, was ich an den philippinen nicht so toll finde,
ist die würfelqualle. phasenweise kommt die dort oft vor.bei mehr interesse, einfach eine pm!
peterlee
TeilnehmerHallo Soeren,
welche Maße hat dein Paipo jetzt?
Welches Öl hast du beim Alaia verwendet?peterlee
TeilnehmerVon mir gibts grünes Licht :whistle: 😆
Dürfte ein Board sein mit einem soliden Shape.
Nicht zu dick (persönlich mag ich 3″),
nicht zu dünn, ausgewogene Kurve um den
Schwerpunkt, drehfreudiger Bottom und knapp
2 Meter Länge sind nicht zu wenig.Grüße
PS: aus einem Funboard kann man NIE herauswachsen,
im Gegenteil. Ein gut gebautes Funboard ist der
ulimative Allrounder, der überall und immer
geht!peterlee
TeilnehmerWie schwer bist du denn?
peterlee
TeilnehmerHatte bis jetzt keine Zeit einen kleinen Alaia Testbericht zu posten.
Vor ein paar Wochen waren recht gute Wellen an der Adria, diesmal auf
der italienischen Seite und da hab ich meinen Alaia Selbstbau
getestet. Ich muss sagen, dass so ein Alaia bauen viel Spaß macht,
es im Auto null Platz wegnimmt und der Transport zum Strand auch
sehr angenehm ist. Wie ein Blatt Papier unterm Arm und ebenso
paddelt es sich. Als würde man auf einem Blatt Papier liegen.
Man geht aber nicht unter. Sitzt man am Board, verschwindet es
einmal komplett im Wasser. Das Abtauchen hört nach circa 30 cm
auf und man sitzt richtig gemütlich wie auf einer Couch.Das Umherpaddeln ist schwer bzw. immer den richtigen Schwerpunkt
zu halten ist schwer. Dieses Leinsamenöl ist sehr glitschig, daher
empfiehlt sich viel Wachs. Lustig ist das Prinzip wie ein Alaia
funktioniert. Eigentlich schiebt man während der Paddelphase viel
Wasser vor sich. Da kein Rocker vorhanden ist, muss man doch weiter
hinten belasten, aber sobald man etwas Geschwindigkeit generiert,
fängt das Board an sich zu heben. Dennoch, meine Erfolge waren
extrem mäßig. Ich habe zig Wellen angepaddelt und gleich viele
Nosedives gemacht. Während der Session habe ich mich permanent
gefragt, warum ich mir das überhaupt gebe und ob das nicht einfach
eine Verschwendung von Wellen ist, während mein Fish im Auto liegt.
Aber irgendwie fand ích es doch sehr lustig, vor allem das Bodyboarden.
Gezielt Bodyboarden hat dann nach einer Weile gut funktioniert
und irgendwann auch hat man das Gefühl, während des Bodyboarden,
dass man einen Take Off versuchen könnte. Ja und irgendwann hat es
dann auch geklappt. Eine Welle ganz kurz gesurft, aber leider bei
einem Slideversuch einen Abgang gemacht. :woohoo:Dieser Ritt war dann mein krönender Alaia-Abschluss. Alaia surfen
macht Spaß, weil es eben um eine Spur noch härter als Wellenreiten
mit einem Schaumboard ist.Das Wellenreiten auf dem Fish war nach der Alaia Session
soviel einfacher. Kann gut sein, dass Alaias das normale Surfen
verbessern …Ein 8’0 ist gerade im Bau, mal sehen wie es dann wird :whistle:


peterlee
Teilnehmer@ Juzi79: Ich war in Galicien da und dort. Hab dein Posting gelesen bzgl. Delfine und der Zeitpunkt dürfte genau dann gewesen sein, wo ich in Valdovino war. Meistens waren wir an der mittleren Sandbank.
Finde das letzte posting von dir (Patrickcologne) grundsätzlich gut und sehe das grundsätzlich ebenso, aber du beschränkst das wieder zu sehr auf Auswandern usw., aber es heißt im eigenen Land einmal glücklich zu werden!
Ich habe ein Jahr auf den Kanaren gelebt, und würde wenn möglich sofort wieder dahin und auch einen weniger guten Job annhemen, den die Menschen da juckt es nicht ob du mit nem Porsche oder Fiat ankommst, sondern allein wie du als Mensch bist. Andere Mentalität halt.
Viel zu pauschal gesagt. Auch in Mitteleuropa gibt es ebenso viele Menschen, die es nicht kümmert, dass ich einen klapprigen Kombi fahre. Selbst in Galicien, wo die Menschen so sind, wie du beschreibst, schauen Viele wehmütig zum Lifestyle in Madrid oder Barcelona rüber. Am Land und in kleinen Küstendorfern ja, aber fahr einmal nach La Coruna, 50 km weiter, da sieht alles anders aus. Hat also nichts mit deutscher Mentalität grundsätzlich zu tun. Aber ehrlich gesagt, keine Ahnung, bin ein Össi :whistle: 🙂
peterlee
Teilnehmer@ chopes: schon wieder zu hören, würdest also nicht von australischen
Monsterswells zerissen 🙂
@Juzi79: Beantwortet zwar nicht deine Frage, aber gehört dann doch irgendwie
dazu. Was deinen Job betrifft, da seh ich das wie chopes. Wenn der neue Job
nur des Geldes wegen attraktiv ist, dann lass es bleiben. Hier in diesem
Thread geht es aber mehr um ein Schwarz-Weiss-Denken, die möglich Graubereiche
werden komplett außer Acht gelassen. Übrigens sind wir beide wohl zur gleichen
Zeit im Lineup gesessen. Diesen Juni / Juli in Galicien und Delfine im
Lineup 🙂Ein Freund von mir arbeitet bei einem japanischen Konzern und verdient
massenhaft Geld, hat aber zu wenig Zeit um seine Leidenschaft Wellenreiten
richtig zu verfolgen. Er hat das gleiche Problem wie du. Aber, er muss nicht
jeden Cent umdrehen wie andere. Er hat das Problem insofern gelöst, indem er sich
hier in Österreich eine weitere Leidenschaft gesucht / gefunden hat. Er fährt jede
freie Zeit Wellenreiten, surft weit weniger als ich, kann sich aber dann ALLE
Destinationen leisten und in der Zwischenzeit geht er Kitesurfen. Kitesurfen kann
er fast jedes Wochenende und mittlerweile ist er so gut, dass er im Herbts
einen Kitetrip gebucht hat anstatt des üblichen Wellenreittrips nach Peniche.Eine Freundin von mir, auch begeisterte Wellenreiterin hat mit ihrem Arbeitgeber
z.B ein spezielles Arbeitsmodell ausgehandelt. Sie arbeitet Vollzeit in einer
gutbezahlten Position (mit Uniabschluss), aber „NUR“ 4 Tage die Woche. Sie hat
also drei ganze Tage die Woche frei und nutzt diese Zeit mit Windsurfen, Yoga
und Klettern. Erst seitdem sie dieses Modell lebt, ist sie extrem ausgeglichen
und glücklich und ihr reichen die 5 Wochen im Jahr. Sie hat noch immer das
Feuer hinsichtlich Wellenreiten in ihr, aber ist zu Hause ebenso glücklich
wie am Meer.Es geht eben auch darum, in dem Land, wo man lebt, auch eine alternative
Leidenschaft zu finden und am besten eine, die eine Ergänzung zum Wellenreiten
darstellt. Oft denke ich mir, dass rein am Meer leben, zwar jedes Tage surfen
zu gehen, aber dafür bei McDonalds zu arbeiten, ich nie machen würde. Das wäre
mir zu einseitig. Da würden mir genau die Dinge fehlen, die ich jetzt abseits
des Surfens mache. Wellenreiten allein ist nicht Alles im Leben. Das sagen
vielleicht irgendwie esoterischen Endless Summer Hippiesurfer, aber dennoch nicht
der großteil der sogar am Meer lebenden Surfer z.B Australien usw.Die nächste Möglichkeit wäre, dass man sich um einen (guten) Job bemüht, der am Meer ist.
Zwei Freunde von mir, mittlerweile wieder zurück und mit Familie hier, waren jeweils drei
Jahre am Meer mit Top Jobs (Sony undVolkswagen), aber hatten dort extrem wenig Zeit
Wellenreiten zu gehen. Ich war im Vergleich öfter und länger im Wasser / Jahr als
die. Entweder war kein Swell, oder keine Zeit oder Swell, wenn gearbeitet wurde. Diese
romantischen Erzählungen, wie, dass alle Angestellten in Hawaii alles liegen
und stehen lassen, wenn mächtig Swell da ist, kann man mit Sicherheit nicht
auf alle Länder umlegen. Ich kenne Australier und SÜdafrikaner, die meinen,
„Hey was willst du, ihr habt soviel Schnee in den Bergen, könnt Snowboarden,
Skifahren, Bergsteigen, genial Mountainbiken und noch dazu Wellenreiten gehen,
das können wir alles nicht. Wir beneiden dich um die Lage und um die Möglichkeiten.“
Eine befreundete Australiern (Wellenreiterin), fliegt extra nach Japan,
damit sie Skifahren gehen kann. Nur soviel zum Thema Surfen ist Alles. Man sollte
seinen Horizont auf die vielen schönen Dinge auf diese Welt richten.Dann gibt es noch eine weitere Möglichkeit, nämlich so wie ich es betreibe.
Ich bin zu 70 % selbstständig und arbeite zu 30 % Teilzeit angestellt; habe aber
mit meinem Arbeitgeber ausgemacht, dass, wenn NUR eine Welle (Mittelmeer Adria) anrollt,
ich sofort meine Arbeitstage in der Woche flexibel einteilen kann. Weiters kommen
5 Wochen Urlaub + weitere 5 Wochen unbezahlten Urlaub jedes Jahr dazu. So komme ich
derzeit auf 70-120 Surftage / Jahr. Wenn ich es schaffe, komplett selbstständig zu arbeiten,
dann würde ich auf 150 Tage im Jahr kommen. Das ist verdammt viel, wenn man
bedenkt. Die restliche Zeit im Jahr gehe ich viel Skateboarden (Downhill / Carving),
Paddeln und betreibe im Winter mindestens einen Tag / Woche Wintersport wie
Snowboarden / Telemarken, was auch wiederum dem Surfen zu Gute kommt. Letzten
Winter war ich sogar traurig, weil der Winter abrupt vorbei war. Letzteres betrifft deinen
angesprochenen Punkt mit den Skills erweitern. Wenn man im meerlosen Land soviel wie
möglich Dinge macht (aber mit Spaß ohne Leistungsdruck), die dem Wellenreiten zu Gute
kommen in Bezug auf Kondition / Kraft / Gleichgewicht, steigerst du automatisch deine
Skills bzw. hältst dein Level. Wieder am Meer und die Steigerung geht weiter. Ich bin
noch nie zurückgefallen und bin jedes Jahr stolz auf meine Leistung, vor allem im
Verhältnis und im Vergleich zu Surfern, die am Meer leben. Wichtig ist auch die geistige
Einstellung. Je weniger Drang nach Leistung, desto mehr Leistung wirst du im Tun, das
natürlich Spaß machen muss, bringen.Ich will nur darauf hinweisen, dass man als im Inland lebender Surfer, keineswegs
in eine Depression verfallen muss noch permanent unter Fernweh leiden muss. Wenn
man sein Leben in einer Balance hält (Beruf und Freizeit) und viele Dinge
(Bewegung egal wie oder die Seele füttern mit Eindrücken) macht, während man auf den
nächsten Swell wartet, vergisst man den Gedanken, „Ich muss hier weg, ich pack
das so nicht mehr!“ Was zählt ist das Erlebniss!!! Vor zwei Jahren hatten wir
im September und Oktober JEDES Wochenende (kein Witz) Wellen an der Adria. Wir
hatten jede Woche eine Session. Aber nach ein paar Sessions wurde es langsam um
eine Spur langweilig. Früher hatte man sich auf einen seltenen anrollenden
Swell gefreut, plötzlich war es nur mehr, SCHON WIEDER SWELL. Hat sich aber wieder
geändert und jetzt sind wir wieder verdammt hungrig nach jeder Welle 🙂Juzi79, ich weiß jetzt nicht, wie dein tägliches Leben abläuft und falls du im
Inland ohnehin glücklich bist und du nur einmal für ein Jahr weg willst, tu es, wird
dir sicher viel bringen und pfeiff darauf, wass nachher ist und ob du wieder
interessant bist in der Arbeitswelt. Das betrifft doch sicher nicht deine Branche.
Bei surfingdudeibk als Arzt oder als IT Mensch, klar verstehe ich, aber als
Wirtschafter? Was ist schon ein Jahr. Vergiss überhaupt, die von uns Menschen
aufgestellte Zeitmessung / Zeiteinteilung. Ich wollte nur darauf hinweisen,
dass es soviele Möglichkeiten gibt, wo man mehr als 5 Wochen im Jahr surfen gehen
kann und welche Möglichkeiten es gibt, die wellenlose Zeit dennoch genial zu finden!Liebe Grüße!
peterlee
TeilnehmerGrundsätzlich will ich mich endgültig rehabilitieren von diversen Fehlkäufen zu kurzer Bretter
Was hattest du bis jetzt und wieso erwiesen sich diese Boards als Fehlkäufe?
peterlee
TeilnehmerFragen wir einmal anders rum. Was erwartest du dir von (d)einem Surfboard,
dann kann man eventuell aufgrund der genauen Dimensionen und aufgrund
von Erfahrungen eine Empfehlung abgeben. Die Rockerlinie und der Bottom
sowie Railshape sind nicht angegeben, zumindest hab ich sie nicht gesehen.Und worin unterscheidet es sich hauptsächlich von einem klassischem Minimal- Shape (mit welchen Folgen)?
Was ist denn ein klassischer Mini Malibu Shape für dich? Denn Mini Malibus können 6’10 lang
sein oder 8’0 lang sein. Je nach Outline ergibt sich jeweils ein anderer Shape und somit ein unterschiedliches Fahrverhalten verglichen an den Basismanövern Take Off-Bottom Turn-Carve.Walden Mini Magic gibt es in vielen Längen, an welche hast du für dich gedacht?
Grüße!
peterlee
TeilnehmerShooting the pier, wie kaputt ist so etwas? :unsure: :blink:
[video]http://www.youtube.com/watch?v=lAbOJsIleIw
[video]http://www.youtube.com/watch?v=Fsd2BUlFTKQ
[video]http://www.youtube.com/watch?v=Lza6aTDNt0E
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