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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Longboard Thread (Frage an > Intermediate-Advanced-Surfer

  • Dieses Thema hat 235 Antworten sowie 35 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 6 Jahren, 11 Monaten von jobu aktualisiert.
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    Beiträge
  • 15. April 2012 um 0:20 Uhr #130177
    peterlee
    Teilnehmer

    die Bretter haben verdammt wenig Rocker und es sieht nicht ganz so einfach aus die Dinger zu beherschen.

    ich wollte damit nur sagen das die moderneren Shapes sicher einfacher zu fahren sind und für den Einstieg, also es wird ja dein erstes LB, nicht wirklich geeignet.

    ist schon was dran, an euren meinungen. na mal schauen und besprechen. und dieses letzte video von jobu ist heftig. das board ist flach wie ein alaia :blink: der surfer taucht ohnehin 1-2 mal knapp mit der nose ein.

    @ molengespenst: wow ein bing modell gönnst du dir. musst wohl tief in die tasche greifen :whistle:

    werde mir das lb ohne finne kaufen und selbst eine aus holz bauen, nur welche ist die frage jetzt.
    wie lang, welche form? hat da jemand aus den longboarderkreisen einen vorschlag?

    danke!

    15. April 2012 um 0:26 Uhr #130178
    peterlee
    Teilnehmer

    eine longboard retro freaks seite, nett mit charmanten fotos.

    http://longboardretrodays.blogspot.com/2011_10_01_archive.html

    15. April 2012 um 22:06 Uhr #130186
    peterlee
    Teilnehmer

    http://vimeo.com/27185258

    http://vimeo.com/30067267

    17. April 2012 um 14:49 Uhr #130220
    Molengespenst
    Teilnehmer

    @ molengespenst: wow ein bing modell gönnst du dir. musst wohl tief in die tasche greifen

    Es gibt bestimmt günstigere Boardschmieden mit ebenfalls sehr guten Boards. Warum es gerade ein Bing sein soll? Auf die eierlegende Wollmilchsau bin ich auf jeden Fall nicht mehr scharf. Was Kompromissloses soll her! In meinem Dunstkreis gibt es häufig Bedingungen, in denen es sich gut noseriden lässt. Ich finde Noseriden total toll, und demnach auf der Suche nach dem besten Noserider, den es zur Zeit gibt. Ob der Levitator der ultmiative Noserider für mich ist, wird sich zeigen. Bin gespannt!

    18. April 2012 um 18:23 Uhr #130247
    jobu
    Teilnehmer

    Schöne Videos,
    surfen mit viel Stil,besonders das zweite gefällt mir.
    Mal sehen wie weit ich mit meinen Surffähigkeiten und meinem 9´6er im Sommer in der Bretagne komme.
    Es ist auf jeden Fall inspirierend und motivierernd andere Surfer auf dem Wasser zu sehen.
    Gruß

    2. Mai 2012 um 17:07 Uhr #130512
    peterlee
    Teilnehmer

    Vorhin entdeckt und mir heruntergeladen, kostet knappe
    17 Euro. Die ersten Seiten sind mehr für Anfänger und
    allgemein gehalten, interessant sind anfangs die Erklärungen
    zu den Longboardshapes, Finnenkunde, usw. Richtig
    interessant wird es dann, wenn die Tricks erklärt werden.

    Ganz mächtig sind die reverse bewegungen, reverse drop
    knee turn, reverse hang ten usw. :blink:
    Der kommende Surftrip wird wohl ein harter Lern-Surftrip 🙂

    shortcuttolongboarding.com

    4. Mai 2012 um 14:27 Uhr #130579
    matthias
    Teilnehmer

    Toller Link. Danke!
    Wirklich empehlenswert.

    5. Mai 2012 um 10:35 Uhr #130608
    peterlee
    Teilnehmer

    selten jemanden mit soviel style ein longboard surfen gesehen.
    so sensibel mit dem board umzugehen und das ding so unter
    kontrolle zu haben, hut ab. musik lässt die augen gegen das
    zuklappen ankämpfen …

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    5. Mai 2012 um 11:11 Uhr #130611
    peterlee
    Teilnehmer

    Buchempfehlung für Soul Surfer 🙂

    Greg Noll, the art of the surfboard. Da kann man reinschnuppern:

    http://books.google.at/books?id=J2XOeSnK2C0C&pg=PA1946&lpg=PA1946&dq=greg+noll+da+pussycat&source=bl&ots=xsUuPAiKLy&sig=RGK60o6g9p7RcOPRp7vmfw1-6Lo&hl=de&sa=X&ei=ct-kT-CxMcnoOfeczJgD&ved=0CGAQ6AEwAA#v=onepage&q=greg%20noll%20da%20pussycat&f=false

    Finde es sehr interessant, tolle Fotos, viel Surfgeschichte mit Fokus um Greg Noll
    und alle Boardtypen, die er je geshaped hat und warum. Einzig schade ist, dass um
    eine Spur zu wenig auf die Shapedetails eingegangen wird. Ist aber vermutlich, dass
    Geheimnis eines jeden Shapers.

    13. Mai 2012 um 16:41 Uhr #130760
    peterlee
    Teilnehmer

    Nach Jahren endlich den Traum erfüllt und ein Longboard geholt.
    Die lange Zeit der Unentschlossenheit bzgl. Longboardkauf ist vorbei.
    Ein Testbericht folgt. Erster Eindruck ist sehr gut, kneepaddling funktioniert 🙂
    Die 50iger Jahre D Fin ist selbst gebaut.

    http://soul-surfers.de/wellenreiten/fotos/11585peterlee/album.html?albumid=44

    13. Mai 2012 um 17:29 Uhr #130761
    MEWD
    Teilnehmer

    http://soul-surfers.de/wellenreiten/fotos/11585peterlee/album.html?albumid=44

    Sorry, es besteht keine Berechtigung diese Seite anzuzeigen.

    Inspiration gefällig?
    http://vimeo.com/37767085

    13. Mai 2012 um 22:25 Uhr #130775
    jobu
    Teilnehmer

    Hallo Peterlee,
    jetzt bin ich auch neugierig wie sich das Board fährt,
    wie sieht denn der Bottom des Boardes aus,ähnelt der Rest einem Pig???
    Viel Spaß damit!!!

    23. Mai 2012 um 17:40 Uhr #130913
    LastRonin
    Mitglied

    Nach Jahren endlich den Traum erfüllt und ein Longboard geholt.
    Die lange Zeit der Unentschlossenheit bzgl. Longboardkauf ist vorbei.
    Ein Testbericht folgt. Erster Eindruck ist sehr gut, kneepaddling funktioniert 🙂
    Die 50iger Jahre D Fin ist selbst gebaut.

    http://soul-surfers.de/wellenreiten/fotos/11585peterlee/album.html?albumid=44

    Bin sehr auf den Testbericht gespannt! Die Fotos tuns leider nicht… :huh:

    23. Mai 2012 um 23:59 Uhr #130918
    peterlee
    Teilnehmer

    Anscheinend funktioniert das nicht mit den Fotos im Profilalbum,
    deswegen hier die beiden Fotos neu gepostet.

    Hier ist meine Miss Piggy mit ihrer D-Fin 50ies Style

    Hier die Outline

    Finde, dass das eine Top Arbeit von Gero bei Fatum war und
    er wieder gezaubert hat. Lässt sich Top auf den Knien paddeln
    und die Maße sind 9’0, 16 3/4, 22 1/2, 15 3/4, 3 1/2.

    @ jobu: meiner Einschätzung nach 50:50 Rails, flat rocker, flat bottom.
    Im Nose- und Tailbereich sind die Rails etwas abgeflacht. Es ist sehr
    leicht, obwohl hartes glassing, vor allem im mittleren Bereich wegen
    Kneepaddling.

    Testbericht folgt und auch Fotos von Drop Knee Turns, Crossteps Cutbacks,
    Hang Ten´s, ultralange Noserides und eventuell Cutbacks Roundhouses!
    😆 😆 😆

    27. Mai 2012 um 14:12 Uhr #130966
    peterlee
    Teilnehmer

    hab endlich mal zeit gefunden, um die piggy genauer zu begutachten und muss meine vorherige aussage korrigieren. es hat eigentlich fast keine stellen die als flat bezeichnet werden können. rocker ist zwar da, aber relativ schwach, bottom und deck sind KONVEX(!!!). im hinteren bereich ist ist die rundung am bottom stärker und ab der mitte zur nose hin schwächer. nur die 10 cm links und rechts vom stringer sind etwas flacher. was sich wohl meister gero dabei gedacht hat, werde ich bald herausfinden. kann es schon gar nimmer erwarten.

    27. Mai 2012 um 16:28 Uhr #130968
    jobu
    Teilnehmer

    Das wird interessant,
    da neulich hier das Thema displacement hull aufkam und ich nicht wußte was das ist habe ich recherchiert und das gefunden.
    http://www.surfscience.com/topics/surfboard-anatomy/bottom-contour/displacement-hulls
    Die Dinger haben einen konkaven Bottom,der Rest zu den Fahreigenschaften ist auch beschrieben.
    Gruß und gute Fahrt
    Nach dem freundlichen Hinweis von Soeren eben,für die Leute die es über die Suchfunktion nachschauen,
    ich habe oben konkav natürlich mit konvex verwechselt,in dem Link ist es richtig beschrieben.

    10. Juni 2012 um 20:57 Uhr #131145
    matthias
    Teilnehmer

    So, ich greife das hier mal wieder auf. Bin am überlegen mir ein LB mit 3 Stringern und Holztail zu zulegen bzw. habe ich ein gutes Angebot bekommen.
    Hat jemand eins? Was sind die Vorteile? Geben die Stringer mehr Stabilität beim „laufen“ oder ist es haltbarer?
    Oder spielt sich da nur ein guter old school Film in meinem Kopf ab.
    Ich würde jetzt mal den direkten Vergleich LB mit oder ohne 3 Stringer mit den gleichen Maßen in 9´2 /9´3er Länge ansetzen.
    Wär dankbar über schnelle Antworten

    11. Juni 2012 um 8:55 Uhr #131155
    kaisen
    Teilnehmer

    Hey,
    ich hab ein 9,0 triple Stringer ohne Tailblock. Ich glaube, dass 3 Stringer vor allem das Board steifer machen, also in turns nicht so viel flex hat, dafür aber sehr stabil und haltbar ist. mein brett ist jetzt 5 Jahre alt, hat mehrere Flüge hinter sich und ist immer noch super in Ordnung. Meist sind triple Stringer Boards auch etwas schwerer also normale.
    wenn du eher klassisches Longboarden bevorzugst und viel reist spricht nichts gegen einen Triple Stringer

    11. Juni 2012 um 11:41 Uhr #131157
    Soeren
    Teilnehmer

    @jobu
    displacement hulls haben keinen konkaven bottom…
    Mit ihrem konvexen bottom, auch belly genannt, verdrängen (displace) sie Wasser.
    Für mehr Infos ist swaylocks sehr hilfreich!!

    11. Juni 2012 um 13:23 Uhr #131159
    jobu
    Teilnehmer

    Danke ,klar ist ein Schreibfehler,
    Sorry,steht im Artikel ja auch daß es konvex sein muß.

    16. Juli 2012 um 20:03 Uhr #131845
    peterlee
    Teilnehmer

    6 wöchige Reise mit neuem Fatum Pig Shape Longboard (erstes Longboard)

    Eckdaten zur Reise
    Land: Nordspanien
    Region: wie immer, Galicien 🙂
    Dauer: 6 Wochen

    Galicien, die schönste Reiseregion mit
    neun Vorteilen und einem Nachteil.

    – wunderschöne Landschaft
    – keine Partyregion
    – immer Swell
    – uncrowded
    – geldbörsenfreundliches Essen & Wohnen
    – bestes Kulturangebot (Keltisch, Mittelalter, Gotik)
    – gastfreundliche Menschen
    – interessanter Städtetourismus
    – verschiedene Strände und Buchten
    – raues und schlechtes Wetter 🙂

    Die meiste Zeit haben wir in Ferrolterra verbracht und
    als Basis das Camp von Caminosurf genutzt. Das Camino
    Surfcamp ist auf jeden Fall zu empfehlen. Klarerweise
    die erste Anlaufstelle für Neulinge, aber ebenso
    auch für Fortgeschrittene und auch sehr gute Surfer
    (Coaching oder Surfguiding).

    Ich nenne es auch das Gourmet-Surfcamp, denn die Speisen,
    die man als Surfschüler dort aufgetischt bekommt sind grandios,
    abwechslungsreich und ausgewogen. Die Surflehrer, einschließlich
    der Betreiber Andrea & Peter, sind Top Surfer und leidenschaftliche
    Surf-Pädagogen!

    Testbericht Fatum Pig Shape Classic Longboard 9’0
    Der erste Eindruck, nachdem das Board von Fatum geliefert
    wurde, war schon sehr gut. Wie immer in Top Qualität, hartes
    Glassing, es waren weder Blasen im Laminat noch sonstige
    Unsauberheiten am Schaumkern zu sehen.

    Aus ästhetischen, aber auch aus nostalgischen Gründen, wollte
    ich ein Classic 1950ies Pig Shape Longboard und in maximaler
    Länge von 9’0, weil nichts längeres mehr in mein Auto passt.
    Weitere Vorgaben waren flat rocker und Kneepaddle-Fähigkeit.
    ALLES WURDE, WIE VON GERO VERSPROCHEN, OPTIMALST ERFÜLLT.

    Der erste Eindruck im Wasser war traumhaft. Die Paddeleigenschaft
    bemerkenswert und selten war ich so schnell im Lineup wie
    mit diesem Board. Ganz lustig, wenn man 99 % der Surfer beim
    Hinauspaddeln überholt 🙂

    Der erste Take Off bei 4 ft. war sehr leicht, die Welle
    früh genommen. Weitere Take Offs in Folge endeten aber in
    Nosedives. Also war wohl der erste erfolgreiche Take Off ein
    Glücktreffer.

    Ich habe innerhalb der ersten Session (knappe 4 Stunden), noch
    am ersten Tag die optimale Position beim Anpaddeln gefunden.
    Grundsätzlich aber kann man sagen, dass ein paar Zentimeter vom
    optimalen Schwerpunkt weiter nach hinten überhaupt kein Problem
    verursacht haben und nicht wirklich gebremst haben. Im Gegenteil, mit
    soviel Volumen unter dem Bauch und solchen schnellen
    Paddeleigenschaften (flat rocker) liegt man auf der sicheren
    Seite, wenn man etwas weiter hinten liegt. Sollten die Wellen
    einmal größer sein und somit auch schneller, kann man sie mit
    diesem Board früh nehmen und noch während der frühen Paddelphase
    über dem optimalen Schwerpunkt liegen und kurz vorher minimalst
    nach hinten rutschen. 6 Wochen lang fast jeden Tag mind. eine
    Surfsession und jeder Take Off gelungen. Mit diesem Board macht
    der Take Off schon fast keinen Spaß mehr, weil es eben fast
    unmöglich ist, ihn nicht perfekt zu schaffen. Liegt wohl auch
    am breiten Heck und Mittelteil. Das dünne Squashtail fördert
    wiederum die Wendigkeit. Das heißt, Bottom Turn war auch
    keine große Herausforderung, wie ursprünglich befürchtet; da ich
    ja ein Longboard Neuling bin. Fehlerverzeihend ist dieser Shape
    aber nicht sehr, wenn man einen Turn einleiten will und zu weit
    vorne steht. Bei meinem kürzeren Boards bin ich es gewohnt, dass
    ich durch harte Gewichtsverlagerung zu den Rails oder durch Griff
    ans Rail das Board noch umwuchten kann und drehen kann und
    in Folge auch das Carven korrigieren kann, bei Miss Piggy ist das
    fast unmöglich. Man muss unbedingt mit dem hinteren Fuß so weit
    wie möglich zum Tail, Gewicht nach hinten und dann Drehung
    einleiten. Ich habe mir das so beigebracht, indem ich bewusst nur
    Drop Knee Turns geübt habe. Ersten entsteht der Drop Knee von
    selbst, wenn man den hinteren Fuß zurückschiebt und zweitens lernt
    man dadurch auch gleich ein Manöver.

    Ein großer Nachteil war aber meine selbstgebaute 50iger Jahre
    D-Fin. Ein Surflehrer von Caminosurf hat mich anfangs schon
    darauf hingewiesen, dass diese Finne nicht sehr nach Spritzigkeit
    aussieht. An irgendeinem Tag und zufällig auch die Betreiber
    Andrea & Peter vom Caminosurfteam im Lineup (inkl. Delphine),
    haben Peter vom Caminosurf und ich die Boards getauscht. Das
    Wellenreiten auf seinem Board des Tages, NSP 9’4 mit 9″ Dolphin
    und Sidebites war wesentlich spritziger. Bottomturns und leichte
    Carves gingen fast wie von selbst und im Gegenzug zu meinem
    Board viel einfacher. Bei meiner Miss Piggy mit D-Fin musste
    man wesentlich mehr ins Heck steigen und selbst dann wurde
    der Turn zeitverzögert eingeleitet. Vermutlich lag das auch an
    meinem Surfkönnen, aber es wird auch schon seinen Grund haben,
    dass sich die Finnen in den letzten 60 Jahren so gewaltig verändert
    haben. Ab diesem Moment wurde nur mehr mit meiner Ersatzfinne
    8.75″ Dolphin gesurft und wehmütig habe ich die D-Fin abgelegt.

    Andererseits muss man auch erwähnen, dass hinsichtlich Noserides
    die D-Fin die Nase vorn gehabt hat. Gerade bei Crosssteps nach vorne
    und hinsichtlich Stabilität bei Noserides haben sich extreme Breite
    und Tiefe der D-Fin bewährt. Egal, das Üben von Noserides wurde verschoben,
    dafür mehr der Fokus auf Crosssteps und Drop Knee Turns gerichtet.
    Von Tag zu Tag gingen diese Manöver besser und mein persönlich größter
    Erfolg auf der Reise war ein Crossstep Lauf zur Nose, Drehung, Rücken
    zur Fahrtrichtung, Lauf zurück zum Tail und Drehung; die Welle war
    nach der Drehung immer noch grün. Zwar nur mehr ein 2 sec. Ritt,
    aber immerhin. Weitere Versuche gingen immer daneben bzw. endeten im
    Weißwasser. Lag wohl an den schlechten Wellen :-)))

    Ich denke, dass gerade der breite Bauch des Boards und die schmale
    Nose optimal sind für Noserides und für klassische Longboardmanöver,
    das Board dadurch stabil in der Spur liegt und dennoch ein gewisses Maß
    an Wendigkeit mit sich bringt (Shortboardform). Gero hat gemeint, dass
    dieses Board sowohl NICHTS anpaddelt, aber auch hohe Wellen damit leicht
    surfbar wären. Dem ist auch so und das kann ich nur absolut bestätigen!

    Steile und sehr schnelle Wellen, sind nicht unbedingt Wellen, die Miss
    Piggy gern hat, weil sie selbst eher flach ist. Man kann ihr aber leicht
    entgegenkommen, indem man die Welle früh nimmt (manchmal schwierig)
    oder man den Take Off leicht versetzt / schräg macht. Meistens habe ich
    aber versucht den Take Off gerade zu machen, da ja der anschließende
    Bottom Turn zwingend ist und ich somit den Drop Knee Turn mehr
    üben konnte.

    Ich habe in Zarautz und in Biarritz (kleiner Swell mit 3-4 ft.)
    mit anderen Longboardern getauscht und die Rückmeldungen waren
    durchwegs positiv. Die Boards der anderen Longboarder waren
    klassisch moderne Shapes, wobei ich aus mangelnder Erfahrung keinen
    Vergleichstest abgeben kann. Ich bereue den Kauf dieses alten
    Longboard Shapes in keinster Weise und kann nur jedem
    Longboardanwärter dazu raten, aber auch jedem erfahrenen Longboarder, die
    vor allem einen guten Noserider suchen, zu dieser Form raten.

    Mit auf der Reise waren zwei Boards, ein Retro Fish und eben Miss Piggy.
    Zum Einsatz ist aber nur das Longboard gekommen, egal wie die
    Bedingungen waren. Longboarden Rules!

    Ich hoffe, dass der kleine Testbericht informativ war. Wenn irgendetwas
    noch offen sein sollte, bitte eine PN.

    Ein paar Fotos, wenn meine Frau mal Zeit & Lust hatte die schlechte
    Pocketcam zu zucken.

    selbstgebaute D-Fin

    solider Sommerswell irgendwo in Galicien

    kleines Mittagschläfchen am Strand und Miss Piggy im Hintergrund

    der 1000. Versuch einmal in die Tube zu kommen

    Kneepaddling

    Ende eines langen Noserides und Einleitung vom Retourgang

    Volles Down the Line heizen, bevor die Welle ganz zu macht

    1001.Versuch um einen Cover up zu erhaschen

    mein Secret Spot und seit Jahren allein im Lineup

    mein Secret Spot II

    mein Secret Spot III

    Die Form der Piggy gut erkennbar

    Einleitung Drop Knee Turn

    Einleitung Drop Knee Turn II

    Crossstep Übung

    gut erkennbare Rockerlinie

    1,000.000 Tube Versuch

    LG

    16. Juli 2012 um 22:36 Uhr #131847
    matthias
    Teilnehmer

    Hey Peter 🙂 🙂
    schön wieder von dir zu hören. Toller Bericht, schöne Bilder !

    Ist den nun ein Cover up rausgesprungen ? 😛

    Habe dir doch vorhergesagt, daß die anderen Boards nicht mehr wirklich zum Einsatz kommen
    wenn das Longie da ist :cheer:

    Schreibe dir die Tage mal eine Mail.

    16. Juli 2012 um 22:54 Uhr #131848
    peterlee
    Teilnehmer

    Ist den nun ein Cover up rausgesprungen

    Nein leider, hab aber Alles gegeben! 😆

    Habe dir doch vorhergesagt, daß die anderen Boards nicht mehr wirklich zum Einsatz kommen
    wenn das Longie da ist

    Hattest recht! Longboarden ist zum einen sehr leicht (Take Off, Down the Line, Trimmen), zum anderen aber verflixt schwer (Turns, Manöver, …)!

    Schreibe dir die Tage mal eine Mail.

    Wollt ich auch machen, hab viele Technikfragen usw.

    Bis bald!

    16. Juli 2012 um 23:24 Uhr #131850
    Anton Schwaiger
    Teilnehmer

    Sehr schöner Bericht!
    Macht Lust auf Galizien…

    6. Oktober 2012 um 17:36 Uhr #133566
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    hi peterlee,

    schön, dass du dir ein longboard gekauft hast.

    ich bin mal so frei: bei deinem dropknee turn auf deinen bildern stehst du trotzdem zu weit vorne mit dem hinteren(und wahrscheinlich auch mit deinem vorderen) fuß. du bekommst zwar gewicht hinten drauf, hast aber immernoch zu viel brett hinter deinem hinteren fuß, um das rail danach wieder sauber aus dem wasser zu bekommen und nicht zu viel speed zu verlieren.

    weiterhin hast du auf allen bildern einen komischen stance. vorderer fuß zeigt fast gerade nach vorn und der hintere steht viel zu weit auf dem rechten rail. dadurch hat dein oberkörper auch die falsche position.

    sonst würde mich interessieren, ob die leute hier denn eigentlich wissen, wie man einen hang5 macht. nicht, dass ich der hang5 profi bin(so viel longboard surfe ich auch nicht), aber ich find hang5´s auf einem performance longboard fast einfacher als auf einem noserider(ausser die wellen sind jetzt wirklich clean).

    achso, und tubes kann man nur surfen, wenn die welle auch eine tube macht;-)

    grüssli, rainer

    6. Oktober 2012 um 21:14 Uhr #133572
    peterlee
    Teilnehmer

    Hallo Rainer,

    Danke für deine Analyse, das ist mal ein Service,
    Verbesserungstipps über Fotoanalyse. Dass mit dem
    Drop Knee habe ich schon selbst gemerkt. Am Board
    glaubt man, sowie die guten Longboarder, ganz hinten
    zu stehen, auf den Fotos erkennt man die Wahrheit.

    Was meinst du mit komischen Stance. Winkel der Füße
    oder Verteilung über dem Board. Inwiefern wirkt sich
    das jetzt negativ aus bzw. was bleibt mir durch den
    Stance verwehrt … Moment, hab gerade die Fotos
    durchgesehen und ich kann mir denken, was du meinst.
    Aus dieser Position kann ich das Board nicht vernünftig
    manövrieren, muss einen Eiertanz nach hinten machen
    und das kostet Zeit und Geschwindigkeit, oder???

    Würde mich sehr über eine kostenlose Schulung bzw.
    mehr Details freuen, vor allem Oberkörperhaltung und
    Stance 🙂

    Grüße Peter!

    10. Oktober 2012 um 16:45 Uhr #133621
    Walroß
    Teilnehmer

    Moin,
    würde gerne meinen Senf zu der Surftechnik-Diskussion dazu geben, auch wenn ich kein Surflehrer oder besonders guter Surfer bin. Habe aber trotzdem eine Idee, wie die von Horst angesprochene Positionierung der Füße angeht, zustande kommen könnte.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass Du auf dem Bild mit dem Titel „Die Form der Piggy gut erkennbar“ direkt nach dem Takeoff zu sehen bist. Wenn ja, denke ich, dass Du Deine Aufstehbewgung durchführst, ohne den Oberkörper über den rechten Arm einzudrehen. Dadurch zeigen beide Füße mehr oder weniger gerade aus und stehen jeweils mehr in Richtung der Rails.

    Mag sein, dass ich da auch vollkommen daneben liege…

    Jonas

    22. Januar 2013 um 16:58 Uhr #135063
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    haha. jetzt habe ich den thread wiedergefunden.

    ja, ich meine ungefähr, was ich vorher geschrieben habe. walroß hat da wahrscheinlich recht, dass der fehler schon im takeoff seinen ausgang findet.

    also:
    1. fußposition. vorderer fuß kann sich ruhig en bissl weiter eindrehen(schon beim takeoff). aber natürlich nicht ganz parrallel zum hinteren fuß. das bringt man leuten zwar am anfang so bei, aber einfach nur, um zu vermeiden, dass sie das machen, was du wahrscheinlich machst, nälich den fuß beim takeoff einfach nach vorne zu ziehen ohne das bein en bissl einzurotieren.
    dein hinterer fuß sieht auf allen bildern so aus, als ob er halt zu weit rechts steht, was dir halt einfach verwehrt, einen vernünftigen linksturn zu fahren, weil du da nicht sauber gewicht aufs linke rail bekommst.
    2. oberkörper. zum einen machen deine arme halt auf allen bildern wenig. gut, kann man sagen, dass es oldschool longboardstyle, macht turns aber nicht gerade einfacher, weil dann muss der oberkörper alleine arbeiten(normalerweise führen die arme ja quasi den oberkörper zur gewichtsverlagerung). dein oberkörper hat auf allen bildern quasi die gleiche positionierung, die fast schon zu einem linksturn führen müsste, wenn deine füße an der richtigen stelle stehen würde. als ich vergleich das mal einfach mit mir. ich rotiere meine oberkörper nicht viel mehr als du für nen carve nach links. du fährst in der position allerdings auf den bilder geradeaus(rechts).

    22. Januar 2013 um 17:00 Uhr #135064
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    achso, je weiter du hinten stehst fürn turn, desto viel einfacher dreht sich das brett und an verkantet nicht(so schnell). dafür is ja der dropknee turn gedacht, dass man den hinteren fuß schnell ganz hinten aufs tail bekommt ohne da noch groß it dem vorderen auch weiter nach hinten zu müssen.

    22. Januar 2013 um 22:19 Uhr #135080
    Peter_Lee
    Teilnehmer

    hallo rainer,

    echt fein, danke! werde daran arbeiten. leider kann ich nicht wirklich viel dazu sagen, da ich mich selbst nicht filmmäßig im kopf habe. dass mit dem take off kann ich mir gut vorstellen. beim 7. oder beim 10. bild müssten ja die fußpositionen passen. ist aber das gleiche board, nur ein anderer spot. auf der reise habe ich vorher alle old school moves studiert, old school videos beobachtet (körperhaltung, eng anliegende arme usw) und dann dort nur gleich diese sachen geübt, vermutlich einfach zuviel auf einmal gewollt. der take off ist verglichen zu meinem fatum fish sehr eigen.

    soviel auftrieb, soviel boardlänge vor mir und mir ist vorgekommen, dass gerade bei einem longboard, zumindest bei diesem(???) die ultimativ richtige position beim anpaddeln (verlagerung des körpers am board) gar nicht so essentiell ist um wellen zu bekommen vgl. zum fish oder shortboard. ich erinnere mich, dass ich relativ weit vorn meinen körper verlagert habe, sowie immer beim fish. dann beim take off (ich mache den teilweise zu beherzt / dynamisch) bin ich relativ weit vorne gelandet. da kommt dann ein unsauberer stand raus. die ausnahmen, siehe foto 7. oder 10. dürften dann glückstreffer gewesen sein. die wellen sind auf diesen fotos etwas höher, eventuell bin ich, um einen nosedive zu vermeiden, gewichtsmäßig beim anpaddeln weiter hinten gewesen und hab dann beim take off einen glückstreffer gelandet.

    naja, da muss noch viel geübt werden. dropknee und crossstep stehen ganz oben auf der liste und vielleicht vorher mal die optimale anpaddel-position finden. longboarden ist eigentlich ziemlich schwer, zumindest denk ich mir das. danke nochmals!

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