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roots1976
TeilnehmerSchieß doch mal ein, zwei Fotos von deinem board.
Ich sag mal so, wenn ich ohne surfboard an irgendeinem Strand sitzen würde und plötzlich läuft da eine Welle nach der anderen rein, würde ich zur Not mein Glück auf ’nem windsurfing board ohne Segel versuchen. Allerdings würde ich keine sonderlich tolle performance erwarten, davon abgesehen, daß ich mit solch einem board nur in kleinerem surf herumspielen würde. In größeren Wellen wäre ich mit so ’nem Geschoss nur eine Gefahr für mich selbst und andere Leute im Wasser. Da muss man sich schon auf die performance seines surfboards verlassen können. Und genau das ist der Punkt. Lässt man jetzt mal die offensichtlichsten Unterschiede wie ein Mastfuß bzw. ein slot dafür oder aber die Fußschlaufen außen vor, so unterscheiden sich surfboards und boards für’s windsurfing auch stark in der Bauweise, im Volumen, in der Aufbiegung von nose und tail (also der scoop-rocker line), den rails, den fins, etc. Auch wenn es die waveriding Disziplin im windsurfing gibt, so wird ein winsurfing board dennoch hauptsächlich vom Wind im Segel bewegt, während surfer die Energie der Wellen nutzen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Leg dir für’s surfing ein surfboard zu…
roots1976
Teilnehmer…und diese expats, die salli erwähnte, haben auch eine eigene website incl. spot guide, forum, etc. Vielleicht registrierst du dich in letzterem, stellst dich mal kurz freundlich vor und stellst denen dann die Fragen, die du noch rund um das surfing in Dubai hast.
8. März 2013 um 21:45 Uhr als Antwort auf: Erstes Mal Indo, 2 Monate(August/September).WOHIN? #136125roots1976
TeilnehmerKenne deine Körpermaße nicht und weiß auch nicht welche Wellenhöhe du schon in der Lage bist zu surfen, kann daher nicht beurteilen, ob ein shortboard in 6’3″/6’4″ ausreichend ist, wenn’s größer ist. Bei 180cm und 83kg greife ich da oft zu 6’6″/6’8″. Ansonsten ist immer ein board in 6’2″/6’3″ dabei. „Bißchen“ mehr rocker und schärfere rails als an deinem Ostsee-retro fish schadet auch nicht…
8. März 2013 um 21:06 Uhr als Antwort auf: Erstes Mal Indo, 2 Monate(August/September).WOHIN? #136122roots1976
TeilnehmerEntspann dich mal.
Was deine Fragen zu Lombok bzw. Sumbawa betrifft:
Die Preise für Unterkünfte auf Lombok sind etwas günstiger als auf Bali, eine gute Auswahl an kleinen hotels und losmen ist vorhanden. Lombok ist ziemlich laid back und nicht so hektisch wie Bali. Auf Sumabawa, ganz besonders um den top spot Lakey Peak herum, empfand ich die Auswahl an hotels bescheidener, die Preise waren eher auf dem Niveau von Bali oder sogar höher. Während Lombok sehr aufgeholt hat und man dort mittlerweile eine große Auswahl an westlichen Konsumgütern, aber auch Geldautomaten vorfindet, so sieht es auf Sumbawa in dieser Hinsicht sehr bescheiden aus. Hauptattraktion für die meisten Touris, die dort hinreisen, sind die erstklassigen Wellen. Mehr gibt’s dort nicht zu tun, außer entspannen, entspannen und nochmals entspannen. Was ja auch schön sein kann. Allerdings sind die Wellen sehr oft sehr crowded, leere lineups waren während meiner Aufenthalte ein eher seltenes Bild. Dazu kommen solche Erlebnisse wie kleinere Erdbeben und ständige Stromausfälle. Hat mich persönlich nicht sonderlich gestört oder beunruhigt, aber ich habe Leute erlebt, die voll die Krise bekommen haben, weil die wahrscheinlich in jeder Hinsicht Zustände wie auf Bali erwartet haben. Ich selber bin einmal mit ’nem charter boat von Bali aus nach Sumbawa und zweimal mit dem Flieger von Bali aus. Flug mit Merpati kostete mich, wenn ich das recht in Erinnerung habe, so um die 1 Million Rupien. Flugzeit weniger als eine Stunde. Auf Sumbawa gelandet ging’s dann mit ’nem shuttle noch ein paar Stündchen in Richtung Lakey Peak etc. Keine Ahnung, was ich für den Transport bezahlen musste. Habe mir den Preis mit zwei anderen surfers geteilt, muss so um die 200000 IDR pro Person gewesen sein. Sowohl Lombok als auch Sumbawa sind definitiv einen Abstecher wert. Von beiden Inseln besser gefallen, bezogen auf die Wellenqualität- und quantität, hat mir allerdings dann doch Lombok.
8. März 2013 um 21:03 Uhr als Antwort auf: Erstes Mal Indo, 2 Monate(August/September).WOHIN? #136121roots1976
TeilnehmerWas deine Fragen zu Lombok bzw. Sumbawa betrifft:
Die Preise für Unterkünfte auf Lombok sind etwas günstiger als auf Bali, eine gute Auswahl an kleinen hotels und losmen ist vorhanden. Lombok ist ziemlich laid back und nicht so hektisch wie Bali. Auf Sumabawa, ganz besonders um den top spot Lakey Peak herum, empfand ich die Auswahl an hotels bescheidener, die Preise waren eher auf dem Niveau von Bali oder sogar höher. Während Lombok sehr aufgeholt hat und man dort mittlerweile eine große Auswahl an westlichen Konsumgütern, aber auch Geldautomaten vorfindet, so sieht es auf Sumbawa in dieser Hinsicht sehr bescheiden aus. Hauptattraktion für die meisten Touris, die dort hinreisen, sind die erstklassigen Wellen. Mehr gibt’s dort nicht zu tun, außer entspannen, entspannen und nochmals entspannen. Was ja auch schön sein kann. Allerdings sind die Wellen sehr oft sehr crowded, leere lineups waren während meiner Aufenthalte ein eher seltenes Bild. Dazu kommen solche Erlebnisse wie kleinere Erdbeben und ständige Stromausfälle. Hat mich persönlich nicht sonderlich gestört oder beunruhigt, aber ich habe Leute erlebt, die voll die Krise bekommen haben, weil die wahrscheinlich in jeder Hinsicht Zustände wie auf Bali erwartet haben. Ich selber bin einmal mit ’nem charter boat von Bali aus nach Sumbawa und zweimal mit dem Flieger von Bali aus. Flug mit Merpati kostete mich, wenn ich das recht in Erinnerung habe, so um die 1 Million Rupien. Flugzeit weniger als eine Stunde. Auf Sumbawa gelandet ging’s dann mit ’nem shuttle noch ein paar Stündchen in Richtung Lakey Peak etc. Keine Ahnung, was ich für den Transport bezahlen musste. Habe mir den Preis mit zwei anderen surfers geteilt, muss so um die 200000 IDR pro Person gewesen sein. Sowohl Lombok als auch Sumbawa sind definitiv einen Abstecher wert. Von beiden Inseln besser gefallen, bezogen auf die Wellenqualität- und quantität, hat mir allerdings dann doch Lombok.
8. März 2013 um 18:40 Uhr als Antwort auf: Erstes Mal Indo, 2 Monate(August/September).WOHIN? #136117roots1976
TeilnehmerInfos über alle bekannten spots auf den von dir genannten Inseln kannst du dir im Internet auf den einschlägigen Seiten selber schnell mit ein paar klicks zusammensuchen. Weniger bis gar nicht bekannte spots, deren Namen, so sie denn überhaupt schon einen haben, oder GPS-Koordinaten gibt’s hier nicht. Zumindest nicht von mir. Selber suchen und finden….
roots1976
TeilnehmerDer server scheint nur alle zwei klicks auf den link Problem zu haben. Dazwischen funktioniert’s immer wieder mal und die website nebst Fotos wird angezeigt…
roots1976
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7. März 2013 um 21:42 Uhr als Antwort auf: Erstes Mal Indo, 2 Monate(August/September).WOHIN? #136093roots1976
TeilnehmerZu deiner Frage, klar, kannst du mit ’nem budget von €2000 (Flüge Deutschland-Bali-Deutschland inklusive) eine Zeit lang in Indonesien herumreisen. Wenn du in den warungs ißt, günstige losmen oder private Unterkünfte wählst und auch sonst bescheiden und sparsam lebst, dann funktioniert das durchaus. Das richtige budget für eine Reise nach und innerhalb Indonesiens hängt allerdings sehr von den individuellen Bedürfnissen und Ansprüchen ab. Dementsprechend ist es nicht pauschal zu beantworten, ob €2000 ausreichend sind. Ich persönliche halte ein entsprechendes finanzielles Polster für angenehmer als einen starren, knapp kalkulierten Verfügungsrahmen. Nicht weil ich während meiner Reisen durch Indonesien in Saus und Braus leben möchte, in 5 star resorts absteige und mich sowieso nur mit dem Heli zu den spots fliegen lasse. Das nicht, im Gegenteil. Es geht auch nicht darum dieses finanzielle Polster zu verpulvern. Ich möchte einfach freier und spontaner in meinen Entscheidungen sein können, wann ich mich wo wie und wie lange hinbegebe. Darüber hinaus können boards abhanden kommen, geschrottet werden und müssen ersetzt werden. Medizinische Versorgung kann notwendig werden und die anfallenden Kosten müssen in den meisten Fällen, trotz Auslands-Reiseversicherung, erstmal vor Ort von einem selber bezahlt bzw. vorgestreckt werden. Bei jeder ausgegebenen Indonesischen Rupie gleich wieder im Kopf überschlagen zu müssen, wieviel man jetzt noch an budget übrig hat und was man sich denn jetzt noch leisten kann und worauf man vielleicht doch besser verzichtet, finde ich persönlich völlig unentspannt und einer angenehmen Reiseatmosphäre eher abträglich.
roots1976
TeilnehmerBei ’nem Kumpel vor ein paar Tagen in den Händen gehalten und mächtig beeindruckt gewesen. Habe gleich mein eigenes Exemplar bestellt…
http://www.korerobooks.co.uk/surfgraphics.html
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roots1976
TeilnehmerSoweit ich das mitbekommen habe, steigt Nike ja nur indirekt aus dem surfing aus. Sie wollen wohl in erster Linie Hurley, welches ja zum Nike conglomerate gehört, ausbauen und stärken, indem sie sich mit Nike 6.0 aus dem surfing zurückziehen.
Hier mal ein interessanter, besorgniserregender und sehr nachdenklich stimmender link. Obwohl es sich um skateboarding handelt, sicherlich nicht weit entfernt von den Zuständen in der „surf industry“…
roots1976
TeilnehmerIch habe mit dem surfing Anfang der 90er angefangen, also vor gut 20 Jahren (was mich ein wenig erschreckt, weil’s einem ein wenig wie gestern erst vorkommt, obwohl die Zeit seitdem gerast ist und man nicht jünger geworden ist…), habe Durststrecken erlebt, in denen ich weniger Kohle hatte als heute, habe geheiratet, bin Vater einer tollen kleinen Tochter geworden, aber das surfing an den Nagel zu hängen wäre mir in all der Zeit niemals in den Sinn gekommen. Im Gegenteil, surfing ist oftmals das gewesen, was mir in schwierigeren Zeiten als Perspektive und Motivation gedient hat. Surfing ist für mich etwas durch und durch Positives, es gibt keine körperliche Betätigung, die mir mehr Spaß macht (sogar mehr als skateboarding, das seit 1985 im Alter von 9 Jahren ohne Unterbrechung zu meinem Leben gehört) – dies aufzugeben ist völlig absurd. Solange ich gesund bin, werde ich immer auf einem surfboard stehen. Eine Frau, ein Kind, finanziell schwierigere Lebensabschnitte, streßiger und zeitintensiver job, etc – alles keine Gründe nicht zu surfen bzw. nicht den unaufhörlichen Drang zu verspüren, an das Meer zu reisen und sich in die Wellen zu stürzen. Meine Frau hat mich als surfer kennengelernt und geheiratet, meine Tochter wächst mit einem surfenden Vater auf und zeigt schon jetzt im Alter von bald 2 Jahren, daß sie sich im nassen Element sehr wohl fühlt – sie werden beide auch in Zukunft damit leben, daß ich surfer bin. Das ist etwas, was zu mir gehört, mir viel bedeutet und die Freiheit (oder den Egoismus, wie mancher es vielleicht ausdrücken würde) nehme ich mir einfach. Ich könnte kein guter Vater und Ehemann sein, wenn ich nicht auch an mich denken würde, daran, daß es mir gut geht, daß meine Bedürfnisse (und das ist surfing) befriedigt werden. Meine Frau und meine Tochter sind gerne am Meer, mögen den Strand, also alles Bestens. Und wenn meine Tochter irgendwelche Tiere streicheln will oder mit anderen Kindern rumtoben möchte, das lässt sich doch nun wirklich an vielen Orten dieser Welt, die zufällig auch noch gute Wellen bieten, realisieren. So kommt niemand zu kurz und alle sind zufrieden. Wenn ich einen job hätte, der einem kaum Freizeit bietet und man nur noch schuftet ohne mal Zeit für sich und seine Familie zu haben, dann würde ich diesen job schnellstens schmeißen und mir etwas anderes suchen, denn sonst bleiben auf die Dauer doch alle, Vater, Mutter, Kind, auf der Strecke. Und sas würde ich nicht wollen. Wenn man natürlich meint Karriere wäre alles und dafür auf eine glückliche Ehe, Zeit für sein Kind und auf das surfing verzichtet, selber Schuld, jedem das seine. Der einzige Grund das aktive surfing gezwungenermaßen an den Nagel zu hängen wäre für mich eine schwere Krankheit, die es unmöglich macht Wellen in irgendeiner Form zu reiten. Alles andere gilt für mich nicht.
Eigentlich völlig off topic, aber durchaus interessant die Thematik…
roots1976
TeilnehmerHach, großartige Erinnerungen kommen hoch, wenn ich diesen song höre. Witziges Video sowieso…
[video]http://www.youtube.com/watch?v=MHWLSypLFNM
roots1976
TeilnehmerAn den interessanten spots wird’s dadurch nicht leerer. Da waren schon vorher keine Weißwasser-Rutscher zu sehen. Und wer es mittlerweile zum surfer mit skills gebracht hat, hängt das surfing eh nicht mehr an den Nagel. Ändert sich also nichts.
Die major surf brands sind doch schon vor langer Zeit zu soft goods suppliers verkommen, surfboards und wetsuits sind selbst in deren flagship stores nur noch schmückendes Beiwerk zwischen all den Ständern voller billiger lifestyle Klamotten geworden. Das irgendwann die Blase platzen wird, haben wohl viele vor lauter $$-Zeichen in den Augen „übersehen“. Wenn der letzte nicht-surfende Bauer in Hinter-Pusemuckel von Kopf bis Fuß in „surfer“-Klamotten gekleidet ist, dann ist das Ende der Fahnenstange und Gewinnmaximierung erreicht. Mehr geht dann einfach irgendwann nicht mehr. Ist mir persönlich aber leidlich Schnuppe. Solange die es hinkriegen anständige wetsuits zu produzieren und man überall weiterhin boards von der Stange oder vom shaper des Vertrauens erwerben kann, ist doch alles gut. Mehr braucht surfing nicht…
roots1976
TeilnehmerHorst-Günther schrieb:
Wenn dein Board zu steif ist bei choppy Wellen, dann fängt es an zu flattern. Ein flexibleres Board fängt dann die Huckel sozusagen auf und absorbiert sie.
is genau andersrum;-)
Nö.
Ich gehe mal davon aus, daß hier von PU- und epoxy-Bauweisen die Rede ist, wenn solche Begrifflichkeiten wie „flexibel“ und „steif“ verwendet werden. In der Tat konnten die meisten epoxy boards, die ich gesurft bin, nur glänzen, wenn die Wellen clean und glassy waren. Sobald die Wellen choppy wurden und/oder auch noch starker Wind ging, war die performance hundsmiserabel. Soll heißen, durch ihr deutliches Mehr an Auftrieb gegenüber einem PU board mit exakt den selben Maßen und shape fühlten sie sich an wie ’n Korken auf ‚m Wasser, jede Unebenheit in der Welle machte den Ritt unruhig und langsam. Grundsätzlich empfinde ich epoxy boards als irgendwie starr, leblos und reaktionsschwach unter meinen Füßen und durch den Auftrieb auch nicht angenehm über die Kante zu fahren in carves. Man muss epoxy boards schon wesentlich kürzer, dünner, schmaler nehmen, damit sie annähernd gut im Wasser liegen wie ein längeres PU board. Abgesehen von zwei Bufo boards, die durchaus Spaß machen und sich durch ihren flex positiv von allen anderen bisher gesurften epoxy boards abheben, besteht mein quiver mittlerweile ausschließlich aus PU boards. Sind zwar nicht so ding resistent wie die epoxy boards, verlieren nach und nach ein wenig an Gefühl und sind jetzt auch nicht grade das gesündeste was man Mutter Natur antun kann, aber surfen sich einfach in allen Bedingungen gleich gut.
roots, dürfte ich dich bitten, wenn du denn schon meine posts kommentieren möchtest, sie ERSTENS zu lesen und ZWEITENS zu verstehen? du hast schon in nem anderen thread einfach ne aussage von mir als falsch betitelt, dann das gleiche gesagt und noch fünf sachen angehangen, die überhaupt nich von belang waren. sonst muss ich leider wieder darauf zurückkommen, dass man in ner barrel sich im oberen teil der welle hält, wenn man das innere rail entlastet :cheer: ach krass, ich vergess immer den wassersog, sorry, mein fehler.
Ich gehe mal davon aus, daß hier von PU- und epoxy-Bauweisen die Rede ist, wenn solche Begrifflichkeiten wie „flexibel“ und „steif“ verwendet werden.
was möchtest du damit sagen??? pu kann man mit polyester glassen oder mit epoxy. den zweiten teil vom satz kann ich leider nicht in bezug setzen.
In der Tat konnten die meisten epoxy boards, die ich gesurft bin, nur glänzen, wenn die Wellen clean und glassy waren.
wenn die wellen clean und glassy sind, glänzt jedes brett.
Sobald die Wellen choppy wurden und/oder auch noch starker Wind ging, war die performance hundsmiserabel.
gut, aber damit sagste ja genau das gleiche wie ich. du musst wissen, dass en epoxy brett im grunde genommen flexibler alsn polyesterbrett ist. das verstehen die leute nur leider meistens nich.
Soll heißen, durch ihr deutliches Mehr an Auftrieb gegenüber einem PU board mit exakt den selben Maßen und shape fühlten sie sich an wie ’n Korken auf ‚m Wasser, jede Unebenheit in der Welle machte den Ritt unruhig und langsam.
super, und wieder sagste das, was ich schon vorher gesagt hab mit deinem zweiten satz. der erste satz is halt einfach falsch, weil en epoxybrett nich automatisch mehr auftrieb hat/leichter is. abgesehen davon beziehste dich auch auf die potentielle auswirkung des gewichtes eines brettes und nicht auf dessen flexibilätseigenschaften, um die es ja eigentlich ging.
Man muss epoxy boards schon wesentlich kürzer, dünner, schmaler nehmen, damit sie annähernd gut im Wasser liegen wie ein längeres PU board.
das is ne planlos verallgemeinerte aussage.
nichts für ungut. und jetzt bitte nicht wieder hundert sätze schreiben, die vom stöckchen zum steinchen übern elefanten auf die fliege kommen.
roots1976
TeilnehmerWenn dein Board zu steif ist bei choppy Wellen, dann fängt es an zu flattern. Ein flexibleres Board fängt dann die Huckel sozusagen auf und absorbiert sie.
is genau andersrum;-)
Nö.
Ich gehe mal davon aus, daß hier von PU- und epoxy-Bauweisen die Rede ist, wenn solche Begrifflichkeiten wie „flexibel“ und „steif“ verwendet werden. In der Tat konnten die meisten epoxy boards, die ich gesurft bin, nur glänzen, wenn die Wellen clean und glassy waren. Sobald die Wellen choppy wurden und/oder auch noch starker Wind ging, war die performance hundsmiserabel. Soll heißen, durch ihr deutliches Mehr an Auftrieb gegenüber einem PU board mit exakt den selben Maßen und shape fühlten sie sich an wie ’n Korken auf ‚m Wasser, jede Unebenheit in der Welle machte den Ritt unruhig und langsam. Grundsätzlich empfinde ich epoxy boards als irgendwie starr, leblos und reaktionsschwach unter meinen Füßen und durch den Auftrieb auch nicht angenehm über die Kante zu fahren in carves. Man muss epoxy boards schon wesentlich kürzer, dünner, schmaler nehmen, damit sie annähernd gut im Wasser liegen wie ein längeres PU board. Abgesehen von zwei Bufo boards, die durchaus Spaß machen und sich durch ihren flex positiv von allen anderen bisher gesurften epoxy boards abheben, besteht mein quiver mittlerweile ausschließlich aus PU boards. Sind zwar nicht so ding resistent wie die epoxy boards, verlieren nach und nach ein wenig an Gefühl und sind jetzt auch nicht grade das gesündeste was man Mutter Natur antun kann, aber surfen sich einfach in allen Bedingungen gleich gut.
roots1976
TeilnehmerRund 40 Jahre alter Krautrock. Immer noch gut…
[video]http://www.youtube.com/watch?v=1pgzywr1e4A
roots1976
TeilnehmerMeist bleibt man allerhöchstens eine halbe Minute unter Wasser.
und schon sind wir wieder beim tow in surfen…
Es braucht nur genug […] power.
Genau das. Es ist Unsinn zu glauben, daß die Heftigkeit eines wipeouts und/oder Dauer eines hold downs allein von der Höhe der Welle abhängt. Die power, mit der eine Welle bricht ist viel entscheidender. Das heißt, daß „nur“ eine beachbreak-Welle von niedrigerer Höhe ausreichen kann um einen gehörig auseinaderzunehmen und unter Wasser zu halten. Je nachdem wie schnell die nächste Welle hereinrollt und über einem bricht, kann sich so ein hold down schon verlängern. Wie lange man nun tatsächlich unter Wasser gewesen ist, kann wohl keiner sagen, es sei denn jemand hätte am Strand oder im Wasser gesessen und die Zeit gestoppt. Gefühlt sind es wahrscheinlich oftmals mehr als es tatsächlich gewesen ist.
roots1976
TeilnehmerLieber einmal für Qualität mehr bezahlen als 15mal Billig-Schrott zu kaufen. Ein höherer Preis für ein höherwertigeres Produkt ist langfristig auf Grund von besserer Performance, besserer Verarbeitung, längerer Haltbarkeit und/oder höherem Wiederverkaufswert die bessere Investition. Spar lieber noch ein wenig, such dir ’nen Nebenjob oder so und kauf dir dann was Vernünftiges.
roots1976
TeilnehmerSobald ich merke, daß es mich schmeißen wird, versuche ich noch über die Welle zu gelangen. Gelingt dies auf Grund der Position in der Welle nicht resp. befinde ich mich in einer barrel, orientiere ich mich von meinem board weg nach hinten und/oder in die Wellenwand hinein und versuche dabei nicht in eine head first-Position zu geraten, also nicht mit dem Kopf voran Richtung Wellental resp. das was darunter liegt zu fallen. Sobald ich mich im Griff der Welle befinde mache ich mich ganz klein, schütze den Kopf mit den Armen resp. Händen und warte ab, bis der Waschgang vorbei. Vorallem in größeren Wellen, deren Waschgang heftiger ist, lasse ich mich, wenn möglich (nicht zu shallow, etc.), etwas in Richtung Grund absinken, um so dem Schleudergang zu entkommen und eben nicht unnötig weit in Richtung Strand gezogen zu werden. Ruhig bleiben ist die Devise. Wildes Rumgehampel bringt nichts, kostet nur unnötig Atemluft. Die Augen unter Wasser offen zu lassen kann helfen sich zu orientieren (oben/unten/board/Untergrund/etc.) und lässt einen ruhiger handeln.
roots1976
Teilnehmer70s desert pipes

roots1976
Teilnehmer70s desert pipes

roots1976
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