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roots1976
TeilnehmerMeinst du den Wert der Magazine? Habe irgendwo weiter oben ja schon mal geschildert, wie viel mich jedes einzelne mag durchschnittlich gekostet hat, nämlich um die €60 inkl. Versand aus zumeist den USA. Nun könnte man meinen, daß die Sammlung von über 50 mags somit €3000 wert ist. Den Preis würde sie aber niemals erzielen. Anschaffungspreis und Wiederverkaufspreis sind hier nicht der selbe. Erstens muss man die Versandkosten herausrechnen, die ich berappen musste, also um die €1000 insgesamt. Bleiben €2000. Und selbst die bekommt man sicherlich nicht, sollte man verkaufen wollen. Ich würde sehr wahrscheinlich auch mehr erzielen, wenn ich mag für mag verkaufen würde, als wenn ich die Sammlung komplett anbieten würde. Die Frage nach dem Wert ist also nicht einfach zu beantworten. Letzten Endes ist sie soviel wert, wie jemand bereit ist dafür zu bezahlen. Es braucht nur eine einzige Person, die sich nichts sehnlicher wünscht, als alle mags auf einmal zu erwerben und schon kann der Preis in die Höhe schießen. Oder diese eine Person bekommt von der Auktion nichts mit und irgendjemand ersteigert alles für einen Bruchteil dessen, was ich bezahlt habe und macht ein Mega-Schnäppchen. So einfach. Die Summe, die ich investiert habe, um die Sammlung zu komplettieren, die würde ich aber niemals bekommen. Ist auch unwesentlich für mich, da ich die ganzen mags nicht als Spekulationsobjekte erworben habe, sondern aus reiner Freude daran, sie zu besitzen und zu behalten.
roots1976
TeilnehmerHabe die ganzen mags nicht nur so aus Sammelleidenschaft zusammengekauft, sondern habe den konkreten Plan, jedes einzelne der mehr als 50 mags Seite für Seite, vom cover zum back cover, einzuscannen und schließlich auf einer eigenen website der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das wird allerdings seine Zeit brauchen, immerhin reden wir hier von ein paar Tausend Seiten, die gescannt werden müssen. Ein Jahr wird’s sicherlich brauchen, vielleicht länger, vielleicht ist es auch schneller erledigt. Wie auch immer, ich werd’s tun…
roots1976
TeilnehmerSo, Skateboarder Magazine collection ist komplett. Bin gestern aus Indo zurück gekommen und da haben die zwei letzten fehlenden Ausgaben bereits auf mich gewartet. War toll, endlich die letzten zwei Häckchen auf meiner Lsite setzen zu können. Stoked!

roots1976
TeilnehmerAuf Bali als Ausländer Arbeit zu finden ist wesentlich schwerer, als die meisten erwarten. Erstens hat Bali eine recht hohe Arbeitslosenquote, zweitens gibt es viele hoch qualifizierte Balinesen, drittens sind diese mit wesentlich niedrigeren Löhnen zufrieden als der Ausländer mit westlichen Gehaltsvorstellungen. An deiner Stelle würde ich im Vorfeld genug Geld zur Seite legen, um sorgenlos durch die 6 Monate zu kommen. Man kann auf Bali sehr günstig zur Miete wohnen, vor allem wenn es um einen längeren Zeitraum geht und man Verhandlungsspielraum gewinnt. In den Warungs, den zumeist einheimischen Esslokalen, kann man schon für zwei Euros pro Mahlzeit richtig satt werden, motorbikes sind auch günstig mit ca. $5 am Tag. Früchte kosten fast nichts, dafür sind importierte Produkte logischerweise um so teurer. Alles in allem lässt es sich als Tourist auf Bali sehr gut leben. Der einzige Tourist wirst du allerdings nicht sein. Der Großteil aller Besucher kommt aus Australien, der Rest sind Asiaten aller Art, Franzosen, Russen, Deutsche, etc. Vorallem der Süden und Süd-Westen der Insel ist sehr touristisch und stellt in keinster Weise das typische balinesische Leben dar. Dort findest du viele der bekannten surf spots, von denen 90% lefthander sind. Kulturell gesehen ist Bali großartig, die Menschen sehr freundlich und höflich (manchmal trotz asozialem Verhalten vieler Touristen zu höflich), der surf ist erste Sahne und von Bali aus kann man leicht und schnell in andere Regionen Indonesiens vorstoßen.
Mein vote geht ganz klar für Bali. Solltest du dort hin reisen, tue dir selbst einen Gefallen und genieße das eine oder andere kühle Bintang Bier, aber lass bloß die Finger von irgendwelchen Klamotten mit Bintang-Aufdruck. Das ist die Uniform aller Assis und peinlicher geht echt nicht mehr. Es sei denn du rennst zu Hause auch mit Marlboro-Aufdruck auf deinem cap, deinem singlet, deinen shorts, etc. herum und findest das modisch voll weit vorne…
roots1976
Teilnehmer[video]http://www.youtube.com/watch?v=lkKiZ9VSD6U
[video]http://www.youtube.com/watch?v=rbWgiqf57TM
roots1976
TeilnehmerDas Hauptproblem fast aller Deutschen ist wohl einfach die fehlende körperliche Betätigung gepaart mit einer grausamen Ernährung.
Deswegen werden wohl von der breiten Masse „Alterserscheinungen“ wie extremer Muskelabbau und sonstige vermeidbare Krankheiten wie z.B. Arthrose akzeptiert und als normal angesehen.
Mit regelmäßigem (nicht alle zwei Wochen) ordentlichem Sport (10 Minuten um den Block walken zählt leider auch nicht) kombiniert mit guter Ernährung (bitte keine 7x pro Woche Discounterfleisch mit Nudeln und einer halben Tomate) kann man bis in das hohe Alter fitter bleiben als es die meisten Deutschen mit vierzig sind.
Man muss sich aber auch bewusst für solch ein gesundes Leben entscheiden und dementsprechend sein Leben ein wenig umstellen.Zwei „Dumme“, ein Gedanke. Während des Tippens hast du im Grunde schon alles gesagt. Stimme dem völlig zu…
roots1976
Teilnehmerbeneidenswert schön das es menschen gibt die im gesetzeren alter noch in harten wellen gut surfen können. aber das es zwangsläufig so ist, wenn man das ganze leben gesurft ist halte ich mehr als abwegig. zunehmendes gewicht (stoffwechsel), verschlissene knochen, muskelabbau und allgemein beeinträchtigte sinnesorgane usw. tun ihr übriges. von gicht, rheuma, athrose usw. will ich erst gar nicht anfangen. bedeutet weniger paddelpower, minimum kondition und langsamere bewegungsabläufe. ist ja nicht so, dass die retner hier in deutschland wir jan ullrich durch die stadt radeln oder den albatros im freibad machen. ottonormalverbraucher aus deutschland mit job, auch wenn er jahrzehnte surft, muss wahrscheinlich irgendwann seinem alter tribut zollen, leider.
ich finde es aber auch toll und bewundernswert, wenn es andere beispiele gibt, sicherlich auch in bestimmten ländern mehr als hier. ausnahmen gibts bekanntlich ja immer, juppi hesters raucht auch noch kette mit 110 jahren;-)Ich bin jetzt 37 Jahre alt und bei weiterhin gesundem Lebenswandel, Muskel-, Ausdauer- und Beweglichkeit erhaltenden Leibesertüchtigungen, ausgeglichener Ernährung, positiver Lebenseinstellung und dem Quäntchen Glück, daß mich nicht die Gicht, der Krebs oder ähnlich Schlimmes heimsucht, sehe ich mich durchaus noch 30 oder mehr Jahre auf dem surfboard stehen. Und das nicht nur in waist high Holland wind chop, sondern z.B. auch weiterhin in hohlen Indo-Brechern. Der deutliche Leistungsabbau bei vielen Menschen im steigendem Alter liegt meiner Meinung nach nicht in der Veränderung des Stoffwechsels begründet, sondern in einem jahrelangen Sich-hängen-und-gehen-lassen, in zu wenig oder zu einseitiger körperlicher Bewegung/Belastung, in zu viel Alkohol, Rauchen, schlechter Ernährung, Lethargie, Depression, Mangel an Selbstachtung und Disziplin, etc. Wer seine Rückenschmerzen auf den Büro-Job schiebt, sollte vielleicht mal aktiv was für die Stärkung bestimmter Muskelgruppen und für die Körperhaltung tun, anstatt zu Hause gleich auf der Couch da weiter zu machen, wo man auf dem Bürostuhl aufgehört hat. Wer sich über seine Wampe aufregt, sollte vielleicht mal seinen Ernährungs- und (nicht vorhandenen) Fitnessplan optimieren (lassen). Und so weiter und so fort. Natürlich lässt sich so nicht die ewige Jugend gewinnen, aber man kann so deutlich seine Leistungsfähigkeit, Fitness und einen guten Gesundheitszustand bis ins Alter erhalten. Wenn ich mich hier so die letzten Tage in den line ups an verschieden spots rund um Bali umgeschaut habe, dann waren da immer auch Herren Ende 40 bis Anfang 60 dabei, die den Jungen eindrucksvoll gezeigt haben, was im Alter noch geht. Von trägem und steifem Gerutsche war da weit und breit nichts zu sehen. Und die haben sicherlich alle einen Job, eine Stoffwechselveränderung etc.
roots1976
Teilnehmerjaaaa, also irgendwie hab ich das anfangs anders gemeint. hätte vielleicht „rippen im alter“ schreiben sollen 😉 ich finds echt toll das man surfen ins hohe alter betreiben kann, das ist ja nichts wirklich neues, aber worum es mir eigendlich ging ist, das ich es schon krass fand wie mr. byrne in dem alter noch abging. also nix da mit gemütlich longboarden auf die letzten tage, sondern noch dermaßen in balis heftigster welle zu chargen!
für mich ist das eben eine tolle aussicht, wenn man sieht das man auch später nicht nur surfen, sondern ordentlich gas geben kann. darauf wollte eigendlich hinaus! cheersIst doch eh ein unsinniges Gerücht, daß man im Alter nach Jahrzehnte langem high performance ripping zwangsläufig zum Bummel-longboard greifen muss. Ich mein, mal ehrlich, wer sein Leben lang regelmäßig gesurft ist, dessen körperliche fitness entsprechend vorhanden ist, dessen skills sich über eine lange Zeitdauer stetig ausgebildet und gesteigert haben, der wird auch im mittleren oder hohen Alter noch in der Lage sein auf einem hohen Niveau anspruchsvolle Wellen zu surfen. Nur weil man älter wird, wird das surfing ja nicht schlechter. Im Gegenteil. Da läuft soviel technisches auf Grund von unzähligen Wiederholungen und jahrelangem Verinnerlichen so was von nebenbei und automatisch ab, daß das surfing von herausfordernden Wellen das natürlichste/selbstverständlichste der Welt wird. Wer nicht auf Grund von körperlichen Gebrechen behindert wird, der kann sich bis an sein Lebensende im Grunde stetig steigern bzw. sein Niveau halten. Je mehr Praxis desto besser. Da der gute Herr Byrne fast sein gesamtes Leben lang gesurft ist, wird im Wohl auch nicht mit 50 oder 60 plötzlich der Gedanke gekommen sein, jetzt mal einfach so mit dem aufzuhören, was er mittlerweile durch Jahrzehnte langes Üben und Perfektionieren auf hohem Niveau beherrscht, und anstatt mit seinem stick barrels in Padang zu chargen lieber freiwillig mit dem NSP-Boliden im Weißwasser von Kuta rumzueiern. Insofern erstaunt es mich überhaupt nicht, daß er bis zu seinem Tode mit Anfang 60 (und sicherlich noch lange darüber hinaus) noch anspruchsvolles surfing an den Tag legen konnte. Das musste zwangsläufig so sein.
roots1976
TeilnehmerGibt’s auch in Deutschland, man denke nur an die Gebrüder Behrens, die in den 60er Jahren das surfing nach Sylt brachten und noch heute im fortgeschrittenen Alter auf dem surfboard anzutreffen sind. Sie und die vielen anderen Männer und Frauen mittleren und höheren Alters, die ungeachtet des Alters mit der größten Selbstverständlichkeit Wellen reiten, sind meine Inspiration. Ich werde, so körperlich unversehrt, auch so lange surfen wie es geht. Es ist eine Leidenschaft, die garantiert niemals erlöschen wird. Ich meine, nach selber fast 20 Jahren auf dem surfboard ist das ein unvorstellbarer Gedanke. Und ich bin mir sicher, ich werde nicht der einzige deutsche Opa in den lineups dieser Welt sein, denn grade in den letzten 10 Jahren sind in Deutschland viele surfer dazu gekommen, von denen sicherlich der/die eine oder andere ebenfalls dabei bleiben wird. Einmal surfer, immer surfer…
16. August 2013 um 15:39 Uhr als Antwort auf: Reef booties – Rip Curl Reefer od. ION Ballistics #35548roots1976
TeilnehmerSplit toe muss sein. Ansonsten völlig untauglich für surfer, wie Jan schon sagte. Und achte beim Kauf darauf, daß sie wirklich snug sitzen, da sich das neoprene wie beim wetuit zum Teil deutlich dehnt sobald es nass wird. Ruhig mal eine Nummer kleiner als in Straßenschuhen anprobieren. Schlecht sitzende surf booties, egal ob 5mm oder 2mm, versauen einem den Halt auf dem und das Gefühl für das surfboard und damit schnell die ganze session. Die meisten surfer tragen reef booties um die Füße vor Verletzungen durch Korallen, Felsen, Seeigel, Getier u.a. zu schützen, stehen aber eigentlich nicht auf das Gefühl von booties resp. bevorzugen es barfuß zu surfen. Ich eigentlich auch, aber trotzdem empfinde ich persönlich das Tragen von booties nicht als nachteilig, sondern bekomme durch sie sogar noch eine extra Portion Traktion/Halt, was sich wiederum positiv auf mein surfing auswirkt. Lässt sich ganz gut mit dem skateboarding vergleichen. Mit skate shoes an meinen Füßen skate ich deutlich aggressiver als mit nackten Füßen, egal wie grippy das grip tape ist. Gibt einem neben dem Gefühl des Schutzes einfach mehr Traktion und damit Vertrauen in den Halt auf seinem board, was zu offensiverem skating/surfing führt.
An einigen spots in Indo trage ich grundsätzlich meinen Gath helmet. Bei allem Schutz, den dieser bietet, kann ich dem Tragegefühl zum Beispiel nicht sonderlich viel abgewinnen. Fühlt sich unnatürlich an, auch noch nach vielen sessions mit dem Helm auf dem Kopf.16. August 2013 um 12:43 Uhr als Antwort auf: Reef booties – Rip Curl Reefer od. ION Ballistics #139138roots1976
TeilnehmerTrage die Rip Curl split toes seit ein paar Jahren, sind super. Mein erstes Paar habe ich in Deutschland gekauft, aber in den mittlerweile gefühlt 100 Rip Curl flagship stores auf Bali kriegste die überall, kosten aktuell hier IDR 465.000. Was die puncture resp. cut Sicherheit angeht, ist jeder Schuh irgendwann mal durch, sollte man es mit dem Riff-Kontakt übertreiben. Das gelegentliche Laufen über trockenes Riff oder kurzer Kontakt mit selbigem bei shallow low tide halten die aber locker aus.
roots1976
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roots1976
Teilnehmer
roots1976
TeilnehmerWenn ich als Surfer in’s Meer gehe, dann betrete ich den natürlichen Lebensraum der Haie und mir muss bewußt sein, dass ich dort nicht an der Spitze der Nahrungskette stehe. Ebenso wenig wie in der Serengeti oder der Arktis oder im brasilianischen Regenwald. Natürlich kann man durch die Wahl des Zeitpunktes und des Ortes einer surf session das Risiko eines Haikontaktes minimieren, aber ein Risiko bleibt. Daran ändert auch ein Zebra-wetsuit nichts IMO…
Achso, um all jenen ein wenig die Augen zu öffnen, die bisher dachten, dass man in den Gewässern rund um Bali nicht mit Haikontakt zu rechnen braucht…
http://indosurflife.com/2012/05/shark-attack-in-bali-the-story-of-a-survival/
Ich habe selber schon zweimal im Wasser vor Bali Haie gesehen. Einmal in Shipwrecks vor Nusa Lembongan und ein weiteres Mal am Riff von Nusa Dua. Von den anderen indonesischen Inseln, die ich bereist bin, ganz zu schweigen. Sie sind da draußen und das ist Fakt. Angst habe ich deswegen aber keine. Respekt, aber keine Angst.
roots1976
TeilnehmerHab schon gebucht … mit Singapur über Singapur 😀
Ich fliege seit jeher ausschließlich mit Singapore Airlines nach Bali. Vor allem auf Langstreckenflügen weiß ich einen entsprechenden Service an Bord zu schätzen und dieser ist bei dieser Airline einfach erstklassig und mir jedes mal den Aufpreis gegenüber anderen Airlines wert.
Bis zum 31. Dezember erhält man übrigens am Changi Airport in Singapur einen Gutschein über ca. €25, wenn man als Transit-Reisender unterwegs ist, sprich dort z.B. aus Frankfurt ankommt und wenig später z.B. nach Bali weiter reist. Der Gutschein kann in vielen Geschäften, Restaurants, etc innerhalb des Transitbereiches eingelöst werden.
http://www.singaporeair.com/jsp/cms/de_DE/promotions/singapur-transit-promotion.jsp
Fliege morgen Abend wieder mit Frau und Kind nach Indonesien. Natürlich mit SA…
roots1976
TeilnehmerDieses Interview mit Jeremy Flores, der auf La Reunion geboren und aufgewachsen ist, nebst der Kommentare zu dem Interview zeigen ganz deutlich auf, wo die Ursachen für den drastischen Anstieg bestimmter Haiarten-Populationen zu suchen sind…
roots1976
TeilnehmerDen einen oder anderen Duplo-Stein kann ich dir bestimmt abzweigen… 😆
Das Monchhichi ist übrigens noch aus meiner Kindheit und über 30 Jahre alt. Jetzt spielt meine 2 jährige Tochter damit. Schon cool…roots1976
TeilnehmerMich haben die Häuser in dem Video an die Schlußszene in diesem Film erinnert.
Dort wird in einer Riesen-Luxus-Villa mitten in der Wüste, einer Villa die in den Wüstenstein, in die Natur hereingebaut-hereingehauhen ist, über ein Geschäft mit Land und dessen Wert verhandelt.
roots1976
TeilnehmerIch weiß nicht wer von euch den Film Zabriskie Point von Michelangelo Antonioni gesehen hat.
Hahaha, wohl außer dir und mir vielleicht noch einer. Guter Film, ein Stück Filmhistorie.
roots1976
Teilnehmerroots1976
TeilnehmerIch würde im Leben keine €100, auch keine €50, für ein paar künstliche Wellen zahlen. Die Kohle investiere ich dann lieber in eine Tankfüllung oder Flugtickets. Selbst wenn so’n Wellenpark gleich um die nächste Ecke wäre, ich finde das Konzept völlig uninteressant, ja, es widerspricht gar völlig dem, was ich am surfing so schätze. Um die Ecke von Düsseldorf, in Neuss, steht eine der Schneehallen. Bin dort einmal kurz nach der Einweihung vor Jahren gewesen. Habe viel Kohle bezahlt, um auf meinem snowboard eine überfüllte, viel zu kurze, viel zu flache, viel zu monotone Kunstschnee-Piste herunterzufahren und dabei das Turnhallen-Panorama und die Apres-Ski-Dj-Ötzi-Beschallung zu genießen. Absoluter Horror. Hatte mit dem snowboarding, was mich seit Ende der 80er fasziniert hatte, absolut null zu tun. Völlig kommerzialisiert, völlig seelenlos, völlig ohne Natur, völlig Scheiße. Bin nie wieder in so eine Halle.
Genauso verhält sich meine Einstellung zu so ’ner wavegarden-Anlage. Da würde gar nichts von dem, was surfing für mich so einzigartig macht, erfüllt werden. Kein Meer, keine Natur, keine Spannung, keine Überraschungen, keine Entspannung, keine Herausforderung, kein Reisen, keine positiven Eindrücke, kein nichts. Stattdessen würde eine künstliche Welt, eine schlechte, kommerzialisierte Fälschung auf mich warten, die viel kostet, aber null Befriedigung bringt. Insofern ist mir die Diskussion über die mögliche Finanzierbarkeit und die Aussichten auf kommerziellen Erfolg solch einer Anlage völlig gleichgültig. Würde so oder so nicht hingehen.roots1976
Teilnehmer[video]http://www.youtube.com/watch?v=7sCYptanNKg
9. Juni 2013 um 20:19 Uhr als Antwort auf: BUNDORAN- Welche Erfahrungen habt ihr dort gemacht #137917roots1976
TeilnehmerBei kleinem swell ist Bundoran eher durchschnittlich, ganz OK um naß zu werden, aber auch nicht irgendwie besonders oder sonderlich anspruchsvoll zu surfen. Die local surfers empfand ich als sehr relaxed, da gab’s keine schlechten Stimmungen im lineup. Die Wasserqualität ließ allerdings ein wenig zu wünschen übrig während meines Aufenthaltes. Weiß nicht, ob’s daran lag, daß es drei Tage hintereinander wie aus Eimern geregnet hatte und dadurch a la SoCal der ganze Scheiß aus der überlaufenden oder möglicherweise undichten Kanalisation oder der typische Straßendreck in’s Meer gespült worden war. Sauber war das Wasser jedenfalls nicht. Im Gegnsatz zu den meisten anderen spots in Ireland, die ich gesurft bin. Da machte die Wasserqualität nämlich immer einen ziemlich guten Eindruck auf mich. Wie auch immer, Bundoran war OK, würde ich persönlich aber nur noch bei entsprechend gutem swell forecast ansteuern, ansonsten gibt’s in Ireland bessere spots.
Gruß
9. Juni 2013 um 19:51 Uhr als Antwort auf: Biete: Longboard Gravity Spoon Nose 45″ Neuwertig #137916roots1976
Teilnehmerrollen von zigzag, die abec 11.
Genau umgekehrt: Rollen von Abec 11, die Zig Zags.
😉
Gruß
roots1976
TeilnehmerDiese aufgescheuerte, krustige Stelle am Hals nennt man im surfer Jargon auch surf rash. Kann man übrigens an allen möglichen Stellen des Körpers bekommen, unter den Armen, den Brustwarzen, etc. Grund ist in deinem Fall eine scheuernde Stelle an deinem wetsuit. Das kann z.B. eine Naht sein oder Ähnliches. DAs hat mit der Größe des wetsuits icht unbedingt etwas zu tun. Auch ohne wetsuit kann es rash geben, z.B. aufgescheuerte Brustwarzen durch das andauernde Reiben über das wax auf deinem board. Sand, der über das board, das wax oder in deinen wetsuit gespült wird, beschleunigt die Bildung von rash. Helfen kannst du dir durch das Tragen eines rash shirt unter dem wetsuit oder als Oberteil, wenn du nur in trunks surfst. Das Einreiben des Halses mit ein wenig Vaseline vor der surf session kann ebenfalls helfen, rash zu verhindern. Eigentlich sollte ein guter wetsuit allerdings nicht scheuern.
Gruß
roots1976
TeilnehmerSyltSurfer998, das meinst du nicht ernst, oder? Solche threads sollten gleich gelöscht werden…
roots1976
TeilnehmerKann Aqualife nur zustimmen. Es ist ein gemeinhin bestehendes Vorurteil, daß man bei turns grundsätzlich auf dem tail stehen muss bzw. bewußt starken Druck mit dem hinteren Fuß einsetzen muss, um ein surfboard einzudrehen.
Der vordere Fuß ist beim surfing im Grunde der Gas- bzw. Beschleunigungs-Fuß, mit dem man dosierten Druck auf den sweet spot seines surfboard ausübt, den Punkt, welcher das boards am schnellsten und mühelosesten gleiten lässt. Der hintere Fuß kann als Bremse betrachtet werden, wie Aqualife es ja schon sagte, mit ihm führt man das sogenannte stalling aus, reduziert man die Geschwindigkeit des surfboards in der Welle, um dieser nicht davonzufahren, länger in der barrel, am brechenden, und damit schnellsten Teil der Welle, zu bleiben, etc. Wichtig beim surfing ist es centered zu bleiben, also über der Mitte des surfboards, niedriger Schwerpunkt,leichte Belastung auf dem vorderen Fuß, dabei aber mehr oder weniger mit dem Oberkörper die Richtung geneigt, in die man fahren will. Stimme Aqualife völlig zu, daß man bei den meisten turns tatsächlich nicht zwangsläufig mit dem hinteren Fuß über dem tail stehen muss, geschweige denn bewußt mehr Druck auf dieses ausüben muss. Ziel beim bottom turn beispielsweise ist es nicht, die Welle herunter zu fahren, dann den hinteren Fuß stark zu belasten, um das board so in Richtung Welle zu drehen. Im Gegenteil, durch zu viel Druck auf das tail, welches ja gemeinhin schärfere rails aufweist, als weiter vorne liegende Bereiche des surfboards, die eher rounded sind, würde man lediglich zu stark abbremsen und so die nötige Geschwindigkeit verlieren, um die Welle auch wieder hinauf zu kommen. Man wäre zu langsam, der Schwung, das Vorwärts-Momentum, wäre zu gering und die Welle würde einen einfach wegspülen. Mehr Druck auf den hinteren Fuß entsteht automatisch aus der richtigen Vorwärtsbewegung des Oberkörpers. So lässt sich auch bei einem stance, bei dem der hintere Fuß nicht über den Finnen steht, ein board eindrehen ohne Geschwindigkeit für den nächsten turn zu verlieren.roots1976
TeilnehmerBin grade auf diesen Klassiker gestoßen, den ich das letzte mal wohl in meiner Pubertät, also vor 20+ Jahren, gehört habe. Immer noch gut… :woohoo:
[video]http://www.youtube.com/watch?v=u6VTj7LhCtE
roots1976
TeilnehmerMöglicherweise die älteste footage of surfing und eine der ältesten von Hawaii…
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roots1976
TeilnehmerAbgeholt, bezahlt, weg – oder um es mit den Worten von Lt. Frank Drebin zu formulieren…

😉 Gruß
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AutorBeiträge
