Turns

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  • #34549

    SyltSurfer998
    Mitglied

    Hi,

    Ich wollte mal fragen ob es SCHWIERIGER ist zu wenden, wenn man mehr mittig auf dem Board steht?

    danke im vorraus

    #137687

    _R_U_Sirius
    Mitglied

    Hi,

    Kommt darauf an, was für ein Board hast Du denn? Generell werden turns durch die Belastung des tails eingeleitet.
    Gruß
    Chris

    #137688

    SyltSurfer998
    Mitglied

    ich surfe meistens mit dem bic 7,3

    #137689

    _R_U_Sirius
    Mitglied

    Meinst du mit mittig „näher zur nose“?

    Du solltest schon mit dem hinteren Fuß das Tail belasten. Wenn Du zu weit vorne stehst, kannst du das board nicht drehen.

    Gruß
    Chris

    #137691

    paolopinkel
    Forum User

    […]Generell werden turns durch die Belastung des tails eingeleitet.
    Gruß
    Chris

    Nachdem ich mir in letzter Zeit ein paar Videos angesehen habe, glaube ich nicht: dass das was Du hier schreibst, richtig ist. EINGELEITET, scheint der turn (bottom-,top-) viel eher dadurch, dass man in die Richtung schaut, in die man turnen will. Denn wenn sich der Kopf dreht, dreht sich der Rest auch. Natürlich macht der hintere Fuss auch etwas, aber dann ist die Eineitung schon vorbei. Oder nicht?

    Gruss Pp

    #137693

    _R_U_Sirius
    Mitglied

    Hi Pp

    Klar, zuerst drehst du den Kopf in die Richtung, in die sich das Board drehen soll. Stehst Du aber zu weit vorne, also vor den Finnen, dreht sich nichts und du fällst vom Board. Aber Du hast ja recht, der Druck wird erst nach der Einleitung des Turns auf das tail weitergegeben. Also erst Oberkörper drehen , dann folgt das Board. Das Board kann sich erst drehen, wenn genügend Druck auf das Tail gegeben wird.

    Gruß
    Chris

    #137694

    jobu
    Forum User

    Das ist ja ein guter Hinweis mit der Blickrichtung und bestimmt auch eine Hilfe,
    aber wenn du bei einem 215cm Brett in der Mitte stehst und wahrscheinlich zu wenig Geschwindigkeit hast,
    da kannst du hingucken wo du willst, dann dreht sich da nichts.
    B)
    So nicht gesehen, die Antwort war schon da.

    #137704

    Aqualife
    Mitglied

    Hi,
    Kann Dir absolute nicht recht geben.
    Ich habe meinen hinteren Fuss so gut wie nie ueber den Finnen (ich surf 5’11 bis 9’2 alles, auch alai’as ohne finnen) und mache re-entries,cut backs, floaters, off the walls, snaps, round house turns und allen moeglichen krams. Ich belaste dabei meinen tail nicht, ganz besonders beim power aus der wellen hohlen, belaste ich meinen vorderfuss wenn ich in der pocket bin.
    Drehungen kommen beim Surfen aus dem Oberkoerper und den Schultern, nicht aus der Fussbelastung.
    Ich sage allen, die anfangen zu lernen. Guck, wo Du hin willst. Guckste nach unten, faellst Du nach unten. Alle Wendungen mit der rechten/linken Schulter und dem Oberkoerper einleiten, der Unterkoerper folgt automatisch und die Fuesse sowieso. Die meisten Beginner und schlechten Surfer fahren aus der Huefte heraus und aus den Beinen, das sieht kookig/unelegant und falsch aus und die Turns werden nie radikal und snappy und schnell.
    Die einzige Zeit, wo ich meinen Tail belaste ist, wenn ich die Bremse anziehe und langsamer fahren will.
    Guck Dir mal ein paar Videos von Pros an und guck, wie die ihre Turns einleiten – alle mit dem Oberkoerper.

    Auf einem 7’3 wirst du den hinteren Fuss niemals ueber die Finnen bekommen, es sei du bist 2Meter gross oder machst Spagat.

    Versuch mal hinzuschauen, wo du hinsurfen willst und nur ganz leicht deine Schulter in die Richtung zu drehen, Dein Brett folgt Dir dann automatisch.
    Ueben, ueben, ueben! Viel Spass.

    #137705

    Anonym

    B) Ganz sicher belastest du dein Tail, sonst würdest Du niemals auf einem Shortboard einen re-entrie, cutback oder snap machen können. Vielleicht merkst Du es nur nicht 😉
    Und wenn Du deinen Fuss bei einem Shortboard nicht auf dem Pad / über den Finnen hast dann sind diese Manöver unmöglich bzw. die Manöver werden mehr als kooky aussehen… 😆

    Ich habe einige Jahre ein 7.4 evolution gesurft und mein Fuss war dort beim turnen auch über den Finnen. Sonst hätte ich einen engeren Bottomturn gar nicht hinbekommen.

    Schau mal die hier an…Fuss über den Finnen 😉 Sind natürlich Fortgerschrittene, aber ich möchte nur damit ausdrücken, dass man sehr wohl beim turnen hinten bie den Finnen steht und ein 7.3er ist jetzt noch nicht die Riesenplanke.


    longboard-bottom-turn.jpg

    #137708

    _R_U_Sirius
    Mitglied

    Hi,
    Kann Dir absolute nicht recht geben.
    Ich habe meinen hinteren Fuss so gut wie nie ueber den Finnen (ich surf 5’11 bis 9’2 alles, auch alai’as ohne finnen) und mache re-entries,cut backs, floaters, off the walls, snaps, round house turns und allen moeglichen krams. Ich belaste dabei meinen tail nicht,

    Auf einem 7’3 wirst du den hinteren Fuss niemals ueber die Finnen bekommen, es sei du bist 2Meter gross oder machst Spagat.

    Versuch mal hinzuschauen, wo du hinsurfen willst und nur ganz leicht deine Schulter in die Richtung zu drehen, Dein Brett folgt Dir dann automatisch.
    Ueben, ueben, ueben! Viel Spass.

    Aqua,

    Ganz ehrlich, das klingt ziemlich unglaubwürdig. Das hört sich so an, als würdest Du auf der Nose stehend lockere turns ziehen. Warum steppen dann die Leuts aufm Longboard? Wegen der ästhetik? Nee, turns werden hinten stehend gefahren. Egal auf welchem Board. Und danke für die Aufzählung von all Deinen Boards und Tricks, die Du so drauf hast, die machen Deine Aussagen bestimmt glaubwürdiger… 😉

    Nochmal: Erst Oberkörper, dann Brett, das Brett über das Tail drehen. Zu weit vorne, nix drehen möglich, o.k.
    Gruß
    Chris

    #137711

    Aqualife
    Mitglied

    Super, danke schoen, das sag ich dann mal meinem Boss, dass er mich gleich wegen Unglaubwuerdigkeit feuert. Ich coache ja nur die Billabong Professional Junior Girls in Australien. Bin anscheinend im falschen Job und vesteh‘ einfach nix von gar nix. Muss ich gleich mal meinen Job kuendigen, da ich ja nicht mal selbst merke, was ich beim Surfen mache. Kein Problem.

    #137712

    Anonym

    Da darfst Du dich aber nicht wundern, umso weniger wenn Du Dich als Profi-Coach outest und dann selbst von Dir behauptest Du würdest beim turnen auf keinem deiner Bretter auf dem Tail stehen, aber radikale Manöver fahren. Das passt halt nicht. :pinch:

    Nix für ungut…der Coach von Sebastian Vettel muss auch nicht unbedingt der beste Rennfahrer sein, er muss ja nur seinen Schützlich gut coachen 🙂 :woohoo: :woohoo:

    #137713

    _R_U_Sirius
    Mitglied

    Hi Aqua,

    Erstmal, cooler Job! Meinen ungeteilten Respekt. Was für ein Traum, den Du da lebst, ich bin absolut neidisch!
    Sicher hast Du mehr Surfskills und Technik drauf, als ich je haben werde.

    Trotzdem bin ich dickköpfig.
    Wer zu weit vorne steht kann das Board nicht drehen!

    Und bitte kündige Deinen Job nicht, auch wenn junge Australische Surfergirls oft sooo frech sein können, so frech, wie Deutsche Freizeitsurfer sind die bestimmt nicht? :silly:

    Cheers mate
    Chris

    #137715

    roots1976
    Forum User

    Kann Aqualife nur zustimmen. Es ist ein gemeinhin bestehendes Vorurteil, daß man bei turns grundsätzlich auf dem tail stehen muss bzw. bewußt starken Druck mit dem hinteren Fuß einsetzen muss, um ein surfboard einzudrehen.
    Der vordere Fuß ist beim surfing im Grunde der Gas- bzw. Beschleunigungs-Fuß, mit dem man dosierten Druck auf den sweet spot seines surfboard ausübt, den Punkt, welcher das boards am schnellsten und mühelosesten gleiten lässt. Der hintere Fuß kann als Bremse betrachtet werden, wie Aqualife es ja schon sagte, mit ihm führt man das sogenannte stalling aus, reduziert man die Geschwindigkeit des surfboards in der Welle, um dieser nicht davonzufahren, länger in der barrel, am brechenden, und damit schnellsten Teil der Welle, zu bleiben, etc. Wichtig beim surfing ist es centered zu bleiben, also über der Mitte des surfboards, niedriger Schwerpunkt,leichte Belastung auf dem vorderen Fuß, dabei aber mehr oder weniger mit dem Oberkörper die Richtung geneigt, in die man fahren will. Stimme Aqualife völlig zu, daß man bei den meisten turns tatsächlich nicht zwangsläufig mit dem hinteren Fuß über dem tail stehen muss, geschweige denn bewußt mehr Druck auf dieses ausüben muss. Ziel beim bottom turn beispielsweise ist es nicht, die Welle herunter zu fahren, dann den hinteren Fuß stark zu belasten, um das board so in Richtung Welle zu drehen. Im Gegenteil, durch zu viel Druck auf das tail, welches ja gemeinhin schärfere rails aufweist, als weiter vorne liegende Bereiche des surfboards, die eher rounded sind, würde man lediglich zu stark abbremsen und so die nötige Geschwindigkeit verlieren, um die Welle auch wieder hinauf zu kommen. Man wäre zu langsam, der Schwung, das Vorwärts-Momentum, wäre zu gering und die Welle würde einen einfach wegspülen. Mehr Druck auf den hinteren Fuß entsteht automatisch aus der richtigen Vorwärtsbewegung des Oberkörpers. So lässt sich auch bei einem stance, bei dem der hintere Fuß nicht über den Finnen steht, ein board eindrehen ohne Geschwindigkeit für den nächsten turn zu verlieren.

    #137716

    Anonym

    Das mag für einen Bottomturn gelten, aber ein radikales Manöver wie ein Snap oder Cutback kannst Du so nicht ausführen. Und scheinbar wird das ja so gemacht und von DIr jetzt auch noch bestätigt.

    In dem Video von JOB kann man es sehr gut sehen. Beim Bottomturn ist er ziemlich weit vorne, unterstützt aber kräftig mit der Hand am Rail, in der Tube auch vorne um Geschwindigkeit zu halten, aber bei min 1:00 kann man es mehr als deutlich sehen wie er zurück aufs Pad geht um ein letztes radikales Manöver zu fahren. Jedes andere Verhalten zu lehren wäre Blödsinn und würde einen selbst in der Entwicklung bremsen.

    http://vincentlaforet.smugmug.com/gallery/6961015_exAjb/1/447303587_UUCcZ/Large

    #137717

    jobu
    Forum User

    Bei Ihm sieht man doch in Perfektion was man machen muß um ein relativ langes-großes Brett, so kurz ist 7´3 ja nicht, drehen zu können.
    Fußstellung und besonders die Kraft die er aus dem Oberkörper rausholt sind doch phänomenal.
    Hier das Provideo.http://vimeo.com/53873232

    #137718

    marlowe
    Forum User

    Es mag sein, dass es bei den Pro´s dann wieder anders ist.
    Aber wenn hier ein Anfänger (!) fragt, ob der hintere Fuß beim Turn auf dem Tail stehen soll, dann sind alle Ratschläge, die etwas anderes behaupten einfach Quatsch.
    Einfache Faustregel – keep it simple für die Beginners! 😉

    Und ja stimmt, genauso wichtig ist natürlich die Sache mit der Blickrichtung und der Bewegung aus dem Oberkörper.

    #137719

    jobu
    Forum User

    Deswegen ja das Video, er (TJ) macht ja beides den Fuß nach hinten und Oberkörper drehen.
    B)

    #137720

    Anonym

    Hammer was man mit Technik mit so einem Brett alles surfen kann. „textbook“ turns! Im Video wird es mehr als deutlich wo man stehen und wie den Oberkörper drehen muss. Natürlich sind das turns in Perfektion, aber genau von denen kann man es sich ja am besten abschauen.

    #137721

    surfingdudeibk
    Forum User

    ich kann hier auch nur aqualife recht geben. den hinteren fuß( also das tail) belastet man nur recht selten beim shortboarden. bewegegungs einleitung durch die schultern und den kopf. bei richtiger fußstellung bekommst du gar nicht zu viel druck aufs tail sondern eher eine gleichmäßigere gewichtsverteilung auf die hintere hälfte des board. beim gas geben ist praktisch das meiste gewicht über dem boardcenter ( ungefähr unter dem vorderem fuß)

    wenn du ein radikales manöver mit vollem druck am tail fährst, dann landest du im wasser.

    #137722

    Anonym

    Ich zitiere mal den amtierenden Weltmeister aus surfing the manual Seite 135 zum Thema „cutback“

    „[…] When cutting back you put the weight on your back foot and steer with your front foot“

    Was jetzt voller Druck ist oder Gewicht auf den hinteren Fuss wie Parko es beschreibt darüber könnt ihr jetzt streiten. Fakt ist dass das Gewicht bei solchen Manövern hinten ist. Wenn Du mir jetzt noch eine gute Quelle nennst wo man einen Cutback mit einer 50/50 Verteilung fährt, dann wäre ich dankbar 😉

    PS: Natürlich muss man die Gewichtsverteilung am Ende des cutbacks wieder auflösen sonst landet man wirklich im Wasser.

    #137724

    surfingdudeibk
    Forum User

    schau es kommt doch immer drauf an mit wieviel speed du in den cutback gehst, wie stark du ihn carven willst, welchen radius du fahren willst, wie viel platz und zeit du hast, etc.

    je weiter du hinten stehst, desto leichter dreht das board. allerdings wird es dich wenn du zu sehr hinten belastet ,durch die trägheit des oberkörpers, zwangsläufig vom board werfen. es gibt bestimmte manöver wo du das brett hinten belasten musst. algemein eher im letzten teil eines turns und nicht zum einleiten. das macht man mit kopf, und schultern.

    ich spreche hier übrigens vom shortboarden – hab keine erfahrung mit longboards.

    #137726

    Anonym

    algemein eher im letzten teil eines turns und nicht zum einleiten.

    Stimme ich Dir nicht zu, zum Rest schon. Den Cutback löst Du im hinteren Teil mit einer Gewichtsverlagerung auf den vorderen Fuss auf und nicht mit einer Gewichtsverlagerung nach hinten wie Du es jetzt beschreibst (den Snap übrigens auch „touch your board“ heisst es ja am Schluss). Oben im Zitat steht die Einleitung des Cutbacks. Natürlich kombiniert mit der Oberkörperrotation die etwas früher kommt.

    Parko schreibt weiter:

    „To keep your speed on the final part of the cutback, straighten out your back leg, and center your weight over your bent front leg.“

    Cutbacks, Reentries und Snaps kann man nicht machen ohne hinten zu belasten…dass ist das wan man lernt wenn man solche Manöver angeht.

    PS: Ich auch vom Shortboarden

    #137727

    jobu
    Forum User

    Das Aussgangsproblem war ja wie man ein etwas schwereres 7´3 bic gedreht bekommt,
    die Dinger heißen nicht ohne Grund Mini-Malibu, Malibu=Longboard.
    Also gibt es da offensichtlich einen klitzekleinen Unterschied zum Shortboard.
    😉

    #137728

    _R_U_Sirius
    Mitglied

    Hi nochmal,

    Mir ging es bei meinen Aussagen um die Belastung des Tails. Ich meine nicht damit, dass man das Gewicht völlig nach hinten verlagert. Immerhin sprechen wir von kleinen, feinen Bewegungen, weswegen Surfen ja auch schwer zu meistern ist.

    Jeder geht auch davon aus, dass die Bewegung mit dem Oberkörper beginnt. Der schwerste Körperteil ist der Kopf, also wird der dahin gedreht, wohin die Reise gehen soll. Wenn ich aber Kopf, Schultern, den ganzen Oberkörper bewege, verlagere ich auch mein Gewicht und übe Druck auf das Board aus. Wenn ich die linke Schulter nach oben ziehe, belaste ich das rechte Bein und umgekehrt.

    Beim Bottomturn heißt das, dass ich in dem Moment, in dem ich meinen oberkörper drehe, das hintere Bein belaste. Das heißt nicht, dass ich mich völlig nach hinten lehne. Ich belaste kurz das Tail und voilá das Board dreht sich, es folgt mir.
    Meine vorherige Aussage, dass der Turn durch den Druck auf das Tail eingeleitet wird, ist natürlich in Bezug auf den Bewegungsablauf falsch. Ich habe die Aussage nur auf das Board bezogen.

    Wenn ich allerdings zu weit vorne stehe, so meine ich, dass sich nix dreht. Ebenso stimme ich Marty zu, dass ein Cutback, wenn man zu weit vorne steht nicht funzt.

    Gruß in die Runde, ich finde die Diskussion spannend. Hoffe, Syltsurfer geht es auch so…
    Gruß
    Chris

    #137739

    goetzi
    Forum User

    Leute, Leute, echt mal ne interessante Diskussion!

    Ich glaube hier wird aber ein bisschen aneinander vorbeigeredet. Zum einem sind die Punkte mit „Blick und Schultern surfen voraus“ und „Positionierung am Board“ ja zwei Paar Schuhe.
    Zum anderem, was die Belastung des Tails anbelangt, ists glaube ich wichtig zu erwähnen in was für einer Phase des Turns man sich befindet, im Laufe eines Turns verändert sich das nämlich gewaltig.

    Mein Senf dazu:
    Blick und Schulter surft voraus: Stimme ich absolut zu, was ich auch sehr wichtig finde und viele surfer falsch machen sehe, sind die Arme. Die sollten meiner Meinung immer die Richtung vorgeben und quasi dem Oberkörper immer etwas voraus sein. Macht man das nicht richtig blockiert man sich irgendwann, weil man nach links will, der Arm aber nach rechts zeigt.
    Gewicht aufs Tail (Kann hier auch nur fürs Shortboarden reden):
    Beim down the line surfen und in vielen Phasen des Turns ist bei mir wenig Gewicht am Tail, ABER: bei meinen (bescheidenen) Turns gibt es einen Punkt/Moment bei dem ich so gut wie mein gesamtes Gewicht/Druck am Tail habe. In meinen Augen ist das der Punkt, in dem ich Wasser mit dem Tail wegdrücke und Spray generiere.

    #137749

    SyltSurfer998
    Mitglied

    erstmal danke für die vielen Antworten,

    bei mir ist es immer so , dass beim aufstehen mein hinterer Fuß ca. zwischen Brettmitte und Tail ist.
    Ich surfe die wellen auch quer, aber ich frage mich ob das zu weit Vorne für ENGE turns ist.

    #137750

    _R_U_Sirius
    Mitglied

    Hm, ist der vordere Fuß dann näher an der Mitte oder schon weit zur Nose hin?

    Wie sieht es mit Shufflesteps bei Dir aus?

    #137751

    SyltSurfer998
    Mitglied

    der vordere Fuß ist in der Mitte.
    Und ich weiß leider nicht was shufflesteps sind 😀

    #137753

    _R_U_Sirius
    Mitglied

    Shufflesteps sind eine Longboardtechnik, um sich auf dem Board oder zurück zu bewegen. Auf dem Minimalibu reicht aber oft schon einfach eine Verlagerung des Gewichts. Wenn Du richtig getrimmt bist, ist alles O.K., die Nase oder das Tail sinken nicht ein. Am besten probierst du das im Weißwasser ein zweimal, bevor du rauspaddelst.
    Wenn du zu weit vorne stehst, gewöhn dir an, ein stück „Zurückzuruckeln“ also zu shufflen. So was kann man perfekt auf einem Longboard mit breiter Schaufel üben.

    Wie die turns funktionieren, kann ich nur ansatzweise erklären. Jeder empfindet das anders und die meisten haben unterschiedliche Styles. Aber es gibt ein Lehrbuch für Fortgeschrittene von Fritjof Gauß, dass alles klasse erklärt:

    http://www.wellenreitverband.de/2011/07/jagger-did-it-again-wellenreiten-reloaded/

    Auch der erste Teil ist super und darf in keinem Beginnerregal fehlen. Da wird zum Beispiel der richtige takeoff und das trimmen beschrieben. Guck Dir die Bücher mal an, vor allem, wenn du es dir selbst beibringst.

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