Jeder kennt das Drama: man hat nur 5 Tage frei und ein knappes Budget und muss trotzdem dringend ins Wasser. Dank der Billigflieger wie Ryan Air oder Easy Jet kann man relativ schnell und kurzfristig in die Nähe von beinahe jedem bekannten europäischen Surfspot kommen. Dank meines gerade gestarteten Studiums in Amsterdam muss ich mich plötzlich auch an diese Ferienzeiten halten, die gleich null gehen und ich habe wenig Erfahrungen mit begrenzten Kurztrips…wie auch immer, ich brauchte ganz dringend eine Dosis Wellen und so fand ich mich plötzlich in solch einem Urlaubs Bomber gen Lissabon. Mein Travel Buddy Jason sprang als Fotograf an Board, um ein paar Bilder für den 07er Faith21 Katalog zu schiessen. So konnten wir die Reise als Business Trip durchgehen lassen.

    Skookumchuck – 27 November 2007 Einen ganz besonderen Event gab es diesen November in Kanada. Die Alberta Riversurf Association ARSA hatte die besten Riversurfer aus der ganzen Welt eingeladen, um die wahrscheinlich eindrucksvollste Flusswelle Nordamerikas zu surfen. Gerry Schlegel – der wohl momentan weltbeste Riversurfer – und die von der Firma Mistral unterstütze pipelinepictures Filmcrew aus München folgten dieser Einladung.

      Perú ist wirklich ein tolles land zum Wellenreiten. Es ist aber riesig, es hat ca. 2,400 Km. Küste. Fangen wir vom Zentrum an, von der Hauptstadt Lima. Sie ist ein Moloch, ein urbanes Monster. Dort fing das Surfen in Südamerika an, in den 40 er Jahren, als ein peruanischer Playboy aus einer Hawaii Reise zurückkam, wo er das Surfen kennerlernte und es in den Wellen von Lima probierte. Heute, 60 Jahren später, sind die meisten Strände von Lima nicht mehr so schön wie früher und das Wasser etwas schmutzig, und es wimmelt nur so von Surfern.

        Wir befanden uns irgendwo in Nordspanien im Mai. Wir hatten am Tag zuvor schöne 4 fuß an einem leeren Beachbreak in der Nähe eines kleinen Fischerdorfes gescored und am Abend mit den paar Locals, die wir kennen lernen durften bei Bier, Caipirinhas und dem dort üblichen Sidra über die vergangene Session geplaudert. Es war eine fette Session gewesen und alle waren gestoked die Stimmung war gut. Die Locals waren gastfreundlich und sehr interresiert an deutschen Surfern die ihre Lande nach guten Wellen durchsuchten. Im Gespräch wurden über viele vergangene Sessions- und gute Spots geplaudert und die Locals verrieten uns, dass bei dem jetzt ankommenden Swell ein Spot wie Magie sein könnte. Sie verrieten uns wo er sich befindet und meinten mit etwas Glück würde er morgen seine ganze Pracht vor uns zeigen können. Dies ließ unsere Herzen schon jetzt Höherschlagen und wir konnten es kaum erwarten diese lange, schnelle, hohle Right zu surfen. Unsere Euphorie wurde aber gleich etwas gesenkt als sie uns erzählten wie schwer es ist diese Welle zuweiter lesen »