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chopes
TeilnehmerAber wenns die meisten Surfer schon einmal in die Berge schaffen, dann denke ich, wollen diese doch am liebsten aufs Snowboard. Ich hoffe, ich irre nicht.
du irrst dich. snowboarder sind das laecherliche werk des teufels, weil er nicht skifahren kann.
chopes
Teilnehmerlagst ja nur 20km daneben 😛
chopes
TeilnehmerThe Esplanade Gold Coast QLD 4217, ’stralia ist das.
ich schreib dir ne PN mit ein paar infos bzgl. deines anderen threads.
chopes
Teilnehmerund es wird halt eher plan gefahren oder auf den finnen, auf den kanten nur bei turns
:blink:
chopes
Teilnehmerja, bei mir wirds so langsam mal Zeit mich um eine Frau zu kuemmern!
chopes
Teilnehmerposte mal ein Bild
chopes
TeilnehmerDiese forecast seite nennt dir die Kraft der brechenden Wellen anhand der Zahl bei ‚Max-energy‘, fuer meinen beach break gilt generell, dass alles unter 100 zu vergessen ist und es ab 200 interessant wird. Hinter dieser Zahl steht bestimmt auch nur eine Formel aus Periode, Wellenhoehe und swellrichtung/spotausrichtung, ist aber auf den ersten Blick sehr aufschlussreich und eignet sich sehr gut zum spotvergleich entlang eines Kuestenabschnittes.
chopes
Teilnehmerpeeling heisst nich hohl, sondern dass eine welle relativ gleichmaessig an einem riff oder einer sandbank entlangbricht
Jep, sagte ja auch, dass sie hohl sind, nicht, dass das die Bedeutung davon waere. Ich hab in meinem Leben noch keine wirklichen peeler gesehen, die nicht auch entsprechend hohl brechen wuerden. Anyway.
chopes
TeilnehmerAmplitude ist die Wellenhoehe ab dem Mittelwert, also ohne das Wellental sozusagen, das hat nichts damit zutun wie fett sie ist. Wenn ich das richtig im Kopf habe, muesste die breite der Welle 1/2 Periode sein.
Wellen kurzer periode nennt man wind swell, die langer periode ground swell. Beide sind vom wind erzeugt, ground swell wellen allerdings sind meist weitgereist und von starken Winden erzeugt, sodass sie schon ausserhalb der erzeugenden Winde herumrollen, wenn sie auf Land treffen. Dementsprechend besser fuer uns surfer, da sie nicht zwingend mit den Winden ankommen, die sie erzeugt haben.
Damit zu moeglichst viel power bekommst, sollten starke winde weit weit weit offshore die Wellen erzeugen, starke Tiefdruckgebiete (der Grund fuer jeden konstanten big wave spot dieser Erde sind chronische Stuerme auf der anderen Seite des Ozeans zur gegebenen Jahreszeit).
Schau dir ein paar swell maps an, fuer Periode und Wellenhoehe und dazu die Wetterkarten, dann kannst du die swells tracken, die auf die Kueste treffen werden.
chopes
TeilnehmerAls könnte man auch sagen, dass die allermeisten Gründe dafür, wieviel Power die Welle am Break hat an den Begebenheiten am Break selbst liegen und nicht daran was draussen auf dem Meer geschieht?
Kann man so nicht sagen, aber angenommen auf dem Meer geschieht bei zwei gleich ausgerichteten spots genau das selbe, dann kann die Welle je nach Untergrundbeschaffenheit und art des breaks sehr unterschiedlich aussehen. Je abrupter die Welle gestoppt wird (d.h. die kritische Wassertiefe, die die Welle ohne Windeinfluss zum brechen bringt ist erreicht), desto hohler wird die Welle brechen und desto mehr Energie wird generell auf einen Schlag freigesetzt.
chopes
Teilnehmer1,60 face sind nicht sehr viel, wenn sie hohl war und trotzdem keine Power hatte, war sie eben relativ langsam und eventuell windswell mit relativ geringer Amplitude, die sich aufgrund der Untergrundbeschaffenheit schnell aufgetuermt hat, ohne viel Druck dahinter zu haben.
Haette sie bei selber Amplitude mehr Periodendauer, wuerde sie beim brechen dementsprechend mehr Druck haben.
chopes
TeilnehmerSie brach nicht hohl wie eine Barell aber eher hohl als pealend. Sie war beim Brechen schon sehr steil, das hat mich dann noch stutziger gemacht beim Takeoff.
Schau dir nochmal die Defitnition von „peeling“ an, das sind generell hohle Wellen. Habe gerade als ich dir ein Bild suchen wollte mit Schrecken festgestellt, dass das 2. Bild das bei Google Bildersuche „peeling wave“ kommt eines ist, das ich mal an Uluwatu gemacht habe und dass surfing waves ohne mich zu Fragen auf einer ihrer Infoseiten eingebaut haben… frech sowas.
Steile Wellen sind eigentlich einfacher fuer den takeoff. Normalerweise ist es am schwersten auf der Welle zu bleiben, wenn sie fett ist und du viele cutbacks einbauen musst, um ihr nicht davonzufahren
chopes
TeilnehmerKraft ist das Produkt aus Masse und Geschwindigkeit.
chopes
Teilnehmer
😛
Die Wellenpower auf offenem Meer an sich ist demnach abhaengig von der Wellenhoehe und Periode (siehe ground swell vs wind swell)
wie brach denn deine 1,6m Welle? Wie weit wurde die lip aufs face geworfen, als sie das Riff traf?
chopes
Teilnehmerim leben nicht 😀
chopes
Teilnehmereasy peasy

chopes
TeilnehmerDa jeder eine andere Einstellung bezueglich der Herangehensweise (sei sie entspannt oder aggressiv) und unterschiedliche Vorstellungen von gelungenem surfen (soulig oder new school oder dies oder das) ist diese Frage, zusaetzlich erschwert von Faktoren wie Fitness/Koordination, commitment und Lernfaehigkeit, definitiv nichts, dass irgendjemand fuer irgendjemanden in einem Forum beantworten kann.
Bevor ich ans Meer zog fand ich, dass jeder Urlaub eine Verbesserung der skills brachte. Es ist ein teurer und jahrelanger Prozess eigene Fehler zu analysieren, an ihnen zu arbeiten (waehrend man das endlose Glueck herausfordert in der begrenzten Zeit auch noch gute Bedingungen zu haben) und dann die naechste, staerker herausfordernde Destination anzusteuern. Der Trick liegt darin, sich nicht zu ueberfordern.
Ich finde die Aussage, dass man EINEN spot kennenlernen soll, statt immer herumzureisen und jedesmal mit mehreren Unbekannten zu ringen, bevor der eigentliche Surfspass einsetzen kann, zwar rational in Ordnung, jedoch voelligen Bloedsinn. Gerade das viele Herumreisen, viele neue Orte und Kulturen kennenzulernen, den einzigen Vorteil daran ein Urlaubssurfer zu sein.Gut surfen zu wollen ist wie ein gutes Auto ersehnen. Ein hoher Kaufpreis ist zu vergleichen mit einer hohen Bereitschaft andere Dinge fuer eine Leidenschaft wie surfen aufzugeben, dann kann man sich gleich einen 911er kaufen. Wer nur einen geringes Einkommen hat, ergo wenig Moeglichkeit/Bereitschaft etwas fuers surfen auszugeben, kauft sich einen second hand Polo und baut, immer wenn mal Geld ueber ist (= Zeit, einen Surfurlaub einzulegen) ein paar tuning Teile an – am Ende des Jahres steht man aber dann doch nur mit einem aufgemotzten Kleinwagen mit droehnendem Auspuff und Frittentheke am Heck da, egal wie schoen und schnell man ihn sich redet. Das wichtigste ist: Ob Urlaubssurfer im Polo oder Auswanderer im GT2, das sind nur die Umstaende, die Dinger richtig fahren lernen ist eine andere Baustelle und da liegt der Fuchs begraben.
Zu den eingaenglich genannten Faktoren zaehlt also die Bereitschaft, sich fuer seine Wuensche in den Arsch zu treten und die Disziplin, sein Gefaehrt auszureizen, ohne es an die Wand zu knattern.
Ich respektiere genau aus diesem Grund jeden, der sich durch die harte Anfangsphase beisst und dennoch weitermacht, mit dem Wissen, dass man es eines Tages schaffen wird und dem guten Gefuehl, wenn mal wieder ein neuer Bann gebrochen ist.
Und ich glaube, dass surfen vom Erreichen winziger Zwischenziele gepraegt ist – achtet man zu sehr auf die hohen Ziele (‚ich will unbedingt in die tube‘), laeuft man zu sehr Gefahr, die kleinen technischen Details zu vernachlaessigen, die einem im Wege stehen. Und auch im Urlaub kann man an diesen Winzigkeiten feilen.
Eine weitere Ueberzeugung meinerseits ist, dass man sich beim surfen durchaus laenger auf einem level aufhalten sollte, bevor man sich zum naechsten wagt. D.h. wenn man gerade vom Krabbeln aufs Laufen umgestiegen ist, lieber mal richtig gut laufen lernen, bevor man meint die ersten Rennversuche zu starten. Ich bereue, immer etwas zu sehr gepusht zu haben und mich dadurch manchmal ueberfordert zu haben, wenn die selbe Energie auf anderem Wege viel mehr Erfolg eingebracht haette. Das ist wichtig fuer die Entwicklung einer runden Surftechnik und fuer die eigene Motivation. Vom Krabbeln direkt zum Fliegen ueberzugehen ist Insekten vorbehalten.
Das witzige an der ganzen Sache ist, dass man sich (ich verallgemeinere das jetzt einfach mal, da ich das von anderen auch gehoert habe) nie wie ein kompletter Surfer fuehlen wird, da es immer etwas zu perfektionieren gibt. Immer.
Also wo will mann denn ueberhaupt ‚ankommen‘?
Jetzt moegen manche von euch noch mit grossen Brettern in kleinen Wellen rumkaempfen und herumgespuelt werden und genau wissen was ich meine, wenn ihr in ein paar Jahren mit kleinen Brettern von grossen Wellen umhergewaschen werdet und euch genau so fuehlt als muesstet ihr Buch 1 Kapitel 1 des Surfens gerade zum hundertsten mal durchlesen.
-> Das wahre Glueck des surfens liegt darin, dass zu geniessen und auszubauen was man leicht kann, statt sich mit aller Gewalt zu etwas neuem zu pushen, ohne das vorherige wirklich zu beherrschen und dann frustriert an allem zu zweifeln und dann das naechste ticket direkt ans Riff zu buchen weil die mushy beach break wellen schuld an allem sind, die anderen Wellen in den Videos so gut aussehen und man schonmal einen bottom turn geschafft hat und es dann wohl auch mit 6ft Ulus klappen muss…
chopes
TeilnehmerNimm die regular clips und spiegle sie, das kann bestimmt sogar der movie maker, dann hast du glorreiche goofy action :woohoo:
chopes
TeilnehmerJeremy Clarkson hat Geburtstag? Das muss gefeiert werden!
chopes
Teilnehmerbin ab dem 17/01 wieder daheim und kann dir ein paar Naechte auf unserer couch in Surfers anbieten
chopes
TeilnehmerNarrowneck reef ist aber auch keine ordentliche Referenz was Surfqualitaet angeht. Du kannst an einer halben Hand abzaehlen an wie vielen Tagen im Jahr die Welle am Riff ordentlich bricht und dann wirft sie die lip auch nur ueber eine sehr sehr geringe Distanz und kann sonst nichts oder hat eine unbezwingbare section, da sind die Sandbaenke im Swellschatten des Riffs wesentlich besser, bilde mir sogar ein, dass sie durch das Riff positiv beeinflusst werden, weshalb Naz more often than not bessere Bedingungen sieht als die Sandbaenke in unmittelbarer Naehe. Generell ist das reef einfach nur ein schauriger dunkler Fleck.
Haben sie euer reef auch wieder als twin reef angelegt? Den Sinn habe ich bis heute noch nicht verstanden.. macht aus surf Perspektive naemlich absolut keinen Sinn.
Aber surfqualitaet war ja nicht deren erklaertes Hauptziel (wohl aber rechtfertigendes Nebenziel und Argument), es ging ja da mehr um Erosion.
chopes
TeilnehmerDas wirds dann wohl, hervorragende Rezensionen und mit 8x wohl angemessen. Eignet sich dann bestimmt auch gut fuers Quik Pro in ein paar Monaten.
chopes
Teilnehmer‚the key market of Australia showing recession-like conditions.‘
Ist auch wirklich allgegenwaertig dieses Klima, weiss nicht genau wie es bei dir in Syd laeuft, aber ich habe in den letzten Monaten im Gespraech mit ein paar store managern der normalerweise umsatzstaerksten Surflaeden in der Region festgestellt, dass alle an extrem schwachen Verkaufszahlen leiden.Die 10% off fuer Stammkunden gibt dir jetzt auch niemand mehr freiwillig.
Im July und August schien tatsaechlich garnichts zu laufen, niemand in den shops, boards wurden nichtmehr nachbestellt, gebrauchte nichtmehr angekauft. Wer surf wear kaufen wollte ramschte durch die Kartons in den outlets.
Mit Jobs an der GC sieht es offensichtlich generell so schlecht aus wie selten zuvor, zu viele Leute, nicht genuegend arbeitsplaetze und wenn, dann illegal fuer 10 Tacken beim Chinesen oder sowas.
-> Da die Hauptzielgruppe der Surfindustrie nunmal zu den Spezialisten gehoert, die ihr woechentliches Gehalt innerhalb von 5 Tagen mit Konsumartikeln auf den Kopf hauen, kann so ein negatives Klima ganz schnell alles austrocknen.
Und da hat man vor nicht allzu langer Zeit noch von der boomenden Surfindustrie gehoert. Da gibt es gerade nur eine Loesung, um den kleinen shaper/shop einen Gefallen zu tun:
buy local!chopes
TeilnehmerDanke, da hatte ich die benoetigte Vergroesserung auch schon gewaltig ueberschaetzt.
Dann wirds wohl ein 8x mit entweder 40 oder 50mm, die Kompakten sind sicher zu wacklig und haben ein zu eingeschraenktes Sichtfeld.
chopes
TeilnehmerDa das Board ja mit EP-Harz geglast ist, dürfte UV auch kein Problem mehr sein. Die PU-Bretter werden von der Sonne sicherlich auch sehr schnell dunkel.
Wenn ich mir anschaue, wie gelb mein Firewire mittlerweile ist, scheint Epoxy ja nicht wirklich so gut mit UV klarzukommen, wie es sich in deinem Beitrag liest? Schon nach der ersten Woche bekamen beide etwas Farbe, leicht zu erkennen, da ich sie an eine weisse wand gelehnt lagere. Achja, eine gute Loesung fuer langanhaltend schneeweisse PU boards ist es, den blank weiss zu sprayen. Da hat sich nach vielen Einsatzstunden in der prallen Sonne noch garnichts verfaerbt!
Man erzielt auch einen wesentlich hoeheren Wiederverkaufswert 😉chopes
Teilnehmererwischt… allerdings stoere ich mich immer daran, dass der Blick durchs Fernglas immer durch zwei halbverschmolzene Sichtkreise dargestellt wird, obwohl man beim Blick hindurch in der Realitaet nur einen einzigen Sichtkreis sieht. Tsss..
chopes
TeilnehmerZum Glueck bin ich nicht beziehungsfaehig :pinch:
chopes
TeilnehmerUnd wie sieht es mit den Fahreigenschaften aus? Polyesterboards sind ja in absolute keinem Falle zu schwer – ich finde sie sogar vom Gewicht, ausgehend von standard glassing, am perfektesten von allen mir bekannten Konstruktionsweisen. Leichter ist in keinem Fall immer besser und ultraleicht und extrasteif sind tolle Eigenschaften in vielen Einsatzbereichen aber bei surfboards bin ich da noch nicht ganz ueberzeugt.
Ein paar Kompressionen auf dem deck stoeren mich und die Fahreigenschaften nicht und wenn das board mal was abbekommt (wie oft passiert das schon?) dann laesst sich das mit etwas uebung und solarez doch wunderbar richten.
Und fuer den Preis eines superboards kann ich mir zwei normale customs leisten. Dachte auch mal auf der Suche nach dem allerbesten sein zu muessen, koste es was es wolle, aber letztendlich…
chopes
TeilnehmerVerstehe nicht ganz, wie ein einlaminiertes Kevlar cloth, abgesehen von der schrecklichen Farbe, ein board vor dings schuetzen soll. Kev hat doch (v.a. im Vergleich zum immer haufiger verwendeten carbon fibre) nichtmal eine nennenswerte Kompressionsstaerke?
Probleme:
- Kevlar saugt sich schnell mit Harz voll und wird schwer.
- Kevlar muss von jeglicher UV Einstrahlung und generell den Elementen geschuetzt werden, da es sonst vor die Hunde geht.
- Du kannst Kevlar nicht mit Sandpapier bearbeiten und musst grosszuegig drueberglassen, also ist die erste Kontaktflaeche zur Aussenwelt immernoch herkoemmliche Glasfaser.
CF scheint mir da die bessere Faser, sieht man ja auch vermehrt an boards und habe auch CF am tail (behaupte aber mal, dass diese eine Matte absolut nix kann ausser interessant auszusehen).
chopes
Teilnehmerwo wohnste denn?
habe fuer die Bude mit 2 Kumpels einen leasingvertrag ueber 6 Monate aber wir werden wahrscheinlich 1-2 Jahre dort bleiben, wenn nix dazwischen kommt :silly:
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