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_h
MitgliedAlso von Kevlar hab ich jetzt ohnehin wieder Abstand genommen. Es gibt ja extra Carbon-Tape in verschiedenen Breiten für Rails. Bei einem Brett werde ich mich zwischen Leinen und Basalt entscheiden, nur leider findet man sehr wenig dazu, wie sich das verarbeiten lässt, wie das mit Dings ausschaut etc. Da hilft dann am Ende wohl nur probieren…
Was willst Du denn mit diesem Materialmix bezwecken? Gehts nur ums Aussehen oder um die Erhöhung der Laminatsteifigkeit?
Basaltfasergelege verwende ich beim Snowboardbau, lässt sich gut mit Harz infiltrieren und auch ohne Vakuum verarbeiten. Bessere Eigenschaften als normales E-Glas, aber nicht so steif wie Carbon. Ist dunkelgrau-schwarz, also nicht optimal für ein transparentes Laminat.
Dieses Carbonroving-Netz sehe ich als rein optisches Element. Oder soll das die Torsionssteifigkeit der rails erhöhen 😉
_h
MitgliedNaturfasergewebe lassen sich gut laminieren, allerdings gibt es ein paar Unterschiede zu „normalem“ Glasgwebe: Oft sind die Naturfasergewebe recht eng gewebt, lassen sich also nicht so einfach verschieben oder um die rails legen wie Glasfasergewebe in Köperbindung. Da sie sich dann auch nicht so schnell mit Harz tränken lassen, muss man beim Laminieren etwas Geduld aufbringen und nach dem Angelieren des Harzes ggf. nochmal das Gewebe an den blank andrücken (oder gleich im Vakuumsack arbeiten).
Außerdem lassen sich die Naturfasergewebe nach meiner Erfahrung sehr schlecht schleifen. Falls man nach dem hotcoat doch mal ins Gewebe schleift, franst das schnell aus und lässt sich schlecht reparieren (die Fasern werden halt nicht transparent wie Glasfasern). Deshalb ist es empfehlenswert, als letzte Schicht noch eine dünne Lage Glasgewebe über das Naturfaserlaminat zu legen (würde mich mal interessieren, wie Notox das macht).
Hier ein Fisch mit deck-inlay aus Flachsfasergewebe (ca. 200g/m[sup]2[/sup]), damit gehören heeldents der Vergangenheit an…
_h
MitgliedBei niedrigen Umgebunstemperaturen fließt das Harz nicht gut und lässt sich schlechter verteilen, was dann zu einer welligen Oberfläche führt. Optimal ist es, wenn man das Brett schön warm werden lässt (Sommer im Gartenschuppen) und dann mit fallenden Temperaturen den hotcoat aufträgt (Luft in pinholes dehnt sich dann nicht aus – keine Blasen). Ein unebener hotcoat kann aber auch daran liegen, dass der Schleifstaub nicht gut entfernt worden ist und mit in den hotcoat eingearbeitet wird.
Zum hotcoat ist ein breiter Pinsel besser als eine Walze: Harz anwärmen und dann mit Längs- und Querbewegungen verteilen. Luftblasen an der Oberfläche vorsichtig mit nem Fön erwärmen, die verschwinden dann.
Additiv F ist hauptsächlich Xylen, dient also zum Verdünnen des Harzes. Es gibt Entschäumer für Epoxydharze, die eine ähnliche chem. Zusammensetzung wie Additiv F haben sollten. Aber das leichte Erwärmen des Harzes reicht eigentlich vollkommen aus, solche Zusätze braucht man nicht wirklich…
_h
MitgliedCNC-preshapes gibt es hier. Allerdings nur für PU-Schaum, vielleicht können die aber auch ein Angebot für EPS machen. Außerdem hat oder hatte homeblown mal preshaped blanks im Angebot, allerdings auch wieder nur aus PU-Schaum.
Wenn es Dir nur um die vorgefertigte Rockerlinie geht, sollte atuacores passende EPS-blanks haben…
19. August 2012 um 20:54 Uhr als Antwort auf: WELCHES REIS/JAPANPAPIER WIRD DURCHSICHTIG???????? #132618_h
MitgliedGut funktioniert auch das Papier, in das neue Schuhe eingepackt sind (natürlich nur, wenn’s kein Hersteller-Logo hat ;))
_h
Mitglieddie lage unter dem laminat braucht man also hauptsächlich zur druck-/ bruchstabilität.
Das ist eigentlich eher umgekehrt. Die äußersten Laminatlagen sehen bei der Durchbiegung des Bretts die höchste Zug-/Druckspannung. Deshalb ist diese Lage bei den meisten Sandwich-Brettern auch die mit dem höheren Flächengewicht. Die innere Lage macht die Außenhaut zu einem Sandwich, aber sie hat noch eine wichtigere Funktion: Der EPS-Kern saugt – wenn er nicht vorher gespachtelt wird – viel Harz auf. Würde man das Bambus-Furnier direkt auf den EPS-Kern kleben, riskiert man eine schlechte Klebeverbindung. Natürlich kann man das Harz andicken oder PU-Klebstoffe verwenden, das führt aber zu anderen Problemen. Die innere Glaslage „hält“ während des Vakuumprozesses das Harz zwischen Kern und Bambusfurnier. Das macht die Herstellung einfacher und schneller.
_h
MitgliedHallo Snorkle,
für eine richtige Longboardfinne (9″ und größer) sind die Tabs aber nicht geeignet, die können die Seitenkräfte nicht aufnehmen._h
MitgliedVielleicht sind auch UWL/Addiction in Frankreich einen Versuch wert.
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