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Aqualife
TeilnehmerRegenzeit:
Wenn du zum was anderem als Surfen hinfahren wuerdest, wuerde ich abraten. Jedes Jahr ist anders und es kann eine Schlammschlacht warden, wo es nicht geteert ist.
ABER die Wellen sind gut und gross und powerful. Das Wesser ist etwas dreckiger, weil die Fluessmuendungen ins Meer den ganzen Dreck bringen, oft kannst DU im Pazifik Deine Fuesse ohnehin nicht sehen.
Die Karibikueste in CR wird aber dann auch richtig gut. Reisen dauert manchmal laenger und ist anstrengender. Kannst auch ein gutes Jahr erwischen. Unbedingt gute Ohrentropfen mit Antibiotica und ein broad spectrum Antibiotika mitnehmen (doxycycline) fuer Ohren entzuendingen und dergleichen, schwer zu kriegen ab vom Schuss.
Auch fuer Nica/El Salvador mit allem vorher eindecken (extra leash, ding kit, wax etc).
Hab viel Spass. Nass wirste allemal!Aqualife
TeilnehmerHi,
Costa Rica ist definitv das beste Land in Zentralamerika Bretter zu kaufen, weil fast alle, die nach Hause fahren, versuchen ihre Boards loszuwerden wegen der hohen Transportkosten.Verkaufen in Mexico ist dann nicht so toll, aber veilleicht ist es bis dahin ja schon 3 x mal durchgebrochen und geflickt und Du schenkst es einem Local fuer gutes Karma.
Ich wuerde von Zihuantenjo nach Mexico City fliegen, dann kannst du naemlich noch Nexpa surfen, wenn Du schon mal da bist und Acapulco ist wirklich ein Loch, da sollte man sich hoechstens 1 Tag aufhalten.
6 Wochen sind nicht viel – sagen wir mal Du bleibst 2 Wochen in CR, 1 Woche in Nica, 1 Woche in El Salvador, 2-3 Tage Transit in Guate und dann haste nicht mehr viel Zeit in Mexico.
Warst Du schon mal da?
Die Overland Busse sind bequem, aber die Strecke nach Mexico ist lang und CR and Nica reichen eigentlich schon fast aus fuer 6 Wochen, wenn Du einen Break findest, den Du richtig gut findest.
Ich wuerde hin und rueck nach CR fliegen und dann lieber nur CR, Nica und eventell El Salvador machen und dann lieber backtracking.
Weniger Zeit im Bus, mehr Zeit in den Wellen. Mexico ist so riesig, da kannst Du glatt 6 Wochen allein verbringen.Viel Spass
Aqualife
TeilnehmerHi,
Ich wuerde einen Handgelenkbruch nicht mit einem Maedchen vergleichen, dass den Arm beim Haiangriff verloren hat. Wir haben ein paar einamige Freunde im Wasser und einarmige Take-Offs sind extrem schwer und die kannst Du kaum lernen, es sei den, Du bist dazu gezwungen, weil Dir der Arm oder die Hand fehlt.
Bis Mitte Mai ist nicht lang, ich wuerde in jedem Fall den Arzt fragen nach der Belastung. Du must ja auch paddeln und Dein Brett duck diven und das belastet auch, sogar vor dem Take-Offs. Ich habe meine Hand vor Jahren ins Riff gesteckt und sie ist da haengengeblieben. 3 Jahre on and off Operationen, das Gelenk wieder hinukriegen. Ich bin eine ganze Zeit mit einen Neoprenbandage gesurft, damit das Gelenk nicht zur Zeite wegrutscht und verstaerkung hat. Surfen, dann Eispackung drauf, Voltaren Gel und Tabletten und oft ist mir mein Brett ins Gesicht genkallt, weil ich’s nicht richtig festhalten konnte.
Jeder Bruch ist verschieden, aber ich wuerd’s wirklich nicht riskieren bis Du vom Doc das gruene Licht kriegst, zieht sich sonst laenger hin.
Vielleicht verschieben ? Good luck.Aqualife
Teilnehmer…und dann Infrastruktur und Surfschulen etc erwarten. Nicht die typische Surfdestination. Schoen isses. Wenn ich in Europa leben wuerde, wuerde ich da wohnen!
Die Locals sagen das Hawaii Europas und die Winterswells muessen echt heavy sein.Aqualife
TeilnehmerDie Spotbeschreibungen sind wenig aussagekraeftig, weil kaum jemand da surft. Ein paar Locals, ein paar Mainland Portugiesen , die rueber fliegen in den Ferien. Einmal gab’s einen ASP Maedchen Contest und das war’s. Das ist Surfreiseentdeckung pur. Du must Dir deine eigenen Spots suchen und auf Erkundung gehen, Dich verfahren – die Insel ist ein Irrgarten – trial and error ausprobieren. Brauchst einen Mietwagen unbedingt. So wie frueher halt die Surfreisen waren ohne webseiten und maps, manchmal findest du Gold. Die anderen Inseln sind noch einsamer. Surfen auf den Azoren ist so richtig richtig einsam und kann auch gefaehrlich sein. Ich war oft allein im Wasser, schwarzblaues Meer, du kannst Deine Fuesse nicht sehen, viel Swell, Felsen, schwarze Felstraende, Klippen und kaum Menschen. So was macht man, wenn man das Meer angucken kann und weiss, was los ist. Genau deshalb habe ich ja abgeraten.
Man kann halt nicht uncrowded/unentdeckt wollenAqualife
TeilnehmerHi,
Nur zum Surfen wuerde ich abraten, da gibt es bessere Orte, um zu lernen. Aber wenn Du an den Azoren auch so interessiert bist, wuerde ich fahren. Macht das Sinn? Die Inseln sind wanhsinnig schoen, sehr unberuehrt und die Menschen sind irre nett. Es ist nicht viel los und man kann ganz gut am Hafen billig essen. Purer Surfurlaub nur fuer richtige gute Surfer. Ein bisschen Rumrutschen und durch das Weisswasser gespuelt warden geht alle Mal. Ob du viel lernst, ist fraglich, aber Spass hast Du in jedem Fall. Sorry wenn ich keinen Sinn mache, wohne in OZ und bei uns sind gerade wichtige Wahlen..Aqualife
TeilnehmerHi,
die Azoren kriegen jede Menge Swell und am der Suedseite gbt’s ein paar Buchten, wo ich ein paar Leute gesehen habe, die nicht wissen, was sie taten. Die Nordseite ist einsamer mit sehr viel schwarzen Felsen und absolute nicht geeignet fuer Beginner. Die Insel ist superschoen, wuerde sich aber eher eignen, wenn Du schon surfen kannst. Es ist total leer im Wasser. Du kannst der Einzige sein und wenn Du dann nicht weisst, was Du tust, kann es gefaehrlich warden, weil niemand Dich retten kann. In der Naehe von Ponto Delgada gibt’s 2 Buchten, wo maximal 10 Leute im Wasser waren. Stark abfallende schwarze Straende mit dumpenden Shorebreaks. Hmmmm. Ich wuerde eher nach Fuerte oder so fahren…. Absolute Null Surf Infrastruktur auf der Insel.
Konstant? Hmm. Swell gibt’s jeden Tag, aber es kann halt auch gut mal 3-4 Meter sein.Aqualife
TeilnehmerHi,
Maerz ist Anfangssaison, aber lohnt sich in jedem Fall. Wie ueberall auf der Welt kannst Du Glueck haben oder auch nicht, es bleibt aber nie sehr lange flach (hab ich nch nie gesehen) und Wellen gibt’s in der Gegend fast immer.Billige accommodation findet’s Du hier:
http://www.modernoverland.com/south-africa/eastern-cape/jeffreys-bay/?section=3
Teuer ist es wirklich nicht und es ist eigentlich vom Vibe genau wie die Ostkueste von OZ, nur billiger und ruhiger.
5. November 2013 um 22:03 Uhr als Antwort auf: Sozialpraktika im Ausland mit Surfen kombinieren? #36315Aqualife
TeilnehmerHi,
Obiger Post trifft genau zu. Du musst Dich bei den Projekten direkt bewerben und genau sagen, warum Du genau dieses Projekt machen willst und was Du denen bringen kannst.
6 Monate wird Dich hin oder her eine ganz Stange Geld kosten (Flug, Versicherung, Wohnen & Essen, auch wenn Du umsonst arbeitest).I ch weiss auch nicht, ob jedes Program bei Deiner Uni anerkannt wird. (wie offiziell die Organisation sein muss, damit du deinen Stempel bekommst)
Einige Hot Spots, die ich gesehen habe beim Reisen (wo man surfen kann), sind Capetown in Suedafrika, Ecuador, Nicaragua, Sri Lanka und Indonesien in Asien.
Ein Bakannter hat das hier gemacht:
Ich kenne dass hier:
http://www.balivolunteerhouse.com/index.htmlDu musst Dich schon fuer das Land entscheiden und dann da alle Projekte vor Ort direkt anschreiben. Wenn Du nach Bali willst, kann ich dir noch ein paar Projekt per PM emailen, aber erst mal wirklich wirklich eine Entscheidung machen, wohin eigentlich. Die Welt ist ein bisschen zu gross.
4. November 2013 um 23:59 Uhr als Antwort auf: Sozialpraktika im Ausland mit Surfen kombinieren? #140519Aqualife
TeilnehmerHi,
Deine Frage ist nur sehr ungenau. Es gibt zig Tausende Enticklungshilfeprojekte in Afrika/Suedamerika und Asien, viele auch surfnah. Aber wenn du eine richtige Antwort und Tips haben willst, dann musst Du Dich sehr viel konkreter ausdruecken. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du dein Praktika in irgendeiner Weise recherchiert hast und eine Idee hast, was Du wo tun willst (Inhalt, Sprachgegend und auch Profizienz waere gute zu wissen) und nicht nur dieses Forum besuchst, weil du einfach zu faul bist, Dir selbst was zu suchen.Eine Frage, die lautet: Hi, ich spreche XYZ, muss fur 6 Monate ein Praktikum machen mit XYZ Thema in XYZ Region, das anerkannt werden muss von XYZ und ich moechte im Feb los und interessiere mich XYZ Laender – dann kann mir dir weiterhelfen – ansonsten ist das einfach zu muehsam.
Warum soll ich was in Kapstadt empfehlen, wenn Du eigentlich nach Sri Lanka oder Bali willst und der Inhalt dir nicht zusagt?
Projekte gibt’s genug und erst mal googlen ist auch keine schlechte Sache!
Wir helfen hier alle gerne, aber wenn man sich die Muehe macht, zu antworten, sollte der Fragesteller sich auch ein bisschen Muehe machen und GENAU nachfragen.
Happy to help, not enough info. Sorry.
Aqualife
TeilnehmerHi,
Ich klinke mich hier noch mal ein.
Vielleicht muss man noch mal 3 Schritte zurueckgehen und fragen, warum Du eigentlich in der Surf Industry arbeiten moechtest – wirkliches Interesse am Inhalt (welcher das auch sein mag) hast oder eben, um an einem Ort zu wohnen, wo das taegliche Leben surfen beinhaltet. Das sind zwei ganz unterschiedliche Sachen.
Ausserdem ist auch die Frage, willst Du nur mal schnuppern und eine Auszeit haben oder wirklich einen Beruf in dem Bereich machen und permanent auswandern, auch wieder unterschiedliche Dinge.Es gibt zig Jobs in allen moeglichen Sparten bei Surf Labels, e.g. Sales/Marketing/Produkt Design/Research & Development/Finance/Event Management/Shaping/Film/Journalismus etc etc etc, also waere es schon gut, Dein Interesse zu wissen, um zu helfen.
Die Leute, die wirklich nicht im Buero sitzen, sind der Event Staff/die im Coaching und die Journalisten und Film Crews. Alles andere ist ziemlich buero und nicht reisebezogen oder surfbezogen.
Wenn die Ideee nur ist, ich kriege nen Job bei XYZ und dann wohne ich irgendwo, wo ich surfen gehen kann und in Boardshorts arbeite, dann ist es besser, sich eher einen Job zu suchen, der einen ans Meer bringt, wo man hin will, ob es nun IT-Fachmann in Sydney ist oder Rezeptionistin in einem Resort auf den Kanaren.
Wenn Du am Meer wohnst, wird das Surfen zum Lifestyle, ob Du fuer ein Surf Label arbeitest oder nicht. Es surfen durch die Bank alle Berufe und Altersklassen, egal ob Zahnarzt oder Putzfrau und die Menschen, die am meisten Zeit zu surfen haben, werden am meisten beneidet, ob sie nun bei Billabong arbeiten oder nicht.
Wenn man langfristig am Meer wohnen und surfen will, dann sollte man sich den Job suchen, der eine Kombination aus Spass machen, Bezahlung/Benefits und vor allem FREIE ZEIT bringt.
Es gibt auch viele Firmen, die Zeit einraeumen zum Surfen oder sogar ansaessig sind, wo es Wellen gibt. Ein Kumpel arbeitet als Ingenieur hier an der Sunshine Coast, alle, die da arbeiten sind Surfer und lassen die Bretter im Buero stehen. Mittags werden Streichhoelzer gezogen und were gewinnt, geht surfen. Wenn es 6′ Foot ist, macht das ganz Buero zu. So was gibt’s auch, muss man halt finden.
Ein anderer Bekannter hat als Grafiker einen Job bei einem Portugiesischen Surf Mag gehabt, war toll, aber so schlecht bezahlt, dass er bei Wasser und Brot gerade noch hinkam. Jetzt wohnt er in Berlin, ist selststaendig und surft 3 Monate im Jahr (und isst mehr!).
Ein anderer Freund arbeitet fuer Billabong in J-Bay und bedruckt T-Shirts for 3 Euro Stundenlohn in einer Fabrik. Das Meer sieht er nicht, aber er ist in JBay und kann nach 6 Tagen Arbeit am Sonntag surfen gehen…
Man muss halt suchen, welcher Deckel passt….
Ach ja und mir Kelly Slater quatschen ist wirklich nicht so interessant – er ist zwar der beste Surfer der Welt, aber nicht gerade der Schlauste… 🙂
Aqualife
TeilnehmerSuper, dass es dir gefallen hat. Wir waren auch gerade wieder da. Die Familie ist einfach einmalig und man trifft immer wieder dieselben Leute ueber die Jahre 😉
Aqualife
TeilnehmerOh, Rip Curl hatte mal ein Management Trainee Program fuer Leute, die gerade ein Business Studium absoliert hatten. Heiss begehrte Plaetze, dazu kam dann noch richtig gut surfen koennen, Insider Knowledge von Surf & Skate & Snow haben und die 3 Bosse davon ueberzeugen….
Aqualife
TeilnehmerHey,
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen ‚it’s not WHAT you know but WHO you know‘ – die Surf Industrie ist eigentlich superklein, man kennt sich im Grunde, zumindest regional, aber auch international. Generell hilft ein Studium – kommt drauf an, was du machen willst ( zum Beispiel Marketing), aber das hilft dir trotzdem nicht zu einem Job. Jobs werden selten ausgeschrieben und gehen fast ausschliesslich unter der Hand weg. Du musst in den Zentren wohnen, wo die Firmen angesiedelt sind, in Australien sind das die Gold Coast/Torquay/Newport/Margarets und da surfen und Leute kennen und dann noch unglaublch viel Glueck haben. Du kriegst immer eien Job in einem Surfladen im Verkauf, aber alles, was in den HQ passiert, sind ziemlich verschlossene Tueren. Die meisten, die da arbeiten haben Kontakte. Ist einfach so. Keine Ahnung, wie das in Deutschland ist, aber im Ausland wirst Du kein Glueck haben, einzusteigen, nicht mal unbezahlt, zumindest nicht bei den grossen Firmen. Manchmal laeuft es so, dass du am richtigen Ort bist, jemanden kennenlernst, der dich mag und der dir einen Job besorgt. Manchmal ist es gut, bei kleinen Labels/Shapern zu arbeiten und Dir die Industriekenntnisse anzueigenen, aber wenn Du nicht in Australien/Cali/SA direkt wohnst, sieht es nicht so gut aus. In Australien surft statistisch jeder 6. in irgendeiner Form, Du hast also ueber 6 Millionen Surfer und nur wenige Jobs.
Ich habe mal in Byron gesessen und per email einen Job in Hossegor angeboten bekommen. Anstelle lokal zu suchen, hat mich ein Typ gefragt, den ich seit Jahren aus dem Wasser kenne. Meine Freundin war auf der Tour und sie hat allen Freunden/Familien Jobs verschafft bei Billabong. So laeuft das. So arbeiten die meisten Maedels, die mit Pros befreundet sind auch bei den grossen Labels…
Sorry. Ich meine, versuch es, aber hanege nicht alle Traeume dran.
Good luck!!Aqualife
TeilnehmerHi,
Ich war ziemlich lange an einer Uni in Salatiga, zwischen Yogya und Solo. Du hast mehrere Optionen suedlich/suedwestlich von Yogya, ABER es dauert extrem lange mit public transport dahin zu kommen (3-4 Stunden) und mit Surfbrettern ist es sehr muehsam. Ich hattte Mo-Fr Uni und nur am Wochenende Zeit, auch wenn man am Samstag frueh los ist, war man mittags da, dann hatte man den Nachmittag (wenn die tides/swell richtig war) und dann einen Morning surf (ditto) und dann wieder los. Wenn Du dann noch Anfaenger bist, hast Du schlechte Karten. Viel Travel fuer nix. Wir haben es in 6 Monaten nur ein paar Mal gemacht und sind dann lieber fuers Wochenende nach bali geflogen – no joke. Kommste besser ins Wasser. Studieren UND surfen in Yogya kannste vergessen. Und Indonesisch sprechen hin und her macht nicht viel Unterschied beim Reisen in Java, besonders als Maedel ist es schwieriger als in Bali (mehr hassle, Anmache etc).
Ich wuerde mich auf den Kurs konzentrieren und nachher/vorher surfen. Good luck.Aqualife
TeilnehmerHey,
Schoenes Photo, aber eigentlich normal in Australien (und anderswo). 2 von 10 Surf Sessions hier haben wir immer Delfine dabei, die ganz Ostkueste lang, egal, ob Du in Sydney bist oder in Byron oder Noosa. Sowie grosse Schildkroeten, Manta Rays (und zum Teil auch Haie). Das gilt auch fuer die Malediven, Neuseeland, den ganzen Suedpazifik.
Mir ist vor 10 Jahren einer auf dem Ruecken gelandet (aus Versehen) und hat mir 2 Rippen gebrochen, da geht man zum Arzt und sagt „a dolphin landed on my back“, 90kg Biester sind ganz schoen schwer. Also komm nach Australien und erleb es selbst. Nur zu empfehlen….Aqualife
TeilnehmerBatu Keras – Ja. Aceh – war vor 4 Jahren schwierig, weiss nicht, wie es jetzt ist.
Aqualife
TeilnehmerBatu Keras in Java.
Banda Aceh wenn Du Abenteuer magst.Aqualife
TeilnehmerWOW. Habe mir das mal durchgelesen. Superintensiv, wie immer wenn’s bei den Deutschen um Technik geht 😉 und jeder will wieder recht haben…
Naja. Epoxy Bretter kommen bei mir nicht ins Haus (aber einen NSP Trip auf die Malediven habe ich doch mitgemacht – lass mich halt gerne kaufen ;).
Uebrigens bin ich gerade in Borneo und man glaubt es nicht – hier gibt es Wellen und niemand ist da!Aqualife
TeilnehmerHi,
Epoxy Bretter werden oft nur von Anfaengern benutzt, man steigt dann auf Polyester/Resin um, besonders beim Shortboarden. Beim Longboarden ist Epoxy relativ populaer, weil es das Surfen nicht so beeintraechtigt wie beim Shortboarden.
Ich persoenlich kann Epoxy ueberhaupt nicht leiden und habe mal beim Testing fuer NSP mitgemacht und wir haben einheitlich festgestellt, dass leichtere Surfer und Frauen generell mit Epoxy Shortboards nicht so gut klarkommen, da man mehr Koerpergewicht braucht beim Takeoff, die Bretter floaten/stoppen generell auf der Welle beim Takeoff und man muss sie richitg runterdruecken. Ausserdem sind Epoxy Better extrem ‚boxy‘ beim Surfen (sorry, kenne das Wort in Deutsch nicht). Man kann Drehungen nicht so gut fahrne und sie rutschen in der Wave Pocket oft aus.
Also bei Longboards/Funboards sind die Epoxy Bretter ok, bei Shortboards leidet generell die Performance.
Habe auch gemerkt, dass meistens Euro-Surfer mit Epoxy Brettern rumlaufen, waehrend in Australien nur aeltere Longboarder und Surfschulen die Dinger haben.Aqualife
TeilnehmerHi,
Bali im Jan/Feb ist nicht ideal – besonders als Anfaenger und/oder Longboarder. Wind ist cross-shore/onshore und Du kannst tagelang schlechte Wellen haben, das Wasser ist sehr dreckig und die Ostkueste hat zwar Wellen (Sanur/Nusa Dua etc), aber das ist alles nicht Anfaengertauglich, weil es schnell und auf flaches Riff bricht.Die ganze Kueste von Baja/Mexico bis Panama ist Jan/Februar ideal. Auch die Karibikseite in Panama/Costa Rica bricht zu der Zeit.
Sri Lanka ist auch gut, weil die Hikkaduwa Kueste bricht und es gibt massenweise Lerner-Spots und es ist nicht teuer.
Aqualife
TeilnehmerHi,
Meine 2 Cents dazu:
es einmal zu machen ist bereichernd und kann bestimmt nichts schaden.
Ich bin auch aus Berlin und habe das am eigenem Leib erlebt – Hippie/Surfer Eltern – wir waren oft weg, laengere Zeit, ueberall in der Welt, waehrend der Schulzeit. Erst war das ja ganz spannend, dann hinkt man in der Schule hinterher und erst finden es die Freunde toll und man ist ganz cool, weil man tolle Geschichten erzaehlen kann, beim 2. oder 3. Mal verpasst man dann nicht nur die Schule, sondern das Sozialleben und Feundschaften und man passt nicht mehr so gut rein und die anderen Kids sind nicht mehr so fasziniert, eher neidisch oder unverstaendig, weil man selbst so viel anderes gesehen und erlebt hat.
Ich lebe nun in Australien, reise sehr viel (surf)job bedingt, aber meine Kids nehme ich bis auf 2-3 Tage auf keinen Fall aus der Schule, um sie irgendwohin mitzuschleppen. Ich weiss, ist einen anderes Situation, weil wir Meer vor der Tuer haben, aber Schule verpassen fand ich nach dem ersten Mal so nachtteilig, dass ich’s niemandem antun wuerde. Mein Bruder wohnt immer noch in Berlin, aber er nimmt seine Kids auch nicht aus der Schule.
Muss man halt ausprobieren.
Ich glaube, wenn Du es machst, wird es nicht bei dem einen Mal bleiben und dann hast Du den Salat.
Interntationale Schulen haben eine anderen Curriculum, deutsche Schulen im Ausland sind teuer und die nehmen Kids meistens nur fuer mind. 1/2 Jahr.Du kannst bestimmt 4 Wochen irgendwo verbringen, das mit in der Mittagshitze Unterricht zu machen, ist keine dolle Idee, die meisten Menschen machen dann eine Pause in ihrem Leben, gerade weil es so heiss ist, als dann lernen zu muessen, klappt nicht so gut. Ausserdem steht man ja auch um 5-6 Uhr auf, um surfen zu gehen und Kinder sind nach 2-3 Stunden im Wasser auch erledigt, das man dann noch lernen soll. Ich bin mal in Spanien und Marokko zur Schule gegangen und wir hatten 2-3 Stunden Mittagspause und in Australien (Tropen) passiert zwischen 12-2 nichts in der Grundschule und am Nachmittag gibt’s nur Kunst/Sport etc. Kernlernzeit ist morgens.
Sri Lanka ist so heiss, dass wir morgens gesurft sind und dann ab 12Uhr bis 3 Uhr Siesta gemacht haben.Good luck. Wenn man Familie hat, geht das Surfen drauf (auch in Oz), ist halt so, wieder auch wieder besser, je aelter die Kinder werden.
Aqualife
TeilnehmerHi PP,
das mit den Definitionen hat sich beim Surf Coaching so ergeben, wir haben uns alle zusammengesetzt und mal zusammengefasst, was fuer uns beginner/intermediates sind, damit es einfacher ist, Surfer einzustufen. Es ist ziemlich einheitlich in Australien/den USA plus/minus ein paar Abweichungen. Die deutsche Versionen (fortgeschrittener Anfaenger etc, wass ich so im Forum lese, das gibt’s hier nicht – nur absolute beginner/beginner/intermediate/advanced intermediate/advanced). Fuer Intermediates geht das ungefaehr so:Intermediate surfers should be able to handle their takeoffs 80% of the time, be able to trim a wave, go left and right on takeoff, and do simple turns in up to head high slow moving waves, have their duckdives totally sorted and get to their feet without scrambling. They should also have complete control of their board (e.g. not throw it when a big set comes) and know surfing etiquette and be able to basically read waves for takeoff points and not get in the way of better surfers (e.g. absolutely know their own ability). So intermediate surfers can go on deeper reef and point breaks but are not quite ready for shallow reefs and faster barelling waves or bigger powerful waves. Anyone who doesn’t tick these boxes is a beginner.
Ich habe nicht besonders grosse Lust, hier eine Diskussion zu entfachen, ob das nun richtig ist oder nicht – es ist einfach, was ich und viele andere Surf Coaches seit Jahren benutzen.
Aqualife
TeilnehmerIch habe 2.5 Jahre meines Lebens in indo verbracht, ja ich war schon zur Regenzeit da, es ist ganz ok, regnet oft nur von 4pm-morgens, kannst ein gutes oder schlechtes Jahr erwischen. Ich wuerde erst im Februar hinfahren und dann sehen, wie es aussieht. Du kannst auf jeden Fall erst mal nach Nusa Lembongan ausweichen, da gibt’s um diese Jahreszeit Wellen, auch Lombok ist ok im Februar. Es ist eigentlich nicht schlecht in der Off Season hinzufahren, dann hast Du nicht so viele Leute und kannst ordentlich ueben.
So lange Du Dein Koennen ok einschaetzt und nicht irgendwelchen Bloedsinn baust (irgendwo rausgehst, wo Du in Schwierigkeiten kommen kannst), ist Indo ganz ok fuer Intermediates.
Du koenntest auch erst mal nach Sri Lanka fahren – da ist es auch billig und die Wellen sind im Januar super fuer Intermediates und es ist nicht ganz so flach auf dem Riff, billig ist es auch und dann weiter nach Indo im Maerz/April.
Du koenntest Dir einen Flug nach Kuala Lumpur besorgen (500 Euro order so) und dann per Air Asia nach Sir Lanka und danach nach Bali fliegen. Dann haettest Du auch nicht das Visa Problem oder nur einmal….
Die Customs Guys lernt man uebrigens per Travel Agent in Kuta kennen, Kontakt kann ich Dir besorgen, kostet so $200 oder so pro Ein/Ausreisestempel…Aqualife
TeilnehmerOk, dann scheint es ja Bali zu werden.
Du kannst maximal 60 Tage im Land sein mit einem Visum, dann musst Du raus (es sei denn, du findest jemanden, der einen korrupten Customs Officer kennt und Dir die noetigen Stempel in den Pass macht). Ein extra Tag kostet U$25 Strafe. Also alle 60 Tage raus und wieder rein, die meisten fliegen entweder nach Singapore oder Kuala Lumpur mit einem der Low Cost Carrier. Kann sehr billig sein, je nach Sonderangeboten, regulaer Preis DPS-KUL liegt bei A$100 (EUR80??). Das musst Du also 2 x mal machen in den 6 Monaten. Es gibt auch so was wie ein Social Visa, aber da brauchst Du einen Sponsor und die Dinger dauern lange und sind nicht ganz einfach zu kriegen (ich was an der Uni da und hatte so was und das war ein ganz schoenes Theater, es zu kriegen).
Arbeiten – ja, wenn Du das klar machen kannst, wuerde Dir das weiterhelfen.
Dein Geld reicht fuer Indo alle Mal – inklusive Scooter, Zimmer und Essen, wirst wahrscheinlich am Ende noch was uebrig haben.
Wellen gibt’s das ganze Jahr, aber Jan/Februar bis Mitte/Ende Maerz haste Regenzeit, das heisst die Westkueste ist cross oder onshore und meistens nicht besonders toll, die Ostkueste hat Wellen, da gibts aber keine Beginner/Intermediate Breaks.
Juni/Jul/August hast Du die groessten Swells und die meisten Leute im Wasser. Da fahren die Pros, Hawaiianer und Aussies hin und es wird eng im Wasser.
Ich wuerde Dich uebrigens als allerhoechstens als Intermediate einstufen, auf keinen Fall fortgeschritten sorry. Kann dir gerne eine Definition hier posten wenn du magst, die ich fuer eine australische Zeitschrift dazu geschrieben habe.
Aqualife
TeilnehmerDie Frage ist ein bisschen zu offen, die Welt ist ganz schoen gross und gute Wellen gibt’s ueberall. Wie gut surfst Du? Was ist Dein Budget? Willst Du an einem Ort bleiben oder durch die Gegend ziehen?
Nur ein paar kurze Gedanken/Tips:
1) Bali und Sri Lanka sind wahrscheinlicht die billigsten Ziele, wobei du in Bali 2 x Visa Run einkalkulieren musst, da Du nur 60 Tage da bleiben kannst. Jobben ist so gut wie nicht machbar. Du kriegst Jan-Maerz die Regenzeit. Voll ist es immer, je besser Du surfst, umso mehr Wellen kriegst Du.2) Costa Rica ist auch voll und hat auch eine Regenzeit, ist teurer als Bali, vielfaeltiger, was das Land angeht und Du kannst ausweichen nach Panama/Nicaragua etc. Jobben auch nicht moeglich.
3) FR – keine Ahnung, bin nur zu ASP Events da.
4) USA ist teuer und Du kriegst eventuell cash in hand jobs.
5) OZ/NZ – unter 30 gibt’s ein Working Holiday Visa, sehr teuer, aber Du kannst arbeiten und surfen.
6 Monate in Indo waeren mir persoenlich zu lange, ich habe da studiert und bin fast malle geworden, aber wenn man’s nicht kennt, ist das vielleicht ok.
Ich bin in 8 Monaten von Chile nach Mexico overland gefahren und habe alle Spots gesurft auf dem Weg, ex- Fluege hat mich das U$30 pro Tag (inkl. transport, guesthouses & food) gekostet. War ein toller trip.
Hier hat doch gerade jemand nen Job in den Kanaren im Surfhouse angeboten, arbeiten gegen Unterkunft oder so…
Wenn Du’s ein bisschen eingeschraenkt hast, kann man Dir bestimmt mit Tips weiterhelfen.
Aloha & enjoy.
Aqualife
TeilnehmerHaette nicht gedacht, dass sich so eine Diskussion daraus entfacht – interessant!!!
Ein paar interessante Links:
Laird Hamilton (ist nun fast 50):
http://www.menshealth.com/fitness/shape-40
Tommy Carroll & Ross Clarke-Jones – Film ist supersehenswert.
http://www.reuters.com/article/2013/07/22/entertainment-us-stormsurfers-idUSBRE96L0EE20130722
Und wenn’s es dann ueberhaupt nicht mehr geht, gibt’s es auch noch:
http://www.oldshittysurfer.com/
http://www.oldfartsurf.com.au/
Viel Spass noch!
Aqualife
Teilnehmer@Juzi79 – yep, hab den Kerl in San Clemente bei Trestles kennengelernt, hat mich angelaechelt und ich bin fast vor Angst vom Brett gefallen, Glatze, Tattoos und keine Vorderzaehne mehr, sah zum Fuerchten aus, dann hat er erzaehlt, wie er seine Zaehne losgeworden ist. Als wir dann am Strand waren, hatte er da seinen Rucksack mit einem Schild „If you want to steal my gear, can you please leave my teeth?“ In Indo haben sie ihm schon mal sein Gebiss geklaut und er hat dann von Banana Smoothies gelebt bis er nach Hause gekommen ist. Netter Kerl. Hat bloss ein paar Probleme mit den Maedels, die finden den Trick mit dem Rausnehmen der Zaehne nicht so toll….
Ansonsten: wir treffen uns dann alle in Padang Padang an Goetzi’s 100sten…
Aqualife
TeilnehmerSorry, obiger Post hat voellig recht. Ich hab mal wieder vergessen, dass in Deutschland im Dez. Winter ist, man aus einem Land ohne Wellen anreist und dann auch noch spotbillige Fluege bekommt. Bin mal wieder von mir ausgegangen, fuer schulter/kopfhohe Wellen steig ich in kein Flugzeug, besonders nicht, wenn es sich um so eine Superwellen Destination handelt wie bei den Malediven. Habe mal 28 Tage im Januar/Februar auf einer Yacht da auf Wellensuche verbracht, nie wieder! Die anderen Zeiten (Mai-August) als ich in den Malediven war, hat es eine Stange gekostet ($200-400 pro Tag pro Nase) und man konnte einen Kleinwagen durch die Barrels von Cokes fahren.
Natuerlich kann man im Dezember hinfahren und Wellen suchen.
Viel Spass, schoen ist es immer.Aqualife
TeilnehmerHatte das Privileg mit Peter Cole, als auch Fred van Dyke an der North Shore im Winter zu surfen, beides KEINE cruisenden Longboarder. Peter Cole mit ueber 70 in Waimea Bay chargen zu sehen ist unglaublich, besonders wenn sich die meisten da nicht mal mit 25 raustrauen. Und Ken Bradshaw ist ja auch nicht mehr so jung.
Zaehne braucht man zum Surfen wirklich nicht. Mein Kumpel hat sich die Zaehne beim Skaten ausgeschlagen und laesst das Gebiss am Strand. Wenn er freundlich laechelt gehen alle im Line Up aus dem Weg, er sieht wie ein Schlaeger aus. Kriegt viele Wellen. Hat auch was! -
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