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Start › Foren › Surfer Geschichten › Was ist realistisch als Festlandseuropäer?

  • Dieses Thema hat 138 Antworten sowie 30 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 14 Jahren, 3 Monaten von jack1 aktualisiert.
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    Beiträge
  • 30. Januar 2012 um 14:50 Uhr #128631
    paolopinkel
    Teilnehmer

    Und Surfbabe, was ist bitte ein aussagekräftiges Foto?

    So eins wie das in Deinem Avatar? Was kann man aus diesem Foto lesen? Dass Du schon mal in einer Barell warst? Oder dass Du schon mal richtig Wasser auf die Mütze bekommen hast? Oder bloss, dass Du im Besitz eines Fotos bist, dass die Hände und die Beine von jemanden zeigt, der in einer Barell ist, die gleich zumacht?

    Du nimmst Dich ein bisschen zu wichtig wenn Du glaubst, dass mir Deine Anerkennung was bedeutet.

    Ich habe nie das Longboarden kritisiert. Es ist nur nichts für mich. Muss man sich rechtfertigen, weil man nicht gerne Badminton oder Rugby spielt? Ich kann mich auch überhaupt nicht fürs Kitesurfen, Windsurfen oder Bodyboardern begeistern…. Ich gratuliere aber jedem, der darin seine Leidenschaft gefunden hat.

    Mann, was wär das für ne langweilige Welt, in der alle das selbe mögen? :sick:

    Ganz zu schweigen von den Wellen, die dann noch mehr crowed wären. 😆 😆 😆

    Paolopinkel

    30. Januar 2012 um 15:22 Uhr #128632
    matthias
    Teilnehmer

    Gut, sicher etwas „überspitzt“ 😆 ausgedrückt von Surfbabe aber im Grunde richtig.

    1. eines meiner Longboards hat z.B. ein weitaus dünneres Tail als viele Sb´s und ich merke definitiv
    ALLES was unter meinem Fuß geschieht.Ist aber sicher ein anderes Thema.

    Richtig ist aber, das jeder „6 Wochen“ surfer ein entsprechend langes Board im Quiver haben sollte. Auch darauf kann man ambitioniert und motiviert loslegen. Das ist für mich eigentlich der Punkt des Threads. Wenn wir alle ganz ehrlich sind, passt Shortboart und „6Wochen“ surfer eigentlich nicht. Ich finde da kann nix solides entstehen und Spaß hat man auch nicht wirklich.
    6 Wochen Urlaubssurfen beinhaltet, mit An-und Abreisetage, Tage an denen es zu groß, flat zu voll usw. ist, sicher nicht mehr als 30-35 Surftage. Das ist zu wenig und die Abstände zwischen den Trips sind zu lang für Fortschritte. Ich mag gar nicht drüber nachdenken wie viele richtig gute Tage, also leere, langlaufende Wellen mit nem seichten offshore da wirklich bei sind. 10 15 ? Und an denen sollte man, einfach Spaß haben, die Wellen entlang „cruisen“, auch mal späte Takeoffs machen, sanfte aber diverse Turns probieren und wenns passt auch mal kurz in die Röhre schauen.Zu mehr wirds sicher nicht reichen.

    Anderes ist das, wenn man die Tage mit Kurztrips/Daytrips/Wochenendtrips an nahgelegene Küsten, mit, in der Regel, schlechten Bedingungen um noch mal 25-35 Tage aufstockt. Ich denke jeder in Deutschland hat dazu die Möglichkeit. Egal ob Nord/Ostsee/Mittelmeer/Adria/Atlantik. Ich kann jetzt nur für mich reden, aber das in Verbindung mit einem längeren Board, hat mich in 2 Jahren surftechnisch weiter gebracht als in den 8 Jahren davor obwohl, abgesehen vom surfen, jede Reise etwas für die Persönlichkeit, die Erinnerungen usw.bringt.

    Das mit „den crosssteps ist aber wirklich sone Sache, obwohl nicht wirklich schwieriger, erwische ich mich auch ständig beim rutschen.



    @Molengespenst
    , geiles Video, ich muss es immer wieder anschauen 🙂

    30. Januar 2012 um 18:03 Uhr #128637
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    Also, kurz zum tudor video(muss gleich weg): der surft da im übrigen auchn sehr markantes brett. En singlefin mitm sehr breiten tail. Son ding gibt einem unglaublich viel speed und sehr wenig kontrolle und ist sobald eine welle auch nur minimalst power hat relativ schwierig zu surfen. Das brett zusammen mit seinem surfkönnen(tudor surft super sauber rail zu rail und beschränkt sich bei seinen bewegungen aufs allernötigste, also er reist die arme nicht herum, um noch mehr schwung zu bekommen, sondern lässt da einfach seinen oberkörper fast alleine arbeiten, aber perfekt getimed und ausgeführt, was dazu führt, dass man im ersten augenblick denkt der macht ja garnix, der macht aber unglaublich viel) gibt dem ganzen halt einen sehr markanten aber flowigen stil, der quasi nicht bis sehr schwer zu kopieren ist.

    Kurzanalyse:
    0.12sek 1. bottomturn geht schon sehr vertikal nach oben(wie fast alle seine bottomturns), 0.14sek 1. topturn isn carving snap mit schon ganz gut spray bei dem er allerdings kurz in der lippe hängen bleibt(das wollte er sicher nicht), bleibt aber in der welle, 0.19sekwieder bottomturn und wieder en carve durch die lippe(is aba mehr als setup turn zu sehen, weil er nicht durchzieht), dann cruista en bissl im wellental, machtn minicutback bei 0.27sek(was im übrigen das einzige maneuver so ausgeführt ist, das ich als lernbar für jemanden erachten würde, der nur 6 wochen im jahr surft), 0.30sek bottomturn und macht dann wieder en carving snap mit spray, dann bottomturn und wieder en schöner carve mit spray, dann machta en roundhouse cutback bei 0.41 quasi ausm nichts heraus, einfach nur weil er sich den perfekten weg in der welle sucht, perfekt rail to rail geht und halt das brett ihm auch gut speed gibt.

    So, das war nur die erste welle. Die wellen danach sind nur anspruchsvoller gesurft und bis auf ein paar setup-cutbacks ist da nix bei, was man innerhalb von 10 jahren lernen kann, wenn man nur 6 wochen zeit zum surfen im jahr hat. Naja, vielleicht, wenn man mit 10 jahren anfängt, dann lernt man noch einiges schneller, aber 10 jährige treiben sich hier im forum eher wenge rum glaub ich.

    31. Januar 2012 um 0:44 Uhr #128640
    chopes
    Teilnehmer

    sondern lässt da einfach seinen oberkörper fast alleine arbeiten

    Du meinst Unterkoerper? Wer seine turns so unter Kontrolle hat bei dieser Fahrweise braucht garkeinen Oberkoerper!

    Bin jetzt zu faul nachzuschauen, wie da jemand auf die Idee kam, dass DAS als Festlandeuropaer drin waere, aber mit Sicherheit ist es das, zumindest in dieser Form, nicht.

    Viele machen den Fehler zu denken, dass ein paar radikale shortboard turns, drops und in die tube ziehen das obere Ende der surffahnenstange waere, dabei ist es die Faehigkeit, schwierige situationen mit einer Leichtigkeit zu ueberwinden, die ein unsichtbares Mass an poliertem Fahrkoennen erfordern.

    Zugegeben oft relativ schwer zu sehen, aber dass der Tudor da ziemlich edel abgeht erkennt man doch? Kenn den Typen nicht, aber der ist bestimmt im lineup von der Krabbelgruppe an dabei gewesen und macht den ganzen Tag nicht viel anderes.

    STYLE und FLOW, das sind die heiligen Grale des surfens. Schaut euch an, wie laecherlich einfach irgendein Kellygesicht mit beiden Armen hinterm Ruecken aus der stand up barrel gezockelt kommt als wuerd er daheim aus dem Fenster schauen.. man denkt sich yeah, das naechste mal wenns overhead barrels hat zieh ich auch mal in sowas rein, easypeasy, und dann kommt der Tag und einem klingeln gehoerig die Ohren und es kommt beim Abendessen noch Wasser aus der Nase.

    Schwieriges einfach aussehen lassen. Der Urlaubssurfer mag irgendwann ein respektables repertoire an maneuvern aufgebaut haben aber er wird sie fuer das Aussenstehende Auge immer hinhakeln. Ich dacht auch immer meine cutbacks waeren das rundeste was die Welt je gesehen hat, bis ichs mal auf Video gesehen habe :angry:

    31. Januar 2012 um 11:07 Uhr #128312
    kwaizn
    Teilnehmer

    dito….

    fotos/videos sind doch meist ein großer unterschied zur „gefühlten realität“ 🙂

    31. Januar 2012 um 17:33 Uhr #128650
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    sondern lässt da einfach seinen oberkörper fast alleine arbeiten

    Du meinst Unterkoerper? Wer seine turns so unter Kontrolle hat bei dieser Fahrweise braucht garkeinen Oberkoerper!

    schlaumeier. schwung kommt ausm oberkörper/armen und da beschränkt er sich auf sehr wenig. das is das, was den leuten beim zuschauen auffällt. das is glaub ich der grund, warum die leute hier nicht sehen, dass das ziemlich gut is, was der da macht. zum unterkörper hab ich garnix gesagt. nur zum verhältnis arme-oberkörper.

    tudor war 2 mal longboard weltmeister und ich glaub der skatet auch ganz gut und is jiu-jitsu irgendwas meister. der is also ma eher unnormal sportlich/bewegungstalentiert.

    31. Januar 2012 um 17:38 Uhr #128651
    Wolfgang
    Teilnehmer

    Da könnte schon was wahres dran sein! Allerdings ist das schon sehr pauschalisiert.

    Was ist mit dem, der sich sonst in der Freizeit auf ein Skateboard und/oder Snowboard stellt und gerne nebenbei seinen Bahnen im Hallenbad oder See zieht und dass seit frühester Kindheit?!

    Was ist mit dem, der seinen Surfurlaub vorbereitet und ein bißerl über den See paddelt?!

    Den Fish schafft man schon, aber ein größeres Alternativboard parat zu haben ist sicher nicht verkehrt. Und man wird nicht jünger! früher oder später braucht man es wieder

    31. Januar 2012 um 17:43 Uhr #128652
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    Da könnte schon was wahres dran sein! Allerdings ist das schon sehr pauschalisiert.

    Was ist mit dem, der sich sonst in der Freizeit auf ein Skateboard und/oder Snowboard stellt und gerne nebenbei seinen Bahnen im Hallenbad oder See zieht und dass seit frühester Kindheit?!

    Was ist mit dem, der seinen Surfurlaub vorbereitet und ein bißerl über den See paddelt?!

    Den Fish schafft man schon, aber ein größeres Alternativboard parat zu haben ist sicher nicht verkehrt. Und man wird nicht jünger! früher oder später braucht man es wieder

    worauf bezieht sich das???????

    31. Januar 2012 um 17:57 Uhr #128653
    Wolfgang
    Teilnehmer

    sorry, auf die Eröffnung dieser Diskussion. Ihr seid offensichtlich schon etwas weiter mit dem Thema…:)

    31. Januar 2012 um 18:05 Uhr #128654
    Molengespenst
    Teilnehmer

    Was ist mit dem, der sich sonst in der Freizeit auf ein Skateboard und/oder Snowboard stellt und gerne nebenbei seinen Bahnen im Hallenbad oder See zieht und dass seit frühester Kindheit?!

    Grundsätzlich nicht verkehrt, aber bestimmt kein Garant, um aus dem Stegreif gutes Surfen zu praktizieren. Ich rolle das Feld mal von hinten auf und stelle fest, dass ich trotz regelmäßigen Surfens z.B. auf Snow- und Skateboard der absolute Vollhonk bin. Beim Schwimmen hingegen profitiere ich durch das regelmäßige Paddeltraining und bin nach wie vor „nur“ etwa 10-15 Sekunden langsamer als meine damalige Bestzeit über 100m Freistil von vor 20 Jahren. Im Umkehrschluss sollte regelmäßiges Schwimmen also gut sein, um lange Paddelpausen zu überbrücken, Snow- und Skateboarden hingegen haben mit dem Surfen nicht viel gemein.

    31. Januar 2012 um 18:17 Uhr #128655
    Wolfgang
    Teilnehmer

    na skateboarden und snowboarden hilft schon gewaltig, es sei denn, man steht da auch mit durchgestreckten Knien drauf und versteht unter Hocke Arsch raus, Oberkörper runter…:)

    ich bin ja auch nicht der Checker und habe leider bisweilen zuviel Respekt vor der Welle, aber den Schwerpunkt über dem Board halten, dass kann man schon mit obigen Sportarten lernen bzw üben

    31. Januar 2012 um 18:41 Uhr #128656
    Anonym
    Inaktiv

    Ja, wer sagt, Snowboarden bringe nichts, kanns nicht gut bzw. kam nie an dem Level an, ab dem sehr große Ähnlichkeiten zwischen Surfen und Snowboarden bestehen.Ich beziehe mich in erster Linie auf weichen Schnee und Pulverschnee: Arm-Oberkörperrotation, Hoch-Tief-Bewegung bei Bottom Turns um dann eine steile Schneewechte/Schneewand als Welle zu nutzen und dort diverse Aerials oder nur Top-Turns zu setzen – es ist sehr, sehr ähnlich, wie Surfen. Nur mit dem Unterschied, dass die Welle Schub bringt und sich bewegt und die Schneewechte still bleibt und damit Fehlerverzeihender ist – ideal um Manöver und Bewegungsabläufe auf softe Art zu lernen. Beides findet auf dem Element Wasser statt – einmal flüssig, einmal gefroren, aber beides ist Gleiten, was man beim Skaten nicht hat – da ist es Teer.
    Ich lebe in den Bergen und muss zugeben, dass ich viele Surfer/Snowboarder kenne, die das Potential vom Snowboarden noch nicht entdeckt haben, oder es nicht umsetzen können/wollen.
    Ich will hier auch gar nicht zu sehr den Trainingsgedanken betonen, aber es ist doch toll zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, wenn man im Pulver unterwegs ist: Man verbessert, wenn man will, sein Technik und hat Spass dazu! Ich finde das perfekt!

    31. Januar 2012 um 19:15 Uhr #128657
    Molengespenst
    Teilnehmer

    Ja, wer sagt, Snowboarden bringe nichts, kanns nicht gut bzw. kam nie an dem Level an, ab dem sehr große Ähnlichkeiten zwischen Surfen und Snowboarden bestehen.

    Als Norddeutscher kenne ich einige Leute, die zwar gut surfen, sich aber mit Füßen an einem Board festgetackert nicht so wohl fühlen. Andererseits habe ich im Urlaub schon einige Kontinentaleuropäer kennengelernt, die zwar nicht so gut surfen konnten, aber offenbar auf dem Snowboard ziemlich gut waren. Leute, die sowohl Surfen, als auch Snowboarden, als auch Skaten auf einem gleichmäßigen und hohen Niveau praktizieren, kenne ich eigentlich kaum.

    Das beste Training fürs Surfen ist und bleibt das regelmäßige Surfen. Bei 100 Surftagen pro Jahr kann man auch als Bewegungslegastheniker, wie ich einer bin, ganz ordentliche Ergebnisse abliefern. Wenn ich in den Bergen wohnen würde, würde Surfen wohl eher zu dem gehören, was ich gerne können würde.

    31. Januar 2012 um 19:22 Uhr #128659
    Anonym
    Inaktiv

    stimmt – kenne auch wenige, die beides können. aber bei denen, dies können, potentiert sich das zum vorteil.

    31. Januar 2012 um 20:29 Uhr #128660
    peterlee
    Teilnehmer

    Ich persönlich denke mir, dass dieser Thread im Grunde komisch ist,
    da ja das Surfkönnen von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Es gibt
    halt sehr begabte Bewegungstalente und dann weniger Begabte. Natürlich bringt
    Snowboarden (bedingt) und Skateboarden etwas für das Surfen, aber nur ab
    dem Moment, wo der Surfer auf der Welle und am Surfboard steht und auch
    nur dann, wenn er am optimalen Punkt steht und weiß, wie er mit der
    Welle geht und die Bewegung der Welle für sich nutzen kann. Beim Snowboarden
    und Skateboarden fallen jene wichtige Faktoren weg:

    Paddeln / Paddelkraft, Wellenverständnis, bewegtes Wasser, Strömungen,
    Psyche, Entfernungen zum Festland, gutes Schwimmen, andere Surfer
    (ganz schlimm, wenn es wenige Peaks gibt), Kondition, Ausdauer, uvm.

    Snowboarden kann man meiner Meinung nach nur mit dem Wellenreiten vergleichen,
    wie Parzival gesagt hat, wenn es sich um Pulverschnee-Snowboarden handelt, das
    gilt aber weniger für Carving, Pistensnowboarden und Freecarving, da ja die
    Belastung immer zu einem größeren Teil am vorderen Fuß ist. Das gleiche gilt auch
    für Downhill Skateboarding (Skateboard Longboarding, Skateboard Carving), Belastung
    am vorderen Fuß. Gesteuert wird minimal und fast nicht zu erkenne, mit
    der hinteren Bein. Skateboarden im klassischen Sinn (Streetstyle) und
    vertikales Skateboarden (Halfpipe, Miniramp, Quarter Pipe) wiederum haben
    viel mit der Bewegung in der Welle gemeinsam.

    Die meisten Snowboarder auf der Piste können nicht richtig Snowboarden, war noch vor
    10-15 Jahren anders und wenn auch die Aussage hart klingt, aber Großteils ist das
    nur (schlampiges) Driften und ab und zu überhaupt nur mehr ein Schnee vor sich
    herschieben, zum Leid der Skifahrer. Es beherrschen wenige das Spiel Hoch- und
    Tiefentlastung, noch weniger das Tiefentlasten, was meiner Meinung
    nach, beim Wellenreiten wichtig ist. Wirklich ernst zunehmende Vorbereitungs-
    und Paralleltrainingsarten zu Wellenreiten sind Stretching, Sprungkraftübungen,
    Ausdauertraining (Bergwandern), Telemarken, vertikales Skateboarden.

    Ich denk mir persönlich, dass, wenn man so ein Surflevel erreicht, kann man
    ich schon sehen richtig sehen lassen und das dauert vermutlich ein ganzes
    Festlandeuropäer-Leben.

    Gerry Lopez, reines Carven und Trimmen und das mit Stil und Leichtigkeigt:

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    31. Januar 2012 um 21:24 Uhr #128662
    Lizzie
    Teilnehmer

    Bei den Bildern von Molegespenst ist eins dabei, dass zwischen overhead und doubleoverhead ist.

    nicht wirklich…

    31. Januar 2012 um 22:16 Uhr #128665
    roots1976
    Teilnehmer

    Hallo

    Ich frag mich seit dem ersten Tag als ich gesurft bin, was eine realistische Erwartungshaltung ist in Bezug auf die erreichbaren Surfskills aus Sicht eines Mitteleuropäers (keine Küste), der das Surfen sehr mag, aber nicht bereit ist, seine Arbeitsstelle zu kündigen (6 Wochen im Jahr fürs Surfen). Durch die Festanstellung hat man aber die finanzielllen Möglichkeit, in den 6 Wochen jede Ecke der Welt anzusteuern.

    Lieber Herr Pinkel,

    dieser unsägliche thread wird immer und immer länger, aber nichts und niemand wird deine Frage beantworten können. Wie man es auch dreht und wendet, wie sehr hier auch gefachsimpelt und dummgeschwätzt wird, egal wieviele Videos von anderen surfers als dir selber hier hochgeladen werden oder wieviele Leute hier ihren persönlichen surfer-Lebenslauf herunterleihern – glaub mir, deine Frage wird und kann dadurch nicht beantwortet werden. Du bist du, ich bin ich, und die anderen sind die anderen. Das einzige was 99% aller hier gemein haben, sind der Besitz mindestens eines surfboards. Kleinster gemeinsamer Nenner. Das war’s. Mehr nicht. Keine Chance, da irgendwelche, auch nur annähernd, verbindlichen Auf-sich-selbst-Übertragungen oder surf-Karriere-Zukunftsvorhersagen zu treffen. Mal ganz abgesehen von den scheinbar unvermeidlichen Pauschalisierungen, warum andere surfer auf Grund ihres Alters, weiteren Hobbies, Wohnort, Tage im Wasser, Körperfülle, etc diese oder jene surfing maneuvers auf gar keinen Fall werden lernen können. Geschweige denn mit style und flow. Irgendwo in den Untiefen dieses threads habe ich schonmal angemerkt, daß alles möglich ist im surfing. Landlocked surfers, die ihr surfboard besser beherrschen und Wellen mit mehr flow reiten, als surfer, die mehrmals die Woche an ihrem home break sitzen, dicke, fette surfer, die sich auch noch in die kleinste barrel schmiegen, während schlanke, durchtrainierte beim take off ’nen amtlichen Köpper machen, Halma spielende surfer, die skatende und snowboardende surfer versägen. Und das ganze vice versa. Was sagt uns das? Es gibt keine Formeln, keine Patentrezepte, keine Schablonen. Wo DU, Paolo Pinkel – derzeit fernab der Küste lebend, mit genau 6 Wochen Zeit für’s surfing im Jahr, aber mit genug Geld um diese 6 Wochen irgendwo zwischen Nord- und Südpol zu verbringen – mit deinen surf skills in 10, 20, 30 Jahren stehen wirst – das wirst du DANN sehen. Bis dahin mach dich locker und verlier den Spaß nicht am surfing…

    Gruß

    31. Januar 2012 um 22:28 Uhr #128666
    jack1
    Teilnehmer

    Ich finde das war ein sehr gelungenes Schlusswort!

    31. Januar 2012 um 22:37 Uhr #29387
    paolopinkel
    Teilnehmer

    Hey roots

    den Spass am Surfen werd ich bestimmt nicht verlieren. Ich lass ihn mir auch von niemandem „verlieren“.

    Was sagt uns das? Es gibt keine Formeln, keine Patentrezepte

    Nein, das gibt es nicht. Aber es gibt wie bei allem eine gewisse Regel.

    Ich habe nie erwartet, dass mir hier jemand meine potentielle Zukunft voraussagen kann. Aber es haben jetzt eine ganze Menge Leute was geschrieben und scheint bei vielen ähnlich verlaufen zu sein, weil sich einfach die Fähigkeiten der meisten Menschen in einem gewissen Bereich bewegen. Eine gewisse Regel gibts fast überall.

    Ich werd bestimmt noch „viel“ surfen in Zukunft und in 5 oder 10 Jahren werd ich dann wissen, welche Beiträge hier stimmten 😆

    Vielleicht ändere ich auch komplett mein Leben und ziehe auch an den Strand, wenn ich irgendwann das Gefühl habe, dass das so nichts wird für mich. Den guten Job künden kann man immer. Einen guten Job zu bekommen nach jahrelangem „am Meer leben“ wird schwieriger…..

    Gruss

    Paolopinkel

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