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Start › Foren › Surfer Geschichten › Surfcamp oder Surfschule?

  • Dieses Thema hat 56 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 15 Jahren, 2 Monaten von peterlee aktualisiert.
Ansicht von 27 Beiträgen – 31 bis 57 (von insgesamt 57)
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    Beiträge
  • 9. Juni 2011 um 17:00 Uhr #123976
    Horst-Günther
    Gast

    Allerdings finde ich auch, dass man sich alles selbst aneignen kann. Grade eben weil es hier ums Backpacking geht und nur eine begrenzte Anzahl an Kohle hat. Auf diesen Fall bezogen ist es klar besser sich n Board zu kaufen, sich online und vor Ort informieren und loszulegen. Nicht mehr und nicht weniger!

    und das im übrigen auch nicht in deine bewerbung bei den surfcamps!

    9. Juni 2011 um 17:12 Uhr #123978
    chopes
    Gast

    mittlerweile surfste doch ohne boardshort übern neo, oder?

    hab ich heut morgen sogar gemacht, da ich muesliriegel zum fruehstueck in der tasche hatte 8)

    aber den 16 jährigen chopes, der der absoluten überzeugung ist, dass wellen am atlantik ja eh nur für beginner sind(haste doch damals so geschrieben, oder erinner ich mich wieder falsch???)

    Frag mich nicht, bin mittlerweile 21 und 16 kommt mir weit weg vor.. Sommerwellen im Atlantik wuerde ich aber aktuell auch als anfaengerfreundlich einstufen, jo.

    weilse ja gar keine power haben und es total lächerlich ist, dass ihr im kurs nicht direkt rauspaddeln dürft

    Jep, ich habe mich von der Gruppe zurueckgehalten gefuehlt, da sie sich nach dem schwaechsten Glied gerichtet hat und mir und mindestens 2 anderen den Fortschritt gebremst hat.

    und trotzalledem hast du dann doch im darauffolgenden jahr wieder einen kurs im gleichen camp gebucht, oder nicht??

    Nein, habe ich nicht.

    wie du denn überhaupt beurteilen kannst, wie es ist, sich alles alleine anzueignen, weil du das ja gerade nicht gemacht hast.

    Doch doch, meine einzigen Erinnerungen an einen surfkurs waren pop up uebungen am Strand und weisswassergerutsche. Du wirst doch nicht behaupten wollen, dass das schwer anzueignen ist?

    sorry, zeichensetzung hin oder her

    thx fuer die Statistik, 15 Punkte in Deutsch leiden wohl darunter, wenn man den ganzen Tag englisch spricht, englisch schreibt, englisch denkt.

    deine Vergleiche mit den Sportarten gefallen mir nicht. Vor allem mannschaftsbasierte Ballsportarten, bei denen das Training zu grossem Teil mit Teamkoordination und Taktik zutun hat – sogar beim Tennis benoetigt man einen Trainingspartner, wenn man nicht mit der Wand spielen will.

    9. Juni 2011 um 17:12 Uhr #123979
    Hodsen
    Gast

    Wo sind eigentlich die ganzen Skateboardschulen in unseren Städten?

    9. Juni 2011 um 17:30 Uhr #123980
    Dr. Surf
    Gast

    Mhhh… ich liebe Anfänger, die, weil’s ihnen nie mal jemand erklärt hat,

    – anderen reindroppen weil sie die Vorfahrtsregeln nicht beherrschen
    – anderen beim reindroppen im Weg rumliegen, weil sie nicht raffen, dass sie Platz machen müssen und Wellen nicht einschätzen können
    – beim Rauspaddeln den bequemen Weg durch die Line desjenigen nehmen, der gerade auf der Welle ist, statt ins Weißwasser zu paddeln wie sich das gehört
    – beim Waschgang das Board loslassen, obwohl sie überall von anderen Surfern umgeben sind

    In Kalifornien macht man sowas 2-3 Mal, dann wird man von einem Einheimischen ausm Wasser geschickt, in Australien ist es zumindest an den Hotspots genauso. Wer meint, es ist ne gute Idee als Anfänger ohne Grundkenntnisse, z.B. in Byron Bay an The Pass rauszupaddeln oder nebendran an Tallow Beach wird extrem kurzen Spaß haben, weil er entweder bei The Pass weggeschickt wird oder an Tallows erfahren wird, was starke Strömung und kraftvolle Wellen bedeuten.

    9. Juni 2011 um 17:37 Uhr #123981
    Dr. Surf
    Gast

    Wo sind eigentlich die ganzen Skateboardschulen in unseren Städten?

    Wenn du meinst, du müßtest beim skaten in der Rampe als Anfänger sneaken, fliegste auch sofort raus. Was anderes isses auch nicht, wenn Anfänger im Line Up als Obstacle rumliegen und allen anderen auf die Eier gehen, weil sie keinen blassen Schimmer von den Regeln haben, da es ihnen nie jemand gesagt hat. Wenn jemand mal wenigstens ein paar Stunden Kurs gemacht hat, ist er hoffentlich besser in der Lage, das ganze selbst einschätzen zu können. Theorie angelesen im Internet ist eben doch nicht das Gleiche, wie Praxis unter Anleitung.

    9. Juni 2011 um 17:37 Uhr #123982
    sudden
    Gast

    also die Diskussion hier geht mal wieder in ne ganz falsche Richtung.

    Also ich finde es gut, dass chopes sich weiterentwickelt hat (surftechnisch, menschlich etc.)

    und ich finde es auch gut, dass er darauf hingewiesen wird, dass er sich vor nicht allzulanger Zeit auch mal auf einem ganz anderen Level befand. Im Nachhinein ist es immer einfach zu sagen dass das alles einfach so easy geht…

    Atlantikwellen würde ich generell nicht als Anfängerfreundlich bezeichnen. Es hängt vom Spot ab! Und vom Swell. An den richtigen Spots haste auch mit wenig Swell richtig geile steile Wände, die Bali, Hawaii und Australien in nichts nachstehen.

    Und den Surf in Australien würde ich bis auf einige Tage im Winter mal als gut durchschnittlich bezeichnen. Nicht mehr und nicht weniger. Da gibt’s auf jeden Fall bessere Wellen, die kräftiger und sauberer laufen… ach ja, abgesehen von den x Millionen Surfern im Wasser, die meisten davon Wannabe oder Aggro.

    nichts für ungut…

    australien ist auch nicht das non plus ultra…

    9. Juni 2011 um 17:47 Uhr #123985
    chopes
    Gast

    Ist ja selbstverstaendlich, dass ein ordentlicher swell zu jeder Zeit jeden spot ereilen kann, da geht es mir gerade auch eher um die Konsistenz – die ist in atlantischen Sommerwellen nunmal anfaengerfreundlich, ich kenne die stats dazu nicht auswendig, wuerde aber vermuten, dass da kaum wirklich groundswell rein kommt. Aber das ist ueberall die selbe Geschichte.

    In den letzten Wochen gab es traumhafte Tage hier. Und was die crowds angeht, hier kuschelt man gerne. Suchst du dir einen einsamen peak, 300m von der crowd, hast du 15min spaeter deine eigene crowd gegruendet. Paddelst du an einem sonnigen Sonntag in Burleigh raus, bist du selbst schuld 😉

    9. Juni 2011 um 17:50 Uhr #123986
    sudden
    Gast

    jo, im sommer ist flat, im winter kalt. da freut man sich mal über nen geilen ground swell im sommer =)

    hab die tage mal geschaut. bali, winter, 1,5ft… ne swell garantie gibt’s nirgends außer auf Hawaii

    9. Juni 2011 um 18:05 Uhr #123987
    matthias
    Gast

    Das ist aber das was Chopes meinte, JEDER Anfänger der keinen Kurs gemacht hat oder machen möchte, kann sich ohne Probleme, zumindest Grundwissen wie die Vorfahrtsregeln und Basics aneignen. Wer nicht mal das kann/tut, hat dann auch nichts im Wasser verloren und bekommt zurecht aufn Sack und wird aufgrund der lockeren „Herangehensweise“
    höchstwahrscheinlich lieber was anderes machen.

    Mit Basics meine ich auschließlich Wetter, Wellen und Materialkunde.
    Für alles weitere finde ich einen Kurs ( am besten 1 zu 1 )jedoch schon sinnvoll da mit richtig ausgeführten Paddel, Takeoff und Turnbasics die Weiterentwicklung einfach schneller geht.

    Ist aber trotzdem kein Vergleich zu Mannschaftssportarten und wer will kann wirklich mit Internet, Büchern und DVDs allein anfangen…..

    9. Juni 2011 um 18:07 Uhr #123988
    peterlee
    Gast

    Atlantikwellen würde ich generell nicht als Anfängerfreundlich bezeichnen. Es hängt vom Spot ab! Und vom Swell. An den richtigen Spots haste auch mit wenig Swell richtig geile steile Wände, die Bali, Hawaii und Australien in nichts nachstehen.

    australien ist auch nicht das non plus ultra…

    Endlich kommt einmal diese Aussage, Danke sudden! Ich selbst war noch nie in Australien und der Kontinent interessiert mich weniger bzw. die Wellen dort, höchsten das Städtchen und die Umgebung von Darwin hinsichtlich Natur, aber ein Freund von mir ist regelmäßig geschäftlich in Australien und besucht auch immer Surferfreunde und er kann bestätigen, dass die Wellen dort in der Regel nicht gewaltiger oder herber sind als in Europa. Das letzte Mal war er bei vielen bekannten Spots um Melbourne, flat, nach Perth rüber, tagelag Onshore, bei Sydney und Umgebung, vollkommen überlaufen und klein.

    Ich glaub nicht, dass man sagen kann, australische Wellen sind für Könner und europäische für Anfänger. Für jeden noch so tollen australischen Spot gibts wohl in Europa ein ebenbürtiges Gegenstück.

    Sommerwellen im Atlantik wuerde ich aber aktuell auch als anfaengerfreundlich einstufen, jo.

    Sommerwellen in Australien aber auch 🙄

    9. Juni 2011 um 18:20 Uhr #123990
    Dr. Surf
    Gast

    @peterlee und andere „Australiennichtkenner“

    einen Unterschied gibt es tatsächlich. Der Durchschnittslevel, auf dem der Australier surft, ist höher als in Europa. Und da wo in Frankreich 40 Surfer im Line Up sitzen, wirst du dich in Australien mit 120 anderen um die Wellen kloppen müssen, wobei du davon ausgehen kannst, dass von den 120 zumindest an den bekannten Spots 90 besser surfen als du selbst. Die Wellen finde ich auch nicht besser, der Druck, sich durchsetzen zu müssen ist aber deutlich höher.

    9. Juni 2011 um 18:20 Uhr #123991
    chopes
    Gast

    Nie was anderes behauptet

    9. Juni 2011 um 18:28 Uhr #123992
    peterlee
    Gast

    @ chopes & doc: glaub ich gern!

    9. Juni 2011 um 19:38 Uhr #123996
    dasemu
    Gast

    wir haben gerade zwei mädels im kurs, die in byron bay in der größten oder einer der größten surfschulen einen kurs gemacht haben und nicht wirklich begeistert waren davon. eine der beiden war schon vorher ein paar mal surfen und meinte sie hätt sich die 100$ komplett sparen können, weil sie rein gar nix gelernt hat. das ist einfach nur touriabfertigung auf nem 10″ softboard mit aufstehgarantie. jeder, der zum ende der session keinen take-off hingekriegt hatte, wurde auf seinem brett stehend in die welle geschoben. je besser man als dame aussah, desto häufiger. etc.
    hat also nicht viel damit zu tun, was der threadsteller sucht. ich würd da lieber vor ort schauen, eine ganz kleine surfschule zu finden und denen genau erklären, was man wissen will und die machen das meistens auch gut und sind motiviert, weil es ihnen eben nicht egal sein kann, ob eine kunde nur ein mal kommt, weil sie eh genug andere gäste haben. und sich keine schlechte werbung leisten können.
    muss ja kein wochenkurs sein. aber ab und an eine session mit einem guten lehrer bringt jeden voran. das machen im übrigen fast alle der guten kids hier ein mal die woche. und für den aller ersten anfang haben fast alle groms hier jede woche ihr surftraining, so wie mein kleiner bruder zwei mal die woche zum fussballtraining geht. selbst die besten locals in supertubos sehe ich seit einer ganzen weile mit einer kamera am strand sitzen und sich abwechselnd zu filmen. wenn man besser werden will im surfen, muss man sich gedanken um sein surfen machen und braucht feedback von anderen. oder warum hat jeder pro einen trainer?
    ich finde es auf jeden fall oft schade leute hier zu sehen, die monate, teilweise auch jahre hier am meer verbringen und ihre kostbare zeit damit verplempern jeden tag wie ein stück treibholz auf ihrem shortboard rumzutreiben, ohne sich in irgendeiner weise zu verbessern. naja, manchmal finde ich es auch gut: mehr wellen für mich.
    viel spass in australien. schöö

    9. Juni 2011 um 20:27 Uhr #123999
    xways
    Gast

    Allerdings finde ich auch, dass man sich alles selbst aneignen kann. Grade eben weil es hier ums Backpacking geht und nur eine begrenzte Anzahl an Kohle hat. Auf diesen Fall bezogen ist es klar besser sich n Board zu kaufen, sich online und vor Ort informieren und loszulegen. Nicht mehr und nicht weniger!

    und das im übrigen auch nicht in deine bewerbung bei den surfcamps!

    Haleluja was ist denn mit dir los 😀 Klar, du betreibst eine Surfschule und lebst davon. Aber es ist doch kein Geheimnis, dass man sich Surfen auch wunderbar selbst beibringen kann. Die von Dr.Surf aufgezählten Punkte sollte jeder vernünftige Mensch auch ohne Kurs beachten können. Ich für meinen Teil habe an einem Kurs teilgenommen und die wichtigsten Sachen habe ich nach dem Kurs für mich alleine gelernt. Ich verstehe deine Feindseligkeit ansich nicht, du mauserst gegen andere Camps und gegen Leute, die meinen man kann auch ohne Kurs surfen lernen.

    9. Juni 2011 um 20:33 Uhr #124000
    KevinB
    Gast

    naja ich kann verstehn was chopes meint, auch wenns sicherlich etwas radikal formuliert war. oft sieht man camps in denen surfunterricht lediglich in der form abläuft, dass sich die teilnehmer im kreis stretchen, nen paar trocken pop ups machen und dann ab ins weißwasser. der „lehrer“ steht dann am strand und gestikuliert mal mehr mal weniger regelmäßig wild in der luft rum, damit die herde auch bloß nicht zu weit abgetrieben wird. da lernen die meisten dann am ersten tag im weißwasser für ein paar sekunden aufzustehn und bis zum ende der woche sind sie noch genauso weit. für viele reicht das dann auch, weil man die prioritäten dann doch eher auf die nächtliche party verlagert und in der schule der coole surfer dude ist, aber diejenigen dies wirklich gepackt hat werden sicherlich etwas enttäuscht von der betreuung sein.
    der erste härtere wipeout lässt da schon tief blicken, manche haben dann schon keinen bock mehr, andre nen fettes grinsen im gesicht.

    ich hatte bei 3 surfcampbesuchen (mit unterricht) bisher immer das glück, dass ich lehrer hatte, die mit einem rausgepaddelt sind und sich individuell um jeden gekümmert haben (+video analyse usw.). einen solchen kurs kann ich nur jedem empfehlen, und es hilft sicherlich die basics schneller zu erlenen und zu automatisieren. aber muss man natürlich auch erstmal finden, mir kommts wenn ich mich im urlaub dann so umsehe und andre surfschulen sehe so vor als sei es die deutliche minderheit.

    denke daher ein guter kompromiss aus kosten/nutzen ist es sich vor ort nen eigenes brett zu kaufen und sich zusätzlich noch nen tag unterricht (einzeln oder in einer kleinen gruppe) geben zu lassen. das dort, und vorher in der theorie daheim, gelernte kann man dann in den nächsten wochen immernoch allein vertiefen und sich gegebenenfalls später nochmal unterricht geben lassen.

    10. Juni 2011 um 1:47 Uhr #124005
    Horst-Günther
    Gast

    Haleluja was ist denn mit dir los Klar, du betreibst eine Surfschule und lebst davon. Aber es ist doch kein Geheimnis, dass man sich Surfen auch wunderbar selbst beibringen kann. Die von Dr.Surf aufgezählten Punkte sollte jeder vernünftige Mensch auch ohne Kurs beachten können. Ich für meinen Teil habe an einem Kurs teilgenommen und die wichtigsten Sachen habe ich nach dem Kurs für mich alleine gelernt. Ich verstehe deine Feindseligkeit ansich nicht, du mauserst gegen andere Camps und gegen Leute, die meinen man kann auch ohne Kurs surfen lernen.

    mannomann, ich bin echt zu müde, um darauf einzugehen, aba machs natürlich trotzdem.

    1. bin ich so nett und erklär dir wasde in deinen lebenslauf schreiben musst, obwohl ich die frage schon banane fand. was schreibt man in einen lebenslauf? mmmhhhh.

    2. dafür kackste mich jetzt an.

    3. wie oft noch??? es gibt sowas wie ironie.

    4. ich mauer nich gegen surfcamps, sondern gegen schlecht oder garnich bezahlte surflehrer/guides/wasauchimmer. bitte lesen/denken/versuchen zu verstehen und DANN ERST SCHREIBEN!

    5. ich mauer nich gegen leute, die sagen, man kann auch ohne kurs surfen lernen. was ein bullshit!!! das hab ich nimma ansatzweise so geschrieben. also, manchma weiss ich echt nich weita. ich mauer gegen leute, die sagen, dass ein kurs keinen sinn macht!!!!! is mal einfach was grundverschiedenes.

    6. ich bin nicht feindselig und werde jetzt erst genervt, wenn man mir sachen in den mund legt, die ich in keiner weise so gesagt und schon garnicht gemeint habe. und undeutlich ausdrücken tu ich mich in der regel nicht!

    7. ich finds toll, dass du dich fürn nicht/schlecht bezahlten job begeistern kannst. vielleicht findest du das auch super. ich hatte es mir auch super vorgestellt, aber nachn paar monaten schufterei und keiner kohle mehr aufm konto fragt man sich schon, warum der chef 3 autos hat und man selber keine kohle, um sich en flugticket nach hause zu kaufen. sowas muss aber jeder für sich selber lernen und sein verständnis von fairer bezahlung dann vielleich nochma überdenken.

    gute nacht

    10. Juni 2011 um 1:49 Uhr #124006
    Flo182
    Gast

    denke daher ein guter kompromiss aus kosten/nutzen ist es sich vor ort nen eigenes brett zu kaufen und sich zusätzlich noch nen tag unterricht (einzeln oder in einer kleinen gruppe) geben zu lassen. das dort, und vorher in der theorie daheim, gelernte kann man dann in den nächsten wochen immernoch allein vertiefen und sich gegebenenfalls später nochmal unterricht geben lassen.

    Das triffts!

    Und nur darum gings hier doch und nicht um die Frage ob Surfschulen generell Sinn machen.

    Klar macht es immer Sinn Unterricht bei jemanden zu nehmen aber das kostet halt. Und gerade als Backpacker muss man oft auf jeden Euro achten.

    Und da lässt sichs doch relativ leicht abwägen was sinnvoller ist…

    1) billig Brett kaufen, selbst über Grundlagen/Regeln informieren, paar mal auf die Fresse kriegen dafür aber sich Biss aneignen

    oder

    2) Die ganze Küste von NSW zwischen Sydney und Byron „ungesurft“ lassen nur um dann nen Surfkurs in Byron für 400-500 Dollar zu machen.

    10. Juni 2011 um 1:58 Uhr #124007
    Horst-Günther
    Gast

    denke daher ein guter kompromiss aus kosten/nutzen ist es sich vor ort nen eigenes brett zu kaufen und sich zusätzlich noch nen tag unterricht (einzeln oder in einer kleinen gruppe) geben zu lassen. das dort, und vorher in der theorie daheim, gelernte kann man dann in den nächsten wochen immernoch allein vertiefen und sich gegebenenfalls später nochmal unterricht geben lassen.

    sehr guter plan. sowas unterstütz ich.

    10. Juni 2011 um 5:47 Uhr #124009
    T.R.
    Gast

    behaupte ich, dass Menschen, die zu dieser Methode greifen, keine echten surfer werden.Warum? Weil sie zu bequem sind und nicht genuegend Eigeninitiative besitzen ….

    Jeder volljaehrige Mensch kann das alleine hinkriegen, die Zeiten, in denen Mama einem alles mit dem Suppenloeffel gefuettert hat, sind vorbei.

    Grosse Worte von jemanden dem das Wasser in Sydney zu kalt ist, in Bali nur +100,000 essen geht und separate Teller erwartet, damit die Sossen nicht inneinander laufen … und seit er 16 ist ‚dicke‘ Surfreisen macht. Ist ja alles sehr unterhaltsam geschrieben aber evtl mal den Ball bischen flacher halten 😈 Aber das wird schon … und was bitte ist ein „echter Surfer“?

    An den OP / mark1992 (denke den hats schon nach der 1. Seite vergrault)
    Ich hab bis Anfang August ein bischen Zeit an der Hand. Schreib ’ne PN falls Du „Lost In Sydney“ bist. Die Erfahrung zeigt aber das sich alles von selbst regelt sobald die Leute hier ankommen …

    10. Juni 2011 um 8:18 Uhr #124011
    chopes
    Gast

    Grosse Worte von jemanden dem das Wasser in Sydney zu kalt ist, in Bali nur +100,000 essen geht und separate Teller erwartet, damit die Sossen nicht inneinander laufen

    Du erinnerst dich gut, wo ist aber der Zusammenhang? Muss ich in der Arktis surfen und Fledermaeuse essen um anzumerken, dass man ab einem gewissen Alter dazu faehig sein sollte, selbst an Informationen zu gelangen?

    Wie weit bringt man es im Leben, wenn man fuer jede Errungenschaft an die Hand genommen werden muss?

    was bitte ist ein „echter Surfer“?

    Diejenigen, die wieder und wieder rauspaddeln, wenn sie ein set auf den Kopf bekommen haben.

    Um Fortschritte zu machen und sich als surfer weiterzuentwickeln, reicht keine defensive Herangehensweise aus. Fuer jeden weiteren Schritt in deinem surfrepertoire musst du eine bisherige Grenze ueberschreiten – mehrmals. Dazu gehoert Willenskraft, Durchsetzungsvermoegen und Entschlossenheit.
    Ich sehe jede Woche unzaehlige Leute, die das surfen „ausprobieren“ moechten und mit der hier zu Beginn veranschaulichten Unterschaetzung an die Sache rangehen – damit habe ich grundsaetzlich kein Problem, jeder soll und darf so viele Dinge wie moeglich ausprobieren, unabhaengig davon, wie viel Herzblut er reinzustecken gedenkt. Allerdings werden 99% dieser Leute sehr frueh genug davon haben. Dann hoert man „ja, ne, is doch nichts fuer mich“ – genau! Praxisbeispiel, mehrere Auslandssemesterstudis haben in Byron einen Tageskurs gemacht und sich danach zusammen ein board gekauft, um hier etwas weiterzusurfen. 5 davon waren innerhalb der letzten 3 Monate 2-3x fuer 20min damit im Wasser, einer setzt sich fast jeden Morgen eine Stunde in den Bus und steht morgens um 7 hier am Strand.
    Ein „richtiger“ surfer ist jemand, fuer den es etwas ist, da er oben genannte Eigenschaften mitbringt, bereit ist, diese ins surfen zu investieren, da er etwas darin sieht, das andere nicht sehen und es in Kauf nimmt fuer jede Verbesserung 100x auf die Schnauze zu fliegen. The End.

    10. Juni 2011 um 8:49 Uhr #124012
    xways
    Gast

    1. bin ich so nett und erklär dir wasde in deinen lebenslauf schreiben musst, obwohl ich die frage schon banane fand. was schreibt man in einen lebenslauf? mmmhhhh.

    2. dafür kackste mich jetzt an.
    gute nacht

    Erstmal danke für deine Worte zum Thema CV. So banane find ich die Frage eigentlich nicht. Kommt nur Surfzeug rein, oder auch was zum beruflichen Werdegang ( Was teilweise ja auch ganz nützlich ist). Mir war von vornerein klar, dass es die gute Mischung macht, aber man kann sich ja trotzdem gute Tipps einholen. Und zum ankacken kann ich nur sagen, da lern ich von den großen wie dir, vorsicht Ironie 😉

    10. Juni 2011 um 9:18 Uhr #124014
    T.R.
    Gast

    Grosse Worte von jemanden dem das Wasser in Sydney zu kalt ist, in Bali nur +100,000 essen geht und separate Teller erwartet, damit die Sossen nicht inneinander laufen

    Du erinnerst dich gut, wo ist aber der Zusammenhang? Muss ich in der Arktis surfen und Fledermaeuse essen um anzumerken, dass man ab einem gewissen Alter dazu faehig sein sollte, selbst an Informationen zu gelangen?

    Wie weit bringt man es im Leben, wenn man fuer jede Errungenschaft an die Hand genommen werden muss?

    Der Zusammenhang ist, dass Du hier auf der einer Seite den harten Mann raushaengen laesst
    – sei ein Mann, …, kauf dir ein board, paddel raus, krieg auf die Fresse
    – Wer das noetige mindset nicht mitbringt, dem ist nur ein Rat zu geben: Geh und spiel Playstation

    dann aber bei praktischen Dingen total verweichlicht bist.

    Dieser ganze Ego- / Ich-muss-super-hart-sein-Scheiss ist totaler Bloedsinn. Surfen ist zwar nicht Tischtennis (no offense ;-)) aber auch nicht Ultimate Fighting. Zudem gibt es deutlich bessere Methoden sich zu verbessern als 100x auf die Schnauze zu bekommen. Ist natuerlich nicht so cool aber ein Trainer/ Lehrer und Video-Feedback sind da bestimmt hilfereicher … Eine gute Fitness, gesunde Selbsteinschaetzung und ein bischen „common sense“ reichen vollkommen, um Surfen lernen und geniessen zu koennen. Moeglichst viel Zeit in „perfekten“ Bedingungen hilft auch 😉

    Kenne viele Surfer, die lieber die Natur geniessen und relaxed perfekte Wellen surfen als 100x auf die Schnauze zu bekommen. Natuerlich alles keine echten Surfer ….

    PS – kleiner edit – schoenes langes Wochenende nach QLD.

    10. Juni 2011 um 9:34 Uhr #124015
    chopes
    Gast

    Zudem gibt es deutlich bessere Methoden sich zu verbessern als 100x auf die Schnauze zu bekommen.

    Habe noch niemanden gesehen, der ohne viele wipeouts weitergekommen waere.. muessen ganz raffinierte Fuechse sein.

    Kenne viele Surfer, die lieber die Natur geniessen und relaxed perfekte Wellen surfen

    Jop, Schoenwettersurfen gefaellt mir ja auch, perfekte Wellen surfen wir alle gerne an den paar Tagen im Jahr, inklusive Sonnenuntergang mit kuehlem Bier. First class Bedingungen herrschen aber selten, bleiben deine Bekannten dann daheim?

    Edit: schoenes Wochenende dir auch, allerdings habe ich Dienstag/Donnerstag/Freitag final exams, darum geh ich jetzt einen trinken 😆

    10. Juni 2011 um 10:07 Uhr #124016
    T.R.
    Gast

    Zudem gibt es deutlich bessere Methoden sich zu verbessern als 100x auf die Schnauze zu bekommen.

    Habe noch niemanden gesehen, der ohne viele wipeouts weitergekommen waere.. muessen ganz raffinierte Fuechse sein.

    Nee, keine Fuechse … aber die waren alle bei … taaattaaataaa ….
    http://www.surfguidingpeniche.com

    😛 😀 😕 8) 😈

    Schoenes WE, ich geh jetzt auch trinken … heut Abend gibts dann noch ein paar Photos vom kalten Sydney in dem anderen thread.
    Take it easy.

    10. Juni 2011 um 10:41 Uhr #124017
    peterlee
    Gast

    müsst eigentlich arbeiten, aber das ist sooo unterhaltsam hier … 😆

    10. Juni 2011 um 15:44 Uhr #27231
    holiday
    Gast

    auch meinerseits ein dank an alle – herrlich kurzweilig.

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