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- Dieses Thema hat 56 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 15 Jahren, 2 Monaten von
peterlee aktualisiert.
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8. Juni 2011 um 13:22 Uhr #27230
AnonymInaktivHey Leute.
Da ich endlich mein Abi in der Tasche habe, mache ich einen 14 Moantigen Trip runter nach Australien und Indonesien(Bali, Java, evtl. auch Sumatra).
Da ich noch ein Totaler Surfanfänger bin wollte ich fragen was ihr empfehlt.
Sollte ich schonin Sydney ein Surfcampfür 500aud buchen das 5tage Surf, Verpflegung und Übernachtungen in Byron bay beinhaltet und dann wieder die fahrt zurück nach Sydney?
Oder sollte ich mich lieber auf eigene Faust auf den Weg in Richtung Norden machen und eine Surfschule ohne Camp besuchen?
Mit was würde ich billiger wegkommen?
Nach 11-12 Monaten Australien möchte ich etwa 2-3 Monate in Indo verbringen. Erst einen Monat Bali, dann vielleich einen Monat Java und Sumatra(wenn das Budget reicht noch nen kleinen Abstecher auf die Mentawais 😉 )
Ich weiß dass jeder unterschiedlich schnell Fortschritte macht, aber kann man wenn man normal talentiert ist und 14 Monate kontinuierlich Surft ein ähnliches Level haben und ähnliche Wellen reiten wie der Typ in diesem Video?
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lg mark
ps: wenn ihr noch Tipps bezüglich Location und anderem habt….heraus damit 😉
8. Juni 2011 um 13:48 Uhr #123914
chopesGastMach es auf eigene Faust, das ist ein viel wertvollerer trip als diese vorausgebuchten backpackergeschichten. Es ist einfach, hier herumzureisen – schliesslich macht das jeder.
Mit was würde ich billiger wegkommen?
definitiv auf eigene Faust, denn dann verdient kein Tourenveranstalter an dir.
kann man wenn man normal talentiert ist und 14 Monate kontinuierlich Surft ein ähnliches Level haben und ähnliche Wellen reiten wie der Typ in diesem Video?
Absolut nicht, das wirst du sehr schnell feststellen. Du wirst glueck haben, wenn du dich nach dieser Zeit ueberhaupt in die reef breaks an den von dir genannten Destinationen traust und bist gut damit beraten, dir die overhead tubes auf den Mentawais von aussen anzusehen! 1 Jahr Australien bedeutet nicht 1 Jahr surfen – die Bedingungen werden nicht konsistent sein, die Anfaenge werden schwer und der Fortschritt langsamer als du es dir vorstellst – ich weiss, dass es einfach aussieht.
Wann gehst du denn nach Australien und welche Route ist geplant?
8. Juni 2011 um 14:15 Uhr #123916
KevinBGastdie meisten von uns werden ein solches surflevel wohl leider nie in ihrem leben erreichen 😀
trotzdem machts unglaublichen fun, und da man sich selbst sowieso nicht von außen sieht, rippt man dem eigenen gefühl nach sowieso noch viel mehr 😀
also viel spaß bei deinem trip, 1 jahr mehr oder weniger am stück surfen ist schon sehr viel mehr zeit als die meisten von uns im haben!
8. Juni 2011 um 14:47 Uhr #123919
suddenGasthaha, ich hab ma in australien nen typ kennen gelernt der am strand gepennt hat mit nem kumpel und fast jeden tag surfen war.
nach nem halben Jahr hat der sich an nem 3-4 ft. Tag nur in eine Welle getraut, die restlichen hat er größtenteils abgebrochen, obwohl sie perfekt waren.
als bodyboarder habe ich die Wellen nach 3 monaten (1-2x surfen pro Woche) problemlos genommen.
es kommt auf dein individuelles level an aber nach 1 jahr wirst du davon träumen so surfen zu können wie der typ da!
8. Juni 2011 um 15:10 Uhr #123921
mark1992GastWann gehst du denn nach Australien und welche Route ist geplant?
Ich fliege am 27.6. runter nach Sydney, schaue mir ca. 2 Wochendie Stadt an und mache mich dann auf in richtung Norden.
Mache an einer geeigneten Location(vlt. Byron Bay?) einen Surfkurs. Wenn mich der Sport begeistert, was ich stark annehme, will ich mir ein gebrauchtes Minimal kaufen und nen Neo.
Nach 2-3 Monaten hoffe ich mich in kleinen Schritten auf ein Shortboard herabgestuft habe. Vielleicht kauf ich mir auch nen alten Combi wo ich alles drin verstauen kann….we will see…Dann will ich weiter in richtung Norden reisen, noch nen Tauchkurs machen, und ab Darwin runter nach Perth fliegen.
Vielleicht noch nen kleinen Ausflug nach Tasmanien.
Im Juni nächsten Jahres will ich dann mit nem Billigflieger nach Bali, dort 30 Tage bleiben, mir anschließend noch Java und Sumatra anschauen.Natürlich möchte ich sehr viel surfen, aber ich möchte natürlich auch die Kultur und die Menschen kennenlernen. Die Sehenswürdigkeiten wie Fraser, Whitsundays, Kimberlys usw. sollen natürlich auch nicht fehlen.
Ist der Kerl auf dem Video so gut???
Sieht eher relaxed aus….nicht so aggressiv wie manche pros auf den Wellen rum snappen.Ich werd einfach mein bestes geben und soviel Spass wie möglich haben Man wächst halt mit seinen Herausforderungen und mir macht es nichts aus auch mal von ner Welle gefickt zu werden. Hab beim Mountainbiken denke ich mal schon heftigeres erlebt 😆
Kann mich denke ich aber auch gut einschätzen 😀
lg mark
8. Juni 2011 um 15:24 Uhr #123922
suddenGastIch werd einfach mein bestes geben und soviel Spass wie möglich haben Man wächst halt mit seinen Herausforderungen und mir macht es nichts aus auch mal von ner Welle gefickt zu werden. Hab beim Mountainbiken denke ich mal schon heftigeres erlebt 😆
Kann mich denke ich aber auch gut einschätzen 😀
wenn du dich da mal nicht täuscht. Rip Currents, Unterströmungen und generell starke Strömungen können können extrem gefährlich sein. Gerade auf Reefbreaks bei größerem Seegang wird da schnell aus der Traumwelle ganz schnell nen Alptraum draus wenn vor einem dann nen trockenes Riff auf einen wartet und die Welle nen Closeout macht.
Sei die ersten Monate sehr vorsichtig und sprich mit viele Locals oder Leuten, die wirklich Erfahrung haben, gerade wenn’s größer wird…
ansonsten have fun!
8. Juni 2011 um 15:28 Uhr #123923
chopesGastNach 2-3 Monaten hoffe ich mich in kleinen Schritten auf ein Shortboard herabgestuft habe
viel Erfolg
Kann mich denke ich aber auch gut einschätzen
Von mir aus kannst du dich gut einschaetzen – das surfen aber offensichtlich nicht.
Ist der Kerl auf dem Video so gut???
Sieht eher relaxed aus….Eben. Wenn du dich vor diese Welle setzt, klingeln bei dir alle Glocken, das glaube mir.
8. Juni 2011 um 15:36 Uhr #123924
suddenGastdein letzter Satz stimmt sowas von!!! hahaha… ich erinner mich noch an Lacerations auf Nusa Lembongan vor 2 Jahren… hab mir zuhause paar Vids angeschaut und das sieht richtig nice und makable aus, dann war ich bei 6ft. draussen und bin rübergepaddelt zu Playgrounds weil es solche Monsterwellen waren!!! paar meter vor den wellen war das offene Riff… echt krasser Spot!
8. Juni 2011 um 15:50 Uhr #123925
Dr. SurfGastMache an einer geeigneten Location(vlt. Byron Bay?) einen Surfkurs.
Gute Wahl. Für Byron kannste Zeit einplanen. Ich kenne keinen, der dort nicht wesentlich länger geblieben ist als ursprünglich geplant.
Nach 2-3 Monaten hoffe ich mich in kleinen Schritten auf ein Shortboard herabgestuft habe.
optimistische Ansage…
Dann will ich weiter in richtung Norden reisen, noch nen Tauchkurs machen, und ab Darwin runter nach Perth fliegen.
Da kannste dann schonmal surfen vom Tagesplan streichen. Das Great Barrier Reef blockt jeden Swell ab. Aber zum tauchen isses lecker!
Natürlich möchte ich sehr viel surfen, aber ich möchte natürlich auch die Kultur und die Menschen kennenlernen. Die Sehenswürdigkeiten wie Fraser, Whitsundays, Kimberlys usw. sollen natürlich auch nicht fehlen.
Macht absolut Sinn. Auch wenn ausnahmslos jeder Backpacker die gleichen Sehenswürdigkeiten abgrast: Spätestens wenn du dir zuhause die Fotos z.B. von den Whitsundays ansiehst, wirst du auf Kommentar à la „bäh das macht doch jeder, wie langweilig“ scheißen.
Statt nach Bali würde ich ja lieber zusehen, auf die Fijis zu kommen. Warum? Bali ist inzwischen die 08/15 Destination für Deutsche, die mal aus Europa rauswollen. Das kannste anschließend jahrelang immer noch machen, da es viele und günstige Verbindungen aus Deutschland gibt. Fiji ist jedoch soweit weg und umständlich zu erreichen, dass du vermutlich nicht mehr so schnell in die Nähe kommen wirst. Fiji erfüllt jedes Klischee von einem Südseetraum (schneeweiße Strände, türkisfarbenes Wasser, wilde Ananas, Bananen, Mangobäume), nur surfen wirste dort nach einem Jahr noch nicht können. Genauso wenig wie auf den Mentawais.
Kann mich denke ich aber auch gut einschätzen 😀
Das gilt definitiv nicht für deine Fortschritte beim surfen 8)
8. Juni 2011 um 16:02 Uhr #123927
cfhGastIch werd einfach mein bestes geben und soviel Spass wie möglich haben Man wächst halt mit seinen Herausforderungen und mir macht es nichts aus auch mal von ner Welle gefickt zu werden. Hab beim Mountainbiken denke ich mal schon heftigeres erlebt 😆
Kann mich denke ich aber auch gut einschätzen 😀
Moutainbiken und schon einiges erlebt?! Das wird dir sehr viel helfen, wenn du in der Inside schwimmst mit nem kaputten Board und der naechste Set kommt an.
🙄8. Juni 2011 um 17:39 Uhr #123929
Flo182GastHab mir 2008 bei meinem Australientrip für 120 Dollar in Bondhi n gebrauchtes Brett gekauft und damit dann 3 Monate lang an der Ostküste gesurft.
Ein Freund von mir der zur gleichen Zeit dort war hat 500 Dollar fürn Surfcamp ausgegeben und durfte dafür 8-10 Stunden mit nem Schaumstoffbrett im Weißwasser rumplantschen…
Kannst dir also glaube ich selber beantwortet was sinnvoller ist 🙂
Wenn du wirklich Probleme hast es zu lernen miet dir halt von den 300-400 Dollar die du sparst mal für 2-3h nen privaten Lehrer.
Sollte alles wesentlich sinnvoller sein!Vorallem wirst du wenn du einmal angefangen hast im Surfcamp danach eh nicht mehr aufhören wollen und dir sofort n eigenes Brett zulegen. Machs also lieber gleich 😀
8. Juni 2011 um 18:38 Uhr #123931
KevinBGastbei den meisten schulen gibts ja auch tages/stundenkurse in denen du dir die basics zeigen lassen kannst. die dann üben kannst du dann auch mit nem eigenen brett. nur man sollte schonmal was von strömungen und wellenentstehung usw. gehört haben bevor man einfach alleine rauspaddelt ohne jegliche erfahrung.
9. Juni 2011 um 0:39 Uhr #123940
Horst-GüntherGastHab mir 2008 bei meinem Australientrip für 120 Dollar in Bondhi n gebrauchtes Brett gekauft und damit dann 3 Monate lang an der Ostküste gesurft.
Ein Freund von mir der zur gleichen Zeit dort war hat 500 Dollar fürn Surfcamp ausgegeben und durfte dafür 8-10 Stunden mit nem Schaumstoffbrett im Weißwasser rumplantschen…
da sag ich jetz ma nix zu.
also, klar, en schlechter surfkurs bringt einem nicht viel, aber en halbwegs guter wochenkurs spart dir extrem viel frust und irgendwie auch geld, weil du danach deine surfzeit weitaus besser nutzen kannst.
viel spaß auf deinem trip. spar dir erstmal die shortboardgedanken für später. ich wollts auch nicht glauben und hielt mich für den geilsten, sportlichsten menschen der welt und konnt auch nach 4 wochen surfen mitm shortboard konstant grüne wellen parrallel abfahrn. allerdings konnte ich nach weiteren 6 monaten am meer genau so viel.
9. Juni 2011 um 7:47 Uhr #123941
chopesGastfuer eine unheimlich massive anzahl $ pro stunde kriegste bei mir privatunterricht in den fruehsten morgenstunden, wenn der sand noch eiskalt ist.
1. Stunde: steile drops im shore break ueben
2. Stunde: backhand tubes
3. Stunde: lineup spruecheuebrigens sollte deine erste sorge ein neoprenanzug sein 😆 es ist arschkalt
9. Juni 2011 um 8:34 Uhr #123942
suddenGastich würd die line-up sprüche stunde ganz zu Anfang geben.
außerdem hätte ich noch vorschläge für weitere stunden:
– Perfekte Drop In’s bei anderen Surfern
– Contest Basics
– Schlägereien im Line-Up (falls man Garcia mal den falschen Spruch drückt)
– Big Wave Tow Inund natürlich Hurricane Forecast Analysen, damit man seine Big Wave Tow In Kenntnisse gleich real ausprobieren kann
9. Juni 2011 um 9:34 Uhr #123943
xwaysGastZum Thema Fortschritte beim Surfen muss ich allen Recht geben. Zumal der Typ in deinem Video schon eher die obere Klasse der oberen Klasse ist 😉 Beim Surfen wird mir immerwieder klar, das ist eine Sportart die du Leben musst. Vieles basiert auf Erfahrungswerten, da selbst extrem kleine Dinge über Erfolg und Misserfolg entscheiden können. Nimmst du andere Wassersportarten wie Kitesurfen dazu, bist du recht schnell und ohne viel Aufwand relativ gut dabei. Ich finds traurig, aber ich habe mich damit abgefunden, dass ich niemals so Wellen schlitzen werde, wie gebürtige Australier, die am Strand aufgewachsen sind. Daher rate ich dir, scheiss auf große Überlegungen bzgl. Boards und scheiss drauf wie dich andere sehen, hab einfach Spaß am Wasser, denn das ist es was du genauso haben kannst wie die Surfasse, auch wenn du nicht deren Skills hast.
9. Juni 2011 um 12:58 Uhr #123951
Flo182GastHab mir 2008 bei meinem Australientrip für 120 Dollar in Bondhi n gebrauchtes Brett gekauft und damit dann 3 Monate lang an der Ostküste gesurft.
Ein Freund von mir der zur gleichen Zeit dort war hat 500 Dollar fürn Surfcamp ausgegeben und durfte dafür 8-10 Stunden mit nem Schaumstoffbrett im Weißwasser rumplantschen…
da sag ich jetz ma nix zu.
also, klar, en schlechter surfkurs bringt einem nicht viel, aber en halbwegs guter wochenkurs spart dir extrem viel frust und irgendwie auch geld, weil du danach deine surfzeit weitaus besser nutzen kannst.
Natürlich erspart ein Wochenkurs viel Frust und man lernt einiges.
Dennoch ist man gerade als Backpacker auf so ner langen Reise meist darauf angewiesen sparsam mit seinem Geld umzugehen.Und da sind 100-200 Dollar fürn Brett das man monatelang benutzen kann wohl wesentlich besser angelegt als 500 für 5 Tage Surfen.
Bei meinem Kumpel wars übrigens so das er sich damals in Sydney den 5-Tages Kurs in Byron Bay gebucht hat, sich dann tierisch geärgert hat das er die ganze Küste zwischen Sydney und Byron, und da kann man schonmal seine 3-4 Wochen verbringen, die ganze Zeit nur bodyboarden konnte während ich mit meinem „billig“ Brett die ganze Zeit Erfahrungen sammeln konnte.
Klar bringen Surfkurse was und klar sollte man nicht völlig ohne Erfahrung ins Meer paddeln.
Aber wenn man sich ein bisschen dort umhört dann kriegt man auch von den Locals vieles beigebracht und das für nen Preis von 2-3 Bier am Abend.Und letzlich ist surfen doch vorallem „learning by doing“. Der beste Surfkurs wird dir nichts bringen wenn du danach erstmal wieder wochenlang/monatelang ohne Brett da stehst.
Klar wenn die 500 Dollar für ne Woche surfen da sind kann man sie natürlich ausgeben. Bei den meisten Reisenden die ich in Australien getroffen habe, wäre sowas Budgetmäßig aber einfach nicht dringewesen.
Tauchscheine, Segeltrips, Bungeejumping etc. in Australien hast du auf den Backpackerrouten einfach etliche Möglichkeiten dein Geld schneller loszuwerden als du willst.
Und wenn ich mich nochmals entscheiden müsste ob ich dieses Geld in nen Tauchschein an einem der schönsten Riffe der Welt, Segeln auf den Whitsundays, Fraser Island etc. investiere. Oder ob ich mir für das gleiche Geld 5 Tage betreutes surfen leiste, was dann letzlich keinen Unterschied zu Frankreich/Portugal etc. macht dann würd ich mich wieder eindeutig für ersteres entscheiden.
Vielleicht mach ich Fehler durch den verpassten Surfkurs aber ein Pro werd ich eh nicht mehr. Und ohne jetzt angeben zu wollen, aber auf dem Brett hab ich in 3-4 Monaten deutlich mehr gelernt als er in 5 Tagen trotz Betreuung.
9. Juni 2011 um 13:17 Uhr #123952
chopesGastUnd ohne jetzt angeben zu wollen, aber auf dem Brett hab ich in 3-4 Monaten deutlich mehr gelernt als er in 5 Tagen
alles andere waere auch laecherlich.
Ich bin kein fan von Kursen. Abgesehen davon, dass die Gruppenkurse oftmals nicht effektiv sind und vielleicht Liselotte und Hanna, die auch mal surfen wollen hihi um es auf facebook als status zu bringen hihi zufriedenstellen, sonst aber nur aus beaufsichtigtem geplansche bestehen, behaupte ich, dass Menschen, die zu dieser Methode greifen, keine echten surfer werden.
Warum? Weil sie zu bequem sind und nicht genuegend Eigeninitiative besitzen. Im Internet kann man alle Grundregeln und beginner Schritte erfahren, unzaehlige Videos schauen, sich mit der Materie ausseinandersetzen. Wer dann das surfen selbst in die Hand nimmt, hat das Zeug zum surfer – denn surfen besteht daraus, sich durchzubeissen, gebasht zu werden und als besserer surfer das Wasser zu verlassen – nicht daran an der Hand genommen zu werden. Optimal ist es immer, wenn man Freunde oder, mangels dieser, einen Privatcoach hat, falls man zu bloed ist Grundlagen zu recherchieren, um die ersten Schritte hinzukriegen. Jeder volljaehrige Mensch kann das alleine hinkriegen, die Zeiten, in denen Mama einem alles mit dem Suppenloeffel gefuettert hat, sind vorbei.
Man kann sagen was man will, man sieht Beginnern sofort an, ob sie zum surfen taugen oder schon an den ersten Huerden scheitern. Das hat hauptsaechlich mit der Einstellung zutun, diese spiegelt sich in der Herangehensweise.
Ich bezweifle nicht, dass hochwertige Anfaengerbetreuung den Start erleichtert, aber hey, wenn mir hier einer erzaehlt, er will 12 Monate lang hardcore surfen, damit er dann auf den mentawais relaxt in die tubes zieht, dann passt diese wischiwaschi pinkes softboard herangehensweise nicht, das sind die aelteren Teilnehmer, die Pauschaltouris, nicht die frischen Abiturienten die schonmal vom mountainbike gefallen sind oder was du auch immer andeuten wolltest. Sei ein Mann, informier dich vor deinem Trip, kauf dir ein board, paddel raus, krieg auf die Fresse, lerns wie es die locals lernen. Kaufs dir in Sydney, fang dort an, reise die Kueste hoch, surf wo immer Wellen sind.
Wer das noetige mindset nicht mitbringt, dem ist nur ein Rat zu geben: Geh und spiel Playstation.
9. Juni 2011 um 13:27 Uhr #123954
Horst-GüntherGastwenn ich mich recht erinnere, haste doch 2 kurse in nem surfcamp in frankreich oder spanien gemacht, oder, chopes? und die auch noch in nem jahr abstand, oder erinnere ich mich da an beiträge von jemand anderem? wenn ja, dann fehlt dir ja das richige mindset!!! haha.
9. Juni 2011 um 13:28 Uhr #123955
chopesGastWar in nem camp mit 15 oder 16, durfte ausserhalb des Kurses nicht surfen, da man ab 18 erst alleine mit Material raus durfte, hat mich total angekotzt damals, mein mindset war schon immer wie es jetzt ist 🙄
9. Juni 2011 um 14:12 Uhr #123957
surfGastMensch, da bin ich aber froh, dass mir jemand endlich klar macht, dass ich kein echter surfer bin oder noch werden kann, da ich einen Kurs besucht habe. Und ich habe immer gedacht, ich hätte Spaß in den Wellen gehabt.
9. Juni 2011 um 14:15 Uhr #123958
chopesGastgeht um den Kollegen der 12 Monate am Meer rumlungert, nicht um dich oder Leute, die das in ihrem Jahresurlaub machen.
Gut, wahrscheinlich waren meine Aussagen zu radikal und mir werden jetzt die Worte im Mund herumgedreht.
Hier die Version fuer diejenigen, die von Saetzen mir mehr als einem Komma verwirrt werden:
– Die meisten Anfaengerkurse sind ineffizient, da Gruppenplanschen im Weisswasser, nicht auf individuelle Ansprueche abstimmbar
– diese sind nur fuer ein gewisses Klientel optimal, nicht fuer unseren Herrn Threadersteller, laut seinen Angaben
– Ich erachte es fuer sinnvoll, sich anbetracht eines so ausgiebigem Aufenthaltes am Meer selbst proaktiv um die Theorie zu bemuehen und
– es mit Eigeninitiative oder, wenn notwendig, direktem 1:1 coaching, in die Praxis umzusetzen
– Leute, die nur mit hohen Zielen aber ohne Bereitschaft, etwas dafuer zu tun, mit dieser Sportart beginnen, sorgen fuer Frust im lineup, darum sollen sie daheim bleiben9. Juni 2011 um 14:19 Uhr #123959
surfGastAlles klar, lass mir die Freude am Meer nicht nehmen und als Ersatz nacher paddeln auf dem See
9. Juni 2011 um 14:32 Uhr #123960
xwaysGastHaha oh man Chopes, deine Einträge klingen oft ultra nach Klischee und Machogehabe, aber es trifft verdammt nochmal immer genau den Punkt!
Thank´s for that!9. Juni 2011 um 15:56 Uhr #123964
suddenGastes gibt oft nen stoke punkt, aber dem man nicht mehr zurück kann!
Entweder man findet es ultra mega geil zu surfen oder man findet es absolute scheisse oder man braucht erstmal so 5-6 anläufe und ne gute welle und dann noch ne gute welle und noch ne gute welle.
wie man anfängt ist letzten Ende’s scheiss egal, wer nen Kurs machen will soll nen Kurs machen, wer sich gleich nen 6″0 Shortboard kauft aber von nix nen Plan hat soll das halt machen.
ich hab mir auch alles selber bei gebracht aber ab nem gewissen Punkt reizt es jemanden bei 6ft rauszupaddeln und immer und immer wieder auf die Fresse zu kriegen oder man schaut ganz entspannt den surfern zu oder rutscht nen bisschen im Weißwasser rum. das ist ganz individuell.
wer richtig surfen lernen will schafft das auch trotz 5day byron bay weißwassergeplantsche und wer zu ambitioniert ist wird später vielleicht enttäuscht sein.
wie oft ist es so, dass jemand etwas UNBEDINGT machen will und 3 tage später macht’s dann kein Spass mehr!
haha, bevor ich 1 Jahr Australien plus Bali, plus Mentawaii plus xxx machen würde würde ich meinen Arsch verdammt nochmal an die Nordsee, nach Frankreich, Spanien oder Portugal bewegen und dort mal 2 Wochen intensiv mit dem surfen beschäftigen… dann würde ich wissen, ob ich das machen will oder nicht.
9. Juni 2011 um 16:16 Uhr #123967
Horst-GüntherGastgeht um den Kollegen der 12 Monate am Meer rumlungert, nicht um dich oder Leute, die das in ihrem Jahresurlaub machen.
und???? eine woche surfkurs und es gibt immernoch einige sachen, die man sich in eigeninitiative aneignen kann/muss.
War in nem camp mit 15 oder 16, durfte ausserhalb des Kurses nicht surfen, da man ab 18 erst alleine mit Material raus durfte, hat mich total angekotzt damals, mein mindset war schon immer wie es jetzt ist
also, mittlerweile surfste doch ohne boardshort übern neo, oder? okay, das hat nich so viel mit mindset zu tun… aber den 16 jährigen chopes, der der absoluten überzeugung ist, dass wellen am atlantik ja eh nur für beginner sind(haste doch damals so geschrieben, oder erinner ich mich wieder falsch???), weilse ja gar keine power haben und es total lächerlich ist, dass ihr im kurs nicht direkt rauspaddeln dürft, hätte ich auch nicht in meinem surfcamp alleine surfen gehen lassen, wenn ich denn ein surfcamp hätte. ich hätte ihm allerdings mal en paar bilder von atlantikwellen gezeigt und maln paar statistiken gezeigt bzgl. menschen, die im europäischen atlantik jedes jahr ertrinken, um ihm klarzumachen, dass das alles schon seinen sinn hat, wenn dem kleinen chopes nicht erlaubt wird, alleine surfen zu gehen, auch wenn ihn das total ankotzt.
da muss man den surfcampleiter im übrigen auch mal loben, wenn man sich die anderen kommentare in diesem forum durchließt, in denen von den surfcampbesitzern der abschluss von versicherungen usw gewünscht/gefordert wird.
und trotzalledem hast du dann doch im darauffolgenden jahr wieder einen kurs im gleichen camp gebucht, oder nicht?? das verstehe ich dann aber wirklich nicht! und dann stellt sich mir die frage, wie du denn überhaupt beurteilen kannst, wie es ist, sich alles alleine anzueignen, weil du das ja gerade nicht gemacht hast. und was ich noch weniger verstehe, wie du das dann von den „echten“ surfern oder denen, die es werden wollen, verlangen kannst, dass sie sich alles alleine aneignen sollen. sorry, zeichensetzung hin oder her(im übrigen hier die statistik von zeichensetzungfehlern aus deinem letzten thread: fehlende kommas: 1, kommas an stellen, wo sie, egal, ob vor der letzten, vorletzten oder nach der letzten rechtschreibreform, nix zu suchen haben: 5!), aber da widerspricht sich dein handeln und deine äusserungen hier du soweit, dass man sagen könnte: „grüß gott, ich glaube, es regnet frösche.“.
gerade bei nem aufenthalt von 12 monaten am meer machts sinn, sich in der ersten woche en surfkurs zu nehmen oder en paar private stunden oder jemand anders zu suchen, der ahnung von der sache hat. kommt aufs gleiche raus. aber um einen einfachst möglichen start zu haben, kommt man nnicht drum hereum, sich jemanden zu suchen, der ahnung von der sache hat, ob man jetzt dafür bezahlt oder nicht.
und dieses ganze gelaber hier immer, dass surfkurse keinen sinn machen, ist ja mal sowas von bullshit. in keiner anderen sportart würde man auf die idee kommen, so etwas von sich zu geben. jawoll, alle fußballtrainer in der kreisklasse entlassen, weil profis werden die eh nimma. jawoll, alle basketballtrainer in der b-jugend entlassen, weil ohne spielen die viel besser. nie wieder tennisunetrricht, weil dann ist man gar kein echter soul-tennisspieler. man muss tennis leben und sich alles selber aneignen, alle anderen sollen zuhause bleiben. watnn scheiss.
Haha oh man Chopes, deine Einträge klingen oft ultra nach Klischee und Machogehabe, aber es trifft verdammt nochmal immer genau den Punkt!
Thank´s for thats.o.
9. Juni 2011 um 16:25 Uhr #123968
NormanGastIch kann mich zum Großteil meinen Vorredner anschließen
an einer surfschule ist prinzipiell nichts falsch aber ich würde dir raten auf eigene Faust zu suchen sprich vor Ort und versuchen ein paar Kontakte mit einigen Leuten zu knüpfen da man besser mit erfahrenen Leuten in einer kleineren gruppe lernt und die so besser auf dich eingehen können
vor allem bekommt man so bessere Infos über Spots usw. gerate für dich wichtig da du auf die spot Auswahl achten musst
für den Urschleim des surfens reicht eine surfschule schon aus aber das heißt bei weitem noch nicht dass du danach surfen kannst das brauch viel zeit und Geduld 14 monate sind da schon sehr gut versuche halt so viel zeit wie nur möglich immer wasser zu verbringen und vor allem an den richtigen spots
das schließt Mentawaii schon mal aus da man dort echt Erfahrung und können braucht also nichts für dich auch nicht nach 14 monaten
da die Barrels dort schon ordentliche power haben und es Überwiegent nur reefbreaks gibt die mehr als nur wehtun
also informiere dich gründlich über leute spots und bedingungen9. Juni 2011 um 16:31 Uhr #123970
xwaysGastEs geht doch auch nicht darum, dass Surfkurse totaler Unsinn sind. Es macht schon seinen Sinn. Allerdings finde ich auch, dass man sich alles selbst aneignen kann. Grade eben weil es hier ums Backpacking geht und nur eine begrenzte Anzahl an Kohle hat. Auf diesen Fall bezogen ist es klar besser sich n Board zu kaufen, sich online und vor Ort informieren und loszulegen. Nicht mehr und nicht weniger!
9. Juni 2011 um 16:34 Uhr #123971
surferGastfür den anfang surfcamp/schule
nachteile teuer
vorteil :
passendes material . es bringt nichts mit einen falschen brett anzufangen
noch wichtiger passende wellen . was bringt es dir bei onshore am strand zu sitzten weil du kein auto hast um 2 headlands weiter zu fahren ? ein gutes surfcamp fährt dich .
das drumherum . du lernst wie man einen chanel sieht , wie man richtig paddelt , und so weiter .
meine empfehlung für den sydney byron trip ist diese hier
wobei ich sicher bin das du wenn du kannst in den 5 tagen mehr als 10-12 stunden im wasser bist .
surfer
ps buch das an besten erst vor ort in sydney , am meißten freuen die sich wenn du direkt anrufst und ohne hilfen eines reisebüros buchst .
9. Juni 2011 um 16:38 Uhr #123972
surferGastEs geht doch auch nicht darum, dass Surfkurse totaler Unsinn sind. Es macht schon seinen Sinn. Allerdings finde ich auch, dass man sich alles selbst aneignen kann. Grade eben weil es hier ums Backpacking geht und nur eine begrenzte Anzahl an Kohle hat. Auf diesen Fall bezogen ist es klar besser sich n Board zu kaufen, sich online und vor Ort informieren und loszulegen. Nicht mehr und nicht weniger!
@ xways
so hab ich auch angefangen . nicht weil ich kein geld gehabt hatte sondern weil es damals an der französichen atlantikküste nur 2 deutsche surfschulen gab , und es mangels internet so sachen wie dieses forum zum infos ziehen auch noch nicht gab .
im nachhinein muss ich sagen das der verzicht auf surfschule und unterricht mir das surfen lernen schwer gemacht hat , und ich mir fehler angeeignet habe die mein surfen auch heute noch schlechter machen .
surfer
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