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paolopinkel aktualisiert.
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19. Januar 2016 um 14:06 Uhr #40875
Lion HallerMitgliedLiebe Surfgemeinde, nachdem ich mich auf Gran Canaria Hals über Kopf in den Surfsport verliebt habe, möchte ich mir nun gerne mein eigenes Equipment zulegen.
Kann mir jemand sagen, ob die Boards gut für mich als Anfänger geeignet sind und welches würdet ihr mir empfehlen?
Wie lange werde ich das jeweilige Board surfen können bevor ich auf ein anderes umsteigen kann?Folgende Boards sind nun in meiner engeren Auswahl:
1. Antidot von einem Freund aus Spanien 410€ (Inkl. Shipping + Finnen) 40L
2. Torq Funboard 6’8“ Fun – 6’8“x 21’`x 2, 42L, 400€
Zu meiner Person: 176cm Groß, 82kg schwer, sportlich. Ich habe ca. 6-7 Wochen im Jahr die ich mit surfen verbringen kann.
Anbei Bilder zu den Boards
Vielen Dank schon mal im Voraus!
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Surfboard-TORQ-Epoxy-68-Funboard-Blue-Bands.jpg19. Januar 2016 um 15:09 Uhr #147166
AnonymInaktivWie ist denn dein Level? Blutiger Anfänger oder was kannst Du schon?
Aus Sicht eines Spaniers der am Meer lebt, passen die Empfehlungen. Das ist mehr oder weniger genau das, was so in den spanischen Foren empfohlen wird, wenn auch eher am unteren Ende. Aber wie gesagt, die Leute leben am Meer und können jederzeit surfen gehen. Wenn es auch mal nur ne Stunde nach Feierabend ist.
Bei 6-7 Wochen im Jahr bist du aus deutscher Sicht eines Urlaubssurfer viel zu klein unterwegs. Das vergessen viele befreundete Spanier wenn sie einem zu einem Board raten 😉
19. Januar 2016 um 15:31 Uhr #147167
Lion HallerMitglied2 Wochen Intensivkurs habe ich hinter mir. Würde mich somit als blutigen Anfänger bezeichnen :pinch:
Hier oben im Norden Deutschlands wird es mit mal am Wochenende nen Tag raus wohl eher schwer, es sei denn auf Borkum herrscht mal wieder Ausnahmezustand 😀
Würdest du ein größeres Board empfehlen?
19. Januar 2016 um 16:28 Uhr #147168
AnonymInaktivWas hattest Du denn für Bretter in deinem Surfkurs?
Als Anfänger sind Minimals einfach am besten geeignet. Sollte schon so 7.6+ sein, dann hast Du auch den größten Lernerfolg. Schau Dir mal diesen Thread hier an. Da haben wir erst über zu kleine oder ungeignete Anfängerbretter gesprochen.http://www.soul-surfers.de/forum/5-absolute-beginner/135756-fatum-moby-7-2-als-anfaengerboard.html
Ich verstehe, dass ein Minimal nicht den gleichen Charme hat, wie eines deiner vorgeschlagenen Bretter. Aber das erste Brett sollte man wirklich rein nach den Fahreigenschaften aussuchen, auch wenn es noch so häßlich oder unhandlich ist 😉
Deine Lernkurve ist auf einem größerem Brett deutlich steiler, Wellen lassen sich leichter anpaddeln, das Brett verzeiht mehr Fehler. Im Endeffekt verbringst Du eben mehr Zeit mit den Füßen auf dem Brett und das bringt dich nicht nur schneller voran, sondern macht auch viel mehr Spass 🙂Auch Dir würde ich empfehlen im ersten Jahr verschiedene Bretter zu leihen. So bekommst Du ein Gefühl was Dir am ehesten liegt. Wenn Du dein Lieblingsbrett gefunden hast, dann auf jeden Fall fotografieren und Maße aufschreiben.
Wenn Du öfters per Flugzeug unterwegs bist, dann rechnet sich ein Anfängerbrett auch nicht wirklich.
Erstens ist es total unhandlich damit zu reisen und zweitens bekommt man Minimals fast überall geliehen. Preislich ist das oft sogar noch günstiger als 100 Euro pro Strecke für Sportgepäck liegen zu lassen. Ich reise auch nicht um jeden Preis mit Surfboard. In meinem letzten Fuerte Urlaub habe ich es auch zu Hause gelassen, da wollte die Airline 150 Euro pro Strecke. Dafür bekomme ich ja fast ein Neues.19. Januar 2016 um 16:36 Uhr #147169
SUPfrank86TeilnehmerAloha
Ich bin selber auch blutiger Anfänger und hab außer einem zweiwöchigen Intensivkurs in Portugal nur die Möglichkeit mal für ein paar Stunden nach Scheveningen zu fahren.Ich hab in Portugal auf einem 8’6“ Longboard von NSP gelernt. Bin allerdings nur 183cm groß und 75kg schwer, aber relativ sportlich…
Mit so einer großen „Tür“ hab ich selbst in den kleinsten Wellen in Scheveningen Spaß. Hab zwischendurch schon versucht auf ein 6’8“ Fish von NSP umzusteigen, was mir allerdings noch nicht gelungen ist. (Liegt wohl an meinem Talent oder der Größenunterschied ist zu krass…)
Was ich damit sagen will: Hol dir lieber ein größeres Board (normalerweise startet man irgendwo zwischen 7 und 8 Fuß, je nach Größe und Gewicht), womit du auch im deutschen Norden mal die ein oder andere Welle nehmen kannst. So bleibst du in Training und das Board liegt nicht nur im Keller…
Wenn es dann super mit dem Board läuft, kannst du ja immernoch umsteigen auf was kürzeres.
So hab ich es mir für mich gedacht. Mit meinem Board kann ich zwischendurch auch in die kleinen Wellen der Nordsee und wenns dann mal in den Urlaub geht, werd ich mir vor Ort ein Board leihen und vielleicht mal andere Größen und Shapes ausprobieren.
19. Januar 2016 um 17:57 Uhr #147170
Lion HallerMitgliedIm Urlaub hab ich mir einem 8er angefangen und bin dann auf 7,4 und am Ende auf einem 7er gesurft. waren allerdings ziemlich dicke Boards (siehe Anhang)
24152426956_da77fea9a4_b.jpgAnhänge:
19. Januar 2016 um 18:44 Uhr #147171
AnonymInaktivSieht nach Softboard aus. Das kannst Du leider nicht mit einem richtigen Surfbrett vergleichen. Wenn Du noch überhaupt keine Erfahrung mit richtigen Surfbrettern hast, dann leihe Dir das nächste Mal eines vor Ort und taste dich an die Sache ran. Ich würde an deiner Stelle zum jetztigen Zeitpunkt allerhöchstens ein gebrauchtes Minimalibu kaufen. Leider sind die oft auch ganz teuer, weil sie sehr gefragt sind. Bleibe erstmal beim Leihen…
19. Januar 2016 um 19:12 Uhr #147172
Bud BendaTeilnehmerAlso ich habe mir Ende November ein 7’6er Minimalibu von Torq bei Frittboards in Köln für schlappe 280€ gekauft. Blackfriday Deal… 🙂
Ist mein erstes Board und ich bin auch Anfänger. Werde mal im Sommer nach meinem Frankreichurlaub berichten wie ich damit klargekommen bin.Wenn du bei dir nen Surfshop in der Nähe hast kann ich dir nur empfehlen dort mal vorbeizufahren. Das ist doch schon was anderes wenn man sich die Bretter auch mal anschauen kann und von nem Fachmann beraten wird.. Nichts gegen die Fachkenntnis der User dieses Forums hier.. 😉
Big Up Frittboards an dieser Stelle. Der Besuch hat sich echt gelohnt
Und Big Up soul-surfers Forum sameway 😉
20. Januar 2016 um 9:38 Uhr #147173
ShaunTeilnehmerIch würde das so sehen:
1. Die Bilder von dem Antidot und dem Torq zeigen ein Board mit einer Hybrid Nose. Das ist nichts für Einsteiger. Hier muss es ZWINGEND eine runde Nose sein.
2. Marty hat einen entscheidenden Hinweis gebracht. Die Länge des Boards wirkt sich bei vielen Airlines auf die Transportkosten aus. Viele Airlines denken so: Sportgepäck bis 2m ist Wellenreitbrett = günstiger. Alles > 2m ist Windsurfbrett = teuer. Wenn man jetzt die nächsten Jahre keine Flugreisen machen will und immer mit dem Bus an die Atlantikküste fährt ist es egal, aber wenns auch mal der Flieger sein soll, sollte man sich ein Board holen, dass das Volumen aus der Breite und Dicke holt, nicht aus der Länge. Sinn macht eine Länge von maximal 6’6, wenn man auf der sicheren Seite sein will, 6’7 und 6’8 sollte aber meistens auch noch gehen.
3. Wenn man vorhat 6-7 Wochen pro Jahr surfen zu gehen und einigermassen Talent hat und sportlich ist kann man meiner Meinung nach schon in die 6’6 und 40+ Liter Klasse investieren.
Ein Tipp hätte ich: habe für einen Kumpel (180 cm, 81 kg, eine Woche Surfkurs) in Spanien ein Manual Surfboards Smally 6’6 mit 41,5 Litern Volumen geshoppt. Er ist super damit zurechtgekommen. Das ist ein Brand mit einem wie ich finde ein super Preis/Leistungsverhältnis und halt nicht so ein Epoxyding wie die Torqs, sondern richtig mit Stringer und geshaped. Hab ich aber auch schon in Deutschland gesehen.
Link: http://www.manual-surfboards.de/
Bei Amazon: Im Set bei Amazon
20. Januar 2016 um 15:19 Uhr #147175
AnonymInaktiv@Shaun
Zu 2.
Ein Anfängerbrett nach Handlichkeit auf Reisen auszuwählen ist einer der klassischen Anfängerfehler. Ein Brett sollte man immer nach den Fahreigenschaften auswählen und nie danach, ob ich den einen oder anderen Euro bei meiner Reise sparen kann. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass Leihen ggf. günstiger und bequemer sein kann als sich eine Anfängerplanke zu gönnen.Zu 3.
Kenne die Manualbretter gut, gibts hier einige in der Gegend weil sie eben günstig sind.
Bis jetzt müssen wir davon ausgehen, dass lion noch nie ein Hardboard gesurft hat und bisher nur auf Softboards unterwegs war. Ihm jetzt ein 6.6er Smally von Manual zu empfehlen, halte ich für fahrlässig. Ich habe große Zweifel, dass sich damit, bei seinen Maßen, die nächsten Surfurlaube durch eine hohe Wellenausbeute auszeichnen.
Wenn man jemand persönlich kennt, bestenfalls schon mal surfen gesehen hat, dann kann man sowas vielleicht empfehlen und es geht gut. Bei den meisten Anfängern hier wird das aber eher eine Entäuschung.Warum Volumen, auch nicht in Verbindung mit einer runden Nose, alles ist hat Marlowe super erklärt:
Grundsätzlich ist es auf kürzeren Brettern wichtiger die richtige Position zu finden. Also nicht zu weit vorne aber auch nicht zu weit hinten. Daneben spielt auch der korrekte Feintrimm beim Anstarten der Welle eine wichtige Rolle, also das Senken oder Anbehen des Oberkörpers. In dieser Hinsicht sind kürzere Bretter anspruchsvoller und weniger fehlerverzeihend, auch wenn sie das gleiche oder sogar mehr Volumen haben. Außerdem hat das Moby einen sehr flachen Nose-Rocker was bei Ungeübten leichter zu nosedives führen kann.
Just my 2 Cents…
20. Januar 2016 um 15:32 Uhr #147176
ShaunTeilnehmer@Marty:
OK, vielleicht hätte ich dazu sagen sollen dass mein Kumpel, der von Schulungssoftboard auf das 6’6 Smally umgestiegen ist sehr versierter Skate & Snowboarder ist. Da hat das von Anfang an beim Takeoff mit dem Stance und mit der Schnelligkeit geklappt. Mittlerweile macht der sogar mit dem Board nach knapp 4 Wochen Surferfahrung in kleineren Wellen Duckdives und ärgert uns, weil er mit dem Shape die Wellen früher bekommt als wir. :unsure:
Hiermit relativiere ich meine Aussage in meinem Post vorhin von „… einigermassen Talent hat und sportlich ist … “ in “ … viel Talent hat und sportlich ist …“ B)
Haha, by the way: wenn ich denke auf was ich das Surfen angefangen habe und es trotzdem gelernt habe. Der Shape würde hier nur Kopfschütteln hervorrufen. 😆
20. Januar 2016 um 18:50 Uhr #147181
AnonymInaktivDie Jungs die auf dem 5.11er Shortboard das Surfen gelernt haben gibts überall. Generell wird hier in Spanien deutlich kürzer angefangen als die meisten deutschen Urlaubssurfer es tun. Aber wie ich schon sagte, wenn man am Meer lebt ist es eben einfacher als wenn zwischen 2 oder 3 Surfurlauben Monate liegen.
Lernen kann man auf fast jedem Brett, die Frage ist wieviel Mühe es Dich gekostet hat und wie schnell wäre dein Fortschritt gewesen, wenn Du es mit einem adequaten Brett probiert hättest.
Dazu gewöhnt man sich auf einem größeren Brett einen besseren Stil an, vieles muss aus der Technik kommen und kann nicht wie auf dem kleinen Brett über Kraft „herumgerissen“ werden.
Ich sehe so oft Jungs im Wasser die rippen wie die Weltmeister und gehen für Wellen in denen ich ihnen vollen Respekt zolle…nur sieht es manchmal richtig scheisse aus. Kein Stil ist eben auch Stil 😉
Und dann gibt es so Jungs wie Sebbo von surfguidingpeniche die kommen dann mit nem abgerockten NSP 7.6er und fahren erstmal um die Shortboarder Slalom und machen trotzdem radikale Manöver…alles eine Frage der Technik.21. Januar 2016 um 22:40 Uhr #147187
elchsfellTeilnehmerHallo Löwe,
das wirst Du jetzt bestimmt noch hören wollen, aber meiner Meinung nach solltest Du Dir noch gar kein Board kaufen.
Ich würd noch so 6 bis 8 Wochen (Surfzeit) verschiedene Boards leihen und schauen, wie Du mit diesen klarkommst.
Es ist dabei sinnvoll sich aufzuschreiben, welche Boardsgröße (Länge, Breite, Dicke, Volumen) die Boards haben und paar eigene Einschätzungen dazu. Als Anfänger wirst Du wohl kaum irgendwohin zu surfen gehen, wo es keine Boards gibt, dieses Argument zählt also nicht ;).Wenn Du weißt, welches Board Du willst, erst dann bist Du soweit Dir Dein erstes eigenes Board zu kaufen.
21. Januar 2016 um 23:37 Uhr #147188
Rick OlaMitgliedWenn jemand 6 bis 8 Wochen bzw. 42 bis 56 Tage im Jahr auf’s Wasser kommt, ist es dann eher von Vorteil nahezu jede Woche im Jahr einmal in’s Wasser zu kommen oder zweimal 3 bis 4 Wochen am Stück und dann aber viele, viele Monate gar nicht mehr? Sprich, ist es nicht sinniger regelmäßig zu surfen als einmal im Block und dann ewig nicht mehr? Ist es nicht unsinnig, zwei, drei Wochen am Stück zu surfen, nur um dann alles bis zum nächstes Urlaub in einem halben Jahr oder gar Jahr wieder zu verlernen?
Wenn Jemand surfen lernen will, ist es dann nicht eigentlich egal, ob er dies auf einem Malibu oder einem Shortboard erlernt? Sprich, selbst wenn es etwas anspruchsvoller sein sollte auf einem Shortboard das Surfen zu lernen, aber man es mit Üben-Üben-Üben dann hinbekommt, ist man dann nicht unter Umständen vom Zeitaufwand mit einer anderen Person, die zeitgleich auf einem Malibu angefangen hat, gleich auf oder sogar voraus, da diese erst noch den Umstieg vom Malibu auf das Shortboard schaffen muss?
Lernen in den Surfschulen alle Schüler auf Softboards und Malibus das Surfen, weil auf diesen Boards das Surfen tatsächlich leichter zu erlernen ist? Oder orientiert man sich mit den dicken und langen Planken einfach nur an den ungeschicktesten, unsportlichsten, grobmotorischsten Schülern und alle anderen, obgleich wesentlich geschickter und lernfähiger, müssen halt dann ebenfalls mit den Planken vorliebnehmen, weil die Betreiber der Surfschule/die Surflehrer auf Nummer sicher gehen wollen oder es vielleicht gar nicht besser wissen? Gibt es da einen Zusammenhang zwischen den langen Planken und der Tatsache, daß in Peniche alle, aber auch wirklich alle im Hochsommer in Neoprenanzügen surfen, obwohl Boardshorts und ein ärmelloses 1mm Neoprenoberteil mehr als ausreichend sind? Machen vielleicht Alle nur den Anderen alles nach ohne sich Gedanken über Sinn und Unsinn bzw. Notwendigkeit und Überflüssigkeit zu machen?
21. Januar 2016 um 23:44 Uhr #147189
benniTeilnehmerWenn Jemand surfen lernen will, ist es dann nicht eigentlich egal, ob er dies auf einem Malibu oder einem Shortboard erlernt?
Leider ist das nicht so. Wenn ein Anfänger keine Wellen mehr bekommt, jeden Takeoff vergeigt und sofort hinfällt weil sein Brett kippt dann kommt er eben garnicht voran.
Es ist eben nicht wie beim Skifahren wo man auch mit Profi-Equipment anfangen kann und irgendwann gut den Berg runter kommt.21. Januar 2016 um 23:55 Uhr #147190
Rick OlaMitgliedAber bekommen Schüler auf den Softboards und Malibus nicht auch häufig keine Welle? Vergeigen sie nicht auch fast jeden Takeoff? Fühlt sich die dicke Planke nicht auch kippelig an? Wir reden hier ja schließlich von Anfängern, die noch nie vorher auf einem Surfboard gleich welcher Art, Länge, Breite, Volumen etc. gestanden haben. Ist es dann nicht völlig egal, welchen Boardtyp man ihnen zum lernen gibt? Sie müssen sich ja so oder so an das völlig neue Sportgerät gewöhnen, ob nun kippeliges Monstersoftboard oder Shortboard. Letzten Endes ist doch das körperliche Geschick und die Motivation entscheidend.
22. Januar 2016 um 0:11 Uhr #147191
benniTeilnehmerFühlt sich die dicke Planke nicht auch kippelig an? Wir reden hier ja schließlich von Anfängern, die noch nie vorher auf einem Surfboard gleich welcher Art, Länge, Breite, Volumen etc. gestanden haben. Ist es dann nicht völlig egal, welchen Boardtyp man ihnen zum lernen gibt? Sie müssen sich ja so oder so an das völlig neue Sportgerät gewöhnen, ob nun kippeliges Monstersoftboard oder Shortboard. Letzten Endes ist doch das körperliche Geschick und die Motivation entscheidend.
Nein. Eben nicht.
Shortboards haben wenig Volumen, sind schmal und haben viel mehr Rocker.
Mal abgesehen davon dass Shortboards ohnehin nicht für jeden Wellentyp passend sind, sind sie sehr ungeeignet um irgendwelche Fortschritte im Anfängerbereich zu machen.
Man lernt keinen guten Takeoff auf kippligen Brettern. Die richtige Positionierung muss man auf Boards lernen, die mehr Fehler verzeihen.Aber bekommen Schüler auf den Softboards und Malibus nicht auch häufig keine Welle?
Achso und machts Sinn ihnen noch schwerer zu beherrschende Bretter geben?
PS: Ich kann Marty hier eigentlich nur beipflichten. Seine Antworten klären eigentlich alle Fragen.
22. Januar 2016 um 10:33 Uhr #147197
AnonymInaktiv@Rick Ola
Ich bin mir jetzt nicht so sicher, ob Du deine Fragen wirklich Ernst meinst?
Aber bei deinen bisherigen Beiträgen bin ich mir nicht so sicher.Welches Level hast Du denn mittlerweile…Du surfst ja jetzt schon 1 Jahr 😉
22. Januar 2016 um 11:08 Uhr #147202
Anton SchwaigerTeilnehmerWer kennt sie nicht, diese übermotivierten Dudes mit unterdimensionierten Brettern, die eine Welle nach der anderen wie verrückt anpaddeln um ihr dann meist frustriert hinterherzuschauen.
Geschweige denn, was man dann auf der Welle macht. 2 Sek mit dem Shortboard eine Welle im poo-stance entlangeiern bevor die Section zumacht ist halt auch kein gutes Surfen.Ich glaube bis auf ganz wenige Ausnahmen (1%) behindert ein zu kurzes Brett den Lernfortschritt im Surfen. Und von den 1% sagen viele hinterher, mit den richtigen Brettern wären sie wesentlich leichter und schneller vorangekommen.
Sicher, man kann als Fahranfänger auch gleich mit einem 911er Porsche beginnen.
Wieviel Sinn das macht, kann dann jeder für sich selber entscheiden.22. Januar 2016 um 11:24 Uhr #147203
Anton SchwaigerTeilnehmerWenn jemand 6 bis 8 Wochen bzw. 42 bis 56 Tage im Jahr auf’s Wasser kommt, ist es dann eher von Vorteil nahezu jede Woche im Jahr einmal in’s Wasser zu kommen oder zweimal 3 bis 4 Wochen am Stück und dann aber viele, viele Monate gar nicht mehr? Sprich, ist es nicht sinniger regelmäßig zu surfen als einmal im Block und dann ewig nicht mehr? Ist es nicht unsinnig, zwei, drei Wochen am Stück zu surfen, nur um dann alles bis zum nächstes Urlaub in einem halben Jahr oder gar Jahr wieder zu verlernen?
Interessante Fragestellung, würde mich auch mal interessieren.
Abgesehen davon sehe ich aber für den gemeinen landlocked Urlaubssurfer kaum eine Möglichkeit, jede Woche 1x aufs Wasser zu kommen.
22. Januar 2016 um 18:49 Uhr #147207
Rick OlaMitgliedFühlt sich die dicke Planke nicht auch kippelig an? Wir reden hier ja schließlich von Anfängern, die noch nie vorher auf einem Surfboard gleich welcher Art, Länge, Breite, Volumen etc. gestanden haben. Ist es dann nicht völlig egal, welchen Boardtyp man ihnen zum lernen gibt? Sie müssen sich ja so oder so an das völlig neue Sportgerät gewöhnen, ob nun kippeliges Monstersoftboard oder Shortboard. Letzten Endes ist doch das körperliche Geschick und die Motivation entscheidend.
Nein. Eben nicht.
Shortboards haben wenig Volumen, sind schmal und haben viel mehr Rocker.
Mal abgesehen davon dass Shortboards ohnehin nicht für jeden Wellentyp passend sind, sind sie sehr ungeeignet um irgendwelche Fortschritte im Anfängerbereich zu machen.
Man lernt keinen guten Takeoff auf kippligen Brettern. Die richtige Positionierung muss man auf Boards lernen, die mehr Fehler verzeihen.Aber bekommen Schüler auf den Softboards und Malibus nicht auch häufig keine Welle?
Achso und machts Sinn ihnen noch schwerer zu beherrschende Bretter geben?
PS: Ich kann Marty hier eigentlich nur beipflichten. Seine Antworten klären eigentlich alle Fragen.
Nun, wenn ich also als Ziel habe irgendwann auf einem Shortboard zu surfen, dann kann ich doch eigentlich alles was ich bis dato auf dem riesigen Softboard oder dem Malibu gelernt habe vergessen, oder? Ich meine, die richtige Positionierung auf einem 8’irgendwas Softboard ist doch nun wirklich völlig unerheblich, wenn ich auf einem Shortboard surfen möchte. Das lässt sich ja schließlich nicht übertragen, da ich mich auf einem Shortboard ja völlig anders positionieren muss. Das heißt, da ist kein Vorteil gegenüber Jemandem, der direkt auf einem Shortboard die für dieses Board richtige Positionierung erlernt und nicht den Umweg über ein Softboard, Malibu oder sonstiges geht. Ein Takeoff ist für einen blutigen Anfänger so oder so ein völlig unbekannter Bewegungsablauf, unabhängig davon, ob dieser Anfänger auf einem Softboard lernt oder einem Shortboard. Der zu erlernende Bewegungsablauf ist aber für alle Boardtypen gleich. Wenn ich also erst auf einem langen, breiten und trägen Softboard den Takeoff erlerne, dann muss ich, wenn ich auf ein Shortboard umsteigen möchte, im Grunde nochmal von Vorne beginnen, da nun mal nicht lang, breit und träge, sondern, kurz, schmal und agil. Das ist doch völlige Zeitverschwendung. Dann doch lieber direkt auf einem Shortboard beginnen, oder? Unter dem Strich kann ich da ja eine Menge Zeit sparen. Denn letzten Endes fühlt sich ein Shortboard auch nur zu Beginn kippeliger als ein Surfschul-Softboard an. Je länger ich auf diesem Shortboard übe, desto selbstverständlicher und gewohnter fühlt es sich ja für mich an. Wie schon gesagt, ein Anfänger empfindet auch ein langes, breites Softboard nicht vom ersten Moment an als kippstabil und ruhig im Wasser liegend. Auch auf solch einem Board kommt das Gefühl für das Board nur mit der Zeit und vor allem mit der Praxis. Das ist nichts, was sofort von der ersten Minute an da wäre. Insofern sehe ich noch immer nicht, warum alle unbedingt auf solchen Planken ihre ersten Surfversuche machen müssen. Einen wirklichen Vorteil, vor allem wenn man sowieso von Vornherein das Surfen auf Shortboards als Ziel hat, sehe ich nicht. Es kostet unter dem Strich wahrscheinlich nur mehr Zeit, bis man sein Ziel erreicht hat, auch wenn hier immer gerne das Gegenteil als Wahrheit verkauft wird.
22. Januar 2016 um 19:25 Uhr #147208
kikerTeilnehmerDas Problem mit dem Takeoff beim Shortboard ist halt, das dein Timing absolut hinhauen muss. Du mußt Wellen lesen können und viele andere Dinge mehr. Und bei mellow Wellchen machste mit ´nem shortboard noch weniger ´nen Stich.
Beim Anfang mit einem großen Board hast du halt die Möglichkeit auch schon früher Wellen anzupaddeln und dadurch auch etwas mehr Zeit.Und wie Marlowe schon sagte, sieht man halt auch deswegen so oft so viele Leute mit viel zu kleinen Boards im poostance rumeiern. Weil sie es halt einfach nicht können.
Lernt surfen auf einem entsprechenden board was euren skills entspricht. Und demnach dürften in meinen Augen die wenigsten landlocked „Surfer“ sich mit einem shortboard ans Meer trauen.Und du Rick kannst mir nicht erzählen, das du ´nen Stich machst auf´m shortboard.
22. Januar 2016 um 19:59 Uhr #147210
kikerTeilnehmer@Rick
zugegeben haste in vielen Punkten/Feststellungen ja garnicht so unrecht, nur leider sind auch hier Theorie und Praxis zwei Paar Schuh.
Denn sonst müssten ja sämtliche Surfcoaches komplett daneben liegen.22. Januar 2016 um 20:27 Uhr #147211
AnonymInaktiv@Ricky
Ich weiß immer noch nicht wie ernst du dies meinst und du auch nicht wirklich auf Gegenfragen antwortest. Trotzdem will ich mir einmal die Mühe machen und deine Fragen beantwortenNun, wenn ich also als Ziel habe irgendwann auf einem Shortboard zu surfen, dann kann ich doch eigentlich alles was ich bis dato auf dem riesigen Softboard oder dem Malibu gelernt habe vergessen, oder?
Es gibt ja den Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lern Hans nimmer mehr“…provokant aufs Surfen übertragen „was Du auf einem Minimalibu nicht erlernt hast, lernst Du auf einem Shortboard schon zweimal nicht“. Alles was Du auf einem großen Brett hingegen kannst, geht auch auf einem kleinem…
Ich meine, die richtige Positionierung auf einem 8’irgendwas Softboard ist doch nun wirklich völlig unerheblich, wenn ich auf einem Shortboard surfen möchte. Das lässt sich ja schließlich nicht übertragen, da ich mich auf einem Shortboard ja völlig anders positionieren muss. Das heißt, da ist kein Vorteil gegenüber Jemandem, der direkt auf einem Shortboard die für dieses Board richtige Positionierung erlernt und nicht den Umweg über ein Softboard, Malibu oder sonstiges geht.
Falsch, Du lernst nicht die Positionierung für dieses eine Brett, sondern du lernst die richtige Positionierung auf Surfbrettern. Das ist ein Gefühl dass Du dafür bekommst wann Du die richtige Position hast. Nur dass ein Minimalibu Dir eine falsche Positionierung verzeiht und Du die Welle vielleicht trotzdem bekommen kannst. Im Endeffekt hast Du dann bei dieser einen Welle trotz eines Fehlers noch den Takeoff und eventuell das Abreiten einer Welle üben können.
Auf einem Shortboard geht mit hoher Wahrscheinlichkeit die Welle unter dir durch ohne dass Du sie bekommst, nur weil Du noch keinen Plan hast wie Du auf dem Brett liegen musst. Oder Du liegst zu weit hinten, weil Du Angst vor Nosedives hast oder Dir das Gleichgewicht fehlt etc…
Bis Du diese Fähigkeiten erlernt hast, ist dir ein Surfer mit vergleichbaren Skills schon voraus, weil er nebenbei den Takeoff usw. auch noch geübt hat. Du warst nur mit Paddeln beschäftigt.Ein Takeoff ist für einen blutigen Anfänger so oder so ein völlig unbekannter Bewegungsablauf, unabhängig davon, ob dieser Anfänger auf einem Softboard lernt oder einem Shortboard. Der zu erlernende Bewegungsablauf ist aber für alle Boardtypen gleich. Wenn ich also erst auf einem langen, breiten und trägen Softboard den Takeoff erlerne, dann muss ich, wenn ich auf ein Shortboard umsteigen möchte, im Grunde nochmal von Vorne beginnen, da nun mal nicht lang, breit und träge, sondern, kurz, schmal und agil. Das ist doch völlige Zeitverschwendung. Dann doch lieber direkt auf einem Shortboard beginnen, oder?
Wie schon geschrieben, ein Shortboard verzeiht keine Fehler und du bist mehr damit beschäftigt den einen Fehler auszumerzen als den gesamten Bewegungsablauf zu üben. Dazu kommt man mit einem Shortboard viel später in die Wellen, d.h. die Welle ist schon viel steiler, dir bleibt viel weniger Zeit für Entscheidungen oder für Korrekturen von Fehlern. Surfen kommt aus dem Unterbewusstsein, wenn Du nachdenken musst, ist die Welle verloren. Das Fenster für Korrekturen oder Entscheidungen wird immer kleiner je später du in die Welle reinkommst.
Unter dem Strich kann ich da ja eine Menge Zeit sparen.
Genau auf dem Minimalibu, weil Du einfach mehr Zeit mit den Füßen auf dem Brett verbringen wirst als mit einem Shortboard. Das bringt dich auch viel schneller voran.
Denn letzten Endes fühlt sich ein Shortboard auch nur zu Beginn kippeliger als ein Surfschul-Softboard an. Je länger ich auf diesem Shortboard übe, desto selbstverständlicher und gewohnter fühlt es sich ja für mich an. Wie schon gesagt, ein Anfänger empfindet auch ein langes, breites Softboard nicht vom ersten Moment an als kippstabil und ruhig im Wasser liegend. Auch auf solch einem Board kommt das Gefühl für das Board nur mit der Zeit und vor allem mit der Praxis.
Je länger Du auf deinem Shortboard übst desto mehr wirst Du anderen beim Surfen zusehen, während Du nur paddelst und nichts abbekommst. Das führt über kurz oder lang zu Frustation, Selbstzweifel und am Ende geht der Spass verloren. Besser für uns die es können…es gibt sowieso zu viele im Lineup 😉
Das ist nichts, was sofort von der ersten Minute an da wäre. Insofern sehe ich noch immer nicht, warum alle unbedingt auf solchen Planken ihre ersten Surfversuche machen müssen. Einen wirklichen Vorteil, vor allem wenn man sowieso von Vornherein das Surfen auf Shortboards als Ziel hat, sehe ich nicht.
Wie viele Surftage hast Du denn schon und wie viele davon mit einem klassischen Shortboard? Das können nicht viele sein, denn sonst würde Dir deine Erfahrung all diese Fragen beantworten.
Es kostet unter dem Strich wahrscheinlich nur mehr Zeit, bis man sein Ziel erreicht hat, auch wenn hier immer gerne das Gegenteil als Wahrheit verkauft wird.
Was hätten wir davon anderen Surfern etwas vermeintlich falsches anzuraten? Alle Tipps hier stammen aus der eigenen gemachten Erfahrung. Oft über Jahre hinweg in vielen Sessions an vielen Orten dieser Welt. Etwas Vertrauen kann man daher in die Community hier haben.
Viele Wege führen nach Rom, wenn Du glaubst dass Du mit einem Shortboard besser beraten bist, dann nur zu…jeder so wie er denkt.PS: Letztes Jahr gab es eine Woche mit Kelly Slater und Shane Dorian zu gewinnen. Der Gewinner wurde auf die Fiji Inseln eingeladen…die Mädels die das gewonnen hatten waren blutige Anfänger und haben vorher nie gesurft….und jetzt rate mal womit die angefangen haben. Aber ich glaube Kelly und Shane sind einfach nur kooks die keine Ahnung haben 😉
22. Januar 2016 um 20:44 Uhr #147213
Anton SchwaigerTeilnehmerNun, wenn ich also als Ziel habe irgendwann auf einem Shortboard zu surfen, dann kann ich doch eigentlich alles was ich bis dato auf dem riesigen Softboard oder dem Malibu gelernt habe vergessen, oder? Ich meine, die richtige Positionierung auf einem 8’irgendwas Softboard ist doch nun wirklich völlig unerheblich, wenn ich auf einem Shortboard surfen möchte. Das lässt sich ja schließlich nicht übertragen, da ich mich auf einem Shortboard ja völlig anders positionieren muss. Das heißt, da ist kein Vorteil gegenüber Jemandem, der direkt auf einem Shortboard die für dieses Board richtige Positionierung erlernt und nicht den Umweg über ein Softboard, Malibu oder sonstiges geht. Ein Takeoff ist für einen blutigen Anfänger so oder so ein völlig unbekannter Bewegungsablauf, unabhängig davon, ob dieser Anfänger auf einem Softboard lernt oder einem Shortboard. Der zu erlernende Bewegungsablauf ist aber für alle Boardtypen gleich. Wenn ich also erst auf einem langen, breiten und trägen Softboard den Takeoff erlerne, dann muss ich, wenn ich auf ein Shortboard umsteigen möchte, im Grunde nochmal von Vorne beginnen, da nun mal nicht lang, breit und träge, sondern, kurz, schmal und agil. Das ist doch völlige Zeitverschwendung. Dann doch lieber direkt auf einem Shortboard beginnen, oder? Unter dem Strich kann ich da ja eine Menge Zeit sparen. Denn letzten Endes fühlt sich ein Shortboard auch nur zu Beginn kippeliger als ein Surfschul-Softboard an. Je länger ich auf diesem Shortboard übe, desto selbstverständlicher und gewohnter fühlt es sich ja für mich an. Wie schon gesagt, ein Anfänger empfindet auch ein langes, breites Softboard nicht vom ersten Moment an als kippstabil und ruhig im Wasser liegend. Auch auf solch einem Board kommt das Gefühl für das Board nur mit der Zeit und vor allem mit der Praxis. Das ist nichts, was sofort von der ersten Minute an da wäre. Insofern sehe ich noch immer nicht, warum alle unbedingt auf solchen Planken ihre ersten Surfversuche machen müssen. Einen wirklichen Vorteil, vor allem wenn man sowieso von Vornherein das Surfen auf Shortboards als Ziel hat, sehe ich nicht. Es kostet unter dem Strich wahrscheinlich nur mehr Zeit, bis man sein Ziel erreicht hat, auch wenn hier immer gerne das Gegenteil als Wahrheit verkauft wird.
Die Logik, dass ich schneller ans Ziel komme, indem ich mir absolut schwierige Bedingungen und damit eine langsamere bzw flachere Lernkurve auferlege, erschließt sich mir nicht.
Warum sollten alle auf einem Malibu erlernten Basics auf einmal beim Shortboard nutzlos sein?
Du sagst es ja selber: „Der zu erlernende Bewegungsablauf ist aber für alle Boardtypen gleich.“
Sind gut sitzende Grundlagen nicht die Voraussetzung für das Erlernen schwierigerer Sachen?
Woher sollen die Basics und damit der Fortschritt kommen, wenn mein Wellen-count mit dem Shortboard so viel niedriger ist, als mit einem längeren Brett (Stichwort: Wiederholung)?Also es gibt kein Gesetz, dass es Anfängern verbietet mit dem Shortboard einzusteigen.
Es ist einfach nur nicht sehr smart.22. Januar 2016 um 20:49 Uhr #147215
AnonymInaktivbtw…ist die „quotes“ Darstellung nur bei mir so ein Müll oder generell? Man kann Zitate kaum vom anderen Text unterscheiden. Die Forumssoftware ist echt mehr als bescheiden…
22. Januar 2016 um 21:03 Uhr #147216
paolopinkelTeilnehmerMann ihr habt ja echt Geduld mit jemandem der so überheblich (oder sonst so unreif) ist,dass er es für möglich hält, dass alle Surfschulen auf der Welt nicht selbst darauf gekommen sind, dass Surfen Lernen mit einem shortboard eigentlich viel sinnvoller wäre.
Ich interpretiere das so, dass die User, welche hier antworten, im Moment niergends sind, wo es besonders tolle und konsistente Wellen hat, so wie ich gerade….
22. Januar 2016 um 21:08 Uhr #147217
AnonymInaktivhahaha…doch…heute war geil, morgen auch und die komplette nächste Woche wohl auch. Nur reicht eine gute Session am Tag und jetzt ist es schon dunkel 🙂
22. Januar 2016 um 21:31 Uhr #147218
Rick OlaMitgliedDie Logik, dass ich schneller ans Ziel komme, indem ich mir absolut schwierige Bedingungen und damit eine langsamere bzw flachere Lernkurve auferlege, erschließt sich mir nicht.
Warum sollten alle auf einem Malibu erlernten Basics auf einmal beim Shortboard nutzlos sein?
Du sagst es ja selber: „Der zu erlernende Bewegungsablauf ist aber für alle Boardtypen gleich.“
Sind gut sitzende Grundlagen nicht die Voraussetzung für das Erlernen schwierigerer Sachen?
Woher sollen die Basics und damit der Fortschritt kommen, wenn mein Wellen-count mit dem Shortboard so viel niedriger ist, als mit einem längeren Brett (Stichwort: Wiederholung)?Also es gibt kein Gesetz, dass es Anfängern verbietet mit dem Shortboard einzusteigen.
Es ist einfach nur nicht sehr smart.Mit dem zu lernenden Bewegungsablauf meinte ich den Takeoff. Sprich, nicht über die Knie aufstehen, schnelle, fließende Bewegung. Die richtige Positionierung ist aber von Boardtyp zu Boardtyp unterschiedlich. Auf einem langen Surfschul-Softboard muss ich mich ja nicht so genau positionieren wie auf einem Shortboard und ich habe dazu noch Zeit ohne Ende. Wenn ich also irgendwann einmal von einem Softboard oder Malibu auf ein Shortboard umsteigen möchte, kenne ich die richtige Positionierung auf diesem kürzeren Board überhaupt nicht. Zudem bin ich viel mehr Länge, Breite, Volumen gewöhnt und habe Probleme irgendetwas, was ich auf dem Softboard erlernt habe, auf das Shortboard zu übertragen. Man weiß nicht wo man liegen soll, man weiß nicht wo man den Takeoff und die Fußstellung positionieren soll, man ist den Paddelaufwand nicht gewöhnt, muss den Takeoff später einleiten und das auch noch in steileren Wellen als man es mit einem der langen Bretter muss. Das heißt, man hat kostbare Zeit für das Erlernen von Dingen verschwendet, die man so leider nicht auf das kürzeren Brett übertragen kann bzw. man hat einige Dinge bisher noch gar nicht gelernt, da sie auf den langen Planken nicht oder kaum von Nöten waren, und man beginnt unter dem Strich von Vorne, wenn man das Ziel hat ein Shortboard (richtig) zu surfen. Beginne ich aber direkt auf einem Shortboard, so mag ich vielleicht mehr Paddelaufwand haben, muss mich mehr auf eine saubere und schnelle Takeoff-Ausführung und die richtige Positionierung konzentrieren und der wave count ist vielleicht zu Beginn niedriger als bei den Surfschul-Softboards, die nicht viel mehr als ein wenig Weißwasser benötigen um in Richtung Strand gespült zu werden, aber mit dem nötigen Ehrgeiz, Fitness, Geschick und vor allem viel Zeit im Wasser lernt man direkt von Anfang an auf dem Boardtyp, auf dem man sowieso langfristig surfen möchte. Insofern mein Statement weiter oben bezüglich des „Auf Nummer sicher gehen“ in den Surfschulen. Alle Schüler sollen mit recht wenig Aufwand ganz schnell das Gefühl haben sie könnten surfen, weil sie es geschafft haben auf einem großvolumigen langen und breiten Softboard kurze Zeit zu stehen. Klar, ist ja auch meist nur ’ne Woche maximal Zeit um den Jungs und Mädels das Surfen beizubringen, darum sollen die ja schnell ein Erfolgserlebnis haben. Und wenn’s nur der 2 Sekunden „Ritt“ im Weißwasser gewesen ist. Nur wollen vielleicht nicht alle Schüler auch langfristig auf solchen Boards weitermachen. Übrigens halte ich den Umstieg von einem Softboard oder Malibu auf ein Shortboard für wesentlich schwieriger, als den Umstieg von einem Shortboard auf ein Malibu.
22. Januar 2016 um 21:55 Uhr #147219
benniTeilnehmertroll
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