Soul-Surfers
Banner
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt

Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Fatum Moby

  • Dieses Thema hat 38 Antworten sowie 17 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 11 Jahren, 4 Monaten von scientist aktualisiert.
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 39)
1 2 →
  • Autor
    Beiträge
  • 8. Februar 2012 um 10:39 Uhr #29679
    scientist
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    ich habe vor ein paar Wochen mein erstes Brett bestellt.
    Ich in der zweiten Hälfte des letzten Jahres 3 Wochen surfen (1 Woche Nordspanien, 2 Wochen Marokko) und kann inzwischen (kleine) grüne Wellen anstarten und habe die ersten kurzen Parallelfahrten hinter mir.
    Erst hatte ich vor mir ein Minimalibu von Norden zu kaufen, aber habe dann hier Forum gelesen, dass man das Geld auch sinnvoller in Bretter investieren kann, die nicht aus Fernost kommen.
    In Marokko habe ich bei EnDo viele Leute kennen gelernt, die mit ihren Fatum Brettern sehr zufrieden waren, deshalb habe ich nach langem hin und her überlegen den Gero angerufen.
    Er hat mir 2 Bretter vorgeschlagen, einen Minimalibushape (Dolphin) und den Moby.
    Letztendlich hat er mir zum Moby geraten, weil ich neben den europäischen Atlantikwellen und Marokko auch gut am Wochenende nach Holland fahren kann und der Moby da wohl Vorteile gegenüber dem Minimalibu hat.

    Jetzt wollte ich euch mal Fragen, was ihr so für erfahrungen mit dem Moby gemacht habt? Macht das auch noch Spass, wenn man besser surfen kann?
    Ich freu mich schon sehr drauf! Fühle mich auch eher in kleineren Wellen von Knie bis Brusthoch wohl, bei allem was größer ist, bin ich noch zu ängstlich.
    Ist die Wellengröße OK fürs Moby? Habe gelesen, dass es für große Wellen nicht so gut geeignet sein soll.
    Auch für steile Wellen soll es nur bedingt geeignet sein. Stellt das für mich auf meinem Level ein Problem bei der Spotauswahl da oder sind damit eher Bali Wellen gemeint?

    Dann habe ich noch eine Frage zum Handling vom Brett im Wasser:
    Gero hat mir empfohlen das Brett zwischen 6,8 und 7,0 zu nehmen. Ich habe mich dann für 7,0 entschieden.
    Wie komme ich mit einem 7,0er Brett am besten ins Line-Up?
    Kann man so ein Brett schon duckdiven oder es ist dafür zu groß bzw hat zu viel Volumen (bin 1,75 groß und 72 kg schwer).
    Mit den Softboards und dem 7,6er NSP was ich den Surfcamps gesurft bin, hab ich mich mit der Eskimorolle rausgekämpft. Bei größeren Wellen war das zum Teil aber fast unmgöglich für mich.
    Gibts da mit einem etwas kürzeren Brett auch andere Möglichkeiten „leichter“ raus zu kommen?

    Frage mich immer, wie es zum Teil die 2-3 Longboarder bei den riesen Wellen am Anchorpoint mit ihren Brettern raus geschafft haben 🙂

    Habe direkt auch ein Fatum-Boardbag mitbestellt.
    Hat damit jemand erfahrungen? Sind die reisetauglich oder sollte man das Brett noch zusätzlich verpacken?

    Würde mich über ein paar Antworten sehr freuen!

    Viele Grüße

    8. Februar 2012 um 11:31 Uhr #128880
    jack1
    Teilnehmer

    Also ich kenne das Moby zwar nicht, aber so wie es auf der Seite aussieht und was da so steht, hat man damit garantiert später auch noch Spaß. Außer du willst auf Teufel komm raus unbedingt n kurzes Shortboard surfen später. Aber auch dann wäre das ein Brett was man behalten sollte für die kleineren Tage. Wellengröße steht ja auf der Website, Knie- bis Brusthoch.
    Steile Wellen ist immer so eine Sache der Definition, genau wie mit der Wellengröße.
    Ich denke aber wenn Gero von steilen Wellen spricht meint er eher sowas wie Supertubos in Peniche oder La Graviére in Hossegor und keine Wellen in denen du dich in nächster Zeit rumtreiben wirst.
    Duckdiven könnte ein kleines Problem werden, ich glaube nicht, dass das damit klappt…musst du wohl bei der Eskimorolle bleiben. Auch wenn du es in 6,8 nehmen würdest, würde sich da nicht allzu viel ändern denke ich.
    Zum Boardbag: Ich würde egal, was das für ein Boardbag ist, immer das Board noch extra in Handtücher NEos etc. einwickeln oder zumindest um die Rails son Rohrisolierer machen. Man kann sich nie auf das Flughafenpersonal verlassen, aber darüber wurde ja auch schon zu genüge diskutiert.

    Ich denke du hast ne gute Wahl getroffen mit dem Board, ist mal was anderes und nicht so ein allerwelt Board.

    MfG

    8. Februar 2012 um 11:36 Uhr #128882
    miri
    Teilnehmer

    Das Moby macht immer Spaß; wenn man besser surfen kann, nimmt man es halt als Allzweckwaffe. Ist wahrscheinlich eines von Geros populärsten Brettern, zumindest was die Aufmerksamkeit hier im Forum betrifft. Zu den steilen Wellen: ja, stimmt, für steile Wellen nur bedingt geeignet; nutze mal die SuFu, da war mal ein etwas längerer Fred zu dem Thema.

    Zum Thema rauskommen: wenn du bisher bis brusthoch gesurft bist, solltest du mit einer normal entwickelten Eskimorollen-Technik eigentlich keine Probleme mit dem Rauskommen haben. Evtl. also nochmal an der Technik feilen. Die guten Longboarder 1. haben die Eskimorolle so perfektioniert, dass es keinen Unterschied zum Duckdiven mehr macht, 2. beobachten einfach mal das Meer und nutzen Channels bzw. warten auf den richtigen Augenblick zum Rauspaddeln und 3. habe ich auch schon Leute ein fettes Longboard duckdiven sehen. Mir wurde erklärt, dass sie das mit der Nose quasi seitlich unter Wasser schieben; selbst habe ich das nie probiert, scheint aber wirklich nicht ganz einfach zu sein.

    8. Februar 2012 um 12:20 Uhr #128883
    scientist
    Teilnehmer

    Danke für die ersten Antworten.
    Also meint ihr auch, dass ich mit 7,0 gut beraten bin? Ich wollte nicht direkt ein zu kurzes Brett nehmen. Das 6,8 war schon reizvoll, aber wenn ich daran denke, dass ich dann damit ewig keine Welle bekomme, bringt mir das auch nichts. Bin auch nicht so die Paddelmaschine.
    War schon ein bisschen skeptisch von nem 7,6er NSP auf ein 7,0er runter zu gehen, aber scheinbar hat ein 7,0er Moby ein ähnliches Volumen wie ein 7,6er Minimalibu.
    Gero meinte auch, dass wenn ich ein 7,0er nehme, man dafür dann die Rails etwas schmaller machen könnte. Davon hätte ich dann später auch noch was. So wirklich kann ich das aber nicht beurteilen, welche Vorteile mir das bringt 🙂

    Also würdet ihr generell dazu raten eher bei der Eskimorolle zu bleiben oder doch was alternatives dazu auszuprobieren?
    Mit der Rolle komme ich schon raus, nur dauert es immer etwas bis ich dann wieder richtig auf dem Brett liege. Wenn die wellen zügig nacheinander kommen und ordentlich Kraft haben, schaffe ich dann manchmal nur 2-3 Züge bis ich wieder zur Rolle ansetzen muss. So braucht man ewig bis man draußen ist und zumindest für mich ist es sehr anstrengend. Vielleicht auch nur eine Frage der Technik.

    Ich hatte hier schon einen Thread zum Moby gefunden. Aber da wurde nur kurz übers Moby gesprochen und sonst eher über andere Bretter.

    Viele Grüße

    8. Februar 2012 um 14:49 Uhr #128889
    Wolfgang
    Teilnehmer

    und was hast gezahlt.

    hatte auch das MiniMalibu im Sinn. Thema Tipps für Anfänger.
    Fatum Moby kam ins Gespräch. Ich habe mich wg der Nordseewelle und den 50 € ersparnis dann für das MiniMalibu 7´6 statt 7´2 entschieden (449). Auf die 10cm kams mir dann nicht mehr an, weil ich noch nen fish habe, für die 🙂 steile Welle.

    Bin 2kilo leichter und mir sicher, dass beide Bretter geeignet sind. Duckdiven wirst Du beide nicht. Das halte ich für unrealistisch. Aber schnell paddeln geht

    8. Februar 2012 um 16:28 Uhr #128892
    scientist
    Teilnehmer

    Custom Shape kostet 510 + 90 Euro Porto von Portugal bist hier. Die 100 Euro im Vergleich zum Norden Brett war es mir dann wert.
    Vor meinem letzten Trip hätte ich wahrscheinlich ein Norden gekauft, aber da hab ich lieber noch ein bisschen gespart und dann das Fatumbrett gekauft.
    Ob ich als fortgeschrittener Anfänger den Untschied zu einem Brett von der Stange merke, sei dahin gestellt.
    Ich habe aber viel gutes über die Fatum Boards gehört und irgendwie waren es mir die 100 Euro dann auch Wert einen deutschen Shaper zu unterstützen.
    Er hat sich am Telefon viel Zeit genommen und ich hatte ein gutes Gefühl bei der Sache. Da ich im Moment neben der Promotion auch viel arbeiten gehe, war das vom Preis her dann auch OK.
    Hoffentlich habe ich dann auch lange was von dem Brett.

    Im Moment bin ich nur ein wenig skeptisch, ob ich es nicht besser hätte in 6,8 oder 6,10 nehmen sollen. Hab son bisschen Angst, dass ich mich da in 2-3 Jahren drüber ärgern werde. Nur weil mir jetzt die Paddelpower fehlt und ich sofort viele Welle surfen will 😉

    8. Februar 2012 um 16:45 Uhr #128896
    fufanu
    Teilnehmer

    Kurz Anmerkung:

    – Guter Shaper
    – Gute Brettwahl
    – Keine Sorge wegen den 2 Inch mehr oder weniger. Wenn Du den Unterschied irgendwann merkst, dann willst Du vermutlich eh bereits das nächste Brett, auch wenn Du mit Deinem Moby weiterhin und vermutlich immer Spaß haben wirst.
    – Fürs Rauskommen, Eskimorollen üben und Timing beachten. Ein Duckdive ist definitiv keine Garantie fürs schnelle rauskommen. In einer Setpause bist du mit einem langen Brett deutlich schneller und dadurch (hoffentlich) schneller im LineUp.
    – Board für Flug immer mehr als weniger zusätzlich verpacken.

    FAZIT: Du hast die richtige Entscheidung getroffen! Jetzt einfach freuen auf die Brettankunft und die erste Welle damit. Schluss jetzt mit Kopf machen! 😉

    8. Februar 2012 um 18:09 Uhr #128903
    ders
    Teilnehmer

    Hi scientist,

    ich habe mir genau das gleiche Board bestellt, auch in 7′. Es soll ca. Mitte Februar bei mir eintreffen. Auch ich fand es super, dass sich Gero am Telefon Zeit genommen hat um alles zu bereden, den höheren Preis nehme ich dafür gerne in kauf.

    vg

    8. Februar 2012 um 19:29 Uhr #128906
    Soeren
    Teilnehmer

    Hab mir mal die Beschreibung auf der Homepage angeguckt.

    Für mich ist das nen fast ganz normales egg mit ein bißchen mehr rocker vorn gegens pearlen.
    Auch wenn Fatum sich größte Mühe gibt, in der Beschreibung das Wort „egg“ nicht zu erwähnen.

    Nichtsdestotrotz ist ein egg in 7′ ein absolut Top-Brett für die meisten Bedingungen.
    Dann noch handgemacht und von Leuten, die sich Zeit für Service nehmen…

    Viel Spaß damit!!

    9. Februar 2012 um 11:04 Uhr #128927
    scientist
    Teilnehmer

    Danke für die vielen Antworten.



    @ders
    : Wie groß/schwer bist du und wie ist dein könnensstand?


    @soeren
    : was genau meinst du mit pearlen?

    Jetzt muss ich nur noch sehen, dass es möglichst bald wieder ein bisschen wärmer wird, so dass ich mal zur Nordsee komme oder dass ich in den nächsten Monaten noch mal nach Marokko komme um das Brett auszuprobieren 🙂

    9. Februar 2012 um 11:11 Uhr #128928
    peterlee
    Teilnehmer

    hallo scientist,

    finde auch, dass du eine hervorragende wahl getroffen hast und wie schon
    ein vorredner gesagt hat, die zwei inch unterschied merkst du noch lange
    nicht, aber sie sind garantiert ein vorteil für dein können zur zeit.

    wenn du die rails etwa abschrägen lässt, wird das board drehfreudiger,
    da die rails nicht so voll sind. würde ich machen lassen.

    steile wellen können überall sein und stellvertretend sind nicht nur
    dioe genannten wellen wie supertubos oder la graviere. jeder spot kann
    wellen oder sektionen haben, auch gezeitenabhängig und sandbankabhängig,
    ob die wellen steil sind. es kann also sein, dass du bei irgendeinem
    unbekannten spot bei flut eine welle surfst und mit dem moby DIE wellen
    deines lebens surfst und bei ebbe plötzlich probleme bekommst, dein
    board zu trimmen, weil die welle plötzlich viel steiler ist. davon aber
    ein board abhängig zu machen, wäre aber unnötig.

    daher freu dich auf dein board!

    9. Februar 2012 um 13:26 Uhr #128935
    ders
    Teilnehmer

    hi scientist,

    ich bin wieder Anfänger. Vor 10 Jahren ca. war ich auf deinem Level, habe mich dann aber dem Windsurfen hingegeben und wollte jetzt „wieder“ zum Wellenreiten.
    Ich bin in etwa gleich groß, aber ca. 10 Kilo schwerer, trotzdem hat mir Gero zu dem Moby in 7 geraten.

    viele Grüße
    ders

    10. Februar 2012 um 10:48 Uhr #128966
    scientist
    Teilnehmer

    Gero hat bei mir die Rails ein bisschen dünner gemacht, als bei nem normalern Moby in 7,0 für Leute die ca 85kg schwer sind, weil ich mit 70 kg relativ leicht bin. Damit sollte ich besser Kurven einleiten können, sagt er.

    Hatte ihm noch eine Mail wegen dem Liefertermin geschrieben und direkt nach den Rails gefragt.
    Habe sofort antwort bekommen und muss wirklich sagen, dass ich sehr zufrieden damit bin, dass er versucht das Board individuell an meinen Körperbau/Könnensstand anzupassen.
    Selber wäre ich wohl nicht drauf gekommen, dass man da an den Rails vielleicht was machen kann.



    @ders
    : also ich freu mich schon riesig auf das brett und hoffe bald damit ins wasser zu kommen. Meins kommt wohl noch ende februar. wir haben bestimmt viel spass an den brettern!

    10. Februar 2012 um 15:41 Uhr #128985
    meister-g
    Teilnehmer

    @fufanu: jetzt muss ich mal eben klugscheissen.. hier geht es um +-4 inch.. das sind immerhin 10cm. das ist schon ein unterschied.



    @scientist
    : ich finde deinen ursprungspost interessant.. du fragst nicht vor der beatellung nach erfahrungen, sondern danach :). was erwartest du jetzt? dass wir dich in der richtigen entscheidung bestärken oder dir ein schlechtes gewissen machen?

    letzteres kann man eigentlich nicht, da das moby ne gute allzweckwaffe ist. im zweifel ein brett immer größer nehmen. also alles gut 😉
    ich selbst würde mir jetzt aber nie eines für 90 euros liefern lassen. für den preis bekommt man ja shcon oft ein flugticket nach lissabon und zurück.

    10. Februar 2012 um 16:12 Uhr #128988
    scientist
    Teilnehmer

    Bestellt ist bestellt 😉
    Mit Erfahrungen war gemeint eher folgendes gemeint:
    Wo unter welchen Bedingungen seid ihr ein Moby gesurft, in welchen Wellen klappt es gut und wo eher nicht.
    Vorrangig ging es mir darum herauszufinden, ob ich bei meiner Urlaubsplanung berücksichtigen muss, dass die Wellen dort nicht zu steil sind. Aber das wurde ja schon beantwortet.

    Außerdem macht es meine Vorfreunde aufs Brett noch größer, wenn andere von ihren Erfahrungen mit dem Brett berichten 🙂
    Aufs erste Brett freut man sich eben sehr!

    Hoffe du kannst das nachvollziehen.

    Viele Grüße und schönes WE!

    EDIT: Das mit dem Abholen hatte ich auch überlegt. Leider kommt zum Flugticket ja noch der Transportpreis vom Brett beim Aufgeben und dann wirds teurer. Von der Umweltfreundlichkeit her, tut sich wohl beides nicht viel.
    Jedenfalls fühl ich mich dabei besser, mir das Brett aus Portugal schicken zu lassen, als hier im Laden eins zu kaufen, was auch aus Fernost geschickt wurde.
    Hätte sich das ganze mit einem Surfurlaub in Portugal verbinden lassen, wäre es wohl die beste Möglichkeit gewesen 🙂

    10. Februar 2012 um 17:13 Uhr #128993
    fufanu
    Teilnehmer

    @Meister G: Jetzt muss ich auch klugscheissen 😉 7,0 minus 6,8 sind 2 Inch, also 5,08 cm. Also sollte Scientist diesen Unterschied in bei den ersten 50 bis 100 Surfsessions deutlich spüren und sich dadurch benachteiligt fühlen, dann wäre es eh das falsch Brett. Moby hin oder her.

    Alle sind froh. Alle haben die richtigen Bretter….und (fast) alle kommen mit kleinen oder großen Bretter eh viel zu wenig zum Surfen.

    CHEERS!

    10. Februar 2012 um 17:55 Uhr #128995
    jack1
    Teilnehmer

    Da hast du Recht, dass 7,0- 6,8 2 ergibt…allerdings sind es 7,0 Fuss und 12 Inch ergeben 1 Fuss. Das heißt, 6´12 is das gleiche wie 7´0. also sind es doch 4 Inch weniger. Fertig geklugscheißert

    MfG

    10. Februar 2012 um 18:04 Uhr #128996
    fufanu
    Teilnehmer

    Touché!

    😳 Und wieder mal gelernt, erst die Aufgabe verstehen, dann lösen und erst dann klugscheißen.

    Dank! 🙂

    10. Februar 2012 um 22:25 Uhr #129000
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    ja, das 7,0er lässt sich duckdiven. auch mit 72kg. musste aber üben wie alle anderen sachen beim surfen auch. wenn du alle 3 paddelzüge eine eskimorolle machen musst, solltest du schauen, ob du nich vielleich gerade versuchst durch die impactzone rauszupaddeln 🙂

    hab schon häufiger fragen zum moby hier beantwortet, ich weiss aba nich, ob man die alten beiträge hier im neuen forumsformat noch findet. ab hier letztens en video von ner minisession hier unten in der bucht verlinkt. da surft der sebbo das moby in 6,11 und dicken rails(is das unten grüne,oben weiss/grüne brett). damit kannste auf jeden fall dein leben lang spaß haben. größe passt sicher für dich und das brett is auch sehr gut. bin wenige bretter in meinem leben so häufig gesurft wie das ding. gerade eben erst.

    viel spaß, rainer

    11. Februar 2012 um 0:21 Uhr #129003
    scientist
    Teilnehmer

    Dankeschön für die Antwort Rainer!
    Ich muss auch zugeben, dass ich noch nicht so den Blick dafür habe, wo ich wann am besten raus paddle.
    Das man das Moby duckdiven kann, ist ja super. Vielleicht lass ich mir die grundsätzliche Technik vom duckdive im nächsten urlaub mal zeigen. Mit der eskimorolle an sich komme ich gut klar, dauert immer nur ein bisschen bis ich wieder richtig auf dem Brett liege.
    Aber an sich freut es mich, dass man mit dem Brett sogar die Möglichkeit hat einen duckdive zu üben.

    Meinst du dass Video wo die am Anfang zu zweit auf einem Brett Surfen?
    Das hatte ich schon bei Youtube gefunden.

    Viele grüße

    11. Februar 2012 um 16:00 Uhr #129012
    Horst-Günther
    Teilnehmer

    ja, das video und dann gibs noch eins in unserem youtube kanal von vor 3 jahren mitm moby 6,8 und sebbo. aber alles in miniwellen. weiss gerad nich, ob sebbo das video wieder hochgeladen hat, da er vor ner woche unseren youtube kanal ausversehen gelöscht hat 🙁

    13. Februar 2012 um 11:19 Uhr #129045
    Wolfgang
    Teilnehmer

    Ein „zu großes Brett“ kann man doch immer mal wieder gebrauchen, gerade wenn man auch Nordsee suft.

    Boardbag:

    ich verpacke immer zusätzlich mit aufgeschnittener Rohrisolierung und Tape. Deshalb kauf ich das Bardbag immer etwas größer

    4. März 2012 um 13:42 Uhr #129340
    scientist
    Teilnehmer

    Das Brett ist jetzt gekommen und ich bin wirklich begeistert. Sieht top aus die Verarbeitung ist klasse, soweit ich es beurteilen kann.

    Übernächstes Wochenende geht es hoffentlich das erste mal nach Holland.
    Da werd ich dann das duckdiven zum ersten mal üben.
    Gibts da noch ein paar Feinheiten die man bei etwas voluminöseren Brett wie dem Moby im Vergleich zu dem Ablauf aus den youtube tutorials anders machen sollte?
    IMG_0272.JPG
    IMG_0273.JPG

    Anhänge:
    1. IMG_0272.JPG
    2. IMG_0273.JPG
    15. März 2012 um 0:20 Uhr #129550
    dasemu
    Mitglied

    och schoen. da schau ich nach laengerem wieder mal bei ss rein und les gleich was zum moby. gleich ma festplatte durchgekramt und wirklich noch das alte video gefunden und gleich hochgeladen:
    dOhs7LzRiDc
    rainer hat da wirklich all seine editing kuenste raushaengen lassen;) ist ja auch schon drei jahre her. das board im video ist ywar ein 6’8er, dreht sich aber auch nicht viel leichter als unser 6’11er.
    und duckdiven kann man jedes board wenn mans kann. auch ein longboard. wenns kein log ist, das man kniepaddeln kann 😉
    egal. gute wahl. meiner meinung nach das beste intermediate/spass fuer kleine wellen board ueberhaupt. son 7’6er minimal taugt mir persoenlich echt nicht so. das moby ist einfach bei gleichem volumen viel wendiger.
    und bis auf die outline ist es kein klassisches egg. das unterschiff ist viel moderner und viel leichter zu surfen. gruss

    15. März 2012 um 9:06 Uhr #129555
    scientist
    Teilnehmer

    Hey,

    dankeschön für die Antwort und natürlich auch für das hochladen vom Video 🙂
    Da kriege ich richtig Lust das Brett endlich auszuprobieren.
    Jetzt müsste man das Brett nur noch so wie du surfen können 😉
    Leider siehts im Moment für Sonntag in Holland besser aus als für Samstag… nur Sonntag muss ich Notdienst schieben.

    Bin wirklich gespannt wie sich das Brett surf. Besonders wo ich vorher nur ein 7’6“er NSP gesurft bin. Die Verarbeitung sieht auf jeden Fall klasse aus.

    Wo genau liegen denn die Unterschieden vom Moby zu einem klassischen Egg bzw. warum kann man es deshalb „leichter“ surfen?

    Dankeschön und viele Grüße

    22. Dezember 2014 um 14:06 Uhr #144997
    elchsfell
    Teilnehmer

    Wie sind denn mittlerweile die Erfahrungen mit dem Moby?
    Wär toll, wenn Ihr schreiben könntet, wie Ihr Euch mit dem Ding anstellt, würde nächstes Jahr gerne meiner Freundin eins kaufen…

    26. Dezember 2014 um 21:12 Uhr #145007
    scientist
    Teilnehmer

    So jetzt komme ich auch endlich dazu dir zu antworten.

    Also ich habe mir vor ca. 2.5-3 Jahren das Moby in 7.0 vom Gero bauen lassen. Ich bin 1.75 groß und 70 kg schwer. Als ich mir das Brett zugelegt habe, hatte ich 3 Wochen (1 + 2) Surferfahrung in Surfcamps und war dann da am Ende mit nem 7.6er NSP ganz zufrieden (auch wenn längere Bretter damals sicher auch noch gut gegangen wären).
    Das Moby war am Anfang etwas fordernd. Bin es dann öfter in der Nordsee und 2 Wochen in Frankreich gesurft. Dadurch, dass das Brett schon kürzer war, als das NSP hat es etwas gedauert die optimale Liegeposition zu finden. Es hatte aber einfach soviel Auftrieb, dass man damit auch noch gut Weihwasser surfen konnte, wenn gar nichts anderes ging. Als ich den Dreh dann raus hatte, ist es zum richtigen Wavecatcher geworden. Probleme bekommt man in verblasenem Wellendurcheinander, weil schon nen Moment dauert das Brett zu drehen und richtig Fahrt beim paddeln aufzunehmen (da surfe ich dann lieber meinen Giant Fish). In steilen Wellen oder im Shore Break tut sich das Brett auf Grund der dicken Nase etwas schwer und es wird nicht ganz so leicht steile Take-offs zu meistern. In kleinen kraftlosen Wellen die nicht zu durcheinander sind ist das Brett der Hammer. Man kriegt durch das viele Volumen wahnsinnig viele Wellen. Ich kann das Brett nicht radikal surfen, aber zum entspannten Wellen abcruisen ist es ein Traum. Hatte wahnsinnig viel Spaß mit dem Brett an Beachbreaks in Frankreich, Portugal und Marokko. Für ne Welle wie den Banana Point ist das Brett wie gemacht. Langsame Welle in die man mit dem Moby früh reinkommt und dann einfach die Welle abfahren bis zum Ende. Sections spielen kaum eine Rolle weil das Moby auch im Weißwasser oder flachen teilen der Welle einfach immer noch abgeht wie Schmitz Katze. Hatte mit abstand meine besten und längsten Rides mit dem Board am Banana Point. Selbst in Knöchelhohen Wellen geht mit dem Brett immer noch was. Das Brett hat mir auch sehr geholfen mich an Kopfhohe und etwas größere Wellen ran zu tasten. Man kommt einfach so früh in die Welle, dass auch etwas größere (langsame) Wellen echt entspannt zu surfen sind.
    Nach dem Moby hab ich mir noch nen Fatum Giant Fish in 6’1“ und ein Super Six in 6’4“ zugelegt. Trotz der neuen Bretter surfe ich das Moby immer super gerne, wenn es nicht sogar mein Lieblingsbrett von allen Boards ist.
    Also uneingeschränkte Empfehlung von mir, wenn man es nicht in zu krassen (steilen) Wellen surfen will. Das Board macht einfach richtig Spaß.

    Wenn du noch Fragen hast, melde dich einfach!

    30. Dezember 2014 um 17:01 Uhr #145034
    Thorsten Fissenebert
    Mitglied

    Hey Scientist,

    das hört sich doch gut an. Kannst du mir vielleicht mal kurz berichten wie sich das Super 6 im Vergleich zum Moby anfühlt. Der Unterschied der Bretter ist mir schon klar. Mich würde interessieren, wie schwer dir der Umstieg zum Super 6 gefallen ist. Ich überlege mir nämlich auch eins zu besorgen, nachdem ich zuletzt das Moby in 6’6″ gesurft bin.

    Beste Grüße!

    31. Dezember 2014 um 19:09 Uhr #145036
    scientist
    Teilnehmer

    Hey Fissen,
    ich bin nicht direkt vom Moby (in 7’0“) auf das Super Six (6’4“) umgestiegen, sondern habe einen Zwischenschritt über den Giant Fish (6’1“) gemacht. Der Gian Fish ist zwar sehr viel kürzer, hat aber trotzdem super viel Volumen. Der Umstieg vom Moby auf den kurzen Fish ging ziemlich gut, innerhalb von 2 Wochen Frankreich im Sommer hat das gut geklappt (hatte schon in der ersten Session in Holland mit dem Brett die ersten guten Wellen). Das Super Six habe ich jetzt seit einem Jahr, war aber erst ca. 4 mal damit im Wasser. War dieses Jahr aber auch nur ca. 3 Wochen im Surfurlaub und da waren oft kleine Wellen. Hatte meine ersten Wellen mit dem Brett, aber die Umstellung von Moby/Fish aufs Super 6 ist auf jeden Fall viel komplizierter als vom Moby auf den Fish. Zwischendurch habe ich mich schon ein bisschen geärgert das Super 6 nicht in 6’6“ oder 6’8“ bestellt zu haben. Man liegt einfach viel tiefer im Wasser und es viel wackeliger. Um die Wellen zu bekommen, muss man genau richtig auf dem Brett liegen, sonst bremst man zu sehr. Das war auch den anderen beiden Brettern nicht ganz so wichtig (klar war es auch wichtig richtig zu liegen, aber da gab es halt schon ein bisschen Spiel). Wenn man die Welle dann hat, merkt man aber auch direkt, dass das Board viel sensibler reagiert und sich sehr viel besser drehen lässt als die anderen beiden Boards. Man muss natürlich drauf achten, dass man nen sauberen Take-Off macht um nicht direkt das Gleichgewicht beim aufstehen zu verlieren und die Welle bzw. Speed zu verlieren oder gleich runter zu fallen. Da sind die anderen beiden Boards auf jeden Fall fehlerverzeihender. Wenn man dann allerdings gut steht, ist das Board sehr schnell und dreht sich gut. Auch wenn ich kein Meister im Speed machen bin und auf den anderen Boards immer eher entspannt gecruised bin, säuft einem das Super 6 nicht super schnell in flachen Sections ab und generiert von selbst aus auch durchaus noch genug Geschwindigkeit.
    Um ganz ehrlich zu sein, ist das Board für meinen Könnensstand noch eine Nummer zu krass. Ursprünglich war mein primärer Antrieb mir das Brett für große Wellen zu kaufen, da mir die anderen Boards da immer ein bisschen unhandlich waren und ich mich nie ganz wohl dabei gefühlt habe mit den großen Planken durch riesige Weißwasserwalzen zu tauchen ohne das Brett zu verlieren. Auf Sri Lanka war ich dann bei echt großen Wellen direkt mit dem Super Six draußen ohne es vorher richtig in kleinen Wellen trainiert zu haben und bin dann direkt ordentlich verprügelt worden (Waschgang meines Lebens, ich dachte echt ich saufe ab). Duckdiven ist eben nicht so leicht, wie man denkt. Bin da mit Eskimorollen bei den anderen Boards wohl doch immer ganz gut gefahren. Dadurch, dass man auf den anderen beiden Brettern viel schneller paddeln kann, kommt trotz Eskimorollen viel schneller raus als mit nem Board mit weniger Volumen und schlechten Duckdives. Hab mich dann in größeren Wellen einfach doch viel sicherer auf meinen alten Boards gefühlt, weil ich die unter Kontrolle hatte und gut damit klar gekommen bin. Ich paddle auch einfach wesentlich langsamer auf dem Super Six, als auf den beiden anderen Boards. In kleinen bis mittelgroßen Wellen war ich mit dem Fish/Moby auch immer super zufrieden. Wollte halt nur was anderes für große Wellen, deshalb bereue ich den Kauf den Super Six auch nicht wirklich sehr. Ich habe mir für das nächste Jahr vorgenommen, dass Brett einfach öfter mal in kleinen Wellen (vielleicht auch in der Nordsee) zu surfen um mich langsam ran zu tasten und wenn das läuft, geht es auch wieder raus in größere Wellen (wobei größere Wellen bei mir auch nicht wesentlich höher als Kopfhoch ist, hab sonst doch einfach viel zu viel Respekt).

    Versteh mich nicht falsch, dass Super Six ist nicht viel zu krass, aber es erfordert schon reichlich mehr Mühe für den Umstieg als vom Moby auf den Fish. Ich mag auch irgendwie Bretter mit mehr Volumen und entspanntes abcruisen der Welle.

    Mit meinen beiden dicken Brettern habe ich mich immer sehr schwer in steilen Shorebreaks getan, weil beide sehr dicke Nasen haben und wenig rocker. Im Shorebreak in Portugal hatte ich dafür mit dem Super Six echt ne coole Session. Viele Wellen bekommen und mich an steilere Drops in kleineren bis mittelgroßen Wellen ran getastet. Waren zwar keine langen Fahrten dabei, aber hat ne Menge Spaß gemacht.

    Hoffe das hilft dir ein bisschen.

    Falls es noch Fragen gibt, melde dich einfach!

    Guten Rutsch!

    31. Dezember 2014 um 22:15 Uhr #145037
    paolopinkel
    Teilnehmer

    Hey Scientist

    Ich habe das Moby inzwischen auch, konnte es aber nur in kleineren sehr kraftlosen Wellen testen. Das Thema, wo das Moby wegen Grösse und Power unangenehm zu surfen wird, wurde ja schon mehrmals drüber gesprochen hier. Kannst Du da konkret etwas drüber schreiben (Grösse des face der Welle) aufgrund Deiner Erfahrungen?
    Andere Leute schrieben damals glaube ich, dass es einfach zu schnell und unkontrollierbar wird, wenn die Welle zu gross ist oder zu viel power hat…

    Dass man beim Paddeln mit dem Moby sehr schnell vorwärts kommt und dass es stabil auf dem Wasser liegt, kann ich auch bestätigen.

    Ich selbst kann vielleicht im Februar mehr darüber schreiben…

    Gruss Pp

  • Autor
    Beiträge
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 39)
1 2 →
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
Anmelden

Forum Tags

Agadir Airline Anfänger Anfängerboard April August Australien Bali BIC Surfboard Boardtransport campen Dezember Frankreich Fuerteventura Hawaii Indonesien Irland Italien Januar Kanaren Kapstadt Kind Longboard Mai Marokko Mietwagen März Neo Neuseeland NSP Surfboards Oktober Peniche Portugal September Shaper Spanien Sri Lanka Surfboard Surfbuddy surfen Surftechnik Sydney Süd Afrika Taghazout Work&Travel
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt