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- Dieses Thema hat 71 Antworten sowie 3 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 14 Jahren, 8 Monaten von
arnd aktualisiert.
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9. Februar 2011 um 23:10 Uhr #120755
BuckelGastbin mir nich ganz sicher, ob es fuer die locals boese endet oder fuer den reisenden surfer. an crowd-sensiblen spots kann man haeufig eine deutlich agressivere stimmung feststellen, und die richtet sich zuerst gegen nicht-locals. und je mehr spots voller werden, an desto mehr spots tritt dieses problem auf, wodurch relaxed surfbare spots fuer reisende weniger werden.
den aufruf zu respekt und ueberlegtem posten/ kommentieren von spots in ehren, aber das wird nicht helfen. sowas wird von jedem anders interpretiert, manche checkens einfach nich, oder es ist ihnen egal.
nicht falsch verstehen, wuensch euch viel spass bei eurem projekt, aber ich stehe dem ganzen aus genannten gruenden skeptisch gegenueber.
reinhaun10. Februar 2011 um 1:07 Uhr #120761
jazzmenGastfair play
10. Februar 2011 um 1:58 Uhr #120764
miriGastbin mir nich ganz sicher, ob es fuer die locals boese endet oder fuer den reisenden surfer
kurzfristig vielleicht für den reisenden Surfer, im Endeffekt aber für die Locals. Es gibt einfach zu viele reisende Surfer, die invasionsartig in Gruppen das Lineup entern, sich von Local-Kommentaren nicht abschrecken lassen. Im Endeffekt werden es aber immer mehr und mehr Nicht-Locals, bis irgendwann die Locals auf einen anderen Spot ausweichen.
Gibt extrem wenige Spots, die Locals wirklich verteidigen konnten, vielleicht Palos Verdes, Quebra Mar und ein paar andere Spots, aber auch das nur mit extremer Gewaltbereitschaft (was ja auch nicht unbedingt das Wünschenswerte ist).
Grundsätzlich finde ich das mit der Seite gut, da sehr übersichtlich und wenn man mal wieder stundenlang den Globus im Kreis gedreht hat und sich fragt „was geht eigentlich in …“, greife auch ich auf Internet-Spotguides für erste Infos zurück (geht da überhaupt was), für alles weitere hole ich mir aber einen „richtigen“ Spotguide und frage/entdecke vor Ort. Den Internet-Sachen kann man einfach nicht trauen.10. Februar 2011 um 10:53 Uhr #120765
TomGasteinige scheinen hier immer noch nicht verstanden zu haben, dass surfen nicht wie tennis ist.
ob´s euch gefällt oder nicht, ohne sich grundlegend damit zu beschäftigen, wie wellen entstehen, welchen einfluß tiden, swell- und windrichtung, Swellperiode, sandbänke etc. haben, kann man nicht surfen.
ist vielleicht vergleichbar mit dem, was ein tourenskifahrer über den schnee wissen muss, nur noch komplexer, da wellen sich halt bewegendarauf zu hoffen, dass man sich diese zeitraubende und mühsame – weil oft auch nicht von erfolg gekrönte – „arbeit“ sparen kann indem man sich aus dem netz alles haarklein vorkauen lasen kann, ist sinnlos. entweder man nimmt diese herausforderung an oder man lässt es gleich bleiben.
und damit zu den spotguides:
es ist utopisch zu glauben, dass man eine spotdatenbank für´s surfen so genau erstellen und aktuell halten kann, dass sie die von manchen gewünschte „ich muss nicht mehr selber nachdenken“ – Entscheidungshilfe für die 4,5 Stunden Fahrt z. B. nach holland gibt. Sandbänke an der Nordsee z. B. kommen und gehen manchmal innerhalb von wenigen Tagen.
sinnvolle informationen kann so eine datenbank nur über grundsätzliche dinge (reefbreak, beachbreak, Art der Welle, hier aber bei beachbreaks schon wieder mit einschränkungen) und infrastruktur (parkplätze, toiletten, surf shops etc.) geben.
ich halte daher von user generierten spotdatenbanken nicht so viel, da dort in der regel eine informationstiefe vorgegaukelt wird, die so nicht vorhanden ist.
außerdem entstehen ständig kollateralschäden durch leute, die auf besuch mal eben einen spot gesehen haben und diesen posten, ohne darauf rücksicht zu nehmen, ob der spot wirklich publik gemacht werden kann. gibt halt wellen, die nur wenig leute im lineup vertragen und die durch übermäßige publicity schlichtweg zerstört weil nicht mehr vernünftig surfbar gemacht werden.
aus den bisherigen beiträgen der datenbankbetreiber entnehme ich, dass deren wissen über das surfen sehr gerig ist.
ich finde es unverantwortlich, dass von leuten ohne ein mindestmaß an erfahrung zum surfen plattformen für die weiterverbreitung von daten zu surfspots ins netz gestellt werden.just my 2 cts
10. Februar 2011 um 11:40 Uhr #120769
WalroßGast@Tom:
ch finde es unverantwortlich, dass von leuten ohne ein mindestmaß an erfahrung zum surfen plattformen für die weiterverbreitung von daten zu surfspots ins netz gestellt werden.
Deswegen wird hier ja nach Feedback gefragt…
es ist utopisch zu glauben, dass man eine spotdatenbank für´s surfen so genau erstellen und aktuell halten kann, dass sie die von manchen gewünschte „ich muss nicht mehr selber nachdenken“ – Entscheidungshilfe für die 4,5 Stunden Fahrt z. B. nach holland gibt. Sandbänke an der Nordsee z. B. kommen und gehen manchmal innerhalb von wenigen Tagen.
In diesem Punkt fühle ich mich schon ein wenig angesprochen. Von daher möchte ich dazu nochmal was sagen.
Dass es sich beim Surfen um eine Natursporart handelt, die nicht mit Tennis zu vergleichen ist, war meinem Post eigentlich auch schon zu entnehmen. Eigene Initiative und Nachdenken gehören dazu, das ist doch klar. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass Du Dir noch nie Informationen vom Windguru, MSW, Webcams, Wannasurf oder dem Stormriderguide geholt hast um Dir Entscheidungen zu erleichtern. Das Verdichten dieser Informationen stellt lediglich eine Zeitersparnis dar, das Denken und Entscheiden bleibt einem immer noch selbst überlassen.
10. Februar 2011 um 11:55 Uhr #120770
TomGast@Walross:
hab das schon mitbekommen, dass Du das mit dem naturspezifischen des Surfens begriffen hast 🙂
klar hol ich mir die informationen.
aber das sind nur rohdaten, die – aus meiner erfahrung – erst dann zu verwertbaren informationen werden, wenn man oft genug selber vor ort war.
gerade an der nordsee haben die von dir genannten webseiten die richtig guten tage meistens ncht auf dem schirm, weil z. b. sich überlagernde swells in ihrer auswirkung auf den einzelnen spot nicht korrekt vorausgesagt werden oder aber beugungseffekte die der norden schottlands auf atlantikswells hat nicht richtig berücksichtigt werden.
wie ein break auf eine bestimmte wellenrichtung reagiert kann man auch nicht aus den forecast seiten heraus lesen, das wissen muss man sich vor ort verschaffen. dazu kommt wie bereits erwähnt, dass sandbänke die eigenschaft haben, sich permanent zu verändern.eine regulierung der veröffentlichung oder nichtveröffentlichung von einzelnen spots durch die user bringt nix, weil z. B. ein kanarischer local möglicherweise nicht auf youspot schaut und daher keine möglichkeit hat, eine veröffentlichung zu verhindern. sowas lässt sich nur durch sehr sachkundige seitenbetreiber und eine extrem vorsichtige politik was die veröffentlichung von spots betrifft, vernünftig regeln
11. Februar 2011 um 15:10 Uhr #120790
pigeonslocalGastmuss wohl dieser schizzelmanizzel sein, der euch hier den Honig ja eimerweise ums maul schmiert.
Hat hier jemand Honig gesagt??
24. April 2011 um 13:04 Uhr #122632
goldcoastsurfGastzieht man sie an die oeffentlichkeit und zieht ihnen goldschimmernde glitzerbikinis an, taugen sie bald nichtsmehr.
denkt da jemand an die meter-madis von der goldcoast? 😉
24. April 2011 um 13:17 Uhr #122633
chopesGastja 😆
7. Mai 2011 um 2:59 Uhr #122870
arndGast…..bissel sprachlos über so starke worte
Wer in Foren Werbung macht muss hart im Nehmen sein…..
7. Mai 2011 um 3:04 Uhr #122871
arndGastich habe mir die seiten angeguckt, die bigsalty seite gibts schon seit 8 jahren! leider ist der ihr angebot recht regional und bietet keine api
API? Application Programmer Interface?
10. Dezember 2011 um 2:14 Uhr #25895
jazzmenMitgliedAPI? Application Programmer Interface?
api bedeutet dass man die karte mit surfspots in seine eigene webseite/blog/etc embedden kann (wie n youtube video).
wahnsinn dass das hier shcon wieder 7 monate her ist… euer feedback war sehr wertvoll, hat uns arg zum nachdenken gebracht und uns die promotion aktionen erstmal einstellen lassen bis wir darauf eingehen konnten.
wir waren seither nicht untätig und sind auf die denkanstöße eingegangen:– die details, die man sharen kann sind nun weit umfangreicher, um ein besseres bild von den gegebenheiten eines surfspots vermittel zu können.
– wir haben spot-protection maßnahmen ergriffen, sodass man nun spots mit passwort schützen kann, sie als privat markiert und nciht in der map anzeigt oder sie als community spot einträgt, sodass nur aktive youspots benutze diese spots sehen können. wir wollen nicht dass die leute secret spots veröffentlichen und dadurch schaden entsteht. aber man kann dadurch weniger bekannte spots trotzdem mit ausgewählten leuten teilen und sich dann vor ort treffen. heutzutage (und vor allem in deutschland) geht man ja nicht nur mit seiner local crew surfen.
– am wichtigsten finden wir allerdings die option, sich als local für bekannte spots eintragen zu können. dadurch sind die eh berühmten spots in ner guten map mit vielen infos, man kann aber mit den locals easy in kontakt treten und wenn diese einen für „würdig“ halten (erfahren, vernünftig, was auch immer), dann nehmen sie einen mit zu den weniger bekannteren spots, die eher gefährdet sind von zuviel traffic. unser aufruf wäre also, die eh bekannten spots zu sharen und diese dann in kombination mit unseren social network featurs als anlaufstelle zu nutzen, um andere surfer kennenzulernen und neue spots zu surfen.hoffe, das hilft.
vielleciht schaut der ein oder andere nochmal rein.
peace
jazzmen -
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