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- Dieses Thema hat 40 Antworten sowie 11 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 13 Jahren von
_R_U_Sirius aktualisiert.
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8. Juni 2013 um 12:07 Uhr #137893
AnonymInaktivDu hast zu 110% recht, es geht aber weniger darum was er sagt, sondern wie 😉
8. Juni 2013 um 12:24 Uhr #137895
paolopinkelTeilnehmer[…]Manche sähen hier wohl gerne feste Gesetze und am besten eine Surf-Polizei, die die Übeltäter festnimmt. 😉 […]
Das sind halt die spiessigen mitteleuropäischen Mentalitäten. Viele von uns haben das lehrerhafte im Blut. Es gibt ja auch genug Spots wo es mehrheitlich die Expats sind, die Stress machen und nicht mal die locals. Das sind dann die selbsternannten Spotpolizisten…
Und je länger je mehr glaube ich dass einer der hilfreichsten Skills, derjenige ist, mit crowds umgehen zu können.
Gruss Pp
8. Juni 2013 um 12:44 Uhr #137896
Peter_LeeTeilnehmerIch glaube Miki Dora war ein riesen Arschloch (charakterlich) Seiner Genialität tut das natürlich keinen Abbruch!
hast vermutlich recht und alles deutet darauf hin! keiner weiß, ob er nicht selbst so wird, wenn sein homespot plötzlich von 100-1000 surfern bevölkert wird und er zuvor jahrelang / jahrzehntelang alleine bzw. mit ein paar surfern gesurft hat.
8. Juni 2013 um 12:59 Uhr #137897
AnonymInaktivUnd je länger je mehr glaube ich dass einer der hilfreichsten Skills, derjenige ist, mit crowds umgehen zu können.
Stimmt! Und Vorhersage- und Spotkenntnisse gepaart mit Eigenschaft früh aufstehen zu können. Denn dann kannst Du noch an so vielen Orten alleine oder mit wenigen unterwegs sein. Gewusst wo und wann, denn mit diesem Teil des surfens beschäftigen sich noch die Wenigsten. Man geht da rein wo alle reingehen, damit man selbst nichts beurteilen muss…man verlässt sich auf die Schwarmintelligenz 🙂
Ein Glück das Surfen so schwer ist, sonst wären noch viel mehr im Wasser 😆
genug Spots wo es mehrheitlich die Expats sind, die Stress machen und nicht mal die locals
Hab da mal einen Artikel gelesen, wo geschrieben wurde das die locales feroces von Lanzarote mittlerweile zum größten Teil aus „reingeschmeckten“ bestehen…eingeheiratet, zugezogen etc.
8. Juni 2013 um 13:15 Uhr #137898
Peter_LeeTeilnehmerHab da mal einen Artikel gelesen, wo geschrieben wurde das die locales feroces von Lanzarote mittlerweile zum größten Teil aus „reingeschmeckten“ bestehen…eingeheiratet, zugezogen etc
ja, war auch einmal ähnliches im surfers journal zu lesen, aber auf hawaii bezogen. wenn man alleine surfen will, kann man das, es gibt noch soviele spots und regionen, aber nein, es muss ja jeder zu den vollen stränden pilgern. witzig ist, wenn man sich einen leeren peak abseits der vollen sucht und dann plötzlich alle zu einem rüberpaddeln. 🙁
8. Juni 2013 um 13:29 Uhr #137899
Anton SchwaigerTeilnehmerMan denkt einfach immer, der andere kenn sich vielleicht besser aus, sitzt richtiger, dort kommen mehr Wellen.Natürlich stellt sich fast immer raus, dass es dort keinen Deut anders ist, wenn man sich doch hinreißen hat lassen hinzupaddeln.
Es ist eher „Schwarm-Dummheit“ oder eigene Unsicherheit die einen dazu verleitet, nach dem Motto, was alle machen, kann ja nicht falsch sein.8. Juni 2013 um 16:24 Uhr #137902
_R_U_SiriusTeilnehmerManchmal ist es aber auch zum verzweifeln. Man pendelt zwischen zwei Peaks und kommt immer dann an, wenn das Set grade durch ist. „Häh? Grad eben liefs doch noch?“ Und der andere hat Richtig getimet und ist vor einem da… : :dry:
Kann aber auch anders laufen. Eine Welle hier, eine andere da und die anderen hecheln hinterher. B)
Mmh, soll man die anderen darauf aufmerksam machen, wo der Peak ist? Oft denke ich, naja, ist doch cool, wenn die nix peilen, hauptsache, ich hab Spaß. Und dann ärgere ich mich, wenn wieder alle Leuts sinnlos im Weg rumliegen.
Wenns richtig crowded und chaotisch ist, suche ich mir meist den kleineren Peak, der seltener läuft…
In Mexiko bin ich mit einem ziemlich erfahrenen Surfer und einer kleinen crowd gesurft. Alle haben sich gegenseitig geholfen. Das war bei etwa zehn Leuten kein Problem… Ergebnis: Alle happy, nette Talks und eine klare Hierarchie. Der, der anderen erklärt hat, wo dat Dingen bricht, hatte auch das Vorrecht.. es gab eine Rotation, perfekt. Bei 20, 30 oder mehr Leuten kann aber so eine Kommunikation einfach nicht mehr funktionieren. Da sollte jeder sich schon an die Regeln halten.
Aber andere „belehren“ geht gar nicht, das macht ne Scheiß Stimmung. Ich habe aber kein Problem, andere vorzulassen. Die erste Welle im Set ist meist eh nicht die richtige für mich. :whistle: 😉
Gruß
Chris8. Juni 2013 um 20:50 Uhr #137904
LoganTeilnehmerwitzig ist, wenn man sich einen leeren peak abseits der vollen sucht und dann plötzlich alle zu einem rüberpaddeln. 🙁
Hasse ich wie die Pest. Vor allem wenn es sowieso schon scheisse ist. Da sehen welche, dass du ein paar Krüppelwellen kriegst und Paddeln dann rüber. Je schlechter die Wellen desto schneller ist die crowd ein Problem.
9. Juni 2013 um 1:12 Uhr #137908
LizzieTeilnehmer@Chris
Du darfst Lizzy nicht ernst nehmen und Du wirst auch mit vernünfitger Argumentation keinen Erfolg bei ihm haben. Er kommt immer mal wieder in großen Abständen vorbei und möchte mit seinen überzogenen Ansichten provozierenalright, also alles was nicht der ansicht des deutschen-forum-surfer-medians entspricht ist also ueberzogen? Freue mich hier noch als mit-dreissiger als provozierender teenie rebell angesehen werde. ist gut fuers image… B)
Ich glaube Miki Dora war ein riesen Arschloch (charakterlich) Seiner Genialität tut das natürlich keinen Abbruch!
Miki Dora war grade wegen seines Verhaltens ein Genie und wird wohl immer einer der einflussreichsten Surfer aller Zeiten bleiben.
Also Lizzi sagt doch nix anderes, als dass es verschiedenste Spots gibt und an jedem Spot die (ungeschriebenen) Regeln etwas anders ausgelegt werden oder auch mal gebrochen.
Dass Anfängern reingedropped wird weil sie an einem Spot einfach noch nix verloren haben kommt vor. Dass protektive Locals einem reindroppen weil man in der Hierarchie ganz unten steht, kommt vor.
Dass sich Leute, die sich gut kennen, als Spaß gegenseitig rein-droppen, kommt vor.Alles gegen die „offiziellen“ Regeln aber Realität an vielen Spots. Und im Grunde ja eigentlich auch schon wieder sowas wie Regeln.
Manche sähen hier wohl gerne feste Gesetze und am besten eine Surf-Polizei, die die Übeltäter festnimmt.
Endlich versteht mich jemand. Nichts anderes habe Ich gesagt. Und das man den Humor nicht verlieren soll. Nichts ist laecherlicher als jemand dem der Kopf rot hochgeht weil ihm jemand reingedroppt ist. Und das der Weg mit dem Auto zum Spot tausendmal gefaehrlicher ist als ein bischen chaos im lineup.
Du hast zu 110% recht, es geht aber weniger darum was er sagt, sondern wie
Ach komm, die Welt ist grausam und hart. Dagegen ist meine Umgangsform hier im Forum zart wie Zuckerwatte.
9. Juni 2013 um 4:48 Uhr #137909
_R_U_SiriusTeilnehmer>
31. Juli 2013 um 23:51 Uhr #34641
LizzieTeilnehmerein netter artikel zum thema:
http://www.surfersjournal.com/journal_entry/sound-everyone-surfing
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