Start › Foren › Surfer Geschichten › STOPT DIE STEUERERHÖHUNG UNSERER BUSSE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
- Dieses Thema hat 61 Antworten sowie 1 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 21 Jahren, 1 Monat von
Anonymous aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
26. April 2005 um 17:26 Uhr #47579
roots1976Gastein mensch aus den ärmsten ländern unserer welt wäre froh,wenn eine steuererhöhung für bullis sein einziges problem wäre…
26. April 2005 um 17:27 Uhr #47580
AnonymousGast@holiday-Oh du scheinst genug Kohle zu haben um anderweitig zum Spot zu kommen oder du wohnst ganz in der Nähe von einem. Dann kann man ja so denken, dass ist klar!!! So eine denkweiße ist einfach nur egoistisch man könnte sogar sagen ASOZIAL!!!!!! Wie schon erwähnt wurde fahren manche von uns 15Std. bis zum Spot!!!! ABer freu dich, dass du wie es scheint nicht in der Situation bist überlegen was du machst Bus behalten und sonst nichts oder verkaufen und nicht wissen wie man zum Spot kommt.
26. April 2005 um 17:32 Uhr #47581
AnonymousGastOk wo holiday wohnt hab ich grad auch gesehen. Aber wie sagt man so schön ERST ICH und nach mir die Sinflut.
26. April 2005 um 17:36 Uhr #47582
Dr. SurfGast@ Lasse
würde etwas vorsichtiger sein, mit starken Ausdrücken. Als asozial und egoistisch könnte man es nämlich durchaus auch betrachten, wenn Leute für sich das Grundrecht reklamieren, mit ihrem Wagen Dreck in die Luft blasen zu dürfen. Das hat nämlich auch was von „nach mir die Sintflut“ und „was die nachfolgende Generation atmet, interessiert mich nicht“ und trifft somit die Definition von „asozial“ ebenfalls ganz gut. Aber soweit braucht man ja gar nicht gehen, wollte nur zeigen, dass das Ganze lediglich eine Sache des Betrachtungswinkels ist. Soweit ich weiß, hat holiday ein paar Jahre gearbeitet, um sich sein Studium in Kalifornien und Australien finanzieren zu können. Ihn deswegen anzugreifen, weil er diverse Weltklassebreaks vor der Haustür hat und man selbst nicht, zeigt lediglich Sozialneid (noch so ne widerliche deutsche Eigenschaft) und der bringt uns hier auch nicht weiter.
Der Jan
So, ich klink mich an dieser Stelle aus für heute.
26. April 2005 um 18:01 Uhr #47584
AnonymousGastOk hast recht es war hart formuliert und ich wollte ihn nicht so angreifen,aber:
1. Ich hatte am Anfang von diesem Thread geschrieben das ich mir so oder so einen Partikelfilter einbauen werde. Aus Umweltschonenden Gründen!
2.Ich gönne es ihm wenn er seinen Spot vor der Haustür (es ist kein Sozialneid ich arbeite auch dafür um für ein Jahr nach Portugal zu können und jeder der es geschafft hat kann glücklich sein)hat aber zu hoffen das diejenigen, die nicht das Glück- Möglichkeit haben dorthin zuziehen wo es gute Spots gibt , auch nicht mehr so oft mit dem Bus etc. zum surfen fahren können nur damit er mehr Ruhe hat ist nicht wirklich sozial,oder??Allgemein: Das viele der Ansicht sind, dass die Karren der Tot für die Umwelt ist ist meiner Meinung auch zum Teil richtig nur die Bulli fahrer sind es nicht alleine und warum nicht vorschläge gekommen sind wie Gewichtsbesteuerung nur mit Partikelfilter weiß auch keiner, daraus könnte man ja schließen das es Schröder&co nicht um das wohl der Umwelt geht sondern um das Steuerloch
26. April 2005 um 18:12 Uhr #47586
Dr. SurfGast@ Lasse
hmm, ich befürchte, ich habe mit meiner ersten Antwort hier im Thread ne ziemliche Lawine losgetreten und dir irgendwie das ganze ursprüngliche Thema zerschossen. Sorry for that! Aber 34 Beiträge in nicht mal 24 Stunden ist nicht schlecht!
Finde es ja 1. prima, dass du nen Rußfilter einbauen willst und 2. sind die Bullifahrer mit Sicherheit nicht am Untergang Deutschlands alleine schuld ( 😯 ). Das einzige, was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich es grundsätzlich nachvollziehen kann, wenn man aus Umweltschutzgründen durch Steuererhöhungen z.B Autos ohne Kat von der Straße haben will. Und das jeder für sich einen bescheidenen Beitrag leisten kann, dass es nicht noch schlimmer wird. Dass wir hier noch ganz andere und vor allem viel größere Probleme haben will ich gar nicht leugnen. Auch nicht, dass so manche Steuererhöhung mehr zum Stopfen von irgendwelchen Haushaltslöchern dient.
So, jetzt aber endgültig Feierabend für heute.
Der Jan (der gleich tierisch naß werden wird, weil’s draußen pißt und er – total umweltschonend 😆 – zu Fuß unterwegs ist)
26. April 2005 um 18:20 Uhr #47587
ilkowoGastich hab nur gesagt dass es eine unlogische regelung ist, die alternativen die es bereits gibt nich witer zu fördern, sonder wegen des geldes bei den alten (und schlechteren) zu bleiben. mir ist egal wieviel steuern aufn auto kommen ich hab keins also kann ich mir keinen filter einbauen und wenn cih eins habe werd ich mir ein umweltfreunliches kaufen, dafür hab cih kein geld. na und, scheiß cih drauf.
sollen die abgaben machen was weiß ich is mir doch egal.
ich leb hier gut und krieg unterstützung von meinen eltern wenn ich ausziehe, gibt genug leute die arbeiten müssen, kann ich nich, wenn ich studiere, also kauf ich mir kein auto. problem gelöst. und ich dnek es ist in deutschland sehr gut möglich sich so schnell wie möglich auf eigene beine zu stellen wenn man will. das werd ich versuchen, aber dann gehört ein auto nicht zu meinen prioritäten. bevor ich mir n auto finanzier, will cih eher ein kind haben( hört sich asi an, aber da lass ich as auto lieber bleiben und „finanzier“ ein kind. is nu mal teurer als n auto, aber wichtiger)26. April 2005 um 19:52 Uhr #47594
AnonymousGastähem …vielleicht habe ich ja was in unser diskussion überlesen…aber kommt die seur oder nicht auf länderebene scheint das thema ja noch nicht durch zu sein und auch eine bild die verfechterin des kleinen mannes schweigt sich aus
27. April 2005 um 0:24 Uhr #47611
holidayGastich bin mir durchaus bewusst, dass ich mit meinem wohnort einen sonderstatus einnehme. und ich bin hier nicht zufaellig gelandet oder bekomme das von papa bezahlt. ganz im gegenteil, ich bin hochverschuldet. mein vom arbeiten erspartes ging bereits fuer die jahre in californien drauf. fuer die OZ-ansage habe ich mir in ermangelung an studentenkrediten einen normalen kredit in hoehe von 20.000 euronen aufgenommen und das mit beschissensten konditionen. des weiteren bekomme ich ein stipendium vom australischen (!) staat. tut mir leid, dass mir da mitunter etwas das fingerspitzengefuehl fehlt, wenn leute – fuer die ja angeblich surfen das wichtigste im leben ist – anfangen bei jedem groschen, der fuer ihr hobby draufgeht, zu weinen. nachvollziehen kann ich deren probleme, wie z.b. das hier diskutierte, natuerlich dennoch. falls ich mal nach .de zurueckkehren werde, wird mich dieses aktuelle problem natuerlich auch selber treffen.
besides, wer hier meine beitraege (mit dem fahrrad, zu fuss oder mit dem hundeschlitten zum spot kommen) ernst nimmt, dem ist ganz einfach nicht mehr zu helfen. 🙁 haette nicht gedacht, dass jmd. die ableitung hinkriegt, dass hoehere abgaben auf deutsche (!) bullis zu leeren spots in australien fuehren. aber gemaess chaos-theorie scheint auch das moeglich zu sein…
liebe sportsfreunde, was soll man da bloss noch machen? …
ganz einfach – noch einen nachlegen! 😈
als ich diese jahr ueber weihnachten & co. in hamburg war, bin ich auch dem ruf der lokalen surfer nach daenemark gefolgt. sylvester lief eine anstaendige nordwelle in hvide sande. und wie bin ich da nun hingekommen? ganz einfach: mit dem dienstwagen meines bruders. da zahlt die firma den sprit. der surftrip kostete mich nur kalte fuesse und haende. mir schleierhaft, wieso ihr euch nicht alle einen job sucht, wo man einen dienstwagen bekommt!
es ist doch alles so einfach… 😉
____
@ ilkowo
du kannst nicht parallel zum studium arbeiten? why’s that? ich glaube, du hast etwas falsche vorstellungen vom studium. wenn du bock auf surftrips und co hast, ist ein nebenjob eine gute und meist notwendige sache. merk dir meine worte: du wirst nie wieder so viel freizeit und flexibilitaet wie in deiner studienzeit (die du am besten sowieso im ausland verbringst) haben.
reingehauen!
27. April 2005 um 5:33 Uhr #47614
arndGastWenn ich geahnt hätte, was ich mit meinem kurzen Beitrag hier für ne Diskussion lostrete…
Mir fällt schon seit einiger Zeit auf, dass es in Deutschland üblich zu sein scheint, nur noch mit dem Finger auf andere zu zeigen und im Zweifelsfall nach Vater Staat zu krakeelen
,
Was heist hier nach Vater Staat „krakaelen“. Pappa Staat nimmt uns an allen Ecken und Enden deutlich zuviel Cash ab. Ich kann Steuererhebungen ungefaehr genausogut brauchen wie nen Pickel am Arsch. Ausserdem trifft diese Aenderung der KFZ Steuer genau die Leute die Sowieso kein Geld haben. Von daher verstehe ich nicht das du diese Aktion auch noch verteidigst.
Hinzu kommt das in den letzten 10 Jahren eine Kapital Umschichtung hin zu Grosskonzernen/Grossaktionaeren stattgefunden hat und Deutschland die mieseste Wirtschaftslage seit dem 2ten hat. Einhergehend mit > 15% Arbeitslosenrate. Und das sind bei weitem nicht _alles_ Leute die nicht arbeiten wollen. Gehe doch mal 55 Jaehriger Ingenieur aufs Arbeitsamt: Unvermittelbar.
Steuern sind Prinzipiell ja ok, aber erstens nicht in dem Ausmasse wie in Deutschland und zweitens nicht bei der Irren Steuegelderverschwendung die unser Staat betreibt.
Ausserdem sind 2K Netto fuern Gesellen eher die Ausnahme, und selbst wenn er die Kriegt bleibt davon am ende des Monats nix uebrig wenn er ne Frau und ein Kind hat. Ich weiss nicht inwieweit du dich in letzter Zeit mal mit den Verhaeltnissen in Deutschland beschaeftigt hast.
So, und jetzt warte ich auf jemanden, der mir ein Land nennt, in dem ich all diese sozialen und wirtschaftlichen Errungenschaften genießen darf bei gleichzeitig halb so hoher Steuerlast und einem Surfspot vor der Tür. Ich wander sofort dahin aus!
USA. Da kriegste bei gleicher Investition mehr Leistung. Minus Unis vielleicht und absrtriche beim Sozi. Aber wenn man meint Sozi zu brauchen bleibt man besser eh in Deutschland. Und ich glaube in Portugal kriegst du auch mehr „Bang fuer den Buck“.
Aber jetzt weiss ich endlich wer dieser deutsche Buerger ist der an dem Steuerniveau in Deutschland nichts auszusetzen hat 😀 Bist du auch fuer eine weitere Erhoehung der Spritpreise?!
:: arnd ::
27. April 2005 um 8:41 Uhr #47619
AnonymousGastMensch Leute!!!!!!! Wenn euch Vater Staat nicht passt, dann wandert aus oder beteiligt euch politisch AKTIV und das nicht immer erst, wenn irgendwas kommt was euch betrifft….
@arnd haben jetzt die „armen“ Leute, die ja hier zu Lande so bitter arm sind nen Freipass zur Umweltverschmutzung????
wer sich das nicht leisten kann, der soll zu öffentlichen Verkehrsmittlen greifen, direkt ans Meer ziehen oder überlegen ob das dann der richtige Sport für ihn ist….27. April 2005 um 8:43 Uhr #47620
AnonymousGast@ Arnd stimmt….durch die Bullisteuer macht der Staat jetzt Milliarden 😯
27. April 2005 um 9:30 Uhr #47621
sementeGastGenau, wer sich das nicht leisten kann soll eben einen anderen Sport machen. Richtig so, Surfen nur noch für die Privilegierten. Autos überhaupt nur noch für Leute die richtig Asche verdienen, schließlich leisten die ja auch mehr. Nicht so wie ich ,der ans Meer gezogen ist um näher dran zu sein. Als pobeliger Altenpfleger leistet man ja eh nichts und hat deswegen auch außer Überstunden und Wochenenddiensten, Feiertage nichts anderes vedient. Dafür auch noch Geld bekommen um SURFEN zu können? Ich glaube es geht los!!!
Traurig wie weit einige schon wieder sind.27. April 2005 um 10:19 Uhr #47622
FranzlGastKlaus ich habe dir ne Nachricht geschickt 8)
27. April 2005 um 11:13 Uhr #47623
AnonymousGastdas hat damit überhaupt nichts zu tun, wenn du in deinem Leben den Wunsch hast Fussball im Verein zu spielen und einmal im Jahr einen Pauschalurlaub zu machen und noch paar mal zum Skifahren zu gehen, dann kommst du mit einem Job als Altenpfleger gut hin. Aber wenn du dir als Deutscher Wellenreiten als deinen Lebensinhalt aussuchst, dann musst du auch bereit sein dafür dein Leben um zu stellen….außerdem braucht um Auto zu fahren nicht richtig viel Asche…
die meisten hier versaufen monatlich wahrs. einen Ruspartik.filt……27. April 2005 um 12:20 Uhr #47625
sementeGastEinige kapieren es nicht… Ist mir jetzt auch irgendwie zu blöde hier. Ich steige aus!!!
27. April 2005 um 12:57 Uhr #47628
AnonymousGastso nachdem mir hier ja wieder kein genatwortet hat habe ich nun das gefunden …es wird demnach kein erhöhung zum 01.05. geben…@ all …chill
Keine Steuererhöhung für Wohnmobile
13. April 2005 – Zur Initiative Nordrhein-Westfalens, eine zum 1. Mai 2005 drohende Erhoehung der Kfz-Steuerbelastung fuer Wohnmobile abzuwenden, erklaeren der stellvertretender finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Florian Pronold, und die finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion BUeNDNIS 90/DIE GRUeNEN, Christine Scheel:
Eine hoehere Belastung fuer Wohnmobilbesitzer durch die Kraftfahrzeugsteuer zum 1. Mai 2005 wird es nicht geben. Wir begruessen die Bundesratsinitiative der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und werden sie im Bundestag unterstuetzen, damit die notwendige Aenderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes so schnell wie moeglich in Kraft treten kann.
Nicht die hoehere Besteuerung von Wohnmobilen, sondern die Abschaffung des Steuerprivilegs fuer Gelaendewagen war das Ziel der Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag. Die Laender haben dieses Ziel mitgetragen und zusammen mit der Bundesregierung die notwendige Aenderung der Strassenverkehrszulassungsordnung (StVZO) beschlossen.
Da die Kfz-Steuer eine reine Laendersteuer ist, wurde im Bundesrat eine Arbeitsgruppe unter der Federfuehrung Bayerns gebildet, um eine Mehrbelastung der Wohnmobile zu vermeiden. Die lange Frist zwischen Beschluss und Inkrafttreten der Aenderung der Strassenverkehrszulassungsordnung (StVZO) sollte das sicherstellen.
Die Bayerische CSU-Staatsregierung hatte im Bundesrat die Federfuehrung uebernommen, um die Wohnmobile von der Steuererhoehung um bis zu 300 Prozent freizustellen. Vor kurzem hat dann die CSU-Staatsregierung eine ueberraschende Kehrtwende vollzogen und die Plaene ploetzlich zu den Akten gelegt. Der bayerische Finanzminister hat sogar die Finanzbehoerden angewiesen, ab dem 1. Mai hoehere Steuern zu erheben. Die Absicht war durchsichtig: Die hoehere Kfz-Steuer im Staatshaushalt einnehmen und den Schwarzen Peter gegenueber den empoerten Wohnmobilbesitzern Rot-Gruen in Berlin zuzuschieben.
Diese Attacke auf die Wohnmobilbesitzer werden wir gemeinsam mit den Kollegen aus Nordrhein-Westfalen verhindern. Die Chancen dafuer sind gut, denn – wie ein ertappter Dieb – hat die CSU-Staatsregierung in Bayern die hoehere Wohnmobilbesteuerung sofort ausgesetzt, nachdem die rot-gruene Koalition das doppelte Spiel des Landes Bayern oeffentlich gemacht hatte.
Die letzte Huerde fuer die Wohnmobilbesitzer stellt nun der Bundesrat dar. Wir appellieren an CDU und CSU, die Initiative aus Nordrhein-Westfalen mitzutragen und nicht weiter auf Kosten der Betroffenen zu taktieren.
27. April 2005 um 18:04 Uhr #47633
Dr. SurfGast@ Gast
und wo hast du das her??
@ Arnd
dass du mir ausgerechnet die USA als leuchtendes Vorbild für soziale Erungenschaften empfiehlst verblüfft mich vorsichtig gesagt etwas. Außer dass man auch dort die sogenannte „Autobahn“ kostenlos benutzen kann und die Spritpreise niedriger sind, fällt mir nichts ein, was es der Unterschicht dort einfacher als hier macht. Stattdessen: keine Krankenversicherung, kein Zugang zu höherer Bildung (weil zu teuer), keine Altersvorsorge und ein Rechtssystem für dass man durchaus die Bezeichnung „in Teilen ideologisch verblendet, latent anfällig für unterschwelligen Rassismus und oberschichtenfreundlich“ verwenden kann. Mir würden bstimmt noch spontan 25 weitere Punkte einfallen, warum es sich hier besser, sicherer und vor allem bequemer lebt, als dort. Das würde hier jetzt aber definitiv den Rahmen sprengen und gehört eigentlich auch nicht hierher. Wenn du „Sozi“ abziehst und nichts dabei findest, möhte ich echt mal die sehen, die sich jetzt schon über jede 0,2% Erhöhung der Krankenversicherung aufregen. Die würden nämlich verdammt dumm aus der Wäsche schauen, würden sie mal das amerikanische System des „Hire & Fire“, der privat zu finanzierenden Bildung, und der privat zu tragenden Gesundheitskosten kennen lernen. Habe übrigens fast ein Jahr in den USA gelebt. Glaube, da bekommt man etwas mehr Einblick, als nur von ein paar mal Urlaub machen. In Kalifornien surfen oder ein paar Jahre arbeiten? Yap, coz it rocks! Dort auf Dauer leben? Nah, thanks!
Pappa Staat nimmt uns an allen Ecken und Enden deutlich zuviel Cash ab. Ich kann Steuererhebungen ungefaehr genausogut brauchen wie nen Pickel am Arsch.
Konsequent wäre dann aber im nächsten Satz zu schreiben: „und außerdem scheiß ich auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und überhaupt unseren ganzen Sozialsystemquatsch“ So konsequent ist dann nur eben keiner. Und genau das geht mir hier aufn Sack: alles haben wollen, aber nix für bezahlen wollen.
Ich freu mich übrigens nicht über Steuererhöhungen. Aber all unsere Sicherheiten genießen bei maximal 20% Gesamsteuerbelastung funktioniert schlicht nicht. Das ist BWL 1.Semester: Ich kann nicht mehr aus einem System herausnehmen, als ich vorher reingesteckt habe. So einfach ist das. Muß man nicht gut finden, ist aber trotzdem so.
27. April 2005 um 23:28 Uhr #47638
TomGastna, das ist ja eine heiße Diskussion hier.
Auch wenn das Thema der Steuererhöhung für wohnmobile nun wohl endgültig vom Tisch ist, geb´ ich jetzt meinen Senf zu Sinn und Unsinn der geplanten Besteuerungsart ab.
Wenn Wohnmobile oder Bullies oder auch die SUV´s mit einer pauschalen Erhöhung auf die Grund- (=KFZ-) Steuer belegt werden, egal wie viele km sie im Jahr abreissen oder wie viel ‚Sprit sie verbrauchen, ist die ökologische Lenkungswirkung gleich Null. Damit werden echt nur Staatskassen aufgefüllt.
Die einzig wirksame Lenkungsmaßnahme ist eine Besteuerung nach Verbrauch (oh weh, Spritpreise erhöhen 😥 ) und Schadstoffausstoß.
Und natürlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung (größtes Sakrileg in Deutschland, ich weiß).
Also vereinfacht gesagt, KFZ-Steuer gestaffelt nach Schadstoffausschuß auf eher niedrigem Niveau und nochmalige Erhöhung der Ökosteuer auf fossile Brennstoffe (auch für Heizöl u. ä.!) und Geschwindigkeitsbegrenzung auf rund 120 km/h (meine Kiste geht eh´ nicht schneller 😉 ).
Ach ja, und vergesst nicht den Stromverbrauch. Schaltbare Steckdosen kaufen und die elendigen Stand By Stromvernichter abschalten.
und Heizung abdrehen, wenn Ihr die Bude verlasst.
Damit wären die Klimaziele zu erreichen. Ist zwar schön, wenn wir hier im Norden den ganzen Winter auf´s Wasser könnten, aber die netten Korallenriffe die uns all die schönen Wellen in tropischen Gefilden bescheren, sterben einfach ab, wenn sich die Wassertemperatur zu schnell erhöht.
Think about it!28. April 2005 um 23:36 Uhr #47646
arndGast@ Arnd
dass du mir ausgerechnet die USA als leuchtendes Vorbild für soziale Erungenschaften empfiehlst verblüfft mich vorsichtig gesagt etwas.
Als leuchtendes Vorbild fier soziale Errungenschaften habe ich es nicht dargestellt. Aber man muss dort wenigstens nicht in Sozial-, Renten- und Pflege-Versicherungen einbezahlen ohne die Chance zu haben das Geld wiederzusehen. Hier kann ich mich, insbesondere da die Lebenshaltunhskosten und Steuern deutlich Niedriger sind wie .de selber Versichern und wenigstens (je nach Anlage) sicher sein das ich auch wieder etwas herausbekomme. Was meinst du wie sich ein 50 jaehriger Ingenieur in Deutschland fuehlt der 25 Jahre voll Abgaben hatte, nicht mehr vermittelbar ist und jetzt instant auf Hartz IV landet?!
Außer dass man auch dort die sogenannte „Autobahn“ kostenlos benutzen kann und die Spritpreise niedriger sind, fällt mir nichts ein, was es der Unterschicht dort einfacher als hier macht.
Weniger Steuern, niedrigere Lebenshaltungskosten, weniger restriktionen um sich Selbstaendig zu machen, Es ist schneller an privates Investmentkapital im unteren bereich (100-250k) ranzukommen. Die US Wirtschaft funktioniert (noch) deutlich besser, weniger Arbeitslosigkeit.
Stattdessen: keine Krankenversicherung,
Huh? Du kannst dich dort zu aehnlichen Konditionen versichern wie hier in Deutschland auch. Privat natuerlich.
kein Zugang zu höherer Bildung (weil zu teuer),
Das ist richtig.
keine Altersvorsorge
Und in Deutschland? Was meinst du denn was ein Rentner im JAhre 2030/40 kriegt?! Deutschland ist Pleite und bei dem Bevoelkerungsrueckgang funktioniert unser Rentensystem nicht. Die Ruecklagen sind bei der Osterweiterung draufgegangen.
und ein Rechtssystem für dass man durchaus die Bezeichnung „in Teilen ideologisch verblendet, latent anfällig für unterschwelligen Rassismus und oberschichtenfreundlich“ verwenden kann.
Kann sein. Wenigstens arbeitet mein Anwalt hier in LA auf % Erfolgsbasis Basis. Ich zahle dem keinen Cent. Versuch das mal in Deutschland. Hat hier keiner „Noetig“. Davon abgesehen bist du in Deutschland auch gearscht wenn du keine erstklassige Anwaltskanzlei hast. Hast du Geld, hast du ne Chance Recht zu kriegen, wenn nicht, kannst du massive Probleme kriegen. Gerade wenn die Gegenseite versucht einen Prozess ueber X instanzen und 7 Jahre zu ziehen. Das macht Otto-Normal nicht mit. Weder nervlich noch fianziell.
Mir würden bstimmt noch spontan 25 weitere Punkte einfallen, warum es sich hier besser, sicherer und vor allem bequemer lebt, als dort.
Mhh, also ich war jetzt allein in den letzen 18 Monaten 6 Monate in den USA und ich finde es hier bequemer und angenehmer in vielen Beziehungen wie in Deutschland.
Habe übrigens fast ein Jahr in den USA gelebt. Glaube, da bekommt man etwas mehr Einblick, als nur von ein paar mal Urlaub machen. In Kalifornien surfen oder ein paar Jahre arbeiten? Yap, coz it rocks! Dort auf Dauer leben? Nah, thanks!
Also bei CA gegen NRW gewinnt CA haushoch. Alleine schon wg. dem Surf.
Konsequent wäre dann aber im nächsten Satz zu schreiben: „und außerdem scheiß ich auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und überhaupt unseren ganzen Sozialsystemquatsch“
Korrekt. Das tue ich auch. Ich war 80% meiner Lebensarbeitszeit Selbstaendig und bin es auch jetzt. Wenn ich meine Krankenversicherung nicht bezahle habe ich keine mehr und wenn ich Krank bin kriege ich keinen Cash, ausser ich bezahle eine extra Versicherungspolice dafuer und das ist Teuer. Einen (schriftlichen) Arbeitsvertrag habe ich uebrigens noch nie gehabt.
Ich freu mich übrigens nicht über Steuererhöhungen. Aber all unsere Sicherheiten genießen bei maximal 20% Gesamsteuerbelastung funktioniert schlicht nicht. Das ist BWL 1.Semester: Ich kann nicht mehr aus einem System herausnehmen, als ich vorher reingesteckt habe. So einfach ist das. Muß man nicht gut finden, ist aber trotzdem so.
Das Problem ist wie das Geld verwendet wird. Zum Beispiel um einen riesen Wasserkopf an Beamten am Leben zu erhalten die ansonsten in der Arbeitslosenstatistik auftauchen wuerden. Wuerde man denn mal das Steuersystem komplett ueberarbeiten.
Dann haetten wir noch die EU Subventionen die u.a. zum Export unserer Arbeitsplaetze benutzt werden. Sieh doch mal auf der HP des Bundes der Steuerzahler vorbei.Gruss,
Arnd
28. April 2005 um 23:41 Uhr #47647
arndGastna, das ist ja eine heiße Diskussion hier.
Die einzig wirksame Lenkungsmaßnahme ist eine Besteuerung nach Verbrauch (oh weh, Spritpreise erhöhen 😥 ) und Schadstoffausstoß.Richtig, man sollte die KFZ Steuer abschaffen und auf den Sprit umlegen. Das Problem ist nur das „die“ es so machen werden das wir sowieso draufzahlen werden. Fuer mich waere das OK, ich fahre sehr selten Auto in Deutschland.
29. April 2005 um 1:07 Uhr #47650
holidayGastals (lediger) selbststaendiger nimmst du natuerlich einen sonderstatus im vergleich zum durchschnittsdeutschen arbeitnehmer ein. als normaler angestellter wie semente mit 2 kindern und haus wuerde ich schon die eine oder andere schlaflose nacht in den US haben. dazu sollte man auch noch erwaehnen, dass der angestellte in den US nur 10 ferientage pro jahr bekommt und dazu evtl. noch 10 krankheitstage. (einige bekommen im ersten arbeitsjahr gar keinen urlaub.) was das dann bedeutet, wenn man mal laenger krank ist, kann sich jeder selber ausmalen. neben der tatsache, dass ich seinerzeit als business-absolvent vermutlich irgendwo in einem perversen cubicle in einem grossraumbuero gelandet waere, war das fuer mich der hauptgrund von californien nach australien zum weiterstudieren zu gehen – trotz der hier auch noch nicht erwaehnten sehr guten verdienstmoeglichkeiten in den US (fuer gut ausgebildete leute).
ansonsten sehe ich eigentlich viele punkte, die du und doctor_surf ansprechen, aehnlich. wobei ich das rechtsystem in .de ebenfalls deutlich besser finde. die erwaehnte provisionsregelung klingt ja erstmal gut bzw. nach risikolosen klagemoeglichkeiten. aber finde mal bei einem wackligen (nicht prestigetraechtigem) prozess einen anwalt, der deinen fall uebernimmt. ich hatte seinerzeit probleme fuer meinen (aus meiner sicht eindeutigen) autounfall einen anwalt zu finden – 100:0 haben wir den fall dennoch gewonnen und weg war 1/3 der gewonnenen summe wg. provision. da habe ich seinerzeit in .de bei meinem motorradunfall mit meiner saubilligen rechtsschutzversicherung keine probleme gehabt und fix den kompletten betrag einkassiert. des weiteren, empfand ich die lebenshaltungskosten in californien auch als deutlich teurer im vergleich zu hamburg.
korrigieren moechte ich auch nochmal die aussage zum studium. kein zugang zu hoeherer bildung stimmt so nicht. so gut wie jeder kann bspw. ueber den umweg eines city colleges und letztes jahr normale uni einen bachelor degree zu einem akzeptablen preis erwerben. darueberhinaus gibt es eine ganze reihe finanzierungsmoeglichkeiten, die einem das studium ermoeglichen. ich kenne aus meiner us-zeit eine ganze latte leute, die ohne jeglichen support von irgendwem, normal studiert haben.
29. April 2005 um 10:15 Uhr #47654
FranzlGastwenn man schon vergleicht, sollte man meiner Meinung nach Deutschland eher mit den anderen westeuropäischen Ländern in Vergleich setzen und da auch nicht alle, Temperamente, Lebenskultur und das was man unter Lebensqualität versteht ist doch sehr unterschiedlich und bestimmt natürlich auch den wirtschaftlichen Wachstum. Die Deutschen hatten im Schnitt die letzten Jahrzehnte einen sehr guten Lebensstandart, und jetzt ist es so, dass viele merken, dass es nicht mehr so funktioniert und berechtigterweise machen sie sich Sorgen. Ich denke das sollte man ernst nehmen und nicht so lapidar abtun, mit „woanders ist es viel schlimmer“, damit schafft man keine Lösungen die für Deutschland Sinn machen.
Die USA ist nun wirklich finde ich kein positives Beispiel nach dem wir streben sollten.29. April 2005 um 10:29 Uhr #47655
ChristophGastmal zum eigendlichem Thema zurück…
Steuererhöhungen sind im allgemeinen Mist und weil es immer schön einfach für die Politiker ist werden als erstes immer die Autofahrer rangenommen. Schön wenn man dann in der Stadt wohnt und möglichst mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit kommt. Ich kann das nicht und darum fahre ich meinen Bulli bis ich es mir nicht mehr leisten kann, dann werd ich arbeitslos und harre spätestens nach einem Jahr auf Harz IV und dann lieg ich dem letzten ehrlichem Steuerzahler auf der Tasche, bis der auch nicht mehr zahlen kann… hm, ist irgendwie ein Teufelskreis und führt uns mit unsinnigen Steuererhöhungen die angeblich der Umwelt dienen auch nicht aus der Kriese 😉
29. April 2005 um 11:11 Uhr #47656
AnonymousGastHier mein Senf zum Thema:
Eine Regelung, nach der man dafür belohnt wird, dass man seinen Bus auflastet, also schwerer macht, er also mehr Sprit braucht, ist jawohl so was von schwachsinnig! 😕
Und: Es ist nicht Aufgabe des Staates, jedem Surfer billiges Busfahren zu ermöglichen. Schade zwar, aber so isses nunmal.
@arnd: Deinen Argumenten in Sachen USA vs. GER kann ich nur zustimmen. Unsere Illusion von Papa Staat, der sich schon kümmern wird, läßt sich halt nicht ewig aufrechterhalten.Viele Grüße!
PS: Fahre auch Bus, nicht aufgelastet, viel Steuern, dafür Anschaffungspreis super niedrig.
29. April 2005 um 13:04 Uhr #47658
shakin_rogaGastder Bus wird durch Auflastung nicht schwerer, nur das zulässige Gesamtgewicht wird erhöht.
Für die Spitzbuben unter Euch noch gleich die minimale Einschränkung: evtl. kann sich durch veränderte Federn (ist oft nötig um das zulässige Gesamtgewicht erhöhen zu können) das Gewicht minimal verändern.
Ich stimme zu, dass eine steuerliche Regelung, die sich bezüglich steuerlicher Einstufung als LKW/PKW am Gesamtgewicht orientiert, eigenartig ist und Mißbrauch hervorrufen kann. Für Wohnmobile ist das aber aus gesamtgesellschaftlicher Sicht nachvollziehbar, werden WoMos doch i.d.R. eher wenig gefahren und sind nicht unbedingt notwendig, d.h. die Elastizität der Nachfrage reagiert sensibel auf Erhöhungen der Haltungskosten. WoMo sind kein Spielzeug der Reichen wie etwa SUVs, sondern WoMos zuehen sich durch alle Gesellschaftsschichten.
29. April 2005 um 14:16 Uhr #47659
AnonymousGastder Bus wird durch Auflastung nicht schwerer, nur das zulässige Gesamtgewicht wird erhöht.
❓ ❓ ❓
Also das musst Du jetzt mal erklären.
29. April 2005 um 16:08 Uhr #47663
AnonymousGastalter macht euch doch noch mal schlau kinder…ein fahrzeug was ein zulässiges gesamtgewicht von 2,8 tonnen hat wiegt doch nicht 2,8 tonnen sondern vielleicht 1,8 …da kommen ja noch passagiere, gepäck und sprit rein..ca. 1000 kg…
so bei der auflastung werden andere federn stoßdämpfer etc. installiert das der wagen mehr zuladen kann…ohne das er mehr wiegt.
beim t4 langer randstand muß man nur die papiere umschreiben lassen da die zulässige achslast allein schobe über 2,8 tonnen beträgt
so weitermachen
29. April 2005 um 16:16 Uhr #47665
AnonymousGastoh mann
29. April 2005 um 19:02 Uhr #47668
AnonymousGastBei soviel Demenz fällt mir nur noch ein Zitat aus der Radio-Commedy „Metzgerei Bockensack“ ein:
A: Wo is denn das Hirn?
B: Da wo es hingehört.
A: Das glaub ich nicht!!!
Und wer jetzt fragt was A und B ist, der hat sein Hirn wahrscheinlich schon auf ebay versteigert.
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
