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Start › Foren › Surfer Geschichten › Neues Surfboard kaufen; Ideales Volumen

  • Dieses Thema hat 6 Antworten sowie 4 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 10 Jahren, 5 Monaten von kiker aktualisiert.
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  • 11. Januar 2016 um 21:58 Uhr #29049
    Anonym
    Inaktiv

    Hi!
    Ich bin auf der Suche nach einem neuen Surfboard. Ich habe aktuell ein 7’2 NSP Funboard mit 46 Litern. Ich denke mein Können wäre zwischen Beginner und Intermediate. So würde ich mich zumindestens einschätzen.
    Mit meinem aktuellen Board ist ein Duckdive für mich absolut unmöglich und außerdem ist es mir nicht wendig genug. Bei der Suche nach einem neuen Board hänge ich an der Frage des Volumens fest. Ich wiege knapp 72 kg, bin 176 cm groß und 17 Jahre alt. Bei Volumenrechnern im Internet gibt es immer die Frage des Fitness-Levels.. nun ich weiß nicht wie man das selbst einordnen soll. Ich bin relativ stark, recht dünn und hatte beim Paddeln in längeren Sessions (um die 4h) nie Ausdauerprobleme. Ist das für einen Surfer dann durchschnittliche oder schon überdurchschnittliche Fitness?
    Langer Rede kurzer Sinn: Ich überlege mir beispielsweise ein Firewire Potato-Nator in 6’2 mit 40,2 Litern oder ein Channel Island WeirdoRipper in 6’2 mit 40,3 Litern zuzulegen (bin für jede andere Anregungen gerne offen). Meint ihr die angegeben Boards wären zu advanced? Oder denkt ihr sie sind ok oder habt ihr vielleicht andere Vorschläge für ein Surboard/Volumen/Shape mit dem ich das Duckdiven vielleicht erfolgreicher erlernen kann und meinen Surfstil verbessern kann, ohne durch zu wenig Volumen „abzusaufen“?

    Ich kenne mich, wie man vielleicht merkt, nicht allzu gut aus und hoffe auf Hilfe von der Community hier. Danke für jede sinnige Antwort im voraus!

    Mfg LV98

    12. Januar 2016 um 9:46 Uhr #147128
    wanderlust
    Teilnehmer

    Hallo,

    hier meine kurze Einschätzung:

    Wenn du bei 4h Surfen keine Ausdauerprobleme hast, dann ist das auf jeden Fall überdurchschnittliche Fitness. Der Durchschnitts-Urlaubssurfer macht nach meinen Beobachtungen bereits nach 1-2 h schlapp.

    Ich befürchte, dass du mit 72 kg auch bei einem Brett mit 40 l Volumen Schwierigkeiten beim Duckdive haben wirst. Ich wiege 77 kg und habe mein optimales Volumen zum bequemen Duckdive bei 33 – 35 l gefunden. Bei mehr Volumen wird der Duckdive schon ziemlich träge. Du schreibst du bist zwischen Beginner und Intermediate. Ich würde noch etwas mit dem 7’2 NSP üben und dann gleich auf ein Shortboard mit weniger Volumen umsteigen, bevor du dir ein teures „Übergangsbrett“ mit relativ viel Volumen kaufst.

    Ich empfehle ein Hybrid-Shortboard, welches möglichst breit ist (mindestens 20 Inch). Dann ist das Paddeln noch relativ einfach und das Board gleitet schnell an. Die beiden von dir vorgeschlagenen Bretter sind ja so geschnitten.

    Ich hoffe, meine Einschätzung hilft dir weiter.

    Wanderlust

    12. Januar 2016 um 13:06 Uhr #147129
    Anonym
    Inaktiv

    Kurz und knapp 🙂 Schau Dir mal diesen Thread an:

    http://www.soul-surfers.de/forum/4-surfboards-and-more/135728-kauf-2tes-board.html#143509

    Bevor ich 500+ für mein 2. Surfboard von der Stange ausgebe, würde ich mir lieber ein schönen Custom-Shape machen lassen. 1. professionelle Beratung inklusive (kein Forums-Glaskugel raten), 2. perfektes Surfbrett, inklusive eigenen Design, sehr wahrscheinlich.

    Nachteil…man hat halt nicht Al Merrick drauf stehen….deswegen surft es sich aber trotzdem nicht besser.

    12. Januar 2016 um 14:54 Uhr #147133
    Anonym
    Inaktiv

    Danke für eure Einschätzung. Ich denke ich verbleibe dann erstmal noch bei meinem Board und kaufe mir dann zu späterem Zeitpunkt ein neues. Mich stört das fehlende Können eines duckdive zwar immens und habe gedacht mit weniger Volumen kriege ich es vieleicht einfacher hin. Aber ich denke zum momentanen Zeitpunkt reicht mein Können nicht für ein Board mit 30-35 Liter. Ein neues Board mit dem ich auch nicht duckdiven kann lohnt sich aber preislich denke ich nicht.



    @wanderlust
    wäre das channel island board in einer geringeren größe (z.b 5’8) deiner Meinung nach zu einem späteren Zeitpunkt ein gut geeignetes Board?

    @marty um den schriftzug kümmere ich mich ehrlich gesagt überhaupt nicht

    Woher bekomme ich denn einen custom-shape? bestellt ihr euch ein board dann von weit her oder gibt es da geeignete shaper in Deutschland (habe noch nie von einem solchen gehört) oder holt ihr es euch im Urlaub? und wie habt ihr mit dem shaper dann kontakt aufgenommen und was sind da so eure erfahrungen?

    12. Januar 2016 um 14:55 Uhr #147134
    Anonym
    Inaktiv

    5’8 *

    12. Januar 2016 um 18:33 Uhr #147136
    kiker
    Teilnehmer

    Bevor ich 500+ für mein 2. Surfboard von der Stange ausgebe, würde ich mir lieber ein schönen Custom-Shape machen lassen. 1. professionelle Beratung inklusive (kein Forums-Glaskugel raten), 2. perfektes Surfbrett, inklusive eigenen Design, sehr wahrscheinlich.

    So siehts aus. Und das sind ja auch eher 600-700+

    Ich denke ich verbleibe dann erstmal noch bei meinem Board und kaufe mir dann zu späterem Zeitpunkt ein neues.

    Das solltest Du machen. Ich bin genau das Board in den letzten Jahren oft gesurft, und das ist schon recht sportlich, man muss nur wissen wie man es surft.

    außerdem ist es mir nicht wendig genug

    Das sehe ich anders und Du solltest schon noch gefühlt paar Jahre an dem Board festhalten.
    Oder: schau doch mal, ob Du das Board vllt. gebraucht ( zB bei FB „second surf“ – Gruppe )in 6´8 bekommst. Evtl. merkst Du da schon einen Unterschied.

    Zum Thema Shaper:

    Ich würde es vllt. abhängig davon machen, wo der nächste Urlaub hingeht. Da spart man sich schonmal einen Weg die Transportkosten (beim Flug). Und mit genug Vorlaufzeit (min. 3 Monate) da mal einen Shaper kontaktieren. In Europa Findest Du am ganzen Atlantik entlang Shaper. Von Schottland bis nach Andalusien. Einfach googlen oder hier nochmal im Forum fragen, wenn´s denn mal soweit ist.

    Ich würde aber einen Boardkauf nicht unbedingt vom Duckdive abhängig machen.

    Ich bin paar Zentimeter kleiner beim selben Gewicht und bekomme das 7´2er ganz locker ge´duckdive´t. Frage der Technik und Erfahrung.

    12. Januar 2016 um 19:35 Uhr #29050
    kiker
    Teilnehmer

    kleiner Nachtrag zum Thema Duckdive:

    Wenn Du das nächste mal im Urlaub bist, besorg Dir ein Shortboard. Entweder von Kumpels mal geliehen oder die wirklich übelste Gurke aus´m Surfshop billig gebraucht gekauft und gehe damit in die Wellen zum Duckdive üben (toller Nebeneffekt ist, das Du dann gleich merkst wie scheiße ein shortboard zu paddeln ist, zumindest gegenüber dem 7´2).

    Zugegeben ist der Duckdive mit ´nem shortboard wesentlich einfacher zu erlernen als mit dem 7´2er.
    Aber wenn du dann das Prinzip eines guten Duckdives verstanden/verinnerlicht hast, ist es mit dem 7´2er auch kein wirkliches Problem mehr.

    Allerdings wirds bei grösseren Wellen dann auch mit dem 7´2 irgendwann anstrengend.

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