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Start › Foren › Surfcamps › Kima Bali

  • Dieses Thema hat 50 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 14 Jahren, 12 Monaten von psycko aktualisiert.
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    Beiträge
  • 7. Juni 2011 um 16:10 Uhr #123880
    meister-g
    Gast

    ich denke wir sollten die preisdiskussion und die über die bedingungen als guide trennen.

    preise sagt glaube ich niemand, dass kima überteuert ist. oder?

    arbeitsbedingungen müssen hier sicherlich nicht genau aufgeschlüsselt werden… wenn sich jemand rechtfertigt und die genauen aufgaben auflistet hätte ich aber schon gerne antworten wie zb die arbeitszeit der guides. weil das eigentlich das entscheidendere ist.

    andere fragen sind halt eher rhetorisch… zb dass bei kost&logie im ausland die leute nicht annähernd über die runden kommen, da sie entweder krankenversicherung bezahlen oder nicht krankenversichert sind (hab das zb von mitarbeitern von einem camp in einem land das mit p beginnt mitbekommen). neben flug kommen für jeden kosten dazu die wohnung zuhause zu zahlen oder zumindest als übergangsphase… wer erwischt das schon perfekt.

    ich muss also die kritischen worte von meinen vorrednern unterschreiben:

    auf der einen seite von premium-leistungen und erfahrung = hauptqualitätsmerkmal reden und auf der anderen seite praktikanten/3-monats jobs passt nicht zusammen. klar muss man ggf. für eine solche kurze zeit leute rekrutieren, aber dann eben relax time oder gute bezhalung.

    falsche mitarbeiter = falsche auswahl.
    mit einem 2stündigen telefoninterview, einem leitfaden, schlüsselfragen und einer portion menschenkenntnis kann man das minimieren.

    plus eben die motivation und loyalität der mitarbeiter erhöhen:
    – kost & logie bei wenig arbeitszeit und wenig verantwortung (z.b nicht für transport zuständig)
    oder / und
    – profi-staff mit guter bezahlung

    aber nicht – und so scheint es mir im kima camp: viele kommen, einige bleiben und es läuft mal naja mal gut und man versucht über kleine boni usw die leute bei laune zu halten. top qualität ist damit schwer zu erreichen. und wie die anderen schon schreiben die chance auf unmotivierte leute super groß.

    wie man hier im forum mitbekommt läuft kima seit jahren gut und das camp hat generell eine gute reputation.
    direkte und indirekte berichte von guides und von gästen mit negativen berichten über die bedingungen als guide sollten anlass genug sein da ggf. etwas zu ändern.

    7. Juni 2011 um 21:51 Uhr #123894
    surfbert
    Gast

    What you pay is what you get………..

    gilt gleichermassen fuer Mitarbeiter und fuer Surfcamps.

    surfbert

    Geiz ist Geil sucks.

    7. Juni 2011 um 22:23 Uhr #123895
    omg
    Gast

    Also erstmal finde ich es super, dass sich Ari mal äußert und das auch noch sehr sehr umfassend.

    Zu ein paar Punkten möchte ich, da ich hier ja Hauptkritiker bin, kurz Stellung nehmen.
    1) Ich war 2009 da; von daher kann es gut sein, dass ich ein paar von den „Pfeifen“ abbekommen habe. Ich habe es damals auch eher unter Surfguiding, eben nicht unter Surfschule gesehen, aber die von dir aufgezählten Punkte wurden oft nicht im Ansatz eingehalten. Gerade das bei den Gästen im Wasser bleiben oder gar ein Feedback war selten drin.
    2) Zum Thema IPod: wenn dem so ist, wie du sagst, ist das eine wahnsinnige Frechheit von dem Guide. Ich weiß, dass man als Arbeitgeber nicht überall ein Auge drauf haben kann, aber so etwas darf einfach nicht vorkommen.
    3) Zum Thema Sex: Habe ich ja eigentlich gar nicht bemängelt, aber auch das ist mir tatsächlich negativ aufgefallen. Als ich vom Flughafen abgeholt wurde von einem Guide und wir im Camp ankamen, stieg ich aus dem Auto, ein anderer Guide sagte etwas zu demjenigen, der mich abgeholt hat, worauf dieser unmissverständlich deutlich machte, dass er auf meine große Oberweite steht. Dass man nach dieser Begrüßung nicht wirklich mehr professionelle Betreuung erwartet, ist klar. Gerade ein Surfguide hat sich wirklich durch das gesamte Mädel-Gäste-Aufkommen ge***** und das vorher immer mit Liebesbeteuerungen. Klar, dumm genug, wenn die Mädels drauf reinfallen, hat bei mir aber einfach nur dazu geführt, dass man alle Surfguides leider in einem etwas schlechteren Licht sieht. Und dies war der Campleitung auf jeden Fall bekannt, da besagter Guide regelmäßig morgens mit seiner nächtlichen Begleitung wieder ins Camp marschierte.

    So, also ich bin definitiv glücklich wieder nach Hause gefahren, aber m.E. hat dieses Camp ein wahnsinniges Verbesserungspotential.

    Bis dahin, Ahoi

    8. Juni 2011 um 2:53 Uhr #123903
    chopes
    Gast

    dass er auf meine große Oberweite steht

    😯 😆

    8. Juni 2011 um 8:20 Uhr #123906
    sudden
    Gast

    😀 😀 😀

    8. Juni 2011 um 18:51 Uhr #123932
    matthias
    Gast

    Ein Camp steht und fällt mit den Guides/Lehrern Punkt.
    Machen die Ihre Arbeit gut also sorgfälltig,ausführlich und mit,evtl auch gespielter, Leidenschaft, gibts gutes Feedback und die meisten Leute kommen wieder und daraus soll es ja hinaus laufen.

    Und das ist das Problem, viele unqualifizierte Leute fangen aus Eigennutz
    in nem Camp an und wundern sich dann doch über die große Verantwortung.Will meinen, viele sind nicht auf Geld scharf sondern möchten selbst möglich günstig und billig mehrere Monate ans Meer.
    Und die wenigen guten „Instructors“kosten guten Lohn
    Deswegen würde ich Ari jetzt nicht unbedingt vorwerfen die falschen Leute
    eingestellt zu haben, betrachtet man den „Surflehrermarkt“. Außerdem kann es immer schief gehen mit Angestellten. Sprengt hier natürlich den Rahmen,aber jeder bewirbt sich mit seinen „Vorteilen“ und wenn man sich gut verkaufen kann bzw. die Auswahl für den Job nicht groß ist, bist du als Arbeitgeber natürlich in der Klemme, nimmst das was sich gut anhört und wenn dann die Probleme nach einigen Wochen zu dir vordringen kann schon viel Schaden angerichtet sein.
    Im Fall von Kima, gabs dann auch gleich die „richtigen“Kunden, die
    Ihren unmut öffentlich gemacht haben.Ich weiß von Camps die dauerhaft schlecht Schulen,es Versicherungstechnisch viele Fragen gibt, aber bisher hat keiner da irgendwie negativ drüber berichtet.

    @meister
    bitte lege doch mal deine 1500,-€ Theorie für Studentenjobs offen.
    Hast dich verschrieben oder?

    8. Juni 2011 um 20:28 Uhr #123935
    Nike
    Gast

    1500€ sind nicht unmöglich gutes Beispiel wenn man sein Zivi / Fsj in nem Krankenhaus gemacht hat bieten einige an, eine Wochen im Jahr dort zu jobben. Ein Freund von mir bekommt dabei 1500-1600 Brutto im Monat, aber halt auch im Schichtsystem 8 stunden am Tag. Wenn man das seine Semesterferien über macht und sonst nicht arbeitet bleibt man unter seiner Steuerfreigrenze und dann haste deine 1500€ Netto, zwar auch ein Studentenjob, aber nen verdammt harter;)

    9. Juni 2011 um 13:19 Uhr #123953
    Horst-Günther
    Gast

    Und das ist das Problem, viele unqualifizierte Leute fangen aus Eigennutz
    in nem Camp an und wundern sich dann doch über die große Verantwortung.

    mag sein, aber wer die einstellt ist selber schuld.

    Will meinen, viele sind nicht auf Geld scharf sondern möchten selbst möglich günstig und billig mehrere Monate ans Meer.

    mag sein, aber wer die einstellt ist selber schuld.

    Und die wenigen guten „Instructors“kosten guten Lohn

    eigentlich schon, aber trotzdem arbeiten viele auch gute surflehrer fürn appel undn ei.

    Deswegen würde ich Ari jetzt nicht unbedingt vorwerfen die falschen Leute
    eingestellt zu haben,

    ja, wem denn sonst???

    betrachtet man den „Surflehrermarkt“.

    es gibt mehr gute surflehrer als man glaubt, aber die meisten haben kein bock das dauerhaft zu machen, weil die bezahlung, wenn denn überhaupt vorhanden, in der regel sehr schlecht ist im vergleich zum aufwand.

    Außerdem kann es immer schief gehen mit Angestellten.

    was genau???

    Sprengt hier natürlich den Rahmen,aber jeder bewirbt sich mit seinen „Vorteilen“ und wenn man sich gut verkaufen kann bzw. die Auswahl für den Job nicht groß ist, bist du als Arbeitgeber natürlich in der Klemme,

    die auswahl ist größer als man glaubt und wenn manche surfcamps auch mal en bissl verantwortung übernehmen würden und praktikanten tatsächlich ausbilden und nicht einfach als billige arbeitskräfte betrachten würden, wäre die auswahl noch viel größer.

    nimmst das was sich gut anhört und wenn dann die Probleme nach einigen Wochen zu dir vordringen kann schon viel Schaden angerichtet sein.

    ja, also echt, aber sorry, da wurd jetzt doch von allen einhellig erklärt, dass das der grund ist aus dem der chef chef ist. wenn er da nicht richtg filtern kann ist er halt kein guter chef. und kein guter chef zu sein ist nicht der fehler der angestellten(in der regel sindse ja nnichmal richtig angestellt).

    Ich weiß von Camps die dauerhaft schlecht Schulen,es Versicherungstechnisch viele Fragen gibt, aber bisher hat keiner da irgendwie negativ drüber berichtet.

    warum nicht? kann ich auch nicht beantworten, aber vielleicht liegst daran, dass kima en ziemlich großen durchlauf von gästen hat und wenn dann mal was schief läuft, fällts halt auch gleich viel mehr leuten auf. keine ahnung.

    ich finds nicht unfair, wenn man gesagt bekommt, dass man sein geschäftsprinzip überlegen sollte, wenn man so eine persönliche dienstleistung leute machen lässt, die quasi für lau arbeiten. sorry, echt nich.

    ich kenne auch sehr, sehr gut funktionierende surfcamps, die haben einen festen surflehrerstamm, der da auch länger als 3 monate am stück arbeitet und meist noch 2 festangestellte surflehrer, die durchgehend bezahlt werden, urlaub, usw haben. da hat man automatisch ne ganz andere arbeitsmoral.

    schööö

    9. Juni 2011 um 13:46 Uhr #123956
    KimaAri
    Gast

    Hallo Leute,
    Ich wuerde gerne noch mal ein ABSCHLIESENDES, allgemeines Statement zu der ganzen Diskussion ueber das Surfguiding in meinen Camps machen, denn ich surfe lieber im Ozean.
    Zum Theme guenstig – bzw. preiswert:
    Hier wird der Eindruck vermittelt das Kima billig ist und man deswegen auch ein billiges Surfguiding (im Sinne von schlecht) bekommt. Das stimmt definitiv nicht! Ich operiere Surfcamp(s) seit ueber 16 Jahren in Bali, was ein immenses Potential an Erfahurungen und Kontakten hervorbringt . Kima hat eine Riesen Fangruppe und einen sehr hohen Prozentsatz an wiederkehrenden Gaesten und AUCH GUIDES, und unser Neukundenstamm vergroessert sich jaehrlich.
    Warum ist das denn so? Ganz einfach – weil man bei uns sehr viel fuer sein Geld bekommt. Und natuerlich haben wir auch aus unseren Fehlern gelernt, viele Dinge geaendert (auch was die Arbeitskonditionen angeht) und wir verbessern uns kontinuierlich weiter.
    Wo gehobelt wird da fallen Spaene, und wo VIEL gehobelt wird da fallen auch VIELE Spaene, d.h. die Neider und boesen Stimmen wachsen natuerlich gleichzeitig auch mit dem Wachsen der Kundenzahlen /Guidezahlen im Allgemeinen. Und die „boesen Zungen“ sind halt immer etwas lauter und besser zu hoeren als die „Guten“, das ist immer so.
    Erst gestern haben Leute bei uns ausgecheckt (keine deutsch-sprachigen) die mir gesagt haben dass sie extrem ueberrascht von unserem super surf guiding waren und das sie so etwas in dieser Art noch in keinem anderen Surfcamp erlebt haben!!! (koennt ihr mir glauben oder nicht)
    Und von solchen Gaesten gibt es sehr viele und wir von Kima arbeiten fortlaufend daran diese Anzahl von zufriedenen Kunden so hoch zu halten.

    Zu den Arbeitskonditionen der Kima Surfguides:
    Man muss natuerlich zwischen Locals und Import guides unterscheiden. Ich kann guten Gewissens behaupten, dass unsere local guides ziemlich gut bezahlt werden fuer balinesische Verhaeltnisse. Z.B. verdient ein local guide nach 3 Monaten bezahlter Bewaehrungszeit soviel wie ein Hotelmanager in einem kleinen Hotel. Locals die langjaehrig fur mich arbeiten verdienen das 3 fache davon (plus bonus). Und fuer Balinesiche Verhaeltnisse ist das verdammt viel. Teilweise ernaehren die Jungs ihre ganze Familien von ihrem Lohn.
    Zu den Import guides: ich weiss das man als Surfguide bei uns – je nach Situation im Heimatland – wahrscheinlich nicht komplett alle Kosten decken kann die waehrend des Aufenhtalts bei Kima anfallen. Ausserdem kann der Job teilweise auch sehr anstrengend sein (koerperlich und auch psychisch und auf sozialer Ebene).
    Warum bekommen wir dann Unmengen von Anfragen fuer dieses Praktikum?
    Und warum kommen Surfguides erneut zu uns um weiter zu arbeiten?
    Die Zeit die die Guides hier verbringen kann also nicht nur ein „knechten“ sein sondern muss auch einen Gewinn (nicht finanziell Art) beinhalten. Da hat jeder seine eigenen Anreize: interkulturelles (kennen)lernen, jeden Tag surfen „muessen“ und seine Skills in extrem kurzer Zeit verbessern zu koennen, jeden Tag 30 Grad, Sonne und Meer, Party machen in Kuta (da gibts uebringes genug Moeglichkeiten sich aussercampmaessig sexuell zu vergnuegen), den coolen Surfdude raushaengen lassen oder einfach nur wegen SPASS AM JOB!!
    Man kann hier also sehr viel mitnehmen in seinem Praktikum, es ist ein PRAKTIKUM. Uebrigens: in einem Camp arbeiten inzwischen nur maximal 2 PraktikantInnen, die anderen sind festangestellte Profis, Western und Indo. Dieses Verhaeltnis war frueher ander, ja. Dies auch ein Punkt, in dem wir uns verbessert haben.
    Einige Richtigstellungen:
    @Meister G: es gab schon immer free Boards für Guides; die aktuellen Konditionen sind: Visa-Zahlungen, Kost und Logis, Custom Board, leistungsbezogener Bonus am Ende es Praktikums. Uebrigens steht immer ein Auto fuer die Guides zur freien Verfuegung.
    @Horst Günther: Die Guides sind nicht angehalten, zur Animation nach der Session mit den Gaesten noch eine Stunde zu verbringen, sondern zur Reflektion der Surf Session!!! Die meisten Guides haengen sowieso abends noch mit den Gaesten rum, sie lieben das Camp Life und das fuehlen auch unsere Gaeste.


    @Sudden
    :
    Natuerlich stellen wir balinesische Mitarbeiter ein. Wir befinden uns in Bali. Und unsere besten Guides sind Balinesen (nach Gaestefeedback), die sich womoeglich auch mit dir im Englischen messen koennen. Und dass unsere Locals mit 12 Jahren schon besser surfen besten Surfer unter den deutschen Surflehrern, ist dir auch klar.
    Ausserdem: Get your facts right: 59€ kostet Private Guiding (!!) fuer bis zu 4 Personen mit erfahrenem Surfguide, Auto, Sprit und einen ganzen Surftag (mind. 2 sessions). Es gibt andere Anbieter, die Private Guiding fuer 50USD pro Person pro Stunde (60min) verlangen, so viel mal zu den Bali Preisen.
    Wenn du dich mal auf unseren Preisen/Leistungen umschaust, dann wirst du folgendes sehen:
    – Einen Tag Kima Surfari Seminyak oder Canggu gibt es ab 23.76€, also 3 Wochen fuer 499€ darin enthalten:
    o Airport pick up
    o Unterkunft und Fruehstueck
    o W-Lan
    o 10 guided Sessions (MO-FR) pro Woche
    o 1 Beach Day Trip sonntags
    o Nutzung der Mountain Bikes und Camp Autos
    o Camp-Fahrer
    o 1x Bootshuttle zu den Outer Reefs (Advanced Surfer) pro Woche
    o 2x Video Analysen/Woche
    o 2x Theoriesessions/Woche
    o Free Flow Tee und Kaffee
    Und: auf unsere maximale Campgroesse von 38 Gaesten kommen 40 Angestellte pro Camp.
    @Horst Guenter: Die Frage sei doch gestattet: Wie ist dieses Verhaeltnis bei dir?
    So, ich wuerde mich jetzt gerne aus dieser Diskussion verabschieden, und danke allen fuer ihre ausgesprochene, nicht in Frage zu stellende Objektivitaet und fuer das Verstaendnis, dass ich hier nicht weiter auf arbeitsrechtliche und betriebsinterne Fragen eingehe. Man bedenke, dass wir uns in Bali befinden und dort einige Dinge einfach anders behandelt werden muessen und teilweise mit westlichem Verstaendnis gar nicht zu begreifen sind.
    Sampai Jumpat lagi…..
    Ari

    9. Juni 2011 um 16:02 Uhr #123966
    xways
    Gast

    Mal grad ganz passend zu dem Thread, kann mir mal jemand sagen, was
    der CV für eine Bewerbung als Guide oder Surflehrer beinhalten soll?

    9. Juni 2011 um 16:48 Uhr #123974
    Horst-Günther
    Gast

    Und: auf unsere maximale Campgroesse von 38 Gaesten kommen 40 Angestellte pro Camp.
    @Horst Guenter: Die Frage sei doch gestattet: Wie ist dieses Verhaeltnis bei dir?

    sicher ist die frage gestattet. geh ich richtig in der annahme, dass du mit „verhältnis“ das verhältnis von arbeitskräften und gästen meinst?

    2 zu im schlimmsten fall 8 oder privatkurs 1 zu 1. wir sind im übrigen ne surfschule und kein surfcamp. sprich: keine abendanimation, usw. unsere zielgruppe ist eigentlich ne andere, aber hatten wir in letzter zeit sehr häufig auch gäste, die die letzten jahre bei dir waren. und was sagen die: „alles scheisse!“. ne quatsch, die meisten fandens super bei dir(unterkunft, essen, usw), aber vereinzelt gabs ähnliches zu hören wie hier im thread. ich kritisier im übrigen ja auch nich dein guiding, – hab ich ja auch keine ahnung von, weil ichs nie in anspruch genommen habe -, sondern ganz einfach, dass du leute 3 monate für quasi lau arbeiten lässt. du bist da aber nicht alleine. gibt genug andere camps, die das ähnlich machen. ich finds aber trotzdem nich okay. wenn sich das alles geändert hat, ist ja super!

    wir hatten im übrigen noch keinen gast, der nich gesagt hat, dass er schonmal son surfunterricht in einem anderen surfcamp/schule bekommen hat. auch wenns 4 schüler pro lehrer waren. eigenlob is super.

    Und: auf unsere maximale Campgroesse von 38 Gaesten kommen 40 Angestellte pro Camp.

    sorry, aba muss sein. wenn man sich die preise auf der seite anschaut, stellt sich die frage, wie die 38 gäste die 40 angestellten bezahlen sollen, selbst wenn du nichts verdienen würdest. da sind ja zwangsläufig engpässe bei den gehältern. damit haste wahrscheinlich ne bessere quote als das hilton. glückwunsch. und dann wieder dazu, dass qualifizierte arbeitskräfte leider geld kosten…

    9. Juni 2011 um 16:55 Uhr #123975
    Horst-Günther
    Gast

    Mal grad ganz passend zu dem Thread, kann mir mal jemand sagen, was
    der CV für eine Bewerbung als Guide oder Surflehrer beinhalten soll?

    ganz normalen lebenslauf plus wo du wie lange surfen warst/surflehrer-lizenz. plus bild von dir(nicht bei der letzten abifeier) und, wenn du hast, en surffoto. ein satz warum du bock auf den job hast, ist meistens auch nicht verkehrt(nicht: „ich wollt schon immer ans meer, um so viel wie möglich zu surfen und abends geh ich gerne saufen.“). hobbies kannste auch mit drauf packen. sollte aber allgemein nicht länger als ne seite sein.

    viel spaß

    9. Juni 2011 um 17:37 Uhr #123983
    peterlee
    Gast

    „ich wollt schon immer ans meer, um so viel wie möglich zu surfen und abends geh ich gerne saufen.“

    😆 😆 😆

    Traummeldung, kann mir aber gut vorstellen bei der Kaputtheit der Menschen, dass solche Meldungen auch in CV zu finden sind …

    10. Juni 2011 um 2:00 Uhr #124008
    Flo182
    Gast

    „ich wollt schon immer ans meer, um so viel wie möglich zu surfen und abends geh ich gerne saufen.“

    😆 😆 😆

    Traummeldung, kann mir aber gut vorstellen bei der Kaputtheit der Menschen, dass solche Meldungen auch in CV zu finden sind …

    Warum Kaputtheit? Vielleicht sind sie auch nur ehrlich 😀

    14. Juni 2011 um 18:02 Uhr #124075
    meister-g
    Gast

    Hier wird der Eindruck vermittelt das Kima billig ist und man deswegen auch ein billiges Surfguiding (im Sinne von schlecht) bekommt.

    das ist nicht richtig. bei solchen entscheidenden themen sollte man meiner meinung nach etwas präziser sein.
    in dem fred geht es zu 80% um arbeitsbedingungen von guides bei kima und allgemein.
    lediglich zwischendrin kam ab und zu eine meldung von ex-kima-gästen, dass das guiding schlecht war – teilweise wieder vermischt mit der vermutung fehlender arbeitsmoral.

    Zu den Import guides: ich weiss das man als Surfguide bei uns – je nach Situation im Heimatland – wahrscheinlich nicht komplett alle Kosten decken kann die waehrend des Aufenhtalts bei Kima anfallen. Ausserdem kann der Job teilweise auch sehr anstrengend sein (koerperlich und auch psychisch und auf sozialer Ebene).
    Warum bekommen wir dann Unmengen von Anfragen fuer dieses Praktikum?
    Und warum kommen Surfguides erneut zu uns um weiter zu arbeiten?
    Die Zeit die die Guides hier verbringen kann also nicht nur ein „knechten“ sein sondern muss auch einen Gewinn (nicht finanziell Art) beinhalten. Da hat jeder seine eigenen Anreize: interkulturelles (kennen)lernen, jeden Tag surfen „muessen“ und seine Skills in extrem kurzer Zeit verbessern zu koennen, jeden Tag 30 Grad, Sonne und Meer, Party machen in Kuta (da gibts uebringes genug Moeglichkeiten sich aussercampmaessig sexuell zu vergnuegen), den coolen Surfdude raushaengen lassen oder einfach nur wegen SPASS AM JOB!!
    Man kann hier also sehr viel mitnehmen in seinem Praktikum, es ist ein PRAKTIKUM.

    mit diesem statement bejast du einige von mir und anderen gemachten statements:

    – job ist anstrengend und zeitraubend – aber gleichzeitig ein praktikum
    -> finden ich und andere nicht gut. meiner meinung nach sollte ein praktikum sicherlich nicht „körperlich, psychisch und sozial“ anstrengend sein.
    – es gibt trotzdem genug interessenten für den job als guide: aber nur wegen den rahmenbedingungen. sonne, surf, fun.
    _genau_ _so_ habe ich das auch beschrieben

    lasst es mich mit einem fiktiven beispiel zeigen:
    deutscher parkwächter in d: 10 euro/stunde
    deutscher parkwächter in traumland: 3 euro/stunde + zimmer
    -> 1. gibt genug interessenten; 2. die chance ist groß, dass – trotz der angenehmen rahmenbedingungen – ein parkwächter unzufrieden ist und/oder unloyal und/oder seinen job schleifen lässt und/oder geht. alles kostet geld

    deutscher parkwächter in d: 10 euro/stunde
    deutscher parkwächter in traumland: 5 euro/stunde + zimmer
    -> 1. gibt tonnenweise interessenten – hier kann man sich den allerbesten mann aussuchen. 2. die chance ist groß, dass derjenige motiviert ist, länger bleibt und absolut integer ist

    -> meine these:
    langfristig über jahre bedeutet der job direkt finanziell kaum unterschiede, da weniger einarbeitungszeit etc.
    _indirekt_ und langfristig erwarte ich durch kunden, die wiederkehren etc („da war doch dieser freundliche parkwächter“) finanziell keine unterschiede.

    und das beste: der parkwächter ist glücklich, hilft dir später mal beim tapezieren, hilft dir wenns eng wird aus der patsche etc.

    schöne neue welt, arbeitgeber sind mutter theresa?!
    nein! denn 1. zahlst du nicht 10 sondern 6 (ökonomisches denken aber eben kein ausbeuten) und 2. zahl es sich wie beschrieben aus (ist bloß kurzfristig nicht sichtbar und auch langfristig nicht messbar)

    natürlich kann man sich für den 1. weg entscheiden.
    aber dann darf man sich nicht wundern, wenn es unzufriedene leute gibt oder leute in foren negativ reden!

    und schlimmer finde ich: anstatt die kritik anzunehmen (sehr sachlich, sehr viele meinungen hier) sie einfach abzutun (zitat „neider“) finde ich fehl am platz. und unprofessionell. so wird sich ein gutes produkt nie zu einem sehr guten entwickeln.

    klar, dein business wird größer. aber die frage ist: kann es nicht noch schneller größer werden und/oder kann es nicht im gleichen tempo oder etwas langsamer größer werden wenn du importe – wie local guides – überdurchschnittlich entlohnst (geld oder freizeit). denn es geht nicht nur um bezahlung. hol dir 2 parkwächter, die 2 euro die stunde bekommen aber eben nur die hälfte arbeiten und sich n zimmer teilen. dann haben die ne geile zeit. und machen trotzdem nen guten job.
    ich selbst habe als reiseleiter in großen teams viel mehr freizeit, weniger verantwortung gehabt als bei anderen reiseveranstaltern mit geknechteten teams. und das war auch gut so. erst als die immer mehr von uns wollten (anfangen abends inner bar mitzuarbeiten ohne kohle) wurden wir sauer und haben uns n dreck um den laden gekümmert. ende vom lied: alle guten leute sind abgehauen. der laden pleite gegangen. nicht der einzige grund die scheiss arbeitsbedingungen, aber wohl ein mitgrund. und trotzdem gab es bis zum ende der firma super viele bewerber auf die jobs.

    oder meine erfahrung in der fitnessbranche. ich kenne als ex-teamleiter die sorgen und nöte von den angestellten und azubis die zu überstunden geknechtet werden und pleite sind. und die chefs fahren porsche. und auch hier: bewerberpostkasten voll. ist ja eine attraktive ausbildung zum fitnessökonom.

    leben und leben lassen!
    mit guten arbeitsbedingungen zieht man sich bessere leute an board, macht nur kurzfristig weniger $ und die chance z.b. auf lebenslange freunde etc ist einfach höher!

    daerhaft 38 angestellte auf 40 gäste nehm ich dir übrigens einfach nicht ab ari. sorry.
    bzw: wenn davon nur 2 praktikanten sind. was macht es dann aus, die viel weniger arbeiten zu lassen? quasi nix. aber man sieht – allein hier im forum – was es für prestige kosten kann.



    @matthias
    :
    1500 euro als student nicht möglich?
    40h/woche = 170 h/monat -> 8,80 euro/stunde
    kenne selbst leute, die in der produktion in der automobilindustrie oder bei druckereien 3000+ im monat gemacht haben.
    kenne studenten die 5000+ in 2 wochen machen indem sie (zugegebener-maßen hart) zb auf dem oktoberfest arbeiten.
    ich denke auch bei anderen arbeiten (messebau,lager,gastronomie) sind heute quasi überall 10 euro+/stunde drin.
    wer sowas als theorie abtut ist entweder unwissend oder einer der leute, die sich knechten lassen

    15. Juni 2011 um 21:06 Uhr #124104
    meister-g
    Gast

    glückspilz um 1500 brutto zu verdienen?
    1500 brutto ist sicher keine überdurchschnittliche bezahlung für studentenjobs. bei schichten und körperlich anstrengenden arbeiten und mehr stunden/woche gibts definitiv genausoviel oder mehr.
    dass oktoberfest anstrengend ist hab ich selber gesagt… dafür gibts leute die machen da 8k. was ist an diesen aussagen falsch?

    drehen wir doch den spieß um: wo verdient man weniger als 8 euro/stunde?
    die standardjobs, die ich hier kenne (kino,pharmaziegroßhandel,fitnesstudio service,callcenter,fahrdienst) bewegen sich in der regel um die 10-12 euro…. das sind 2000 euro.
    oder noch konkreter welchen job hast du oder deine freunde denn gemacht wo es weniger als 8 euro gibt?

    der thread sollte bitte nicht in diese richtung gehen… würde mich freuen wenn ari oder andere noch zum thema was sagen.

    15. Juni 2011 um 21:55 Uhr #124105
    matthias
    Gast

    Alter, bist du schnell. Habe mein Beitrag 2 Min nach „Veröffentlichung“ hier wieder rausgenommen.
    Ist in der Ausführlichkeit komplett am Thema vorbei.
    Kima war das Thema, sorry

    15. Juni 2011 um 22:25 Uhr #124108
    TheFury
    Gast

    @matthias:
    1500 euro als student nicht möglich?
    40h/woche = 170 h/monat -> 8,80 euro/stunde
    kenne selbst leute, die in der produktion in der automobilindustrie oder bei druckereien 3000+ im monat gemacht haben.
    kenne studenten die 5000+ in 2 wochen machen indem sie (zugegebener-maßen hart) zb auf dem oktoberfest arbeiten.
    ich denke auch bei anderen arbeiten (messebau,lager,gastronomie) sind heute quasi überall 10 euro+/stunde drin.
    wer sowas als theorie abtut ist entweder unwissend oder einer der leute, die sich knechten lassen

    sorry für offtopic, aber es studiert ja auch nicht jeder germanistik und ausdrucksvolles tanzen auf lehramt, sodass er 40h in der woche arbeiten könnte. frag mal nen mediziner, juristen, MINTler, die haben unitechnisch ne 40-60 stunden woche ( bei juristen eher im letzten studienabschnitt, dafür aber umso mehr ). da bleiben keine 40 stunden zum arbeiten.

    16. Juni 2011 um 12:38 Uhr #124114
    Dr. Surf
    Gast

    KIMA war das Thema. Macht doch bitte einen neuen Thread in einer anderen Sektion auf, wenn ihr euch über Stundenlöhne für Studijobs auslassen wollt

    19. August 2011 um 23:30 Uhr #125516
    psycko
    Gast

    bin vom 26.09. bis zum 10.10. im KIMA Canggu 😉
    danach gehts dann woanders hin. weiß nur noch nicht genau wo.

    31. August 2011 um 6:57 Uhr #27069
    Kona
    Gast

    Ich war im Agust in Camp Canggu,

    zu der Diskussion bezgl. Arbeistbedingungen bzw. veträgen und Surfguides:

    Niemand wird gezwungen eine Stelle als Surfguide, -leherer oder Praktikant anzutreten.

    Jeder europäische Anwärter is der engl. Sprache mächtig und kann sich die Arbeitsbedingugen durchlesen und gegebenfalls Nachfargen stellen um die Dinge wie Haftung und Versicherung zu klären.

    Für die indonesischen Guides is grundsätzlich erstmal eine sehr gute Option um Geld zu verdienen. Bitte schaut euch in diesem Land um. Manchen scheint definitiv nicht bewussst zu sein, das sie sich in der 3. Welt befinden und Menschen von ca. 30 Euro im Monat ihr (Über)leben sichern müssen. Wenn man einer indonesischen Arbietsskraft 10000 IRA als Tipp gibt ist dies gleich drei Mahlzeiten!

    Und Ari trägt ein unternehmerisches Risiko. Das scheint immer in Vergessenheit zu geraten. Das ganze is je keine Caritasveranstaltung. Wenn Leute unzufrieden sind, kommen sie nicht wieder, sowas spricht sich dann rum und das ist meisten der Anfang vom Ende.

    Also hat Ari ein sehr gesteigertes Eigenintersse das das Unternehmen eine bestimmte Qualität gewährleistet und den Bedürfnissen seiner Gäste nachkommt. Dies ist offensichtlich der Fall.
    Bzgl. Guiding kann ich nicht Negatives berichten. Man bekommt eine Spoteinweisung, die Anfänger bleiben beim Guides und jeder der sicher im LineUp bewegen kann und auch Dinge wie Gezeiten, Positionierung Strömungen einschätzen kann, der wird von der Leine gelassen, bekommt aber trotzdem kleine Tips falls nötig.
    Für mich pers. galt es gemeinsam mit den Gudies zu surfen, Er nimmt Welle ich nehm die nächste usw….oder wer gerade besser sitzt 😉

    Bzgl. Sex in den Camps: Das müssen die (meist) weiblichen Gäste mit sich selber ausmachen. Es gehören ja immer 2 dazu. Sicherlich gibts es Guides die es draufanlegen. Ob sie sich die Mädels drauf einlassen oder nicht, is ihr Bier. Beschweren hinterher gilt nicht, oder glauben diese dann wirklich das sie die ONITIS sind ;-). Selber schuld . Aber genauso gibt es aber auch weibliche Gäste die es geradezu darauf anlegen. Bleibt dann die Frage wer dann Jäger und Gejagter ist 😉 😉 . ( Aber Leute, wenn dann bitte Leise sein oder geht an den Strand oder nehmt ein Hotel, die WÄNDER sind DÜNN..SEHR DÜNN 😉 😉 Dies gilt aber Generel )

    Für mich persönlich muss ich festhalten das die Qualität für die von mir gebuchte Zimmerkategorie mehr als in Ordnung war. icnl. sicherer Transfer zu den Spots, eine gute Küche, sehr freundliche Angestellte, gutes Guiding. Einzig die Partyaffinität der anderen Gäste hat mich gestört, da ich auschließlich zum Eat Sleep Surf gekommen bin (Party und Trinken kann ich zu Hause..habe aber z.B. keine Airport Left 🙂 !). Aber das ist eine pers. Meinung und das muss ich für mich selber entscheiden, was ich bereit bin zu akzeptieren. Ich bedanke mich aber ausdrücklich für die super Sessions (Hatte mehrfach ein breites Lächeln im Gesicht) Ich wünsche Ari und seiner Crew mit seinem Konzept weiterhin alles Gute. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Punkt.

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