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Start › Foren › Surfcamps › Kima Bali

  • Dieses Thema hat 50 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 14 Jahren, 12 Monaten von psycko aktualisiert.
Ansicht von 30 Beiträgen – 1 bis 30 (von insgesamt 51)
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    Beiträge
  • 26. Mai 2011 um 21:03 Uhr #27068
    Anonym
    Inaktiv

    Hi,
    hat Jemand Erfahrungen, wie es ist bei Kima zu arbeiten?
    Hab bisher leider noch niemanden gefunden.
    Wenn dort schon mal Jm gearbeitet hat, wärs cool, wenn er was
    zum Arbeitsalltag Kima sagen könnte…
    Grüße

    27. Mai 2011 um 8:35 Uhr #123575
    xways
    Gast

    In welchem Beruf denn?

    27. Mai 2011 um 10:01 Uhr #123577
    kris.starke
    Gast

    Als Surfguide

    27. Mai 2011 um 12:34 Uhr #123580
    xways
    Gast

    Da kann ich leider nicht weiterhelfen..

    28. Mai 2011 um 14:44 Uhr #123615
    Buckel
    Gast

    bewirb dich einfach mal und lies dir den arbeitsvertag durch. wems gefaellt, bidde schoen. leider wirst du nicht der erste und auch nicht der letzte sein, der sich fuer nen bett und n paar mahlzeiten einspannen laesst. was ich ganz ehrlich in nem land wie indo nich verstehe, wo man locker mit 500 euro im monat ohne arbeiten auskommen kann. dann lieber vorher in deutschland n bissken jobben und sich n paar entspannte monate in indo machen. meine meinung.

    28. Mai 2011 um 18:38 Uhr #123622
    miri
    Gast

    also so wie ich informiert bin, bekommen die (quasi) nichts. das zeigt sich dann teilweise stark in der qualifikation der surfguides, was man ja noch unter damit abtun könnte, dass das eben nur surfguides und nicht surflehrer sind. als ich da war, wurde z.B. einem der gäste ein job als surfguide angeboten, der selbst kaum surfen konnte, jeden morgen aufgrund zahlreicher „krankheiten“ (müdigkeit, kopfschmerzen, zu lang gefeiert) nicht surfen gegangen ist, dafür aber mit seiner blonden wallenden mähne die weiblichen gäste begeisterte.
    also, war an sich wirklich eine schöne zeit da, gute wellen, schönes wetter, traumhafte unterkunft für kleines geld. aber vom guiding her das unprofessionellste, was ich je erlebt habe. könnte eben daran liegen, dass ausgebildete surflehrer nicht für nur bett und brot arbeiten.

    28. Mai 2011 um 20:17 Uhr #123626
    kris.starke
    Gast

    Vielen dank erstmal für die infos…
    weiß denn jm was zum konkreten alltag, also wie der umgang miteinander so ist und wie die zusammenarbeit als team so ist…

    28. Mai 2011 um 20:46 Uhr #123628
    M!coud
    Gast

    Aus der Perspektive eines Teilnehmers (Canggu Surfcamp) war es eigentlich ganz herzlich. Es kommt aber wohl stark auf die Leute an, die zum Zeitpunkt im Camp sind. Eine Woche früher war es wohl so, dass da Leute waren, die nur feiern wollten. Als ich da war, war das nicht mehr so.
    Ich hab mich da an eine Surfguidin gehalten, die in Neuseeland ihren Surflehrerschein gemacht hat und mir persönlich extrem viel geholfen hat mit Tipps und Tricks und der ich nach wie vor sehr dankbar bin. Dann war da noch ein Engländer, der auch gute Tipps hatte, der war aber wohl kein Surflehrer. Die Indos sind alles Locals, die nur mir immer nur „paddle, paddle, paaaaaaddleeeeeeeeee“ und „you need smaller board“ zugerufen haben… Verrückte Leute. 🙂

    29. Mai 2011 um 0:40 Uhr #123631
    kris.starke
    Gast

    das klingt ja ganz gut 😆
    danke, für die info…

    30. Mai 2011 um 16:02 Uhr #123673
    sonnen.maedchen
    Gast

    Hmm würde dir raten, dich noch woanders umzusehen… bekomme (arbeite als Küchenfee in France) rund 700€/Monat, schätze die Surfpeople noch mehr 😉

    30. Mai 2011 um 22:59 Uhr #123684
    omg
    Gast

    Das Surfguiding ist absolut nicht ausreichend. Ein Mädel, das Surfguide war und mit der ich ca. 10 mal draußen war, hat während aller Sessions eine einzige Welle bekommen. Den Rest der Zeit hat sie ihre Oberweite in einem knappen Bikini präsentiert, während sie auf einem mega-kleinen Shortboard durchs Lineup wackelte. Für Männer toll, für mich als Frau weniger interessant.
    Ein Gast ist eine gesamte Session so gepaddelt, dass er die Nose beim Minimalibu im Wasser versenkt hat, ohne dass ihn ein Surfguide darauf aufmerksam gemacht hat, dass das nicht so gut ist.
    Ich weiß ja nicht, wie das in anderen Camps ist, ich kenne zwei extrem positive Beispiele nämlich zum einen surfguidingpeniche und zum anderen endo in Kapstadt – und neeeeiiiiin, ich werde von keinem Camp bezahlt, auch nicht dafür, dass ich Kima schlecht mache.
    Würde auch ohne weiteres wieder zu Kima fahren, aber nicht um Tipps vom Surfguide zu erwarten; diese fehlende Motivation/Fähigkeit/Ausbildung liegt m.E. maßgeblich daran, dass schlechte bzw. gar keine Bezahlung vorhanden ist.

    3. Juni 2011 um 13:19 Uhr #123779
    nicki
    Gast

    Hey Kris,

    ich bin kein Surfguide – war aber 2 mal je 4 Wochen Surfgast im Kima Camp auf Bali (vor einem Jahr 3 Wochen in Seminyak + 1 Woche Canggu)
    und dieses Jahr wieder 4 Wochen in Seminyak und hab dort eine sensationell geile Surfzeit verbracht!!! Gerade wegen dem sehr gutem Surf-
    guiding (keine Surfschule!) bei den je 2 Surfsessions pro Tag, je nach Surflevel & Swell am Morgen + mittags oder am Nachmittag – hat es mir beide Male
    saugut gefallen! Mir war in den 2 x 4 Wochen NIE langweilig und die Surf-Guides haben immer fuer Sicherheit + Spass beim Surfen gesorgt!!! Von den local Surfguides konnte man immer wissenswertes + lustiges ueber Bali \ Indonesien erfahren und auch die internationalen Surfguides haben alle sehr gluecklich mit Ihrem Job auf Bali gewirkt, und alle Surfguides haben mich echt weitergebracht mit ihren Tips… Jeder auf seine Art halt.
    Abends gabs auch immer ein feines, gesseliges Beisammensein mit den Guides und Gaesten im Camp oder in Kuta 🙂 Fazit: Wenn du auf den
    fetten Wellen von Bali surfen willst und ein offener, gesseliger, flexibler Typ bist ~ wirst du garantiert auch eine super Zeit im Kima Surfcamp
    als Surfguide haben!!! Aufgrund meiner positiven Erfahrungen mit dem Kima Camp daher = 10 Points from Germany!!!

    Hoff das hilft Dir weiter *** Liebe Gruesse, Nicki

    edit Admin: Achtung. Es handelt sich hier um den Erstbeitrag eines neuangemeldeten Users. Die Erfahrungen zeigen leider, dass immer wieder Surfcampbetreiber undercover (also als „normale User“ getarnt) Jubelpropaganda veröffentlichen, oder versuchen, einen Thread, der Negativwerbung für sie bedeutet, geradezurücken. Habt das bitte im Hinterkopf, wenn ihr Beiträge wie diesen hier lest. Vielleicht gibt es aber auch tatsächlich eine „Nicki“, die gute Erfahrungen im KimaCamp gemacht hat…

    3. Juni 2011 um 17:23 Uhr #123781
    kris.starke
    Gast

    Hi Nicki,
    das klingt ja mal wieder völlig anders. Wirkt etwas so als würde hier von 2 verschiedenen Camps die Rede sein 😀
    Danke für den Beitrag, klingt echt gut.
    Ist nur echt Schade, dass ich noch nichts von einem Surflehrer gehört hab, der dort mal war… Als Gast scheint es ja hammer zu sein…
    Liebe Grüße
    Kris

    3. Juni 2011 um 18:48 Uhr #123784
    Horst-Günther
    Gast

    Hey Kris,

    ich bin kein Surfguide – war aber 2 mal je 4 Wochen Surfgast im Kima Camp auf Bali (vor einem Jahr 3 Wochen in Seminyak + 1 Woche Canggu)
    und dieses Jahr wieder 4 Wochen in Seminyak und hab dort eine sensationell geile Surfzeit verbracht!!! Gerade wegen dem sehr gutem Surf-
    guiding (keine Surfschule!) bei den je 2 Surfsessions pro Tag, je nach Surflevel & Swell am Morgen + mittags oder am Nachmittag – hat es mir beide Male
    saugut gefallen! Mir war in den 2 x 4 Wochen NIE langweilig und die Surf-Guides haben immer fuer Sicherheit + Spass beim Surfen gesorgt!!! Von den local Surfguides konnte man immer wissenswertes + lustiges ueber Bali \ Indonesien erfahren und auch die internationalen Surfguides haben alle sehr gluecklich mit Ihrem Job auf Bali gewirkt, und alle Surfguides haben mich echt weitergebracht mit ihren Tips… Jeder auf seine Art halt.
    Abends gabs auch immer ein feines, gesseliges Beisammensein mit den Guides und Gaesten im Camp oder in Kuta Fazit: Wenn du auf den
    fetten Wellen von Bali surfen willst und ein offener, gesseliger, flexibler Typ bist ~ wirst du garantiert auch eine super Zeit im Kima Surfcamp
    als Surfguide haben!!! Aufgrund meiner positiven Erfahrungen mit dem Kima Camp daher = 10 Points from Germany!!!

    Hoff das hilft Dir weiter *** Liebe Gruesse, Nicki

    ahahahaaa. und das als ersten beitrag im forum. glückwunsch. und als gast weisst du dann auch super, wie es ist dort zu arbeiten. mannomann.

    4. Juni 2011 um 0:19 Uhr #123786
    omg
    Gast

    @Nicki (first-Beitrag-wonderland)

    Spaß: ja
    nette Leute: ja
    würde wieder hinfahren: ja
    nie langeweile: ja
    gute Wellen: ja
    günstig: ja
    gutes Surfguiding: NEIN NEIN NEIN. Derjenige, der das behauptet, war entweder in einem anderen Camp oder hat noch nie einen guten Surflehrer gehabt oder kann einfach so wenig surfen, dass er es nicht beurteilen kann. Aber sie bieten ja auch nur „Surfguiding“ nicht „Surfstunden“ an. Von daher noch akzeptabel. Ich sag immer, wenn die in Frankreich/Spanien/Portugal stünden und so eine Surfguide-Qualität hätten, hätten die keine 3 Wochen überlebt.

    5. Juni 2011 um 14:21 Uhr #123803
    meister-g
    Gast

    günstig… warum das hier nur immer wieder geschrieben wird. tzz..
    der preis bei kima ist vielleicht „ok“ oder im bezug auf westliche preise günstig… sicherlich aber nicht pauschal günstig.

    ich selbst habe mehrere leute kennengelernt. die itm kima zufrieden waren, danach aber krass verwundert, was wie viel weniger sie alleine später bezahlen. die grätsche ist hier viel größer als bei europäischen surfcamps, bei denen 1. richtige surfkurste sind und 2. auf eigene faust gar nicht so viel billiger ist.

    achja, back2topic:
    ich denke es ist möglich, dass sowohl aus besuchersicht als auch als guide-sicht super verschiedene berichte über ein camp stattfinden:
    bei besucher können komplett verschiedene rahmenbedingungen vorherrschen (guter/schlechter guide) und vor alllem wird meistens der kompletteindruck von simplen sachen wie surf/wetter/andere gäste „verseucht“. die erfahrung zeigt: wer top wetter und top surf hat, dem ist egal, ob manche sachen im camp nicht stimmen.
    bei guides ist es so, dass viele den job so cool finden (plus wie gäste von der guten zeit ggf. beeeinflusst), dass sie die schlechten rahmenbedingungen nicht so wahrnehmen. man munkelt, dass surfgudes recht viel sex haben. wenns so ist, dann ist die bereitschaft einen unetrbezahlten job zu machen sicher größrer… und das wissen die arbeigeber halt einfach.

    denn ja, für alle noch einmal: die rahmenbedingungen/bezahlungen als surflehrer sind ja schon oft nicht gut, aber als guide/aushilfe etc sind sie weltweit im schnitt absolut inakzeptabel.
    die jobs leben von ihrem image und dass immer wieder nachschub kommt (weils eben so hip ist und weil es nicht schlimm ist wenn derjenige es nächstes jahr nicht wieder macht).
    bei kaum/gar nicht bezahlten jobs würde ich persönlich mich weigern einen richtigen (zb 40h) job zu machen. entweder bezahlung oder freiheit. sprich kein fulltimejob und viel freizeit. ich würde jedem empfehlen die arbeitszeiten vorher abzuchecken.

    ich glaube kaum, dass sich was ändern wird… aber allen sollte bewusst sein, dass nur wenn leute solche knechtjobs meiden, dass die bedingungen nur dadurch verbessert werden können.

    oder ganz kurz an den threadersteller: du wirst mit sicherheit geknechtet. evtl hast du die zeit deines lebens?! also was machst du? 😀
    oder noch konstruktiv: wenn dir eine gesellige zeit wichtig ist, dann machs. wenn dir surfen/abenteuer wichtiger ist… dann auf jeden fall lieber hier kohle ranschaffen und in freiheit solche länder erkunden und vieeeel mehr surfen.

    5. Juni 2011 um 14:31 Uhr #123804
    meister-g
    Gast

    achso, eine wichtige sache noch – wurde glaube ich bisher nie angesprochen:

    gerade bei den mies bezahlten jobs muss euch klar sein, dass ihr zusätzlich noch ein hohes risiko tragt: die aufsicht/verantwortung von anderen!!
    ich selbst war jugendreiseleiter und eine campleiterin (fies anstrengender job, 800 euro im monat) war jahrelang vor gericht, weil ein mädel nachts totgefahren wurde.

    wisst ihr was passiert, wenn ihr guided und ein gast ertrinkt?
    was ist bei minderjährigen und ausgehen – wenn da was passiert?
    was ist wenn ihr oder andere betrunken seid wenn was passiert?
    was ist wenn ihr auf bali mit gästen nen verkehrsunfall habt? *
    etcetc..

    es passiert selten, aber wenns passiert könnt ihr am arsch sein. und wisst ihr was: das camp/der arbeitgeber wird euch höchstwahrscheinlich in stich lassen.
    inwieweit sowas bei kima zutrifft kann ich nicht sagen… ist aber generell zu nennen.

    in der kosten/nutzen rechnung sollte das vorher beücksichtigt werden plus ggf abgecheckt werden für was ihr haftet etc.
    was steht denn zb bei kima im guidingvertrag zu dem thema? würde mich mal interessieren.

    * nur ein beispielszenario: unfall; gast verletzt/tot; eltern hinterfragen warum nicht angeschnallt, zeigen camp oder dich persönlich an.
    mit glück kümmert sich das camp… mit pech sagt es „bist selber schuld, musst gurte checken, anderes auto nehmen, das funktionierende gurte hat o.ä)

    5. Juni 2011 um 14:36 Uhr #123805
    svha
    Gast

    … dem kann ich nur zustimmen – die Verantwortung sollte man nicht unterschätzen, was man im jüngeren Alter gerne tut. Aus dem gleichen Grund hab ich vor langer Zeit eine „Karriere“ als Kletterlehrer lieber sein lassen.

    5. Juni 2011 um 18:15 Uhr #123807
    omg
    Gast

    Achja, das hatte ich ja noch ganz vergessen…wo meister-g es sagt:

    Du fährst dort die Leute mit den Camp-Bussen rum im absolut wahnsinnigen Bali-Autoverkehr. Wenn du auch nur einen Kratzer in dieses Auto fährst, egal ob deine oder andere Schuld, musst du das bezahlen. Ist ziemlich wahrscheinlich, dass einem das passiert und ziemlich schlecht, wenn man kein Geld hat, da man nichts verdient.
    Gilt übrigens auch für die Local-Guides, die von den paar Öcken auch noch teilweise Familie ernähren müssen. Als ich da war, war ein Local-Guide so verzweifelt, da er den Kratzer nicht bezahlen konnte, dass ein Gast ihm seinen nagelneuen IPod geschenkt hat; von dem Erlös wurde der Schaden dann bezahlt.

    5. Juni 2011 um 20:12 Uhr #123809
    Horst-Günther
    Gast

    jau, das isn weltweites surfcampbesitzer phänomen, dass die nich checken, was scheinselbstständigkeit ist. gilt vor allem für die in deutschland gemeldeten camps. bei kima is das problem, die sind in bali gemeldet, wenn ich das impressum auf der webseite richtig deute. da hab ich keine ahnung.

    aber zu den deutschen campbesitzern, die checkens durh die bank nich, dass ihre surflehrer/praktikanten weisungsgebunden handeln und vor allem, wenn sie den großteil des jahres im camp arbeiten, arbeitnehmer sind/sozialversicherung bezahlt werden muss/und das entsprechend bei nem nicht grob fahrlässigen oder vorsätzlichen vergehen des arbeitnehmers, sie aufgrund ihres organisationsverschulden haften. aba erklär das mal nem surfcampbesitzer 😀 😀 😀 das aufgrund ihrer organisationspflicht, die dazu angehalten sind sowas wie ne betriebshaftpflicht abzuschließen kann man halt wirklich nicht von denen erwarten.

    ich mal da mal den surcampteufelbesitzer an die wand, wie er mir schon häufiger begegnet ist, sind aber natürlich nicht alle so. und irgendwie sind auch die praktikanten/surflehrer selber schuld, weil die fast immer alles mit sich machen lassen und kein bock haben sich zu organisieren.

    an alle surfcampbesitzer: spart euch die post von eurem anwalt an mich! ich hab keine namen genannt oder direkte anschuldigungen an bestiimmte personen erhoben!

    in diesem sinne, rainer

    5. Juni 2011 um 23:33 Uhr #123815
    kilroy93
    Gast

    @meister-g und rainer:
    schön gesagt. 🙂 -danke

    wir sollten hier mal alle surfcampgäste ermutigen bei sämtlichen transferfahrten für die schlisslcih bezahlen auch auf einem regulären sitzplatz mit anschnallgut zu bestehen….

    6. Juni 2011 um 8:45 Uhr #123819
    xways
    Gast

    Die letzten Kommentare geben einem doch zu denken. Ich dachte ich gehöre nicht zu dem Kaliber „jung und dumm“, aber diese Aspekte hatte ich völlig ausser Acht gelassen! Ich glaub dann muss ich doch nochmal drüber grübeln.

    6. Juni 2011 um 13:23 Uhr #123830
    nicki
    Gast

    Hey – na klar gibts mich!!!
    Neu angemeldet bin ich, weil ich weder meinen alten Nutzernamen (ich glaub Nikita) – noch mein altes Passwort weiss und mich damals ueber meine alte Firmen E-Mail Adresse angemeldet hab und das war irgendwann Anfang 2009… Hab damals ueber Soul-Surfers mir mein erstes Surfcamp auf Fuerte rausgesucht und hab mich aufgrund der positiven Feedbacks fuer Quicksilver entschieden = herzlichen Dank an ALLE die diesbezueglich Ihre Erfahrungen gepostet haben, denn die 3 Wochen Quicksilver Surfschule waren der absolute Wahnsinn & wunderschoen im Camphaus + bei den 1. Surfversuchen!!!
    Hab damals glaub ich auch versprochen mein Feedback nach dem Urlaub zu posten, aber das ist dann im Arbeitsalltag leider untergegangen – von dem her hat ja doch alles seinen Sinn und ich kann mein altes Versprechen doch noch einhalten: 10 Points from Germany to Spain = Quiksilver Surfschool Fuerteventura!!! Ganz liebe Gruesse an Joachim!!! Und 2010 sollte es dann mal weiter weg gehen und wieder – aufgrund der positiven Soul-Surfers Forum Feedbacks hab ich mich fuers Kima Surfcamp in Bali entschieden und auch hier herzlichen Dank an ALLE Beitragsschreiber, denn diese 4 Wochen Bali im Kima Camp war eine meiner BESTEN Zeiten in meinem Leben!!! Und weils im Leben dann manchmal ganz anders kommt als gedacht – bin ich jetzt ohne Job auf Reisen (daher keine alte Firmen E-Mail mehr, aber die kann ich gerne dem Admin noch schicken zum Beweiss meiner ALTEN Existenz…) und weils mir letztes Jahr so saugut im Kima Surfcamp gefallen hat und ich Sport + Action + Adrenalin im Blut einfach zum Leben brauche = bin ich dieses Jahr wieder fuer 4 Wochen nach Bali / Seminyak ins Kima Surfcamp. Jetzt wollte ich mal wieder im Soul Surfers Forum nach einem neuem Reiseziel suchen und meine kleine Auszeit auch dazu benutzen um mich beim Surfen weiter zu verbessern, denn nach 3 x Surfcamps ist ja klar, dass ich noch kein Pro~Surfer bin und daher such ich mir ja auch in ein Surfcamp! Aber ich brauch keine Surfschule mehr – sondern es reicht mir vollkommen wenn ich mit dem Surfguiding zu den Spots gebracht werde, den Spot erklaert bekomme, die Guides mit im Wasser sind und mir Tipps geben Wellen gut zu erwischen oder mich warnen wenn ich ne Welle mal lieber nicht versuchen soll 😉 Bali ist schon noch mal ne ganz andere Krangenweite und fuer jemanden wie mich, der eigentlich sogar Angst im tiefen Meerwasser hat teilweise auch echt ne grosse Ueberwindung … Von dem her war ich mit dem Kima Surf Guiding absolut zufrieden, denn ich hab mich immer sicher gefuehlt, wurde von den Guides motiviert und hab mich um einiges verbessert + Mut zu grossen Wellen gewonnen 🙂 Das ist meine ganz persoenliche Erfahrung und ehrliche Meinung – wenns jemanden hilft, freuts mich – denn ich hab mich auch ueber die persoenlichen Feedbacks bzgl. Fuerteventura + Bali gefreut, die mir bei meiner Entscheidungsfindung eine grosse Hilfe waren!!!

    Das wars von mir und jetzt zieh ich mich wieder zurueck in mein Wonderland und geniess meine Auszeit und wenn ich wieder was schoenes zum Surfen gefunden hab, dann wage ich mich sogar vielleicht wieder zu posten… 🙂 Nicki

    7. Juni 2011 um 7:40 Uhr #123853
    KimaAri
    Gast

    Hallo,
    ich heisse Ari, bin 37 Jahre alt und bin Besitzer der Kima Surfcamps auf Bali seit 16 Jahren. Ich wurde auf diesen Beitrag hingewiesen und denke es ist an der Zeit ein paar Sachen zum Thema Surfguiding bei Kima klarzustellen:
    Erstmal muss ich zugeben dass wir von ca. Mitte 2009 bis Anfang 2010 Probleme mit unserem Surfguiding hatten, d.h. es waren einige Guide-Pfeifen hier bei uns die, (obwohl oftmals mit Surflehrer Lizenz) den Job absolut nicht ernst genommen haben und unseren Namen damit schlecht gemacht haben.
    Damals haben wir 3-Monats-Praktika ausgeschrieben, die als Verguetung freie Kost & Logis, Zahlen der Visakosten sowie ein CustomSurfboard beinhaltet haben. Wir waren auf der Suche nach guten Leuten, die uns in diesen 3 Moanten beweisen wollten/konnten das sie professionelle Arbeit in einem Surfcamp leisten koennen, um dann MIT GEHALT bei uns weiter zu arbeiten. Einige Leute davon sind nun feste Mitarbeiter von uns, aber ein Grossteil der Leute (von denen ich mich wirklich ausgenutz fuehle, auch wenn ich „nur“ kost,logis,surfboard+visum bezahlt habe)
    habe das Praktikum dann einfach als guenstige Moeglichkeit gesehen die Balisurspots kennen zu lernen, party zu machen und nur fuer sich selber zu surfen, dabei nateurlich auf unsere Firmenpolitik geschissen haben.
    Ich bin es leid Bewerbungen mit Surfbild zu bekommen die die eigenen Surfskills in den Himmel loben, und dann stellt sich vor Ort heraus, dass die Damen und Herren nicht mal nen vernuenftigen Bottomturn hinkriegen…auch von Leuten mit „Surflizenz“.

    Nach dieser Erfharung haben wir Anfang 2010 dann umstrukturiert, und alle unsere „import“-guides werden entlohnt (Bonus am Ende des Aufenthalts), 6 monatiger Aufenthalt bei uns, Wiederkommer Surfguides (wo wir wissen was wir an ihnen haben…und das sind einige) werden monatlich bezahlt + Bonus am Ende.
    Fuer alle die den Unterschied nicht kennen: Ich betreibe Surfcamps, keine SurfSCHULE. Absolute Anfaenger werden von der internat. Licensierte RipCurl School of Surf in Bali betreut, bis sie dann reif fuer unser beginner surfGUIDING sind.

    Was ich von einem Surfguide erwarte:
    – puenktlich zur surf session erscheinen, d.h. 20 min vorher da sein!
    – den gaesten beim beladen der Autos mit Boards behilflich sein
    – vorsichtiges, sicheres Autofahren zum surfspot
    – waherend der Fahrt: allgemeine Infos zu Wetter, Wellengroesse, Spot (unsere Autos sind uebrigens nicht aelter als max 4 Jahre und verfuegen ausnahmslos ueber Sicherheitsgurte!!)
    – am Spot: Spot-Einfuehrung, dazu gehoert:
    1. Name des Spots und Art der Welle (Beach, Reef, Semibeach…)
    2. Wie/Wo paddelt man raus (channel, currents, set lull…)
    3. Wie/Wo paddelt man rein, also zum Strand (landmarks, channel,…)
    4. Wie gehts zum Line-Up zurueck (nach surfen einer Welle/Wipeout)
    5. Gefahren und Besonderheiten des Surfspots
    6. Erinnerung: Gaeste nah bei Surfguide
    7. Beobachten eines Sets vor dem rauspaddeln
    8. Aufwaerm- Programm

    Im Wasser:
    die 1. Stunde im Wasser sollte nicht (oder nur der Situation angepasst) selber gesurft werden. Diese 1. Stunde ist NUR für die Gäste da, d.h. Anweisungen, Tipps, Hilfestellungen und Feedback für die Gäste geben (Positionierung im Line-Up, Paddeln, Stance und Manoever). Diese Regel ist immer abhängig vom Level und Größe der Gruppe (absolutes max. 4 Gäste/Guide, meistens ist der Schlüssel nicht größer als 2-3 Gäste pro Guide).

    Nach der Surfsession:
    sicheres Heimfahren, waehrend der Fahrt und zurueck im Camp: Reflektion der Surfsession mit den Gaesten. Aufenthalt und Kommunikation mit den Gaesten fuer mind. 1 Stunde im Camp.

    An alle Surfcoaches/instructor, Surfcamp – Arbeitserfahrene die wirklich eine feste Arbeitsstelle in der Surfindustrie suchen: wen ihr glaubt dass ihr die oben aufgefuehrten Guidelines beherrscht und proffesionell ausfuehren koennt: schickt mir Bewerbungen…ich bin gerne bereich euch gut dafuer zu entlohen (nach einer Zeit in der ihrs beweisen koennt).
    Leider habe ich zuviele Zecken erlebt, die sich gut verkauft haben (im Vorfeld) und dann nur Scheisse gebaut haben…..dank dieser Leute bin ich leider nicht mehr bereit die Katze im Sack zu kaufen!!
    Diese Leute haben auch dafuer gesorgt dass es generell erstmal keine monatlicher Entlohnung gibt!

    @ MIRI:
    Uebrigens weis ich zu glauben wen du mit dem blond-maehnigen Gast meinst….wir haben dem NIE einen job angeboten sondern er kam auf uns zu damit. Wir haben abgelehnt.
    @ omg:
    zum guide Maedel mit der fantastischen Oberweite: sie hat nicht nur von unseren maennlichen Gaesten sondern auch vom weiblichen Geschlecht ein super feedback bekommen, und ihren Job wirklich ernst genommen. Vielleicht lag es daran dass du sie nie surfen gesehen hast, sondern den Gaesten den Vortritt liess, denn sie kann definitiv surfen!! Kann sein dass sie am Anfang ihrer Zeit bei uns Fehler gemacht hat, aber letztendlich war sie fuer uns ein wertvoller Mitarbeiter, den wir jederzeit wieder anstellen wuerden.
    Zum „guten Surfguiding: Nein, nein nein:“ sorry dass du so schlechte Erfahrungen mit meinen Surfguides gemacht hast, bin mir aber sicher dass wenn du jetzt wieder zu mir ins Camp kommen wuerdest, auch dieser Punkt ein dickes JA waere. Falls nicht geb ich dir dein Geld zurueck. Versprochen!
    Zur Unfallbeteiligung bei Kima:
    – Meine Guides muessen keinen Pfennig zahlen wenn sie den Schaden nicht sleber verursacht haben (wer erzaehlt eigentlich so was???)
    – Wir haben eine Selbskostenbeteiligung von 40 EUR bei kleinen, und max. 80 EUR bei grossen und total Schaeden. Seit dieser Regelung passieren erstaunlicherweise 70% weniger Unfaelle als vorher, weil die meisten Unfaelle einfach aus Verpeiltheit, Fahrlaessigkeit passieren, nach dem Motto: „don’t be gentle with a rental“…..das ueberscheussige Geld (nach Reperaturkosten von unter 40 bzw. 80 EUR) wird an die unfallfreien Guides wieder als Bonus ausgegeben. ….waere ja mal ehr interressant zu wissen welcher Surfguide dem Gast den iPod abgeluchst hat, das war auf jeden Fall ne sneaky nummer!
    @ meister-g:
    Zum Preis: wir sind nicht GUENSTIG sondern PREISWERT…das heisst du bekommst gute Unterkunft, neuwertige Autos, sehr gutes Surfmaterial , gutes Surfguiding 😉 wo du immer am richtigen Spot zur richtigen (ge)zeit surfst und vor allem sehr viel WISSEN und ERFAHRUNG fuer dein Geld. Klar gehts billiger wenn du dich in einem Bali Losmen einbuchst, dir ein Moped mietest und dann selber zum surfen faehrst…falls du nicht vorher bei mir warst musst du natuerlich etwas mehr Zeit mitbringen um die Wege zu den Spots, die richtigen Tiden der Spots mit Bezug auf den Swell herauszufinden…das geht auch ueber ein Guide Buch (z.B. Stormride Guide Indonesia), das allerdings auch Geld kostet und dem du keine Fragen stellen kannst 
    Zum Unbezahlt arbeiten fuer Sex mit Gaesten: bei uns ist Sex mit Gaesten strikt verboten…OK manchmal bekommen wir es halt nicht mit, aber wenn wirs rauskriegen rollen Koepfe!!!

    Kima ist mein Lebenswerk und ich habe die letzten 16 Jahre eigentlich nur mit dem Versuch verbracht, Leute die in meine Camps kommen gleucklich wieder nach Hause zu schicken. Jeder der daran ernsthaft mitarbeiten moechte ist herzlich eingeladen.
    Ari

    7. Juni 2011 um 9:14 Uhr #123856
    xways
    Gast

    Moin Ari,
    Finds wirklich sehr löblich, dass du hier Stellung nimmst und ein bischen Licht ins dunkle bringst. Das was du da schreibst kommt mir persönlich sehr sympatisch rüber, vorallem der Sexteil 😉 In Foren wird generell viel geschrieben, oftmals mit einem kleinen Anteil wahrem und einem großen Anteil selbst dazugereimten. So kann ein Camp, auch wenns nicht gewollt ist, schnell schlecht dastehen. Die meisten Campowner geben deswegen einen Scheiss drauf was geschrieben wird.

    7. Juni 2011 um 10:01 Uhr #123858
    meister-g
    Gast

    @ari…

    dein statement finde ich gut, ist natürlich unter dem kontext des betreibers zu sehen. denoch glaube ich dass die meisten sachen richtig sind.

    ein paar sachen möchte ich aber noch kommentieren:
    wenn du dich von surfpix beeindrucken lässt, dann musst du die leute halt besser interviewen. außerdem schreibst du selbst, dass ein guter guide nicht wahnsinnig gut surfen muss, sondern vielmehr andere dinge erfüllen. klar, fähiger surfer sollte gewährleistet sein. dass sich (va dt. surfer) auch überschätze ist sowieso kein geheimnis und sollte bei dir part of the biz sein. in deinem argumentationsfaden höre ich durch, dass du deshalb etwas skeptischer bist/anfangs schlechter bezahlst. wäre evtl die taktik versuchen besser zu sondieren?! längere telefoninterviews zb.

    auch wenn sex mit gästen offiziell verboten ist. sex und party sind da. und party schreibst du selbst. dieser fakt ist einfach für surfcampbetreiber dankbar.. nichts anderes ist mein statement. es macht den job attraktiv….
    … andererseits blendet das auch immer wieder über verantwortungen usw hinweg. deshalb:
    kannst du uns was über versicherungen und zuständigkeiten bei unfällen beim transport und im wasser erzählen?

    du schreibst visum inklusive. wie ist das wenn jemand das land verlassen muss – wird da der flug bezahlt?

    wie sieht das mit krankenversicherung aus? sind die locals oder importierten leute überhaupt krankenversichert und wenn ja wer zahlt das?

    wie viele stunden/woche arbeitet ein kima guide? (ggf unterschied bezahlt/unbezahlt).

    sind die verträge geheimnis? wenn nein wären hier sicherlich mehrer leute interessiert diese zu sehen.

    dass ein kima aufenthalt seinen preis wert ist habe ich nie bestritten, sondern lediglich gesagt, dass es für viele hier günstig erscheint. vor ort aber eben ein normaler/premium preis. dass es dafür normale/premium leistungen gibt glaub ich euch.

    ein punkt wo ich anderes gehört habe und in der ausschreibung irgendwann mal glaube was anderes gelesen zu haben: haben alle mind. 3 monats guides in den letzten jahren ein board for free bekommen?

    alles was ich bisher von und über kima guides gehört habe, dass sie sich wünschten soweit ein taschengeld zu bekommen, dass mit eigenem moped (transportmöglichkeit gibts privat nicht, oder?) und mal weggehen usw auf 0 rauskommen. wenn man den flug selbt löhnt fände ich bei arbeit ab einem bestimmten level ein wirklich kostenloses basisleben passend. sprich mehr als halbtags arbeit erwarte ich, dass ich davon lenben kann („basisfunktionen“ – kein shopping oder so). meine meinung.

    mit meinem jetzigen wissenstand wüde ich persönlich bevor ich in 3 monaten als kima guide sagen wir mal 500 euro ausgebe (denke das is ne fair schätzung, auch wenn ich am ende n bonus bekomme) lieber 3 monate urlaub machen und vor ort 2000 euro ausgeben. mit nem monat arbeit kann man als student 1500+ öcken hierzulande locker in einem monat machen.
    ok, wenn solche planungen im voraus nicht möglich sind relativiert es das ggf. wenn ich zb eine weltreise verlängern wollen würde und die kohle aus ist, dann würde ich so ein angebot evtl auch wahnehmen.

    vielleicht irre ich mich, aber mal ins blaue provokativ gesagt: evtl hat es den besagten schlechten guides durch die viele arbeit ohne bezahlung an motivation/loyalität gefehlt? eine these.. klar. auch bei top bedingungen gäbe es schmarotzer. aber ich denke weniger.

    im endeffekt zählt angebot und nachfrage. solange kima oder jeder andere surfcampbetreiber vorher genau fethält wieviel gearbeitet wird, was verlangt und bezahlt wird, dann ist das einfach fair.wenn sich viele drauf einlassen hat der betreiber keinen grund was zu ändern.
    wenn er selbst was ändert, dann ist meine these, dass er dann motiviertere leute hat, die länger bleiben (einarbeitungszeit = kosten). diese kleinere einarbeitungszeit, eingespieltes team und zufriedenere kunden sind auf dauer bares geld.

    7. Juni 2011 um 10:12 Uhr #123860
    sudden
    Gast

    wo wir wieder beim Thema Ausbeutung von Arbeitskräfen/Praktikanten wären.

    Eine kurze Kündigungsfrist (2-4 Wochen) würde hier sicherlich reichen um solche schwarzen Schafe aus dem Camp rauszuhalten.

    Probearbeiten (1-4 Wochen) wäre auch eine Option.

    Für „Gratis-Arbeiten“ um sich zu beweisen (für ein evtl. nächstes mal) halte ich gar nichts. Wer Vollzeit arbeitet muss auch Vollzeit bezahlt werden. Wer als Praktikant arbeitet steht in einem „Lernverhältnis“ und ist keine billige Arbeitskraft!

    Schade, dass es von so viele unseriösen Arbeitnehmern ausgenutzt wird und dass es immer wieder Leute gibt, die sich auf sowas einlassen.

    Gute Leute kosten eben richtig viel Geld! Das ist so und das wird nie anders sein! Wer am Personal spart spart an der Qualität, insbesondere im Dienstleistungsbereich! Das macht sich dann durch negatives Feedback bemerkbar. Die Erfahrung wurde ja hier bereits gemacht…

    Klar kann man auf Bali nen Balinesen einstellen, der kaum englisch spricht für ein paar Euro im Monat oder man stellt nen australischen / deutschen Surflehrer ein, der schon Surfcamperfahrung hat. Hier beim alten Arbeitgeber nachfragen, dann erlebt man keine bösen Überraschungen.

    Und wen wundert es, dass Leute das Surfguiding auch total ausnutzen für nen billigen Trip nach Bali?!!?!?

    Denke hier ist das Management des Surfcamps gefragt. Feedbackbögen. Feedbackgespräche mit Gästen / Surflehrern, kurze Kündigungsfristen, vernünftige Einarbeitung und klare Regeln aufstellen. Wer sich nicht dran hält und nicht alles zur Zufriedenheit der Kunden tut ist dann sicherlich fehl am Platz.

    und wer 59 Euro (AUF BALI!!!) für nen Surf Guiding zahlt erwartet kein 08/15 Surfguiding mit irgendwelchen Idioten sondern nen richtig geilen Trip, den man so schnell nicht vergisst.

    7. Juni 2011 um 12:35 Uhr #123863
    Dr. Surf
    Gast

    @ari
    Danke fürs Statement. Wirkt ehrlich und kommt so auf jeden Fall sympatischer rüber, als wenn man (und das ist jetzt grundsätzlich gemeint und richtet sich nicht speziell an dich) als normaler User getarnt versucht Werbung fürs eigene Camp zu machen.

    @alle
    von Ari zu verlangen, quasi seine Angestelltenverträge offen zu legen, schießt ein bischen übers Ziel raus. Die gehen nur Ari und seine Mitarbeiter was an.

    Außerdem würde ich alle bitten, mal das eigene Verhalten zu reflektieren (auch das richtet sich gegen niemandem im Speziellen). Wenn man ein wenig im Forum querliest, wird man feststellen, dass der deutsche Durchschnittssurfer offensichtlich ein extremer Schnäppchenjäger ist. Wer aber nicht bereit ist, für Qualität zu zahlen, bekommt auch keine Qualität. Das ist in Ordnung, nur darf man sich anschließend auch nicht darüber beschweren. Es macht in meinen Augen auch wenig Sinn, sich einerseits über die miese Bezahlung in Camps zu beschweren, andererseits aber lokale Preise zu erwarten. Wenn ich auf Bali für 1,50$ essen gehe, kann der Koch unmöglich 15$ die Stunde verdienen. Warum sollte dies bei Surfcamps anders sein?

    7. Juni 2011 um 12:52 Uhr #123864
    chopes
    Gast

    Wenn ich auf Bali für 1,50$ essen gehe, kann der Koch unmöglich 15$ die Stunde verdienen.

    Es ist in Ordnung das Gehalt auf das vor Ort herrschende price level anzuglichen, dann muessen allerdings auch die Preise fuer die Leistungen fuer den Verbraucher dementsprechend ausgelegt sein.

    Ist natuerlich gut hier ein statement vom Campbetreiber zu lesen, ultimativ seine Sache, wie er den Laden am laufen haelt.

    Ich persoenlich waere nicht fuer ein board, Bett und ein paar Teller Nudeln am Tag zu haben – es sei jedem Arbeitgeber geraten, Mitarbeiter nach vorher aufgestellten Massstaeben anzuwerben, die man daraufhin anhand der passendsten Methode (seien das Interviews, gemeinsame sessions, tests oder Probetage,..) selektiert. Darueber hinaus, sobald man in einem Angestelltenverhaeltnis ist, sollte man Gehalt bekommen – gerne mit der Auflage einer dreimonatigen Probezeit, waehrend dieser grundlos gekuendigt werden kann. Nachforschungen haben ergeben, dass sich der ueberwaeltigende Grossteil der schwarzen Schafe in dieser Zeit verabschieden muss. Problemlos fuer den Arbeitgeber.

    Wenn das bei dir nicht klappt, liegt das an einer schwachen Mitarbeiterselektion und nicht ausreichender Verifizierung der Angaben. Wenn du in der Vergangenheit schlechte Mitarbeiter hattest, ist das deine Schuld. Du hast sie nicht gruendlich genug ausgewaehlt und dich blenden lassen, was denkst du, wie viele Firmen aller Art damit Probleme haben?

    Sollte das in manchen Faellen nicht der Grund sein, wuerde ich mir Gedanken darueber machen, ob du ein ausgiebigeres Job-training anbieten muesstest, die neuen z.b. intensivere Einfuehung benoetigen.

    Fuer mich hoert sich das nach vorerst zu gutglaeubigem management an, das durch eigenverschuldete ineffizienz misstrauisch wurde und nun in mancher Augen (inkl. meiner) unangebrachte Arbeitsbedingungen die Absicherung sucht.

    Fakt ist, dass auch Mitarbeiter, die in ihrer Probezeit kostenlos fuer dich arbeiten wuerden, durch fehlverhalten ein negatives Licht auf das camp werfen und zu vermeiden sind. Daher ist dieses als nahezu einzige Auswahlmethode unzulaenglich, das hat nichtmal was mit Gehaeltern zutun.

    An einem bonus-system ist nix verkehrt, solange es wirklich performance-related und ZUSAETZLICH zu einer anstaendigen regulaeren Bezahlung ist. Pass nur auf, dass sich das (sofern es customer feedback bzw. fragebogenorientiert ist) nicht negativ auf teamwork auswirkt.

    Kuemmerst du dich um deine Mitarbeiter, kuemmern diese sich um dein business.

    7. Juni 2011 um 14:31 Uhr #123876
    Horst-Günther
    Gast

    hab ich das jetzt richtig vertsanden, dass du leute 3 monate für dich arbeiten lässt und das für unterkunft und essen??? wenn das so ist, ist das krass daneben, egal, ob du dich an lokalen gehältern orientierst oder nicht. und dann kannst du doch nnicht ernsthaft erwarten, dass die das nicht als quasi urlaub werten.

    bin ich richtig informiert, dass die guides das bonusbrett am anfang bekommen, dieses aber bezahlen müssen und erst am ende ihrer 3monatigen arbeitszeit das geld fürs brett zurückbekommen? das hört sich stark danach an, als ob du dir bewusst bist, dass die leute davon überrascht sein werden, wie viel sie arbeiten müssen und man sie so noch hält, weil sie sonst noch die kohle fürs brett abdrücken müssen, wenn sie sich vorher dazu entschließen, dass das nichts für sie ist. wenn das nicht so ist und das brett einfach erst am ende ausgegeben wird, kannste die letzten zeilen ignorieren.

    im grunde genommen regt mich eigentlich nur eine sache en bissl auf und das ist, dass du, wie so viele surfcampbesitzer, sobald sie auf misstände hingwiesen werden, einfach alles auf ihre alten mitarbeiter schieben, deren schuld das ganz allein ist(naja, is jetzt nicht nur bei surfcamps so). da hat chopes absolut recht, dass du dir die mitarbeiter auswahl anrechnen lassen musst. das ist schließlich dein organisationsverschulden, wenn du schlechte mitarbeiter einstellst.

    darunter fällt auch sowas wie die sache mitm ipod, das kann doch nicht einfach so an dir vorbeilaufen. wenn es das tut, dann haste deine mitarbeiter nicht richtig organisiert.

    dann sollen sie in der ersten stunde im wasser keine wellen surfen. m.A. wenig sinnvoll, weil durch diesen vorführeffekt sehen die kursis doch erst, wo sie eigentlich surfen sollen, aber das ist dir überlassen.

    weiterhin muss ich auch dr surf vollkommen zupflichten bzgl. der deutschen schnäppchenjäger, die sich wundern, dass das billigste selten das beste ist.

    dass deine guides noch ne stunde zur animation mit den kursteilnehmer abhängen müssen, hätte ich hier nicht unbedingt gepostet, weil dann sieht ja jeder, dass die nicht aus persönlichem interesse mit den leuten abhängen, sondern, dass sie einfach animateure sind. und der seutsch urlauber erwartet in nem surfcamp so ne animation recht häufig, würde aber niemals zugeben, dass er für sowas bezahlen würde. das ist einer der gründe warum wir eine surfschule machen und kein surfcamp. aber das ist auch deine sache, kannst die zeilen also auch ignorieren.

    ansonsten find ichs super, dass du da persönlich stellung nimmst. wenn du dir die beiträge durchließt, sind die leute kima gegenüber ja auch weitgehend positiv eingestellt. nur wenn kursteilnehmer schon mitbekommen, dass die guides/lehrer nicht oder nicht angemessen bezahlt werden, würde ich mir gedanken machen.

    „kümmerst du dich um deine mitarbeiter, kümmern diese sich um dich“, hat chopes mal was schönes gesagt, dem ich vollkommen zupflichte.

    schönen gruß, rainer

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