Soul-Surfers
Banner
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt

Start › Foren › Surfer Geschichten › kann man bei der ausbildung zum surflehrer durchfallen?

  • Dieses Thema hat 16 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 16 Jahren, 4 Monaten von surfrat aktualisiert.
Ansicht von 17 Beiträgen – 1 bis 17 (von insgesamt 17)
  • Autor
    Beiträge
  • 14. Januar 2010 um 20:48 Uhr #22165
    Anonym
    Inaktiv

    hallo zusammen,

    ich plane gerade meine ausbildung zum surflehrer level a und mich würde mal
    interessieren ob man da überhaupt durchfallen kann.

    und wo das schon mal einem passiert ist.

    schöne grüße

    tim

    14. Januar 2010 um 22:16 Uhr #110299
    Juri
    Gast

    ich hab keine ahnung, aber ich hoffe doch mal schwer dass man da durchfallen kann.
    zumindest beim rettungsschwimmer 😉

    17. Januar 2010 um 22:13 Uhr #110400
    Buckel
    Gast

    kann man. dafuer muss man sich aber verdammt daemlich anstellen. selbst wenn man beim vorsurfen (fuer level 1 einfach ne welle nach rechts und nach links abfahren…) nix hinbekommt, kann man i.d.r. ein video nachreichen… bei meiner bsa ausbildung is jemand durchgefallen, weil er die 400m im schwimmbad (lifeguard-ausbildung) nich in 9:30 min geschafft hat. konnte das dann aber spaeter wiederholen und hat den schein bekommen… leider muss ich sagen, dass zuviele wirklich schlechte surfer nen surflehrerschein bekommen (is aber hauptsaechlich n deutsches problem). theoretisches wissen is ja nett, aber ne vernuenftige praktische erfahrung sollte da sein….
    in diesem sinne…

    17. Januar 2010 um 23:44 Uhr #110409
    meister-g
    Gast

    die sache hab ich mich schon öfters gefragt und das von buckel berichtete vermutet.
    fands auch etwas komisch als ich vor 3 jahren anner uni nen kurs beim famous norbert gemacht habe und der surfleher fast nix und der assistent gar nix konnte. haben sich zwar mühe gegeben aber is echt komisch wenn dein lehrer den sport selber nicht gut kann.

    allerdings wenn wie buckel berichtet das eher n deutsches problem ist machts wieder kaum was aus, weil grade bei den deutschen auch fast 100% campbesucher totale anfänger sind und da sind die surflehrer dann zumindest bessere surfer. bzw kommts da eh mehr auf die basics an. finden sich mal etwas bessere surfer ein kannste deinen besten surflehrer denen dann zuordnen.

    18. Januar 2010 um 10:19 Uhr #110418
    a.n.n.a
    Gast

    Ich faend es angebracht, die surferischen Anforderungen fuer den Lehrerschein zu erhoehen.
    Surflehrer sollten das Koennen haben auch in schwierigen Bedingungen die Kontrolle zu behalten und zudem viel Erfahrung.

    Auch wenn das vielleicht nicht in jedem Sommercamp in Frankreich zum Einsatz kommt, aber um zu lehren, sollte man sich durch sein surferisches Koennen schon weit von den Schuelern distanzieren koennen, auch wenn diese mehr als eine Woche unterricht nehmen.

    🙄

    18. Januar 2010 um 10:42 Uhr #110421
    surfrat
    Gast

    Selbst bei diesem Schein kann man durchfallen,wobei ich Buckel nur zustimmen kann,besonders bei deutschen „Surflehrerscheininhabern“ ist das Surflevel meist sehr lau.
    Deshalb sollte eine gute Surfschule ein internationales Team haben
    wo es dann auch Lehrer gibt die vielleicht nicht fliessend Deutsch sprechen,die aber dafuer richtig Wellenreiten koennen und das auch vermitteln koennen,besonders fuer Fortgeschrittene ein Muss.

    Wenn man dann mal so nen Aussie-Coach neben einem Deutschen
    DWV Frischling sieht,da sind Welten dazwischen……
    Die DWV`s sind halt i.dR. auf Schaumrutschbetreuuung getrimmt,wenn die dann mal auf Ihrem „Stick“ nen Turn fahren koennen,kommt schnell der Hoehenflug….

    Gibt natuerlich auch Ausnahmen,aber die sind eher selten.

    sonnige Gruesse

    Surfrat

    18. Januar 2010 um 15:33 Uhr #110429
    a.n.n.a
    Gast

    hat doch nicht unbedingt nur was mitm DWV zu tun.
    Sind die anderen Kurse, die fuer Deutsche angeboten werden anspruchsvoller?

    18. Januar 2010 um 16:00 Uhr #110431
    peterlee
    Gast

    Ist es überhaupt notwendig einen Surflehrerschein zu haben. Was bringt dieser genau? Oder darf ich keine Schule eröffnen, die nicht lizenzierte Lehrer aufweist? Ist diese Seriösität (scheinbare?) wichtig im Vergleich zu Tauchschulen.

    Wenn ich ein Surfcamp aufmachen würde, egal wo, dann würde ich mir doch Locals vor Ort holen. Junge Surfer, alte Surfer oder Surfcracks, die sich etwas dazu verdienen wollen und außerdem unterstütze ich damit ja auch die Einheimischen vor Ort, indem ich ihnen eine Job gebe …

    Nur so eine Frage, aus reinem Interesse, kenn mich mit Surfcamps nicht im geringsten aus.

    18. Januar 2010 um 16:31 Uhr #110433
    a.n.n.a
    Gast

    wenn du dann in deinem surfcamp mal nen unfall hast und die wirst verklagt, bist du ganzschoen dran…

    frankreich z.b. erlaubt nur surfschulen mit lizensierte lehrern (offiziell). dort muss jeder surflehrer am strand immer seine lifeguardlizenz vorweisen koennen.
    es kommt vor, dass die lifeguards vor ort das kontrollieren und die gehoeren zur franzoesischen polizei.

    18. Januar 2010 um 17:34 Uhr #110441
    ElPato
    Gast

    Wie in so vielen anderen Sportarten auch, zum Beispiel Tauchen, sind die Anforderungen und die praktischen Erfahrungen viel zu niedrig angesetzt. Andererseits möchten die Verbände auch keine unnötig großen Hürden aufbauen, schliesslich wollen die damit auch Geld verdienen, oder?

    Ohne es genau zu wissen, aber ich kenne es eben aus diversen Tauchverbänden und dort ist es weltweit grausam, welche Lehrer auf die Schüler losgelassen werden könnten. Ich will damit nicht alle über einen Kamm scheren, aber ein Durchfallen ist sicherlich schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht gewünscht…

    18. Januar 2010 um 18:53 Uhr #110446
    meister-g
    Gast

    @peterlee
    wie gesagt bin ich auch freund von praktischen skills.
    aber als surfschule sollte man schon geschultes personal haben. das fängt bei sicherheit/erste hilfe an und hört bei didaktik theorie usw auf.
    viele surfcrracks und locals wären (ohne fortbildung) schlechtere surflehrer als geschulte schlechte surfer.

    surfguiding is was anderes, da kann sich das durchaus vermischen

    @allgemein:
    wir reden hier über praktische surfskills.
    dass die theorie ganz gut vermittelt wird und es standards gibt sollte klar sein. die surflehrerprüfung mit lehrgängen verknüpft ist (und wenn einer gar nicht mitmacht probleme bekommt nehme ich an) ist irgendwie auch klar, dass nicht allzuviele durchfallen.

    19. Januar 2010 um 0:26 Uhr #110465
    DerTim
    Gast

    xD interessant.

    ja ich mach den schein eh nicht beim dwv, da mir mehrfach davon abgeraten wollte, da er nicht der isa level a ist und ich mehr negatives als postives über die ausbilder und diegestaltung gehört habe als postives….

    was ich aber nicht behaupten möchte, habe es nur gehört und mich gegen den dwv entschieden……

    19. Januar 2010 um 22:20 Uhr #110489
    Buckel
    Gast

    an der dwv ausbildung gibbet gar nix zu meckern, vor allem theorie und didaktik werden da gut vermittelt.
    die geringen durchfallquoten erklaeren sich aber auch dadurch, dass die leute die ausbildung ja selber bezahlen und in der regel mit allem drum und dran (anreise, unterkunft, verpflegung und nicht zuletzt die kursgebuehren etc) n tausender faellig is. was fuer die leute, die den schein machen, i.d.r. ne menge kohle is und somit ein gewisser anreiz besteht, sich zumindest ein bissken muehe zu geben.
    die ausbildungen (dwv, bsa, isa etc) sind alle voellig ausreichend, um kursteilnehmer zu betreuen. mich wundert nur, wer sich teilweise diese ausbildung zutraut. ich werd ja auch nich tauchlehrer, wenn ich mal ne woche auf malle schnorcheln war…
    gruss

    21. Januar 2010 um 18:07 Uhr #110539
    clemens
    Gast

    word!

    24. Januar 2010 um 14:28 Uhr #110601
    t0bi
    Gast

    Hey,

    kurze Info: Die Ausbildungstermine für 2010 des DWV stehen nun fest.

    2 Lehrgänge für die Level 1 Ausbildung (max. 8 Teilnehmer je Lehrgang) und einen für die Level 2 Ausbildung. Alle Infos auf http://surf-dwv.com/de/ausbildung/

    Auf die Qualitätsfrage will ich ganz kurz eingehen. Unterschieden werden sollte zwischen der Qualität der Ausbildung und der Qualität der Surflehrer. Hier ist sicherlich klar, dass ein Gold-Coast Surfer -egal durch welches Ausbildungssystem er gegangen ist- ein besserer Surfer sein wird als ein Binnenlandsurfer aus Ostwestfahlen, das hat soweit rein gar nichts mit der Organisation zu tun, über die er/sie sich hat ausbilden lassen (und wie schon angemerkt hat es auch nicht 1 zu 1 etwas damit zu tun wie gut er tatsächlich lehren kann…)

    Was die Qualität der Ausbildung angeht könnt ihr ja mal selbst überlegen:

    DWV:
    Vorpraktikum 3 Wochen
    + 10 Tage Lehrgang am Strand inkl. Seminar
    dann ist man Level 1 = Assistent
    + 4 Wochen Praktikum als Assistent
    + Vorseminar ein Wochenende
    + 14 Tage Lehrgang am Strand
    + Endseminar ein Wochenende
    dann ist man Level 2 = Wellenreitlehrer

    (Voraussetzungen wie DLRG Abzeichen (oder Äquivalente) und Erste-Hilfe Scheine die man eigenständig absolvieren muss mal aussen vor gelassen)

    Die Frage, ob jemand bei gleicher Voraussetzung am Ende ein besserer Surflehrer ist, wenn er den Weg bis zum Level 2 in weniger als 2 Wochen absolvieren kann, darf jeder für sich selbst beantworten… BSA-Ablauf ist z.B. 3 Tage bis Level 1, dann 5 Tage bis Life-Saver und dann 4 Tage bis Level 2.

    24. Januar 2010 um 21:14 Uhr #110606
    surfrat
    Gast

    Hallihallo,

    wurde ja auch schon z.T gesagt,die Ausbildung beim DWV ist sicher nicht schlechter wie bei BSA ,ISA etc.

    Der Unterschied liegt eben in erster Linie in der praktischen Surferfahrung und Level das die Coaches haben,wobei ein Intermediate Assi beim dem die Anfaengererfahrungen noch frisch sind ggf. dieses Thema besser vermitteln kann wie einer der seit 15 Jahren surft.

    Im Gegenzug dazu kann der dann eben keine Fortgeschrittenenthemen unterrichten.Wenn jemand einen re-entry lehren soll und selbst nur einen schubberigen basic-cutback hinbekommt,dann ist das eben so wie wenn ein katolischer Pfarrer sexualkunde fuer Fortgeschrittene geben soll.

    Wie gesagt,der MIX aus DWV Assis/Lehrer und „Gold-Coast Pros “ o.ae.machts ,da kommt jeder Schueler auf seine Kosten,deutsche Alleskoenner die alles unterrichten koennen gibt es nur sehr selten und die sind dann meist Campleiter oder Eigentuemer.

    stay stoked

    surfrat

    8. April 2010 um 3:18 Uhr #22166
    Silversurfer247
    Gast

    Also was Tobi in seinem letzten Beitrag geschrieben hat klingt auf jeden Fall mal echt nach ner grundsoliden Ausbildung. Auf jeden Fall kommt es drauf an welchen Leuten man am Ende Surfunterricht gibt. Sollten es absolute Beginner sein, dann ist es ohnehin wichtiger die Surfregeln, den Strand, Gefahren und die Basics des Paddeln und Push-Ups zu erklären. Und ich denke, genau dafür ist der Level 1 Schein auch gemacht. Nicht mehr und nicht weniger.

    Mal im Vergleich das Program zum Level 1 Surfcoach in Australia:
    1. 2-Tages kurs a 6h (Von 12h verbringt man 10h im „Klassenzimmer“ und 2h am Strand)
    2. Lifesaver certificate (Schwimmen im Pool, Ozean, Rennen, Paddeln mit 3. Lifesaver Board)
    3. 20h Surfcoach assistence

    That’s it! Im Vergleich dazu hört sich die deutsche Ausbildung wie n sauberes Physikstudium an.

  • Autor
    Beiträge
Ansicht von 17 Beiträgen – 1 bis 17 (von insgesamt 17)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
Anmelden

Forum Tags

Agadir Airline Anfänger Anfängerboard April August Australien Bali BIC Surfboard Boardtransport campen Dezember Frankreich Fuerteventura Hawaii Indonesien Irland Italien Januar Kanaren Kapstadt Kind Longboard Mai Marokko Mietwagen März Neo Neuseeland NSP Surfboards Oktober Peniche Portugal September Shaper Spanien Sri Lanka Surfboard Surfbuddy surfen Surftechnik Sydney Süd Afrika Taghazout Work&Travel
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt
Soul-Surfers
  • Surf Forum
  • Surf Blog
  • Archiv
  • Kontakt