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29. Januar 2014 um 15:06 Uhr #36817
SvenSwansonMitgliedMoin Männer,
mal wieder die Frage nach dem richtigen Board. Kurz zu mir, 1.80m, 73 Kilo, surfe seit 2 Jahren und würde mich als Fortgeschrittener betrachten. Fortgeschritten, da ich in den 2 Jahren 5x 2 Wochen auf dem Fuerte Northhore, 4 mal Sylt, ein paar mal Hvide Sande und sonst öfter in Blomedaal gesurft bin. Also genug Erfahrung die Welle anzupaddeln und zu stehen. Ich bin damals auf einem Softboard gestartet, bin nach dem zweiten Fuerte Aufenthalt auf das Buster 7,6 Mini Malibu gewechselt, welches in Holland echt recht gut lief jedoch in Fuerte bei der dreifachen Wellengröße zum Alptraum wurde. Wohlgemerkt, es lag wahrscheinlich nicht am Board oder an meinen Fahrkünsten sondern an der Paddle Power. Ich hab einfach Null Wellen bekommen. Innerhalb des Urlaubs bin ich rein in den Shop und bin auf ein NSP 7,0 Funboard gewechselt. Es war eine komplett andere Welt und ich konnte plötzlich mehr als man in diesem Stadium meiner Künste erwarten konnte. Mangels Leihmöglichkeiten bin ich in den darauffolgenden Surftrips dann weiter runter auf das 6.8 NSP Funoard und dann kurzweilig auch runter auf das 6.6 von NSP welches sich ja dann schon Shortboard schimpft. Alles super geklappt.
Nun zu meinem Problem. ich bin nicht gerade der Hantelschwinger, ich mache auch keine Liegestütze oder sonst irgendeinen Sport. Mir ist schon bewusst, dass ich auch nicht erwarten kann nach 2-3 Monaten Bürojob in die Wellen zu springen und dann ne 2 Meter Welle bekomme.
Nun bin ich auf der Suche nach nem neuen Board welches einfach nur verdammt schnell anzupaddeln geht und was speed hat und einem Fortgeschrittenen bei den Daten die ich oben angegeben habe jede Menge Spaß bringt. Wohl gemerkt paddeln ist mein Problem und mit 2 Kinds und nem Fulltime Job wird sich in Sachen Fitness auch nichts ändern.
Zudem verwirrt immer die Aussage, dass die Funboards, speziell das 6.8 und 7.0. etwas für schwere Surfer sind. Fahre ich das falsche Board und komm nur durch Zufall darauf klar?
Zudem raffe ich den Unterschied zwischen einem Funboard und einem Hybrid irgendwie nicht. Klar Hybrid ist alles Mögliche und Funboard ist eben Funboard und Short eben Shortboard aber wo ist der Unterschied in der Fahreigenschaft? Kann ich ein 6.6. Hybrid nehmen wenn ich auf einem 6.6. Short/Funboard klarkomme?
Klasse wäre wenn Ihr mir Tipps geben könntet. Ich habe bereits gemerkt, dass eine spitze Nose, ein nicht zu breites Board, ein rundes tail für mich das richtige ist, aber wie viele Finnen, was fürn Rocker bei meiner Paddelpower für Fuerte (Beachbreak und Northshore) welches ich vielleicht auch auf der Nordsee einsetzen könnte und welches Board lässt mich einfach nur verdammt schnell anpaddeln und in die Welle kommen???
Ich bin auf der Suche nach einem Custom board da ich die Kohle habe und ich die NSPs dieser Welt nach einer Saison in die Tonne hauen kann. Um einem Shaper aber genau das zu schreiben was ich benötige bräuchte ich Eure Hilfe!
Greetz!
29. Januar 2014 um 15:29 Uhr #141232
AnonymInaktivIch würde das genauso einem Shaper schreiben. Du beschreibst perfekt dein Level und was du suchst.
So bekommst sicher ein Brett was super zu Dir passt.Ich würde aber weder Größe noch Form vom Brett vorgeben, sondern mal abwarten was dir vorgeschlagen wird. Wenn man mehrere Shaper anfrägt, stellt man schnell fest, daß die Empfehlungen alle irgendwie in die gleiche Richtung gehen.
Viel Erfolg
29. Januar 2014 um 17:49 Uhr #141233
kikerTeilnehmerKann da Marty nur zustimmen…alles exzellent beschrieben. ich würde das auch so 1:1 an die shaper dieser Welt raushauen. ggf. halt noch ins Englische übersetzt ( oder übersetzen lassen ). Wäre da nur noch die Frage nach dem Shaper. Ich mach einfach mal ein paar Empfehlungen von denen ich weis, das sie gutes Zeugs produzieren:
in UK: – Escape
– Fluidjuice
– Black and White
– Quiver
– und noch ganz viele mehr…France: – UWL
Spain: – Pukas und Goldbeach (bei caspar von Gb ist spanisch von Nöten)
Portugal: – Fatum und Uwe Kluba Surfboards (geht beides in deutsch)
– Retro Movementund, und, und
30. Januar 2014 um 12:02 Uhr #141239
SvenSwansonMitgliedDanke für die Antworten! Ich hab den Threat direkt an Fatum geschickt und telefoniere später mit denen bzgl. Board. Merci!
31. Januar 2014 um 9:25 Uhr #141246
scientistTeilnehmerKannst ja mal berichten, wie die Empfehlung von Gero ist und wofür du dich dann entscheidest.
Ist bestimmt auch für andere interessant.Bei Gero machst du jedenfalls nichts falsch!
31. Januar 2014 um 9:46 Uhr #141248
Anton SchwaigerTeilnehmerIch habe bereits gemerkt, dass eine spitze Nose, ein nicht zu breites Board, ein rundes tail für mich das richtige ist,
Das klingt jetzt ein bisschen wie eine Gun. 😉
Ich glaube ja es wird eher nicht in diese Richtung gehen und bin auch mal gespannt was es im Endeffekt werden wird.
31. Januar 2014 um 11:24 Uhr #141250
paolopinkelTeilnehmerIch habe bereits gemerkt, dass eine spitze Nose, ein nicht zu breites Board, ein rundes tail für mich das richtige ist,
Das klingt jetzt ein bisschen wie eine Gun. 😉
Ich glaube ja es wird eher nicht in diese Richtung gehen und bin auch mal gespannt was es im Endeffekt werden wird.
Woher will er mit seinem Level wissen, dass die spitze Nose oder der runde Tail die Merkmale sind, die für ihn das Surfen angenehmer machen und nicht eventuell eine bestimmte Form der Rails? Er hat ja im anderen Thread schon für Verwirrung gesorgt, wo er einem Anfänger auch speziell zur spitzen Nose anstatt eines Minimalibus geraten hat.
1. Februar 2014 um 10:48 Uhr #141265
SvenSwansonMitgliedSo wie ich es auch in dem für Verwirrung sorgenden thread geschrieben habe und auch so wie ein anderer Teilnehmer der Diskussion vorher bestätigte laufen die Funboards auch recht gut und sind aus meiner Sicht schneller zu paddeln als ein Mini Malibu. Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht. Für die Gegebenheiten die ich bisher vorgefunden habe bin ich mit einem MM nicht klar gekommen. Mit dem Fuboard schon. Das Buster MM von dem ich geschrieben habe ist vorne aber auch ein Tennisschläger und bei den beach breaks in Fuerte war die spitze nose des NSP viel wendiger. Die Kombination aus mehr speed und mehr Wendigkeit und somit mehr fun lässt mich die Aussage treffen.
1. Februar 2014 um 15:08 Uhr #141273
paolopinkelTeilnehmerDu solltest zwei Sachen nicht durcheinander bringen, wenn Du von „klarkommen“ sprichst:
1. Paddeln: Reine physikalische Angelegenheit, die einfach zu erklären ist. Deshalb kein Freiraum für verschiedene Interpretationen, ob man mit einem Minimalibu oder mit einem Funboard schneller paddeln kann.
2. Eigentliches Surfen vom Takeoff bis zum Ende des Ritts: Man kann schon sagen, dass es Wellen gibt, wo der fortgeschrittene Anfänger mit einem Funboard mehr Spass haben wird, als mit einem Minimalibu. Beispiel: Wenn es starken
onshoreoffshore hat, dann bietet die Nose des Minimalibus viel mehr Angriffsfläche für den Wind (je mehr rocker desto schlimmer) und man wird keinen Takeoff hinbekommen oder bestimmt weniger als mit dem Funboard. Overall ist das Malibu aber immer noch die besser Wahl.Gruss Pp
1. Februar 2014 um 22:22 Uhr #141275
kikerTeilnehmerhi Sven,
ich wüsste auch gerne, was für eine empfehlung von fatum kommt. bitte auf dem laufenden halten.
ich spekulier mal auf das superseven, wo hier schon spitze nose und runderes tail (am besten für allrounder und nicht nur für guns) angesprochen wurden.und ich denke mal, du beziehst dich auf meine aussage mit den funboards von 6´irgendwas. haste aber falsch verstanden. das war eher auf nsp als solches und alternative zu bic-boards gemeint. da gings nicht um boardlängen. ansonsten muss ich den anderen auch recht geben, was das paddeln angeht. da machts dann das volumen. hast aber auch recht mit deiner spitzen nose, wenn´s ums wellen durchkommen geht. da ist es mit ´nem tennisschläger schon schwieriger. zumindest beim duckdive.
ich denke mal, alles in allem haste einfach ein paar dinge durcheinander gehauen.1. Februar 2014 um 23:02 Uhr #36818
ShaunTeilnehmerIch hatte mal das selbe Thema (Büroarbeiter & Urlaubssurfer) bei mir und hatte das Glück auf Fuerte in einem Testcenter (ineika in Corralejo – hier kann man als Campteilnehmer die ganze Range von Buster Surfboards testen) eine Menge Boards im Vergleich fahren konnte.
Für mich waren die die folgenden Punkte entscheidend:
- Wellenausbeute
- Duckdivepotential
- Performance in der Welle
- (Airline-)travelfreundlichkeit
Nun habe ich zwei Boards. Eins das auch bei schlechteren Bedingungen (Onshore Wind, kleine Wellen mit geringer Period) funktioniert und eins für gute, cleane Bedingungen. Wenn ich aber mein „Quiver“ auf ein Board beschränken müsste, dann wäre es zwischen 6’4 und 6’6 mit runder und nicht einer Hybrid Nose. Damit hat man eine hohe Wellenausbeute, kann es bei bis zu kopfhohen Wellen noch duckdiven und (WICHTIG !) kommt bei Airlines wie der Lufthansa noch in der M-Klasse durch. Die M-Klasse (bis 2 m) ist bei manchen Airlines deutlich günstiger als längere Boards.
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