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omar aktualisiert.
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15. Mai 2008 um 20:01 Uhr #88228
t0biGastgeht wieder weiter. miky picon scheint bobby martinez rauszuhauen grad.
16. Mai 2008 um 3:15 Uhr #88244
omarGast😯 zwei wildcards im finale!
gracias a dios, ich bin hier in panama und bin nur ein paar stuendchen hinten.
war wirklich ein sehr ungewoehnlicher contest16. Mai 2008 um 19:45 Uhr #15408
t0biGast…und ich muss mir hier die Nächte um die Ohren schlagen 😉
Der dritte ASP World Tour Stop auf Tahiti konnte am Donnerstag in kleineren Bedingungen als am Vortag zu Ende gesurft werden. Im Finale konnte sich der Wildcard-Surfer Bruno Santos aus Brasilien gegen seinen Wildcard-Kollegen und Teahupoo-Legende Manoa Drollet durchsetzen.
Doch der Reihe nach. Nachdem in den ersten Runden bis auf Joel Parkinson und Andy Irons alle Top-Favoriten der diesjährigen Saison ausgeschieden waren, startete der dritte Wettkampftag mit Heat 15 der dritten Runde, in dem sich der letzte im Event verbliebene Europäer Miky Picon gegen Bobby Martinez (USA) durchsetzen konnte.
Runde 4 hielt als einzige Überraschung den Sieg von Bruno Santos gegen Timmy Reyes (USA) in Heat 5 bereit und nach dem Favoritensterben der ersten Runde ahnte der Zuschauer, dass es mit den beiden Wildcards noch bis nach ganz vorne gehen konnte. Ansonsten setzten sich die Favoriten der jeweiligen Heats durch, sodass es in den Viertelfinals zu den Begegnungen
Andy Irons vs. Joel Parkinson
Ace Buchan vs. Manoa Drollet
Bruno Santos vs. Adriano de Souza und
CJ Hobgood vs. Bruce Irons kam.Den ersten Heat zwischen den guten Freunden Joel und Andy konnte der Australier für sich entscheiden, nachdem er wenige Sekunden nach Heat-Beginn eine lupenreine 9.00 aufs Scoreboard legte, die er kurz vor Ende noch mit einer 7.33 sichern konnte. Andy kam über die gesamte Heatlänge nicht auf Betriebstemperatur und hat nun zum dritten Mal in Folge einen geteilten fünften Platz belegen können. Das sind solide Ergebnisse für den dreimaligen ASP-Champ, aber sicher zu wenig, wenn es auch am Ende dieser Saison wieder nach ganz oben gehen soll.
Die Siege von Manoa und Bruno standen bis zum Ende der Heats auf der Kippe. Manoa lag gegen Ace Buchan bis wenige Minuten vor Ende des Heats mit einer Gesamtwertung von nur 2.27 Punkten nahezu hoffnungslos hinten. Dann drehte der Teahupoo-Local aber richtig auf, und surfte binnen 5 Minuten eine 8.67 und eine 9.17 in die Wertung und ließ Ace mit einer benötigten Combo-Wertung von 17.85 im Lineup zurück. Bruno lag in seinem Heat lange Zeit vorne, ließ Adriano allerdings wenige Sekunden vor Ende des Heats eine Welle unter seiner Priority surfen und durfte sich glücklich schätzen, dass diese nur mit 4.90 statt der benötigten 5.67 bewertet wurde.
Eine Minute und 41 Sekunden. Solange brauchte Manoa im ersten Halbfinale um Joel Parkinson zu zeigen, wie man in Teahupoo eine perfekte 10.00 surft. Acht Minuten und 19 Sekunden. Solange brauchte Manoa, um Parko in die endlosen Weiten des Combo-Lands zu schicken. Den Todesstoß vom Local gab es dann wenige Minuten vor Ende des Heats, als er mit einer 8.33 den Sack endgültig zu machte und als erster Surfer für das Finale fest stand.
Dahin folgte ihm Bruno Santos, der gegen CJ Hobgood mit einer 9.17 und einer 5.17 vollkommen verdient gewinnen konnte. CJ, der gegen Bruce Irons im Viertelfinale noch eine 9er Wertung surfen konnte, gelang gegen Bruno lediglich eine 8.17 und eine 0.50 als Backup.
Das Finale überzeugte leider vor allen Dingen durch eine akute Wellenabstinenz, sodass Bruno am Ende eine unterdurchschnittliche Gesamtwertung von 9.16 gegen eine noch schlechtere 6.83 von Manoa reichte.
Aufgrund der Wildcard-Erfolge, die natürlich nicht in das ASP-Gesamtranking einfließen und dem frühen Favoritentod in Tahiti, hat sich in der ASP-Wertung für den Führenden Kelly Slater gar nicht so viel verändert. Statt eines Vorsprunges von 492 auf den Zweitplatzierten sind es nach dem Event “nur” noch 470 Punkte. Bede Durbidge muss seinen zweiten Platz an Joel Parkinson abtreten, der sich am meisten freuen dürfte, da er von Platz 6 nach oben kommt. Jeremy Flores rutscht als nach wie vor bester Europäer auf Platz 11 der Wertung ab (vorher Vierter) und Miky Picon schiebt sich auf den 21. Platz. Das Gesamtranking findet ihr natürlich auch auf wieimmer.
Zum Warmwerden schonmal den Globe Pro Trailer mit geiler 80ies Mukke 😉
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