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Start › Foren › Surfer Geschichten › Ein ernstes Thema „am Rande“

  • Dieses Thema hat 56 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 19 Jahren von Jo aktualisiert.
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    Beiträge
  • 10. Juni 2007 um 22:30 Uhr #11573
    Anonym
    Inaktiv

    Und ich denke es sollte nicht nur „am Rande“ erwaehnt werden!

    Ich hab da mal ein ernstes Thema aber ich denke, dass gehoert hier trotzdem hin!

    Kennt ihr irgendwelche Hilfsorganisationen, die von Surfern unterstuetzt wird bzw geleitet wird? Abgesehen von der Surfrider Foundation, die sich mit der Umwelt befasst.

    Ich habe im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel darueber nachgedacht…

    Meiner Meinung nach sollte man das Thema Armut und Entwicklungshilfe nicht einfach uebersehen… Es ist so einfach zu helfen, in dem man sich zumindest mit dem Thema befasst und sagt „Ja, in unserer Welt laeuft einiges schief!“…

    Ich freu mich auf Antworten!!!

    10. Juni 2007 um 23:12 Uhr #76344
    marc_foo
    Gast

    Auf jeden Fall ein wichtiges Thema dass hierhin gehört da wir als `reiche`Surfer ja gerne in Entwicklungsländern surfurlaub machen.
    Surfaid ist da ne wichtige Organisation die gute arbeit macht (jedoch überwiegend regional) und die es lohnt zu unterstützen. Insbesondere nach einem Indosurftrip kann man da schon mal was spenden, finde ich.

    http://www.surfaidinternational.org/site/pp.asp?c=ekLPK4MOIsG&b=275154

    10. Juni 2007 um 23:19 Uhr #76345
    TobyLev
    Gast

    Mir geht’s genauso… Surfen sollte nicht nur was mit Umweltbewusstsein zu tun haben! Was mit der Natur los ist, ist die eine Sache, aber was mit unseren Mitmenschen (und das sind sie!) passiert, sollte auch zur Sprache kommen!

    Es sollte ein viel groesseres Oeffentlichkeitsinteresse bestehen! Und vorallem bei Surfen, weil die echt haeufig in der Welt unterwegs sind!

    Ich schau mir jetzt mal die Homepage an!

    10. Juni 2007 um 23:58 Uhr #76347
    clemens
    Gast

    Surfaid Int.

    10. Juni 2007 um 23:59 Uhr #76348
    Mr.Zogs
    Gast

    auch ne sehr gute sache….. http://www.liferollson.org/site/pp.asp?c=egLLKTNJE&b=79268

    11. Juni 2007 um 2:40 Uhr #76351
    Dr. Surf
    Gast

    Finde SurfAid und Surfrider Foundation auch gut. Nur: eigentlich muß es doch gar nicht zwingend eine reine „Surf“-Umweltschutzorganisation sein, oder? Greenpeace, Ärzte ohne Grenzen, WWF und all die anderen machen doch auch einen guten Job!?

    Tue darüber hinaus zuhause das, was ich selbst im Alltag dazu beitragen kann, damit die Welt nicht komplett vor die Hunde geht:

    – Aus meiner Steckdose fließt grüner Strom (brr, teuer)
    – ich benutze nur Stromsparlampen
    – Versuche einigermaßen regionale Produkte zu kaufen um lange Transportwege zu vermeiden (-> mal ehrlich, muß man in D unbedingt französisches Mineralwasser trinken?)
    – Kaufe fast nur Bio und esse z.B. statt 4x die Woche abgepacktes Billigfleisch aus dem Discounter lieber 1x die Woche teures Biofleisch aus artgerechter Haltung
    …

    Eigentlich kann doch jeder selbst – oft auch ohne großen finanziellen Mittel – einiges dazu beitragen, dass die Erde auch in 100 Jahren noch so nett aussieht wie heute. Leider habe ich aus meinem Bekanntenkreis den Eindruck, dass Umweltschutz alle gut und total wichtig finden, aber die anderen sollen doch bitteschön damit anfangen, damit man sich selbst nicht einschränken muß. So ist der Surfer zwar vielleicht stolz auf sich, weil er seinen Müll nicht am Strand zurückläßt und zeigt mit dem Finger auf spritsaufende SUVs, vergißt aber darüber, dass er selbst mit einer Billigairline „mal schnell für ne Woche“ an den Atlantik fliegen mußte, während der SUV-Fahrer meint, „die Industrie“ soll erstmal ihren CO² Ausstoß unter Kontrolle bringen, bevor wieder mal der deutsche Autofahrer geschröpft wird… Dabei wäre es doch so einfach wenn jeder erstmal vor der eigenen Tür kehren würde.

    11. Juni 2007 um 3:33 Uhr #76353
    TobyLev
    Gast

    Da gebe ich dir recht! Wenn es um Umweltschutz geht, sollte jeder bei sich anfangen Dinge zu aendern! Und die Argumente, die du bringst sind auch nicht die falschesten…

    Und nein, es sollte nicht immer um Finanzielle Mittel und Unterstuetzung gehen, wenn man etwas aendern will…

    Doch du wirst mir zustimmen, dass es manchemal notwendig ist, sich in einer grossen Gruppe zu einer Sache zu bekennen. Und gerade beim Thema Armut ist es notwendig, da viele Leute sagen „Nein, damit habe ich nichts zu tun!“. Aber wie lange wollen wir denn mit diesem Egoismus in unserer Gesellschaft weiterleben? Und unsere Gesellschaft wird immer egoistischer…

    Aktionen wie „Deine Stimme gegen Armut“, Projekte der UNICEF und tausende weitere Dinge helfen, Leute auf Probleme aufmerksam zu machen. Und es ist so einfach zu helfen – der erste Schritt ist die Einsicht!!

    Meiner Meinung nach, und damit komme ich auf dein „Bei sich anfangen!“ zuruck, ist es ein Anfang bei sich und bei seinem Bekanntenkreis fuer Aufmerksamkeit zu sorgen und den Egoismus nichtmehr hinzunehmen…

    Der Grund, wesshalb ich nach einer Surforganisation gefragt hab, ist der, dass Surfer eine riesige internationale Gruppe darstellen… Alle teilen eine Leidenschaft und identifizieren sich mit den (mehr oder weniger) gleichen Idealen! Und ich finde Surfen hat was mit Weltoffenheit, Interesse fuer andere Kulturen und super vielen sozialen Dingen zu tun (Abgesehen vom Kampf um die beste Welle und dem damit verbundenen Egoismus), da sollte auch ein Interesse fuer Probleme dabei sein!

    Naja, ich hoffe ich habe alle meine verqueren Gedanken irgendwie ausdruecken koennen! Fuer Klaerungsbedarf bin ich immer zu haben!

    Ich freu ich auf Antworten! 🙂

    11. Juni 2007 um 19:39 Uhr #76366
    shakin_roga
    Gast

    Selber handeln sollte der erste Schritt sein, Organisationen zu unterstützen, die mit Aktionen andere zum handeln aufrufen ist der zweite Schritt.

    Leider machen es viele genau umgekehrt. Dann wird sich nichts ändern und die Aktionen der unterstützten Organisationen verlieren an Legitimation und somit an Wirkung.

    11. Juni 2007 um 21:10 Uhr #76370
    malle
    Gast

    kann ich nur zustimmen. Bei mir hier im Wohnheim herrschen z.T. kommunistische Zustände, da wir quasi ne Strom und Wasser „Flatrate“ (Unwort des Jahres?) haben. Ergo immer nur pauschal bezahlen, egal was man verbraucht. Klar verführt sowas zu fragwürdigen Experimenten wie Fenster auf und Heizung auf volle Kanne (sieht man echt öfters am Hitzequalm im Winter 😯 ). Genauso siehts aus mit Mülltrennung usw.

    Wenn man solche Filme und Dokus über Umweltbelastungen sieht (wie z.B. die von Gore oder NaeuU von Schätzing), hat man wirklich schnell das Gefühl, man selbst könnte diesen riesigen Prozess niemals aufhalten. Aber nur so funktioniert unsere unüberschaubare Symbiose – durch kollektives Denken (wobei wir wieder bei Schätzing wären 😉 ). Ich fand diese Meinungen oben absolut richtig und denke, dass vernünftig leben und wenig Kosten sich gar nicht negativ bedingen müssen. Wer zum Beispiel ein wneig aufs Energiesparen achtet, senkt auch seine absoluten Kosten um dann evtl. auf erneuerbare Energien umzustellen.

    11. Juni 2007 um 22:22 Uhr #76375
    hippiekillerin
    Gast

    Da ich Gas und Strom selber zahlen muss, bin ich da echt knausrig. Meinen Müll trenne ich auch. Aber ich muss zugeben, ich bin sonst nicht so der Umweltschützer. Es könnte mehr sein. Ich versuch ja schon ein bißchen was zu tun. Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln wenns geht und so weiter. Ich könnte bestimmt einiges mehr tun.

    11. Juni 2007 um 23:28 Uhr #76381
    malle
    Gast

    …guckt jemand vllt gerade „Der Klimaschwindel“ auf RTL? Was für ein Haufen Bullshit. Ich kann natürlich kaum gegen diese Fachidioten von der Uni Verginia und co. sprechen, aber zu behaupten wir Menschen hätten nix mit der Veränderung des Klimas zu tun bzw. wären viel zu unbedeutend, uns einbilden zu dürfen etwas an der Welt zu verändern, grenzt an unberenzte Naivität. 😕

    11. Juni 2007 um 23:30 Uhr #76382
    malle
    Gast

    man muss wahrscheinlich immer darauf achten, wer solche Dokus finanziert. Da das Ding aber wohl aus den USA kommt, braucht man sich nicht wundern, dass die kein Problem im Klimawandel sehen.

    12. Juni 2007 um 0:14 Uhr #76386
    Ay Cuyramba
    Gast

    ich habe die reportage auf rtl auch gesehen… allerdings muss ich sagen das die garnicht so falsch liegen, habe auch schon viel darüber gelesen und andere reportagen gesehen. meiner meinung nach ist nicht der mensch „schuld“ an einer natürlichen sachen. trotzdem wäre es natürlich viel besser co2 zu vermeiden.

    12. Juni 2007 um 2:23 Uhr #76390
    Dr. Surf
    Gast

    Allein der Titel hat schon den Inhalt vorweggenommen „Der Klimaschwindel“. Habe mich gezwungen, eine Weile zuzusehen (man muß ja auch mal offen für von der eigenen Meinung abweichende Meinungen sein), nach 20 Minuten wurde mir die Argumentation auf BILD-Niveau aber schlicht zu blöde. Bin einigermaßen verblüfft, dass Menschen, die einen „Dr.“ im Namen führen (und somit einigermaßen intelligent sein sollten) Argumente anbringen wie „Es gibt keinen Beweis dafür, dass der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, deswegen können wir beruhigt genauso weitermachen wie bisher“. Nun ja, den finalen Beweis mag es tatsächlich nicht geben, vielleicht langt aber bei diesem heiklen Thema ausnahmsweise auch mal eine Indizienkette. Habe selbst jedenfalls keine Lust, irgendwann zu ersticken, weil immer noch irgendein Depp bockig nach Beweis suchen muß, bevor er sein Leben auf hohem Niveau etwas umzustellen bereit ist.

    12. Juni 2007 um 9:44 Uhr #76394
    dark_dog
    Gast

    Ich weiß zwar nicht groß was ich jetzt hier schreiben, kann. Möchte mich aber eirgendwie einbringen, da mit das Thema acuh sehr wichtig ist. Ich bin zwar erst 14, denke aber, dass ich schon etwas ahnung habe.
    Es könnte z.B. jeder von uns, gerade die, die sonst eher weniger die möglichkeit haben der Umwelt und damit uns allen zu helfen, an Spots oder überhaupt im Ausland, das Auto wenig benutzen. 😕 ICh könnte jetzt hier noch weiter Umweltschutz methoden aufzählen, aber ich denke das wisst ihr eigentlich besser als ich. Gerade nach dem ich gelesen habe, wie unser lieber Dr. Surf lebt *thumbsup*. Meine Eltern sind zum Glück genauso drauf. grüner strom, Bio, regionale lebensmittel, etc.
    Was ich sagen will, dass wir nicht nur hier auf unsere eigene Umgebung achten sollen, sondern auch im Ausland einfach ein bisschen sozialer leben.

    12. Juni 2007 um 16:11 Uhr #76411
    bones
    Gast

    oh ja. dieses thema liegt mir auch am herzen.
    ich gehöre bestimmt auch zu denjenigen, die mehr machen könnten, als nur ihren müll zu trennen, energie einzusparen und nen obdachlosen mal nen euro in die hand zu drücken.
    Damit mein ich, man sollte natürlich erst einmal bei sich selbst anfangen etwas zu ändern, als immer mit dem finger auf andere zu zeigen.

    Finde es jedoch echt krass, dass alleine 2006 900mrd. eus für militärische zwecke ausgegeben wurden und deutschland (ausgerechnet deutschland) sich mit rüstungsexporten i.H.v.
    9,6mrd. eus im zeitraum von 2002-2006 in die riege der größten rüstungsexporteure einreiht. ( quelle: waz 12 juni 07 ).
    meiner meinung nach der absolute wahnsinn. was man mit nur einem geringen teil der kohle alles machen könnte, würde sie in humanitäre zwecke fließen.

    zur klimalüge: habe die doku leider nicht gesehen. aber der mensch weiß doch nicht erst seid gestern, dass alles was nicht natürlich ist, die natur nachhaltig (meistens negativ) verändert ( extremes bsp.: tschernobyl, für mich beweis genug).

    und wo man gerade dabei ist. kann euch den artikel : der geplünderte ozean ( GEO juni 07 ) empfehlen. die auswirkungen der überfischung, werden auch für den menschen dramatisch sein.

    12. Juni 2007 um 16:21 Uhr #76414
    GetWet
    Gast

    Selber handeln sollte der erste Schritt sein, Organisationen zu unterstützen, die mit Aktionen andere zum handeln aufrufen ist der zweite Schritt.

    Leider machen es viele genau umgekehrt. Dann wird sich nichts ändern und die Aktionen der unterstützten Organisationen verlieren an Legitimation und somit an Wirkung.

    Das ist der springende Punkt … schliesse mich aber da auch nicht aus.
    Ich erwische mich oft genug, wenn ich irgendwo das Licht unnötigerweise anlasse, oder mit dem Auto zum nächsten LAden fahre, obwohl ich die eine Tüte hätte auch tragen können. Aber ich sehe es als Erfolg, dass ich es selber merkte, somit lass ich den Schlüssel auch mal liegen und pinkle im Dunkeln 😆

    Edit:
    Übrigens finde ich es echt bemerkenswert, dass mal einer ein Thema gefunden hat, wo sich alle einig sind – > Siehe Abstimmung 😉

    12. Juni 2007 um 18:01 Uhr #76424
    kopfschtaypflaschter
    Gast

    finde das thema auch interessant und es gehört zweifellos hierher!
    ich würde des doktors treffende äusserung von wegen ‚zuerst vor der eigenen türe kehren‘ noch etwas provokativer formulieren. dazu gebrauche ich eine aussage ‚eures‘ (bin schweizer) präsidenten des umweltbundesamtes:

    „Der Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, sagte: “Wer mit dem Flugzeug nach Südostasien reist, sollte wissen, dass dabei mehr als sechs Tonnen Kohlendioxid pro Kopf entstehen.” Ein Bahn-Reisender, der von Berlin an die Ostsee und zurück fährt, verursache hingegen nur 35 Kilogramm CO2.“ (quelle: Die Zeit, Feb./März 2007).

    da ich am sonntag nach bali fliege heisst das für mich, dass ich eine menge des schädlichen stoffes in die atmosphäre puste, welche in etwa dem gewicht eines asiatischen elefantenbullen entspricht (…).
    ich denke, dieser umstand alleine zeigt doch sehr anschaulich, wie wiedersinnig es ist, zuhause den müll zu trennen und dann nach bali (..oder baja oder australien oder…) zu jeten um unser aller geliebtes hobby zu betreiben.
    ich für meinen teil habe die lösung für dieses paradoxon noch nicht gefunden. da ich nicht auf das surfen in fremden kontinenten verzichten will und die reise nicht mit eigener muskelkraft schaffe, werde ich mich wohl noch eine ganze zeitlang davor hüten müssen, mit dem finger auf andere zu zeigen…
    gehe jetzt das altglas entsorgen.

    grüsse in vorfreude auf bali!

    12. Juni 2007 um 18:38 Uhr #76430
    shakin_roga
    Gast

    ich für meinen teil habe die lösung für dieses paradoxon noch nicht gefunden. da ich nicht auf das surfen in fremden kontinenten verzichten will und die reise nicht mit eigener muskelkraft schaffe!

    Wenn vermeiden nicht geht sind Kompensationsprogramme eine durchaus sinnvolle Möglichkeit. Man auft quasi CO2 Einsparung oder CO2 Verbrauch um so seinen CO2 Ausstoß zu kompensieren. Ich werde das wohl bei meinem nächsten Trip so machen (denn klar ist ganz drauf verzichten möchte ich als süchtiger halt nicht auf geile Wellen).

    Das ist klar die zweite Wahl nach Vermeidung aber besser als nichts.

    Wichtig ist die Seriosität der Anbieter. Hier zwei Anbieter, die in einer Untersuchung der Tufts Universität als empfehlenswert eingestuft wurden:

    http://www.atmosfair.de

    http://www.myclimate.org

    18. Juni 2007 um 18:31 Uhr #76757
    TobyLev
    Gast

    Ich meld mich auch mal wieder…

    Eure Diskussion zeigt, dass es einige Probleme im Zusammenhang von Mensch und Natur gibt! Doch…

    Mein eigentlicher Zweck dieses Themas (und das habe ich meiner Meinung nach in meiner Einleitung des Themas gesagt) war es, sich nicht nur auf die Natur zufixieren. Uns ist doch klar (mehr oder weniger), was wir machen koennen um unsere Umwelt zu pflegen bwz. nicht weiter zu peinigen…

    Aber was ist mit Problemen wie: Zwangsprostitution von Maedchen, Kindersoldaten, humanitaere Probleme ueberall auf diesem Planeten!

    Menschenrechte (eine Sache, die wir Tag fuer Tag geniessen koennen – eine fuer uns total legitieme Sache) werden in so vielen Laendern dieser Welt missachtet!!!

    Meiner Meinung nach ist es gerade dort wichtig sich zu engagieren oder sich zumindest mit dem Thema zu befassen!
    Und ich meine nicht nur „BandAid“ bei MTV zu schauen… =)

    Was sagt ihr dazu? ich meochte die Diskussion mal in ne andere Richtung lenken…

    19. Juni 2007 um 3:40 Uhr #76770
    Dave
    Gast

    Früher dachte ich mal, der Mensch ist lernfähig. Hmmm… 🙂

    Später dachte ich dann, er lernt wenigstens aus seinen Fehlern.

    Mittlerweile denke ich, dass unser primitives Gehirn nicht in der Lage ist, größere Zusammenhänge zu erfassen und danach zu handeln, wenigstens nicht auf der Ebene der gesamten Spezies; es mag Ausnahmen bei einzelnen Individuen geben.

    Ich halte darum jede Form von „Engagement“ für sinnfrei, wenigstens so lange keine breite Bewußtseinsbildung erfolgt ist, die es möglich macht, Entscheidungen für das Verhalten der GESAMTEN Spezies zu treffen.

    Und nein, mir ist nicht „alles egal“. Meine bescheidene Form des „Engagements“ besteht darin, darüber nachzudenken, wie zum Teufel man diese erreichen kann. Ich bin leider nicht sehr weit gekommen.

    Die Anzeichen für eine mögliche Lösung sind geradezu miserabel. Je genauer man hinschaut, desto schlimmer wird es. Und dann die ganzen Initiativen zu sehen, die sich abstrampeln… man möchte fast selber in den Dschungel gehen. Das Blöde ist nur, es macht keinen Unterschied. 😡

    Tausend Hände zerren an dem Karren, aber er bewegt sich keinen Zentimeter. So isses.

    19. Juni 2007 um 17:17 Uhr #76790
    in2deep
    Gast

    meterologen sind nicht in der lage mir zu sagen, wie das wetter in einer woche ist und wollen mir erzählen, wie es in 100 jahren ist? das ist doch totaler bullshit!!
    diese ganzen katastrophen meldungen kann doch kein mensch mehr ernst nehmen. ich erinner mal an bse, vogelgrippe, sars, schweinepest, maul und klauenseuche usw. kein mensch spricht mehr davon.
    vor 50 jahren herrschte noch die meinung, dass im jahr 2000 das oel alle sein wird.
    das klima schwankt eben, so war das schon immer und wird auch so bleiben; dass hat doch mit uns nichts zu tun. es gab doch schon immer eiszeiten und eine anschliessende erwaermung. da war noch nix mit co2 und so. weiss niemand warum das passiert.
    also, nicht verrückt machen lassen, alles wird gut!!!
    cheers

    19. Juni 2007 um 19:12 Uhr #76798
    clemens
    Gast

    Während der letzten Eiszeit wusste auch noch keiner, aus was sich die Atmosphäre zusammensetzt. Auto gefahren ist auch noch niemand, dass es Flugzeuge gab wäre mir auch neu.
    Wenn man es, jetzt wo man es weiss, trotzdem noch ignoriert ist das einfach nur Dummheit. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht…

    19. Juni 2007 um 20:37 Uhr #76806
    Dr. Surf
    Gast

    @ Dave
    ist natürlich die bequemste Variante, die Hände in den Schoß zu legen und zu sagen „Was kann ich als einzelner schon ausrichten?“. Als einzelner kann man sicherlich wenig ausrichten, wenn aber alle 6 Milliarden Menschen auf diesem Planeten individuell nach diesem Motto leben würden -> Gute Nacht!



    @in2deep

    Bin reichlich verblüfft über soviel Ignoranz. Hast du z.B. „An inconvenient Truth“ gesehen? Nicht daß Al Gore darin den finalen Beweis führt, dass die Welt am Arsch ist, aber legt auf relativ anschauliche Weise und auch für Laien verständlich dar, warum es einen Zusammenhang zwischen unserer westlichen Lebensweise und der massiven Häufung von extremen Wettersituationen geben kann. Wohlgemerkt: er sagt „kann“, nicht „muß“. Vielleicht sollte man aber bei manchen Dingen nicht unbedingt warten, bis einer den letzten Beweis gefunden hat, da es dann zu spät sein könnte. Auch Darwin führt nur Indizien für seine Theorien an, trotzdem zweifelt heute keiner mehr ernsthaft seine Thesen an (von ein paar Evangelikalen abgesehen). Ganz einfach deswegen, weil seine Argumentation schlüssig, auch für Laien logisch nachvollziehbar ist und noch keiner gekommen ist, der eine bessere Theorie am Start hätte.

    23. Juni 2007 um 19:10 Uhr #76975
    Grashuehnchen
    Gast

    diese ganzen katastrophen meldungen kann doch kein mensch mehr ernst nehmen. ich erinner mal an bse, vogelgrippe, sars, schweinepest, maul und klauenseuche usw. kein mensch spricht mehr davon.

    Sicherlich doch – die Leute die davon betroffen sind, weil sie Angehörige oder Freunde verloren haben. Und ich wette Du wärst mit der erste der „HIER“ schreit, wenn Du ebenso zu diesen gehören würdest. Sei froh, dass dem nicht so ist.

    Ich bin selber nicht DER Weltverbesserer (so gern ich es auch wäre), aber dermaßen die Augen zu verschließen, ist sicherlich der falsche Weg. 😥

    23. Juni 2007 um 20:06 Uhr #76977
    roots1976
    Gast

    ein ganz anderer ansatz:

    bisher waren wir uns ja sicherlich einig darin, daß die regenwälder dieser erde als „lunge“ des planeten zu betrachten seien ( jetzt nur mal bildlich!) und daher von größter bedeutung für das leben aller individuen. „schluß mit dem kahlschlag und der brandrodung der wälder!“ haben wir entsetzt geschrien, während wir am holztisch auf holzstühlen aus nicht nachvollziehbaren quellen saßen. doch jetzt verbreitet sich unter wissenschaftlern vermehrt die meinung, daß vielleicht gerade die regenwälder mitschuldig an unseren klimaproblemen sind, da, und jetzt kommt’s, durch das verrotten und zersetzen organischen materials (pflanzen,tiere,…) das gas methan in großen mengen freigesetzt wird und die erderwärmung mit voran treibt.

    ich will diesen ansatz gar nicht unterstützen oder verurteilen, sondern ich lasse ihn einfach mal so im raum stehen.

    er zeigt mir eigentlich nur einmal mehr, wie wenig der mensch weiss und es wäre schön, würde er sich dies häufiger auch mal eingestehen.

    roots

    23. Juni 2007 um 20:09 Uhr #76978
    hippiekillerin
    Gast

    Ich finde auch, dass man nicht für alles einen finalen Beweis haben muss. Ich meine, für uns ist es keine große Einschränkung etwas in Sachen CO2-Ausstoß zu tun, z.B. bessere Wärmeisolierung von Häusern, häufigeres Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln, Nutzung von alternativen Energiequellen, spritsparende Autos statt SUV. Es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten den CO2-Ausstoß zu reduzieren und jetzt zu sagen, machen wir’s besser nicht, wir wissen ja eh nicht, ob wir wirklich zu einem Klimawandel beitragen, halte ich für total daneben.

    23. Juni 2007 um 20:51 Uhr #76979
    Grashuehnchen
    Gast

    Abgesehen von den Dingen, für die die Beweise schon vorliegen.

    Gibt viel zu tun… 😉

    24. Juni 2007 um 13:53 Uhr #76991
    couldbeunsworth
    Gast

    Dr. Surf\n

    Tue darüber hinaus zuhause das, was ich selbst im Alltag dazu beitragen kann, damit die Welt nicht komplett vor die Hunde geht:

    – Aus meiner Steckdose fließt grüner Strom (brr, teuer)
    – ich benutze nur Stromsparlampen
    – Versuche einigermaßen regionale Produkte zu kaufen um lange Transportwege zu vermeiden (-> mal ehrlich, muß man in D unbedingt französisches Mineralwasser trinken?)
    – Kaufe fast nur Bio und esse z.B. statt 4x die Woche abgepacktes Billigfleisch aus dem Discounter lieber 1x die Woche teures Biofleisch aus artgerechter Haltung
    …

    Richtig so! Regionale Produkte kaufen ist sehr sinnvoll, aber bei Produkten wie Kaffee, Tee etc. macht es großen Sinn, sie „Fair Trade“ zu kaufen, das heißt das die Bauern in 3. Welt Ländern nicht ausgebeutet werden, wie es mit normalen Produkten in der Regel der Fall ist und Sie ihre Familie wirklich davon ernähren können. Außerdem sind die Produkte absolut lecker und auch finanzierbar, auch wenn man nicht viel Kohle hat. Geht mal in den nächsten Weltladen in eurer Stadt!
    Nur mal so zum Thema: Wie kann ich mich auch sozial gesehen bewusst ernähren!

    Also, Kaffee immer „Fair Trade“ kaufen.
    Googelt doch mal im Netz!

    Grüße,
    couldbeunsworth

    24. Juni 2007 um 16:00 Uhr #76998
    Thyrome
    Gast

    grün ist ein marketinggag auf den ihr alle reinfallt….

    G8 protestanten sind das aller letzte

    tanzend zu wummernden bässen,
    zu irgendwelchen bänds abrocken,
    alkohol trinken, usw.

    feiern ist luxus,
    und g8 war doch eine riesen party

    luxus den sie haben, weil es anderen ländern schlechter geht,
    und dann so frech sein und selbst feiernd für andere länder protestieren,

    es ist einfach widerwärtig.

    da bin ich lieber ehrlich und gesteh mir ein,
    dass es mir gut geht, weil es anderen schlecht geht,
    willkommen auf der erde, dass ist ihr prinzip

    küsschen

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