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meister-g aktualisiert.
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16. Juli 2009 um 5:48 Uhr #20247
Jens HirschmannTeilnehmerSeid gegrüsst liebe Gebetsschwestern,
ich würde hier gerne mal eine Diskussion lostreten, über die Zukunft des Surfs und was ihr so von den künstlich erzeugten Wellen allgemein haltet.
Das was z.B. der Kelly so für Pläne hat ist nun nichts wirklich neues, die Puppen tanzen schon seit einer ganzen Weile hinter Kulissen.
Was ja teilweise schon Realität ist, sind diverse Flowrider in Spassbäderanstalten, die ich jetzt aber höchstens in richtung riversurfen kategorisieren würde,wenn überhaupt.
Es gibt auch schon einige Wellen, die in Pools generiert werden, wie z.B. dem Ocean Dome in Japan, Siam Park auf Teneriffa, in Florida und noch n paar anderen Städten und Ländern.
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Das ist aber nur der Anfang.
Es gibt nun schon einige Firmen, die mit Regierungs und Universitätsunterstützung, verschiedene Wellenpools und Wellenarten entwickelt haben.
Bestes Beispiel ist die Surfpool LTD (http://www.surfpools.co.nz/) in Neuseeland, die haben z.B. ein schönes Barrelwellenmodell oder ein Endlesssurfpoolmodell mit integriertem Anfängerwellenbecken und einer zuschauerfreundlichen Umgebung im Rucksack haben.
https://www.youtube.com/watch?v=MNTTDTqs5TA&feature=related
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Oder auch einige Hinterhofwellenbastler:
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Die ganze Entwicklung ist aber natürlich ne ernste Sache.
Die ISA hat auch schon seit ner Weile den Gedanken und auch das Ziel, Wellenreiten olympiareif zu machen und das ist aber nur mit Hilfe von künstlich erzeugten Wellen möglich, da ja die Rahmenbedingungen genormt sein müssen und die Teilnehmer nur bei gleichbleibenden Bedingungen bewertet werden können.
Die Natur ist da leider zu unzuverlässig, zu viele unbestimmte Parameter die nicht berechenbar sind.Andererseits frage ich mich sowieso, wie die das dann aufziehen wollen, da ja dann auch nur genormte bretter, im optimalen Masstabsverhältnis zu dem jeweiiigen surfer verwendet werden dürften.Aber das is was anderes.
Im grossen und ganzen dürfte die Sache aber gerade für uns binnenländische Europäer von Interesse sein, da ja nicht jeder immer an die Küste fahren kann oder Riversurfen will.
Ich z.B bin ein Mensch der mehr in der Zukunftt lebt wie in der Vergangenheit und interessiere mich sehr für futuristische Modelle von Städten, wie das Zusammenleben funktionieren kann und dem Design von neuen künstlichen Lebensräumen.
Ein Teil davon wird sein, dass der Mensch versucht die Natur einzufangen um sie z.B. in die urbanen Umgebungen einzubauen.Ein interessantes Projekt ist vielleicht auch dieses hier:
http://www.trendhunter.com/trends/water-sports-40-million-surfer-wave-machine-to-launch-in-london
Habe hier auch mal ein paar denkanstossende Pros und Cons von künstlichen Wellen aufgelistet:
Pros:
-kontinuirlichen, vorhersehbaren Surf zu ermöglichen
-den steigenden Surfermassen herr zu werden
-Surfen in küstenfernen Regionen und Städten zu ermöglichen
-eine gute Wasserqualität sicherstellen
-Wohnraum durch solche Pools attraktiver zu machen
-Gefahreneindemmung, mehr Sicherheit für den Surfer
– Surfen dem Puplikum zugänglicher machen
Cons:
– Die Naturverbundenheit geht verloren und das damit verbundene Sinneserleben dieser Natur
– loss of spirit
– Tourismus würde sich eventuell verlagern und die damit verbundene Surfökonomie könnte darunter leiden.
Was meint Ihr so dazu, diese künstliche Wellensache ist auf jeden Fall ein Teil der Surfzukunft, da braucht man kein grosser Visionär sein um das abzusehen.
So long
Cheerz the surfmään
PS:Ich sollte evtl auch ein Buch schreiben 😆 😆
16. Juli 2009 um 7:47 Uhr #105116
MJBN77Gastmir schauderts…..
interessante Technik hin und her. Aber mal ehrlich. Was hat das mit surfen zu tun? Surfen ist nun mal Natursport und gehört ins Meer….
Ich kenn den Flowrider im Alpamare in Bad Tölz und hab auch etwas die Pläne von der künstlichen Isarwelle verfolgt. Sicher kann eine supererzeugte künstliche Welle Spass machen. Aber da werde ich wohl nicht surfen gehen…..
„Den steigenden Surfermassen herr werden?“ Warum nicht einfach als Surfergemeinde ein low profile wahren und den Sport nicht so sehr in die Öffentlichkeit tragen…..dann fangen auch weniger Leute die fernab vom Meer wohnen das surfen an. Bisschen mehr die Idee des Soul Surfers leben….
Stell dir mal folgende Situation vor. Wir errichten in allen großen Städten in Europa die Fernab der Küste liegen große künstliche Wellenanlagen zum surfen. Plötzlich hat jeder die Möglichkeit in einem Pool zu surfen. Massen neuer Surfer drängen sich in die Pools, die dann relativ schnell überquellen dürften. All diese neuen Surfer (fernab vom Meer) fangen dann plötzlich an vom echten Meer zu träumen, von den naturgewalten, den Delphinen die man im Line-up sieht, der Gefahr die im Meer herrscht, den exotischen Locations etc. Jetzt denken sich die „hmmmm…surfen kann ich ja jetzt….ich muss das im Meer probieren“. Plötzlich drängen sich Unmassen zusätzlicher Surfer in die ohnehin überfüllten Line-ups…..der Gedanke lässt mich schaudern. Quiksilver, Billabong & Co. wird es allerdings freuen….
16. Juli 2009 um 8:38 Uhr #105118
LizzieGastIch glaube nicht das wavepools die crowds erhöhen würden, eher verringern.
Surfen ist auf keinen fall mehr low profile, zumind. in den USA, OZ, NZ, Brasilien, Spanien, Portugal. Jeder der Lust hat findet equipment und hilfe an jeder ecke.
das nicht jeder surft liegt daran dass viele leute darauf einfach keine lust haben. das wird wohl auch immer so bleiben.
ich hätte nichts gegen eine perfekte barrell in einem pool einzuwenden. aber ersetzten werden künstliche wellen den ozean nicht, nur ergänzen.16. Juli 2009 um 9:20 Uhr #105120
surfberndGastgenerell finde ich wave-pools interessant, da man gerade in ballungsgebieten so eine menge leute ansprechen könnte und nicht alle surfheads auf der suche nach dem spot of the day barrelweise sprit verfahren würden. ehrlich gesagt ist nämlich wassersport immer auch motorsport – die eco-awareness der surfer ist demnach nur aufgesetzt. als übungsanlage für die ersten schritte oder für die perfektion der technik sicher sehr gut, auf der anderen seite werden so die einstiegshürden genommen und noch mehr leute fangen an zu surfen.
Warum nicht einfach als Surfergemeinde ein low profile wahren und den Sport nicht so sehr in die Öffentlichkeit tragen
die aussage finde ich echt witzig, denn für diese schritt ist es einfach zu spät. jeder honk erzählt einem heute von seinem ersten feuchten (surf)traum im blabla-camp und vom sToKe-faktor. surfen ist heutzutage mindestens so spießig wie golf gti, von wegen underground-lifestyle.
ausserdem will die industrie ja schän weiter china-bretter für viel geld verkaufen. einfach das ganze „soul“ gelaber weglassen, wave-pool checken, spass haben.16. Juli 2009 um 10:16 Uhr #105121
pigeonslocalGastda ja die Rahmenbedingungen genormt sein müssen und die Teilnehmer nur bei gleichbleibenden Bedingungen bewertet werden können.
Die Natur ist da leider zu unzuverlässig, zu viele unbestimmte Parameter die nicht berechenbar sind.ich dachte das macht gerade den Reiz des Surfens aus?
Wieso muss immer alles genormt und angepasst werden??
Ein wichtiger Faktor, was einen guten von einem schlechten Surfer unterscheidet ist doch auch wie gut er den Spot und die Wellen lesen kann (z.B. Kelly). Wenn alle Wellen gleich sind, fällt dieser Vorteil ja wohl weg.Jetzt fehlen nur noch Webcams an jedem einzelnen Spot, dann kann man sich die mühsamen Spotchecks auch sparen. Wie bequem… 🙄
Wieder mal ausdruck unserer „Convenience Gesellschaft“.Wavepools sind auf jeden Fall kein Ersatz, höchstens ne gute Möglichkeit um zu trainieren.
16. Juli 2009 um 10:31 Uhr #105123
meister-gGastIch glaube nicht das wavepools die crowds erhöhen würden, eher verringern.
Surfen ist auf keinen fall mehr low profile, zumind. in den USA, OZ, NZ, Brasilien, Spanien, Portugal. Jeder der Lust hat findet equipment und hilfe an jeder ecke.der meinung bin ich auch.
wir sind alle in einem ganz anderen kontext aufgewachsen: ein sport, den wenige bei uns aktiv bereiben. da wo wir hintraveln aber super viele und es gehört zum alltag.generell:
ich denke hier müsste man genaue empirische analysen machen. bisher nicht absehbar, ob künstliche wellen eher könner anziehen oder anfänger. wenn anfänger ob diese auch zu echten wellen traveln und wenn könner, ob die dann weniger zu echten wellen traveln.
kann man das beantworten, weiss man, ob künstliche wellen crowds verringern oder erhöhen.ganz abgesehen davon muss man finanzielle und ökologische aspekte berücksichtigen!
bisher habe ich nur pro’s in künstlichen wellen gesehen (von diesen ganzen flowridern usw reden wir hier nicht).
von teneriffa weiss ich, dass dort surfen verboten ist, du musst nach badeende das teil für 600 euro pro stunde oder so mieten.
in diversen metropolen, auch in europa, könnte sich eine solche investition aber ggf schon jetzt lohnen. ich würde gut geld, aber keine astronomischen summen dafür bezahlen.zu anderen diskussionspunkten: ich denke nicht, dass das naturerlebnis verloren geht oder so… die echten wellen fallen ja deshalb nicht weg. und lieber eine künstliche welle in der großstadt, als nur beton.
riesen vorteil bei künstlichen wellen ist es wohl auch vor allem tube-riding skills zu entwickeln. bzw generell perfekte trainingsbedingugen.
16. Juli 2009 um 11:51 Uhr #105130
miriGastHalte davon gar nichts. Zum Surfen gehört für mich eben auch das Planen von Trips, das rumfahren mit dem Auto, das Entdecken neuer Wellen, das auch mal krampfhafte Suchen nach was Surfbaren, auch wenn es nichts gibt, die umso größere Freude am nächsten surfbaren Tag, die Vorfreude, wenn der Forecast auch mal wieder was in den Norden schickt, der Ärger, wenn man nen Closeout erwischt, die Freude, wenn die Welle kein Ende nimmt…usw…usw. Das hat mit nem Pool alles wenig zu tun.
Und ich glaube, dass die Crowds vergrößert werden. Wie viele Leute rennen einmal in den Sommerferien in ein Surfcamp, machen eine Woche Kurs, wollen es dann „auf jeden Fall“ weiter machen, stellen dann fest, dass es hier nicht so einfach geht, stellen dann fest, dass Reisen Geld braucht und wenn man wenig Geld hat, man auch Abstriche machen muss. Und dann kann man es noch nicht mal. Da hören doch die meisten gleich wieder auf. Diese Pools hingegen spucken dann „Surfpool-Experten“ zu 1000en aus…Horror! 😯
16. Juli 2009 um 11:56 Uhr #105132
search4wavesGastartificial surf sucks. dadurch wird das Surfen noch weiter kommerzialisiert. Surfen ist doch mitunter deswegen so geil, weil man nur sein Board und das Meer braucht und die totale Freiheit hat, wann man wo ins Wasser geht. Durch diese Wavepools, wird das ganze dem Snowboarden ähnlich. Man zahlt für ein Ticket viel Geld, und steht Schlange…..
16. Juli 2009 um 12:19 Uhr #105136
meister-gGastkommerzialisierung und die freiheit/das naturerlebnis usw das sind alles argumente, klar.
aber aus verbrauchersicht… was spricht dagegen?!
lieber viel geld bezahlen und anstellen als gar keine welle?!
so weit landlocked, dass du keinen tagestrip oder gar wochenendtrip machen kannst nimmt dir eine künstliche welle nicht den spass an echten wellen und du reist auch nicht weniger dorthin.wenn es tatsächlich mehr crowds bei richtigen wellen produziert und/oder ökonomisch/ökolgisch ein reinfall wäre, dann bin ich auch dafür de geschichte lieber zu lassen.
16. Juli 2009 um 13:43 Uhr #105147
LizzieGastHalte davon gar nichts. Zum Surfen gehört für mich eben auch das Planen von Trips, das rumfahren mit dem Auto, das Entdecken neuer Wellen, das auch mal krampfhafte Suchen nach was Surfbaren, auch wenn es nichts gibt, die umso größere Freude am nächsten surfbaren Tag, die Vorfreude, wenn der Forecast auch mal wieder was in den Norden schickt, der Ärger, wenn man nen Closeout erwischt, die Freude, wenn die Welle kein Ende nimmt…usw…usw. Das hat mit nem Pool alles wenig zu tun.
Das fällt ja nicht weg durch wavepools. es bringt nur eine ergänzung.
beim skateboarden gab es auch erst nur street bis die ersten jungs und mädels leere pools geskatet sind. heute gibt es komplette skatehallen mit rampen, halfpipes, bowls etc. trotzdem wird noch genauso street geskatet.
ich denke auch der ökologische impact eines wavepools wird nicht viel größer sein als der eines normalen ‚erlebnissbades‘.
Ich würde mir auf jeden fall 1-2 mal im moment perfekte barrels im pool leisten wenn es bezahlbar ist und den rest der zeit wie gewohnt im meer surfen.
vielleicht auch an einem netten künstlichen riff!?!16. Juli 2009 um 13:46 Uhr #105148
LizzieGastund gegen kommerzialisierung zu schimpfen bringt ja nicht das geringste. freut euch lieber über die innovationen wie stretchy wetsuits und gute bretter die die kommerzialisierung gebracht hat. und ignoriert einfach die ganzen logos. vielleicht kommt das auch mit dem alter, aber mir ist einfach total egal ob surfen hip oder trendy ist, hauptsache ich habe meinen spaß. soll doch jeder mit quicksilver, billabong etc. rumlaufen, wo ist das problem? weil die leute mir meine ‚identität‘ klauen? Wer so denkt ist selber schuld.
16. Juli 2009 um 14:25 Uhr #105153
meister-gGastgute beiträge
16. Juli 2009 um 14:40 Uhr #105154
SurfmannGasthmm,
die kommerzialisierung, denke ich, ist im moment schon in vollem gange.
wenn man mal schaut wieviele Leute mittlerweile im Lineup sitzen, Surfschools wie Pilze aus dem Boden wachsen und der,die,das schonmal einen Surfkurs gemacht hat.
sowieso sind die grossen Marken des Sports schon lang Kaufhausware.Es werden zukünftig so oder so mehr Leute diesen Sport zuwachsen.
Ob diese dann bleiben ist die andere Frage, war mit skaten etc auch so.
Wer war nicht schon mal selber auf den Spuren von Tony Hawk und co.Was ich interessant finde an so Undergroundsportarten, die dann plötzlich einen Hype erfahren und die Massen darauf zurennen, ist, dass viele Leute nach mehr Aufmerksamkeit lechzen solange der Sport noch klein ist, dann aber plötzlich die eintretende Inflation durch mehr Zuwachs,Verwischung der Werte und den Verlust der Individualität fürchten und letztendlich in einer Depression enden sobald das Spotlight langsam ausgeht und die Leute sich wieder abwenden.
cheerz surfman
16. Juli 2009 um 14:57 Uhr #105156
meister-gGastso lange der sport noch klein ist? also in californien war da in den 60ern schon einiges los. bei uns ist er noch klein. aber das wirkt sich noch wenig auf die gesamt-marketing-maschinerie der großen firmen aus.
surfen hat leider (bzw nicht leider und deswegen machen wir es ja alle) eine besondere faszination.
bei uns stark am kommen ist surfen ja in den hauptregionen, welche den größten markteinfluss haben) relativ konstant.
ganz im unterschied zu anderen trendsportarten wie z.b. der harte windsurfboom in den 90er, danach keine sau mehr für interessert und jetzt kiten groß am kommen.was ich sagen will: ein abfallender trend im surfen ist in deutschland momentan und international länger nicht zu erwarten.
undergroundsportart kann man surfen wohl auch schon lange mehr nennen.16. Juli 2009 um 15:05 Uhr #105157
SurfmannGastSolche Wavepools werden natürlich die Natur nicht ersetzen.
Das wird immer bleiben.
Auch wenn durch Verschmutzung etc einiges an arsch gemacht wird.Zu Olympia muss man sagen, dass es ja nie vorhersehbar ist ob z.b. genau an den Sommerspielen im jeweiligen Land auch Wellen laufen, wenn olympia z. b in Ländern ohne Küste oder so stattfindet, dort wird es wohl keine Wettkampfwellen haben.
Desweiteren muss man Bewertungsverfahren standartisieren und man muss auch festlegen was am surfen olympisch bewertet werden kann.
ich meine, dass es bei olympia nicht geht, dass einer n gutes set abbekommt und der andere,der eigentlich besser wäre, schlecht abschneidet, weil er n scheiss set abkriegt.
Der Faktor „Wellenlesen“ wird dann wohl rausfallen.Nun wenn man sich aber mal allgemein Planungen und Designs von neuen künstlichen urbanen Lebensräumen auf dem Reissbrett mal anschaut und überlegt wie das zukünftige Zusammenleben in Megacitys oder küstenfern aussehen soll, könnten solche Wavepools ein rolle spielen, denn sie bringen ja auch ein gewisses Natur-Medium dorthin.
Viele Menschen sind ja auch mehr oder weniger in ihrer umgebung gefangen, wenn man z.b in einer Stadt wie Tokyo oder so lebt, dann geht man arbeiten, ist überschwemmt von viel advertisement und kommt wahrscheinlich niemals wirklich raus. da würde so eine Welle in der Nachbarschaft für den ein oder anderen gold wert sein.
Genauso hierzulande, da hat es zwar nicht diese megastädte, aber viele müssen auch ein bisschen schaffe schaffe, häusle bauen und kommen nicht so oft weg.cheerz the surfmann
16. Juli 2009 um 15:10 Uhr #105158
SurfmannGastnee, hast recht klein ist es schon lange nicht mehr, underground schon gar nicht.
aber mal ehrlich, in Europa war surfen in den neunzigern noch was anderes wie jetzt.
und die Depression ist auch noch in ferner zukunft 😉cheerz the man of surf
16. Juli 2009 um 16:51 Uhr #105170
Dr.SternGastDas durch Surfhallen die Spots noch mehr überrannt werden halte ich für genauso wahrscheinlich wie ein totales Überrennen der Skipisten durch Araber, die durch die Skihalle in Dubai gefallen an der ganzen Sachen gefunden haben.
16. Juli 2009 um 16:59 Uhr #105171
meister-gGastbeste lösung wäre eh nur fies steile / barrelnde wellen anzubieten.
dann gibt es keine anfänger 😀sprich nur showspektakel für den pöbel
dann werden sich die teile aber wohl auch nicht lohnen.
16. Juli 2009 um 19:44 Uhr #105180
SurfmannGastda ist ja für jeden was dabei.
Es gibt ja anfängeranlagen und solche für pros.
habe ja ein video von der wave box reingestellt.
da gibts für jeden was.denke sowas lohnt sich.
richtig speckig finde ich das projekt in london
das wäre auf jeden fall nix für anfänger.
cheerz the surfmään
16. Juli 2009 um 23:51 Uhr #105197
LizzieGastnoch eine analogie sind vielleicht schwimmbaeder im allgemeinen. die sind ja auch artificial, da nicht jeder die chance/location hat im meer oder im see das ganze jahr ueber zu schwimmen.
ich halt mich auch nicht super gerne in schwimmbaedern auf, geniesse trotzdem das schwimmen und im wasser zu sein, wenn das meer grade nicht erreichbar ist.
so sehe ich auch surfpools. lieber nen bischen schlitzen gehen anstelle bahnen zu schwimmen oder im fitnesscenter irgendnen quatsch zu machen.17. Juli 2009 um 5:06 Uhr #105205
SurfmannGastword
17. Juli 2009 um 11:48 Uhr #105215
snoopGastWarum nicht einfach als Surfergemeinde ein low profile wahren und den Sport nicht so sehr in die Öffentlichkeit tragen…..dann fangen auch weniger Leute die fernab vom Meer wohnen das surfen an. Bisschen mehr die Idee des Soul Surfers leben
Die Zeiten sind ja wohl schon lange vorbei. So war z.B. schon 1992 Surfen in Frankreich „Sport des Jahres“.
Und das mit der Öffentlichkeit ist nicht mehr aufzuhalten. Dafür haben Industrie und Werbung schon gesorgt.
Surfen ist Trend, Mode, Imageträger und Mainstream.
(Sonst gäbe es auch dieses Forum nicht in dieser Form.)…und sonst würdest Du vielleicht gar nicht surfen 😆
17. Juli 2009 um 13:03 Uhr #105223
meister-gGast…und sonst würdest Du vielleicht gar nicht surfen 😆
da is sicher bei vielen leuten was dran.
und auch witzig wie schleichend die image-maschinerie läuft: wenn man z.b. berücksichtigt wieviele vorbehalte gegenüber nicht handgeshapten boards vorhanden sind oder wie oft bretter als hässlich beschimpft werden. ich will mich nicht davon losreden, ich hab die geilsten boardshorts am strand an 😀
ich denke jeder ist mindestens ein kleinwenig von dem style befangen, manche halt mehr, manche weniger.
die richtigen marketing-opfer sind gar keine surfer oder füllen das lineup nur 2 wochen im sommer bis sie irgendwann aufgeben.kleine anekdote:
wie wir in nem mob am atlantik gechillt haben war bei uns so’n metro dabei. der hat tatsächlich freiwillig mein longboard die 500m vom strand und zurück für mich getragen um vor den ladies zu posen. ins wasser kam natürlich nicht in frage.
wenigstens ist er halbwegs cool und gibt das auch zu und bringt das auch lustig als ansage, während einige das schleichend machen und nie zugeben würden.17. Juli 2009 um 16:34 Uhr #105245
SurfmannGasthmm,
ja es gibt immer trittbrettfahrer und manche sind halt real und manche nicht.aber das ist ja auch immer so ne sache, ehrlich gesagt kommt das auf jeden selber an wie sehr man sich auf dieses stylegehabe und klischeeverhalten einlässt.
am ende zählt es doch einfach ne gute zeit zu haben und sehr wichtig für mich immer ne portion selbsthumor mitzubringen, dann klappts auch mit der nachbarin..und wenn man künstliche wellen aufstellt, werden erni und bert auch surfen kommen, das ist mal sicher.
aber was mir zum beispiel vorschwebt, ist, wie früher in den skateparks, war es immer ein highlight auf nen contest zu gehen, mitzufahren, das war erste klasse.
wenn solche surfparks gebaut würden, könnt ich mir vorstellen, dass es auch wieder solche contests geben könnte, da der surf für das puplikum zugänglicher ist und diese nähe zwischen surfer und publikum mehr knistert.
cheerz
17. Juli 2009 um 17:10 Uhr #105250
SvenLGastund wenn man künstliche wellen aufstellt, werden erni und bert auch surfen kommen, das ist mal sicher.
Hmm, du meinst genauso wie alle Leute Skaten, nur weil es Skateparks gibt? 😀
Ich denke Surfen ist schwierig und in den Anlagen wahrscheinlich auch teuer genug, da wird es vielleicht eine Welle von Neuanfängern geben, aber nach kurzer Zeit ist’s dann auch wieder gut.17. Juli 2009 um 17:16 Uhr #105253
SurfmannGastnee mit surfen ist das ein wenig was anderes, es gibt ja schon so spassbäderanstalten und wenn man z.b in diese auch noch ne welle reinbauen würde, dann würde da auf jeden fall leude hinkommen und das mal probieren, alleine deshalb weil es nicht in jedem ort mit dreibuchstabenkennzeichen eine sein wird sondern wie ne attraktion angeboten wird.
den skatevergleich habe ich nur auf das arenamässige contestgeschehen bezogen.
cheerz
17. Juli 2009 um 17:19 Uhr #105254
surfberndGastder trend wechselt mit der jahreszeit…. vielleicht kommt ja demnächst das nächste große funsport-ding und die surfszene verkleinert sich wieder. das gab es beim skateboarden auch und so haben nur die core-shops – wenn auch knapp- überlebt und der markt hat sich selbst bereinigt.
auf jeden fall sind wavepools nicht mit richtigem surfen zu vergleichen und nur weil man auf dem brett stehen kann, heisst das noch lange nicht, dass man bei guten wellen ins line-up kommt…20. Juli 2009 um 5:11 Uhr #105347
chrissGast@ Surfmann
Danke für deinen Beitrag, das war mit Abstand einer aktuelsten und am besten recherchierten Beiträge zum ‚Surf Talk‘ überhaupt. Endlichmal ein Beitrag der Wissen vermittlet ( ja, alle Horsts wussten es schon lange und ham schon zigmal drübergetextet ,siehe Suchfunktion ) Ich finde gut, dass es geht nich in die Richtung, mein Surfknowlegepenis is länger als deiner geht, sondern ma echt frischer Wind, ganiert mit einer Zukunftsversion- DANKE
Eines der Hauptprobleme beim surfen, wenn man über den Weekend-worrier status hinaus kommen möchte, ist die richtige Balance im Leben und die richtigen Prioritäten zu finden. Wie wichtig ist surfen für einen selber. Ist man bereit seine zukünftige Karriere im Deutschenlande einem Vagabudenleben vorzuziehn , bei dem man, im schlimmsten Fall noch seiner Leidenschaften ( aehhh z.B. surfen ) verkaufen müsste, und so in einer selbstverschuldete Alkoholikerkarriere enden könnte. Oder sich dem Leidensweg des geregelten festen Lebens mit Ausbildung und oder Studium und einem festen Job in ‚landlocked‘ germany ausliefern.( damit meine ich kein Meer oder Isar vor der Haustür) Es ist ein seltener Luxus in Deutschland in der Lage zu sein vor oder nach getaner Arbeit noch zum Surfen zu kommen. Mit Ausnahme der ganzen Nordlichter und der Riversurf Sekte vielleicht. Meinereiner der aus dem wellenarmen Köln kommt muss zwischen den oben erwähnten Optionen wählen. Wie oft schon sass ich am Rheinufer und habe über die unsurfbaren wellen der Flachbodenschiffe geweint, perfekt teilweise, aber doch für die Katz.
Wenn es ne Wavebox in Köln geben würde ( am besten direkt an der kölschen Riviera oder im Beethovenpark da wo jetzt die Wiese is), bin ich fest davon überzeugt das sich aufgrund der hohen Schlitzer dichte in Köln 🙂 eine Inbetriebname direkt rentieren würde. ( bitte persönliche Nachricht an mich und wir stelln da was auf die Beine) Ne ,aber mal im ernst, alle leute die zu gutsurfen b 😉 brauchen ja nich kommen und ich kann dann ungestört nen paar Runden drehen. Wie schon vorher erwähnt , ein kurzer Blick auf die regestrierten User dieses Forum führt jeden ’soul-surfer‘ der sich auch noch hier , ganz geheim und underground, als Forist betätigt ‚ad absurdum‘. wer echt Soul hat ist kein Surf-kritiker, sondern surft . Ein weiterer Punkt ist, dass die Anzahl der Beiträge und die Reaktionszeit, quasi in Lichtgeschwindigkeit, von einigen die hier rumheulen, proportional zu Entfernung zum Meer im Quadrat ist .
Damit ich von besagten Kritikern, wegen meiner Rechtschreibung, nicht zu sehr auseinander genommen werde möchte ich mich direkt für alle dropins und gesnakte wellen entschuldigen…
Damit will ich nicht sagen das wer seinen geregelten Job hat und nur einmal im Monat um surfen kommt keine Berechtigung hätte, ganz im Gegenteil, ich sehe halt nur den Trainingsmangel, womit sich der Kreis dann auch wieder schliesst.Wenns dann sone Maschiene gibt gibs vielleicht auch ma in 20 jahren nen Weltmeister der aus Deutschland kommt, die Masse machst, watch out:
ze Germans are comming 😯‚until your legs give up on you‘ 8)
21. Juli 2009 um 4:49 Uhr #105365
SurfmannGastja,
für die leute inwards heisst es fussball oder basketball spielen gehen.
so ein gscheiter wavepool wäre eigentlich ne feine sache.
halt nicht in dem flowrider stil a la alpamare.
macht zwar auch spass, aber ist halt ne andere baustelle.@r2dzwo77
also ich meine, dass auf jeden fall einige leute die möglichkeit zu auf wavepools zu surfen nutzen werden und es sicher auch einen anstieg der surfenden menschen geben wird.
bloss denke ich nicht, dass diese auch gleich ans meer fahren um dort surfen zu wollen.
viele sind da nur temporär interessiert und werden dieses eher des spasses halber nutzen, halt so spassbadadventuremässig.
ich denke aus den wenigsten wird dann auch ein soulsurfer.
aber wie gesagt es gibt viele die landlocked leben, arbeiten, evtl familie haben und eher nicht so oft ans meer fahren und für solche wäre das eine berreicherung.schliesse mich dem vorredner an und meine, wenn es z.B. in Deutschland eine
perfekte welle geben würde, dann würde es sicher auch einige geben die zu den top surfern der welt gehören, da es dann kontinuierlich gute surfbedingungen zu trainieren gibt.Was mir gut gefällt an der ganzen sache ist die möglichkeit contests und veranstaltungen auszutragen, in einer art arena, wo die zuschauer das spektakel hautnah mitverfolgen könnten und die atmosphare richtig knistern und klingeln würde.
cheerz der sörfmään
21. Juli 2009 um 4:58 Uhr #105366
SurfmannGastHier auch ein projekt an dem Greg Webber von Webber Surfboards beteiligt ist.
Die haben sich mal einen Surfdome ausgedacht und 3D simuliert.
Die Idee ist auch eine Art Wavepool im ovalen format mit mehreren endlesswaves die zirkulieren.
Die Wellen werden jeweils nach dem Motorboot-Prinzip erzeugt, welches man ja vom Wakesurfen auf Flüssen, Seen und Meer kennt, wo man die vom boot erzeugte permanente welle abreitet.
hier das video dazu:
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bin mir da nicht so sicher was ich davon halten soll, wirklich ne welle abreiten ist das ja nicht sondern eben dieses wakesurf ding.
geschmackssachecheerz the surfmöän
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