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Start › Foren › Surf Anfänger › 7,3 oder 7,9 BIC?

  • Dieses Thema hat 31 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 18 Jahren, 2 Monaten von runya aktualisiert.
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    Beiträge
  • 19. Juni 2008 um 19:18 Uhr #15833
    Anonym
    Inaktiv

    Hallo allerseits

    Nach diversen mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen, das Wellenreiten zu erlernen, habe ich mir nun den Entschluss gefasst, mich in den Arsch zu klemmen und es definitiv zu lernen 🙂
    Dazu brauche ich als erstes mal ein eigenes Brett. Bisher hab ich mit diversen Mini-Mal’s (Grössen weiss ich eben auch nicht mehr genau) und z.T. auch mit Longboards geübt.
    Mein Budget hält sich in Grenzen, deshalb muss ich wohl auf ein tolles Design verzichten. Nun habe ich ein super Occasion-Angebot eines BIC 7.9 gesehen. Ich hatte aber eher das 7.3 ins Auge gefasst, da ich mit 58kg nicht zu den Schwergewichten gehöre (bin allerdings auch nur 1.62m klein)
    Was meint ihr, wäre ich mit dem 7.9 auch gut bedient? Vielleicht sogar besser? Hatte in der Vergangenheit immer Mühe, die Wellen anzupaddeln. War meist zu langsam und die Kraft ging mir schnell aus. Da wäre ein längeres Brett ja von Vorteil.
    Was mir aber sorgen macht, ist der Duck Dive. Den kann ich mit einem 7.9er wohl eh vergessen, mit dem 7.3 würden ev. noch Chancen bestehen, ihn zu schaffen…

    Was würdet ihr mir empfehlen?

    19. Juni 2008 um 19:44 Uhr #89813
    runya
    Gast

    eben habe ich noch ein anderes Angebot entdeckt:
    http://www.ricardo.ch/Article540580586/Sport/Sonstige_Sporta
    rten/Surfen/Windsurfen/surfboard_surfbrett_light/C63140/P/0/1/0/1

    Dieses Brett entspricht – was die Länge – betrifft auch einem Mini Malibu, wäre aber etwas kürzer als das Bic. Aber der Shape sieht etwas untypisch aus, was denkt ihr, ist das auch ein Anfängerbrett? Oder ist das zu schmal? Hab den Verkäufer auch mal gefragt, aber hätte gerne noch Zweit/Drittmeinungen 😉

    Vielen Dank

    19. Juni 2008 um 19:57 Uhr #89814
    sonnen.maedchen
    Gast

    Hmm also wenn du, wie du bereits sagtest, öfters Probleme hast die Wellen zu bekommen würde ich dir von dem Brett eher abraten… die Nose schaut schon ziemlich spitz aus was evtl Probleme bereiten könnte – habe am Anfang die besten Erfahrungen mit Brettern gemacht die viel Volumen vorne hatten.

    Aber mal abwarten was die anderen sagen, kenne mich selbst noch nicht soo gut aus.

    19. Juni 2008 um 20:30 Uhr #89819
    Dr. Surf
    Gast

    Also:
    1. Lass die Finger von dem Light Board. Das ist ein Light aus der Snapper Serie. Die Boards sind zwar lang, aber superschmal und zusammen mit den scharfen Rails und dem runden Tail eher was für größere, steile Riffwellen und definitiv nichts für dich.
    2. Duckdive kannste bei deinem Gewicht leider auch mit einem 7’3″er komplett vergessen.
    3. Bic Boards sind billig und fast unzerstörbar, Leider aber auch megaschwer. Langes Board = gutes Board für Anfänger. Allerdings gilt auch schweres Board = sehr langsame Beschleunigung beim Anpaddeln. Wenn du also ein sehr schweres Board hast, verlierst du einiges von dem Vorteil, den du durch die Länge hast wieder, weil es so träge ist.
    Ergebnis? Kauf dir trotzdem ein Bic. Du sagst selbst, dass du wenig Budget hast und die Dinger sind einfach günstig und der Wiederverkaufswert gut. Außerdem kannst auch mal auf den Strand rauffahren (machen Anfänger ja gerne…) ohne dass dir direkt die Finnen abknicken.

    19. Juni 2008 um 20:44 Uhr #89820
    chopes
    Gast

    wer fährt mit seinem board den strand rauf 😯

    19. Juni 2008 um 21:09 Uhr #89822
    runya
    Gast

    danke für die schnellen antworten!
    ok, also ein bic, das wär schonmal geklärt.
    aber wäre dieses 7.9 jetzt eine gute wahl? oder soll ich mich nach einem 7.3er umschauen?

    19. Juni 2008 um 22:42 Uhr #89823
    sonnen.maedchen
    Gast

    Dann wäre das 7’3er bestimmt besser, da wie der Doc schon sagte, schwer=ungünstig, und das größere wiegt bestimmt auch wieder bissel mehr.
    Also ich bin mit meinen 1,72m und 64kg mit dem 7’3er immer gut klar gekommen 🙂 das ist sicher für dich die günstigste Alternative

    19. Juni 2008 um 23:37 Uhr #89825
    rococo
    Gast

    das bic ist perfekt!das 7.3 reicht vollkommen bei deinem gewicht!
    perfektes board fürn anfang!
    viel spass……….einmal süchtig,immer süchtig!
    surfen rockt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    ich bin momentan auch jede woche auf dem wasser und in ca einem monat gehts für drei monate ans mittelmeer!
    da geht bestimmt auhc mal gut was so im spätsommer!

    wo surfst du denn?

    viele grüße aus kiel

    20. Juni 2008 um 0:14 Uhr #89831
    Holsten Edel
    Gast

    das norden malibu in 7.2 ist vielleicht noch eine gute alternative. ist wenigstens nicht so’n plastik muell und gibt’s auch gebraucht wie sand am meer.

    duckdive kannst du allerdings bei allen diesen boards vergessen. wuerde ich mir allerdings auch keine gedanken drueber machen bei deinem skill-level. ‚raus‘ kommst du auch ohne duckdive.

    20. Juni 2008 um 1:19 Uhr #89837
    runya
    Gast

    wuerde ich mir allerdings auch keine gedanken drueber machen bei deinem skill-level. ‚raus‘ kommst du auch ohne duckdive.

    naja, die erfahrung hab ich eben nicht gemacht.
    ich war immer total frustriert, weil ich diese weisswasserwalzen mit den grösseren brettern kaum überwinden konnte… darum hab ich das surfen immer ziemlich schnell wieder aufgegeben!
    wie macht ihr denn das? ich will ja nicht immer nur im schaum 10m vor dem strand rumturnen..
    und wenn ich mich darüber beklagt hab, hörte ich von allen seiten immer nur „duck dive üben..“

    20. Juni 2008 um 1:25 Uhr #89838
    runya
    Gast

    wo surfst du denn?

    also ich war letzten sommer einen monat in irland, da hab ich’s ab und zu mal versucht. das meer war aber oft total flach.
    dann war ich 2x 1 Woche in biarritz, aber da hab ich eben immer voll die krise gekriegt beim rauskommen, weil da immer erstmal ungefähr 10 schaumwalzen zu überwinden waren, bevor man mal im „echten“ line up war… und da hab ich’s einfach meistens nicht geschafft effektiv rauszukommen.
    muss dazu aber sagen, dass ich nie einen kurs besucht hab, sondern einfach mit meinem freund, der erfahrener surfer ist, unterwegs bin.

    dann haben wir bei uns noch eine stehende welle auf einem fluss (nicht münchen, bin aus der schweiz 😉 ) da war ich auch ein paar mal. ist aber ziemlich schwierig und eigentlich auch nicht zu vergleichen mit surfen im meer.

    20. Juni 2008 um 9:19 Uhr #89844
    sonnen.maedchen
    Gast

    hatten letztens in Holland auch so einen „netten“ Tag wo alles verblasen war und das Weißwasser einem alle 2 sec auf den Kopf gedonnert ist.
    War auch mit meinem Bic vor Ort – keine Chance, rauszukommen 😉
    Naja dann muss man eben ein bisschen vorne rumplantschen oder rausgehen und Fotos von seinen Kollägas machen 😉
    „das nächste mal wird es bestimmt wieder besser“ – right!

    20. Juni 2008 um 9:55 Uhr #89847
    runya
    Gast

    oje oje ich hab mich grad in ein brett verguckt, das hart an der schmerzgrenze meines budget-limits ist
    http://www.shakashop.ch/funboard-mini-malibu-c-230_180_184.html
    die beiden obersten
    ai ai

    😳

    einen boardbag müsste ich dann ja wohl auch noch mitkaufen, kostet ja auch nochmal ein halbes vermögen..

    20. Juni 2008 um 11:10 Uhr #89850
    n400
    Gast

    Das 7’9″ von BIC fährt sich aus meiner Sicht besser als das 7’3″.

    Die BIC-Bretter kannst du zur Not auch ohne Boardbag transportieren.

    20. Juni 2008 um 15:41 Uhr #89858
    runya
    Gast

    n400, wieviel kilo hat denn „deine sicht“? 😉

    ne, ich bin jetzt überzeugt, dass ich ein 7,3 will.

    das mit dem bic ohne boardbag ist natürlich ein argument, aber dafür geben die halt optisch wirklich nicht soo viel her.
    und da ich nicht damit rechne, in 2 jahren gleich auf ein shortboard umsteigen zu können/wollen, wird es wohl schon eine längerfristige investition, da lohnt es sich vielleicht, etwas mehr auszugeben, wenn man dafür richtig freude dran hat.
    wobei das bic ja wiederum eine viel längere haltbarkeit hat und unzerstörbar ist…

    20. Juni 2008 um 15:53 Uhr #89859
    Dr. Surf
    Gast

    muss dazu aber sagen, dass ich nie einen kurs besucht hab, sondern einfach mit meinem freund, der erfahrener surfer ist, unterwegs bin

    Vielleicht ist genau das der Grund. In einer Surfschule kriegst du von Lehrern erklärt, dass du dir einen sog. Channel zum rauspaddeln suchen mußt. Dort wirst du quasi von der Strömung unterstützt ins Line Up gezogen und mußt nicht ganz so heftig paddeln. Dein Freund macht das vielleicht instinktiv richtig, hat es aber selbst noch nicht bemerkt, oder ist zumindest nicht in der Lage, dir das System mit Strömungsverhältnissen an Beachbreaks zu erklären. Genau dafür gibts eben Schulen. Klar kann sich surfen auch selbst beibringen, aber du merkst ja selbst, dass der Lernerfolg dann länger dauern kann. Bevor du das nächste mal rauspaddelst: Setz dich einen Moment an den Strand und beobachte das Meer. Mit etwas Übung (und wenn es dir mal jemand erklärt hat) wirst du erkennen können, wo die Strömung reindrückt und wo das Wasser wieder abfließt. Genau da mußt du rein. Im Idealfall gehst du mit gutem Timing genau am Beginn einer Setpause rein und paddelst ziemlich entspannt durch den Channel mit trockenen Haaren raus bevor das nächste Set reinläuft.

    Die beiden Boards aus deinem Link sind von den Maßen her (nicht nur Länge, auch Breite und Dicke) beide für dich perfekt.

    Viel Glück!

    20. Juni 2008 um 16:26 Uhr #89860
    Holsten Edel
    Gast

    dr. surf hat es schon gesagt. bei vielen breaks gibt es zwischen den sandbaenken stellen, an denen das wasser tiefer ist und man leichter raus kommt.

    nur weil es sowas wie den duckdive gibt heisst das noch lange nicht, dass man den als anfaenger mal eben ein paar mal macht und easy draussen ist. der ist auch schwer zu lernen. man sollte auf der anderen seite den auftrieb, den ein grosses board bietet nicht unterschaetzen. damit hat man vielleicht mehr probleme im weisswasser, kommt aber auf der anderen seite auch schneller rausgepaddelt.

    20. Juni 2008 um 19:54 Uhr #89866
    runya
    Gast

    Vielleicht ist genau das der Grund. In einer Surfschule kriegst du von Lehrern erklärt, dass du dir einen sog. Channel zum rauspaddeln suchen mußt. Dort wirst du quasi von der Strömung unterstützt ins Line Up gezogen und mußt nicht ganz so heftig paddeln. Dein Freund macht das vielleicht instinktiv richtig, hat es aber selbst noch nicht bemerkt, oder ist zumindest nicht in der Lage, dir das System mit Strömungsverhältnissen an Beachbreaks zu erklären.

    Doch doch, das hat er mir schon erklärt mit den Channels. Aber naja, oftmals waren wir halt an Orten, wo sich diese Channels sehr schnell verschoben haben oder wo es auch im Channel noch brechende Wellen hatte.. Waren einfach häufig schwerige Umstände, denk ich mal. Und wenn man dann noch nicht so einen kräftigen Paddelschlag hat (ist ja eh ein Problem der Frauen, soviel ich weiss) dann hat man da wohl verloren..

    Ach ja, und oft war’s denn noch so, dass ich da im Wasser war, eben nicht in einem Channel sondern da wo die Post abgeht, dann hat mein Freund mir zugerufen wohin ich soll, wo der Channel sei. Aber das war oftmals halt ca. 10m entfernt oder so, und bis ich dann mal da angekommen bin hat mich das Weisswasser schon längst an den Strand gespült und dann hatte ich wieder keinen Bock mehr..
    Oft bin ich auch aus Trotz einfach irgendwo raus, weil ich keine Lust mehr hatte, ständig Position zu wechseln, so nach dem Motto „ich schaff das schon, mein wille ist stärker als das meer“ *lol* natürlich totaler blödsinn, danach war ich immer noch frustrierter weil’s logischerweise nie funktioniert hat 🙄

    naja, ich nehme mir vor, das in zukunft etwas seriöser zu planen 😉

    20. Juni 2008 um 20:53 Uhr #89874
    sonnen.maedchen
    Gast

    Lies doch mal Wave Culture oder andere hilfreiche Bücher 😉
    Dort steht u.a. dass man vor der Session erst einmal die „Area“ überblickt um sich einen Überblick zu verschaffen, wo man wohl am besten reinkommt und wo man letztendlich landen möchte (gern zitiert – selber aus Faulheit selten befolgt *schäm*). Mit der Zeit bekommt man auch den richtigen Blick dafür.
    Da findest du auch viele andere hilfreiche Tipps, auch zum Thema Boardkauf&Zubehör, Vorfahrtsregeln usw

    20. Juni 2008 um 21:27 Uhr #89880
    runya
    Gast

    gern zitiert – selber aus Faulheit selten befolgt *schäm

    genau, das ist es ja, man wüsste theoretisch schon wie man es machen sollte, aber man ist irgendwie zu faul dazu *gg*
    schon komisch irgendwie.

    aber danke für den buchtipp 🙂

    20. Juni 2008 um 22:29 Uhr #89885
    Holsten Edel
    Gast

    und dann hatte ich wieder keinen Bock mehr..

    alles klar, dann wissen wir ja jetzt bescheid…

    20. Juni 2008 um 22:48 Uhr #89887
    runya
    Gast

    und dann hatte ich wieder keinen Bock mehr..

    alles klar, dann wissen wir ja jetzt bescheid…

    ❓

    20. Juni 2008 um 23:35 Uhr #89892
    Holsten Edel
    Gast

    ohne fleiss kein preis. das trifft besonders auf’s surfen zu.

    wenn du uns dann so kommst ist es irgendwie muessig dir zu antworten. klar ist es manchmal frustrierend, davon kann ich hier an der nordsee ein lied singen, wenn die bedingungen mal wieder mehr als ‚bescheiden‘ sind, aber ‚keinen bock‘ hatte ich noch nie.

    vielleicht holt dein freund sich ja einen jetski. mit dem kann er dich dann ins lineup ziehen waehrend du die neue cosmopolitan liest und einen drink schluerfst.

    in diesem sinne. prost.

    20. Juni 2008 um 23:38 Uhr #89893
    Sebaschtian
    Gast

    da teilt aber jemand mit der großen kelle aus 😉

    21. Juni 2008 um 0:33 Uhr #89895
    rococo
    Gast

    hehe….nicht immer so hart holsten edel;)

    aber recht muss ich dir geben,ich kann mich auch daran erinnern nie unmotiviert gewesen zu sein in meiner anfangszeit…….motivation ist das mittel zum erfolg!

    also runya,zieh es durch!wenn du dabei bleibst udn durchhälst,wirst du sicher bald deine ersten schönen tale offs und turns in den wellen reissen!

    keep on riding

    21. Juni 2008 um 0:35 Uhr #89896
    runya
    Gast

    hattest wohl einen schlechten tag, holsten, was?

    man könnte ja meinen was ich für kraftausdrücke verwendet hab, also bitte… ausserdem bin ich niemandem „so gekommen“, ich hab einfach nur beschrieben wie es für mich manchmal war, und es war halt oft frustrierend. aber ich hab auch snowboarden gelernt, was am anfang auch frustrierend war, und wo ich auch oft keinen bock mehr hatte. trotzdem hab ich’s irgendwann geschafft. beim surfen wird’s auch so sein.

    ich such ja lösungen, damit ich in zukunft weniger frustrierende und mehr motivierende momente hab, dazu ist so ein forum ja u.a. auch da.

    und wenn du keine lust hast zu antworten, dann lass es einfach sein, aber solche ebenfalls mehr als müssigen kommentare kannst du dir echt sparen.

    21. Juni 2008 um 1:04 Uhr #89898
    runya
    Gast

    Danke rococo

    Mein Problem ist halt auch, dass ich mir oft selber im Weg stehe.
    Ich bin eigentlich sehr ehrgeizig und hab hohe Ansprüche an mich – zu hohe, ja, unrealistische sogar. Und wenn ich die nicht erfülle (logisch kann man nicht am 1. Tag schon aufstehen, auch nicht am 2.), dann bin ich schon demotiviert und hab das Gefühl, ich lerne es nie. Daran muss ich jetzt halt arbeiten, das ist mir klar.

    Übrigens: wenn ich zu der Sorte Frauen gehören würde, die es bevorzugt, Cosmo zu lesen und trinken, wär ich ja zufrieden, wenn ich nur am Strand liegen könnte. Bin ich aber nicht, ist mir zu langweilig!

    Nächste Woche gehe ich übrigens möglichst jeden Tag (hab die ganze Woche frei) auf den See zum paddeln 😀
    Hab jetzt noch 3 Wochen Zeit bis zu den Ferien, das reicht grad noch um die Paddelausdauer zu verbessern, dann werd ich hoffentlich auch nicht mehr so schnell aufgeben :-))

    21. Juni 2008 um 1:23 Uhr #89899
    omar
    Gast

    also, es ist wirklich keine zu hohe erwartung, am ersten tag aufzustehen – im weisswasser!
    wenn ich mir deine beitraege so anschau, siehts aus, als ob du einfach ohne plan (der dir wohl auch nicht gegeben wurdest) surfenlernen wolltest.
    deswegen eine frage:
    bist du jemals weisswassergerutscht (weisswasser is das was von einer schoenen welle uebrigbleibt und dich nur nach vorne traegt) und konntest du dabei schon sicher aufstehen/stehen?

    wenn nicht, dann bist du wohl den ganz harten weg gegangen, ohne jeglichen erfolg: deinem freund nach ins lineup und probieren wellen zu bekommen. das geht definitiv nicht (ausser du lebst neben einem strand und bist 12 – hast also ewig zeit 😉 )

    das problem entsteht halt, wenn man zu keiner surfschule geht und sich nicht genuegend vorbereitet.

    kauf dir einfach mal ein buch (zb wave culture) und wenn du unbedingt ein board gleich kaufen willst dann das 7’3er (ich mag das 7’9er mehr, aber das waer wohl etwas zu gross fuer dich) und dann lass dich nicht verleiten, einfach deinem freund nachzurennen.
    mach vielleicht, wenn das geld da is einen kurzen kurs, und ab dann lass dir zeit.
    Auch das Buch (das von keinen idioten geschrieben wurde) sagt, dass man erst sicher im weisswasser sein muss, um ueberhaupt an eine gruene welle und das lineup denken zu koennen und du wirst sehen, du wirst es doch lernen (und gar nicht sooo frustriert sein!)

    lg

    ps: andere moegichkeit, das ganze kurz und schmerzlos zu meistern: kauf dir eine gun und fahr nach californien. dort fragst du die leute nach „mavericks“, paddelst dann 2 gemuetliche minuten im bikini raus und holst dir deinen (letzten) ritt deines lebens.
    is halt teurer mit der anreise 😳

    21. Juni 2008 um 1:36 Uhr #89900
    runya
    Gast

    Hi omar

    Nein nein, ganz so wars doch nicht. Mein Freund hat mich da nicht ins offene Messer laufen..äh surfen lassen!
    Ich hab schon ziemlich viel Theorie mitbekommen und es war nicht alles ganz so planlos.
    Ich bin nicht sofort mit raus gepaddelt, hab schon erstmal im Weisswasser geübt. Aber bei meinem ersten Mal war’s sehr sehr windig, echt scheisse Bedingungen, rückblickend gesehen. Aber ich wollte damals halt unbedingt raus! Es ist nicht so, dass mir das an diesem Tag von jemandem empfohlen wurde 😉
    Ich konnte dann später schon ein paar mal stehend zum Strand surfen. Aber dann wollte ich halt ziemlich bald (wahrscheinlich zu früh) mal mehr, d.h. eine brechende Welle. Hab aber damals wenn ich mich richtig erinnere sogar ab und an mal eine erwischt und konnte auch aufstehen, allerdings stand ich dann nicht lange *g* (waren aber nur sehr kleine Wellen, nicht dass ihr denkt ich gehör zu diesen Verrückten, die sich gleich zu den 4m-Brechern wagen ohne Erfahrung)

    Es waren also schon Fortschritte da! Nur für mich damals irgendwie zu wenig. Wenn ich das aber heute so reflektiere, muss ich sagen, so übel ist es auch wieder nicht, dafür, dass ich nur sporadisch und immer nur kurze Zeit auf dem Wasser war. Und auch immer mit verschiedenen Brettern..

    Ich denke, wenn ich echt mal dranbleibe und nicht gleich aufgebe schaff ich das schon!

    21. Juni 2008 um 1:46 Uhr #89901
    Holsten Edel
    Gast

    Mein Problem ist halt auch, dass ich mir oft selber im Weg stehe.
    Ich bin eigentlich sehr ehrgeizig und hab hohe Ansprüche an mich – zu hohe, ja, unrealistische sogar.

    hey, falsches forum, soul-surfing hat nichts mit psychologie zu tun. 😈

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