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Start › Foren › Surfer Geschichten › 100 Tage Surfen im Jahr, wie geht das denn?

  • Dieses Thema hat 49 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 17 Jahren, 11 Monaten von BLINGBLINGSURFER aktualisiert.
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  • 28. April 2008 um 7:26 Uhr #15177
    knollerich
    Teilnehmer

    In einem anderen Thread wurde ich das gefragt. Ok, scheint ja doch eher unglaubwürdig zu klingen, ist aber im Grunde gar nicht so schwierig zu realisieren. Wie schaffe ich das also, 100 Tage im Jahr zu surfen?

    Ich gehöre zur abeitenden Bevölkerung und habe 29 Tage Urlaubsanspruch im Jahr. Das klingt im ersten Moment wenig, aber wenn man diesen Urlaub in Verbindung mit Feiertagen etc nimmt, dann lassen sich durchaus ein paar entspannte Wochen daraus stricken.

    Das Jahr hat 52 Wochenenden. Mit ein paar Wochen Urlaub im Jahr kommt man nicht auf 100 Surftage, also müssen die Wochenenden wohl herhalten. Ich bin nicht so der Partygänger. Meine Party findet an den Wochenenden auf dem Wasser statt.

    Ich wohne in Schleswig Holstein, kann also auch mal nach Feierabend aufs Wasser. Im Umkreis von 100km liegen die ganzen ganzen Ostseespots, im Umkreis von 400km halt unzählige Nordseespots. Nach langjähriger Suche weiß ich mittlerweile in etwa, wann wie wo … an welchen Stränden welche Art von Wellen laufen, brauche von daher also nur noch kurz auf die Karten zu schauen und loszufahren.

    Meine Saison beginnt am 1.1. und endet am 31.12.. Dass im Winter Nord- und Ostsee die besten Wellen haben, brauche ich wohl niemanden zu erzählen.

    Tja, was braucht man noch, um so oft wie möglich aufs Wasser zu kommen?

    – Ein schnelles Auto, in dem es sich auch gut übernachten lässt -> 150km/h mit Reserven sollte es auf langen Strecken schon bringen, das spart Zeit

    – die Freiheit, alles andere dafür stehen und liegen lassen zu können -> ich weiß, es ist nicht immer einfach, sein Umfeld zu überzeugen, aber das nächste Familienwochende ohne Wellen kommt bestimmt

    – Spontanität -> Ständig die Karten im Blick haben, um dann plötzlich sagen zu können: „Jetzt fahr ich los!“

    – eine Spur Verrücktheit -> Grundvoraussetzung für einen gelungenen Surftrip

    – sonst keine anderen Hobbies oder Verpflichtungen -> Alles andere nimmt viel zu viel Zeit/Geld in Anspruch

    – Sparsamkeit -> ich bin mir im Klaren darüber, dass die meiste Kohle für Diesel draufgeht, also versuche ich ausserhalb der Wellen so anspruchslos wie möglich zu leben.

    – Optimismus -> wenn du bei einer grenzwertigen Vorhersage anfängst zu zweifeln, dann wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach nicht losfahren, und darfst dir möglicherweise am Montag anhören, dass du ein richtig gutes Surfwochenende verpasst hast.

    28. April 2008 um 11:15 Uhr #87398
    chopes
    Gast

    einfach Geld…

    da hängt die Welt dran und letztendlich jeder surftrip.

    Als Schüler hat man zwar viele Ferien, aber einfach nicht genug Kohle um es entsprechend auszunutzen.

    Ich freue mich diesem Land bald den Rücken zu kehren, dann kostet ein surftrip hoffentlich nur noch ne kurze Fahrt 😮

    28. April 2008 um 11:45 Uhr #87401
    Molengespenst
    Gast

    Es ist nicht nur das Geld. Früher als Schüler/Student hatte ich viel Freizeit, aber kaum Geld, nun ist zwar ausreichend – wenn auch nicht übermäßig viel – Geld vorhanden, aber die Freizeit ist doch erheblich weniger geworden. Mit dem richtigen Zeitmanagement sind aber dennoch diese 100 Tage Surfen im Jahr drin – vorausgesetzt, man wohnt nur so weit von der Küste weg, dass sich zumindest noch Tagestrip lohnen.

    An Auswandern hatte ich damals auch gedacht. Das war aber dann doch nie eine wirklich ernsthafte Option für mich. Wo auf der Welt findest du schon eine auf Jahre hin gesicherte Existenz – natürlich in unmittelbarer Küstennähe – die neben ausreichend Geld auch noch so viel Freizeit hervorbringt, dass du jeden Tag mit dem eigenen Auto zu den Traumspots fahren kannst, und nebenbei auch noch 6 Wochen Jahresurlaub hast, um vielleicht auch mal die Verwandten in der Heimat zu besuchen.

    Glaub mir, die Realität sieht in den allermeisten Fällen ein wenig anders aus.

    28. April 2008 um 11:59 Uhr #87402
    Lizzie
    Gast

    surfen in deutschland ist schon ok, aber für mich ist fetch-surfen nur eine notlösung

    28. April 2008 um 18:16 Uhr #87422
    Molengespenst
    Gast

    Für mich ist die Ostsee auch nur eine Notlösung. Ich freue mich immer wieder, wenn richtiger Swell weiter oben vor Dänemark reinschwabbt, oder wenn es mal für 3-4 Wochen am Stück an einen der 3 Ozeane geht.

    Ob ich nun Windschwabbel in der Ostsee, kleine aber feine Grundschwellungen in der Nordsee oder halt druckvolle Ozeanwellen surfe. Wichtig ist mir auf jeden Fall, dass ich regelmäßig – im Schnitt 2 Mal in der Woche – ins Wasser komme.

    Ausser Wellenreiten mache ich zur Zeit keinen Sport, und fühle mich auf jeden Fall ausgeglichener, als wenn ich 100 Tage am Stück wellenreiten würde, und dann 265 Tage nicht.

    28. April 2008 um 18:30 Uhr #87424
    kopernikus
    Gast

    wie derbe stoked muss man sein um ernsthaft in der ostsee zu surfen?! find ich beeindruckend! derbe!

    28. April 2008 um 18:36 Uhr #87426
    malle
    Gast

    Molengespenst hat imho recht.. ich bin auch viele Optionen durchgegangen und hier im Forum gibts echt schon viele Diskussionen zum Auswandern etc.

    Gerade bei Optimisten ist echt immer viel Naivität mit im Spiel.. oft sogar Leichtsinn. Wenn jemand die ganze Angelegenheit aber überlegt und mit viel Engagement in die Hand nimmt, kann es sicher klappen. (gibts ja auch genug)
    Ich sehe in einigen Usern wie zb Molengespenst hier mein Vorbild.. oder auch andere, die ihr Leben so „hingebogen“ haben, oft nach NL zu kommen und Möglichkeiten gefunden haben, auch nur fürn WE mal aufs Brett zu gelangen.

    Ich habe nun nach Überlegung und dem Abwegen einiger Optionen vor, nach einem längeren Aufenthalt im Rest der Welt, nach meinem Studium nach SchlHol zu ziehen und da mein Ref zu machen. Vorteil ist, dass es da für Lehrer eine nicht auswegslose Situation gibt, das Ganze in Deutschland ist mit all den Vorteilen, die schon genannt worden sind und auch das Leben ansich nicht übermäßig teuer ist (verglichen mit manchem Ausland.. oder SüdD).
    Nachteil und Grund dafür sind m.M. die Umstände, ganz „oben“ zu wohnen und eben oftmals in der absoluten Provinz. Letzteres ist für mich aber kein wirklicher Nachteil.. ich mag die Landschaft und letztenendes ist es eben die einzige Möglichkeit in Deutschland am Meer zu wohnen. Ich freu mich drauf, wenns klappt.

    28. April 2008 um 18:54 Uhr #87428
    Lizzie
    Gast

    also ich freue mich auf jeden fall auch über kleine kabbelwellen als gar keine. aber deutschland an sich hat für mich persönlich keine wirklichen vorteile vor anderen ländern. der „lifestyle“ und meine persönlichkeit passen nicht wirklich zusammen, da gibt es weitaus entspanntere länder.

    28. April 2008 um 20:50 Uhr #87441
    Atlantikjunge
    Gast

    wie ich mich freuen würde wenn ich mein wenigstens mein abi schon mal hätte….

    gern hätte ich es ein wenig wie malle oder molengespenst

    28. April 2008 um 21:27 Uhr #87447
    Dr. Surf
    Gast

    Vorteile Deutschland gegenüber den meisten anderen Ländern auf der Welt:

    1. Arbeitssituation (im Vergleich ziemlich geringe Wochenarbeitszeit, viel bezahlten Urlaub, Krankengeld, recht weitgehender Kündigungsschutz, hohes Gehaltsniveau)
    2. „Gesamtzustand Land“: gute Infrastruktur, vergleichsweise wenig Kriminalität, fast keine Korruption, Sozialsystem (auch wenn alle jammern: bei uns muß niemand auf der Straße leben, das ist eine gewaltige gesellschaftliche Solidarleistung!)
    3. Gute Wohnsituation (sauberes Trinkwasser, isolierte Fenster – gibts z.B. selbst im hochentwickelten England nicht häufig, viel Grün in den Städten)
    4. hoher persönlicher Freiheitsgrad (z.B. Informations- und Religionsfreiheit)

    Leider keine Riffwellen, die in 25 Grad warmen, klarem Wasser brechen. Trotzdem: man nimmt vieles zu selbstverständlich weil man es nicht anders kennt. So übel ist es hier nämlich gar nicht. Deswegen kann ich die Überlegungen von Malle und Molengespenst gut nachvollziehen.

    28. April 2008 um 22:04 Uhr #87452
    surfatoll
    Gast

    Ich habe nun nach Überlegung und dem Abwegen einiger Optionen vor, nach einem längeren Aufenthalt im Rest der Welt, nach meinem Studium nach SchlHol zu ziehen und da mein Ref zu machen. Vorteil ist, dass es da für Lehrer eine nicht auswegslose Situation gibt…

    Aber das Schlaraffenland solltest du hier auch nicht erwarten, wenn du nicht gerade Gymnasiallehramt machst sieht es im Moment ziemlich besch… aus. Aber trotzdem ist SH die beste Option um Surfen und Referenderiat unter einen Hut zu bekommen. Und der Beruf des Lehrers später dann ebenfalls! 🙄

    Wenn du Infos brauchst meld` Dich einfach!

    Grüße Lars

    PS Und das Molengespenst macht alles richtig! 😉 Ich komme zumindest auch annähernd auf solch` eine Summe von Surftagen und es geht mir sehr gut dabei! 😀

    28. April 2008 um 22:07 Uhr #87453
    Lizzie
    Gast

    nachteile deutschland:
    – die bereits erwähnten nicht vorhandenen riffwellen
    – allgemeine latente spießigkeit (privatleben spielt sich meist hinter festen wänden ab, wenig leben „auf der straße“)
    – wenig „wilde“ natur (outdoor + camping aktivitäten sehr eingeschränkt)
    – spießigkeit auch in vielen firmen, oft ist wichtiger der schein als das sein (es wird viel auf äußerlichkeiten und oft zu wenig auf fähigkeiten geachtet)
    – wattenmeer und barriereinseln
    – Großbritannien vor der „Haustür“

    28. April 2008 um 23:51 Uhr #87460
    Mö
    Gast

    ob es passt das wort „spießigkeit“ im zusammenhang mit (allgemeinen) „nachteilen in deutschland“ zu verbinden bezweifel ich mal stark.
    Dr. Surf bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, das wir viele der Vorteile,die Deutschland uns bietet, nicht mehr bewusst wahrnehmen. Bei uns fallen sehr sehr wenig Menschen ganz durch das Soziale Netz. Womit wir wieder bei der „Spießigkeit“ wären. Eben die oft als Spießer bezeichneten (erfolgreichen)
    Menschen haben die „Soziale Hängematte Deutschland“ aufgespannt, unsere Generation leihert sie wieder aus…
    Wenn ich mich hier in Ungarn(genauso in der EU wie Rumänien :shock:) umschaue, kann ich dir im sozialen Bereich 100 Gründe für Deutschland geben…
    Und es gibt übrigens ein paar Berufe, wo das Aussehen sehr sehr wichtig ist, vor allem wenn man viel Kontakt mit Menschen hat…naja keine Grundsatzdiskussion an dieser Stelle.
    Es macht Freude zu lesen,mit welchem Eifer und postivien Gedanken das Molengespenst zum Surfen fährt. Ein echter Soul-Surfer eben 😉

    29. April 2008 um 0:14 Uhr #87461
    Jules
    Gast

    @Molengespenst Dein Beitrag oben hört sich toll an. Klingt nach Abenteuer. 😉

    Wenn ich „grooß“ bin will ich auch mal so werden.

    Nein Leute im ernst mal, natürlich ist es manchmal echt öde hier in Deutschland. Wie oft hab ich mir schon vorgestellt auf die Kanaren zu ziehen. Immer Sonnenschein und immer das Meer vor der Tür.
    Solche Gedanken kommen besonders dann, wenn man die grauen Gesichter hier sieht. Pessimismus und Genörgel.
    Da denkt man: „Typisch Deutschland!“ (Aber mal ehrlich, Probleme gibt es überall.)

    Wie der Herr Dr.Surf schon sagte… es gibt auch sehr viele Vorteile in Deutschland. Und nicht alle Leute hier sind spießig oder schlecht gelaunt. Spaß haben kann man überall. Man braucht nur die richtigen Leute und den Mut einfach mal etwas Verrücktes zu machen.

    Ich finde, dass es nichts schöneres gibt, als das Gefühl so richtig Fernweh zu kriegen. Und wenn man dann weiß, dass der nächste Surftrip nicht mehr lange auf sich warten lässt… Leude das ist Leben!

    (Ich sag immer: Reisen ist meine Religion!)

    29. April 2008 um 2:25 Uhr #87466
    MJBN77
    Gast

    ich wüßte noch eine Möglichkeit wie man es schafft 100 Tage im Jahr zu surfen, aber wenn ich die hier Preisgebe, heißt es bloß wieder „Angeber“ oder „Glück gehabt“. Aber vielleicht habt ihr sogar recht….

    29. April 2008 um 5:49 Uhr #87468
    Molengespenst
    Gast

    noch eine Möglichkeit wie man es schafft 100 Tage im Jahr zu surfen

    Das hat nicht zufällig was mit deinem Wohnort zu tun? 😉

    Ansonsten finde ich mich natürlich auch zum Teil in den Ausführungen meiner Vorredner wieder.

    Die ewige Rumnörgelei (die es nicht nur in Deutschland gibt), kann einen echt runterziehen. Damals, als ich vor diversen Entscheidungen stand, habe ich ebenfalls vieles durch eine rosarote Brille gesehen. Ich war mir sicher, dass es überall anders besser sein muss als hier. Dass das ganze vielleicht auch eine Flucht vor mir selbst gewesen sein könnte, kam mir absolut nicht in den Sinn.

    Sicherlich sehe ich auch heute noch einiges mit einer Spur Naivität. Dafür mag ich es aber so wie es zur Zeit ist. Körper und Geist geben mir positives Feedback. Sicherlich werden auch wieder andere Zeiten kommen, sich meine Prioritäten in ein anderes Extrem verlagern. Aber bis dahin werde ich so weiter machen wie bisher.

    Eines ist sicher: Wasser und Wellen werden im Leben eines Molengespenstes immer eine wichtige Rolle spielen.

    29. April 2008 um 9:55 Uhr #87469
    rococo
    Gast

    das hat garantiert mit seinem wohnort zu tun!!

    man,können wir hier im norden nicht auch mal 100 tage wellen haben 😛

    na ja..schön wärs……hier freut man sich schon,wenn es mal überhuapt kracht für nen paar tage 😉

    29. April 2008 um 10:36 Uhr #87478
    Tom
    Gast

    überlegt mal, wie viel zeit ihr investiert, um ein paar wellen runter zu rutschen. und setzt dann mal fahrzeit in relation zu wellenzeit 😥
    das funktioniert alles eine zeitlang ganz gut.
    wenn dann aber mal familie da ist und man richtig arbeiten muss wirds schwierig
    die einzig wirkliche lösung ist an einen ort zu ziehen, an dem man das surfen nebenbei betreiben kann. morgens vor der arbeit noch schnell ins wasser, vielleicht eine verlängerte mittagspause nutzen oder abends auf einen sun downer geht halt nur wenn man maximal 20 minuten anfahrtszeit zum spot hat.

    29. April 2008 um 10:48 Uhr #87480
    Lizzie
    Gast

    das stimmt. habe an mehreren orten im wellenreichen Ausland bereits für längere Zeit gelebt und konnte für mich persönlich keine verminderte lebensqualität zu deutschland feststellen, eher eine stark gesteigerte. bin grade „nur“ noch hier um die uni abzuschließen, danach: auf gehts!

    29. April 2008 um 12:56 Uhr #87489
    Dr. Surf
    Gast

    konnte für mich persönlich keine verminderte lebensqualität zu deutschland feststellen, eher eine stark gesteigerte.

    Alles eine Frage der Prioritätensetzung und die kann tatsächlich nur jeder für sich selbst machen.

    29. April 2008 um 14:57 Uhr #87498
    Holsten Edel
    Gast

    man,können wir hier im norden nicht auch mal 100 tage wellen haben 😛

    ich bin hier auf sylt letztes jahr bequem auf 100 surftage gekommen.

    man darf da natuerlich nicht waehlerisch sein und hier taeglich kopfhohe druckwellen erwarten, auch sind die wellen meistens schlechter (kleiner) als in dk. dafuer spart man sich aber das rumgegurke, kann mit glueck zu fuss zum strand laufen und geniest deutsche lebensqualitaet. arbeit gibt’s hier auch genug.

    wenn man seine beduerfnisse etwas zurueckschraubt macht man es wie viele hier, in der saison ( die immerhin von april bis ende oktober geht ) arbeiten und geld sparen, im winter ab nach marroko.

    aber wie’s oben steht. das muss jeder fuer sich selbst ausmachen.

    29. April 2008 um 17:09 Uhr #87509
    chopes
    Gast

    bester Kompromiss für Surfer, was Landschaft, Conditions, Lebensqualität angeht:

    go Oz!

    29. April 2008 um 17:19 Uhr #87510
    hippiekillerin
    Gast

    3. Gute Wohnsituation (sauberes Trinkwasser, isolierte Fenster – gibts z.B. selbst im hochentwickelten England nicht häufig, viel Grün in den Städten)

    Das kann ich voll bestätigen, nach 6 Monaten im englischen Winter weiß ich isolierte und doppelt verglaste Fenster sehr zu schätzen.

    Ich muss sagen, nach 2 längeren Aufenthalten im Ausland (Oz und England) weiß ich den Lebensstandard hier schon zu schätzen. Oz war natürlich schon genial, aber ich muss sagen, es wird leider dort nicht den Arbeitsplatz für mich geben, den ich möchte.

    Die 100 Tage im Jahre werde ich wohl nicht schaffen, was vor allem daran liegt, dass ich hier in Süddeutschland relativ weit weg von den Wellen bin. Falls sich die Gelegenheit ergibt, die sozusagen perfekten Voraussetzungen (gibt es natürlich nicht, aber fast perfekte ) für ein Leben näher am Meer oder im Ausland zu finden, würde ich es wohl schon machen. Aber ich fühl mich hier wohl, daher wird das nicht so bald sein.

    29. April 2008 um 17:56 Uhr #87511
    Lizzie
    Gast

    bester Kompromiss für Surfer, was Landschaft, Conditions, Lebensqualität angeht:

    go Oz!

    bester Kompromiss für Surfer, was Landschaft, Conditions, Lebensqualität angeht:
    go Nz!

    Alles eine Frage der Prioritätensetzung und die kann tatsächlich nur jeder für sich selbst machen.

    unterschreibe ich so

    29. April 2008 um 18:20 Uhr #87512
    MJBN77
    Gast

    jaja, hat mit dem wohnort zu tun. Hab halt Glück gehabt, dass meine Freundin hier her gezogen ist (und ich natürlich gleich hinterher). Aber man kann eigentlich jeden Tag surfen und schaffts auch mal für ein Stünderl vor oder nach der Arbeit!

    29. April 2008 um 18:23 Uhr #87513
    Paper
    Gast

    ….Oz wie auch Nz ( wo ich leider noch nicht war ) sind beides sicherlich nette Gegenden, ich hab auch schon mit der Ueberlegung gespielt mich dort niederzulassen bzw zu bleiben.
    Man muss bei diesen Fernzielen allerdings auch beruecksichtigen das man wenn man sich danach fuehlt nicht mal eben gerade so nach Hause fliegen kann.
    Zwei meiner besten Freunde sind vor ein paar Jahren nach Nz ausgewandert mit den gleichen Ideen wie sicherlich viele hier.
    Nur mit normalem Leben ( Wohnung, Auto , Wochenende was unternehmen ) ist es schon hart sich ueberhaupt mal ein Flug im Jahr zu goennen, davon abgesehen arbeitet die Mum meiner Kumpels noch bei der Lufthansa und in den letzten ich glaube dreieinhalb Jahren hats einer von beiden einmal geschafft zu Besuch zu kommen….
    Ich denke daher das ich in Europa bleiben werde, Wellen und Wetter sind beides mehr als akzeptabel und man hats nicht weit um Freunde und Verwandte zu sehen wenn man Lust hat geschweige denn Einwanderungs und arbeitserlaubnissstress….
    Das ist natuerlich nur meine Meinung dazu, jeder hat eigene Prioritaeten und sollte natuerlich das machen was ihn oder sie selbst am gluecklichsten macht….

    Aloha Pablo

    29. April 2008 um 18:53 Uhr #87515
    Tom
    Gast

    muss ja nicht gleich die andere seite des globus sein
    irland, oder für die freostbeulen portugal oder nordspanien tun´s auch
    am atlantik halt

    29. April 2008 um 20:26 Uhr #87519
    rococo
    Gast

    holsten edel hat folgendes geschrieben:
    arbeit gibt’s hier auch genug. ..

    ist das auf sylt oder generell auf deuitschland bezogen,dass es hier viel arbeit bzw genug arbeit gibt???

    denn auf sylt ist doch arbeitstechnisch laut meinem stand nicht ganz so viel los oder???

    oder liege ich da falsch?

    29. April 2008 um 21:00 Uhr #87522
    Dr. Surf
    Gast

    @hippiekillerin
    Du kennst sie also auch, die guten englischen Fenster mit total verzogenem Holzrahmen (= zieht wie Hechtsuppe) und Einfachverglasung. 😆

    @alle
    €5000,- Provision für jemanden, der mir einen Tip gibt, wo ich folgendes finde:

    – kulturelle Vielfalt und Tiefgang wie in Europa
    – Landschaft vergleichbar schön wie in Südfrankreich (müssen ja noch nicht mal Tropen sein)
    – Klima und urbanes Leben wie in Kalifornien
    – Wellen und warmes Wasser wie an der Goldcoast (aber ohne Haie) oder Indo
    – Arbeitnehmerrechte wie in Deutschland (30 Tage Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit usw.)
    – leere Line-Ups wie auf der Baja California in Mexiko
    – Berge in der Nähe (man will ja schließlich auch mal snowboarden gehen)

    Any suggestions welcome :mrgreen:

    29. April 2008 um 21:37 Uhr #87525
    Holsten Edel
    Gast

    denn auf sylt ist doch arbeitstechnisch laut meinem stand nicht ganz so viel los oder???
    oder liege ich da falsch?

    da liegst du falsch.

    sicherlich gibt’s hier nicht fuer jeden berufszweig arbeit, aber ich moechte mal behaupten, dass wenn du wirklich arbeiten willst, du hier in jedem fall einen job findest. sei es als handwerker, verkaeufer oder in der gastronomie oder hotelerie. in den meisten jobs bist du dann zwar im winter arbeitslos, aber da wollten wir ja eh nach marroko.

    echte ‚traumjobs‘ wie kurkartenkontrolleur, strandkorbvermieter oder der klassiker rettungsschwimmer kannst du hier auch mit etwas glueck ergattern.

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