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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Der "An was plane ich/arbeite gerade"-Thread › Antwort auf: Der "An was plane ich/arbeite gerade"-Thread

27. Mai 2020 um 9:38 Uhr #315349
Olddude
Teilnehmer

Meine Bretter sind fast alle ohne Schaum innen, aber die eine oder andere Schramme gibt es natürlich auch. In der Regel reicht dann aber anschleifen und neu mit Epoxy versiegeln, im Zweifel noch ein bisschen Glas dazu. Ein gut gemachtes Holzbrett ist aber meist unempfindlicher gegen Dings, es kommt eher zu mehr oder weniger tiefen Kratzern. Kracht es richtig, wird es dann unter Umständen aber schwieriger, da dies in der Regel mit eindringendem Wasser verbunden ist. Dann muss das Brett zuerst trockengelegt werden, schlimmstenfalls muss es dazu (mehrfach) angebohrt werden, damit alles Wasser ausläuft und es rasch trocknet. Wird es innen dauerhaft zu feucht, verrottet das Brett von innen, gerade Balsaholz ist da sehr empfindlich. (Versiegelt man das Brett auch von innen, ist das Risiko aber auch begrenzt, zu Lasten von etwas mehr Gewicht).

Bei einem defekten Box an der Finbox, kommt es auf das wie drauf an. In der Regel sind die Finboxen nämlich in einem Stück Holz fixiert, was wesentlich stabiler als Schaum ist, schlimmstenfalls wird halt alles getauscht.

Wenn Dein Mann aber ein bisschen „Wood“-Affin ist, sollte das alles kein Problem sein, übrigens auch kein Selbstbau, das ist handwerklich relativ einfach, es braucht auch nicht unbedingt viel Werkzeug, besonders wenn das Holz schon abgerichtet kommt.

Mein nächstes Brett wird übrigens nicht aus Balsa, sondern ich probiere mal billiges Pappel-Sperrholz also Plywood in Stärken von 3 und 6mm, evtl. furniert oder mit Kork überzogen.

Der einzige Brettbauer aus NZ den ich kenne (von seinen Internetauftritt und Videos her, dazu habe ich ihm einmal gemailt), ist Roger Hall, der baut auch Hotcurls, hat aber auch z.b. ein Balsa Longboard im Programm.

Egal wen Du nimmst, frag ihn nach Konstruktionsmethode (HWS oder chamberd, welche Art von Rails (solid oder strip planking rail), Holzarten und Materialstärken (Deck Bottom Ribs etc.), Verglasung (glass weight, resin type) und Innenlaminierung, bzw. Innenversiegelung und ob und welche Ventile (einfache Screws oder goretex) er einbaut.

Wir könnten dann abschätzen, wie stabil das Ganze ist und ob Du eher oder weniger Probleme erwarten kannst. Im Idealfall hast Du die Wahl zwischen unkaputtbaren Panzern oder empfindlichen Diven. Aber generell ist alles reparierbar und eindringendes Wasser immer Mist. Hatte ich schon 2 Mal, aber nicht wegen Dings und dongs sondern eigener Dummheit. Vergessen das manuelle Luftventil zu schließen und nach dem Flug nicht sorgfältig auf Schäden inspiziert führte zum Disaster.

Meine Bretter kommen Gewichtsmäßig an übliche Bretter ran, aber ein Mehrgewicht muss im Wasser nciht nachteilig sein, ein Longboard liegt deutlich stabiler und läuft super, auch wenn es etwas schwerer ist, kann aber trotzdem im Wasser genauso wendig sein. An Land ist jedes gramm Mehrgewicht natürlich spürbar…

 

 

 

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