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  • 27. September 2012 um 10:44 Uhr als Antwort auf: Surfen Phuket Oktober/November/Dezember #133371
    Slim
    Teilnehmer

    Hi,
    Es gibt keine richtigen surfbaren Wellen in Thailand. Es gibt so etwas wie wind swell, das heisst Oberflaechen-Wellen, die ca. 1-2 Fuss hoch ziemlich unorganisiert brechen. Mag genug sein fuer Anfaenger und ein bisschen auf dem Bauch rumzurutschen oder aufstehen zu ueben, ist aber nicht der Rede/Reise wert. Brauchst ein dickes, fettes Longboard, um ein bisschen Spass zu haben. Kommt auf Deine Ansprueche an.

    Die Wellen, die vor Phukets Stränden brechen sind so gut wie immer klein (hüfthoch). Das stimmt…
    Aber den Rest von deinem Beitrag kann man eigentlich getrost in die Tonne kloppen.
    „Es gibt keine richtigen surfbaren Wellen in Thailand“ :sick:
    Als ich von Ende November bis Mitte Dezember auf Phuket war, hatten wir an 12 von 15 Tagen Swell. Dieser kam immer bei nahezu windstillen Bedingungen und die Sets kamen immer sauber und geordnet an. Eine Local hat mir auch berichtet, dass dies meistens der Fall ist, wenn es Swell gibt. (Allerdings hat man auf Phuket von Anfang Januar bis Ende März überhaupt keine Wellen)
    Natürlich wird Phuket nicht von den Groundswells getroffen, die Bali erreichen, aber so übel, wie du es schilderst, ist es lange nicht.
    Die Surfszene von Phuket entwickelt sich stetig weiter und es gibt ein paar wirklich gute Locals. Von Cutback bis Air ist alles drin. Außerdem findet jährlich ein nationaler Surf Contest auf Phuket statt. Da wird nicht nur auf dem Bauch rumgerutscht. 😉
    Als ich dort war, bin ich auch ohne Longboard sehr gut zurecht gekommen….

    5. September 2012 um 22:01 Uhr als Antwort auf: Surfen Oktober/November #32119
    Slim
    Teilnehmer

    Ich weiß, du schreibst du bist fortgeschrittener Anfänger. Aber die Meisten, die das von sich behaupten, sind noch blutige Anfänger und haben außer einem wackeligen Take-Off nicht viel drauf. 😉 Nix gegen dich. Es ist bloß meine Erfahrung, dass sich die Leute gerade am Anfang überschätzen. 🙂

    Für die meisten Anfänger ist nicht nur Teahupoo ungeeignet, sondern auch viele Küstenabschnitte in Europa im Oktober und November.

    Andalusien hat da einen entscheidenden Vorteil für Anfänger:
    Viele geschützte Spots.

    In der Jahreszeit, in der du deinen Surftrip machen willst, werden Europas Küsten häufig von großen Swells getroffen. Und wenn ich groß sage, dann meine ich groß… :ohmy:
    Für Anfänger sind geschützte Buchten, in denen die Swells kleiner reinkommen, genau das Richtige. Solche geschützten Spots sind in Andalusien zahlreich vorhanden. Die Spots sind außerdem nicht weit voneinander entfernt, so dass du nicht deinen halben Urlaub im Auto verbringen musst.

    Auf welcher Insel der Kanaren warst du denn? Die Inseln unterscheiden sich teilweise deutlich voneinander. Gerade Teneriffa hat außer Surf (v.a. landschaftlich) noch einiges zu bieten.
    Viele Spots auf den Inseln sind allerdings alles andere als anfängerfreundlich. Gerade in dieser Jahreszeit können heftige Swells die messerscharfen Lavariffe bombadieren.

    Ansonsten kann ich dir noch 2 Ziele nennen, die ich im Auge habe: Ghana und Senegal

    Hier sind ein paar Vor- und Nachteile, die für oder gegen eine Reise in eines der beiden Länder sprechen:

    + fun waves
    + hohe Swellwahrscheinlickeit
    Ghana: (Groundswell im Oktober: 61% of the days; November: 51% of the days)
    Senegal: (Groundswell im Oktober: 55% of the days; November; 71% of the days)
    + warmes Wasser. Boardshorts!!!! (In Ghana das ganze Jahr über warm. Im Senegal zumindest zu deiner Reisezeit auch warm. Im Frühjahr kann man im Senegal allerdings einen Neo gebrauchen.)
    + schöne Strände für deine Freundin
    + keine crowds (In Ghana meistens noch weniger crowds als im Senegal. Aber beides kein Vergleich zu Frankreich, den Kanaren und Portugal)
    + keine Haiattacken

    – Regen (Ghana: Regenzeit im Oktober. Aber im November ist das kein Problem 😉
    Im Senegal ist es im Oktober und im November trocken.)
    – Schlechte Surfinfrastruktur (Bring lieber dein eigenes Board und ausreichend Wax mit, denn Surfshops wirst du hier nicht viele finden. In Ghana ist das ein größeres Problem als im Senegal.)

    Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner Entscheidung helfen. 😉

    P.S.: Lass deine Freundin auch mal aufs Board. Am besten bei kleinen Wellen und warmen Wasser, sonst verliert sie noch für immer die Lust aufs surfen. Wenn du Glück hast, gefällt es ihr und ihr zwei habt ein gemeinsames Hobby und weniger Stress in Zukunft, wenn es um die Urlaubsplanung geht.

    30. Juni 2012 um 20:22 Uhr als Antwort auf: Huge swell hitting West Africa the coming week:-) #30921
    Slim
    Teilnehmer

    Den Thread haste doch auch im surfermag forum gestart, oder?
    Ich sag nur: „Goat“ 😆 Naja, die Amis halt….

    Hammer Wellen kann man da nur sagen. Da kann man von Deutschland aus direkt neidisch werden.

    30. Juni 2012 um 20:17 Uhr als Antwort auf: Longboarden (Straße) und surfen? #131457
    Slim
    Teilnehmer

    Wenn du erst einmal mit dem Surfen anfängst, wirst du schnell feststellen, dass es eine andere Welt als das Longboarden ist.
    Durch das Longboarden wurde bestimmt dein Gleichgewichtsgefühl geschult. Da hast gegenüber anderen Anfängern leichte Vorteile. Dennoch ist es auf bewegendem Untergrund (Welle) etwas ganz anderes sein Gleichgewicht zu halten.
    Hinzu kommen einige Sachen, die zu Beginn extrem schwierig sind,die du nur während des Surfens lernen kannst. Hierzu gehören das Wellen lesen und sich richtig im Lineup positionieren, um den Take-Off am richtigen Punkt zu starten. Auch der richtige Bewegungsablauf des Take-Offs selbst muss erst einmal gelernt werden. Wenn du kein sehr guter Schwimmer bist, werden dich die Kräfte beim paddeln schnell verlassen.
    Das beste ist wahrscheinlich, wenn du am Anfang eine Surfschule besuchst. Dort bekommst du nicht nur die richtigen Techniken beigebracht, sondern wirst auch auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die dir vorher vielleicht nicht bewusst sind (z.B. Strömungen).
    Wie du dich auch entscheidest, ob pro oder contra Surfschule, ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß beim Surfen. Du wirst es nicht bereuen. 🙂

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