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pigeonslocal aktualisiert.
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30. Juli 2008 um 23:41 Uhr #16517
AnonymInaktivIch habe mal ne frage bezüglich des brechens von geshapedten shortboards. Unzwar liest man immer mehr das erfahrene surfer anfängern und besseren surfern davon abraten geshapedte boards zu kaufen, da sie sehr leicht brechen. doch ich habe schon zahlreiche stürze erlebt von profis, deren board kein kratzer davon getragen hat…
ich habe ne zeit lang ein nsp 6’2 shortboard gesurft und bin nun umgestigen auf ein 6’3 LOST speed damon und wollte mal fragen wie groß die gefahr ist bei der polyester-qualität meines LOST boardes…und wodurch bei euch boards zerbrochen sind…..
30. Juli 2008 um 23:59 Uhr #91942
marcelfaoGast1 longboard mal bei ebbe mit der noise in den sand gesteckt und von hinten hat eine wirklich sehr kleine welle geschoben- zack zwei saubere teile/ haelften.
1 minimalibu schoen von einer fetten (zavial)lippe in der mitte zerhacken lassen.
4 bretter beim transport von verschiedenen airlines schrotten lassen.
denke das flughaefen die gefaehrlichsten orte sind 😳
31. Juli 2008 um 0:36 Uhr #91943
DanjYGastwie schauts den mit der reperatur aus…ich meine das brett hat doch dann wasser gezogen….
31. Juli 2008 um 1:11 Uhr #91944
Dr. SurfGastWenn Boards auf Höhe der Standfläche gebrochen sind, sind sie unwiederbringlich im Eimer, da du sie zwar flicken könntest, sie aber nie mehr so steif wie vorher kriegst. Was anderes ist es, wenn dir nur die Nose abgeknickt ist.
Ob Boards brechen hängt nicht nur davon ab, was für Boards du surfst, sondern auch in welchen bedingungen du unterwegs bist. Bei einer hohlen, steilen Welle, bei der dir die Lippe direkt aufs Board kracht, langt schon eine recht kleine Welle aus, um ein Shorboard mit dünnem Glassing zu zerbrechen. Generell gehts aber an europäischen Beachbreaks etwas entspannter zu, da die Wellen im Schnitt hier recht lahm sind und die Lippen nicht so überwerfen. Pech kannste aber immer haben…
31. Juli 2008 um 10:39 Uhr #91947
LowtideGastHi
Mein Fish ist mir praktisch in der Mitte des Boards gebrochen resp. bis zum Laminat auf dem Deck. Ich konnte es also schön zusammenklappen. Das ganze passiert auch durch die Lippe einer Welle.
Da das Board relativ neu war wollte ich es auch reparieren lassen und habe es glücklicherweise getan. Die Standfläche wurde komplett erneuert. Das Board hat jetzt halt etwas mehr Gewicht aber es funktioniert immer noch einwandfrei. Die Reparatur hat zwar 120 AUD gekostet und hat auch 1 Woche gedauert aber ich habe immer noch Freude an diesem Board und es begleitet mich jetzt schon seit 5 Jahren….oh ich werde fast sentimental…..
31. Juli 2008 um 11:25 Uhr #91951
HGastUnzwar liest man immer mehr das erfahrene surfer anfängern und besseren surfern davon abraten geshapedte boards zu kaufen, da sie sehr leicht brechen.
„Shapen“ kann man, wie Du sicher weißt, mit „Formen“ übersetzten. Das erfahrene surfer davon abraten, „geformte“ Bretter zu benutzen, kann ich mir nicht vorstellen…
Ob ein Brett leicht bricht, hängt von der Bauweise ab. Und das ist unabhängig davon, wer das Brett herstellt (egal ob bic, nsp, und der Rest aus Thailand oder „custom made“ (schon wieder eine neue Vokabel 🙄 )).
Also, wie gesagt vom Hersteller gibt es drei Standard-Bauweisen:A) Polyurethan-blank, Polyesterharz: klassische Bauweise, der Schaum ist fast so was wie ein Integralschaum, d.h. aussen druckfester, innen weicher. Um eine ausreichende Druckfestigkeit zu erreichen, muss der Kern aber eine relativ hohe Dichte haben, ergo mehr Gewicht. Um dennoch leichte Bretter zu bauen, haben die Hersteller angefangen, beim Gewicht des Laminats zu sparen. Bei hohen Zug-/Druckkräften, die beim Durchbiegen des Bretts auftreten, kann das Glas die Kräfte nicht mehr aufnehmen => Brett bricht. Außerdem hat Polyesterharz die unangenehme Eingenschaft, eine geringe Bruchdehnung zu haben, dadurch treten Micro-Risse um Beulen auf, das Laminat wird schon „vorgeschädigt“.
B)Polyurethan-blank (manchmal) oder EPS-blank, Epoxidharz: gleicher Aufbau (Kern, mit Laminat umwickelt) aber anderes Prinzip: Die Bereitstellung der notwendigen Druckfestigkeit übernimmt mehr das Laminat als der Kern => leichterer Kern, dickeres Laminat. Zug-/Druckkräfte werden von dem dickeren Laminat aufgenommen, das Brett bricht nicht so leicht. Außerdem gibt es noch weitere Vorteile von Epoxidharz.
C) „Doppel-Sandwich“: Kern (von innen nach außen: sehr leichtes EPS – Laminat – Hartschaum/Balsa – Laminat). High-end-Bauweise, die so ausgelegt werden kann, das ein Brett fast unkaputtbar wird. Die Thailand-Brettfamilie umgeht das äußere Sandwich meist durch den Einsatz von speziellen Matten, die viel Harz aufsaugen und dadurch zwar druckfest, aber auch schwer werden.
Die Bauweise gibt die Bruchanfälligkeit vor. Dein Brett fällt in Kategorie A, ist also am anfälligsten. Natürlich gibt es innerhalb der Kategorien Unterschiede durch die Qualität der Verarbeitung. Wenn ein Polyesterharz-Laminat gut gemacht ist (kein Harzüberschuss, guter Faservolumengehalt, schwerere Gewebe (6 oz. statt 4 oz.)), ist es natürlich entsprechend haltbarer. Aber es wird nie die „Haltbarkeit“ der Bauweise B erreichen usw. Aber da Du, weil du ein Lost surfst, ja kein Anfänger mehr sein kannst, ist es am besten, für das Brett gefährliche Situationen ganz einfach zu vermeiden 😉
31. Juli 2008 um 11:46 Uhr #91955
LizzieGastr. Aber es wird nie die „Haltbarkeit“ der Bauweise B erreichen
in einigen „extremfällen“ schon, z.b. ein dick geglastes 3 stringer longboard mit bauweise a im vegleich zu einem leicht geglasten shortie aus kat. b. 🙂
31. Juli 2008 um 11:56 Uhr #91957
HGastgeshapedte shortboards
war das Thema 😉
31. Juli 2008 um 12:06 Uhr #91960
HGast…aber sonst stimmt das natürlich!
31. Juli 2008 um 22:04 Uhr #91992
SchlickschlupfGastegal ob bic, nsp, und der Rest aus Thailand
dumme Frage, außerdem off-topic, aber wirbt bic nicht damit, dass sie in Frankreich produzieren?
Greetz
2. August 2008 um 21:41 Uhr #92120
n400GastH hat das schon zeimlich gut beschrieben.
Hier ist nen ganz interessanter Link (ist schon geposted worden): http://www.boardlady.com/anatomy.htm Ist zwar ziemlich spezifisch, aber super aufschlussreich!!
4. August 2008 um 22:03 Uhr #92205
pigeonslocalGastdoch ich habe schon zahlreiche stürze erlebt von profis, deren board kein kratzer davon getragen hat…
Die Pros auf der ASP bekommen auch fast für jeden Contest ein neues Board von Ihren Shapern. Pressure Dings habe ich auf jeden Fall schon gesehen auf den Boards nach einem Contest.
Profis sind also auch nicht vor gebrochenen Brettern gewahrt nur macht es denen nicht viel aus da sie noch 10 andere in ihrem Quiver haben 8)
8. Oktober 2014 um 21:41 Uhr #16518
BustamannMitgliedDa sich dieser Thread immer noch in den Suchergebnissen findet, hier mal detaillierte Infos warum und wann Surfboards eigentlich brechen:
http://www.buster-surfboards.com/d/wann-warum-brechen-surfboards.html
So brechen übrigens alle Boards egal ob ein schlecht laminiertes 200 € Powerpoint Board oder ein 700 € Surftech Sandwichboard.


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