Start › Foren › Surfer Geschichten › wie geht Paddeln?
- Dieses Thema hat 36 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 18 Jahren von
Hodsen aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
6. Juni 2008 um 8:52 Uhr #15665
AnonymInaktivHey freaks!ich surfe seit einigen Jahren habe mich aber schon immer gefragt welche Art von Paddeln wohl die effektivste und die beste ist??
habt ihr paar Tips?THX
TED6. Juni 2008 um 11:24 Uhr #89319
MolengespenstGastPaddeln ist eine Wissenschaft für sich. Bist du mehr so der Longboarder? Dann guckst du hier:
https://www.youtube.com/watch?v=FwlX4GBcnbU
Kneepaddling find ich auch ganz nett. Nicht sehr effektiv aber macht Laune:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Zum Shortboardpaddeln habe ich auch was gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=6T0_YdPb78s
Ich persönlich „paddel“ auch gerne im „Bruststil“ raus. D.h. beide Arme gleichzeitig unterm Board nach hinten durchziehen und mit den Handflächen entlang den Rails wieder nach vorne holen. Für mich als Ex-Leistungsschwimmer ist das die kraftsparenste Methode, wenn auch nicht die schnellste. Aber immerhin bin ich damit schneller als viele Hundekrauler.
6. Juni 2008 um 11:29 Uhr #89320
t0biGastWichtig in meinen Augen:
Arme unter dem Brett durchziehen, nicht seitlich, da du sonst bei jedem Armzug nicht nur nach vorne Schub gibst sondern auch zur Seite. Gleicht sich zwar aus, aber macht dich langsamer.
Arme tief eintauchen und erst dann wenn der Arm komplett im Wasser ist das höchste Drehmoment entwickeln, also richtig Bums dahinter geben.
Beim Paddeln ins Lineup ist es wichtig gleichmässig schnell zu paddeln (solange man Duckdiven kann).
Beim Paddeln immer den Kopf hoch nehmen, sodass deine Brust das Brett nicht mehr berührt und ganz wichtig: die Knie zusammen und nicht wie Anker neben dem Brett herschleifen.
Das alles ergibt eine recht unnatürliche und daher am Anfang sehr anstrengende Haltung zu der man sich zwingen muss, da es wesentlich angenehmer erscheint einfach das Kinn aufs Brett zu legen und die Füße links und rechts als Stabilisatoren zu nutzen. Aber auf lange Sicht ist die o.g. richtige Art wesentlich effizienter und kraftsparender…
6. Juni 2008 um 12:30 Uhr #89322
AmareloGasttobi hat recht. die richtige technik zu beherrschen, d.h. einen best. bewegungsablauf korrekt auszuführen, ist grundsätzlich kraftsparender und somit effizienter. das trifft gerade bei zyklischen bewegungsabläufen zu. also auch auf das paddeln. also immer schön üben.
6. Juni 2008 um 12:56 Uhr #89325
MöGastund immer schön die Finger ganz eng zusammenhalten, das da KEIN TROPFEN Wasser durchpasst.
6. Juni 2008 um 13:04 Uhr #89326
zeabeaGastund immer schön die Finger ganz eng zusammenhalten, das da KEIN TROPFEN Wasser durchpasst.
hab mal gehört, dass man die finger leicht auseinander machen soll – die verwirbelungen bringen wohl höheren wasserwiderstand.
ich hab die finger auch eher zusammen, aber nicht superfest
but whatever suits you best – ich denke man sollte verschiedenes probieren und dann sieht man schon
6. Juni 2008 um 13:32 Uhr #89328
Dr. SurfGast… das höchste Drehmoment entwickeln
Hast du Propeller statt Hände? 😉
6. Juni 2008 um 13:48 Uhr #89329
t0biGastHast du Propeller statt Hände?
Go-Go-Gadgeto Propeller!
6. Juni 2008 um 15:27 Uhr #89335
chopesGastwichtig finde ich, die meiste Kraft in der hier eingezeichnete Eintauchphase des Arms aufzuwenden

da man sonst zu viel Schub nach unten/oben gibt anstatt parallel zur Gleitrichtung.
Edit: lese gerade, dass t0bi das so ähnlich bereits beschrieben hat
Die Arme überhalb des Wassers flach und ausladend wieder nach vorne zu führen erweist sich mir als kraftsparender als eng am Körper.
Ansonsten zur richtigen Positionierung aufs Brett legen und nach vorne schieben bis die Nose eintaucht und sie dann durchs Hohlkreuz korrigieren, dann sollte man eigentlich richtig liegen.
6. Juni 2008 um 15:43 Uhr #89337
t0biGastIch möchte prophylaktisch darauf hinweisen, dass das Bild NICHT von mir ist ;):D
6. Juni 2008 um 16:13 Uhr #89338
a.n.n.aGast…aber genau so siehst du doch aus 😯
6. Juni 2008 um 20:27 Uhr #89349
leBeatGastPaddeln ist eine Wissenschaft für sich. Bist du mehr so der Longboarder? Dann guckst du hier:
die japanischen videos sind echt super. die klimpermucke ist so schön unaufregend. 🙂 mein japanisch ist auch etwas eingerostet, aber die bilder erklären sich ja von selbst.
7. Juni 2008 um 0:39 Uhr #89359
orbiGasthm, wurde die Handhaltung schon erwähnt? Immer möglichst rechtwinklig zur Wasseroberfläche; also den Winkel des Handgelenks stetig verändern …
vg
7. Juni 2008 um 2:30 Uhr #89360
search4wavesGastim Brustschwimmstil paddeln find ich mal ziemlich schwuol (entschudigt den politisch unkorrekten Ausdruck)
Ich mach immer die Kraul S- Bewegung, wobei ich in der zweiten Phase das Wasser unterm Board nach hinten drücke.
Müsste mal anhand einer Schnur bei uns am Baggersee eine Entfernung abmessen und dann schauen, wie schnell man auf 50 Meter ist. Dann können wir ja vergleichen und sehen, wer die beste Technik hat 😉
7. Juni 2008 um 13:09 Uhr #89365
chopesGasthm, wurde die Handhaltung schon erwähnt? Immer möglichst rechtwinklig zur Wasseroberfläche; also den Winkel des Handgelenks stetig verändern …
vg
und am besten so halten, als würde man Wasser schöpfen. Die Theorie, dass man mit gespreizten Fingern mehr Wasser verdrängt, kann ich logisch nicht ganz nachvollziehen 😯
7. Juni 2008 um 17:01 Uhr #89381
MöGastDie Theorie, dass man mit gespreizten Fingern mehr Wasser verdrängt, kann ich logisch nicht ganz nachvollziehen 😯
ich auch nicht. das stimmt auch vorn und hinten nicht. aber nach spätestens 3 zügen merkt wohl jeder selber, das er sich nicht bewegt 😆
7. Juni 2008 um 21:12 Uhr #89387
nobGastAlso so ohne Hand kann ich dir das auch schwer erklären!^^
Du musst eigentlich die Finger genausoweit spreizen wie der Sog der sich sozusagen um den Finger bildet breit ist! Dadurch benutzt du sozusagen den Sog als Verdrängungsfläche mit!
So zumindest erklär ich mir das als Leihe…7. Juni 2008 um 21:51 Uhr #89391
MöGastDas wären ja nur ein paar Milimeter. Und du kannst deine Finger nicht kontinuierlich die 2 3 mm auseinander halten. das Wasser drückt die Finger dann auseinander,wenn du einen Zug machst.
7. Juni 2008 um 23:18 Uhr #89394
MolengespenstGastFinger nicht die ganze Zeit fest zusammenlassen, da ist was dran. Hat meiner Meinung nach was mit den Verwirbelungen an der Hand zu tun und mit den Luftblasen, die man ständig mit durchzieht.
Wie hat die van Almsick damals noch gesagt? „Man muss das Wasser spüren!“
Nochmal zum Bruststil: Den wende ich nur an, wenn ich Kraft sparen will. Ob das nun schwuol aussieht oder nicht, ist mir eigentlich ziemlich egal. Manchmal bekomme ich damit sogar Wellen ange“schwommen“: erst im letzten Moment, kurz bevor die Welle das Heck anhebt, aufs Board legen, sofort mit beiden Armen kräftig durchziehen, Takeoff machen, surfen. Sieht ebenfalls verdammt schwuol aus, nämlich so, als ob ich die Welle gar nicht erst anpaddel, sondern sofort draufstehe.
7. Juni 2008 um 23:39 Uhr #89395
killeGastFinger ganz zammen is doch quatsch. Mal nach laminarer und turbulenter Strömung googlen. Selbst wenn es keine Wirbel gäbe, die gespreizten Finger haben immer noch die gleiche Querschnittsfläche als die geschlossenen.
Und es kostet au keine Kraft seine Finger ganz natürlich ein klein wenig offen zu halten, zumindest bei mir.
happy surf, olé 🙂8. Juni 2008 um 0:16 Uhr #89396
chopesGastDa kein Paddel strahlenförmig sondern eine zusammenhängende Fläche ist, werden geschlossene Finger schon ihre physikalische Richtigkeit haben 😆
8. Juni 2008 um 0:27 Uhr #89397
wannasurfGastdas mit den fingern kann man machen wie man will…wenn ich mich recht an die biomechanik vorlesung beim thema schwimmen erinnere, ist es quasi bumbs ob geschlossene oder gespreizte finger…da bist weder schneller noch brauchst mehr oder weniger kraft…
8. Juni 2008 um 1:51 Uhr #89399
omarGastDa kein Paddel strahlenförmig sondern eine zusammenhängende Fläche ist, werden geschlossene Finger schon ihre physikalische Richtigkeit haben 😆
weils wuascht is
is nur anstrengend (fuer mich), immer krampfhaft die finger zu schliessen.
einfach so machen wie man das beste gefuehl hat, solangs nicht mit total geoeffneten fingern oder verkrampft is8. Juni 2008 um 9:23 Uhr #89401
MöGastNaja,berichtet mal wenn ihr das nächste mal vom schwimmen/surfen nach hause kommt, wieviel schneller ihr mit eurer gespreizten Fnger Methode seid
8. Juni 2008 um 13:38 Uhr #89411
SurfridersGastalles klar wird´s mal gleich ausprobieren 1000 THX
10. Juni 2008 um 0:05 Uhr #89475
omarGastso, war gestern surfen und hab extra fuer dich mich mal auf meine haende konzentriert:
mein daumen steht ab und meine restlichen 4 finger sind zwar beinander aber nicht sehr fest. hab da noch nie drueber nachgedacht und das is eben meine „natuerliche“ haltung10. Juni 2008 um 0:13 Uhr #89477
MöGastUnd hast du auch mal variiert? also Daumen dran, Finger auseinander,Finger zusammen, Schaufelhand usw…?!
10. Juni 2008 um 0:33 Uhr #89478
t0biGastMr. Spock-Paddeln fehlt noch!
10. Juni 2008 um 0:42 Uhr #89479
omarGastdaumen dran: zu verkrampft
finger auseinander (gespreizt): 😳
finger zusammen: wie gesagt, so mach ichs, nur dass ich sie nicht fest zusammendrueke und der daumen nicht dabei is, der is gekruemmt und treibt sein eigenes spiel 😉
schaufelhand: 😈 will mich ja nicht eingraben
Mr.Spock-Paddeln: meine ohren sind zu klein 🙄 , scheisse11. August 2008 um 11:36 Uhr #92528
MöGastund immer schön die Finger ganz eng zusammenhalten, das da KEIN TROPFEN Wasser durchpasst.
hab mal gehört, dass man die finger leicht auseinander machen soll – die verwirbelungen bringen wohl höheren wasserwiderstand.
Nachtrag : Stimmt, Michael Phelps hat seine Finger auch nicht zusammen, sondern leicht gespreizt, dann kann das ja nicht so falsch sein.Werd ich bei Gelegenheit mal ausprobieren
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.
