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Horst-Günther aktualisiert.
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10. November 2011 um 21:42 Uhr #29007
AnonymInaktivVergangene Woche bei meiner letzten Surfsession an der Adria (viele Felsen und Steinküste) hab ich zuerst meine Centerfinne verloren und anscheinend etwas später eine Sidebite Finne. Gemerkt, dass etwas nicht stimmt, hab ich erst nur durch ein unruhiges Verhalten beim Bottom Turn, das Kurven war instabil. Erst nachdem ich ich dann noch 1-2 Abgänge gemacht habe (schon der Take off war so komisch, beim Anpaddeln ist das Board hin- und her) und ich daraufhin unters Board gesehen hab, war es dann eindeutig; eine Centerfinne und eine FCS Sidebite weg. Glücklicherweise hatte ein Kumpel ein zweites Board dabei. Ich hab mir dann so meine Gedanken gemacht und einfach über die Wichigkeit von Finnen nachgedacht. Soll ja welche geben, die meinen, dass Finnen ebenso wichtig sind, wie Shape, Länge usw.
Was meint ihr? Surft ihr immer mit den Standardfinnen, so günstig wie möglich oder frisiert ihr eure boards mit spitzenfinnen auf? es gibt ja dinger, die kosten ja fast soviel wie ein gebrauchtes surfboard … 🙄
10. November 2011 um 22:43 Uhr #127064
roots1976GastDas fin setup kann das Fahrverhalten eines boards komplett verändern, positiv und negativ, und damit auch den Einsatzbereich. Lohnt sich definitiv mit verschiedenen Finnen herumzuexperimentieren. Standard FCS M5 sind aber auch durchaus gute Finnen. Für ’n Anfänger oder nicht so fortgeschrittenen surfer eigentlich eh erstmal egal, was man „drunter trägt“…
Vor allem die großen Finnen bei FCS, sag mal ab ’ner MR ’78 aufwärts, sind bekannt dafür verloren zu gehen. Liegt wohl an den Hebelkräften. Angeblich haben die die Finnen“stecker“ mittlerweile verändert, vergrößert oder was auch immer, keine Ahnung, müsste ich nachgucken ob da wirklich ’nen Unterschied zu erkennen ist. Ist mir aber auch schon mit kleineren FCS Finnen passiert, daß da eine verlorengegangen ist, warum auch immer. Schlimmer ist es, wenn die Finne nicht nur flöten geht, sondern schön noch den fin plug nebst Laminat rausreisst, bevor sie in den Untiefen des Meeres verschwindet.
Geht allerdings auch ganz gut ohne Finnen…
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11. November 2011 um 6:25 Uhr #127071
chopesGastfinde Finnen durchaus wichtig, lege jedoch nur begrenzten Wert darauf, ob es jetzt glassflex oder pc’s sind.. standard habe ich unter boards erstmal M5 und eine M3 als center, fuer mich das vorhersehbarste und allroundigste setup fuer meine breaks hier. wenns groesser wird kommen AM2 rein und wenn es kleiner wird kommt das quad ausm Schuppen.
Demnach ist eine board/finnen kombi durchaus sehr wichtig, am liebsten lasse ich Finnen, die perfekt mit einem board funktionieren, direkt immer drin.
11. November 2011 um 11:53 Uhr #127075
peterleeGastSchlimmer ist es, wenn die Finne nicht nur flöten geht, sondern schön noch den fin plug nebst Laminat rausreisst, bevor sie in den Untiefen des Meeres verschwindet.
genau das ist passiert, wie kann das sein, einfach so, ohne aufprall. denn ehrlich gesagt, hab ich keinen aufprall, auf steinen oder so, gemerkt.
kostet mich ordentlich der vorfall. hab übrigens so eine centerfinne verloren:http://www.hawaiiansouthshore.com/shop/True-Ames-Greenough-4A.html
11. November 2011 um 12:00 Uhr #127078
roots1976GastPeter, scheint an den Kräften zu liegen, die auf die Fläche der Finne wirken und damit auch auf die im Verhältnis sehr kleinen Stecker der Finnen. Anders kann ich’s mir auch nicht erklären. Und, wie gesagt, das scheint vor allem ein Problem bei FCS (gewesen) zu sein, wie es das Echo in internationalen Foren so wiedergibt…
11. November 2011 um 13:55 Uhr #127082
ManfredGastZu dem Thema „Wichtigkeit der Finnen – oder auch Fin-Setup“ habe ich bitte eine Frage: Müssen die Finnen zum Boardshape und zum Fahrkönnen passen? Nach einem Unfall (Sturz auf die Finne im Wasser und Finne mit Plugin gebrochen) hat der Händler mir (Anfänger) nach erfolgloser Reparatur ein neues Board gegeben. Minimalibu mit spitzer Nose (hoher Rocker), Swallow-Tail und kurzen aber weit nachhinten verlaufenden (Thruster)-FCS-Finnen. Wann oder überhaupt setze ich eine vierte Finne (Quad)? Oder doch andere Finnen – tiefer (> 11 cm) und dicker, oder egal?
Danke
11. November 2011 um 14:30 Uhr #127083
roots1976Gast…hat der Händler mir (Anfänger) nach erfolgloser Reparatur ein neues Board gegeben. Minimalibu mit spitzer Nose (hoher Rocker), Swallow-Tail und kurzen aber weit nachhinten verlaufenden (Thruster)-FCS-Finnen. Wann oder überhaupt setze ich eine vierte Finne (Quad)? Oder doch andere Finnen – tiefer (> 11 cm) und dicker, oder egal?
Danke
Keine Ahnung was der Händler dir da gegeben hat, aber ein Minimalibu ist das mit Sicherheit nicht. Nach dem zu schließen, was du da beschreibst, hast du einen performance fish oder dergleichen bekommen. Poste mal ’nen pic und die Maße des boards…
11. November 2011 um 15:46 Uhr #127087
ManfredGastnehme das og. Thema mal zum Anlass und stelle deshalb meine Frage zur Fin-Konfiguration. Wollte eigentlich schon im Oktober zu Fritt fahren und neben den Fragen evtl. auch ein Pad kaufen.
Roots – pics kann ich nicht einfügen, Maße sind 7.4*21.1/2*2.5/8, also anfängergeeignet. Aber jetzt: Aufbiegung/Nose beginnt bei ca. 7“ (Minimal-Board daneben) und Finnen sind 10,6 cm tief, 14,8 cm Fläche. Das Tail besitzt einen „Einschnitt“ bei ca. 4.5 cm.
11. November 2011 um 23:27 Uhr #127092
roots1976GastOk, von den Maßen ausgehend scheint’s ’nen Funboard oder sowas zu sein. Minimal hat in der Regel ’ne rounded nose. Die Angaben, wo da die nose-Aufbiegung und soweiter beginnt sagt mir jetzt nix. Bilder sagen da mehr als Worte. Kenne dein Körpergewicht und deinen Könnensstand nicht, kann also nichts zur Tauglichkeit dieses Brettes sagen.
Wie auch immer, was war nochmal deine Frage? Du wolltest was genau zum Thema Finnen wissen ? Oben habe ich ja bereits geschrieben, dass man experimentieren soll. Vor allem aber macht es Sinn, sich mal ein wenig mit den Eigenschaften und shapes verschiedener Finnen zu beschäftigen, damit man versteht warum welche Finne wie wann funktioniert, wenn x depth, y base, z sweep, etc. Solltest du noch Anfänger sein, dann ist das aber für dich noch relativ uninteressant, weil du den Unterschied im Fahrverhalten wohl eher nicht bemerken wirst, wenn’s nur grade aus Richtung Strand geht oder man noch im Weißwasser übt. Was war das da mit dem quad? Hat dein board 5 Steckmöglichkeiten für Finnen, oder wie war die Frage gemeint? Wenn du’n thruster setup hast und nicht 2 zusätzliche Steckplätze mehr vorhanden sind, dann kannst du dir logischerweise keine vierte Finne dazustecken und ’nen quad setup haben…
12. November 2011 um 12:53 Uhr #127098
MichelGastHi zusammen,
dass Finnen wichtig sind und das Fahrverhalten des Bretts beeinflussen kann ich mir noch vorstellen. Mir ist aber (vermutlich weil ich keine verschiedenen Finnen habe) noch nicht klar, was eine „gute“ Finne von einer „schlechten“ unterscheidet. Welche Fehler treten denn auf, wenn man eine zu kleine/zu große Finne hat?
Kann vielleicht auch jemand sagen, wie es sich äußert, wenn die Finnen zu weit vorne oder zu weit hinten ins Brett eingebaut werden?Grüße,
Michel12. November 2011 um 21:03 Uhr #127101
ManfredGastAlso mein Board hat fünf Fin-Steckplätze wobei ich als Anfänger Thruster-Setup fahre. Gehört habe ich, dass die Anzahl der Finnen und deren Positionierung (Winkel zur Nose) wichtig für Geradeauslauf, Geschwindigkeit und für Stabilität bei Turns ist.
Eigentlich will ich mit dem Board möglichst klar kommen und mögliche Fehler vermeiden oder Hilfen fürs Lernen schaffen (Finnen für Stabilität, Pad für richtigen Stand etc.)12. November 2011 um 22:35 Uhr #127102
clemensGastIch experimentiere sehr gern mit Finnen rum und hab dabei unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Das Ganze hängt sehr stark von der Kombination (welches Board mit welchen Finnen) ab.Bei FCS gibt’s ne gute Übersicht mit der Terminologie: http://www.surffcs.com/eu/technology/fins/Characteristics.aspx
Mein erstes Experiment waren die H2 Finnen.
Fand ich etwas overrated, aber das war wohl Marketing.
Ich bin sie länger nicht gesurft, zuletzt aber immer als Sidefins an einem Standard-Fish. Am Shortboard hat mich das Verhalten immer etwas irritiert.Danach kamen Experimente mit unterschiedlichen Größen mit M5 und M3, jeweils als Seiten- oder Center-Fins.
Mein Al-Merrick Mongrel (Retro-Smallwave-Shortboard) fährt sich in kleineren Wellen ganz gut mit M5 und einer M3 als Center.
Das zielt natürlich darauf ab möglichst viel Release zu haben.Im letzten Jahr bin ich dann fast durchgängig FG-5’s gesurft, an großen Tagen aber auch mal TC-Redline mit einer beliebigen 5er als Center.
Bin von dem Setup mit einer kleineren Center-Fin also in normalen Bedingungen wieder weggegangen. Gestört hat mich, dass die Beschleunigung und der Drive darunter leiden. Wenn man seine Turns mit der richtigen Technik ansetzt, kriegt man die Finnen auch mit nem normalen Setup ganz gut aus der Lip raus.
Was mir in eher hohlen Wellen, auch schon bei kleineren Bedingungen (so ab 3ft) aufgefallen ist, ist dass mein Tail beim seitlichen Take-off etwas slidet und fast ausbricht. Das liegt einerseits an den Finnen, andererseits aber auch an den Rails, die da teilweise nicht voll greifen.
Deshalb war der Effekt auch eher beim Small-Wave Board zu spüren, aber auch manchmal beim Step-Up, wenn es größer war.
Da tendiere ich also auch wieder zu größeren Finnen.Und seitdem ich mein ganz neues Board und neue Finnen habe, hab ich mit denen natürlich rumprobiert.
Das sind einmal PG-5 und PG-PD, die haben im Endeffekt die gleiche Base, aber mehr Depth und Pivot (der obere Teil geht weiter nach hinten und hat mehr Fläche).
PG Finnen sollen sich von allen FCS Finnen am ehesten wie Glass-Ons anfühlen, Glass-Ons bin ich erst einmal gesurft, kann ich also nix zu sagen.
Eigentlich wollte ich mir PC holen, gab aber keine 5er 😉Die PG-PD benutze ich momentan auch am neuen Small-Wave Board und sie fühlen sich trotz der Größe super an.
Die richtige Finne hat die richtige Größe im Vergleich zu Wellengröße, Gewicht des Surfers, Beschaffenheit der Rails und Boardlänge.
Zu kleine Finnen geben nicht genug Speed, brechen bei Turns aus (cool beim Topturn, blöd beim Bottomturn).
Zu große Finnen lassen einen fast nur gradeaus fahren, man ist dann zwar schnell, muss aber seine Turns in zu großem Radius fahren und kann die Turns nach dem Einleiten kaum mehr korrigieren.Zur Auswahl ruhig mal die entsprechenden Sektionen bei FCS durchlesen.
13. November 2011 um 4:37 Uhr #127103
chopesGastWas mir in eher hohlen Wellen, auch schon bei kleineren Bedingungen (so ab 3ft) aufgefallen ist, ist dass mein Tail beim seitlichen Take-off etwas slidet und fast ausbricht
mit welchem setup? Das passiert mir staendig, auch nicht nur beim takeoff, sondern wenn du nah an der pocket in hohlen wellen surfst und das Wasser das tail hochziehen will, dann spuere ich wie das tail wegrutscht – ist aber sehr kontrollierbar. Passiert mir mit der M5 + M3 konfig..mag das gefuehl ehrlich gesagt, so richtig im bottom turn abgeschmiert ist es mir noch nicht, die M5 sind aber auch „plenty“ fuer meine ~70kg
13. November 2011 um 11:28 Uhr #127105
kwaiznGastalso ganz grob kann man sagen das finnen sehr weit hinten eher geradeauslaufen und finnen sehr weit vorne sind eher gut drehen….
ideal ist irgendwas dazwischen.
dann ist entscheident wie das verhältnis von vorderen finnen zur centerfinne ist.. also ob die weiter auseinander sind oder eher enger zusammen. enger zusammen.. mehr drive.. weiter auseinander eher looser
auf deinem dominator?? breite tails brauchen auch etwas mehr finnenfläche…. is aber nur ne idee. kann auch an was anderem liegen..
@ manfred
so ganz versteh ich deine frage nicht.. aber falls du dir neue kaufen willst:
kauf dir einfach m3; m5, oder m7 je nachdem wie schwer du bist und dann kannst du nix flasch machen…. die beiden sidefins in die vorderen steckplätze die centerfinne ganz nach hinten…. ( hab ich auf nem 5-fin auch schon anders gesehn 🙂 )
„Das sind einmal PG-5 und PG-PD, die haben im Endeffekt die gleiche Base, aber mehr Depth und Pivot (der obere Teil geht weiter nach hinten und hat mehr Fläche“
Schräg.. ich habe immer gedacht eine aufrechtere finne ist wendiger und eine finne die weiter nach hinten geht( also mehr rake hat), hat mehr kontrolle…. wäre ja auch logisch da die flächenverteilung des finnensetups eher nach hinten geht…..
aber da sind auch noch ander einflussfaktoren wie z.b das profil und flexverhalten der finnen, bzw asymetrisches flexverhalten(side flext center wenig flex(k2.1)).
13. November 2011 um 13:11 Uhr #127106
clemensGastmit welchem setup? Das passiert mir staendig, auch nicht nur beim takeoff, sondern wenn du nah an der pocket in hohlen wellen surfst und das Wasser das tail hochziehen will, dann spuere ich wie das tail wegrutscht – ist aber sehr kontrollierbar. Passiert mir mit der M5 + M3 konfig..mag das gefuehl ehrlich gesagt, so richtig im bottom turn abgeschmiert ist es mir noch nicht, die M5 sind aber auch „plenty“ fuer meine ~70kg
auf deinem dominator?? breite tails brauchen auch etwas mehr finnenfläche…. is aber nur ne idee. kann auch an was anderem liegen..
Mit den FG-5 auf einem Small-Wave Board (5’10“ x 18 5/8″ x 2 5/16″), hat natürlich ein breiteres Tail (Squash) und etwas boxy Rails.
Ich mag den Effekt nur wenn ich direkt beim Take-Off seitlich in die Tube reinrutsche 😉
Das Problem ist, dass das erstens einen Kontrollverlust bedeutet und zweitens Speed kostet. Das Gefühl ist aber ganz witzig.edit: Ah ja, ich hab glaub grad so 73kg? Sonst so um die 70, wenn ich nicht so fit bin..
„Das sind einmal PG-5 und PG-PD, die haben im Endeffekt die gleiche Base, aber mehr Depth und Pivot (der obere Teil geht weiter nach hinten und hat mehr Fläche“
Schräg.. ich habe immer gedacht eine aufrechtere finne ist wendiger und eine finne die weiter nach hinten geht( also mehr rake hat), hat mehr kontrolle…. wäre ja auch logisch da die flächenverteilung des finnensetups eher nach hinten geht…..
Ne, das ist schon genau richtig so.
Bei mehr Rake muss man die Turns in einem größeren Arch fahren. Super Denglisch.
Deshalb wundert es mich ja etwas, dass sich die PG-PD auf dem Small-Wave Board gut anfühlen. Allerdings hat das Board ein Single-Concave, was es etwas „looser“ macht.Jetzt wird’s aber erstmal Zeit für das Step-Up, fading 5-6ft 🙂
13. November 2011 um 14:32 Uhr #127107
chopesGastnein nicht auf dem Dominator, da lass ich das quad dran, das funktioniert am besten… habe benanntes setup an einem 5’11 shortboard aber mit etwas breiterem tail und hip, rails sind aber scharf..hatte aufgrund der behinderten bedingungen in den letzten wochen hier noch keine gelegenheit es in kraeftigeren Bedingungen auszuprobieren, hoffentlich schmiert mir das tail da nicht ab. Wenn, dann muss ich einfach die AM2 reinschrauben denke ich, eh besser geeignet dann..
wuerde nur gerne mit so wenig finnengeschraube wie moeglich auskommen, da ich mich nicht dauernd an wechselnde setups gewoehnen will (first world problem)
wie king kelly, der hatte zu thruster zeiten (weiss nicht wie es beim quad ist jetzt) immer die selbe center finne drin
16. November 2011 um 4:00 Uhr #127160
NikeGasthab nen Set M5 , AM2, H2 bei zur Zeit 75kg
Am2 sind super in größeren Bedingungen, gefallen mir in den Turns auch besser als die M5 die surf ich so gut wie gar nicht mehr.
Hab mir die H2 neulich als schnäppchen für 60$ in Oz gegönnt, da FCS die jetzt nurnoch in ner neuen Karbon-Kevlar Konstruktion anbietet und die Lagerbestände in der „alten Bauweise“ rausmüssen…
Sehr geile Finne vor allem bei late-takeoffs in steileren Wellen.
Setup ist zur Zeit 6’4″ x 18 3/4″ x 2 3/8″ single concave, squash Tail.
Die H2 hat ja extrem viel Cant fährt sich auch gut, ist nur ungewohnt, dass man bei nem steilen Drop kurz slidet, bevor die Finne richtig greift und das Board beschleunigt.16. November 2011 um 4:08 Uhr #127161
NikeGast@ chopes
hast du mal das Lost Stealth oder Sub-Scorcher getestet? überleg mir eins davon als Small-Wave Shortboard zuzulegen.
Stealth in 5’10“ x 19″ 2 1/4″
Sub-Scorcher 5’8 x 19 1/4″ x 2 5/16″
bei 75kgHat Kirrasurf massig Firewires in stock? War bislang noch net da. Bin gerade aussem Norden wieder da und häng in Brisbane rum auf der Suche nach nem bezahlbaren Van.
16. November 2011 um 5:40 Uhr #127162
chopesGastvon lost habe ich nur das F-1 getestet als Alternative zum Flexfire, leider in nicht wirklich adequaten Wellen, daher wenig aussagekraeftig.
das sub scorcher sieht nach einem geilen board aus, leider keine erfahrungen damit oder berichte aus erster hand..
Kirrasurf und Local Knowledge in nobbies haben beide firewires in stock (jedoch nur die gefragtesten modelle), fast in der mitte der beiden shops in currumbin waters liegt die firewire fabrik, da kannst du ja mal schauen was die im sales rack stehen haben, falls du nicht nur nach den FST Lost teilen schaust
ich surfe gerade zu 90% dieses teil in 5’11×18 3/4×2 3/16 (das ist etwas duenner als standard config): http://www.youtube.com/watch?v=VT24eRGOr1c
schau es dir bei Gelegenheit mal an, wenn das ding heute zerbricht hat stu 10min spaeter einen anruf mit bestellung!17. November 2011 um 13:51 Uhr #127196
Horst-GüntherGastfinnen sind scheisse. mmmhhhh.
also, kwaizn hat das ja ganz richtig zusammengefasst. ich erkläre es den leuten immer so:
1. je weiter die hintere finne von den vorderen entfernt ist, deste mehr halt in der welle(längs gesehen). je weiter zusammen, desto weniger halt, aba theoretisch mehr geschwindigkeit.
2. je weiter die finnen im gesamten hinten sind, deste mehr halt. je weiter vorne, desto weniga halt, aba theoretisch mehr geschwindigkeit.
3. je größer die finnenfläche, desto mehr halt. je kleiner die finnenfläche, desto weniger halt, aba theoretisch mehr geschwindigkeit.
von den 3 grundregeln kann man mit ein bissl intelligenz das meiste andere ableiten.
schöö
25. November 2011 um 12:26 Uhr #127324
derfreundGastIch fahr Bonzer!
😉
25. November 2011 um 20:54 Uhr #127326
clemensGast3. je größer die finnenfläche, desto mehr halt. je kleiner die finnenfläche, desto weniger halt, aba theoretisch mehr geschwindigkeit.
Das mag ja theoretisch so sein, aber in der Realität sieht es anders aus.
Je länger die Base, desto schneller.
Das liegt hauptsächlich daran, dass man Geschwindigkeit nicht durch geradeausfahren bekommt, sondern durch das Erzeugen von Drive.Ansonsten hast du jetzt mehr so die Shapersicht angesprochen.
Ich kann ja meine Finplugs nicht anders setzen, bin also auf Änderungen an den Finnen selber angewiesen.25. November 2011 um 22:40 Uhr #127327
Horst-GüntherGastDas mag ja theoretisch so sein, aber in der Realität sieht es anders aus.
Je länger die Base, desto schneller.
Das liegt hauptsächlich daran, dass man Geschwindigkeit nicht durch geradeausfahren bekommt, sondern durch das Erzeugen von Drive.rischtisch. das hängt aber widerum nicht nur von der base ab. aber man könnte noch einen 4. punkt hinzufügen. nämlich, dass je mehr halt(bis zu einer gewissen grenze) ein brett hat, desto mehr möglichkeit hat man aktiv geschwindigkeit zu erzeugen, aber von sich aus hat ein brett mit weniger halt auch mehr geschwindigkeit…
26. November 2011 um 0:46 Uhr #29008
roots1976GastSo, mal ’nen bißchen zusammenfassen:
depth/Tiefe: Ist der Abstand von der Finnenunterseite (base) bis zu höchsten Stelle der Finnenspitze (tip). Die Stecker (plugs) werden nicht mit gemessen. Depth beschreibt, wie tief die Finne in’s Wasser ragt und beeinflusst, wie gut die Kontrolle und der Halt (hold) der Finne in den turns ist.
Je mehr depth = desto mehr hold in turns
Je weniger depth = desto weniger hold, desto eher Gerutsche (slide) in turns, aber auch leichter aus turns zu lösen (release)base/Grundseite: Ist die breiteste Stelle der Finne und die Seite, welche auf dem board aufliegt. Beeinflusst den Vorwärtsschwung (drive) und die Beschleunigung (acceleration).
Je mehr base = desto mehr drive und acceleration, aber unter Umständen schwerer zu drehen
Je weniger base = desto weniger drive und acceleration, aber unter Umständen leichter zu drehensweep/rake/Bogen/Neigung: Beschreibt wie weit die Finne nach hinten gebogen ist und beeinflusst den Drehpunkt (pivot) der Finne.
Je mehr sweep/rake = desto mehr drive und traction, desto weniger drehfreudig, weitere turns
Je weniger sweep/rake = desto weniger drive und traction, desto drehfreudiger, engere turnsarea/Fläche: Beschreibt die Fläche der Finne und beeinflusst den Halt (hold) in turns.
Je mehr area = dest mehr hold, gut für größere Wellen und/oder schwerere surfer
Je weniger area = desto weniger hold, gut für kleinere Wellen und/oder leichtere surferflex(ibility)/Biegsamkeit: Beschreibt wie stark eine Finne auf Druck nachgibt bzw. wie schnell die Finne in den turns ihre maximale Biegsamkeit erreicht.
Je mehr flex = desto mehr drive, desto schnellere Reaktion, schnellere turns, desto schnellere release, eher für fortgeschrittene surfer
Je weniger flex = desto weniger drive, desto langsamere Reaktion, desto langsamere bzw. längere turns, desto spätere release, fehlerverzeihender und darum eher für weniger geübte surfer(Dann gibt’s noch cant, foil, Material, aus der die Finne besteht etc. – ebenfalls von Einfluss…)
Ein paar Grundregeln:
– Fühlt sich das board zu steif an, kleinere Finnen, Finnen mit weniger sweep/rake oder Finnen mit mehr flex ausprobieren.
– Fühlt sich das board zu beweglich, zu hibbelig an und läßt den drive vermissen, größere Finnen, steifere Finnen oder Finnen mit mehr sweep/rake ausprobieren.
– Generell benötigt eine leichtere Person Finnen mit weniger area um entsprechenden hold in den turns zu haben.
– Um ein board reaktionsfreudiger zu machen, steifere Finnen wählen.
– Boards mit viel rail, insbesondere mit enger beieinander stehenden Finnen (wie z.B. bei einer gun) benötigen Finnen mit weniger area.
– Boards mit viel rocker benötigen unter Umständen Finnen mit mehr area, Finnen mit mehr depth oder Finnen mit mehr sweep/rake.
– Boards mit tiefen channels im tail benötigen Finnen mit weniger area.
– Boards mit breiteren tails (wie z.B. fishes) benötigen Finnen mit mehr area, als boards mit schmaleren tails.
– Bei einem kürzerem board für größere oder kraftvollere Wellen größere Finnen oder Finnen mit mehr sweep/rake auswählen.
Beispiel:
Habe meinen boogie fish, der vom shape her schon sehr wendig ist, lange nur mit FCS MR TX fins gesurft, deren Maße sind:
Area: 21.05″² / 13580mm²
Base: 5.06″ / 128mm
Depth: 5.58″ / 142mm
Sweep: 33°
Die Finne wird eigentlich mit einer kleineren trailer fin, also mit insgesamt drei Finnen, gesurft. Boogie fish ist aber ein twin fin fish, also immer ohne trailer gesurft.
Performance: Gut. Recht viel drive, hold und recht drehfreudig.Habe dann jetzt mal auf die FCS MR ’78 umgerüstet, deren Maße sind:
Area: 22.99″² / 14830mm²
Base: 5.19″ / 132mm
Depth: 6.05″ / 154mm
Sweep: 29.3°
Diese Finne ist als reines twin fin setup ausgelegt und kommt nicht mit trailer fin.
Performance: Sehr gut. Etwas weniger flex als die MR TX. Noch mehr drive als die MR TX, da mehr base. Noch mehr hold, da mehr depth und noch drehfreudiger, da besserer pivot durch weniger sweep, also weniger nach hinten gezogener, sondern eher aufrechter Finnenform. Board reagiert auf Grund der größeren Steifheit der Finnen deutlich schneller, turns sind noch engere möglich, bei gleichzeitig sehr gutem Halt und größerer Geschwindigkeit aus den turns heraus. Down the line merklich schneller. In a word, lots of drive and turns on a dime…
Bei aller Diskussion über Finnencharakteristiken darf man nicht den shape eines boards außer Acht lassen. Form des tails, Breite des boards, Dicke der rails, fin setup (thruster, twin, twinzer, quad, bonzer, single), Abstand der Finnen voneinander, vom rail, vom tail, und so weiter und so weiter, bestimmen ebenfalls im Zusammenspiel wie die performance des boards ist und ob die jeweiligen Finnen, als auch das jeweilige board überhaupt ihr Potential ausspielen können.
Die FCS MR ’78 (links) im Vergleich zur FCS MR TX (rechts). Beide Finnen liegen bündig mit den plugs auf einer Bodenfuge, so daß man neben sweep/rake und base, auch die depth gut vergleichen kann:

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