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roots1976 aktualisiert.
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21. Oktober 2013 um 12:34 Uhr #36211
Jens-3MitgliedHallo Leute,
bei mir gehts Freitag los nach Java.
Werden die erste Nacht wohl in Jakarta verbringen, da wir so spät ankommen und wollen uns dann einen Mietwagen( jaja, ich traus mir mal zu) mieten und zuerst runter grob Richtung Ujung Kulon Nationalpark.
Oder eben hier hin ( -6.837721,105.88043 ). Leider finde ich da nirgends was zu Surfspots.
Ich brauche nun nicht den super hohlen Mega Spot mit den riesen Barrels über Riff…. surf hauptsächlich Longboard und mein Simmons und mag den kräftigen Soulsurf.Kennt sich grundsätzlich jemand damit aus einfach irgendwo zu surfen wo man ne schöne Welle sieht, oder sollte man an den bekannten Spots bleiben?
Bin fast jedes We in DK unterwegs…surfe auch ganz gut… also trau mir da schon recht viel zu.
In Nicaragua anfang des Jahres bin ich auch einfach reingegangen wo es mir gerade gefallen hat, aber Java kenn ich noch nichtAlso Leute… haut Tips raus… ;.)
Freu mich
21. Oktober 2013 um 20:22 Uhr #36212
roots1976TeilnehmerHi,
der Ujung Kulon national park darf nur mit permisi, also ’nem permit/’ner Genehmigung betreten werden. Frei herumrennen darf und sollte man dann aber nicht. Normalerweise hat man einen park ranger zur Seite, der einem genau erklärt, wo und wie und was (nicht). Auf Pulau Peucang sind park ranger stationiert, dort gibt’s auch die Möglichkeit zu pennen, unter anderem in einem surf camp, welches dort seit Jahren existiert. Sonst im Grunde nirgends. Vor Pulau Panaitan gibt’s world class Wellen, aber die sind sehr anspruchsvoll und entsprechen sicher nicht dem, was du suchst. Für’s longboard sind diese Wellen auch nicht gemacht.
Außerhalb des national park findest du natürlich die eine oder andere (sehr) gute Welle in West Java. Einige spots sind ja weitläufig bekannt und entsprechen dem, was du suchst (spots kannst du dir bei wannasurf etc heraussuchen…). Es gibt auch einige semi-secret spots, die man aber selber finden muss. Viele der Wellen laufen über Riff, aber es gibt auch einige beach- und point breaks. Zu der Frage, ob man einfach so in’s Wasser geht, wenn man eine gute Welle entdeckt hat und niemand sonst ist vor Ort: Kann man nicht pauschal beantworten, muss jeder selber in sich hineinhorchen, der in dieser Situation steckt. Hängt von der Welle ab. Und davon, ob man alleine unterwegs ist oder zu zweit (oder noch mehr). Von der eigenen Verfassung. Vom Könnensstand. ’nen netter kleiner beach break zerbricht einem sicher weniger den Kopf, als ein point-/reef break, der womöglich noch weiter draußen bricht und schwieriger zugänglich ist. Die Wellen könnten sich auch größer als erwartet entpuppen, die Strömung tückisch sein, das Riff sich knapp unter der Wasseroberfläche befinden, die Tide völlig falsch gewählt sein. Oder alles ist perfekt und man hat die session seines Lebens. Eine gesunde Portion Risikobereitschaft sollte man schon mitbringen. Um abseits der bekannten spots einsame Wellen in diesen doch recht gut bereisten Breitengraden zu finden, muss man natürlich schon suchen. Heißt, viel herumfahren. Glück haben. Vielleicht wird man fündig, vielleicht hat man aber auch nur viel Zeit mit der Suche vertrödelt und man kommt gar nicht in’s Wasser. Einsame spots würde ich persönlich woanders suchen oder auf Java tatsächlich nur mit viel, viel Zeit im Rücken. -
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