Welches Surfboard als Anfänger ?! :D

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  • #310727

    juneheaven
    Teilnehmer

    Hi, ich bin neu hier und bin gerade frisch (naja ist schon etwas her :D) aus meinem ersten Surfurlaub zurück. Hatte dort einen 6-Tageskurs und hatte dort immer ein 8“- Softboard… Am letzten Tag hab ich dann ein kürzeres (schätze 7“) Softboard bekommen. Ich stand relativ schnell, ziemlich sicher auf dem Brett und die weißen Wellen klappten ziemlich schnell sehr gut. Mit dem etwas kürzeren Board kam ich bei Weitem besser zurecht. Ab dem vierten Tag hab ich dann mit den ersten grünen Wellen mehr oder weniger erfolgreich gekämpft… Mein größtes Problem war es ins Line- Up zu kommen, da das Brett so schwer handelbar war und man ja schlecht Duck-diven konnte 😀

    Auf jeden Fall startet mein Auslandsemester (4 Monate) auf Bali bald und danach geht es noch ins drei-monatige Surfcamp in Australien. Jetzt überlege ich, welches Board ich mir auf Bali zulegen sollte. Bin 1,67m groß, weiblich und ca 58kg schwer, mache 6x die Woche Sport und würde mich als überdurchschnittlich sportlich einschätzen.

     

    Vielen Dank schonmal für jeden Tipp 😉

     

    #310728

    stmadmin
    Keymaster

    Das Board auf Bali zu kaufen ist auf jedenfall schon mal gut, so sparst du den Transport.

    Sofern es nicht die grosse Liebe wird… würde ich das Board auch wieder dort verkaufen, bevor es nach Australien geht. Wenn Du ein gebrauchtest nimmst, wirst Du so vielleicht mit 50€ Verlust aus der ganzen Sache raus gehen, wenn überhaupt.

    Soviel dazu

    Mit einem 7 Fuss Board kannst Du immer noch nicht duckdiven. Auch diese ganzen voluminösen Umsteigerboards kannst Du kaum duckdiven.

    Ich würde Dir  bei Deinem Gewicht ein Board zwischen 6’10“ und 7′ empfehlen welches breit und dick ist wie dieses

    7’0″ 22.25″ 19.80″ 15.55″ 2.89″ 51.20 l

     

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  stmadmin.
    #310742

    NatalieInvers
    Teilnehmer

    Ich weiß das beantwortet nicht die Frage – und mir ist klar dass so mancher neue Surfer möchte am liebsten schnell auf einem stick shredden und mit Leichtigkeit unter Brechern duckdiven möchte – aber was ist falsch
    an der guten alten Eskimo Rolle?
    Ich bin vielleicht nur durchschnittlich fit und sicherlich kein besonders technisch begabter Surfer, aber ich hab einige Jahre Erfahrung und zu meinen fittesten Zeiten konnte ich bei 53 kg Körpergewicht nur maximal ein 33l Volumen board wirklich effektiv duckdiven.
    Ok, ich bin vielleicht auch ein bisschen alt. Aber eine Bekannte von mir ist ehemalige Wettkampf Surferin mit gleichem Gewicht und duckdived auch nur ihre shortboards mit kleinem Volumen.
    Ich ch meine die Eskimo Rolle gehört ins Repertoire des beginner/intermediate Surfers und damit kommt man auch gut ins line up mit ein bisschen Volumen.
    Ist auch gar nicht als Angriff gemeint aber ich hatte das Gefühl das mit dem duckdiven kann ich bei einem Surfer der gerade dem weisswasser entwachsen ist so nicht stehen lassen.
    Nix für Ungut.

    Cheers Natalie

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate von  NatalieInvers.
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    #310746

    juneheaven
    Teilnehmer

    Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort @stmadmin !

     

    @Natalie

    Danke für deine Antwort! Ich hab das, glaube ich, etwas ungünstig formuliert. 😀

    In dem 6-Tages-Surfkurs wurde uns leider überhaupt keine Technik beigebracht, wie man ins Line-Up kommt. Da half nur hilfloses drüberspringen (was man ja eigentlich nicht machen sollte, da man andere gefährdet). Deshalb hab ich mich zu Hause dann etwas schlau gemacht und u.a. vom duckdiven (und auch der Eskimo-Rolle) gehört.

    Mir geht es primär nicht ums duckdiven. Mir ist bewusst, dass das erst mit viel Erfahrung klappen wird und das man dazu ein kürzeres, weniger voluminöses Board und viel Kraft/Übung  braucht. Ich such nur ein geeignetes Board und hatte bis jetzt an ein Minimalibu gedacht. Hab leider so gut wie keine Ahnung von der Boardwahl.

    Trotzdem vielen Dank für deinen Ratschlag 🙂

     

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    #310791

    olddude
    Teilnehmer

    Du gehst 4 Monate nach Bali und anschliessend 3 nach Australien, womöglich mit täglicher Surfgelegenheit, wow, Glückwunsch!
    Aber welches Brett?
    Also wenn Geld nicht das entscheidende Kriterium ist, würde ich mir erst eines leihen, am besten dort, wo du es täglich wechseln kannst. In Kuta gibts am Strand jede Menge Einheimischer, mit allen Sorten von Brettern, handele einen guten Leihpreis für 2-4 Wochen aus und teste, was geht. Wahrscheinlich wirst Du sowieso extreme Fortschritte machen, was dem normalen Urlaubssurfer sowieso vergönnt ist. Nach angemessener Zeit, kauf Dir eines, mit welchem Du die besten Erfahrungen gemacht hast, am besten gebraucht und verscherbel es kurz vor Abreise. In Australien kannst Dundir dann direkt ein weiteres gebrauchtes kaufen, der Transport ab Bali ist dann wieder gespart. Und nach weiteren 1-2 Monaten dann kaufst Du Dir „Dein“ Brett, im Zweifel gerne neu, oder erweiterst deinen Quiver…
    Nach 5 Monaten solltest Du 95% aller deutschen Surfer weit hinter Dir gelassen haben…

    #311004

    salli
    Teilnehmer

    ich bin der selben meinung wie olddude, erstmal leihen und herausfinden welches passt oder besser bis zu welcher grösse du dich in den ersten monaten hingearbeitet hast. ich hatte im alten forum schon mehrmals erwähnt das ich mich um einige jahre blockiert habe was die skills angeht. als skateboarder (seit 1984) und sehr erfolgreichen surfcamp in frankreich (2003) bin ich zu schnell auf ein zu kleines board umgestiegen. ich war so stur und wollte nicht die boardgrösse ändern. 2011 war es dann (fast) soweit, ich habe ein voluminöseres brett geliehen und ruck zuck lief alles besser….fast 8 jahre später!!!

    #311006

    NatalieInvers
    Teilnehmer

    Ich hab seit dem 5. Monat meiner Schwangerschaft nur noch die Boards meines Mannes gesurft, ein longboard und jetzt ein 8.0 superfish auch wenn ich wieder fit bin und auf weniger Volumen gehen könnte – ich arbeite Vollzeit seit meine Tochter 20 Wochen alt ist und muss sie mindestens alle 3 Stunden stillen – da bleibt viel weniger Zeit im Wasser und überhaupt Gelegenheit zu surfen, also muss der wave count pro Session so hoch wie möglich sein. Und da ich tendenziell eher nicht so der overhead wave Surfer bin ergibt sich das hohe Volumen von selbst.
    Vielleicht kann ich mich über den kommenden Sommer (hier auf der südlichen Hemisphere) ein bisschen pushen, aber nicht wenns auf die Kosten der Wellenausbeute geht.
    Mittlerweile sind es bei mir auch 8 Jahre seit der ersten erfolgreichen Weisswasser Rutsche und es ist schon ernüchternd wie klein die Fortschritte selbst nach 2 1/2 Jahren am Meer wohnen bei mir gewesen sind. Trotzdem macht es sehr viel Spaß, es sind halt andere Dinge wichtiger geworden – mehr als 2 Stunden Schlaf zB, LOL

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