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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Welches Brett soll ich wählen?

  • Dieses Thema hat 32 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 17 Jahren, 2 Monaten von Dr. Surf aktualisiert.
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    Beiträge
  • 16. Mai 2009 um 19:15 Uhr #19401
    Anonym
    Inaktiv

    hey,

    also ich hab grad die qual der wahl, in 5 wochen gehts nach portugal und dannach nach frankreich für nen monat und ich brauch unbedingt ein neues board, weil mein altes ( welches schon alt war als ich es kaufte ) komplett zerfallen ist und ich ehrlichgesgat auch lust auf was aus nicht-epoxy habe.

    folgende boards stehen meinem bescheidenen budget zur auswahl:
    ein fatum in 7´0″ x 13 5/8 x 20 3/8 x 13 7/8 x 2 5/8 mit squashtail,
    sowie ein anderes fatum, welches hier im forum angeboten wurde. das ist 6.6 x 20.5 x 2.5, hat aber nen thumbtail.

    alternativ dazu wäre ein minimal von powerpoint, oder ein funshape, je nachdem ( dabei sollt ihr mir ja helfen 🙂 ) http://www.frittboards.de/shop/product_info.php/info/p1226_Mini-Malibu-7-2.html

    damit ihr mir auch helfen könnt hier die wichtigsten informationen: ich bin 1,85 groß und 75 kilo schwer, surfe seit ich ein jahr im schüleraustausch in kalifornien war( das ist 6 jahre her), aber erst seit 2 jahren wirklich regelmäßig in europa. könnerstufe fortgeschrittener anfänger, ich weiß wie ich wellen kriege, ich kann sie bis zu einer bestimmten größe ( kopfhoch ca. ) auch ganz gut absurfen, turns laufen mal besser mal schlechter, aber noch nicht so, dass ich sagen könnte ich beherrsche bottomturns, cutback usw. sicher…

    mein bisheriges board war ein altes 6,6 shortboard von NSP http://www.frittboards.de/shop/product_info.php/info/p37_Shortboard-6-6.html

    allerdings habe ich nach langer recherche hier im forum erfahren, dass es viele für weniger förderlich für die entwicklung des eigenen surfens ist früh auf ein shortboard umzusteigen, deswegen schaue ich mich ja nach etwas im bereich evolution/funboard oder minimal um. was würdet ihr mir empfehlen, von den genannten boards, welches wäre da für einen surfer meiner könnerstufe wohl empfehlenswert um sowohl möglichst viel spaß als auch entwicklung zu bekommen?
    ich surfe im sommer vorwiegend im atlantik ( portugal, frankreich, fuerte ) und im winter/herbst in holland, deutschland, dänemark…

    wäre für jeden tipp dankbar, weil ich mittlerweile vor lauter infos über rails, tails, material und shapes überhaupt nicht mehr weiß was richtig ist und was nicht ( mein letztes board hab ich mir einfach drauflosgekauft von irgend nem abreisenden surfer in frankreich und war damit bis jetzt eigentlich ganz zufrieden 😀 ) ich suche halt nach einem board, das sich leicht paddeln lässt und mit dem sich wellen leicht catchen lassen, welches dabei beim surf stabil läuft und nicht zu viel „ausschlägt“ jedoch trotzdem leicht zu turnen ist und sich beim paddel-drehen nicht anfühlt als müsste man mit muskelkraft ein atomuboot betreiben.

    vielen dank schonmal für die tipps.

    16. Mai 2009 um 20:43 Uhr #102395
    n400
    Gast

    hey,
    .. und ich ehrlichgesgat auch lust auf was aus nicht-epoxy habe.

    😉
    Epoxy hat viele Vorteile. Schau Dir mal Firewire, Bufo, Surftech, … an. Alles Super Bretter – und viel haltbarer, technologisch gesehen viel weiter fortgeschritten.

    Und der mit den Firewires surft auch bei der Tour mit.

    😉 Nur Polyesterbretter sind der Fortschritt… 😉

    16. Mai 2009 um 21:15 Uhr #102398
    TheFury
    Gast

    ne ich hab auch nix explizit gegen epoxy, aber ich wollte halt kein NSP oder bic und die guten epoxy bretter sind außerhalb meiner finanziellen reichweite…also mein limit sind im moment so 300 euro, deswegen suche ich auch nach etwas gebrauchtem 🙂

    normalerweise würde ich auf jeden fall eines der beiden fatums nehmen, aber bei beiden macht mir sorgen, dass die nose mit 13 5/8 relativ schmal ausfällt und dazu macht mir beim zweiten board des thumbtail bissl sorgen, weil das ja eher für mittelgroße bis große wellen ausgelegt ist…andererseits ist mein aktuelles board an der nose nur 12 5/8 und damit hatte ich auch nie ein problem, allerdings wundert mich, dass die fatums auch am tail nur 13 5/8 breit sind, während mein NSP da volle 14 1/4 hat, das müsste ja eigentlich eine einbuße an stabilität bedeuten? ach man das ist echt nervig bretter „blind“ zu kaufen, aber was soll man als landlocked dude machen 🙁

    das ist das erste fatum:

    und das hier das etwas kürzere 6,6er

    17. Mai 2009 um 13:22 Uhr #102409
    kwaizn
    Gast

    moin,

    ich würde eins der beiden fatums nehmen. das etwas schmalere tail lässt sich in größeren wellen besser kontrollieren.

    welches von beiden hängt davon ab wie gut du bist. das 7.0er gleited sicher früher an und wird etwas einfacher zu fahren sein. mit dem 6.6er wirst du aber in größeren wellen eher mehr spass haben.

    ich würde zu 6.6er tendieren.

    klaus

    17. Mai 2009 um 15:29 Uhr #102412
    waste4what
    Gast

    jo ich würd auch das 6´6´´er nehmen. vor allem weil du nach portugal und frankreich fährst, wo du (vor allem in portugal) wrschnlch oft grosse wellen haben wirst. das 6´6´´ mit thumbnail ist für grosse wellen super, in kleinen wirds wohl nich „so“ gut sein, aber immer noch wendiger als das größere. ich denk auch dass du mit dem 6´6´´er auch kleine wellen problemlos bekommen wirst.

    17. Mai 2009 um 15:45 Uhr #102415
    cfh
    Gast

    damit ihr mir auch helfen könnt hier die wichtigsten informationen: ich bin 1,85 groß und 75 kilo schwer, surfe seit ich ein jahr im schüleraustausch in kalifornien war( das ist 6 jahre her), aber erst seit 2 jahren wirklich regelmäßig in europa. könnerstufe fortgeschrittener anfänger, ich weiß wie ich wellen kriege, ich kann sie bis zu einer bestimmten größe ( kopfhoch ca. ) auch ganz gut absurfen, turns laufen mal besser mal schlechter, aber noch nicht so, dass ich sagen könnte ich beherrsche bottomturns, cutback usw. sicher…

    Nimm das 7`0″ oder holt dir ein Longboard.

    Die Empfehlung und die Tendenz der beiden Vorposter sollest du in die Tonne treten! (Sorry aber die Empfehlungen sind einfach nur Sh*t!)

    Jemandem, welcher selbst sagt Bottomturn klappt nicht richtig, ein Board zu empfehlen, weil es in groesseren Wellen besser ist und wendiger, ist einfach nur Schwachsinn! 👿
    Man kann mit 7ft+ Boards locker overhead surfen!(Selbst gemacht mit einem NSP 7`10″ und bin nicht der Surfgott)

    Tu dir einen Gefallen und nimm ein grosses Board und lern damit richtig surfen, deine Lernkurve wird dann viel besser verlaufen.

    17. Mai 2009 um 18:13 Uhr #102422
    TheFury
    Gast

    naja ich will ja gerade kein longboard. das hat nichts mit style oder anderen nebensächlichkeiten zu tun, ich finde die dinger einfach in jeder beziehung unpraktisch, beim paddeln, beim transport, beim fahren…es liegt mir einfach nicht und ich denke nicht, dass die lernkurve mit nem longboard so deutlich viel anders verlaufen wird als mit nem minimal oder einem board wie diesem 7’0 fatum…es ist ja nicht so, dass ich nichts kann, ne kopfhohe welle frontside/backside surfen krieg ich schon hin und den einen oder anderen turn auch, nur ist da jetzt meine baustelle an der ich arbeiten muss, dass die turns besser und vor allem schneller werden, bzw. dass ich generell mehr speed in mein surfen kriege. denn speed ist imho das wichtigste, fehlt dir der speed, gibts auch keine schicken turns.

    17. Mai 2009 um 18:47 Uhr #102424
    YoKo
    Gast

    Also ich finde es eig. eher schlecht von dem kleinen Board abzuraten.. kla man darf es nicht zu klein wählen aber ich konnte auch noch keinen vernüftigen bottomturn und bin dann auf nen 6.7 umgestiegen und jetzt klappen die dinger gut! Und wenn man später sowieso in richtung shortboard will find ich is das 6.6er auch die bessere Wahl!

    17. Mai 2009 um 18:57 Uhr #102425
    waste4what
    Gast

    hey cfh,
    TheFury kann kopfhoch-wellen ganz gut absurfen, turns laufen mal besser mal schlechter. jetzt glaubst du im ernst, dass er mit dem größerem brett die turns eher schafft? ich glaub damit wird man dann eher mehr wipe-outs kassieren, ob sich dass lohnt…

    17. Mai 2009 um 22:02 Uhr #102428
    cfh
    Gast

    @waste4what
    Seine eigen Einschaeztung liegt wohl etwas anders. Ganz gut absurfen bedeutet? Meiner Erfahrung nach er schafft den Take-off mit Muehe und Not und dann mal einen Turn(soll sein Koennen nicht runtermachen, sondern ist mehr meine Erfahrung)
    Turns eher schaffen mit einem kuerzeren Brett, geht schon wenn man genug Speed hat! Dazu muss man aber ne richtig und ich meine richtig gute Position haben, viel Power beim Paddeln und nen schnellen Take-off!
    Mehr wipe-outs? Man hat die Wellen frueher, mehr Zeit????!!
    Achso du meinst weil man viel mehr Wellen hat, faellt man auch oefter! 😉



    @TheFury

    Dadurch das du mit einem langeren Board frueher die Wellen bekommst hast du mehr Zeit und kannst ne bessere Position bekommen= mehr Speed fuer den Turn! Dein Speed fuer den Bottomturn bekommst du durch ne gute Position usw. Denke aber dafuer fehlt dir die Erfahrung, Koennen usw.
    Thema paddeln: Auf Longboard bist du viel, viel schneller als mit einem Minimal oder Shortboard!
    Transport Mimimal und Longboard schenken sich fast nix.



    @Yoko
    🙄
    Nur mal als kurze Frage hast du dich beim Surfen schonmal filmen lassen? Ist ne ernste Frage. Sollten alle mal machen die das noch nicht getan haben, dann sieht man mal wie schlecht man eigentlich ist. Hab ich selbst bei mir und vielen anderen erlebt!

    17. Mai 2009 um 22:36 Uhr #102429
    TheFury
    Gast

    naja gut, aber ich kenne genug leute die richtig gut surfen ( und nicht am meer wohnen ) und nie auf einem longboard standen. also so ganz kann ich deine meinung nicht teilen, über den weg minimal-> großes shortboard -> shortboard kann man auch ganz gut klarkommen.

    nehmen wir also an ich möchte definitiv kein longboard, dann würdest du mir wohl am ehesten zu dem ding hier raten gell? http://www.frittboards.de/shop/product_info.php/info/p1226_Mini-Malibu-7-2.html

    oder fällt dir etwas ähnliches für ca. 300 ein?

    17. Mai 2009 um 23:05 Uhr #102430
    miri
    Gast

    Würde dir auch definitiv zu dem oder einem ähnlichen Brett raten.

    An all die anderen: LEUTE, versteht es einfach mal, als Anfänger und gerade als deutscher Urlaubssurfer führt kein Weg am Minimal vorbei!
    Klar, es gibt Ausnahmen, aber 99,9 % aller Surfer müssen halt auf diesen Dingern anfangen, auch wenns uncool aussieht. Und wenn man das hier alles so liest, hat man das Gefühl, dass die 0,1 %, die wirklich auf etwas anderem anfangen können (dabei keine Kids sind) und bessere Fortschritte machen, als auf nem Minimal, sich auffallend in deutschen Surfforen sammeln…dass das nicht aufgeht, dürfte einleuchtend sein… 🙄

    Hört auf mit diesem Short-Hype! Das führt zu nichts! ❗

    P.S. Sorry, aber in letzter Zeit häufen sich diese merkwürdigen Empfehlungen…

    17. Mai 2009 um 23:26 Uhr #102431
    waste4what
    Gast

    cfh: wenn das brett wendiger ist, kannst du nach dem take-off schneller drehen, was in schnellen wellen notwendig ist um nicht ins weisswasser zu geraten, oder von der lippe zerschlagen zu werden(darum weniger wipe-outs). ich behaupte ja nich, dass das kleinere brett mehr auftrieb als das grössere hat, ich denk nur dass das volumen für die wellenausbeute völlig ausreichend ist. das man mit dem größeren mehr wellen bekommt is wohl richtig, is aber für mich n winziges argument. zur not paddelt man halt etwas kräftiger(was meinetwegen beim grossen board nich nötig ist), hat dann aber umso mehr spass beim reiten.

    17. Mai 2009 um 23:32 Uhr #102432
    waste4what
    Gast

    short-hype? wer spricht denn hier vom short-hype? es geht hier nicht um einen totalen anfänger, der nich surfen kann. es geht hier wie du wohl noch nicht bemerkt hast nicht ums erlernen der grundtechniken wie beispielsweise take-off. wie TheFury sich das surfen beigebracht hat is doch völlig egal!!!

    17. Mai 2009 um 23:59 Uhr #102433
    miri
    Gast

    “ aber noch nicht so, dass ich sagen könnte, ich beherrsche bottom- und topturns sicher“…äääähhhhhmmmm….ich will mich nicht darüber streiten, ab wann man jemanden jetzt als anfänger, fortgeschrittenen oder pro definiert, fakt ist, dass die technik auf einem kleinen brett nicht besser erlernt wird. etwas kürzeres sollte man nur dann nehmen (aber auch NUR DANN!!!) wenn man die technik sicher beherrscht, man aber etwas radikaler surfen möchte und man das gefühl hat, dass einen die lange planke zurück hält. Das dürfte TheFury wohl kaum als nächstes Ziel haben!

    Ich hab selbst, als ich mit dem surfen angefangen habe, auf zuraten der surfshop-leute viel zu schnell ein kleines brett genommen. bin halt klein und leicht. ging auch, aber der schritt zurück (auf anraten einiger freunde, die sich auskannten) war das beste, was mir surftechnisch passieren konnte. Wenn ich jetzt wieder auf mein kleines gehe, bin ich einfach 1000 mal besser, auch wenn ich damals das gefühl hatte, dass das auch schon ging. das kann man selbst einfach nie so einschätzen! ❗

    18. Mai 2009 um 1:22 Uhr #102434
    TheFury
    Gast

    hhm also ich versuche beim beschreiben der „könnerstufe“ immer möglichst bescheiden zu bleiben, weil ich es besser finde zu schlecht eingeschätzt zu werden wenn es um sowas wie eine empfehlung für ein brett geht, als zu gut.

    allerdings würde ich mich nicht unbedingt als urlaubssurfer beschreiben, ich habe, seit ich nach dem jahr kalifornien wieder mit dem surfen angefangen habe, schon im schnitt 100 surftage im jahr verbracht. klar kommt mand amit immernoch nicht an locals heran, die am meer aufwachsen ( deswegen ziehe ich in 2 jahren auch fürs erste nach NZ 😀 ), aber mehr als 2-3 wochen im jahr sinds schon 🙂

    danke soweit schonmal für die empfehlunge, das 7,0er fatum ist mir bei ebay leider durch die lappen gegangen bzw. hat mein budget doch deutlich überschritten…jetzt steht es quasi zwischen dem 6.6er fatum oder was neuem von powerpoint soweit ich kein anderes schönes gebrauchtes minimal bzw. evolution finde..nur habe ich bei PP echt bammel vor dem flug nach portugal und zurück..hab keine lust 280 euro plus 60 euro transport zu zahlen und dann n kaputtes brett ausm flieger zu fischen. meine alte NSP krücke hat schon n dutzend flüge überstanden…ich überlege fast mir ein 7,2er von NSP zuzulegen, gibts grad günstig, allerdings wollte ich ja gerade endlich mal auf ein „vernünftiges“ brett umsteigen und davon abgesehen ist es doch irgendwie ein rückschritt von nem 6,6 nsp auf ein 7,2 nsp zu kommen, wenn das ziel ist in ein paar jahren in NZ auf einem regulären shortboard zu fahren…

    18. Mai 2009 um 8:20 Uhr #102437
    jack1
    Gast

    Es gibt doch im moment bei frittboards meine ich von southpoint die Bongas im Angebot… gibts einmal in 6.6 und einmal in 6.10 glaube ich und kosten 299eus.
    guck da doch ma eben das sind auch funn bzw evolution shapes…

    MfG

    18. Mai 2009 um 10:50 Uhr #102440
    cfh
    Gast

    Hab mal etwas herumgesucht, das 6`10″ Southpoint Bonga koennte was sein.
    Bekannter hat was in einem Forum drueber geschrieben und ist recht begeistert von dem Brett. Er meinte das das Brett schneller und leichter als das NSP 6`8 waere und aufgrund des Volumens sehr leicht anzupaddeln ist.

    18. Mai 2009 um 10:59 Uhr #102441
    TheFury
    Gast

    jau das 6’10 sieht in der tat interessant aus, mich schreckt nur n bisschen ab, dass ich hier im forum schon mehrmals gelesen habe, dass leute von southpoint brettern sehr enttäuscht waren, weil die so schlecht produziert waren, dass sie beim kleinsten kontakt mit nem steinchen im sand oÄ. angefangen haben wasser zu ziehen…
    das powerpoint 7’2 ist sogar nen tick günstiger und n bisschen voluminöser, obwohl mir das southpoint auch gut gefällt…hm hat jemnd von euch ein southpoint brett zuhaus und kann was zu deren qualität und stabilität sagen?

    18. Mai 2009 um 11:31 Uhr #102442
    meister-g
    Gast

    “
    Ich hab selbst, als ich mit dem surfen angefangen habe, auf zuraten der surfshop-leute viel zu schnell ein kleines brett genommen. bin halt klein und leicht. ging auch, aber der schritt zurück (auf anraten einiger freunde, die sich auskannten) war das beste, was mir surftechnisch passieren konnte. Wenn ich jetzt wieder auf mein kleines gehe, bin ich einfach 1000 mal besser, auch wenn ich damals das gefühl hatte, dass das auch schon ging. das kann man selbst einfach nie so einschätzen! ❗

    full ack!
    besonders der letzte satz.

    cfh: wenn das brett wendiger ist, kannst du nach dem take-off schneller drehen, was in schnellen wellen notwendig ist um nicht ins weisswasser zu geraten, oder von der lippe zerschlagen zu werden(darum weniger wipe-outs). ich behaupte ja nich, dass das kleinere brett mehr auftrieb als das grössere hat, ich denk nur dass das volumen für die wellenausbeute völlig ausreichend ist. das man mit dem größeren mehr wellen bekommt is wohl richtig, is aber für mich n winziges argument. zur not paddelt man halt etwas kräftiger(was meinetwegen beim grossen board nich nötig ist), hat dann aber umso mehr spass beim reiten.

    totaler bullshit!

    speed ist nicht „schnell lenken“ sondern sauberer bottomturn.
    mit nem lb nen fett gecarvten langen bottomturn = mehr speed wie mit nem sb aufstehen und einfach gleich zur seite fahren.
    typischer denkfehler: ich dreh langsam mit meinem board quer und es ist zu langsam, da brauche ich ein schnelleres und wendigeres board. dabei liegt der fehler in der position auf dem brett und auf der welle.

    in schnellen wellen kann es sein, dass ein angle take off bzw ein ganz schneller turn gemacht werden muss. das is mit nem sb sicherlich leichter. aber auch hier gilt: nur wenn er sauber ausgeführt wird. und das passirt nicht, wenn man „wackelig“ draufsteht.
    early take off ist hier auch wieder der clou bei schnellen wellen mit großen boards.

    und wipeouts ist mal der totale schmarrn weil du mit nem kleinen board viel tiefer sitzt was definitiv kritischere take offs und mehr wellen fressen bedeutet. und beim surfen eben instabiler.

    18. Mai 2009 um 13:22 Uhr #102453
    Dr. Surf
    Gast

    Und schwupps haben wir wieder die allerschönste Grundsatzdiskussion…

    @the Fury
    vielleicht kann ich die mal ein paar Eckdaten von mir sagen und vielleicht findest du dich darin wieder: mit 1,85m und 75kg haben wir ziemlich genau die gleichen Maße. Ich surfe seit 14 Jahren und habe mittlerweile 7 Boards von 5’9″ bis 7’10“ zuhause rumstehen. Angefangen habe ich auf einen 7’6″er Minimalibu in Frankreich (wie wohl fast alle hier). Mein nächstes Board war in der 3. Saison und ca. 120 Surftagen der Fish ausm Banner: 6’4″ lang, und 20 3/4 breit (wenn ich mich recht erinnere). Rückblickend würde ich sagen: obwohl er recht breit und somit stabil war, war es zu früh zum umsteigen. Ich bin zwar mit zurecht gekommen, die deutlich bessere Wellenausbeute hatte ich aber mit meinem Minimalibun, was ich immer noch hatte. Inzwischen habe ich eine mittlere Sammlung Boards zuhause und würde mich als Shortboarder bezeichnen. Sobald es die Bedingungen zulassen bin ich mit meinem „Hauptshortboard“ einem 6’4″er Peter Mel Machine von John Carper draußen. Gerade wenn ich an überfüllten Spots surfe, nehme ich aber oft mein 7’10″er Speedegg, was ich mir in San Diego mal habe shapen lassen. Das dürfte ein Board sein, mit dem auch du Spaß hättest, da es für mich trotz der Länge die eierlegende Wollmilchsau ist. Die Nose ist angespitzt und für ein Minimalibu zu schmal, nach hinten wirds auch schmal und endet in einem rounded Pintail. Zwischendrin ist es breit und hat ordentlich Volumen durch ausreichend Dicke. Es paddelt sehr schnell, gleitet früh an und läßt in vollen LineUps die Shortboarder oft alt aussehen, weil ich einfach 10m weiter draußen sitzen kann und jedesmal schon stehe, bevor sie überhaupt erst anfangen können zu paddeln. Das schmale Tail sorgt dafür dass das Board trotz seiner Länge ziemlich aggressiv dreht: einfach etwas mehr Druck auf den hinteren Fuß geben, den vorderen Teil so aus dem Wasser lupfen (wie der Bayer zu sagen pflegt…) und das Board dreht fast auf der Stelle! Du drehst also mit einem kurzen Board nicht zwangsläufig besser. Ansonsten hast du aber immer noch genügend Volumen um auch in beschissenen August/September Frankreich Bedingungen zu surfen (da isses ja gerne mal flat…) und du kansst aufm Board rumlaufen, was auch Spaß macht.

    An deiner Stelle und erst Recht, wenn du nur ein Board hast, was für alle Bedingungen taugen muß würde ich nicht allzu kurz gehen und auf jeden Fall darauf achten, dass es mit >20″ ausreichend breit ist (liegt viel stabiler im Wasser). Sie auch zu, dass es nicht zu dünn ist. Wenn du bis zu Halskrause im Wasser sitzt weil das Board zuwenig Volumen hat, fährt es sich zwar mit Sicherheit mega aggressiv – wenn du dann mal auf eine Welle draufgekommen bist und über den Bottomturn hinaus bist. Dann doch lieber ein Board mit viel Volumen was früh angleitet und stabil im Wasser liegt.

    Würde an deiner Stelle nach zwei Boardshapes schauen: 1. ein Hybridshape („Speedegg“ wie’s bei den Amis heißt). Das hat Minimalibulänge, also >7′, ist aber viel leichter zu drehen, als ein klassischer Longboard/Minimalibu Shape. Ich kann ja mal ein Bild von meinem Baby einstellen, dann siehst du was ich meine 2. Einen bauchigen Fish-Shape in relativ lang. Von Light gibt es z.B. einen, der ist 6’6″ lang und 21″ breit. Duckdiven kannst du den zwar nicht, dafür taugt er prima als Aufsteigerboard wenn du partout nix richtig langes willst. Ein bauchiger Shape verlangsamt das Board zwar, aber das ist für dich nicht relevant, da man schnelle Boards in erster Linie auf schnellen, steilen (Riff-)Wellen braucht. In die paddelst du erstens sowieso noch nicht rein und zweitens gehts ja die gesamte Atlantikküste runter wellentechnisch doch eher gemütlich zu… Außerdem hat er genügend Volumen, dass du mit genügend Paddelpower auch noch in schlappe, hüfthohe Atlantik-Sommerwellen kommst

    18. Mai 2009 um 13:31 Uhr #102456
    TheFury
    Gast

    das southpoint 6’10 ist ja quasi das, was du unter dem ersten shape beschreibst.. zwar einen kleinen tick kürzer als ein reguläres minimal, aber mit 20 1/2 relativ breit und 2 1/2 auch recht dick. das dürfte eigentlich ganz gut taugen denke ich, mache mir halt nur ein wenig sorgen um die qualität.

    der 6’6er fish mit 21 breite von light sieht auch ganz nett aus, aber leider hab ich den noch nicht gebraucht gesehen. neu kostet der um die 450 euro, was mein budget doch nen stück übersteigt, aber das southpoint mit dem 299 euro angebot bei fritt würde genau passen…würdest du mir also auch zu dem bonga 6’10er raten?

    18. Mai 2009 um 13:42 Uhr #102458
    Dr. Surf
    Gast

    Ich würde mir grundsätzlich lieber einen gebrauchten Golf kaufen, als einen neuen Dacia Logan wenn du verstehst, was ich meine.

    Billige Boards sind halt häufig auch kacke verarbeitet, z.B. sehr dünn geglasst und gehen deswegen bei 1x schief ansehen schon kaputt. Erst recht wenn du vorhast, das auch mal im Flieger mitzunehmen, tust du dir mit einem dünn geglassten Board keinen Gefallen. Hab selbst am Ankunftsort schon mehr als einmal Trümmer aus Bag gefischt.
    Wenn du das Board erst im Sommer brauchst, hast du ja noch Zeit, auf was gescheites gebrauchtes zu warten, das Angebot von Fritt läuft ja nicht weg. Das Light Board war ja nur ein Beispiel, so Shapes kriegst du von vielen Firmen. Grundsätzlich ist der Shape von meinem Board ähnlich wie der vom Bonga 6’10“ nur noch etwas extremer. Könntest bei so einem Shape auch ruhig noch über 7 gehen. Wirst feststellen: vom Fahren her hat das mit einem Bic Minimalibu soviel zu tun, wie ein Polo mit einem Passat. Einen Porsche kannst du für den Preis natürlich nicht erwarten 8)

    18. Mai 2009 um 13:53 Uhr #102459
    TheFury
    Gast

    naja die southpoint boards sind ja nicht gerade die billigsten, wenn das angebot nicht wäre, würde das ding locker 550 kosten imho, also sogar noch nen ticken teurer als die light boards.
    wie gesagt, hatte bis jetzt n NSP, welches ja nochmal deutlich billiger ist, aber das ding hat alle flüge gut überstanden ^^ oder meinst du damit billige polysterboards wie powerpoint? denn über nsp und co kann man sicher viel meckern, aber leicht kaputt zu kriegen sind die nun wirklich nicht.

    und ich bräuchte das board halt schon eher früher als später, nächste woche solls irgendwo in den norden gehen und vor juli stehen schon noch n paar tripps an heimische küsten an wenn es sich ergibt, und ich stehe im moment ohne board da…nen porsche erwarte ich also auch gar nicht, n schöner, gut laufender, golf würde es für den moment absolut tun, wenn ich dann im winter wieder nach portugal oder fuerte fahre hole ich mir wahrscheinlich was hochwertigeres…

    die frage ist einfach: kann ich mit dem bonga das nächste jahr/2 jahre spaß haben, mein surfen soweit verbessern, dass ich auf was kürzeres umsteigen kann und es dannach immernoch für kleine tage nutzen oder nicht? wenn es diese kriterien erfüllt, dann wäre ich schon geneigt für den preis zuzuschlagen, zumal das angebot ja auch nicht ewig läuft denke ich.

    19. Mai 2009 um 10:10 Uhr #102505
    TheFury
    Gast

    was haltet ihr übrigens von circle one boards? dieses hier würde doch dem zweiten shape entsprechen den du genannt hast:
    http://circle-one.co.uk/products/2009/surfboards/heritage/6-11-Custom-Swallow-Tail.html

    fish in relativ lang und relativ sogar bissl breiter als 21…

    oder der fish hier al 6,8er mit 21er breite:
    http://circle-one.co.uk/products/2009/surfboards/heritage/6-11-Custom-Swallow-Tail.html

    geht vom preis wohl gerade noch so…

    19. Mai 2009 um 13:15 Uhr #102511
    Garuda
    Gast

    Also ich kann nur sagen, ein Könner rippt so gut wie jede Welle mit nem Minimal ab, da würden die meisten von uns mit nem SemiGun nicht mitkommen.

    Was ALLE dt. Surfer, 10 ausnahmen vielleicht, nicht verstehen ist, das sie nicht das sie nicht durch die Länge ihres Brettes behindert werden, sondern durch ihre Technik.

    Ich selbst fahre auch Shortboard, (bin auch schon 10 Jahre dabei), und dennoch muss ich anerkennen das ich, als ich Australien oder Indo war Leute mit Planken, die notdürftig nach nem Snap in der Mitte zusammengeflickt waren mit Abgerissenen Finnen, mehr gerippt haben als ich.

    Und wenn ich hier lese, das man in Europa nen Wipeout hat weil die Welle zu schnell ist für ein Minimal. Es gibt im Sommer in Kontinentaleuropa (die meisten halten es unter 16 grad doch eh nicht im Wasser aus) vielleicht 14 Tage, in denen das zutreffen kann, aber dann musst du als Surfer schon fortgeschritten sein wenn du dann an den entsprechenden Spots noch rein gehst. Ironie an: Fury sollte sich gleich ein Semi Gun mit pintail holen, so hohl und schnell wie die Beachbreak Barrels in Frankreich über shallow coral brechen, Ironie aus. Come on. Kelly Slater surft dir jede Welle Europas im Sommer (Mundaka, Supertubos, Avalanche, Belharra o.Ä. an sehr guten Tagen, die im Sommer so gut wie nie vorkommen, vielleicht ausgenommen) mit nem Minimal so hart das den Leuten die Augen rausfallen mit 360 und Airs vermutlich noch.

    Wenn Fury jetzt von Indo, Australien oder Südafrika sprechen würde, OK, aber für Europa für sein Können ein Minimal die viel bessere Wahl, weil es einfach auch bei schlechten Wellen fahrbar ist für fortgeschrittene Anfänger. Fahr mit dem ne Zeit lang und kauf dir dann nen 5.9 Fish oder 6.4 Shortboard und taste dich ran.

    19. Mai 2009 um 15:42 Uhr #102517
    Dr. Surf
    Gast

    @Fury
    Das sind Pfund Preise, der Shop ist also in England. Wenn du da noch die Frachtkosten draufrechnest, kannst du dir auch gleich hier was besorgen. Weiß ja nicht, wo du herkommst, aber es gibt in Deutschland durchaus ein paar Shops, die Auswahl und kompetente Beratung haben, Fritt in Köln, Planet in München usw. Wir kriegen z.B. auch nächste Woche ein Schwung Light Boards rein, die alle bei 299,- liegen werden. Sind 2. Wahl Boards wo teilweise die Farbe der Graphics nicht ganz gleichmäßig ist oder mal ein Kratzer drauf, ansonsten sind se aber perfekt. Geh doch mal in einen Shop und laß dir was erzählen. Wenn man vor einem Board steht und es in der Hand hat, kann man leichter nachvollziehen, was einem der Shopdude erzählen will.

    19. Mai 2009 um 15:53 Uhr #102519
    jack1
    Gast

    @ Dr. Surf:
    Welchen Shop „vertrittst“ du hier nochmal?
    die lightboards klingen nämlich verlockend, habe schon eins und bin echt sau zufrieden damit!

    MfG

    19. Mai 2009 um 18:54 Uhr #102525
    TheFury
    Gast

    jo würd mich auch interessieren, wohne in göttingen, also genau in der mitte von deutschland und der einzige surfshop der bei mir in der „nähe“ ist ( besser gesagt in der nähe meines elternhauses) ist chunchilla in bremen.

    war da auch vor ein paar wochen, aber bis auf die powerpoint bretter hab ich nichts passendes gefunden. wäre also über mehr infos dankbar.

    @ garuda
    ich verstehe absolut was du meinst. ich versteh allerdings auch nie warum deutsche surfer immer so gereizt auf anfragen anderer deutscher surfer reagieren müssen…ich meine wir sind eine kleine community und es würde uns allen viel mehr helfen wenn mans ich gegenseitig hilft und nicht ständig drauf rumreitet, dass alle keine ahnung hätten usw. insofern vielen dank für alle hilfreichen beiträge!

    im übrigen habe ich auch ein jahr in kalifornien gelebt und weiß durchaus, dass es genug leute gibt die mit dem letzten holzstück immernoch besser rippen als viele in europa, aber das ist nicht der punkt. der punkt ist, dass ich mich mit langen brettern ( also größer als ab 7,6 aufwärts ) nicht wohl fühle. ist vielleicht auch eine geschmackssache. aber wenn du denkst, dass ich jetzt unbedingt auf teufel komm raus ein shortboard oder fish oÄ möchte, dann hast du mich missverstanden. ich nehme auch gern ein minimal oder hybrid shape, mir geht es nur darum ein brett zu finden, das mir spass macht und mich vorran bringt.

    19. Mai 2009 um 22:15 Uhr #102549
    shakin_roga
    Gast

    short-hype? wer spricht denn hier vom short-hype?

    Es ist einfach so, dass (mindestens) 80% zu früh aufs Shortboard umsteigen. Auch häufig vergessen wird, dass man beim Shortboard mehr Paddelpower in den armen braucht. Paddelpower, die die meisten Urlaubssurfer erst haben, wenn es wieder nach hause geht. Von daher kann man m.E. ganz allgemein sehr wohl einen Shortboard Hype konstatieren. Gleichwohl sind alle der diskutierten Bretter noch im Rahmen, also soll am Ende der Geschmack und die Selbsteinschätzung entscheiden

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