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Molengespenst aktualisiert.
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2. März 2009 um 19:36 Uhr #18639
AnonymInaktivich hab bisher immer nur forecasts mit der angabe über „significant weight height“ genutzt. jetzt seh ich einen mit „wave height“ sowie „swell height“ [m] und sehe da beim selben zeitpunkt teilweise starke unterschiede in der vorhersage.
was ist genau der unterschied? ist der swell forecast der wichtige teil und wave height forecast nur die wasserbewegung unter direktem einfluss von wind?2. März 2009 um 20:26 Uhr #99858
SurfistaGast😆 😆 stimmt sowieso alles nicht……….is nur dafür da um surfer die nicht am
meer wohnen in die irre zu führen………2. März 2009 um 21:33 Uhr #99862
Phil ValentineGastDer Swell kann so groß sein wie er will und nicht unbedingt große Wellen hervorrufen.
Es kommt auf die Bodengegebenheiten an, auf englisch Bathymetry, die aus dem Swell, was nichts anderes ist als kreisförmige meeresbewegungen, die Wellen entstehen lassen!2. März 2009 um 22:17 Uhr #99863
Horst-GüntherGastswell sind wellen. swell lässt keine wellen entstehen.
ne welle ist nichts anderes als reisenede energie.
heisst in unserem fall, wo die energie durchs wasser reist: ein wassermolekül stößt das nächste an, das wiederum das nächste anstößt, das wiederum das nächste anstößt,… genau wie das lustige kugelmodell, das man früher häufig auf den schreibtisch vom onkel doktor gesehen hat.
naja, irgendwann trifft ein wassermolekül auf ein hindernis, das keine energie in form von bewegung aufnehmen will, weil es in einem festen aggregatzustand ist(z.B. ein riff).
was macht das wassermolekül? es bewegt sich. und zwar dahin wos den geringsten widerstand erfährt. nämlich in die luft, wo es dann seine bewegungsenergie an eben diese abgeben kann.was ensteht, ist der wellenberg, den man dann im optimalen falle surfen kann.
so und wie bereits erwähnt, ist für die wellenbeschaffenheit der welle, die man surfen will, wichtig, auf was für ein untergrund sie trifft und weiterhin auf was für einen obergrund. was die luft über dem wasser macht, ist mindestens genauso wichtig, wie der untergrund, sind das die beiden hindernisse auf die die kleinen wassermoleküle treffen. diese Hindernisse bestimmen den weg der kleinen wassermoleküle. die wassermoleküle sind die wellen, die wir dann surfen wollen.
die wellenhöhe, die dir auf forecast seiten genannt wird, wird von bojen auf offener see und satallitenbildern gemessen. der rest sollte sich dann von alleine erklären.
gruß
3. März 2009 um 0:36 Uhr #99872
Holsten EdelGastmehr ueber meer, wellenentstehung und wie sich wellen verhalten ist gut in Surf Science (http://www.amazon.de/gp/product/0824828917?ie=UTF8&tag=foru-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=0824828917)beschrieben. halbwegs des englischen sollte man maechtig sein. ist ansonsten das einzige buch, das ich zu dem thema kenne.
3. März 2009 um 0:55 Uhr #99874
TomGastswell height ist meistens die interessantere Größe.
significant wave height gibt meistens nur das an, was die modelle lokal errechnen und wird oft von lokalem windswell dominiert. lang laufende swells mit hoher periode gehen da oft unter. das sind dann die tage mit offshore bei denen man die besten wellen für sich alleine hat 😉
Typ: immer auch die spektral analyse beobachten (dort werden all die vielen gleichzeitig laufenden bzw. errechneten swells einzeln aufgezeigt)3. März 2009 um 7:14 Uhr #99878
MolengespenstGastNur zum Verständnis:
Signifikante Wellenhöhe ist das arithmetische Mittel des Drittels der höchsten Wellen. Wir beobachten z.B. in einem Zeitraum 100 Wellen, nehmen uns die 33 höchsten, addieren die Wellenhöhen zusammen und teilen durch die Anzahl der Wellen. Klar, dass da auch der Anteil von lokalem Windswell reinfließt, der vor allem an den Nordseeküsten oftmals um einiges höher ist als die Swellhöhe.
An der Nordseeküste kommt der Grundswell nur zu Geltung, wenn der Windeinfluss auf das Wasser vernachlässigbar klein. Je günstiger die Nordseeküste zum Atlantik ausgerichtet ist, desto öfter und vor allem höher der Grundswell. Daher gibt es vor Holland weniger Tage mit surfbarem Grundswell als vor Nordwestdänemark.
Das gleiche gilt auch für Küstengebiete des Mittelmeeres. Die Karte war ja glaube ich von Kreta…
3. März 2009 um 11:20 Uhr #18640
TomGasto.k, im Mittelmeer würde ich vorrangig auf die significant wave height kucken.
während ich für die nordsee auf der seite fast ausschließlich nach swell height und period kucke.
am 1. Dezember war zum beispiel in DK als significant wave height 2 Fuß mit 4 Sekunden angesagt. Swellheigt und Periode sahen etwas anders aus. Gefunden haben wir dann dies:
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