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Start › Foren › Surfboards und Zubehör › Surfboards und mehr … › Was soll ich bloß machen???

  • Dieses Thema hat 17 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 20 Jahren, 8 Monaten von Dave aktualisiert.
Ansicht von 18 Beiträgen – 1 bis 18 (von insgesamt 18)
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    Beiträge
  • 1. Oktober 2005 um 12:24 Uhr #4741
    Nicolai David
    Teilnehmer

    Hallo,
    ich habe ein 7’10“ Minimalibu und war damit in Frankreich surfen, aber leider tu ich mir so schwer damit zu dem richtigen Wellen raus zu kommen!!! Man kann weder einen Duckdive machen sonst noch etwas!!! Ich habe bisher immer das Board an der Nose gepackt und bin so weit wie möglich untergetaucht!!! Aber das ist doch auch keine Lösung???
    Ich denke mir vielleicht ist das Brett einfach zu groß für mich???
    Ich bin ca.173cm und wiege so um die 70kg!!! Wird es da nicht besser sein ein 7’3“ oder ein 7’2“ oder sogar eine Fish zu kaufen????
    Was meint ihr????

    Gruß Jens

    1. Oktober 2005 um 12:39 Uhr #55351
    Anonymous
    Gast

    ich bin der meinung das die „großen dinger“ nix für anfänger sind. zwar will man unbedingt ne große wellen surfen , aber bringt es im endeffekt nur frust mit sich. vel sinnvoller ist es sein können in kleineren wellen auszubauen. ist man dann gut genug , kommt man auch mit nem malibu oder longboard raus…

    ein kleineres malibu könnte natürlich eine alternative sein, aber ob keine 40cm weniger board viel bringen?
    ein fish ist auch nur bedingt was für große wellen, so ab 2m.

    eigentlich hilft nur können/technik („schildkröte“ machen, oder bei den longboarder abgucken, wie die rauskommen) verbessern, dann wird es schon klappen.
    ….und irgendwo hab ich mal gelesen, wenn man nicht rauskommt hat man dort auch nix zu suchen….

    1. Oktober 2005 um 13:54 Uhr #55354
    footloose
    Gast

    hmm… würde sagen kämpfen was das Zeug hält (auch wenn du dann nach dem Urlaub aufgrund deines breiten Kreuzes nicht mehr gerade durch die Tür gehen kannst) und auf das Loch zwischen den Sets hoffen. Eskimorolle wäre auch noch ne Möglichkeit. Oder versuch es wirklich mal mit nem neuen Board…hast du vielleicht schon mal an so ein Funshape gedacht…

    Ansonsten teile ich auch die Meinung von Gast…zum Anfang erstmal auf „kleinen“ Wellen ausprobieren und dann langsam steigern.

    PS:

    Jetski wäre auch noch eine Möglichkeit…bräuchtest halt nur jemanden der das Ding fährt und dich rauszieht…ist vielleicht auch ein bissel teuer. 😆

    Trotzdem viel Spaß

    1. Oktober 2005 um 14:46 Uhr #55360
    Anonymous
    Gast

    geil
    mim jetski ins line up gezogen werden und da aufs board setzen
    und da für wellen paddeln

    1. Oktober 2005 um 15:36 Uhr #55364
    Dave
    Gast

    Den Kopf benutzen und auf die harte Art lernen, wie man rauskommt, wär mein Tipp.

    1. Es gibt auch bei Beachbreaks immer Zonen, wo die Wellen nicht oder nur selten brechen. Schon wenn du einfach am Strand sitzt und den Könnern zusiehst, wirst du das schnell bemerken. Insbesondere zwei Dinge: Wo gehen sie rein, wohin paddeln sie, und (!) wie kommen sie nach einer gefahrenen Welle wieder raus?

    2. Dann ins Wasser und das ganze selber probieren. Dabei immer wieder checken, wohin dich die Strömung ziehen will, und wo (evtl. im Gegensatz dazu) die Wellen nicht bzw. spät brechen. Ich hab manchmal das Gefühl, dass es einen förmlich in die Impact Zone saugt, obwohl das ja eigentlich nicht sein kann, oder?

    3. Wenn du dann platt und frustriert nach einem einzigen (natürlich missglückten) Grünwellenstart am Strand liegst, entwickelst du erst so richtigen Kampfgeist. „Was habe ich nur falsch gemacht?“ „Wie machen das die anderen?“ „Ich muss mehr trainieren“ etc.

    4. Der Surfsport umfasst die ganze Packung. Rauskommen, Draussenbleiben (ich sag nur Boomer Sets ;-)), wieder reinkommen.
    Lässt du eins davon aus, bist du definitiv kein Surfer (mehr).

    Für die Tow- In- FAULENZER: Kein Rauspaddeln == Kein Trainingseffekt. Wollt ihr schmalrückigen und flachbrüstigen Flachzangen wohl endlich still sein!! 😉

    BTW Eskimorolle bringt IMO nicht viel. Du verbrauchst viel Energie, wirst trotzdem rückwärts geschleift, und vor allem liegst du in der wichtigsten Phase nicht auf dem Brett: Genau nach dem Impact, dann heisst es nämlich Gas geben, oder es sind weitere 5m Richtung Strand. Ich habe gute Erfahrungen mit einem „halben“ Duckdive gemacht (we call it the 9′ Slice- ’n- Duck), dann schnell weiterpaddeln. Aber mir fehlt auch die Erfahrung mit wirklich grossen Wellen bzw. Weißwasserwalzen, deswegen geniesse diesen Kommentar mit Vorsicht.
    Auch hier gilt wieder: Wenn du jemanden mit deiner Boardgröße siehst, der es draufhat, dann nix wie abgucken und hinterher!

    MfG
    DER Longboard- Experte schlechthin, auch und vor allem im Bigwave- Bereich.

    1. Oktober 2005 um 23:18 Uhr #55378
    Anonymous
    Gast

    Vielen Dank erstmal für die reichlichen Antworten!!!
    Ich weiß jetzt nur noch nicht so genau was ich machen soll???
    Ob man den Unterschied bedeutend merkt zwischen einem 7’10“ und einem 7’3“ ???
    Ich denke einfach das das 7’10“ zu groß ist für meine Körpergröße(1,72) ist!!!
    Oder soll ich vielleicht doch gleich zu einem Fish (6’0“ oder 6’3“) übergehen??
    Oder braucht man für so ein Board doch mehr Erfahrung???
    Was meint IHR????

    Gruß Jens

    2. Oktober 2005 um 0:18 Uhr #55381
    footloose
    Gast

    Also wenn du die Kohle hast kauf dir doch einfach noch ein Shortboard…dann hast du zwei Boards und kannst auf beiden deine Erfahrungen sammeln. Außerdem hast du dann was für kleine und für große Wellen.

    2. Oktober 2005 um 23:12 Uhr #55399
    Boomer
    Gast

    Ich habe ein 6´2 Fish aber du brauchst vieleicht ein 6´4 Fish.Du gewöhnst dich aber schnell daran.

    3. Oktober 2005 um 14:18 Uhr #55411
    sundiego
    Gast

    Bei beachbreaks, vor allem in Frankreich oder Spanien hab ich folgende Erfahrung fuer Longboarder gesammelt (Ich selbst bevorzuge ein shortboard und einen einfachen duckdive):

    Geh an die Stelle im Meer and deer dich das ankommende Weisswasser nicht weghaut, dort wo du noch fest stehen kannst, meistens ist das an der Stelle, wo du bis zur Huefte im Wasser stehst…Irgendwann (vor allem Atlantikkueste) hoeren dann die Wellen fuer ne Minute fast komplett auf zu brechen…in diesem Moment heisst es handeln…und dçin diesem Moment wirst du den Vorteil eines Malibus oder Longboard ausnutzen koennen…PADDEL WAS DAS ZEUG HAELT, und mit nem groesseren Board bist du eh viel schneller als andere…so bald diese Pause eingetreten ist, spring nach vorne auf dein board und paddel paddel paddel…ich will keine Garantie geben , aber das kappt eigentlich immer…wichtig ist natuerlich welche Stelle des Breaks du dir aussuchst, an virelen Stellen treten diese „Pausen ueberhaupt nicht ein…also heisst es auch hier zuerst BEOBACHTEN, wie schon oefters oben bemerkt wurde

    3. Oktober 2005 um 16:42 Uhr #55422
    Dave
    Gast

    Ob man den Unterschied bedeutend merkt zwischen einem 7’10“ und einem 7’3“ ???

    Wenn es die gleiche Board- Bauweise ist, kaum. ABER lass dich nicht nur von der Größe leiten… das Volumen (Breite, Dicke!) dürfte beim Duckdive eine größere Rolle spielen als die reine Länge. Ich sage mal, ein fipsiges Performance 8’6″er taucht besser weg als ein 7’10″er BIC- Tanker mit 2m³ Volumen 😉 Krass wie dick diese Teile sind… geradezu monströs ^^

    Setze dazu IMMER dein Gewicht ins Verhältnis. Stöber mal im Boardforum, da findest du tausende von Anhaltspunkten.

    Ansonsten gilt: Jeder normale Nicht- Anorektiker über 15 Jahre kommt mit einem 7’10″er easy raus, Duckdive oder nicht. Wenn nicht, dann gib den Sport lieber auf! 😆

    3. Oktober 2005 um 18:55 Uhr #55427
    Anonymous
    Gast

    DAve sagt es:
    Ansonsten gilt: Jeder normale Nicht- Anorektiker über 15 Jahre kommt mit einem 7’10″er easy raus, Duckdive oder nicht. Wenn nicht, dann gib den Sport lieber auf!
    wobei ich nicht weiss was ein Anorektiker ist.

    ich denke man sollte nicht schnell auf ein neues , kleiners board umsteigen. natürlich ist es cool ein kleines neues geshaptes zu haben… guckt man sich aber zb mal an der küste in f um ist es m. M. erstaunlich wie viele wirklich gute jungs mit nem bic bomber gas geben. da sieht man dann , leider , immer , dass man sein eigenes board noch lange nicht bis ans limit gefahren hat und das es nicht ab board liegt dass man keine aggressiven turns hinlegt, sondern leider auch am eigenen können.

    lieber eine saison länger auf nem malibu fahren, bis mind 90% der grünwellenstarts klappen und mind das parallelfahren drin ist, und nicht ganz so cool am strand rumlaufen, als einer dieser kasper zu sein, der sich gleich nach den ersten 2 wochen surf kurs ein shortboard holt und im wasser nichts reisst.
    ist immer lustig ins line up zu kommen und zu denken „fuck, hier überall die cracks, die mir jede welle wegnehmen“ und sich dann zu fragen, warum fahren die denn nicht um letzten endes festzustellen „oh man, sind die schlecht, ich bekomm jede welle, d a die nicht mal eine anpaddeln, egal wie gut sie ist. aber dafür haben sie ein shortboard von quick für günstige 500€ unterm arsch…. echte „surf“ spacken.

    natürlich geht es primär darum spass zu haben, und den hat im wasser wohl jeder, egal mit welchem board. aber ehrlich, was bringt es sich so früh ein shortboard zu kaufen?

    4. Oktober 2005 um 17:00 Uhr #55465
    Verzweifelter Zivi aus HH
    Gast

    stimme zu – wenn ich so vorallem Deutsche, Holländer oder Engländer in Frankreich am Strand sehe – meißt jünger als ich und die sogar teilweise Bretter von Salomon-S-Core haben (beginnt ab 600 € 😯 ) dann aber Probleme haben schon an etwas größern Tagen rauszukommen und vonner Wellenausbeute wollen mer garnet sprechen….denke ich mir immer:
    Ich hab alles richtig gemacht… die erste 5 Jahre des Surfens nur Softboards und das Bic 6’7er gesurft…..

    Sah zwar net immer toll aus aber wenn man von nem Local in Portugal gesagt bekommt das man gerade ne absolute Bombe gesurft is und das eine der besten Wellen war die hier seit langem gesurft worden ist kann es so schlimm net gewesen sein (damals mit nem Bic-Brett in Supertubos… 😈 )
    Also: Ich hab ma von nem Kumpel, der Bergsteigen als sein Leben bezeichnet, gehört: „Man erkennt unerfahrene und schlechte Bergsteiger an zwei ganz einfachen Dingen: 1. Sie sind überausgerüstet – haben von allem etwas dabei, von dem sie vieles aber an den meißten Bergen gar nicht brauchen. Was auch schon zu 2. führt: Durch die Ausrüstung fühlen sie sich als zweiten Reinhold Messner – quasi unverwundbar und gehen unnötige Risiken ein….“
    Denke da is was dran – auch beim Surfen (wobei das mit den Risiken im Verhältniss zu sehen ist 😉 )

    4. Oktober 2005 um 22:02 Uhr #55479
    Dave
    Gast

    aber wenn man von nem Local in Portugal gesagt bekommt das man gerade ne absolute Bombe gesurft is und das eine der besten Wellen war die hier seit langem gesurft worden ist

    … dann ist man zufällig eine hübsche Frau?
    Oder ein Mann, und der Local war eine Frau?
    Oder der Local war auch ein Mann, aber schwul?
    Oder hatte er/ sie vielleicht kein Geld mehr für Bier?
    Oder war er/ sie vielleicht blind?
    Das kommt mir seeehr spanisch vor… 😉

    Mit den (bergsteigenden) GearFreaks hast du allerdings Recht.

    4. Oktober 2005 um 23:55 Uhr #55485
    Paris1998
    Gast

    zu dem klarkommen mit kurzen brettern.. also ich hab mir gebraucht ein 6’8 gekauft und komme damit bestens klar eigentlich sogar besser als mit einem 7’6 und konsorte. ich bin 1,88m lang und wiege 74kg. meine surferfahrung liegt bei etwa 4 wochen. das brett hab ich mir eigentlich nur geholt weils eht günstig war – sonst hätte ich mir ein 7’0 oder so gekauft.
    aber naja… denkt was ihr wollt ich komm mit dem brett bestens zurecht.

    5. Oktober 2005 um 0:35 Uhr #55487
    Verzweifelter Zivi aus HH
    Gast

    Nein…. ich glaub er war stoned….. (das war der Kerl fast immer…)

    Hat mir das gleich aber auch nochma am nächsten Morgen nochma gesagt…da muss er nüchtern gewesen sein….da er in der Zwischenzeit gepennt hat….. und er geschnarcht hat wie Sau…. 👿

    Nein kein Scherz – war auch ne Ziemlich geile Welle…. ’n Hammer später Drop genau in dem Moment als die Welle brach (damit also inner Tube….)…. das mit dem „seit langem“ könnte wohl etwas übertrieben von ihm gewesen sein…. war aber wohl einer der erste dicken Swells die Supertubos seit lägerem mal wieder zum Laufen gebracht hat… evtl. kams ja auch daher…. 😉

    5. Oktober 2005 um 11:26 Uhr #55495
    hase2
    Gast

    könnte ja auch sein, dass sich leute (entgegen dem gutdeutschen konkurrenzdenken) auch für andere leute freuen und ihnen das auch sagen.
    es soll sogar leute geben, die ne welle durchlassen (obwohl sie sie kriegen könnten), damit sie ein anderer nehmen kann, wenn er besser liegt.

    5. Oktober 2005 um 15:00 Uhr #55505
    Dave
    Gast

    Okay. Kamera an, Ton an: Ich freue mich Hase zuliebe für einen mir unbekannten Zivi aus Hamburg, der aus mir unbekannten Gründen verzweifelt ist. 😆

    Nee war nur Spass. Im Ernst! BTW Ich würde mir Tubos noch nicht mal zutrauen, also war mein Einwurf keinesfalls als Diss gedacht. Der Tubenzivi, er lebe hoch! 😉

    5. Oktober 2005 um 23:48 Uhr #4742
    Verzweifelter Zivi aus HH
    Gast

    Na, na, na…..
    Also erstma Verzweifelt weil ich noch 7 Moante Zivi vor mir habe und das total sch**** ist….. dann muss noch dazu gesagt werden:
    SUpertubos is gar net so schlimm wies immer gesagt wird.

    Ok – das mit dem Boardbrechen usw. is schon richtig und auch Wipeouts sind ziemlich heftig, aber…… (jetzt wirds Podolskimäßig 😉 ) es ist ’n Beachbreak, es gibt nen Channel und es is sowieso nur ne Welle die eignetlich meißtens nur als Closeout zu erkennen ist…..

    Also ich finde einen langsam anrollenden Reefbreak bei Lowtide deutlich beängstigender…. (ich hab bei 7-8 Fuss Lagide derbe schiss…. dagegen sehen 4-5 Fuss Supertubos zwar heftiger aus….hab ich aber net schiss…. Takeoff und Co sind zwar schwieriger, aber wenn man mal fällt schlägt man höchstens auf’m Sand auf und kugelt sich ordentlich….dagegen kriegt man bei nem Wipeout bei Lowtide in Lagide richtig auf die F***** und wenn man Pech hat wars das für ne Zeit mit’m Surfen…..)
    Wer in Frankreich „Sandbankbarrels“ surft kann auch Supertubos surfen…
    SOviel ma zu Supertubos….und jetzt ma wieder zurück zum Thema 😉

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