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Start › Foren › Surfer Geschichten › Vorfahrt / Brett hat ein Ding

  • Dieses Thema hat 18 Antworten sowie 3 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 16 Jahren, 5 Monaten von Anonym aktualisiert.
Ansicht von 19 Beiträgen – 1 bis 19 (von insgesamt 19)
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    Beiträge
  • 22. Februar 2010 um 2:42 Uhr #22477
    Anonym
    Inaktiv

    Heo,
    folgendes is mir grad eben passiert.

    Dichtes Lineup, Byron Bay am Pass. Ich bin fuer jeden erkennbar noch Anfaenger.

    Die letzte Welle hat mich wieder mal gespuelt und ich tauche wieder auf, sehe schon die naechste welle ranrollen. Ich liege im Wasser genau in der Spur von einem aelteren Surfer der gerade die Welle genommen hat.
    Also ich schwing mich aufs Brett, sehe ich komm nicht mehr weg und mach eine eskimorolle.
    Offenbar ist der Typ dann genau ueber mich drueber und sein Board hatte an der Unterseite ein Ding/Riss (3-4cm lang).
    Keine Ahnung ob das schon war oder obs frisch war, jedenfalls hat er gleich mal money gefordert.

    ist er da im recht? wenns wirklich meine schuld ist, wuerd ich die natuerlich gern begleichen, aber irgendwie denke ich dass er leichter die moeglichkeit gehabt haette auszuweichen.

    hmm 🙁

    22. Februar 2010 um 10:57 Uhr #111203
    peterlee
    Gast

    So etwas ist leider immer unangenehm und kommt auch immer wieder vor. Man sollte so etwas nicht zu eng sein, also dein Aussie Surfer. Ich denke, dass gehört nun mal zum Surfen, dass sich Hinauspaddelnde und Surfende in die Quere kommen. Deswegen wenn möglich den Kanal nach draussen wählen oder eben brutal durchs Weisswasser. 😆

    Ich weiß zwar nicht wer das eigentlich einmal war, aber es wurden internationale Regeln beim Surfen aufgestellt und ich glaube (bitte sofort korrigieren!!!), dass leider eine davon besagt, dass du in diesem Fall eher der Verantwortliche für den Zusammenstoß warst. Der Surfer auf der Welle darf nicht behindert werden, aber naja ….

    ABER ich sehe das auch so wie du, dass ein Surfer auf der Welle ausweichen kann und sollte wenn möglich. Ein Hinauspaddelnder sollte aber meiner Meinung nach auch keine unvorhersehbaren Dinge tun, wie Board loslassen und abtauchen oder sonst etwas, was ein Ausweichen wieder unmöglich machen würde.

    Hoffe, du lässt dich durch so einen Vorfall nicht verunsichern, viel Spaß weiterhin!!!

    PS: In Byron Bay bist, schöne Grüße an Meister George Greenough wenn du ihn siehst. Leicht zu erkennen, er surft Luftmatratzen 😆 😆 😆

    22. Februar 2010 um 11:04 Uhr #111205
    Anonym
    Inaktiv

    schwer zu sagen – kommt darauf an, wie bescheuert du dich angestellt hast! Ich würde aber tendenziell nicht bezahlen und hab schon so viele so viele solcher Unfälle miterlebt und nie wurde irgendwas bezahlt. Wo gehobelt wird, fallen Spähne – ganz besonders am PASS.

    22. Februar 2010 um 13:26 Uhr #111213
    Phil Valentine
    Gast

    Hey ich würde auch ganz sicher nicht bezahlen, er kriegt auch von nem stein im wasser über den er fährt kein geld nur weil er zu dumm fürs ausweichen war.
    Und wenn an deinem Board nichts ist (schon finnen gecheckt? er hätte eh nur was dingen können wenn er über deine Finnen drüber ist) dann hatte er seinen womöglich schon.

    Und zwingen kann er dich zu nichts, denn es gibt sicherlich noch nicht einmal in Australien gesetze was das surfen angeht (wenn ich mich täusche berichtigt mich doch).

    Nur würde ich ihn im line-up etwas meiden die nächsten tage oder spot wechseln, vielleicht will er dirs ja mit ein paar locals heimzahlen?!

    22. Februar 2010 um 13:27 Uhr #111214
    Rusty Sprint
    Gast

    danke fuer die antworten. bin schon etwas verunsichert weil der spot in byron halt der beste ist den man zu fuss erreichen kann und ich will dort noch die naechsten 2 wochen surfen.

    finde die ruede anmache nur etwas seltsam.
    werd mir morgen halt mal 20$ einstecken bevor ich dort surfverbot von den locals bekomme.

    @nicht bezahlen
    jo, von vorm computer taet ich das auch nicht. aber wenn der typ dich dann im wasser erkennt, sind mir die 20$ den frieden wert^^

    22. Februar 2010 um 15:52 Uhr #111219
    Anonym
    Inaktiv

    … das ist ne gute massnahme und wenn der typ nur 20$ haben wollte ist er wenigstens fair 😉 vielleicht braucht er es echt dringender als du.
    Hauptsache man bleibt freundlich!

    22. Februar 2010 um 16:52 Uhr #111220
    kille
    Gast

    dass der der rauspaddelt ausweichen muss ist schon klar, aber man ist einfach oft brutal langsam beim paddeln (im vergleich zum surfenden) oder wie du eben frisch gewaschen, das passiert halt mal.

    Solange du nicht wirklich was dummes gemacht hast würd ich mal nicht zahlen, 20 rubel wär mir der Frieden aber auch wert. Schuld bist du meiner Ansicht nach nur wenn du z.b. kurz bevor er ‚vorbei‘ fährt vom Brett runter rutschst und dein Brett nen Meter zur Seite springt.

    Gruß Simon

    22. Februar 2010 um 23:41 Uhr #111225
    hauweg
    Gast

    also mir is es mal andersrum passiert ich war beim rauspaddeln und mich hat eine fortgeschrittener anfänger mitm NSP board übern haufen geschrubt aber direkt nachm take off der hat mich auch gesehen und alles hatte danach ne richtig fette aufgerissene 10-15 cm delle im rail
    ich hab ihn dan an land gefragt was das sollte er hatt sich entschuldigt er is anfänger hats noch nicht so unter kontrolle und war ok

    würde auch auf keinen fall zahlen weil das kommt vor un passiert nicht nur anfängern

    aber 20 sind ok

    23. Februar 2010 um 0:38 Uhr #111227
    Mike
    Gast

    Es klingt so, als wenn der andere Surfer im Recht gewesen ist. Paddel niemals durch eine rideable section nach draussen und versuch auch nicht ueber die Schulter der Welle zu kommen, nur um dem Weisswasser auszuweichen, erst Recht nicht, wenn ein Surfer in der Welle ist.
    Das lernt hier in Australien jeder Anfaenger so mit als erstes, weil es einfach ein Massensport ist und Health & Safety ziemlich weit oben stehen.

    Wenn du dementsprechend doch wagemutig meinen Weg auf der Welle blockieren wuerest, wuerde ich auch davon ausgehen, dass du den duck-dive tief genug kriegst, um vor mir abzutauchen.

    How to paddle out the right way:
    http://www.dailystoke.com/surfing/surfing-rules/how-to-paddle-out-the-right-way/

    Wenn es wirklich ein local war und nicht einer von vielen Touris in Byron steck halt $20,- ein und zwei Bier (Hahn’s machste nix verkehrt mit) und lach mit ihm drueber. Im Endeffekt sind die Australier ziemlich laid-back und mit dem Bier haelst du es dir relaxed im Wasser ueber die naechsten Tage.

    Cheers,
    Mike

    23. Februar 2010 um 4:07 Uhr #111232
    Rusty Sprint
    Gast

    heo,
    thx for comments.

    ganz entspanntes lineup heute morgen. die 20$ lass ich aber eingesteckt falls der kerl mal wieder da ist.

    so wie ich das nun vernommen habe wars definitiv mein fehler, obwohl diesen fehler bei jeder 3. Welle jemand macht. Der Surfer auf der Welle reagiert im Normalfall aber darauf.
    danke fuer den link mike!

    Beste Loesung: Morning Session um 6:00, da ist es entspannt, fast leer, freundlich und sowieso viel besser !

    23. Februar 2010 um 11:13 Uhr #111240
    scooby
    Gast

    immer zum weisswasser hin paddeln, das ist eigentlich die grundregel, solange du das beachtest ist eigentlich alles gut, unfaelle passieren aber immer, das sollte grade ein erfahrener surfer wissen, aber angepisst ist man trotzdem wenns mal knallt 😉

    23. Februar 2010 um 11:52 Uhr #111241
    Lizzie
    Gast

    na ja, ‚immer‘ zum weißwasser ist auch nicht ganz korrekt. man muss sich halt die trajektorie des surfers auf der welle anschauen. wenn ich über die schulter paddle und ihm damit aus dem weg gehe ist alles ok. wenn ich zu nah bin, dann halt zum weißwasser

    23. Februar 2010 um 12:03 Uhr #111242
    Anonym
    Inaktiv

    … und vor allem keine Richtungswechsel! einfach gleichmaessig weiter.

    Und zu den Health und Safety bei den Australiern und dass die die Regeln mit in die Wiege bekommen – pah, an der Goldcoast gibt es ja fast keine Regeln, da wird fröhlich reingedropt, wie ich es sonst noch nirgends erlebt habe und zwar von allen.

    23. Februar 2010 um 17:05 Uhr #111253
    Dr. Surf
    Gast

    Die Sache ist in der Theorie so einfach wie eindeutig:
    Der Rauspaddelnde hat IMMER dem Surfenden Vorfahrt zu gewähren. Wenn das bedeutet, dass du ins Weißwasser mußt: Pech gehabt, so isses halt.

    Als Anfänger hast du an The Pass hinter den Felsen nichts verloren. Direkt vorne am Strand kannste die kurze Left nehmen. Besser noch: weiter hinten in der Kurve surfen. Da sind die Wellen relaxter und du hast keinen Streß mit Locals. Ist einfach zu finden: dort sind auch die Surfschulen. Aussies sind generell ziemlich relaxt, aber du hast ja selbst schon festgestellt, dass es im Line Up oft etwas competitive ist. Die Locals sind durch die Bank weg extrem gut und erwarten vollkommen selbstverständlich dass sich jeder an die Regeln hält. Ich kenne die Situation speziell an The Pass ganz gut und habe mich selbst im Stillen auch schon oft geärgert, dass Locals meinen, einen Cutback 50cm neben einem ziehen müssen und man seine liebe Mühe hat, schnell genaug beiseite zu kommen um nicht ein fremdes Brett im Auge stecken zu haben. Aber so sind halt leider die Regeln.

    Also: überlaß den Locals und guten Surfern den Peak beim Felsen und geh weiter nach hinten. Dort gehts deutlich relaxter zu. Ebenfalls nicht ganz so competitive ist Shipwrecks am Hauptstrand. Auch wenn es verlockend weil deutlich leerer ist: paddel als Anfänger auf keinen Fall in Tallow Beach (der ewig Lange Strand, der hinter dem Leuchtturmhügel anfängt) raus. Die Wellen dort sind immer etwas höher als am Pass und Main Beach, haben deutlich mehr Kraft und es gibt sehr starke Strömungen, die du als Anfänger nicht beherrschen kannst!!! Wategos Beach (zwischen Pass und Tallows) dagegen solltest du mal ausprobieren: ist ne Longboardwelle und das bedeutet relativ langsame, gemütliche Wellen, in denen du auch als Anfänger schnell zurechtkommst.

    Viel Spaß noch, Byron rockt!!!

    Sonstiges: Arts Factory (Live Konzerte, Kino dort ist lustig), tauchen bei Julian Rock (viele Haie, Schildkröten, extreme Vielfalt an Unterwasserviechern), Byron Bay Kebap (direkt an der Verkehrsinsel am Anfang der Johnson Street – mmmhhhh!), wußtet ihr eigentlich, dass das http://www.wickedweasel.com Welthauptquartier am Ende der Johnson St. ist?!!! 😀 😆 😆

    23. Februar 2010 um 17:08 Uhr #111254
    Dr. Surf
    Gast

    Und zu den Health und Safety bei den Australiern und dass die die Regeln mit in die Wiege bekommen – pah, an der Goldcoast gibt es ja fast keine Regeln, da wird fröhlich reingedropt, wie ich es sonst noch nirgends erlebt habe und zwar von allen.

    Passiert dir eigentlich dort nur, wenn du an einem der Hotspots sitzt und in den Augen der Locals nicht die dem Spot entsprechende Leistung aufm Brett bringst… 8)

    24. Februar 2010 um 12:33 Uhr #111267
    Rusty Sprint
    Gast

    dort am peak neben den felsen bin ich eh nicht, das is mir schon klar dass ich dort bleib wo die restln ueberbleiben die die guten nicht nehmen.
    anyway, is halt echt voll an einem sonntag mit guten bedingungen.

    mittlerweile geh ich nur noch morgens hin und da sind meist nicht mehr als 10-15.
    danke fuer die tipps mit den anderen spots, werd ich morgen mal ausprobieren!
    …und dannach das wickedweasel hq suchen, hrhr 😆

    24. Februar 2010 um 13:37 Uhr #111268
    mathias
    Gast

    Man kann eigentlich nicht oft genug sagen, dass man beim rauspaddeln aufpassen muss. Der Surfer in der Welle hat einfach Vorfahrt und man darf nicht hoffen, dass er ausweicht.
    Meine Bilanz des letzten Sommers: Vier mal kaputte Boards, davon ein (fast) Totalschaden – alle ausnahmslos verursacht an vollen Spots durch Leute, die die einfachsten Regeln nicht kannten. Irgendwann sinkt die Toleranzschwelle gegenüber den Anfängern dann doch deutlich …

    Beste Loesung: Morning Session um 6:00, da ist es entspannt, fast leer, freundlich und sowieso viel besser !

    Meine Erfahrung am Peak an den Felsen bei guten Bedingungen sah leider anders aus. 🙁 Wäre trotzdem jetzt lieber dort als hier …
    Als es hell wurde bereits 5 Surfer im Wasser, 15 Minuten später ca. 25, eine Stunde später 50 (es fängt an sich zu verteilen auf die nächsten Sections), am späten Morgen bestimmt 100 Surfer im Wasser, Tendenz weiter steigend. Level sehr hoch und man muss genau aufpassen, niemandem in die Quere zu kommen, was durch die verschiedenen Take Off Spots nicht leichter wird. Ich würde auch sagen, als (fortgeschrittener) Anfänger hat man am Peak nichts zu suchen – die Gefahr, dass was schief läuft ist einfach zu groß. Die Atmosphäre fand ich zwar kompetitiv aber trotzdem insgesamt relaxt, nur die Wellenausbeute ist halt nicht so riesig. Tallow beach war bei uns bis auf zwei Tage Monstercloseouts ok, Wategos als Alternative echt easy.



    @Dr
    . Surf
    Danke für den Link – wie soll ich mich jetzt noch auf die anstehende Arbeit konzentrieren? 😀

    24. Februar 2010 um 13:42 Uhr #111269
    Anonym
    Inaktiv

    Und zu den Health und Safety bei den Australiern und dass die die Regeln mit in die Wiege bekommen – pah, an der Goldcoast gibt es ja fast keine Regeln, da wird fröhlich reingedropt, wie ich es sonst noch nirgends erlebt habe und zwar von allen.

    Passiert dir eigentlich dort nur, wenn du an einem der Hotspots sitzt und in den Augen der Locals nicht die dem Spot entsprechende Leistung aufm Brett bringst… 8)

    nö eben nicht, haben mir ja die Locals selbst erzählt und hat sich mit meinen Beobachtungen gedeckt, ich selbst kam schon klar :wink:. Die Leute weiter südlich – ich nenn hier keine Spotnamen – geniessen noch gegenseitigen Respekt und achten auf Einhaltung der Regeln, das war mir deutlich sympatischer. Byron Bay, TweadHeads, usw. mit 50+ Surfern im Wasser kannste als Local (Sheriff) halt einfach nicht kontrollieren.

    24. Februar 2010 um 14:33 Uhr #22478
    peterlee
    Gast

    Wenn wir alle (Slowenen und Össis) in Kroatien surfen, geht esauch respektvoll zu, auch ohne Einhaltung der internationalen Regeln 😆 😆 😆

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